2. König 1 – 3

Kapitel 1

DAS ZWEITE BUCH DER KÖNIGE

oder, nach der griechischen Septuaginta, DAS VIERTE BUCH DER KÖNIGE

1 Und Moab begann sich nach dem Tod Ahabs gegen Israel aufzulehnen.

2 Damals fiel Ahasja durch das Gitter in seinem Dachgemach, das in Samaria war, und wurde krank. Daher entsandte er Boten und sprach zu ihnen: „Geht, befragt Baal-Sebub, den Gott von Ekron, ob ich von dieser Krankheit wieder aufleben werde.“ 3 Was den Engel Jehovas betrifft, er redete zu Elia, dem Tischbiter: „Mache dich auf, geh hinauf, den Boten des Königs von Samaria entgegen, und sprich zu ihnen: ‚Ist es, weil gar kein Gott in Israel ist, daß ihr hingeht, Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen? 4 Darum also hat Jehova dies gesagt: „Von dem Ruhebett, das du bestiegen hast, wirst du nicht herunterkommen, denn du wirst ganz bestimmt sterben.“ ‚ “ Damit ging Elia weg.

5 Als die Boten zu ihm zurückkamen, sprach er sofort zu ihnen: „Warum seid ihr zurückgekommen?“ 6 Da sagten sie zu ihm: „Es kam ein Mann herauf, uns entgegen, und er sprach dann zu uns: ‚Geht, kehrt zu dem König zurück, der euch gesandt hat, und ihr sollt zu ihm reden: „Dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚Ist es, weil gar kein Gott in Israel ist, daß du hinsendest, um Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen? Deshalb wirst du von dem Ruhebett, das du bestiegen hast, nicht herunterkommen, denn du wirst ganz bestimmt sterben.‘ “ ‚ “ 7 Darauf redete er zu ihnen: „Wie war das Aussehen des Mannes, der heraufkam, euch entgegen, und dann diese Worte zu euch redete?“ 8 Da sprachen sie zu ihm: „Ein Mann, der ein härenes Gewand besaß, um seine Lenden mit einem Ledergürtel gegürtet.“ Sogleich sagte er: „Es war Elia, der Tischbiter.“

9 Und er sandte dann einen Obersten über fünfzig mit seinen fünfzig zu ihm. Als dieser zu ihm hinaufging, da saß er auf dem Gipfel des Berges. Er redete nun zu ihm: „Mann des [wahren] Gottes, der König selbst hat geredet: ‚Komm doch herab.‘ “ 10 Aber Elia antwortete und redete zu dem Obersten über die Fünfzigschaft: „Nun, wenn ich ein Mann Gottes bin, so möge Feuer aus den Himmeln herabkommen und dich und deine fünfzig fressen.“ Und Feuer kam dann aus den Himmeln herab und fraß ihn und seine fünfzig.

11 Da sandte er abermals einen anderen Obersten über fünfzig mit seinen fünfzig zu ihm. Er seinerseits antwortete und redete zu ihm: „Mann des [wahren] Gottes, dies ist, was der König gesprochen hat: ‚Komm doch eilends herab.‘ “ 12 Aber Elia antwortete und redete zu ihnen: „Wenn ich ein Mann des [wahren] Gottes bin, so möge Feuer aus den Himmeln herabkommen und dich und deine fünfzig fressen.“ Und Feuer Gottes kam dann aus den Himmeln herab und fraß ihn und seine fünfzig.

13 Und er sandte daraufhin noch einen dritten Obersten über fünfzig und seine fünfzig hin. Aber der dritte Oberste über fünfzig ging hinauf und kam und beugte sich vor Elia auf seine Knie nieder und begann ihn um Gunst anzuflehen und zu ihm zu reden: „Mann des [wahren] Gottes, laß bitte meine Seele und die Seele dieser deiner fünfzig Knechte kostbar sein in deinen Augen. 14 Siehe, Feuer ist aus den Himmeln herabgekommen und hat dann die beiden vorigen Obersten über fünfzig und ihre Fünfzigschaften gefressen, jetzt aber laß meine Seele kostbar sein in deinen Augen.“

15 Darauf redete der Engel Jehovas zu Elia: „Geh mit ihm hinab. Fürchte dich nicht vor ihm.“ Da stand er auf und ging mit ihm hinab zum König. 16 Dann redete er zu ihm: „Dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚Deshalb, weil du Boten gesandt hast, um Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen, ist es, weil es in Israel gar keinen Gott gibt, dessen Wort man befragen könnte? Darum wirst du von dem Ruhebett, das du bestiegen hast, nicht herabkommen, denn du wirst ganz bestimmt sterben.‘ “ 17 Und er starb schließlich, gemäß dem Wort Jehovas, das Elia geredet hatte; und Joram begann an seiner Statt zu regieren, im zweiten Jahr Jorams, des Sohnes Josaphats, des Königs von Juda, denn einen Sohn hatte er nicht bekommen.

18 Was das übrige der Dinge Ahasjas betrifft, die er getan hat, ist es nicht aufgeschrieben in dem Buch der Angelegenheiten der Tage der Könige von Israel?

Kapitel 2

2 Und es geschah, als Jehova im Begriff war, Elia in einem Windsturm zum Himmel hinaufzunehmen, daß Elia und Elisa dann aus Gilgal hinausgingen. 2 Und Elia begann zu Elisa zu sagen: „Bleib bitte hier, denn Jehova selbst hat mich bis nach Bethel hin gesandt.“ Aber Elisa sprach: „So wahr Jehova lebt und so wahr deine Seele lebt, ich will dich nicht verlassen.“ So gingen sie nach Bethel hinab. 3 Dann kamen die Söhne der Propheten, die in Bethel waren, zu Elisa heraus und sagten zu ihm: „Weißt du wirklich, daß heute Jehova deinen Herrn aus der Stellung als Haupt über dir hinwegnimmt?“ Darauf sprach er: „Auch ich weiß es wohl. Schweigt.“

4 Elia sagte nun zu ihm: „Elisa, bleib bitte hier, denn Jehova selbst hat mich nach Jericho gesandt.“ Er aber sprach: „So wahr Jehova lebt und so wahr deine Seele lebt, ich will dich nicht verlassen.“ So kamen sie dann nach Jericho. 5 Da näherten sich die Söhne der Propheten, die in Jericho waren, Elisa und sagten zu ihm: „Weißt du wirklich, daß heute Jehova deinen Herrn aus der Stellung als Haupt über dir hinwegnimmt?“ Darauf sprach er: „Auch ich weiß es wohl. Schweigt.“

6 Elia sagte nun zu ihm: „Bleib bitte hier, denn Jehova selbst hat mich an den Jordan gesandt.“ Er aber sprach: „So wahr Jehova lebt und so wahr deine Seele lebt, ich will dich nicht verlassen.“ So gingen sie beide weiter. 7 Und da waren fünfzig Männer von den Söhnen der Propheten, die hingingen und in Sichtweite in einiger Entfernung stehenblieben; sie beide aber, sie standen am Jordan. 8 Dann nahm Elia sein Amtsgewand und wickelte es zusammen und schlug die Wasser, und sie wurden allmählich geteilt, hierhin und dorthin, so daß sie beide auf dem trockenen Boden hinübergingen.

9 Und es geschah, sobald sie hinübergegangen waren, daß Elia seinerseits zu Elisa sagte: „Erbitte, was ich für dich tun sollte, bevor ich von dir genommen werde.“ Hierauf sprach Elisa: „Daß mir bitte zwei Anteile an deinem Geist zukommen mögen.“ 10 Darauf sagte er: „Du hast Schwieriges erbeten. Wenn du mich siehst, während ich von dir genommen werde, wird es dir so geschehen; wenn aber nicht, wird es nicht geschehen.“

11 Und es geschah, als sie weiterwanderten, wobei sie redeten, während sie gingen, siehe da, ein feuriger Kriegswagen und feurige Rosse, und sie führten dann eine Trennung zwischen ihnen beiden herbei; und Elia fuhr im Windsturm zum Himmel auf. 12 Die ganze Zeit sah es Elisa, und er schrie: „Mein Vater, mein Vater, der Kriegswagen Israels und seine Reiter!“ Und er sah ihn nicht mehr. Demzufolge ergriff er seine eigenen Kleider und zerriß sie in zwei Stücke. 13 Danach hob er das Amtsgewand Elias auf, das von ihm herabgefallen war, und ging zurück und stand am Ufer des Jordan. 14 Dann nahm er das Amtsgewand Elias, das von ihm gefallen war, und schlug die Wasser und sprach: „Wo ist Jehova, der Gott Elias, ja ER?“ Als er die Wasser schlug, da wurden sie allmählich geteilt, hierhin und dorthin, so daß Elisa hinüberging.

