Jesaja 55 – 57

Kapitel 55

55 Heda, all ihr Durstigen! Kommt zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt, kauft und eßt! Ja kommt her, kauft Wein und Milch sogar ohne Geld und ohne Kaufpreis. 2 Warum bezahlt ihr ständig Geld für das, was nicht Brot ist, und warum gilt eure Mühe dem, was nicht zur Sättigung gereicht? Hört mir aufmerksam zu, und eßt, was gut ist, und an Fettigkeit finde eure Seele ihre Wonne. 3 Neigt euer Ohr, und kommt zu mir. Hört, und eure Seele wird am Leben bleiben, und ich will einen auf unabsehbare Zeit dauernden Bund mit euch schließen in bezug auf die liebenden Gütigkeiten gegenüber David, die zuverlässig sind. 4 Siehe! Als Zeugen für die Völkerschaften habe ich ihn gegeben, als Führer und Gebieter für die Völkerschaften.

5 Siehe! Eine Nation, die du nicht kennst, wirst du rufen, und die von einer Nation, die dich nicht gekannt haben, werden dir sogar zulaufen um Jehovas, deines Gottes, willen und wegen des Heiligen Israels, weil er dich schöngemacht haben wird.

6 Sucht Jehova, während er sich finden läßt. Ruft ihn an, während er sich als nahe erweist. 7 Der Böse verlasse seinen Weg und der schadenstiftende Mann seine Gedanken; und er kehre um zu Jehova, der sich seiner erbarmen wird, und zu unserem Gott, denn er wird in großem Maße vergeben.

8 „Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken, noch sind meine Wege eure Wege“ ist der Ausspruch Jehovas. 9 „Denn wie die Himmel höher sind als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. 10 Denn so, wie der strömende Regen und der Schnee von den Himmeln herabkommt und nicht an jenen Ort zurückkehrt, es sei denn, er habe tatsächlich die Erde satt getränkt und sie [Ertrag] hervorbringen und sprossen lassen und dem Sämann tatsächlich Samen gegeben und Brot dem Essenden, 11 so wird sich mein Wort erweisen, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht ergebnislos zu mir zurückkehren, sondern es wird gewiß das tun, woran ich Gefallen gehabt habe, und es wird bestimmt Erfolg haben in dem, wozu ich es gesandt habe.

12 Denn mit Freude werdet ihr ausziehen, und mit Frieden werdet ihr hereingebracht werden. Die Berge und die Hügel, sie werden vor euch fröhlich werden mit Jubelruf, und selbst die Bäume des Feldes werden alle in die Hände klatschen. 13 Statt des Dornendickichts wird der Wacholderbaum aufgehen. Statt der Brennessel wird die Myrte aufgehen. Und es soll Jehova etwas zum Ruhm werden, ein Zeichen auf unabsehbare Zeit, das nicht weggetilgt werden wird.“

Kapitel 56

56 Dies ist, was Jehova gesprochen hat: „Bewahrt das Recht und tut, was gerecht ist. Denn nahe ist meine Rettung, um einzutreffen, und meine Gerechtigkeit, um geoffenbart zu werden. 2 Glücklich ist der sterbliche Mensch, der dieses tut, und der Menschensohn, der daran festhält, der den Sabbat beobachtet, um ihn nicht zu entweihen, und der seine Hand bewahrt, um nicht irgend etwas Schlechtes zu tun. 3 Und der Ausländer, der sich Jehova angeschlossen hat, spreche nicht: ‚Zweifellos wird Jehova mich aus seinem Volk ausscheiden.‘ Auch möge der Eunuch nicht sagen: ‚Siehe! Ich bin ein dürrer Baum.‘ “

4 Denn dies ist, was Jehova zu den Eunuchen gesprochen hat, die meine Sabbate halten und die das erwählt haben, woran ich Gefallen gehabt habe, und die an meinem Bund festhalten: 5 „Ich will ihnen in meinem Haus und innerhalb meiner Mauern sogar ein Denkmal und einen Namen geben, etwas Besseres als Söhne und Töchter. Einen Namen auf unabsehbare Zeit werde ich ihnen geben, einen, der nicht weggetilgt werden wird.

