Psalm 19 – 21

Psalm 19

Dem Leiter. Eine Melodie von David.

19 Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes;
Und die Ausdehnung tut das Werk seiner Hände kund.

2 Ein Tag nach dem anderen Tag läßt Sprache hervorsprudeln,
Und eine Nacht nach der anderen Nacht zeigt Kenntnis an.

3 Da ist keine Sprache, und da sind keine Worte;
Keine Stimme ihrerseits wird gehört.

4 Über die ganze Erde ist ihre Meßschnur ausgegangen
Und bis ans äußerste Ende des ertragfähigen Landes ihre Äußerungen.
Er hat der Sonne in ihnen ein Zelt gesetzt,
5 Und sie ist wie ein Bräutigam, wenn er herauskommt aus seinem Hochzeitsgemach;
Sie frohlockt wie ein Starker, eine Bahn zu durchlaufen.

6 Von einem äußersten Ende der Himmel her ist ihr Ausgang,
Und ihr [beendeter] Umlauf [geht] bis zu ihren [anderen] äußersten Enden;
Und da ist nichts vor ihrer Hitze verborgen.

7 Das Gesetz Jehovas ist vollkommen, bringt die Seele zurück.
Die Mahnung Jehovas ist zuverlässig, macht den Unerfahrenen weise.

8 Die Befehle Jehovas sind recht, erfreuen das Herz;
Das Gebot Jehovas ist rein, erleuchtet die Augen.

9 Die Furcht Jehovas ist lauter, besteht immerdar.
Die richterlichen Entscheidungen Jehovas sind wahr; sie haben sich allesamt als gerecht erwiesen.

10 Sie sind begehrenswerter als Gold, ja als viel geläutertes Gold,
Und süßer als Honig und der fließende Honig der Waben.

11 Auch wird dein eigener Knecht durch sie gewarnt;
Sie zu halten bringt große Belohnung.

12 Verfehlungen – wer kann [sie] bemerken?
Von verborgenen Sünden sprich mich los.

13 Auch von vermessenen Taten halte deinen Knecht zurück;
Laß sie mich nicht beherrschen.
Dann werde ich vollständig sein,
Und ich werde schuldlos geblieben sein von vielen Übertretungen.

14 Laß die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens
Angenehm werden vor dir, o Jehova, mein FELS und mein ERLÖSER

Psalm 20

Dem Leiter. Eine Melodie von David.

20 Jehova antworte dir am Tag der Bedrängnis.
Der Name des Gottes Jakobs beschütze dich.

2 Er sende deine Hilfe aus der heiligen Stätte,
Und von Zion aus stütze er dich.

3 Er gedenke all deiner Opfergaben,
Und dein Brandopfer nehme er als fett an. Sela.

4 Er gebe dir gemäß deinem Herzen,
Und all deine Ratschläge erfülle er.

5 Wir wollen jubeln wegen deiner Rettung,
Und im Namen unseres Gottes werden wir unsere Banner erheben.
Jehova erfülle all deine Bitten.

6 Jetzt weiß ich, daß Jehova seinen Gesalbten bestimmt rettet.
Er antwortet ihm aus seinen heiligen Himmeln
Mit den rettenden Machttaten seiner Rechten.

7 Einige [erwähnen] Wagen und andere Rosse,
Wir aber, wir werden den Namen Jehovas, unseres Gottes, erwähnen.

8 Jene selbst sind zusammengebrochen und gefallen;
Wir aber, wir sind aufgestanden, um wiederhergestellt zu werden.

9 O Jehova, rette doch den König!
Er wird uns antworten an dem Tag, an dem wir rufen.

Psalm 21

Dem Leiter. Eine Melodie von David.

21 O Jehova, in deiner Stärke freut sich der König;
Und wie sehr möchte er frohlocken in deiner Rettung!

2 Das Begehren seines Herzens hast du ihm gegeben,
Und den Wunsch seiner Lippen hast du nicht versagt. Sela.

3 Denn du gingst daran, ihm mit Segnungen des Guten entgegenzukommen
[Und] eine Krone aus geläutertem Gold auf sein Haupt zu setzen.

