Psalm 133 – 135

Psalm 133

Ein Lied der Aufstiege. Von David.

133 Siehe! Wie gut und wie lieblich es ist,
Wenn Brüder in Einheit beisammenwohnen!

2 Es ist wie das gute Öl auf dem Haupt,
Das herabfließt auf den Bart,
Den Bart Aarons,
Das herabfließt auf den Kragen seiner Gewänder.

3 Es ist wie der Tau des Hermon,
Der herabfällt auf die Berge Zions.
Denn daß dort der Segen [sei], hat Jehova geboten,
[Ja] Leben bis auf unabsehbare Zeit.

Psalm 134

Ein Lied der Aufstiege.

134 O segnet Jehova,
All ihr Knechte Jehovas,
Ihr, die ihr während der Nächte im Haus Jehovas steht.

2 Erhebt eure Hände in Heiligkeit
Und segnet Jehova.

3 Jehova segne dich aus Zion,
Er, der Himmel und Erde gemacht hat.

Psalm 135

135 Preiset Jah!
Preist den Namen Jehovas,
Bringt Lobpreis dar, o Knechte Jehovas,
2 Ihr, die ihr im Haus Jehovas steht,
In den Vorhöfen des Hauses unseres Gottes.

3 Preiset Jah, denn Jehova ist gut.
Spielt seinem Namen Melodien, denn es ist lieblich.

4 Denn Jah hat sich Jakob erwählt,
Israel zu seinem besonderen Eigentum.

5 Denn ich selbst weiß wohl, daß Jehova groß ist,
Und unser Herr ist mehr als alle [anderen] Götter.

6 Alles, was Jehova Lust hatte [zu tun], hat er getan
In den Himmeln und auf der Erde, in den Meeren und allen Wassertiefen.

7 Er läßt Dünste aufsteigen vom äußersten Ende der Erde her;
Er hat sogar Schleusen für den Regen gemacht;
Er bringt den Wind aus seinen Vorratshäusern hervor,
8 Er, der die Erstgeborenen Ägyptens niederschlug,
Sowohl Mensch wie Tier.

9 Er sandte Zeichen und Wunder in deine Mitte, o Ägypten,
Über Pharao und über alle seine Knechte;
10 Er, der viele Nationen niederschlug
Und mächtige Könige tötete,
11 Nämlich Sihon, den König der Amoriter,
Und Og, den König von Baschan,
Und alle Königreiche Kanaans,
12 Und der ihr Land zum Erbe gab,
Zum Erbe für Israel, sein Volk.

13 O Jehova, dein Name währt auf unabsehbare Zeit.
O Jehova, dein Gedenk[name] währt Generation um Generation.

14 Denn Jehova wird die Rechtssache seines Volkes führen,
Und hinsichtlich seiner Knechte wird er Bedauern empfinden.

15 Die Götzen der Nationen sind Silber und Gold,
Das Werk der Hände des Erdenmenschen.

16 Einen Mund haben sie, aber sie können nichts reden;
Augen haben sie, aber sie können nichts sehen;
17 Ohren haben sie, aber sie können keiner [Sache ihr] Ohr leihen.
Auch ist kein Geist in ihrem Mund.

18 Die sie machen, werden ihnen gleich werden,
Jeder, der auf sie vertraut.

19 O Haus Israel, segnet doch Jehova.
O Haus Aaron, segnet doch Jehova.

20 O Haus Levi, segnet doch Jehova.
Die ihr Jehova fürchtet, segnet Jehova.

21 Gesegnet sei Jehova von Zion aus,
Der in Jerusalem weilt.
Preiset Jah!

Jule | 05.25.09 | eigene Gedanken zum Geschehen, Psalmen, Text in der Bibel |

9 Comments »

  1. Jule

    Psalm 133 – 135

    Psalm 133:1

    Siehe! Wie gut und wie lieblich es ist,
    Wenn Brüder in Einheit beisammenwohnen!

    diesen Text kennt jeder Zeuge Jehovas. Er wird in den meisten Fällen auf den Besuch der Zusammenkünfte angewandt. Aber es gibt auch noch eine tiefere Anwendung, über die wir uns ernsthaft Gedanken machen sollten: es geht um die Einheit unter ihnen.

    Fragen wir uns bitte selbst:

    tue ich wirklich alles, um den Frieden und die Einheit innerhalb der Versammlung und Bruderschaft zu bewahren?