6 Und die Ausländer, die sich Jehova angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen Jehovas zu lieben, um ihm zu Knechten zu werden, alle, die den Sabbat beobachten, um ihn nicht zu entweihen, und die an meinem Bund festhalten, 7 sie will ich dann zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Haus des Gebets. Ihre Ganzbrandopfer und ihre Schlachtopfer werden zur Annahme auf meinem Altar sein. Denn mein eigenes Haus wird ja ein Haus des Gebets für alle Völker genannt werden.“

8 Der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, der die Versprengten Israels zusammenbringt, lautet: „Ich werde andere zu ihm zusammenbringen, außer seinen schon Zusammengebrachten.“

9 All ihr wildlebenden Tiere des freien Feldes, kommt, um zu fressen, all ihr wildlebenden Tiere im Wald. 10 Seine Wächter sind blind. Keiner von ihnen hat Notiz genommen. Sie alle sind stumme Hunde, sie können nicht bellen, [sie] japsen, liegen da, lieben zu schlummern. 11 Ja, sie sind Hunde, stark an Seelen[begehren]; sie haben keine Sättigung gekannt. Sie sind auch Hirten, die nicht gewußt haben, wie [etwas] zu verstehen ist. Sie alle haben sich ihrem eigenen Weg zugewandt, jeder seinem ungerechten Gewinn von seinem eigenen Bereich her: 12 „Kommt! Laßt mich Wein holen; und trinken wir uns voll an berauschendem Getränk. Und morgen wird es bestimmt so wie heute werden, groß, in noch viel großartigerer Weise.“

Kapitel 57

57 Der Gerechte selbst ist umgekommen, aber niemand ist da, der [es] zu Herzen nimmt. Und Menschen von liebender Güte werden [zu den Toten] versammelt, während keiner bemerkt, daß es wegen des Unglücks ist, daß der Gerechte weggesammelt worden ist. 2 Er geht zum Frieden ein; sie ruhen auf ihren Betten, [jeder], der geradeaus wandelt.

3 „Was euch betrifft, kommt herzu, hierher, ihr Söhne einer Wahrsagerin, du Same eines Ehebrechers und einer Frau, die Prostitution begeht: 4 Über wen macht ihr euch lustig? Gegen wen tut ihr ständig den Mund weit auf, streckt ihr ständig die Zunge heraus? Seid ihr nicht die Kinder der Übertretung, der Same der Falschheit, 5 solche, die die Leidenschaft aufpeitschen unter großen Bäumen, unter jedem üppigen Baum, [die] in den Wildbachtälern unter den Felsenklüften die Kinder schlachten?

6 Bei den glatten Steinen des Wildbachtals war dein Teil. Sie — sie waren dein Los. Außerdem gossest du ihnen ein Trankopfer aus, du opfertest eine Gabe. Soll ich mich dieser Dinge wegen trösten? 7 Auf einen hohen und erhabenen Berg stelltest du dein Bett. Dorthin stiegst du auch, um Schlachtopfer zu opfern. 8 Und hinter die Tür und den Türpfosten setztest du dein Gedenk[zeichen]. Denn abseits von mir decktest du [dich] auf und stiegst dann hinauf; du machtest dein Bett geräumig. Und für dich schlossest du dann [einen Bund] mit ihnen. Du liebtest ein Bett mit ihnen. Das männliche Glied beschautest du. 9 Und du gingst dann mit Öl zu Mẹlech hinab und machtest deiner Salben fortwährend ausnehmend viele. Und du fuhrst fort, deine Gesandten in die Ferne zu senden, so daß du die Dinge bis zum Scheọl erniedrigtest. 10 In der Menge deiner Wege hast du dich abgemüht. Du hast nicht gesagt: ‚Es ist hoffnungslos!‘ Eine Wiederbelebung deiner eigenen Kraft hast du gefunden. Darum bist du nicht krank geworden.

11 Vor wem bangte dir und begannst du dich zu fürchten, so daß du zur Lüge griffst? Meiner aber gedachtest du nicht. Du nahmst dir nichts zu Herzen. Schwieg ich nicht und verbarg die Dinge fortwährend? So warst du nicht einmal vor mir in Furcht. 12 Ich selbst werde deine Gerechtigkeit und deine Werke verkünden, so daß sie dir nichts nützen werden. 13 Wenn du um Hilfe schreist, werden deine angesammelten Dinge dich nicht befreien, sondern ein Wind wird sie sogar alle wegtragen. Ein Hauch wird sie wegnehmen, wer aber zu mir Zuflucht nimmt, wird das Land erben und wird meinen heiligen Berg in Besitz nehmen. 14 Und man wird gewiß sagen: ‚Schüttet auf, schüttet auf! Bahnt den Weg. Räumt jedes Hindernis aus dem Weg meines Volkes.‘ “

15 Denn dies ist, was der Hohe und Erhabene, der für immer Wohnende und dessen Name heilig ist, gesprochen hat: „In der Höhe und an der heiligen Stätte weile ich, auch bei dem Zerschlagenen und im Geist Niedrigen, um zu beleben den Geist der Erniedrigten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen. 16 Denn nicht auf unabsehbare Zeit wird es sein, daß ich streiten werde, noch für immer, daß ich zürnen werde; denn der Geist würde meinetwegen schwach werden, auch die atmenden Geschöpfe, die ich selbst gemacht habe.