4 Leben erbat er von dir, du gabst [es] ihm,
Länge der Tage auf unabsehbare Zeit, ja für immer.

5 Seine Herrlichkeit ist groß durch deine Rettung.
Würde und Pracht hast du auf ihn gelegt.

6 Denn du machst ihn hoch gesegnet für immer;
Du läßt ihn fröhlich sein mit Freuden vor deinem Angesicht.

7 Denn der König vertraut auf Jehova,
Ja auf die liebende Güte des Höchsten. Er wird nicht zum Wanken gebracht werden.

8 Deine Hand wird finden all deine Feinde;
Deine eigene Rechte wird finden, die dich hassen.

9 Du wirst sie wie einen Feuerofen machen zu der für deine Aufmerksamkeit bestimmten Zeit.
Jehova wird sie in seinem Zorn verschlingen, und das Feuer wird sie verzehren.

10 Ihren Fruchtertrag wirst du von der Erde selbst vernichten
Und ihre Nachkommen von den Menschensöhnen.

11 Denn sie haben Böses auf dich abgezielt;
Sie haben Ideen ausgedacht, die sie nicht auszuführen vermögen.

12 Denn du wirst sie veranlassen, den Rücken zur Flucht zu wenden,
Durch deine Bogensehnen, die du gegen ihr Angesicht bereitmachst.

13 O sei erhaben in deiner Stärke, o Jehova.
Wir wollen singen und deiner Macht Melodien spielen.

Jule | 04.17.09 | eigene Gedanken zum Geschehen, ergänzender Stoff, Psalmen, Text in der Bibel | 12 Comments |

Psalm 16 – 18

Psalm 16

Ein Miktam von David.

16 Bewahre mich, o Gott, denn ich habe zu dir Zuflucht genommen.

2 Ich habe zu Jehova gesagt: „Du bist Jehova; was ich an Gutem habe, ist nicht um deinetwillen,
3 [Sondern] für die Heiligen, die auf der Erde sind.
Sie, ja die Majestätischen, sind es, an denen ich all mein Gefallen habe.“

4 Viele Schmerzen werden die haben, [die,] wenn jemand anders da ist, [ihm] gewiß [nach]eilen.
Ich werde ihre Trankopfer von Blut nicht ausgießen,
Und ich werde ihre Namen nicht auf meine Lippen nehmen.

5 Jehova ist das Teil des mir beschiedenen Anteils und meines Bechers.
Du hältst mein Los fest.

6 Die Meßschnüre selbst sind mir gefallen an lieblichen Orten.
Wahrlich, [mein eigener] Besitz hat sich für mich als angenehm erwiesen.

7 Ich werde Jehova segnen, der mir Rat gegeben hat.
In der Tat, während der Nächte haben mich meine Nieren zurechtgewiesen.

8 Ich habe Jehova beständig vor mich gestellt.
Weil [er] zu meiner Rechten ist, werde ich nicht zum Wanken gebracht werden.

9 Darum freut sich mein Herz wirklich, und meine Herrlichkeit ist geneigt zu frohlocken.
Auch mein eigenes Fleisch wird in Sicherheit weilen.

10 Denn du wirst meine Seele nicht im Scheol lassen.
Du wirst nicht zulassen, daß dein Loyalgesinnter die Grube sieht.

11 Du wirst mich den Pfad des Lebens erkennen lassen.
Freuden bis zur Sättigung sind bei deinem Angesicht;
Da ist Lieblichkeit zu deiner Rechten immerdar.

Psalm 17

Ein Gebet Davids.

17 Höre doch, was gerecht ist, o Jehova; merke doch auf meinen inständigen Ruf;
Nimm doch zu Ohren mein Gebet von Lippen ohne Trug.

2 Von dir möge mein Recht ausgehen;
Mögen deine eigenen Augen Geradheit schauen.

3 Du hast mein Herz geprüft, du hast bei Nacht Besichtigung vorgenommen,
Du hast mich geläutert; du wirst herausfinden, [daß] ich nichts [Böses] geplant habe.
Mein Mund wird sich nicht vergehen.

4 Was die Tätigkeit der Menschen betrifft,
So habe ich selbst mich durch das Wort deiner Lippen vor den Pfaden des Räubers gehütet.