    Oder neige ich dazu, negativ über meine Brüder zu reden?

    Bin ich bereit, auch auf persönliche Vorteile zu verzichten – damit der Friede bewahrt bleibt? Oder poche ich auf mein „scheinbares“ Recht, will es um jeden Preis einfordern, egal um welchen Preis?

    Ziehe ich andere Brüder in meine Probleme mit hinein, oder halte ich mich dezent zurück, damit der Friede bewahrt bleibt?

    Mein ganzes Tun und alles worüber ich rede – all dies kann im direkten Zusammenhang damit stehen, ob die „Brüder in Einheit beisammenwohnen“ können. Behalte ich diesen Punkt im Sinn?

    Diese Fragen kann sich nur jeder selbst beantworten. Aber machen wir uns bitte nichts vor: die Antwort darauf beeinflußt unser Verhältnis zu unserem Schöpfer

    Und wir alle wollen uns doch in Gottes Liebe bewahren – oder?

    Psalm 135:1-3

    Preiset Jah!
    Preist den Namen Jehovas,
    Bringt Lobpreis dar, o Knechte Jehovas,
    2 Ihr, die ihr im Haus Jehovas steht,
    In den Vorhöfen des Hauses unseres Gottes.

    3 Preiset Jah, denn Jehova ist gut.
    Spielt seinem Namen Melodien, denn es ist lieblich.

    schliessen wir uns diesem Lobpreis an – in Wort und Tat

    Kommentar — 25. Mai 2009 @ 11:02

  2. Thomas

    Psalm 133-135
    Zitate von J.N.Darby


    Israel wohnt nun einträchtig beieinander, und das ist gleich dem köstlichen Öl, mit dem Aaron gesalbt wurde und das, ausgegossen auf das Haupt, den Duft der göttlichen Gunst über alles verbreitete; es ist wie der reiche Tau der hohen Berge, der, von welcher Höhe er auch kommen mag, seine erfrischende Kraft ausdehnt bis zu der Stätte, wo Gott Segen und Leben bis in Ewigkeit verordnet hatte.

    Psalm 134 schließt die Reihe der Stufenlieder, indem die Knechte Jehovas aufgefordert werden, Ihn zu preisen. Nacht und Tag soll Lob zu Ihm emporsteigen, und heilige Hände sollen im Heiligtum erhoben werden, um Jehova zu preisen. Jehova ist gegenwärtig, und Seine Knechte sind da, um Ihn zu erheben. Jehova, der Himmel und Erde gemacht hat, segnet nunmehr nicht einfach vom Himmel aus, sondern von Zion aus; denn Zion ist jetzt der Ort, wo Jehova gepriesen wird und von wo aus Er segnet.