17 Über die Irrigkeit seines ungerechten Gewinns wurde ich zornig, und ich schlug ihn dann, wobei ich [mein Angesicht] verbarg, während ich zürnte. Aber er wandelte ständig als Abtrünniger auf dem Weg seines Herzens. 18 Seine Wege habe ich gesehen; und ich begann ihn zu heilen und ihn zu geleiten und ihm und seinen Trauernden durch Trost Ersatz zu schaffen.“

19 „Ich schaffe die Frucht der Lippen. Beständigen Frieden wird es für den geben, der in der Ferne ist, und für den, der nahe ist“, hat Jehova gesprochen, „und ich will ihn heilen.“

20 „Aber die Bösen sind wie das Meer, das aufgewühlt wird, wenn es sich nicht zu beruhigen vermag, dessen Wasser ständig Tang und Schlamm aufwühlen. 21 Es gibt keinen Frieden“, hat mein Gott gesagt, „für die Bösen.“

Jule | 07.25.09 | eigene Gedanken zum Geschehen, Jesaja, Text in der Bibel |

9 Comments »

  1. Jule

    Jesaja 55 – 57

    Jesaja 55:6-7

    Sucht Jehova, während er sich finden läßt. Ruft ihn an, während er sich als nahe erweist. 7 Der Böse verlasse seinen Weg und der schadenstiftende Mann seine Gedanken; und er kehre um zu Jehova, der sich seiner erbarmen wird, und zu unserem Gott, denn er wird in großem Maße vergeben.

    das ist es, was Jehova will – dass wir ihm von ganzem Herzen dienen. Wenn wir es noch nicht tun sollten – JETZT ist die Zeit, es noch zu ändern!

    Jesaja 57:3-5

    3 „Was euch betrifft, kommt herzu, hierher, ihr Söhne einer Wahrsagerin, du Same eines Ehebrechers und einer Frau, die Prostitution begeht: 4 Über wen macht ihr euch lustig? Gegen wen tut ihr ständig den Mund weit auf, streckt ihr ständig die Zunge heraus? Seid ihr nicht die Kinder der Übertretung, der Same der Falschheit, 5 solche, die die Leidenschaft aufpeitschen unter großen Bäumen, unter jedem üppigen Baum, [die] in den Wildbachtälern unter den Felsenklüften die Kinder schlachten?

    Jesaja 57:11-14

    Vor wem bangte dir und begannst du dich zu fürchten, so daß du zur Lüge griffst? Meiner aber gedachtest du nicht. Du nahmst dir nichts zu Herzen. Schwieg ich nicht und verbarg die Dinge fortwährend? So warst du nicht einmal vor mir in Furcht. 12 Ich selbst werde deine Gerechtigkeit und deine Werke verkünden, so daß sie dir nichts nützen werden. 13 Wenn du um Hilfe schreist, werden deine angesammelten Dinge dich nicht befreien, sondern ein Wind wird sie sogar alle wegtragen. Ein Hauch wird sie wegnehmen, wer aber zu mir Zuflucht nimmt, wird das Land erben und wird meinen heiligen Berg in Besitz nehmen. 14 Und man wird gewiß sagen: ‚Schüttet auf, schüttet auf! Bahnt den Weg. Räumt jedes Hindernis aus dem Weg meines Volkes.‘ “

    Warum immer wieder dieses Thema?

    Weil Jehova will, dass die Bösen bereuen und von ihren schlechten Wegen umkehren – damit er ihnen Barmherzigkeit erweisen kann und sie nicht vernichten muss.

    Noch ist die Zeit!

    Denken wir daran, dass es irgendwann zu spät sein könnte, weil wir den Bogen überspannt haben.

    Kommentar — 6. August 2009 @ 19:22

  2. Jule

    Jesaja 55 – 57

    Jesaja 55:1-5 Kommt, es kostet nichts!

    1 Der Herr ruft: »Ihr habt Durst? Kommt her, hier gibt es Wasser! Auch wer kein Geld hat, kann kommen. Nehmt euch Brot und esst! Hierher! Hier gibt es Wein und Milch. Bedient euch, es kostet nichts! 2 Warum gebt ihr euer sauer verdientes Geld aus für Brot, das nicht sättigt? Hört doch auf mich, und tut, was ich sage, dann bekommt ihr genug! Ihr dürft köstliche Speisen genießen und euch satt essen.