5 Mögen sich meine Schritte in deinen Spuren halten,
[In denen] meine Tritte bestimmt nicht zum Wanken gebracht werden.

6 Ich, ich rufe dich tatsächlich an, denn du wirst mir antworten, o Gott.
Neige dein Ohr zu mir. Höre meine Rede.

7 Mache deine Taten liebender Gütigkeiten wunderbar, o RETTER derer, die Zuflucht suchen
Vor denen, die sich gegen deine Rechte auflehnen.

8 Bewahre mich wie die Pupille des Augapfels,
Im Schatten deiner Flügel mögest du mich verbergen
9 Wegen der Bösen, die mich ausgeplündert haben.
Die Feinde meiner Seele, sie umzingeln mich beständig.

10 Sie haben [sich] mit ihrem eigenen Fett umschlossen;
Mit ihrem Mund haben sie in Hochmut geredet;
11 Was unsere Schritte betrifft, nun haben sie uns umringt;
Sie richten ihre Augen [darauf], zur Erde zu neigen.

12 Seine Ähnlichkeit ist die eines Löwen, der danach lechzt zu zerreißen,
Und die eines jungen Löwen, der an verborgenen Orten sitzt.

13 Erheb dich, o Jehova; tritt seinem Angesicht entgegen;
Laß ihn sich beugen; sorg doch mit deinem Schwert dafür, daß meine Seele dem Bösen entrinnt,
14 Den Menschen, [durch] deine Hand, o Jehova,
Den Menschen [dieses] Systems der Dinge, deren Anteil in [diesem] Leben ist
Und deren Bauch du mit deinem verborgenen Schatz füllst,
Die gesättigt sind mit Söhnen
Und die für ihre Kinder aufbewahren, was sie übriglassen.

15 Was mich betrifft, in Gerechtigkeit werde ich dein Angesicht schauen;
Ich werde bestimmt gesättigt werden, wenn ich beim Erwachen deine Gestalt [sehe].

Psalm 18

Dem Leiter. Von Jehovas Knecht, von David, der zu Jehova die Worte dieses Liedes redete an dem Tag, an dem Jehova ihn aus der Faust aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls befreit hatte. Und er sprach dann:

18 Ich werde Zuneigung zu dir haben, o Jehova, meine Stärke.

2 Jehova ist meine Felsenkluft und meine Feste und der für mein Entrinnen Sorgende.
Mein Gott ist mein Fels; ich werde zu ihm Zuflucht nehmen,
Mein Schild und mein Horn der Rettung, meine sichere Höhe.

3 Den, der zu preisen ist, Jehova, werde ich anrufen,
Und vor meinen Feinden werde ich gerettet werden.

4 Die Stricke des Todes umringten mich;
Auch Sturzfluten von nichtsnutzigen [Menschen] erschreckten mich ständig.

5 Ja die Stricke des Scheols umgaben mich;
Die Schlingen des Todes kamen mir entgegen.

6 In meiner Bedrängnis rief ich immer wieder Jehova an,
Und zu meinem Gott rief ich unablässig um Hilfe.
Aus seinem Tempel hörte er dann meine Stimme,
Und mein eigener Hilferuf vor ihm kam nun in seine Ohren.

7 Und die Erde begann zu schwanken und zu beben,
Und die Grundfesten der Berge, sie erbebten,
Und sie schwankten ständig hin und her, weil er erzürnt war.

8 Rauch stieg auf in seiner Nase, und Feuer aus seinem Mund fraß ständig;
Kohlen flammten auf aus ihm.

9 Und er ging daran, die Himmel zu neigen und herabzufahren.
Und dichtes Dunkel war unter seinen Füßen.

10 Und er fuhr dann auf einem Cherub und flog daher,
Und er schoß auf den Flügeln eines Geistes daher.

11 Er machte dann Finsternis zu seinem Versteck,
Rings um sich her zu seiner Hütte
Dunkle Wasser, dichte Wolken.

12 Aus dem Glanz vor ihm her, da waren seine Wolken, die vorüberzogen,
Hagel und brennende Feuerkohlen.

13 Und in den Himmeln begann Jehova zu donnern,
Und der Höchste selbst begann seine Stimme erschallen zu lassen,
Hagel und brennende Feuerkohlen.

14 Und er sandte fortwährend seine Pfeile aus, damit er sie zerstreue;
Und Blitze schoß er ab, damit er sie in Verwirrung bringe.