15 Als die Söhne der Propheten, die in Jericho waren, ihn aus einiger Entfernung sahen, begannen sie zu sprechen: „Der Geist Elias hat sich auf Elisa niedergelassen.“ Daher kamen sie ihm entgegen und beugten sich vor ihm zur Erde nieder. 16 Und sie sagten dann zu ihm: „Siehe nun, bei deinen Knechten sind fünfzig Männer, tapfere Leute. Laß sie bitte hingehen und deinen Herrn suchen. Es mag sein, daß der Geist Jehovas ihn emporgehoben und dann auf einen der Berge oder in eines der Täler geworfen hat.“ Er aber sprach: „Ihr sollt sie nicht senden.“ 17 Und sie drangen weiter in ihn, bis er verlegen wurde, so daß er sagte: „Sendet!“ Sie sandten nun fünfzig Männer; und sie suchten drei Tage lang, aber sie fanden ihn nicht. 18 Als sie zu ihm zurückkehrten, wohnte er in Jericho. Dann sprach er zu ihnen: „Habe ich nicht zu euch gesagt: ‚Geht nicht hin.‘?“

19 Im Laufe der Zeit sprachen die Männer der Stadt zu Elisa: „Siehe doch, die Lage der Stadt ist gut, so wie mein Herr sieht; aber das Wasser ist schlecht, und das Land verursacht Fehlgeburten.“ 20 Darauf sagte er: „Holt mir eine kleine neue Schüssel und tut Salz hinein.“ Und sie holten sie ihm. 21 Dann ging er hinaus zum Wasserquell und warf Salz hinein und sprach: „Dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚Ich mache dieses Wasser tatsächlich gesund. Nie mehr wird Tod oder irgend etwas, was Fehlgeburten verursacht, daraus hervorgehen.‘ “ 22 Und das Wasser ist geheilt geblieben bis auf diesen Tag, nach Elisas Wort, das er geredet hatte.

23 Und er ging dann von dort nach Bethel hinauf. Als er auf dem Weg hinaufging, da waren kleine Buben, die aus der Stadt herauskamen und ihn zu verhöhnen begannen und die fortwährend zu ihm sprachen: „Geh hinauf, du Kahlkopf! Geh hinauf, du Kahlkopf!“ 24 Schließlich wandte er sich um und sah sie und rief im Namen Jehovas Übles auf sie herab. Dann kamen zwei Bärinnen aus dem Wald und zerrissen von ihnen zweiundvierzig Kinder in Stücke. 25 Und er ging von dort zum Berg Karmel weiter, und von dort kehrte er nach Samaria zurück.

Kapitel 3

3 Was Joram, den Sohn Ahabs, betrifft, er wurde im achtzehnten Jahr Josaphats, des Königs von Juda, in Samaria König über Israel, und er regierte zwölf Jahre lang. 2 Und er tat weiterhin, was böse war in Jehovas Augen, nur nicht wie sein Vater oder wie seine Mutter, sondern er entfernte die heilige Säule Baals, die sein Vater gemacht hatte. 3 Nur hielt er an den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, fest, mit denen er Israel veranlaßt hatte zu sündigen. Er wich nicht davon ab.

4 Was Mesa, den König von Moab, betrifft, er wurde ein Schafzüchter, und er zahlte dem König von Israel [als Tribut] hunderttausend Lämmer und hunderttausend ungeschorene männliche Schafe. 5 Und es geschah, sobald Ahab starb, daß sich der König von Moab gegen den König von Israel aufzulehnen begann. 6 Demzufolge zog König Joram an jenem Tag von Samaria aus und musterte ganz Israel. 7 Er ging weiter und sandte nun zu Josaphat, dem König von Juda, und ließ sagen: „Der König von Moab selbst hat sich gegen mich aufgelehnt. Willst du mit mir nach Moab in den Krieg ziehen?“ Darauf sagte er: „Ich werde mitziehen. Ich bin so wie du; mein Volk ist so wie dein Volk; meine Pferde sind so wie deine Pferde.“ 8 Und er sprach weiter: „Auf welchem besonderen Weg sollen wir hinaufziehen?“ Da sagte er: „Auf dem Weg der Wildnis von Edom.“

9 Und der König von Israel und der König von Juda und der König von Edom machten sich daran zu gehen, und sie gingen fortgesetzt ihren Weg rundherum, sieben Tage lang, und es erwies sich, daß kein Wasser da war für das Lager und für die Haustiere, die ihnen auf dem Fuße folgten. 10 Schließlich sprach der König von Israel: „Wie unglücklich, daß Jehova diese drei Könige gerufen hat, um sie in die Hand Moabs zu geben!“ 11 Darauf sagte Josaphat: „Ist hier denn nicht ein Prophet Jehovas? Dann laßt uns Jehova durch ihn befragen.“ Da antwortete einer von den Dienern des Königs von Israel und sprach: „Hier ist Elisa, der Sohn Schaphats, der Wasser auf die Hände Elias gegossen hat.“ 12 Da sagte Josaphat: „Das Wort Jehovas ist bei ihm vorhanden.“ Deshalb gingen der König von Israel und Josaphat und der König von Edom zu ihm hinab.

13 Und Elisa sprach dann zum König von Israel: „Was habe ich mit dir zu schaffen? Geh zu den Propheten deines Vaters und zu den Propheten deiner Mutter.“ Aber der König von Israel sagte zu ihm: „Nein, denn Jehova hat diese drei Könige gerufen, um sie in die Hand Moabs zu geben.“ 14 Darauf sprach Elisa: „So wahr Jehova der Heerscharen lebt, vor dem ich in der Tat stehe, wenn es nicht wäre, daß es das Angesicht Josaphats, des Königs von Juda, ist, auf das ich Rücksicht nehme, so würde ich nicht auf dich blicken noch dich ansehen. 15 Und nun, ihr Männer, holt mir einen Saitenspieler.“ Und es geschah, sobald der Saitenspieler spielte, daß die Hand Jehovas über ihn kam. 16 Und er sprach weiter: „Dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚Man mache dieses Wildbachtal voller Gräben; 17 denn dies ist, was Jehova gesagt hat: „Ihr werdet keinen Wind sehen, und ihr werdet keinen Regenguß sehen; dennoch wird dieses Wildbachtal mit Wasser gefüllt werden, und ihr werdet gewiß [davon] trinken, ihr und euer Vieh und eure Haustiere.“ ‚ 18 Und dies wird bestimmt etwas Geringes sein in den Augen Jehovas, und er wird Moab tatsächlich in eure Hand geben. 19 Und ihr sollt jede befestigte Stadt und jede auserlesene Stadt schlagen, und jeden guten Baum solltet ihr fällen, und alle Wasserquellen solltet ihr verstopfen, und jedes gute Stück Land solltet ihr mit Steinen verwüsten.“

20 Und es geschah am Morgen, um die Zeit, da das Getreideopfer aufsteigt, daß, siehe, Wasser aus der Richtung von Edom kam, und das Land wurde mit dem Wasser gefüllt.

21 Was alle Moabiter betrifft, sie hörten, daß die Könige heraufgekommen waren, um gegen sie zu kämpfen. Demzufolge riefen sie [Männer] zusammen, aus so vielen, wie sich einen Gürtel umgürteten, und darüber, und sie begannen an der Grenze zu stehen. 22 Als sie früh am Morgen aufstanden, strahlte die Sonne über das Wasser hin, so daß die Moabiter von der gegenüberliegenden Seite das Wasser rot wie Blut sahen. 23 Und sie begannen zu sprechen: „Das ist Blut! Die Könige sind zweifellos dem Schwert hingegeben worden, und dann haben sie sich gegenseitig niedergeschlagen. Und nun an die Beute, o Moab!“ 24 Als sie zum Lager Israels kamen, machten sich die Israeliten sogleich auf und begannen die Moabiter niederzuschlagen, so daß sie vor ihnen die Flucht ergriffen. Somit kamen sie nach Moab, wobei sie im Kommen die Moabiter niederschlugen. 25 Und die Städte rissen sie dann nieder, und was jedes gute Stück Land betrifft, so warfen sie jeder seinen Stein [darauf] und füllten es tatsächlich [damit] an; und jede Wasserquelle verstopften sie jeweils, und jeden guten Baum fällten sie dann, bis sie von Kir-Hareseth nur die Steine darin übrigließen; und die Schleuderer begannen es zu umzingeln und es niederzuschlagen.

26 Als der König von Moab sah, daß die Schlacht für ihn übermächtig wurde, nahm er sogleich siebenhundert Mann mit sich, die das Schwert zogen, um zum König von Edom durchzubrechen; aber sie vermochten es nicht. 27 Schließlich nahm er seinen erstgeborenen Sohn, der an seiner Statt regieren sollte, und opferte ihn als Brandschlachtopfer auf der Mauer. Und es entstand ein sehr heftiger Zorn gegen Israel, so daß sie von ihm abzogen und in ihr Land zurückkehrten.

Jule | 06.22.09 | 2. Könige, eigene Gedanken zum Geschehen, Text in der Bibel |

19 Comments »

  1. Jule

    2. Könige 1 – 3

    2. Könige 1:3

    Was den Engel Jehovas betrifft, er redete zu Elia, dem Tischbiter: „Mache dich auf, geh hinauf, den Boten des Königs von Samaria entgegen, und sprich zu ihnen: ‚Ist es, weil gar kein Gott in Israel ist, daß ihr hingeht, Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen?

    Wie sieht es mit uns heute aus? Könnte es sein, dass Jehova manchmal auch gern jemand uns entgegenschicken wùrde um uns das Gleiche zu sagen?

    2. Könige 3:13-14

    Und Elisa sprach dann zum König von Israel: „Was habe ich mit dir zu schaffen? Geh zu den Propheten deines Vaters und zu den Propheten deiner Mutter.“ Aber der König von Israel sagte zu ihm: „Nein, denn Jehova hat diese drei Könige gerufen, um sie in die Hand Moabs zu geben.“ 14 Darauf sprach Elisa: „So wahr Jehova der Heerscharen lebt, vor dem ich in der Tat stehe, wenn es nicht wäre, daß es das Angesicht Josaphats, des Königs von Juda, ist, auf das ich Rücksicht nehme, so würde ich nicht auf dich blicken noch dich ansehen.