    3 Hört mir zu, und kommt her! Ja, nehmt meine Weisungen an, damit ihr am Leben bleibt!
    Ich will einen Bund für alle Zeiten mit euch schließen. Was ich schon David versprochen habe, das werde ich erfüllen. 4 Ich habe ihm den Auftrag gegeben, vielen Völkern meine Wahrheit zu bezeugen, und ich habe ihn als Herrscher über sie eingesetzt. 5 Auch ihr sollt Menschen aus anderen Völkern zu euch rufen, die ihr nicht kennt und die euch nicht kennen. Sie werden zu euch eilen, weil ich, der Herr, euer Gott bin. Ja, sie kommen, um mich kennen zu lernen, den heiligen Gott Israels. Denn ich bin es, der euch Israeliten zu Ehren bringt.«

    Wieder ein Hinweis darauf, dass es eine Zeit geben würde, da auch Leute von den Nationen zu Jehova finden und von ihm anerkannt werden.

    Interessant, wie blind wir sein können, wenn wir die Dinge durch eine Schablone betrachten. Denn es tauchen immer wieder Hinweise darauf auf, dass Jehova auch Menschen von den Nationen zu sich ziehen würde. Dennoch wehrt Petrus später ab, „das Unreine anzurühren“ und Jehova muss ihn zwei mal auffordern, bis er es begreift. Später rechtfertigt er sich vor der leitenden Körperschaft und führt passende Bibelstellen dazu auf.

    So waren sie alle blind, bis Jehova ihnen – zu seiner Zeit – die Augen geöffnet hat. Schon damals galt: „das Licht wird immer heller“. Die Dinge sind bereits da, aber werden erst erkannt, wenn Jehova sein Licht darauf fallen lässt!

    Kommentar — 26. Juli 2012 @ 15:23

  3. Jule

    Jesaja 55:6-7 Mein Wort bleibt nicht ohne Wirkung

    6 Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt! Betet zu ihm, solange er euch nahe ist!

    7 Hast du dich gegen Gott aufgelehnt? Bist du eigene Wege gegangen und eigenen Plänen gefolgt? Dann hör auf damit! Kehr deinem alten Leben den Rücken, und komm zum Herrn! Er wird sich über dich erbarmen. Unser Gott vergibt uns, was auch immer wir getan haben.

    Wer ist wie Jehova – unser liebevoller Gott – so barmherzig und liebevoll?

    Kommentar — 26. Juli 2012 @ 15:26

  4. Jule

    Jesaja 56:1-8 Jeder darf zu Gottes Volk gehören

    1 So spricht der Herr: »Haltet euch an meine Ordnungen, und sorgt für Gerechtigkeit! Es dauert nicht mehr lange, dann werdet ihr erleben, wie ich euch befreie und euch zum Recht verhelfe.« 2 Glücklich ist, wer den Sabbat nicht durch Arbeit entweiht, sondern ihn als Ruhetag achtet. Glücklich ist, wer kein Unrecht begeht.

    3 Ein Ausländer, der sich dem Herrn zugewandt hat, soll nicht sagen: »Bestimmt wird der Herr mich wieder ausschließen aus der Gemeinschaft seines Volkes.« Und wer entmannt wurde, soll nicht klagen: »Ach, ich bin nicht mehr wert als ein dürrer Baum.«

    4 Denn der Herr sagt: »Auch Entmannte zähle ich zu meiner Gemeinde, wenn sie die Sabbate als Ruhetage achten, wenn sie gerne tun, was mir gefällt, und sich an meine Ordnungen halten. 5 Für sie ist Platz in meinem Tempel, und ich werde sie in alle Ewigkeit nicht in Vergessenheit geraten lassen. Das ist besser, als wenn sie viele Söhne und Töchter hätten, die ihren Namen weitertragen.

    6 Ich, der Herr, verspreche: Die Ausländer, die sich mir zugewandt haben, die mir dienen und mich allein lieben, die den Sabbat achten und ihn nicht durch Arbeit entweihen, die sich an meine Weisungen halten, 7 sie werde ich zu meinem heiligen Berg führen. Sie dürfen meinen Tempel betreten und sich an diesem Ort des Gebets von Herzen freuen. Sie dürfen auch auf meinem Altar Brand- und Schlachtopfer darbringen, und ich werde ihre Opfer annehmen. Denn in meinem Tempel sollen alle Völker zu mir beten.