    Psalm 135 ist sehr charakteristisch, da er uns das Verständnis der Psalmen in bemerkenswerter Weise aufschließt, indem er diese in Verbindung bringt mit den früheren Kundgebungen Jehovas in Seinen Beziehungen zu Israel und dadurch ihre Geschichte zu einem Ganzen vereinigt. Der Zweck des ganzen Psalmes ist in der Überschrift angegeben: „Lobet Jehova!“ Jehovas Name soll gepriesen werden, denn Er ist gut, und es ist lieblich, von Ihm zu singen. Jehova hat Sich Jakob erwählt, Israel zu Seinem Eigentum. In Vers 6 wird Er als der allmächtige Gott verherrlicht: Er tut alles, was Ihm wohlgefällt, und verfügt jeden Tag über die ganze Schöpfung. Von Vers 8 ab wird Er dann betrachtet als Der, welcher einst Gericht geübt hat an den Bedrückern Israels, um Sein Volk zu befreien, und der Nationen vertrieb, um ihr Land Seinem Volke zu geben. Sodann wird gezeigt, dass Jehovas Name in Verbindung mit Israel und im Gegensatz zu den Götzen steht. In den Versen 13 und 14 wird das in 2. Mo 3, 15 und 5. Mo 32, 36 Gesagte angeführt. In der ersten Stelle finden wir, dass Gott einst unter dem Namen „Jehova“ Israel für immer aufnahm; in der zweiten ließ Er prophetisch ihre Befreiung ankündigen, nachdem sie gänzlich gefehlt haben würden. Als Gott Mose sandte, um Israel aus Ägypten zu befreien, nannte Er Sich Jehova, den Gott ihrer Väter, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und erklärte, dass dies Sein Name sei in Ewigkeit und Sein Gedächtnis von Geschlecht zu Geschlecht; und dann verhieß Er ihnen, sie aus der Knechtschaft zu befreien und sie in das Land der Verheißung zu bringen. Damals also nahm Gott in Beziehung zu Israel den Namen Jehova an. Die zweite der angeführten Stellen findet sich in dem prophetischen Lied Moses, wo Er den Kindern Israel das Gemälde ihres Abfalls vor Augen stellt – nicht der Kinder Gottes ist ihr Schandfleck – und ihnen zeigt, dass sie Gott verlassen würden, der sie gemacht, und Ihn zur Eifersucht reizen würden durch fremde Götter, und dass Jehova Sein Angesicht vor ihnen verbergen würde, ja, dass Er ihrem Gedächtnis unter den Menschen ein Ende machen würde, wenn Er nicht die Kränkung seitens des Feindes und den Stolz der Menschen fürchtete. Und dann, wenn sie hilf- und hoffnungslos in sich selbst sein würden, werde Jehova Sein Volk richten und Sich’s gereuen lassen über Seine Knechte, Er werde Gericht üben an den Nationen und sie dann jubeln lassen mit Seinem Volke. Diese beiden Verse zeigen uns also die erste Befreiung Israels und Gottes Vorsatz, und dann das Gericht und die Wege Gottes in den letzten Tagen, in die uns auch die Psalmen einführen. Wir haben hier daher einen trefflichen Schlüssel zum Verständnis der Psalmen überhaupt und wie sie anzuwenden sind. In den Versen 15 – 18 finden wir das auch in 5. Mo 32, 37.38 angekündigte Gericht über die Götzen der Nationen, die Israel zum Fall gedient hatten. Der Psalm wendet sich am Schluss mit der Aufforderung zum Preise Jehovas an die schon mehrfach bezeichneten einzelnen Klassen: das Haus Israel, das Haus Aaron, das Haus Levi und alle, die Jehova fürchten, und zwar wird Jehova nun von Zion aus gepriesen; denn jetzt kann gesagt werden, dass Er in Jerusalem wohnt.

    Kommentar — 25. Mai 2010 @ 14:48

  3. Jule

    Psalm 133 – 135

    Psalm 135:13-14,20

    O Jehova, dein Name währt auf unabsehbare Zeit.
    O Jehova, dein Gedenk[name] währt Generation um Generation.

    14 Denn Jehova wird die Rechtssache seines Volkes führen,
    Und hinsichtlich seiner Knechte wird er Bedauern empfinden.

    20 O Haus Levi, segnet doch Jehova.
    Die ihr Jehova fürchtet, segnet Jehova.

    Denken wir ebenso?

    vertrauen wir darauf, dass uns unser Gott zur Hilfe kommen wird?

    Segnen wir Jehova?

    Kommentar — 26. Mai 2010 @ 09:36

  4. Jule

    Psalm 133 – 135

    Psalm 133 – Bruderliebe – kein leeres Wort

    1 Ein Lied Davids für Festbesucher, die nach Jerusalem hinaufziehen.
    Wie schön und angenehm ist es, wenn Brüder in Frieden zusammenleben!

    2 Das ist so wohltuend wie duftendes Öl, das auf den Kopf des Priesters Aaron gegossen wird und nun herunterrinnt in seinen Bart, bis zum Halssaum seines Gewandes.

    3 Es ist so wohltuend wie frischer Tau, der vom Berg Hermon auf die Berge Zions niederfällt. Ja, dort schenkt der Herr seinen Segen und Leben, das niemals aufhört.

    Wenn wir uns vorstellen, dass sie dieses Lied gesungen haben, wenn sie als Gruppe zum Hause Gottes zogen

    Stellen wir uns die ganze Sache in unserer heutigen Zeit vor: wir hatten ja schon den Gedanken mit dem internationalen-Kongress-feeling. Wie würden wir empfinden, wenn die ganze U-Bahn zun Kongressort voller Brüder und Schwestern wäre und wenn unser Gesang der Königreichslieder die Bahn erfüllt?

    Hätten wir dann nicht das selbe Gefühl, das dieser Psalm beschreibt?

    Kommentar — 25. Mai 2012 @ 16:44

  5. Jule

    Psalm 134 – Nächtliches Lob im Tempel

    1 Ein Lied für Festbesucher, die nach Jerusalem hinaufziehen.
    Kommt und lobt den Herrn, alle seine Diener, die ihr nachts in seinem Tempel steht!