    Wir sehen, dass alles, was wir tun, auch Konsequenzen hat – früher oder später!

    Der Prophet möchte nicht mit Ahabs Sohn reden, denn wenn sie immer falsche Götter angebetet haben, dann können sie nun auch diese befragen und sich von diesen helfen lassen.

    Aber Josaphat ist dabei und Josaphat ist annahmbar in Jehovas Augen – weil er so handelte, wie es Jehova gefiel – und darum hört der Prophet nun zu.

    Aber ziehen wir daraus jetzt keine falschen Schlüsse – einer, der Jehva von Herzen und aufrichtig anbetet, ist nicht unser Maskottchen und Schlüssel zum Segen, wenn wir ihn dazu bringen können, uns zu begleiten!

    Ihr richtiges Verhalten – sie befragen nun Jehova, was sie tun sollten – zaht sich aus. Jehova verhilft ihnen um Sieg

    Die Lage wird für den König von Moab sogar so aussichtslos, dass er seinen eigenen Sohn als Brandopfer darbringt (Vers 27).

    Könnte es sein, dass auch wir sinnbildlich unsere Kinder für unsere eigenen Interessen opfern?

    Das sollten wir niemals tun.

    Auch wenn Jehova nun den Israeliten Einhalt gebietet und damit den Angriff beendet – bedeutet das nicht, dass wir nur unsere Kinder opfern müssten und dann segnet er uns. Wir können mit so einem Verhalten keinen Segen Gottes erzwingen.

    Kommentar — 23. Juli 2009 @ 10:28

  2. Jule

    Falls wir aber so denken, wäre es sicherlich gut, es mal zu unserem persönlichen Studienproekt zu machen, warum Jehova nun den Angriff beendet hat. Wir sollten keine voreiligen und sicherlich falsche Schlüsse daraus ziehen.

    Auch wenn wir heute die Interesen unserer Kinder für unsere selbstüchtigen Ziele geopfert haben sollten und es nun so aussehen mag, dass wir dadurch Jehovas Segen erlangt hätten – es ist nicht so!

    Es widerspricht komplett dem, wie Jehova denkt und fühlt.

    Hier nur einige Querverweise zu dem Text:

    (5. Mose 12:31) Du sollst nicht so handeln gegenüber Jehova, deinem Gott, denn alles, was für Jehova verabscheuungswürdig ist, was er wirklich haßt, haben sie für ihre Götter getan, denn sogar ihre Söhne und ihre Töchter pflegen sie ihren Göttern im Feuer zu verbrennen.

    (2. Könige 17:17) und sie fuhren fort, ihre Söhne und ihre Töchter durch das Feuer gehen zu lassen und Wahrsagerei zu treiben und nach Omen auszuschauen, und sie verkauften sich fortwährend, um zu tun, was böse war in den Augen Jehovas, um ihn zu kränken;

    (Jeremia 7:31) Und sie haben die Höhen des Tophet gebaut, das im Tal des Sohnes Hinnoms ist, um ihre Söhne und ihre Töchter im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich nicht geboten hatte und was in meinem Herzen nicht aufgekommen war.‘

    (Hesekiel 16:20) “ ,Und du nahmst jeweils deine Söhne und deine Töchter, die du mir geboren hattest, und du opfertest ihnen diese dann, damit sie verzehrt würden – ist das nicht genug deiner Taten der Prostitution?

    (1. Korinther 10:20) Nein; sondern ich sage, daß die Dinge, die die Nationen opfern, sie Dämonen opfern und nicht Gott; und ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämonen werdet.

    Hier sehen wir dann auch wieder, wie wichtig es ist, die Bibel im Zusammenhang zu lesen und das was wir lesen, mit dem zu vergleichen und zu verknüpfen, was wir bereits kennen und bei Ungereimtheiten nachzufragen.

    Am besten immer erst durch Querverweise, denn die Bibel erklärt sich selbst, wenn wir nur richtig hingucken.

    Kommentar — 23. Juli 2009 @ 10:30

  3. Thomas

    2.Könige 1-3
    Zitate von J.N.Darby


    Kapitel 1
    Wenn Gott gezeigt hat, daß Er den Fehler Seines Knechtes bemerkt und nicht leicht darüber hinweggegangen ist, so ließ Er es nicht an

    Zärtlichkeit oder Treue ihm gegenüber fehlen. Er handelte ihm gegenüber wie an einem geliebten und treuen Knechte, und das selbst in dem

    Augenblick, wo Er ihm seinen Mangel an Glaubensenergie zu spüren gab; denn Er gab das nicht anderen zu wissen, obwohl Er es uns zu unserer

    Belehrung mitgeteilt hat.

    Ich sagte Mangel an Energie des Glaubens, denn in bezug auf die Volksmenge war das Urteil Elias gerecht. Gott offenbart ihm Seine Gedanken

    und Seine Absichten und gibt ihm sogar einen Hinweis darauf, welche Werkzeuge Er gebrauchen wird; und während Er entschieden den Propheten

    durch Elisa ersetzt, läßt ihn Gott nichtsdestoweniger seinen Dienst wieder aufnehmen, indem Er ihm befiehlt, Elisa dazu zu berufen, ihn bei

    seinem Werk zu begleiten. Somit nimmt Elia seinen Dienst inmitten Israels wieder auf.

    Ahasja wandelte auf dem Weg seines Vaters und bekannte öffentlich Baal als seinen Gott, indem er nach Ekron sandte, um Baal-Sebub zu

    befragen. Indem Elia den Boten des Königs entgegensandte, verkündete er sein Urteil vom Herrn. Wutentbrannt durch den Widerstand, sendet

    Ahasja in seiner Ungerechtigkeit Männer aus seinem Heere, um ihn festzunehmen.

    Hier finden wir wieder denselben richterlichen Charakter der Wundertaten Elias, von denen schon die Rede war – ein Charakter, auf den Jehova

    Selbst hinwies. Er ruft Feuer vom Himmel herab, um diese Männer zu verzehren. Der letzte vom König Gesandte erkennt die Autorität und die

    Macht des Elia an, und sein Leben wird verschont. Elia geht mit ihm zum König hinab, um ihm persönlich nochmals das ihn erwartende Gericht

    Jehovas zu verkünden

    Kapitel 2

    Nun erreichen wir das Ende der Schwierigkeiten und Drangsale dieses kostbaren und treuen Knechtes Gottes. Wenn wir nun in seinem Falle die

    Ruhe der Himmelfahrt Jesu nicht finden, der, während Er die Jünger segnet, in Sein ewiges und trautes Heim zurückkehrt; wenn dieser besondere

    Charakterzug nur Seinem Abscheiden allein geziemte, der – vollkommen in Sich Selbst und in Seinem Menschenleben, in dem nichts gefunden

    wurde, was nicht mit dem Himmel, in den Er zurückkehrte, im Einklang war – zu Seinem Vater, von dem Er ausgegangen war, zurückkehrte, wenn

    wir in der Entrückung Elias nicht die Erhabenheit Dessen finden, der, indem Er vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen war, die Welt

    wieder verließ und zu Seinem Vater zurückkehrte, ohne Sich einen Augenblick von diesem Worte: „Der Sohn des Menschen, welcher im Himmel ist“,

    zu entfernen, und der um so mehr das Recht und den Anspruch darauf hatte, dort zu sein, weil Er den Vater hienieden vollkommen verherrlicht

    hatte; mit einem Wort – wenn der, welcher hinauffährt, auch nicht der Gott-Mensch ist, der in den Himmel fährt, nachdem Er das Ihm

    anvertraute Werk vollendet hatte, so wird doch die Anwesenheit Gottes während des ganzen Vorganges auf die feierlichste Weise verspürt –

    eines Gottes, dessen Anwesenheit allein die Gesetze Seiner Regierung abschaffen und zugunsten Seines Knechtes das, was den Menschen gesetzt

    ist, beiseite setzen kann.

    Übrigens ist es nicht verwunderlich, daß ein solches Ereignis von solch einer geheimnisvollen Feierlichkeit begleitet ist, die es tatsächlich

    umgibt, und daß die Anwesenden empfinden sollten, daß sich gleich etwas ereignen würde, was den gewöhnlichen Lauf der menschlichen Freude und

    Trauer übersteigt.

    Fortgenommen durch die Macht Gottes, verläßt Elia die Erde, ohne durch den Tod zu gehen. In dieser Tatsache selbst finden wir ein wunderbares

    Zeugnis von der unumschränkten Güte Gottes und von der Billigung, die Er Seinem treuen Knechte erzeigte.