    8 Ich, der Herr, der die vertriebenen Israeliten wieder sammelt, sage: Euch habe ich nun aus der ganzen Welt zurückgeholt. Doch ich werde noch andere zu euch bringen!«

    Scheinbar ist das Buch Jesaja voll mit Hinweisen darauf, dass später auch Nichtisraeliten mit seinem Volk verbunden sein werden – und seine volle Anerkennung haben

    Kommentar — 26. Juli 2012 @ 15:30

  5. Jule

    Jesaja 56:9-12 Die Führer des Volkes – faule, gefräßige Hunde

    9 »Ihr wilden Tiere aus Wald und Feld, kommt und fresst mein Volk! 10 Denn seine Führer taugen nichts. Sie sind blinde Wächter, die nicht merken, wenn dem Volk Gefahr droht. Stumme Hunde sind sie, die nicht bellen können. Sie liegen faul herum und träumen, Schlafen ist ihre liebste Beschäftigung. 11 Gefräßig sind sie, diese Hunde, sie bekommen nie genug. Und so etwas will Hirte sein! Sie haben ja keine Ahnung, was es heißt, die Herde – mein Volk – zu hüten. Stattdessen gehen sie alle ihren eigenen Geschäften nach. Jeder will nur möglichst viel Gewinn machen.

    12 ›Kommt‹, rufen sie, ›lasst uns feiern! Einer soll Wein holen, und dann betrinken wir uns! Und was machen wir morgen? Morgen feiern wir weiter. Je mehr, desto besser!‹«

    Alles also hinreichend bekannt!

    Die Schriftgelehrten und Pharisaer fühlten sich von Jesus mit den Schriften fertig gemacht – warum?

    Erkannten sie bei seinen Worten, dass dies hier – durch Jesaja von Jehova Prophezeite auf sie zutraf?

    Kommentar — 26. Juli 2012 @ 15:35

  6. Jule

    Jesaja 57:1-13 Der Herr richtet die Gottlosen

    1 Menschen, die dem Herrn die Treue halten, kommen um, aber niemanden kümmert das. Sie werden aus dem Leben gerissen, aber keiner schert sich darum. Der Herr will diese Menschen vor noch schlimmeren Zeiten bewahren. 2 Sie haben ein aufrichtiges Leben geführt, nun ruhen sie in Frieden.

    3 »Ihr aber, ihr Hexensöhne«, ruft der Herr, »tretet vor, um euer Urteil zu hören, ihr Brut von Ehebrechern und Huren! 4 Über mich macht ihr euch lustig. Gegen mich reißt ihr frech das Maul auf und streckt mir die Zunge heraus. Wisst ihr überhaupt, was ihr da tut, bösartiges und verlogenes Pack?

    5 Ihr seid nur noch hinter euren Götzen her! Unter jeder Terebinthe und unter allen dicht belaubten Bäumen hurt ihr zu Ehren eurer Götzen. Ihnen opfert ihr sogar Kinder! In den Felshöhlen unten im Tal schlachtet ihr sie! 6 Ihr verehrt die abgeschliffenen Kieselsteine im Bachbett. Sie allein bestimmen euer Schicksal – denkt ihr. Und darum opfert ihr ihnen Wein und gute Speisen. Und da sollte ich ruhig zusehen? 7 Ihr steigt hinauf zur Spitze eines hohen Berges, um eure Opfer darzubringen. Dort schlagt ihr euer Lager auf. 8 Ihr bringt magische Zeichen an der Innenseite der Tür und den Torpfosten an. Von mir aber habt ihr euch abgewandt. Wie eine Hure bezieht ihr euer Bett für einen anderen und richtet es schön für ihn her. Ihr handelt den Lohn aus, und schließlich geht ihr mit ihm ins Bett. Ihr habt sogar noch Spaß an dem, was ihr da seht und tut! 9 Zum Götzen Moloch pilgert ihr und bringt ihm kostbares Öl mit, dazu eine Menge wohlriechender Salben. Ihr schickt Boten auf eine lange Reise: Bis zur Totenwelt sollen sie vordringen. 10 Für die Götzen ist euch keine Anstrengung zu groß, nie gebt ihr zu: ›Ach, das nützt doch alles nichts!‹ Nein – ihr kommt immer wieder zu Kräften, und darum gebt ihr nicht auf.

    11 Wer sind sie denn, diese Götzen, vor denen ihr solche Ehrfurcht habt? Warum fürchtet ihr euch vor ihnen mehr als vor mir und betrügt mich? Warum habt ihr keinen Gedanken mehr für mich übrig, warum vergesst ihr mich? Doch nur, weil ich eurem Treiben so lange schweigend zugesehen habe. Deshalb denkt ihr wohl, ihr hättet von mir nichts zu befürchten.

    12 Doch ich werde euch nun zeigen, was eure Anstrengungen wirklich wert sind: Alle eure Mühe nützt euch gar nichts!

    13 Schreit nur um Hilfe – sollen sie euch doch helfen, eure vielen Götzen! Ein kleiner Windstoß reicht, um sie wegzublasen. Nur ein Hauch – und fort sind sie!
    Doch wer bei mir Zuflucht sucht, der wird das Land erben und darf auf meinem heiligen Berg wohnen.«

    die Bösen haben sich ihr Strafgericht wirklich redlich verdient!