15 Und die Flußbetten der Wasser wurden sichtbar,
Und die Grundfesten des ertragfähigen Landes wurden aufgedeckt
Von deinem Schelten, o Jehova, von dem Schnauben des Hauches deiner Nase.

16 Er sandte aus der Höhe, er nahm mich,
Er zog mich aus großen Wassern.

17 Er befreite mich von meinem starken Feind
Und von meinen Hassern; denn sie waren stärker als ich.

18 Sie traten mir ständig entgegen am Tag meines Unheils,
Doch Jehova wurde mir zur Stütze.

19 Und er führte mich dann hinaus in einen weiten Raum;
Er befreite mich, denn er hatte Gefallen an mir gefunden.

20 Jehova belohnt mich gemäß meiner Gerechtigkeit;
Gemäß der Reinheit meiner Hände vergilt er mir.

21 Denn ich habe mich an die Wege Jehovas gehalten,
Und ich bin nicht böswillig von meinem Gott abgewichen.

22 Denn alle seine richterlichen Entscheidungen sind vor mir,
Und seine Satzungen werde ich nicht von mir entfernen.

23 Und ich will mich ihm gegenüber als untadelig erweisen,
Und ich werde mich von Vergehen meinerseits zurückhalten.

24 Und möge Jehova mir vergelten gemäß meiner Gerechtigkeit,
Gemäß der Reinheit meiner Hände vor seinen Augen.

25 Mit einem Loyalgesinnten wirst du loyal handeln;
Mit dem untadeligen kräftigen Mann wirst du untadelig verfahren;
26 Gegenüber dem, der sich rein hält, wirst du dich rein erzeigen;
Und gegenüber dem Verkehrten wirst du dich verdreht erzeigen;
27 Denn die Niedergedrückten wirst du selbst retten;
Aber die hochmütigen Augen wirst du erniedrigen.

28 Denn du selbst wirst meine Leuchte anzünden, o Jehova;
Mein Gott selbst wird meine Finsternis erleuchten.

29 Denn mit dir kann ich gegen eine Plündererstreifschar anrennen;
Und mit meinem Gott kann ich eine Mauer erklimmen.

30 Was den [wahren] Gott betrifft, vollkommen ist sein Weg;
Die Rede Jehovas ist geläutert.
Ein Schild ist er allen, die Zuflucht zu ihm nehmen.

31 Denn wer ist ein Gott außer Jehova?
Und wer ist ein Fels außer unserem Gott?

32 Der [wahre] Gott ist es, der mich mit leistungsfähiger Kraft eng umgürtet,
Und er wird gewähren, daß mein Weg vollkommen sei,
33 Indem er meine Füße denen der Hindinnen gleichmacht,
Und an Orten, die für mich hoch sind, läßt er mich fortwährend stehen.

34 Er lehrt meine Hände die Kriegführung,
Und meine Arme haben einen kupfernen Bogen gespannt.

35 Und du wirst mir deinen Rettungsschild geben,
Und deine eigene Rechte wird mich stützen,
Und deine eigene Demut wird mich groß machen.

36 Du wirst Raum schaffen, weit genug für meine Schritte unter mir,
Und meine Knöchel werden bestimmt nicht wanken.

37 Ich werde meinen Feinden nachjagen und sie einholen;
Und ich werde nicht zurückkehren, bis sie ausgerottet sind.

38 Ich werde sie zerschmettern, daß sie nicht mehr aufstehen können;
Sie werden unter meine Füße fallen.

39 Und du wirst mich zur Kriegführung mit leistungsfähiger Kraft umgürten;
Die gegen mich aufstehen, wirst du unter mir zusammenbrechen lassen.

40 Und was meine Feinde betrifft, du wirst mir gewiß [ihren] Nacken geben;
Und was die betrifft, die mich aufs tiefste hassen, ich werde sie zum Schweigen bringen.

41 Sie rufen um Hilfe, doch da ist kein Retter –
Zu Jehova, aber tatsächlich antwortet er ihnen nicht.

42 Und ich werde sie zerreiben, so fein wie Staub vor dem Wind;
Wie den Schlamm der Straßen werde ich sie ausschütten.

43 Du wirst mich der Tadelsucht des Volkes entrinnen lassen.
Du wirst mich zum Haupt der Nationen einsetzen.
Ein Volk, das ich nicht gekannt habe – sie werden mir dienen.