    2 Streckt eure Hände in seinem Heiligtum anbetend empor und preist den Herrn!

    3 Der Herr segne dich, er, der auf dem Berg Zion wohnt! Er hat Himmel und Erde geschaffen!

    Welche nächtlichen Besucher würde es denn im Tempel geben?

    Hatte der Tag und Nacht auf und man konnte jederzeit hineingehen und anbeten?

    Was wären das wohl für Leute, die Nachts in den Tempel kommen? Hatten sie am Tage keine Zeit – oder waren sie so sehr von Jehova erfüllt, dass sie auch Nachts ihren Gott preisen wollten?

    Kommentar — 25. Mai 2012 @ 16:47

  6. Jule

    Psalm 135 – Der Herr ist mächtiger als alle Götter!

    1 Halleluja – preist den Herrn, lobt den Namen des Herrn! Lobt ihn, alle seine Diener,

    2 die ihr in seinem Tempel steht, in den Vorhöfen am Hause unseres Gottes!

    3 Preist ihn, denn er ist gut zu uns; musiziert zu seiner Ehre, denn er ist freundlich.

    4 Er hat die Nachkommen Jakobs auserwählt und ganz Israel zu seinem Eigentum erklärt.

    5 Ja, ich habe erkannt: Groß ist der Herr! Unser Herr ist mächtiger als alle Götter.

    6 Was er will, das tut er auch – sei es im Himmel oder auf der Erde, im Meer oder in den tiefsten Tiefen.

    7 Er lässt Wolken aufsteigen am Horizont und sendet Regen und Blitze, den Sturmwind holt er aus seiner Kammer und schickt ihn auf die Reise.

    8 In Ägypten tötete er alle Erstgeborenen von Mensch und Vieh.

    9 Er vollbrachte dort Zeichen und Wunder am Pharao und allen seinen Dienern.

    10 Er besiegte viele Völker und tötete mächtige Könige:

    11 Sihon, den König der Amoriter, Og, den König von Baschan, und die anderen Könige Kanaans.

    12 Ihre Länder übergab er Israel, so bekam sein Volk das ganze Gebiet zum bleibenden Besitz.

    13 Herr, dein Name wird nie in Vergessenheit geraten; an dich wird man denken, solange es Menschen gibt.

    14 Du, Herr, wirst dafür sorgen, dass deinem Volk kein Unrecht geschieht. Du erbarmst dich über alle, die zu dir gehören.

    15 Die Götter der anderen Völker sind nur Figuren aus Silber und Gold, von Menschenhänden gemacht.

    16 Sie haben einen Mund, aber reden können sie nicht; Augen haben sie, doch sie können nicht sehen.

    17 Mit ihren Ohren hören sie nicht, auch können sie nicht atmen.

    18 Genauso starr und tot werden einmal alle sein, die diese Götzen schufen, und auch alle, die solchen Götzen vertrauen!

    19 Volk Israel, lobe den Herrn! Ihr Priester, lobt den Herrn!

    20 Ihr Leviten, lobt den Herrn! Alle, die ihr dem Herrn in Ehrfurcht begegnet – lobt ihn!

    21 Lobt den Herrn auf dem Berg Zion, denn dort in Jerusalem steht sein Tempel. Halleluja!

    wie unsinnig es doch ist, Götzen anzubeten und damit Jehova – dem einzigen wahren Gott – den Rücken zu kehren!

    Kommentar — 25. Mai 2012 @ 16:52

  7. Jule

    Psalm 133 – 135

    Psalm 133 – aber wer sind „meine Brüder“?

    1 Ein Wallfahrtslied. Von David.

    Siehe, wie fein und wie lieblich ist“s, wenn Brüder in Eintracht beisammen sind!

    2 Wie das feine Öl auf dem Haupt, das herabfließt in den Bart, den Bart Aarons, das herabfließt bis zum Saum seiner Kleider; 3 wie der Tau des Hermon , der herabfließt auf die Berge Zions; denn dort hat der H err den Segen verheißen , Leben bis in Ewigkeit.

    Wie schön, wenn „die Brüder“ sich in Einheit versammeln.

    Wer sind denn meine Brüder? Sind das nur all diejenigen, die der selben Religionsorganisation angehören wie ich selbst?

    Was sagt Jesus selbst in Markus 3:35: „wer den Willen Gottes tut“ (siehe auch Matthäus 12:47-50).