    Kapitel 3
    In dem folgenden Kapitel beginnt der historische Teil des Dienstes Elisas. Joram zieht in den Krieg, und obwohl er weniger böse ist als sein

    Vater, so achtet ihn der Prophet nicht mehr. Josaphat bedeutet ihm noch etwas, doch der Prophet sucht sich dem Einfluß des ganzen

    Schauplatzes zu entziehen

    Im Wachtturm hieß es 1984

    Die Bibel zeigt, wohin es führen kann, wenn sich undisziplinierte junge Leute zusammenrotten. Jehovas treuer Prophet Elisa begegnete auf einer Reise von Jericho nach Bethel einer Bande von Jugendlichen. Sie verhöhnten ihn und zeigten dadurch große Mißachtung ihm und seinem Prophetenamt gegenüber. „Geh hinauf, du Kahlkopf! Geh hinauf, du Kahlkopf!“ riefen sie (2. Könige 2:23). Vielleicht meinten sie damit, er solle so von der Erde verschwinden, wie ihrer Meinung nach sein Vorgänger Elia verschwunden war. Jedenfalls wollten sie, daß Gottes Vertreter verschwand.
    Elisa hörte sich ihr Höhnen und ihr Schmähen nicht lange an. „Schließlich“, heißt es in dem Bericht, „wandte er sich um und sah sie und rief im Namen Jehovas Übles auf sie herab. Dann kamen zwei Bärinnen aus dem Walde und zerrissen zweiundvierzig Kinder von ihnen in Stücke.“ Wie sehr sich die Eltern dieser Kinder doch gewünscht haben müssen, daß sie ihre Kinder gezüchtigt und sie gelehrt hätten, Erwachsene zu respektieren! (2. Könige 2:24; 3. Mose 19:32). Aber nun war es zu spät. Sie ernteten die Früchte ihrer Nachlässigkeit.
    Weltliche Jugendliche von heute verspotten gewöhnlich Lehrer, Eltern und alle anderen Autoritätspersonen. Häufig erhalten Drehbuchautoren viel Geld für Fernsehfilme, in denen die Kinder als schlau und die Erwachsenen als dumm hingestellt werden. Christliche Jugendliche sind umgeben von respektlosen Personen und anderen, die für sie schlechte Gesellschaft sein können. Leider haben sich manche durch all das beeinflussen lassen. Doch dir muß es nicht unbedingt ebenso ergehen. Bekunde den nötigen Respekt vor Erwachsenen, besonders vor deinen Eltern.

    in selber Zeitschrift vom 1971 hieß es:

    Der Bibelbericht über den israelitischen König Omri, den Vater des Königs Ahab, ist sehr kurz. Wie daraus hervorgeht, regierte Omri zwölf Jahre und baute die Stadt Samaria. (1. Kö. 16:16-28) Anderen Quellen, die zutage gefördert wurden, ist indes zu entnehmen, daß Omri ein mächtiger Herrscher war. In assyrischen Urkunden wird Palästina Bit-Humria, das heißt „Haus Omris“, genannt. Durch die Entdeckung des heute berühmten Mesa-Steins im Jahre 1868 erfuhr man ferner, daß König Omri Mesa, den König von Moab, unterworfen hatte und Moab eine Zeitlang bedrückte. Die Angaben auf dem Mesa-Stein werfen auch Licht auf 2. Könige 3:4, 5.

    Kommentar — 30. Juni 2010 @ 19:17

  4. Jule

    2. Könige 1 – 3

    2. Könige 1:2

    Damals fiel Ahasja durch das Gitter in seinem Dachgemach, das in Samaria war, und wurde krank. Daher entsandte er Boten und sprach zu ihnen: „Geht, befragt Baal-Sebub, den Gott von Ekron, ob ich von dieser Krankheit wieder aufleben werde.“

    warum will er einen anderen befragen und nicht Jehova? War er denn nicht ein Anbeter Jehovas?

    Jehova konnte dies ebenso wenig verstehen

    Verse 3 und 4

    Was den Engel Jehovas betrifft, er redete zu Elia, dem Tischbiter: „Mache dich auf, geh hinauf, den Boten des Königs von Samaria entgegen, und sprich zu ihnen: ‚Ist es, weil gar kein Gott in Israel ist, daß ihr hingeht, Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen? 4 Darum also hat Jehova dies gesagt: „Von dem Ruhebett, das du bestiegen hast, wirst du nicht herunterkommen, denn du wirst ganz bestimmt sterben.“ ‘ “

    Kommentar — 25. Juni 2011 @ 18:49

  5. Jule

    2. Könige 1:9-12

    9 Und er sandte dann einen Obersten über fünfzig mit seinen fünfzig zu ihm. Als dieser zu ihm hinaufging, da saß er auf dem Gipfel des Berges. Er redete nun zu ihm: „Mann des [wahren] Gottes, der König selbst hat geredet: ‚Komm doch herab.‘ “ 10 Aber Elia antwortete und redete zu dem Obersten über die Fünfzigschaft: „Nun, wenn ich ein Mann Gottes bin, so möge Feuer aus den Himmeln herabkommen und dich und deine fünfzig fressen.“ Und Feuer kam dann aus den Himmeln herab und fraß ihn und seine fünfzig.

    11 Da sandte er abermals einen anderen Obersten über fünfzig mit seinen fünfzig zu ihm. Er seinerseits antwortete und redete zu ihm: „Mann des [wahren] Gottes, dies ist, was der König gesprochen hat: ‚Komm doch eilends herab.‘ “ 12 Aber Elia antwortete und redete zu ihnen: „Wenn ich ein Mann des [wahren] Gottes bin, so möge Feuer aus den Himmeln herabkommen und dich und deine fünfzig fressen.“ Und Feuer Gottes kam dann aus den Himmeln herab und fraß ihn und seine fünfzig.

    warum diese heftige Reaktion von Elia?

    Ok, der König wollte zuerst eine andere Gottheit befragen, aber dann hatte er sich ja besonnen und nun schickte er Leute, die ihn befragen sollten, damit er seinerseits den wahren Gott befragt.

    Warum also diese heftige Reaktion?

    Warum vernichtete er diese Männer? Konnten sie dafür, dass der König zuvor anders dachte? Waren sie denn nicht nur seine Gefolgsleute, diesmal sogar mit dem richtigen Auftrag unterwegs?

    Kommentar — 26. Juni 2011 @ 08:43

  6. Jule

    2. Könige 1:13-15

    Und er sandte daraufhin noch einen dritten Obersten über fünfzig und seine fünfzig hin. Aber der dritte Oberste über fünfzig ging hinauf und kam und beugte sich vor Elia auf seine Knie nieder und begann ihn um Gunst anzuflehen und zu ihm zu reden: „Mann des [wahren] Gottes, laß bitte meine Seele und die Seele dieser deiner fünfzig Knechte kostbar sein in deinen Augen. 14 Siehe, Feuer ist aus den Himmeln herabgekommen und hat dann die beiden vorigen Obersten über fünfzig und ihre Fünfzigschaften gefressen, jetzt aber laß meine Seele kostbar sein in deinen Augen.“

    15 Darauf redete der Engel Jehovas zu Elia: „Geh mit ihm hinab. Fürchte dich nicht vor ihm.“ Da stand er auf und ging mit ihm hinab zum König.

    was war bei diesem Mann hier anders?

    Warum wurde dieser nicht vernichtet? Warum hörte er diesem zu?

    Die Worte des Engels Jehovas legen nahe, dass Jehova ebenso dachte? Warum?

    War es, weil er sich demütigte, zu Jehova hinaufging, sich vor ihm niederbeugte und ihn um Gunst anflehte?

    Kommentar — 26. Juni 2011 @ 08:45

  7. Jule

    2. Könige 2:2

    Und Elia begann zu Elisa zu sagen: „Bleib bitte hier, denn Jehova selbst hat mich bis nach Bethel hin gesandt.“ Aber Elisa sprach: „So wahr Jehova lebt und so wahr deine Seele lebt, ich will dich nicht verlassen.“ So gingen sie nach Bethel hinab.

    diese Begebenheit erinnert mich stark an die Geschichte mit Ruth und Noomi. Auch Noomi legte Ruth nahe, bei ihrem Volk zu bleiben und auch diese antwortete, dass sie sie nicht verlassen wolle.

    Zufall?

    Kommentar — 26. Juni 2011 @ 08:49

  8. Jule

    2. Könige 3-7

    So gingen sie nach Bethel hinab. 3 Dann kamen die Söhne der Propheten, die in Bethel waren, zu Elisa heraus und sagten zu ihm: „Weißt du wirklich, daß heute Jehova deinen Herrn aus der Stellung als Haupt über dir hinwegnimmt?“ Darauf sprach er: „Auch ich weiß es wohl. Schweigt.“

    4 Elia sagte nun zu ihm: „Elisa, bleib bitte hier, denn Jehova selbst hat mich nach Jericho gesandt.“ Er aber sprach: „So wahr Jehova lebt und so wahr deine Seele lebt, ich will dich nicht verlassen.“ So kamen sie dann nach Jericho. 5 Da näherten sich die Söhne der Propheten, die in Jericho waren, Elisa und sagten zu ihm: „Weißt du wirklich, daß heute Jehova deinen Herrn aus der Stellung als Haupt über dir hinwegnimmt?“ Darauf sprach er: „Auch ich weiß es wohl. Schweigt.“

    6 Elia sagte nun zu ihm: „Bleib bitte hier, denn Jehova selbst hat mich an den Jordan gesandt.“ Er aber sprach: „So wahr Jehova lebt und so wahr deine Seele lebt, ich will dich nicht verlassen.“ So gingen sie beide weiter. 7 Und da waren fünfzig Männer von den Söhnen der Propheten, die hingingen und in Sichtweite in einiger Entfernung stehenblieben; sie beide aber, sie standen am Jordan.

    warum zog er mit Elisa von Ort zu Ort? Welchen Sinn machte dies?