    Kommentar — 26. Juli 2012 @ 15:39

  7. Jule

    Jesaja 55 – 57

    Jesaja 55 – Jehova kann sehr wohl die Person von den Taten trennen!

    1 Wohlan, ihr Durstigen alle, kommt her zum Wasser ; und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch! 2 Warum wiegt ihr Geld ab für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt ? Hört doch auf mich, so sollt ihr Gutes essen, und eure Seele soll sich laben an fetter Speise!

    3 Neigt eure Ohren und kommt her zu mir; hört, so wird eure Seele leben! Denn ich will euch einen ewigen Bund gewähren: die Gnadengüter Davids , die zuverlässig sind.

    4 Siehe, ich habe ihn zum Zeugen für Völkerschaften bestimmt, zum Fürsten und Gebieter von Völkern. 5 Siehe, du wirst ein Volk berufen, das du nicht kennst, und ein Volk, das dich nicht kannte, wird dir zulaufen wegen des Herrn , deines Gottes, und um des Heiligen Israels willen, weil er dich herrlich gemacht hat.

    6 Sucht den Herrn , solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist! 7 Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem Herrn , so wird er sich über ihn erbarmen , und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung .

    8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr ; 9 sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

    10 Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst – 11 genau so soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!

    12 Denn ihr werdet mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden; die Berge und Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen. 13 Statt der Dornen werden Zypressen wachsen und statt der Hecken Myrten ; und das wird dem Herrn zum Ruhm gereichen, zu einem ewigen Zeichen, das nicht vergehen wird.

    Hier ist die Antwort auf die Frage von gestern: „Kann man den Mensch von den Taten trennen?“ – Ja, man kann! Warum?

    Wenn Jehova die Menschen hassen würde, dann würde er sie nicht bitten, umzukehren, damit er ihnen Barmherzigkleit erweisen könne. Dann würde er von vornherein sagen: „weil ihr so schrecklich seid, mache ich euch platt!“.

    Aber Jehova ruft sein Volk immer wieder zur Besinnung. Er sagt ihnen, dass es die Gerechtigkeit verlangt, dass er sie für ihre Taten ins Gericht bringt. Aber das ist nicht seine Absicht. Er hat keinen Gefallen am Tod des Bösen, sondern möchte, dass sie von ihren verkehrten Taten zu ihm umkehren, damit er ihnen Barmherzigkeit erweisen kann.

    Achtet mal beim Lesen in der Bibel darauf. Selbst Noah wird als „Prediger der Gerechtigkeit“ bezeichnet und Jesus verglich die Tage heute mit der Zeit Noahs, dass sich die Leute für alles Mögliche interessieren – nur nicht für Gottes Willen (2. Petrus 2:5; Matthäus 24:37-39). Selbst dem brutalen Volk der Niniviten vergab ER, als sie aufrichtig bereuten – und dies waren wirklich schlimme, bösartige und brutale Menschen (Jona). ER hätte sogar die Städte Sodom und Gomorra verschont, wenn es nur 10 Gerechte gegeben hätte (1. Mose 18:16-33).

    Wir sehen: Jehova kann die Menschen von ihren Taten trennen. Sobald sie einsehen, dass es verkehrt ist, was sie tun, vergibt er ihnen – egal, was sie auch getan haben.

    Uns Menschen fällt dies oftmals viel schwerer, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir alle seine Kinder sind. Er empfindet für uns, wie wir für unsere geliebten Kinder empfinden. Egal, was unser (auch erwachsenes) Kind getan hat, egal wie enttäuscht wir darüber sind – wir werden niemals aufhören, zu hoffen.

    Wir lieben es schon allein deswegen, weil es unser Kind ist. Wir haben es geboren und aufwachsen sehen, für es gesorgt und viele schöne Erinnerungen.

    Ebenso ist es mit Jehova. Er ist unser himmlischer Vater, hat uns ins Dasein gebracht und uns geführt und geleitet. Er wird uns nicht fallenlassen, nur weil wir jetzt vielleicht gerade Dinge tun, die ER hasst. Er wird niemals die Hoffnung aufgeben, sondern stets auf uns warten, um uns mit offenen Armen entgegen zu gehen, sobald wir den ersten Schritt auf ihn zu machen.