44 Auf bloßes Hörensagen hin werden sie mir gehorsam sein;
Ja Ausländer werden geduckt zu mir kommen.

45 Ja Ausländer werden dahinschwinden,
Und sie werden schlotternd aus ihren Bollwerken herauskommen.

46 Jehova lebt, und gesegnet sei mein FELS,
Und der Gott meiner Rettung werde erhoben.

47 Der [wahre] Gott ist es, der mir Rachetaten gibt;
Und er unterwirft die Völker unter mich.

48 Er läßt mich meinen zornigen Feinden entrinnen;
Über die, die gegen mich aufstehen, wirst du mich erheben,
Von dem Mann der Gewalttat wirst du mich befreien.

49 Darum werde ich dich lobpreisen unter den Nationen, o Jehova,
Und deinem Namen will ich Melodien spielen.

50 Er tut große Taten der Rettung für seinen König
Und übt liebende Güte an seinem Gesalbten,
An David und seinem Samen bis auf unabsehbare Zeit.

Jule | 04.16.09 | eigene Gedanken zum Geschehen, ergänzender Stoff, Psalmen, Text in der Bibel | 13 Comments |

Psalm 13 – 15

Kapitel 13

Dem Leiter. Eine Melodie von David.

13 Wie lange, o Jehova, wirst du mich vergessen? Für immer?
Wie lange wirst du dein Angesicht vor mir verbergen?

2 Wie lange soll ich Widerstreben in meiner Seele hegen,
Kummer in meinem Herzen bei Tag?
Wie lange wird mein Feind über mich erhöht sein?

3 Schau [auf mich]; antworte mir, o Jehova, mein Gott!
Erleuchte doch meine Augen, daß ich nicht im Tod entschlafe,
4 Daß mein Feind nicht sagt: „Ich habe ihn überwunden!“,
[Daß] meine Widersacher selbst [nicht] frohlocken, weil ich zum Wanken gebracht werde.

5 Was mich betrifft, ich habe auf deine liebende Güte vertraut;
Es frohlocke mein Herz in deiner Rettung.

6 Ich will für Jehova singen, denn er hat mich in belohnender Weise behandelt.

Kapitel 14

Dem Leiter. Von David.

14 Der Unverständige hat in seinem Herzen gesagt:
„Es gibt keinen Jehova.“
Sie haben verderblich gehandelt, sie haben verabscheuungswürdig gehandelt in [ihrer] Handlungsweise.
Da ist keiner, der Gutes tut.

2 Was Jehova betrifft, vom Himmel hat er auf die Menschensöhne herabgeschaut,
Um zu sehen, ob jemand da ist, der Einsicht hat, jemand, der Jehova sucht.

3 Sie sind alle abgewichen, sie sind [alle] gleich verderbt;
Da ist keiner, der Gutes tut,
Auch nicht einer.

4 Hat keiner von denen, die Schädliches treiben, Erkenntnis erlangt,
Die mein Volk verzehren, wie sie Brot gegessen haben?
Jehova haben sie nicht angerufen.

5 Dort wurden sie mit großem Schrecken erfüllt,
Denn Jehova ist unter der Generation des Gerechten.

6 Den Rat des Niedergedrückten wolltet ihr zuschanden machen,
Weil Jehova seine Zuflucht ist.

7 O daß aus Zion die Rettung Israels käme!
Wenn Jehova die Gefangenen seines Volkes zurückkehren läßt,
Möge Jakob frohlocken, möge Israel sich freuen.

Kapitel 15

Eine Melodie von David.

15 O Jehova, wer wird Gast sein in deinem Zelt?
Wer wird weilen auf deinem heiligen Berg?

2 Wer untadelig wandelt und Gerechtigkeit übt
Und die Wahrheit redet in seinem Herzen.

3 Er hat nicht verleumdet mit seiner Zunge.
Seinem Gefährten hat er nichts Böses getan,
Und keine Schmähung hat er gegen seinen vertrauten Bekannten erhoben.

4 In seinen Augen ist der Verachtenswerte gewiß verworfen,
Die aber, die Jehova fürchten, ehrt er.
Er hat zu dem, was [für ihn selbst] schlecht ist, geschworen, und doch ändert er [es] nicht.