    Für mich entsteht hier der Eindruck, dass Elia versuchte, Elisa doch noch abzuschütteln.

    Oder wollte er damit prüfen, ob es Elisa wirklich ernst meinte?

    Kommentar — 26. Juni 2011 @ 08:52

  9. Jule

    2. Könige 2:9

    Und es geschah, sobald sie hinübergegangen waren, daß Elia seinerseits zu Elisa sagte: „Erbitte, was ich für dich tun sollte, bevor ich von dir genommen werde.“ Hierauf sprach Elisa: „Daß mir bitte zwei Anteile an deinem Geist zukommen mögen.“

    diese Situation hier erinnert mich sehr stark an Salomo und Jehova. Jehova sagte ihm, er habe einen Wunsch frei und Salomo wählte Weisheit.

    Auch Elisa hätte hier um alles Mögliche bitten können, statt dessen bat er ihn darum, dass er wenigstens ansatzweise so viel Geist Gottes haben möchte, wie Elia ihn hatte.

    Sicherlich blickte Jehova hier ebenso voller Stolz und Liebe auf Elisa, wie er es seinerzeit auf Salomo getan hatte

    Kommentar — 26. Juni 2011 @ 08:55

  10. Jule

    2. Könige 2:16-18

    16 Und sie sagten dann zu ihm: „Siehe nun, bei deinen Knechten sind fünfzig Männer, tapfere Leute. Laß sie bitte hingehen und deinen Herrn suchen. Es mag sein, daß der Geist Jehovas ihn emporgehoben und dann auf einen der Berge oder in eines der Täler geworfen hat.“ Er aber sprach: „Ihr sollt sie nicht senden.“ 17 Und sie drangen weiter in ihn, bis er verlegen wurde, so daß er sagte: „Sendet!“ Sie sandten nun fünfzig Männer; und sie suchten drei Tage lang, aber sie fanden ihn nicht. 18 Als sie zu ihm zurückkehrten, wohnte er in Jericho. Dann sprach er zu ihnen: „Habe ich nicht zu euch gesagt: ‚Geht nicht hin.‘?“

    warum wollten sie unbedingt nach Elia suchen? Wo war der Sinn dahinter?

    Wollten sie Elia ein anständiges Begräbnis ermöglichen? Oder gar einen Pilgerort schaffen und brauchten ihn als Reliquie?

    Sie wussten doch, dass Jehova ihn enthoben hatte, also warum dann die Suche?

    Elisa seinerseits fand die Suche sinnlos. Warum dachten die Männer hier anders?

    Kommentar — 26. Juni 2011 @ 08:57

  11. Jule

    2. Könige 2:23-25

    Und er ging dann von dort nach Bethel hinauf. Als er auf dem Weg hinaufging, da waren kleine Buben, die aus der Stadt herauskamen und ihn zu verhöhnen begannen und die fortwährend zu ihm sprachen: „Geh hinauf, du Kahlkopf! Geh hinauf, du Kahlkopf!“ 24 Schließlich wandte er sich um und sah sie und rief im Namen Jehovas Übles auf sie herab. Dann kamen zwei Bärinnen aus dem Wald und zerrissen von ihnen zweiundvierzig Kinder in Stücke. 25 Und er ging von dort zum Berg Karmel weiter, und von dort kehrte er nach Samaria zurück.

    warum diese heftige Reaktion auf die respektlosen Knaben?

    Fühlte er sich durch ihre respektlosen Worte gekränkt und verletzt und war dies nun seine Rache?

    Kommentar — 26. Juni 2011 @ 09:00

  12. Jule

    Warum zerriß die Bärin die Knaben?

    was war daran so schlimm was sie taten? Es waren doch nur Kinder und Kinder sind halt manchmal unvernünftig. Warum hatten sie eine so harte Strafe erhalten? War das gerecht?

    6 Betrachten wir ein dramatisches Beispiel für die sofortigen Auswirkungen eines Fluchs. Die Begebenheit trug sich zu, als Elisa, der Prophet Gottes, von Jericho nach Bethel ging. Der Bibelbericht lautet: „Als er auf dem Weg hinaufging, da waren kleine Buben, die aus der Stadt herauskamen und ihn zu verhöhnen begannen und die fortwährend zu ihm sprachen: „Geh hinauf, du Kahlkopf! Geh hinauf, du Kahlkopf!“ Schließlich wandte er sich um und sah sie und rief im Namen Jehovas Übles auf sie herab. Dann kamen zwei Bärinnen aus dem Wald und zerrissen von ihnen zweiundvierzig Kinder in Stücke“ (2. Könige 2:23, 24). Das, was Elisa im einzelnen sagte, als er diesen Fluch aussprach, indem er Übles auf die höhnenden Kinder herabrief, erfahren wir nicht. Doch der Ausspruch bewirkte etwas, weil er im Namen Jehovas von einem Propheten Gottes geäußert wurde, der im Einklang mit dem göttlichen Willen handelte.

    7 Elisa scheint hauptsächlich deshalb verhöhnt worden zu sein, weil er das Amtsgewand Elias trug und die Kinder keinen Nachfolger jenes Propheten in ihrer Nähe wünschten (2. Könige 2:13). Um jeden Zweifel daran zu beseitigen, daß er der Nachfolger Elias war, und um die jungen Leute und ihre Eltern angebrachten Respekt vor dem Propheten Jehovas zu lehren, rief Elisa im Namen des Gottes Elias Übles auf die höhnende Menge herab. Jehova zeigte deutlich, daß er Elisa als seinen Propheten anerkannte, indem er die beiden Bärinnen veranlaßte, aus dem Wald zu kommen und 42 dieser Spötter in Stücke zu reißen. Die eklatante Respektlosigkeit gegenüber dem Mitteilungskanal, den Jehova damals auf der Erde gebrauchte, ließ ihn so entschieden vorgehen.

    Lehren für uns (aus „Gottes Wort ist lebendig“):

    2:23, 24. Wie es scheint, wurde der kahlköpfige Elisa hauptsächlich verspottet, weil er Elias Amtsgewand trug. Die Kinder erkannten in ihm einen Vertreter Jehovas und wollten ihn vertreiben. Sie sagten zu ihm: „Geh hinauf“, was so viel hieß wie, er solle nach Bethel weitergehen oder weggenommen werden wie Elia. Die Kinder verhielten sich offensichtlich genauso feindselig wie ihre Eltern. Es ist daher unerlässlich, dass Eltern den Kindern beibringen, Vertreter Gottes zu respektieren.

    Kommentar — 18. Juli 2011 @ 16:13

  13. WT 01.11.2003

    Fragen von Lesern
    Warum bat Elisa um „zwei Anteile“ am Geist Elias?

    Kurz bevor Elia seinen Dienst als Prophet in Israel beendete, bat ihn der jüngere Prophet Elisa: „Dass mir bitte zwei Anteile an deinem Geist zukommen mögen“ (2. Könige 2:9). Offensichtlich wollte Elisa in geistiger Hinsicht die zwei Anteile am Erbe, die ein Erstgeborener erhielt (5. Mose 21:17). Eine kurze Betrachtung des Bibelberichts wird uns zeigen, warum das so war und was wir daraus lernen können.

    Auf den Befehl Jehovas hin salbte Elia Elisa zu seinem Nachfolger (1. Könige 19:19-21). Elisa begleitete Elia ungefähr sechs Jahre lang als treuer Diener und wollte so lange wie möglich bei ihm bleiben. Sogar am letzten Tag des Dienstes Elias als Prophet in Israel wollte Elisa unbedingt bei seinem Lehrer und Ratgeber sein. Elia hatte ihn zwar wiederholt aufgefordert, ihn zu verlassen, doch der jüngere Prophet sagte drei Mal: „Ich will dich nicht verlassen“ (2. Könige 2:2, 4, 6; 3:11). Ja, für Elisa war der ältere Prophet wie ein geistiger Vater (2. Könige 2:12).

    Aber Elisa war nicht der einzige geistige Sohn Elias. Beide waren mit Männern verbunden, die man „die Söhne der Propheten“ nannte (2. Könige 2:3). Auch diese „Söhne“ hatten ein enges Verhältnis zu ihrem geistigen Vater Elia, wie der Bericht aus 2. Könige zeigt (2. Könige 2:3, 5, 7, 15-17). Doch Elisa war als der gesalbte Nachfolger der herausragendste unter den geistigen Söhnen Elias. Er war wie sein Erstgeborener. Im alten Israel erhielt der Erstgeborene zwei Anteile vom Erbe des Vaters, die anderen Söhne nur einen. Daher erbat sich Elisa zwei Anteile am geistigen Erbe Elias.

    Warum äußerte Elisa die Bitte gerade zu dieser Zeit? Weil er vor einer schwierigen Aufgabe stand. Er sollte Elia als Prophet in Israel ablösen. Elisa wusste, dass er diese schwere Verantwortung nur mit der Kraft Gottes tragen konnte. Er musste genauso mutig sein, wie Elia es gewesen war (2. Könige 1:3, 4, 15, 16). Deshalb bat Elisa um zwei Anteile am Geist Elias. Elias Geist war ein Geist des Mutes und des ‘unermüdlichen Eiferns für Jehova’ — wünschenswerte Eigenschaften, die man mithilfe des heiligen Geistes entwickelt (1. Könige 19:10, 14). Wie reagierte Elia auf die Bitte Elisas?