    Gerade dies macht unseren Gott ja so wunderbar und einzigartig: er ist so voller Geduld und Liebe mit uns und achtet nicht so sehr auf unsere Fehler, sondern er sieht auf uns herab, „um zu sehen, ob nicht einer da ist, dessen Herz mit ihm ungeteilt ist“. Er weiss, dass wir unvollkommen sind und oftmals aus Schwäche etwas tun, was ihn kränkt. Aber dennoch ist er zum Vergeben bereit und nichts kann uns von seiner Liebe trennen. Denken wir hier auch an Römer 8:35-39, wo Paulus genau diesen Aspekt anspricht: Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen – nur wir selbst. ER ist immer bereit, uns entgegenzukommen. Er liebt uns, weil wir seine Kinder sind und wenn wir falsch laufen, dann tut ihm das zwar sehr weh, aber er gibt uns nicht auf, sondern bittet uns immer wieder, doch zu ihm umzukehren. ER wartet auf uns.

    Mal ehrlich: wer ist ein Gott wie dieser? Und: könnten wir ihn in dieser Hinsicht noch mehr nachahmen?

    weitere Gedanken finden wir hier:

    Kommentar — 27. Juli 2013 @ 20:48

  8. Jule

    Jesaja 56 – Jehova nimmt jeden als sein Kind an, der sein Leben in Ordnung bringt

    1 So spricht der Herr : Bewahrt das Recht und übt Gerechtigkeit; denn mein Heil ist nahe, um herbeizukommen, und meine Gerechtigkeit, um geoffenbart zu werden. 2 Wohl dem Menschen, der dies tut, und dem Menschenkind, das daran festhält: der den Sabbat hält, um ihn nicht zu entweihen, und seine Hand davor bewahrt, irgendetwas Böses zu tun!

    3 Und der Fremdling , der sich dem Herrn angeschlossen hat, soll nicht sagen: Der Herr wird mich gewiss von seinem Volk ausschließen ! Und der Verschnittene soll nicht sagen: Siehe, ich bin ein dürrer Baum! 4 Denn so spricht der Herr : Den Verschnittenen , die meine Sabbate halten und erwählen, was mir gefällt, und an meinem Bund festhalten, 5 denen will ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz und einen Namen geben, der besser ist als Söhne und Töchter; ich will ihnen einen ewigen Namen geben, der nicht ausgerottet werden soll.

    6 Und die Fremdlinge, die sich dem Herrn anschließen, um ihm zu dienen und den Namen des Herrn zu lieben [und] um seine Knechte zu sein, und alle, die darauf achten, den Sabbat nicht zu entheiligen, und die an meinem Bund festhalten, 7 die will ich zu meinem heiligen Berg führen und sie in meinem Bethaus erfreuen; ihre Brandopfer und Schlachtopfer sollen wohlgefällig sein auf meinem Altar; denn mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker genannt werden.

    8 Gott , der Herr, der die Verstoßenen Israels sammelt , spricht : Ich will noch mehr zu ihm sammeln, zu seinen Gesammelten! 9 Kommt alle her, ihr Tiere auf dem Feld, um zu fressen, alle ihr Tiere im Wald! 10 Seine Wächter sind blind ; sie wissen alle nichts; stumme Hunde sind sie, die nicht bellen können; sie liegen träumend da, schlafen gern. 11 Doch sie sind auch gierige Hunde, die nicht wissen, wann sie genug haben; und sie, die Hirten , verstehen nicht aufzupassen; sie alle wenden sich auf ihren eigenen Weg, jeder sieht auf seinen Gewinn, ohne Ausnahme. 12 »Kommt her«, sagen sie, »ich will Wein holen, lasst uns Rauschtrank saufen, und morgen soll es gehen wie heute, ja noch viel großartiger!«

    Wieder ein Beispiel für die Liebe, Güte und Barmherzigkeit Jehovas:

    Jeder darf zu ihm kommen, ohne Ansehen der Person. Egal, wer er ist, egal, woher er kommt und egal, was er getan hat. Wichtig ist, dass wir die richtige Entscheidung treffen und nun tun, was ihm gefällt. Dann wird er alles davor vergessen und uns als seine Kinder annehmen.

    Was für ein Gott!

    weitere Gedanken finden wir hier:

    Kommentar — 27. Juli 2013 @ 21:31

  9. Jule

    Jesaja 57 – Sobald wir bei Jehova Zuflucht suchen, kommt er uns voller Freude und Liebe entgegen

    1 Der Gerechte kommt um, und kein Mensch nimmt es zu Herzen; und treue Männer werden hinweggerafft , ohne dass jemand bemerkt, dass der Gerechte vor dem Unglück hinweggenommen wird. 2 Er geht zum Frieden ein; sie ruhen auf ihren Lagern, ein jeder, der gerade Wege ging.