5 Sein Geld hat er nicht auf Zins ausgegeben,
Und ein Bestechungsgeschenk gegen den Unschuldigen hat er nicht genommen.
Wer diese Dinge tut, wird niemals zum Wanken gebracht werden.

Jule | 04.15.09 | eigene Gedanken zum Geschehen, ergänzender Stoff, Psalmen, Text in der Bibel | 12 Comments |

Psalm 10 – 12

Kapitel 10

? (Lámedh)

10 Warum, o Jehova, stehst du ständig in der Ferne?
[Warum] hältst du dich verborgen in Zeiten der Bedrängnis?

2 In seinem Hochmut jagt der Böse dem Niedergedrückten hitzig nach;
Sie verfangen sich in den Ideen, die sie ausgedacht haben.

3 Denn der Böse hat sich wegen des selbstsüchtigen Verlangens seiner Seele gepriesen,
Und der Wucherer hat sich gesegnet;
? (Nun)
Er hat Jehova nicht Respekt gezollt.

4 Wegen seiner Hochnäsigkeit forscht der Böse nicht nach;
Alle seine Ideen sind: „Es gibt keinen Gott.“

5 Ständig haben seine Wege Gelingen, allezeit.
Deine richterlichen Entscheidungen sind hoch oben, außerhalb seiner Reichweite;
Was alle die betrifft, die ihn befeinden, er schnaubt sie an.

6 Er hat in seinem Herzen gesagt: „Ich werde nicht zum Wanken gebracht werden;
Generation um Generation [werde ich] einer [sein], der in keinem Unglück ist.“

? (Pe´)

7 Sein Mund ist voller Eid[schwüre] und Betrügerei und Bedrückung.
Unter seiner Zunge ist Unheil und Schädliches.

8 Er sitzt in einem Hinterhalt der Siedlungen;
Von verborgenen Orten her wird er einen Unschuldigen töten.
? (`Ájin)
Seine Augen halten Ausschau nach einem Unglücklichen.

9 Er bleibt auf der Lauer am verborgenen Ort wie ein Löwe in seinem Dickicht.
Er bleibt auf der Lauer, um einen Niedergedrückten gewaltsam wegzuführen.
Er führt den Niedergedrückten gewaltsam weg, wenn er sein Netz zuzieht.

10 Er ist zermalmt, er beugt sich nieder,
Und das Heer der Niedergeschlagenen muß in seine starken [Klauen] fallen.

11 Er hat in seinem Herzen gesagt: „Gott hat [es] vergessen.
Er hat sein Angesicht verborgen.
Er wird [es] bestimmt niemals sehen.“

? (Qoph)

12 Steh auf, o Jehova! O Gott, erheb deine Hand.
Vergiß nicht die Niedergedrückten.

13 Wie kommt es, daß der Böse Gott nicht Respekt gezollt hat?
Er hat in seinem Herzen gesagt: „Du wirst keine Rechenschaft fordern.“

? (Resch)

14 Denn du selbst hast Ungemach und Verdruß gesehen.
Du schaust beständig zu, um [sie] in deine Hand zu bekommen.
Dir befiehlt [sich] der Unglückliche an, der vaterlose Knabe.
Du selbst bist [sein] Helfer geworden.

? (Schin)

15 Zerbrich den Arm des Bösen und Schlechten.
Mögest du seiner Bosheit nachforschen, [bis] du nichts mehr findest.

16 Jehova ist König auf unabsehbare Zeit, ja für immer.
Die Nationen sind umgekommen, von seiner Erde hinweg.

? (Taw)

17 Das Begehren der Sanftmütigen wirst du bestimmt hören, o Jehova.
Du wirst ihr Herz bereiten.
Du wirst mit deinem Ohr aufmerken,
18 Um dem vaterlosen Knaben und dem Unterdrückten Recht zu sprechen,
Damit der sterbliche Mensch, der von der Erde ist, nicht mehr Schrecken verursacht.

Kapitel 11

Dem Leiter. Von David.

11  Zu Jehova habe ich Zuflucht genommen.
Wie wagt ihr, zu meiner Seele zu sagen:
„Flieh wie ein Vogel zu eurem Berg!

2 Denn siehe, die Bösen selbst spannen den Bogen,
Sie machen ihren Pfeil auf der Bogensehne bereit,
Um im Dunkel auf die von Herzen Rechtschaffenen zu schießen.