    Elia wusste, dass Elisa um etwas gebeten hatte, was er nur von Gott erhalten könnte — nicht von ihm. Daher erwiderte Elia demütig: „Du hast Schwieriges erbeten. Wenn du mich siehst, während ich von dir genommen werde, wird es dir so geschehen“ (2. Könige 2:10). Und tatsächlich: Jehova sorgte dafür, dass Elisa sah, wie Elia in einem Windsturm zum Himmel auffuhr (2. Könige 2:11, 12). Elisas Bitte wurde erfüllt. Jehova gab ihm so viel Geist, wie er für seine neue Aufgabe und auch in Prüfungen benötigte.

    Dieser Bericht kann für gesalbte Christen (manchmal auch Elisa-Klasse genannt) und für alle anderen Diener Gottes heute sehr stärkend sein. Vielleicht fühlen wir uns einer neuen Aufgabe nicht gewachsen und sie kommt uns wie ein großer Berg vor. Auch immer mehr Gleichgültigkeit und Widerstand im Predigtdienst könnten bewirken, dass wir nicht mehr so mutig sind wie früher. Doch wenn wir Jehova um Hilfe bitten, wird er uns genügend heiligen Geist geben, damit wir mit Problemen und Veränderungen im Leben fertig werden können (Lukas 11:13; 2. Korinther 4:7; Philipper 4:13). Ja, genauso wie Jehova Elisa für größere Aufgaben stärkte, so wird er auch uns, ob alt oder jung, helfen, unseren Dienst durchzuführen (2. Timotheus 4:5).

    Kommentar — 18. Juli 2011 @ 16:23

  14. Wt 01.08.2005

    Antworten auf biblische Fragen:

    2:9 — Warum bat Elisa um ‘zwei Anteile an Elias Geist’? Elisa brauchte denselben Geist wie Elia, um als Prophet für Israel genauso mutig und furchtlos zu sein wie er. Elisa erkannte das und bat um zwei Anteile an Elias Geist. Er hatte Elia, der ihn zu seinem Nachfolger ernannt hatte, etwa sechs Jahre lang gedient und sah ihn als seinen geistigen Vater an. Elisa war in geistiger Hinsicht wie ein Erstgeborener für Elia (1. Könige 19:19-21; 2. Könige 2:12). Genauso wie ein Erstgeborener am Erbe des Vaters zwei Anteile bekam, erhielt Elisa daher wie erbeten zwei Anteile am geistigen Erbe Elias.

    Kommentar — 18. Juli 2011 @ 16:24

  15. WT 01.09.2003

    Was wir von Elisa über die Behandlung älterer Personen lernen können

    WT 01.09.2003

    Sind uns unsere Älteren lieb und teuer?
    ALS die Israeliten in alter Zeit in einem Bund mit Gott standen, galt für sie das Gebot: „Vor grauem Haar solltest du aufstehen, und du sollst Rücksicht nehmen auf die Person eines alten Mannes, und du sollst Furcht haben vor deinem Gott“ (3. Mose 19:32). Hochachtung vor Älteren war also eine heilige Pflicht und mit der Unterordnung unter Gott verknüpft. Als Christen sind wir heute zwar nicht an das mosaische Gesetz gebunden, aber es erinnert uns daran, dass die ältere Generation der Diener Jehovas in seinen Augen wertvoll und kostbar ist (Sprüche 16:31; Hebräer 7:18). Ist sie das auch in unseren Augen? Sind uns unsere älteren Glaubensbrüder und Glaubensschwestern lieb und teuer?

    Sein älterer Freund bedeutete ihm sehr viel
    Ein biblisches Beispiel für Hochachtung vor Älteren kann man im zweiten Buch der Könige nachlesen. Dort wird beschrieben, wie der jüngere Prophet Elisa die Nachfolge des Propheten Elia antrat. Verfolgen wir einmal, was an dem Tag geschah, als Elia seine Amtszeit als Prophet im Zehnstämmereich Israel beendete.

    An jenem Tag hatte Jehova den betagten Propheten Elia angewiesen, von Gilgal nach Bethel zu reisen, von Bethel nach Jericho und von Jericho zum Jordan (2. Könige 2:1, 2, 4, 6). Während dieser fast fünfzig Kilometer langen Reise versuchte Elia drei Mal, Elisa davon abzubringen, ihn weiter zu begleiten. Doch genauso wie sich Ruth ein paar Jahrhunderte zuvor um keinen Preis von der älteren Noomi trennen wollte, weigerte sich auch Elisa, den älteren Propheten allein zu lassen (Ruth 1:16, 17). Drei Mal erklärte Elisa: „So wahr Jehova lebt und so wahr deine Seele lebt, ich will dich nicht verlassen“ (2. Könige 2:2, 4, 6). Bis dahin hatte Elisa dem Propheten Elia schon fast sechs Jahre zur Seite gestanden. Doch er wollte ihn so lange wie möglich in seinem Dienst begleiten. In dem Bericht heißt es sogar: „Es geschah, als sie weiterwanderten, wobei sie redeten, während sie gingen, siehe da, . . . Elia fuhr im Windsturm . . . auf“ (Vers 11). Die beiden waren also bis zum allerletzten Moment der Dienstzeit Elias ins Gespräch vertieft. Offensichtlich war dem jüngeren Propheten sehr daran gelegen, so viel wie möglich von dem älteren, erfahreneren Propheten zu lernen und sich an Ermunterungen mit auf den Weg geben zu lassen. Sein älterer Freund bedeutete ihm wirklich sehr viel.

    ‘Wie Väter und Mütter’
    Es ist nicht schwer, zu verstehen, warum Elisa diesen älteren Propheten liebte und warum Elia ein Freund und geistiger Vater für ihn war (2. Könige 2:12). Kurz bevor Elias Aufgabe in Israel erfüllt war, sagte er zu Elisa: „Erbitte, was ich für dich tun sollte, bevor ich von dir genommen werde“ (Vers 9). Bis zuletzt lag Elia also das geistige Wohl seines Nachfolgers und die Fortführung des Werkes Gottes am Herzen.

    Es tut so gut, zu sehen, dass dasselbe väterliche und mütterliche Interesse heute bei unseren älteren Glaubensbrüdern und Glaubensschwestern zu verspüren ist, die ihr Wissen und ihre Lebensweisheit großzügig an Jüngere weitergeben. Zum Beispiel helfen langjährige freiwillige Mitarbeiter in den Zweigbüros der Zeugen Jehovas Neuen in der Bethelfamilie gern, sich das erforderliche Können für ihre dortigen Aufgaben anzueignen. Oder reisende Aufseher und ihre Frauen, die viele Jahre lang Versammlungen besucht haben, lassen andere, die nun für diesen Dienst geschult werden sollen, sehr gern von ihrem Erfahrungsschatz profitieren. Und dann sind da die vielen älteren Brüder und Schwestern in den Versammlungen der Zeugen Jehovas rund um die Erde, die Jehova seit Jahrzehnten treu dienen. Auch sie stehen mit ihrer praktischen Weisheit und ihrer Lebenserfahrung Neueren in der Versammlung bereitwillig zur Seite (Sprüche 2:7; Philipper 3:17; Titus 2:3-5).

    Das tiefe Interesse dieser lieben älteren Christen macht es zu einer reinen Freude, ihnen Hochachtung entgegenzubringen. Wir wollen uns daher an Elisa ein Beispiel nehmen und unsere älteren Glaubensbrüder wie einen Schatz betrachten. In Anlehnung an die Worte des Apostels Paulus wollen wir ‘ältere Männer wie Väter’ und ‘ältere Frauen wie Mütter’ behandeln (1. Timotheus 5:1, 2). Damit tragen wir sehr dazu bei, dass die Christenversammlung weltweit wächst und gedeiht und ihren Aufgaben richtig nachkommen kann.

    Kommentar — 18. Juli 2011 @ 16:31

  16. Jule

    2. Könige 1 – 3

    2. Könige 1:9

    Sofort schickte er einen Truppenführer mit fünfzig Mann los, um den Propheten gefangen zu nehmen. Sie fanden ihn auf dem Gipfel eines Berges. Der Truppenführer ging zu ihm hinauf und befahl: »Bote Gottes, du sollst sofort mit uns kommen – auf Anordnung des Königs!«

    Jetzt klärt sich die Frage ja, warum Elia den Boten und die Gefolgschaft „umbrachte“. Sie waren nicht gekommen, um ihn auf Wunsch des Königs zu holen, damit er selbst mit Elia sprechen könne – sondern sie wollten ihn verhaften.

    Warum hätte er das zulassen sollen, wo er nicht einmal etwas Schlechtes getan hatte?

    Wie war das bei uns formuliert, dass ich es so sehr missverstehen konnte?

    Und er sandte dann einen Obersten über fünfzig mit seinen fünfzig zu ihm. Als dieser zu ihm hinaufging, da saß er auf dem Gipfel des Berges. Er redete nun zu ihm: „Mann des [wahren] Gottes, der König selbst hat geredet: ‚Komm doch herab.‘ “

    ah so – deshalb!