    Wir alle kennen auch die Aussage von Petrus in Apostelgeschichte 30:34 und 35, wo er sagt:

    „Bestimmt merke ich, dass Gott nicht parteiisch ist, sondern dass für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist.“

    Wie oft haben wir diesen bereits zitiert, wenn es um Gottes Unparteilichkeit geht. Aber wir sind ja aufrichtig davon überzeugt, dass wir der einzig wahren Organisation Gottes angehören…

    Sicherlich wissen wir, dass viele Dinge in der Bibel mehrere Entsprechungen haben. Wenn wir uns nun den Kontext ansehen, worum es eigentlich bei der Aussage von Petrus geht, kommen wir der Sache schon näher:

    Bisher waren die Israeliten Gottes auserwähltes Volk, mit ihnen hatte er einen Bund geschlossen. Wer IHN auf die richtige Weise anbeten wollte, der mußte sich diesem Volk anschließen.

    Nun aber schickt Jehova Petrus zu Kornelius und forderte ihn auf diesem die Gute Botschaft zu verkündigen. In Vers 28 sagt Petrus zu ihm, warum ihm dies so ungeheuerlich vorkam. Aber er ist dennoch gegangen und erst da – als er bei Kornelius ist und sich mit ihm unterhält, begreift er wirklich: auch dieser ist für Jehova annehmbar und sein Bruder in Christi.

    Eine Tatsache, die viele der Judenchristen nicht akzeptieren wollten, so dass sich Petrus viele Jahre danach genötigt sieht, dies vor der leitenden Körperschaft in Jerusalem zu erklären und sich dafür zu rechtfertigen, warum er so gehandelt hat. Dort kommt ihm Jakobus, der Bruder Jesu zur Hilfe (Apostelgeschichte 15), er zitiert dabei Amos 9:12. Siehe auch das Kapitel „Gott ist nicht parteiisch“ im Apostel-Buch)

    Daher sollten wir alle diejenigen als unsere Brüder und Schwestern betrachten, die sich aufrichtig bemühen, Gott kennenzulernen, indem sie in der Bibel lesen und das, was sie dort lernen, in ihrem täglichen Leben anzuwenden. Denn auch Jesus sagte selbst, dass er diese als seine Brüder ansieht.

    Wenn wir uns also an der erbaulichen Gemeinschaft mit unseren Brüdern erfreuen, dann sind das nicht nur die, die mit uns dieselbe Versammlung besuchen. Denn wir wissen ja aus Erfahrung, dass auch dort nicht jeder gemäß dem Worte Gottes lebt.

    Suchen wir uns unsere Freunde unter denen, die unseren Gott ebenso lieben, wie wir selbst und berücksichtigen wir dabei, dass nicht alle denselben Wissensstand und die selbe Reife haben.

    Das, worauf es ankommt, ist ein aufrichtiges Herz. Was ist dem anderen wichtig? Womit beschäftigt er sich, worum drehen sich seine Gedanken und Gespräche?

    Wenn du bei diesen Punkten antworten kannst: „Gott und sein Wort und ein eigenes Verhältnis zum Schöpfer“ – dann hast du einen Bruder vor dir, auch wenn er vielleicht einer anderen Konfession angehörst, als du!

    Denn dabei geht es immer um Jehova Gott selbst und nicht um die Organisation…

    weitere Gedanken finden wir hier:

    Kommentar — 31. Mai 2013 @ 20:52

  8. Jule

    Psalm 134 – worum es bei der gegenseitigen Ermutigung während des Zusammenkommens geht

    1 Ein Wallfahrtslied.

    Wohlan, lobt den H errn , all ihr Knechte des H errn , die ihr im Haus des H errn steht in den Nächten !

    2 Erhebt eure Hände in Heiligkeit und lobt den H errn !

    3 Der H err segne dich aus Zion, er, der Himmel und Erde gemacht hat!

    Was ist Sinn und Zweck der christlichen Zusammenkünfte? Wir sollten dort den Herrn – Jehova – loben. Sehen wir uns dazu auch Hebräer 10:23-25 an:

    Unbeirrbar festhalten!