    3 Ihr aber, kommt hierher, ihr Kinder der Zauberin, Same des Ehebrechers und der Hure! 4 Über wen wollt ihr euch lustig machen? Gegen wen wollt ihr das Maul aufsperren und die Zunge herausstrecken? Seid ihr nicht Kinder des Abfalls, ein falscher Same ? 5 Ihr erglüht für die Götzen unter jedem grünen Baum , ihr opfert die Kinder in den Bachtälern unter Felsenklüften. 6 Bei den glatten Steinen des Bachtals ist dein Teil, sie sind dein Los; ihnen hast du auch Trankopfer ausgegossen und Speisopfer dargebracht – sollte ich mich darüber beruhigen?

    7 Du hast dein Lager auf einem hohen und erhabenen Berg bereitet; auch dort bist du hinaufgestiegen und hast Schlachtopfer dargebracht. 8 Und hinter Tür und Pfosten hast du dein Andenken gesetzt; denn du hast dich von mir abgewandt , hast dein Bett aufgedeckt, hast es bestiegen und breit gemacht und mit ihnen [den Hurenlohn] ausgehandelt; du liebtest es, bei ihnen zu liegen, bist ihrem Wink gefolgt. 9 Du bist mit Öl zum König gezogen und hast reichlich wohlriechende Salben gespendet; du hast deine Boten in die weiteste Ferne geschickt und dich erniedrigt bis zum Totenreich . 10 Du bist müde geworden von der Menge deiner Wege , hast aber nicht gesagt: Es ist vergeblich! Du hast noch Lebensunterhalt gefunden, darum wurdest du nicht matt.

    11 Vor wem hast du dich so gescheut und gefürchtet, dass du mich verleugnet und an mich nicht mehr gedacht hast und es dir nicht zu Herzen nahmst? Habe ich nicht geschwiegen , und das seit langer Zeit? Aber du willst mich doch nicht fürchten! 12 Ich selbst will jetzt deine Gerechtigkeit bekannt machen, und deine Machwerke werden dir nichts nützen! 13 Wenn du dann schreist, so mögen dich alle deine gesammelten [Götzen] erretten; aber ein einziger Windstoß wird sie alle davontragen, ein Hauch wird sie wegnehmen.

    Wer aber bei mir Zuflucht sucht, der wird das Land erben und meinen heiligen Berg besitzen. 14 Und er wird sagen: Macht Bahn, macht Bahn! Ebnet den Weg! Räumt jeden Anstoß aus dem Weg meines Volkes!

    15 Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt und dessen Name »Der Heilige« ist: In der Höhe und im Heiligtum wohne ich und bei dem, der zerschlagenen und gedemütigten Geistes ist, damit ich den Geist der Gedemütigten belebe und das Herz der Zerschlagenen erquicke.

    16 Denn ich will nicht ewig rechten und nicht ohne Ende zornig sein; denn ihr Geist würde vor mir verschmachten und die Seelen, die ich gemacht habe. 17 Über [Israels] sündhafte Habgier wurde ich zornig, und ich schlug es, verbarg mich und zürnte; da wandte es sich noch weiter ab auf seinen selbst erwählten Wegen.

    18 Seine Wege habe ich gesehen ; dennoch will ich es heilen und es leiten und ihm und seinen Trauernden mit Tröstungen vergelten, 19 indem ich Frucht der Lippen schaffe: Friede , Friede den Fernen und den Nahen, spricht der Herr ; ja, ich will es heilen!

    20 Aber die Gottlosen sind wie das aufgewühlte Meer, das nicht ruhig sein kann, dessen Wasser Schlamm und Kot aufwühlen. 21 Keinen Frieden, spricht mein Gott, gibt es für die Gottlosen!

    Wieder sehen wir, wie gut Jehova die Menschen als Person von dem trennen kann, was sie tun:

    Am Anfang spricht er sehr deutlich davon, wie sehr er ihr schlechtes Tun hasst. Dennoch lässt er ihnen den Weg zu ihm – in seine Liebe – offen.

    Achten wir mal darauf: solange sie woanders Zuflucht suchen und sich weiter an ihre Götter und Götzen hängen, kann er ihnen natürlich nicht entgegen kommen. Aber sobald sie zu ihm Zuflucht nehmen, wird er sich ihrer erbarmen. Und das, obwohl sie ihm immer wieder ins Angesicht gespuckt haben.

    In dem Moment, wo wir einsehen, dass es falsch war und den ersten Schritt zur Unkehr gemacht haben, kommt ER uns voller Freude entgegen und vergisst alles, was war!

    weitere Gedanken finden wir hier:

    Kommentar — 27. Juli 2013 @ 21:40

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