    Bei uns wird der Gedanke, dass sie kamen, um ihn gefangen zu nehmen, nicht rüber. Darum…

    Kommentar — 23. Juni 2012 @ 16:30

  17. Jule

    2. Könige 1 – 3

    2. Könige 1 – Ahasja ruft auf die falsche Weise und die falschen Götter um Hilfe an

    1 Als aber Ahab tot war, wurden die Moabiter von Israel abtrünnig. 2 Und Ahasja fiel in seinem Obergemach in Samaria durch das Gitter und wurde krank. Und er sandte Boten und sprach zu ihnen: Geht hin und befragt Baal-Sebub , den Gott von Ekron , ob ich von dieser Krankheit genesen werde! 3 Aber der Engel des Herrn sprach zu Elia, dem Tisbiter: Mache dich auf und geh den Boten des Königs von Samaria entgegen und sprich zu ihnen: Gibt es denn keinen Gott in Israel, dass ihr hingeht, um Baal-Sebub , den Gott von Ekron, zu befragen ? 4 Und darum spricht der Herr : Du sollst von dem Bett, auf das du dich gelegt hast, nicht herunterkommen, sondern du wirst gewisslich sterben! Und Elia ging.

    5 Die Boten aber kehrten wieder zu [dem König] zurück. Da fragte er sie: Warum kommt ihr wieder? 6 Sie sprachen zu ihm: Ein Mann kam herauf, uns entgegen, der sprach zu uns: Kehrt wieder zurück zu dem König, der euch gesandt hat, und sagt zu ihm: So spricht der Herr : »Gibt es denn keinen Gott in Israel, dass du hinsendest, um Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen? Darum sollst du von dem Bett, auf das du dich gelegt hast, nicht herunterkommen, sondern du wirst gewisslich sterben!« 7 Da sprach er zu ihnen: Wie sah der Mann aus, der euch begegnete und dies zu euch sagte? 8 Sie sprachen zu ihm: Der Mann trug einen Mantel aus Ziegenhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden. Er aber sprach: Es ist Elia, der Tisbiter!

    9 Und er sandte einen Hauptmann über Fünfzig zu ihm, mit seinen fünfzig Leuten. Als der zu ihm hinaufkam, siehe, da saß er oben auf dem Berg . Er aber sprach zu ihm: Du Mann Gottes, der König sagt: Komm herab ! 10 Aber Elia antwortete dem Hauptmann über Fünfzig und sprach zu ihm: Wenn ich ein Mann Gottes bin, so soll Feuer vom Himmel fallen und dich und deine Fünfzig verzehren! Da fiel Feuer vom Himmel und verzehrte ihn und seine Fünfzig.

    11 Und er sandte nochmals einen anderen Hauptmann über Fünfzig zu ihm mit seinen Fünfzig, der redete und sprach zu ihm: Du Mann Gottes, so spricht der König: Komm rasch herab! 12 Aber Elia antwortete und sprach zu ihnen: Wenn ich ein Mann Gottes bin, so soll Feuer vom Himmel fallen und dich und deine Fünfzig verzehren! Da fiel das Feuer Gottes vom Himmel und verzehrte ihn und seine Fünfzig.

    13 Da sandte er noch einen dritten Hauptmann über Fünfzig mit seinen Fünfzig. Als nun dieser dritte Hauptmann über Fünfzig zu ihm hinaufkam, beugte er seine Knie vor Elia und bat ihn und sprach zu ihm: Du Mann Gottes, lass doch mein Leben und das Leben deiner Knechte, dieser Fünfzig, etwas vor dir gelten! 14 Siehe, das Feuer ist vom Himmel gefallen und hat die ersten zwei Hauptleute über Fünfzig samt ihren Fünfzig vertilgt. Nun aber lass mein Leben etwas vor dir gelten!

    15 Da sprach der Engel des Herrn zu Elia: Geh mit ihm hinab und fürchte dich nicht vor ihm! Und er machte sich auf und ging mit ihm hinab zum König.

    16 Und er sprach zu ihm: So spricht der Herr : Weil du Boten hingesandt hast, um Baal-Sebub, den Gott von Ekron, befragen zu lassen, als gäbe es keinen Gott in Israel, dessen Wort man befragen könnte – [deshalb] sollst du von dem Bett, auf das du dich gelegt hast, nicht herunterkommen, sondern du wirst gewisslich sterben! 17 So starb er, nach dem Wort des Herrn , das Elia geredet hatte. Und Joram wurde König an seiner Stelle im zweiten Jahr Jorams , des Sohnes Josaphats, des Königs von Juda; denn er hatte keinen Sohn. 18 Was aber mehr von Ahasja zu sagen ist, was er getan hat, ist das nicht aufgezeichnet im Buch der Chronik der Könige von Israel?

    hier finden wir einige Gedanken aus den Vorjahren dazu:

    Kommentar — 24. Juni 2013 @ 17:16

  18. Jule

    2. Könige 2 – zwei Lehrpunkte zu Leuten, die sich von Jehova benutzen lassen:

    1 Und es geschah, als der Herr den Elia im Sturmwind zum Himmel auffahren lassen wollte, da ging Elia mit Elisa von Gilgal hinweg. 2 Und Elia sprach zu Elisa: Bleibe doch hier; der Herr hat mich nach Bethel gesandt! Elisa aber sprach: So wahr der Herr lebt und so wahr deine Seele lebt, ich verlasse dich nicht! So kamen sie hinab nach Bethel.

    3 Da gingen die Prophetensöhne , die in Bethel waren, zu Elisa heraus und sprachen zu ihm: Weißt du auch, dass der Herr deinen Herrn heute über deinem Haupt hinwegnehmen wird? Er aber sprach: Ich weiß es auch; schweigt nur still! 4 Und Elia sprach zu ihm: Elisa, bleibe doch hier, denn der Herr hat mich nach Jericho gesandt! Er aber sprach: So wahr der Herr lebt und so wahr deine Seele lebt, ich verlasse dich nicht! So kamen sie nach Jericho.

    5 Da traten die Prophetensöhne, die in Jericho waren, zu Elisa und sprachen zu ihm: Weißt du auch, dass der Herr deinen Herrn heute über deinem Haupt hinwegnehmen wird? Er aber sprach: Ich weiß es auch; schweigt nur still! 6 Und Elia sprach zu ihm: Bleibe doch hier, denn der Herr hat mich an den Jordan gesandt! Er aber sprach: So wahr der Herr lebt und so wahr deine Seele lebt, ich verlasse dich nicht! Und so gingen sie beide miteinander.

    7 Und 50 Mann von den Prophetensöhnen gingen hin und stellten sich ihnen gegenüber in einiger Entfernung auf, während diese beiden am Jordan standen.

    8 Da nahm Elia seinen Mantel und wickelte ihn zusammen und schlug damit das Wasser; das teilte sich nach beiden Seiten, sodass sie beide auf dem Trockenen hindurchgingen . 9 Und es geschah, als sie hinübergegangen waren, da sprach Elia zu Elisa: Erbitte, was ich dir tun soll, ehe ich von dir genommen werde!

    Und Elisa sprach: Möchte mir doch ein zweifacher Anteil an deinem Geist gegeben werden! 10 Er sprach: Du hast etwas Schweres erbeten: Wirst du mich sehen , wenn ich von dir hinweggenommen werde, so wird es dir zuteilwerden, wenn aber nicht, so wird es nicht geschehen!

    11 Und es geschah, während sie noch miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Pferden und trennte beide voneinander. Und Elia fuhr im Sturmwind auf zum Himmel. 12 Elisa aber sah ihn und rief: Mein Vater! mein Vater! Der Wagen Israels und seine Reiter!

    Und als er ihn nicht mehr sah, nahm er seine Kleider und zerriss sie in zwei Stücke, 13 und er hob den Mantel des Elia auf, der von diesem herabgefallen war, und kehrte um und trat an das Ufer des Jordan. 14 Und er nahm den Mantel des Elia, der von ihm herabgefallen war, und schlug damit das Wasser und sprach: Wo ist der Herr , der Gott des Elia? Und als er so das Wasser schlug, teilte es sich nach beiden Seiten, und Elisa ging hindurch.

    15 Als aber die Prophetensöhne, die bei Jericho ihm gegenüberstanden, das sahen, sprachen sie: Der Geist des Elia ruht auf Elisa! Und sie gingen ihm entgegen und verneigten sich vor ihm zur Erde, 16 und sie sprachen zu ihm: Siehe doch, es sind unter deinen Knechten 50 tüchtige Männer; lass diese gehen und deinen Herrn suchen! Vielleicht hat ihn der Geist des Herrn genommen und auf irgendeinen Berg oder in irgendein Tal geworfen? Er aber sprach: Sendet sie nicht! 17 Aber sie drangen in ihn, bis er ganz verlegen wurde und sprach: So sendet sie! Da sandten sie 50 Männer, die suchten ihn drei Tage lang, aber sie fanden ihn nicht. 18 Und als sie wieder zu ihm zurückkehrten, als er noch in Jericho war, sprach er zu ihnen: Habe ich euch nicht gesagt, ihr solltet nicht hingehen?

    19 Und die Männer der Stadt sprachen zu Elisa: Siehe doch, in dieser Stadt ist gut wohnen, wie mein Herr sieht; aber das Wasser ist schlecht, und das Land ist unfruchtbar ! 20 Da sprach er: Bringt mir eine neue Schale und tut Salz hinein! Und sie brachten es ihm. 21 Da ging er hinaus zu der Wasserquelle und warf das Salz hinein und sprach: So spricht der Herr : Ich habe dieses Wasser gesund gemacht, es soll fortan weder Tod noch Unfruchtbarkeit daraus kommen! 22 So wurde das Wasser gesund bis zu diesem Tag nach dem Wort, das Elisa geredet hatte.