    23 Wir wollen unbeirrbar an der Hoffnung festhalten, zu der wir uns bekennen. Denn Gott, der uns das Versprechen gegeben hat, steht treu zu seinen Zusagen.
    24 Und lasst uns aufeinander achten und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen. 25 Deshalb ist es wichtig, unsere Zusammenkünfte nicht zu versäumen, wie es sich leider einige schon angewöhnt haben. Wir müssen uns doch gegenseitig ermutigen, und das umso mehr, je näher ihr den Tag heranrücken seht, an dem der Herr kommt.
    (Neue Evangelistische Übersetzung)

    Das gegenseitige Ermutigen geht nicht in erster Linie um den Preis, dass wir uns anspornen sollten, weiterzulaufen, damit wir den Preis erhalten – sondern es geht darum, uns gegenseitig darin zu ermutigen, unser persönliches Verhältnis zum Schöpfer lebendig zu erhalten. Denn dies ist es doch, was uns zu Jehova und seinem Sohn Jesus Christus hingezogen hat.

    Oder gehören wir vielleicht doch zu denen, von denen Satan sagte, wir würden Gott nur dienen, weil er uns etwas verspricht und nicht aus Liebe?

    einen weiteren Gedanken aus dem vergangenen Jahr finden wir hier:

    Kommentar — 31. Mai 2013 @ 21:06

  9. Jule

    Psalm 135 – „Bless the Lord“

    1 Hallelujah! Lobt den Namen des H errn ! Lobt ihn, ihr Knechte des H errn , 2 die ihr steht im Haus des H errn , in den Vorhöfen des Hauses unseres Gottes! 3 Lobt den H errn , denn gütig ist der H err ; lobsingt seinem Namen , denn er ist lieblich!

    4 Denn der H err hat sich Jakob erwählt, Israel zu seinem besonderen Eigentum. 5 Denn ich weiß, dass der H err groß ist; ja, unser Herr ist größer als alle Götter .

    6 Alles, was dem H errn wohlgefällt, das tut er, im Himmel und auf Erden, in den Meeren und in allen Tiefen: 7 Er lässt Dünste aufsteigen vom Ende der Erde her, er macht Blitze beim Regen und holt den Wind aus seinen Speichern hervor.

    8 Er schlug die Erstgeborenen Ägyptens, vom Menschen bis zum Vieh; 9 er sandte Zeichen und Wunder in deine Mitte, Ägypten, gegen den Pharao und alle seine Knechte; 10 er schlug große Nationen und tötete mächtige Könige; 11 Sihon, den König der Amoriter, und Og, den König von Baschan, und alle Könige Kanaans, 12 und er gab ihr Land als Erbe, als Erbe seinem Volk Israel.

    13 O H err , dein Name währt ewig; H err , dein Gedenken bleibt von Geschlecht zu Geschlecht! 14 Denn der H err wird seinem Volk Recht schaffen und Mitleid haben mit seinen Knechten.

    15 Die Götzen der Heiden sind Silber und Gold, von Menschenhand gemacht. 16 Sie haben einen Mund und reden nicht, Augen haben sie und sehen nicht; 17 Ohren haben sie und hören nicht, auch ist kein Odem in ihrem Mund. 18 Ihnen gleich sind die, welche sie machen, ein jeder, der auf sie vertraut!

    19 Haus Israel , lobe den H errn ! Haus Aaron , lobe den H errn ! 20 Haus Levi, lobe den H errn ! Die ihr den H errn fürchtet, lobt den H errn !

    21 Gelobt sei der H err von Zion aus, er, der in Jerusalem wohnt!

    Hallelujah !

    hierzu fällt mir ein wunderschönes englisches Lobpreislied ein, das in den letzten Tagen wie ein Ohrwurm ständig in meinem Sinn rumgeistert und das ich ständig vor mich hinsinge:

    Bless The Lord

    Chorus
    Bless the Lord, o my soul
    O my soul
    Worship His holy name
    Sing like never before
    O my soul
    I’ll worship your holy name

    Verse 1
    The sun comes up, if’s a new day drawing
    It’s time to sing your song again
    Whatever may pass, and whatever lies before me
    Let me be singing when the evening comes

    Verse 2
    You’re rich in love, and You’re slow to anger
    Your name is great, and Your heart is kind
    For all Your goodness I will keep on singing
    Ten thousand reasons for my heart to sing

    Vers 3
    And on that day when my strength is failing
    The end draws near and my time has com
    Still my soul will sing Your praise unending
    Ten tousend years and then forevermore

    einige Gedanken aus den Vorjahren zu diesem Psalm finden wir hier:

    Kommentar — 31. Mai 2013 @ 23:06

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