    23 Und er ging von dort hinauf nach Bethel . Als er nun den Weg hinaufging, kamen kleine Knaben zur Stadt hinaus; die verspotteten ihn und riefen ihm zu: Kahlkopf, komm herauf! Kahlkopf, komm herauf! 24 Da wandte er sich um, und als er sie sah, fluchte er ihnen im Namen des Herrn . Da kamen zwei Bären aus dem Wald und zerrissen 42 Kinder.

    25 Und er ging von da auf den Berg Karmel und kehrte von dort wieder nach Samaria zurück.

    Elisa benutzt die neu gewonnen Kräfte gleich, um anderen zu dienen. So muss jemand sein, den Jehova gebrauchen kann: er muss selbstlos sein und das Wohl der anderen über seine eigenen Wünsche setzen.

    Jeder, der in Jehovas Organisation ein höheres Amt einnehmen will, muss ebenso demütig und selbstlos sein wie Elisa.

    Die Geschichte mit den Jugendlichen und den Bären zeigt und, dass es für Jehova keine leichte Sache ist, wenn wir diejenigen nicht mit Achtung und Respekt behandeln, die ihm auf besondere Weise dienen

    weitere Gedanken finden wir hier:

     

    Kommentar — 25. Juni 2013 @ 15:41

  19. Jule

    2. Könige 3 – warum und von wem kam hier heftiger Zorn über Israel?

    1 Und Joram, der Sohn Ahabs, wurde König über Israel in Samaria, im achtzehnten Jahr Josaphats, des Königs von Juda, und er regierte zwölf Jahre lang. 2 Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn , doch nicht wie sein Vater und seine Mutter, denn er beseitigte den Gedenkstein des Baal, den sein Vater gemacht hatte. 3 Aber er hielt fest an den Sünden, zu denen Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte, und ließ nicht davon.

    4 Mesa aber, der König der Moabiter, war ein Schafzüchter und entrichtete dem König von Israel 100 000 Lämmer und 100 000 Widder samt der Wolle als Abgabe. 5 Und es geschah, als Ahab tot war, da fiel der König der Moabiter von dem König von Israel ab

    6 Zu jener Zeit zog der König Joram von Samaria aus und musterte ganz Israel; 7 und er ging hin und sandte zu Josaphat, dem König von Juda, und ließ ihm sagen: Der König der Moabiter ist von mir abgefallen! Willst du mit mir kommen, um gegen die Moabiter in den Kampf zu ziehen? Und er sprach: Ich will hinaufkommen! Ich will sein wie du, mein Volk soll sein wie dein Volk, und meine Pferde wie deine Pferde! 8 Und er sprach: Auf welchem Weg wollen wir hinaufziehen? Er antwortete: Auf dem Weg durch die Wüste Edom!

    9 Da zogen der König von Israel, der König von Juda und der König von Edom aus. Als sie aber einen Umweg von sieben Tagereisen zurückgelegt hatten, da hatte das Heer und das Vieh, das ihnen folgte, kein Wasser mehr. 10 Da sprach der König von Israel: Ach! Der Herr hat diese drei Könige gerufen, um sie in die Hand der Moabiter zu geben!

    11 Josaphat aber sprach: Ist kein Prophet des Herrn hier, dass wir durch ihn den Herrn um Rat fragen könnten? Da antwortete einer von den Knechten des Königs von Israel und sprach: Hier ist Elisa, der Sohn Saphats, der dem Elia Wasser auf die Hände goss ! 12 Und Josaphat sprach: Das Wort des Herrn ist bei ihm! So zogen der König von Israel und Josaphat und der König von Edom zu ihm hinab.

    13 Elisa aber sprach zum König von Israel: Was habe ich mit dir zu tun? Geh hin zu den Propheten deines Vaters und zu den Propheten deiner Mutter! Der König von Israel aber sprach zu ihm: Nein! Denn der Herr hat diese drei Könige gerufen, um sie in die Hand der Moabiter zu geben!

    14 Elisa sprach: So wahr der Herr der Heerscharen lebt, vor dessen Angesicht ich stehe, wenn ich nicht auf Josaphat, den König von Juda, Rücksicht nähme, ich wollte dich nicht ansehen noch beachten! 15 So bringt mir nun einen Saitenspieler ! Und als der Saitenspieler die Saiten schlug, kam die Hand des Herrn über ihn.
    16 Und er sprach: So spricht der Herr

    »Macht in diesem Tal Grube an Grube! 17 Denn so spricht der Herr : Ihr werdet keinen Wind, noch Regen sehen; dennoch soll dieses Tal voll Wasser werden, sodass ihr zu trinken habt, ihr und auch euer kleines und großes Vieh. 18 Und das ist noch ein Geringes vor dem Herrn ; er wird auch die Moabiter in eure Hand geben, 19 sodass ihr alle festen Städte und alle auserlesenen Städte schlagen werdet; und ihr werdet alle guten Bäume fällen und alle Wasserquellen verstopfen und alle guten Äcker mit Steinen verderben!«

    20 Und es geschah am Morgen, zur Zeit der Darbringung des Speisopfers , siehe, da kam Wasser den Weg von Edom her, und das Land wurde voll Wasser. 21 Als aber ganz Moab hörte, dass die Könige heraufgezogen waren, um gegen sie zu kämpfen, da wurden alle aufgeboten, die alt genug waren, um das Schwert umzugürten; und sie besetzten die Grenze.

    22 Und als sie sich am Morgen früh aufmachten und die Sonne über dem Wasser aufging, da erschien den Moabitern das Wasser drüben rot wie Blut. 23 Und sie sprachen: Es ist Blut! Die Könige haben sich gewiss [gegenseitig] aufgerieben und einander erschlagen! Und nun, Moab, mache dich auf zur Plünderung ! 24 Als sie aber zum Lager Israels kamen, da machten sich die Israeliten auf und schlugen die Moabiter, dass sie vor ihnen flohen. Jene aber drangen ins Land ein und schlugen Moab. 25 Und sie rissen die Städte nieder und warfen jeder seinen Stein auf alle guten Äcker, bis sie voll waren, und verstopften alle Wasserquellen und fällten alle guten Bäume, bis nur noch Kir-Hareset mit seiner Steinmauer übrig blieb. Und die Schleuderer umzingelten und beschossen es.

    26 Als aber der König der Moabiter sah, dass ihm der Kampf zu stark wurde, nahm er 700 Mann mit sich, die das Schwert zogen, um gegen den König von Edom durchzubrechen; aber sie konnten es nicht. 27 Da nahm er seinen erstgeborenen Sohn, der an seiner Stelle König werden sollte, und opferte ihn als Brandopfer auf der Mauer. Und es kam ein großer Zorn über Israel, sodass sie von ihm abzogen und wieder in ihr Land zurückkehrten.

    Wieso kam grosser Zorn über Israel, als der Angreifer seinen Sohn opfert? Waren sie denn nicht im Namen und mit dem Segen Jehovas gegen Moab losgezogen?

    Wieso sollte Jehova auf ein Opfer reagieren, das jemand einem anderen Gott darbringt? Wir wissen doch, dass Jehova Menschenopfer hasst.

    Von welcher Seite kommt denn hier der große Zorn über Israel?

    Wenn es von Widersacher kommt, warum ziehen sie dann ab, wenn sie doch im Namen Jehovas die Stadt belagern?

    Im Einsichtenbuch finden wir dazu Folgendes:

    Als König Mesa sah, daß er in eine Falle geraten war, nahm er 700 mit dem Schwert bewaffnete Männer und versuchte, durch einen Gegenangriff zum König von Edom durchzubrechen (vielleicht dachte er, dort würde er dem geringsten Widerstand begegnen), aber es gelang ihm nicht. „Schließlich nahm er seinen erstgeborenen Sohn, der an seiner Statt regieren sollte, und opferte ihn als Brandschlachtopfer auf der Mauer“ (2Kö 3:26, 27).

    Die meisten Kommentatoren stimmen darin überein, daß Mesa seinem Gott Kamos seinen eigenen Sohn opferte. Die wenigen, die anderer Meinung sind, sagen, er habe einen Sohn des Königs von Edom geopfert, den er gefangengenommen hätte. Als Beweis führen sie Amos 2:1 an, wo von Moab gesagt wird: „. . . weil er die Gebeine des Königs von Edom zu Kalk verbrannte“. Grammatisch ließe das Hebräische diese Auslegung zwar zu, sie scheint indes anderen bekannten Tatsachen zu widersprechen. Es ist z. B. nicht bekannt, daß die Moabiter und die Ammoniter, Israels Nachbarn, ihren Göttern ihre Feinde opferten. Nach einem ihrer religiösen Bräuche opferten sie jedoch ihre eigenen Kinder als Brandopfer, um den Zorn ihrer Götter zu beschwichtigen (5Mo 12:30, 31; Mi 6:6, 7). Es ist daher verständlich, daß Mesa, der Kamos anbetete, angesichts der drohenden Gefahr einer Niederlage einen solch schwerwiegenden Schritt unternahm.

    sollte hier wirklich Jehova sauer sein, weil sich der Feind genötigt sieht, seinen eigenen Sohn zu opfern?

    einen weiteren Gedanken aus dem vergangenen Jahr finden wir hier:

    Kommentar — 25. Juni 2013 @ 16:03

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