3 Wenn selbst die Grundfesten niedergerissen werden,
Was soll der Gerechte tun?“?

4 Jehova ist in seinem heiligen Tempel.
Jehova – in den Himmeln ist sein Thron.
Seine eigenen Augen schauen, seine eigenen blitzenden Augen prüfen die Menschensöhne.

5 Jehova selbst prüft den Gerechten wie auch den Bösen,
Und jeden, der Gewalttat liebt, haßt SEINE Seele gewiß.

6 Er wird auf die Bösen Fallstricke, Feuer und Schwefel herabregnen lassen
Und Glutwind als den Teil ihres Bechers.

7 Denn Jehova ist gerecht; er liebt zweifellos gerechte Taten.
Die Rechtschaffenen sind es, die sein Angesicht erblicken werden.

Kapitel 12

Dem Leiter, auf der tieferen Oktave. Eine Melodie von David.

12 Errette [mich] doch, o Jehova, denn der Loyalgesinnte hat ein Ende genommen;
Denn treue Menschen sind von den Menschensöhnen verschwunden.

2 Unwahrheit reden sie fortwährend einer zum anderen;
Mit glatter Lippe reden sie beständig, ja mit doppeltem Herzen.

3 Jehova wird alle glatten Lippen wegtilgen,
Die Zunge, die große Dinge redet,
4 Die da gesagt haben: „Mit unserer Zunge werden wir uns überlegen zeigen.
Unsere Lippen sind mit uns. Wer wird Herr über uns sein?“

5 „Wegen der Ausplünderung der Niedergedrückten, wegen des Seufzens der Armen
Werde ich zu dieser Zeit aufstehen“, spricht Jehova.
„Ich werde [ihn] in Sicherheit setzen vor dem, der ihn anschnaubt.“

6 Die Reden Jehovas sind lautere Reden,
Wie Silber, geläutert im Schmelzofen der Erde, siebenmal gereinigt.

7 Du selbst, o Jehova, wirst sie behüten;
Du wirst jeden vor dieser Generation bewahren auf unabsehbare Zeit.

8 Die Bösen wandeln ringsumher,
Denn Gemeinheit wird erhöht unter den Menschensöhnen.

Jule | 04.14.09 | eigene Gedanken zum Geschehen, ergänzender Stoff, Psalmen, Text in der Bibel | 13 Comments |

Psalm 7 – 9

Kapitel 7

Ein Klagelied von David, das er Jehova sang wegen der Worte Kuschs, des Benjaminiters.

7 O Jehova, mein Gott, zu dir habe ich Zuflucht genommen.
Rette mich vor all denen, die mich verfolgen, und befreie mich,
2 Damit niemand meine Seele zerreißt wie ein Löwe,
[Mich] wegreißt, wenn kein Befreier da ist.

3 O Jehova, mein Gott, wenn ich dies getan habe,
Wenn irgendein Unrecht an meinen Händen ist,
4 Wenn ich mit Bösem heimgezahlt habe dem mich Belohnenden
Oder [wenn] ich irgendeinen ausgeplündert habe, der mich erfolglos befeindete,
5 So möge ein Feind meiner Seele nachjagen
Und möge mich ereilen und mein Leben sogar zur Erde niedertreten
Und meine eigene Herrlichkeit im Staub weilen lassen. Sela.

6 Erheb dich doch, o Jehova, in deinem Zorn;
Steh auf bei den Zornausbrüchen derer, die mich befeinden,
Und erwache doch für mich, [da] du für das Gericht Befehl erteilt hast.

7 Und die Gemeinde von Völkerschaften, sie möge dich umgeben,
Und kehre du doch gegen sie zurück zur Höhe.

8 Jehova selbst wird das Urteil über die Völker sprechen.
Richte mich, o Jehova, nach meiner Gerechtigkeit
Und nach meiner unversehrten Lauterkeit in mir.

9 Möge bitte die Schlechtigkeit der Bösen ein Ende nehmen,
Und mögest du den Gerechten aufrichten;
Und Gott als Gerechter prüft Herz und Nieren.

10 Der Schild für mich ist bei Gott, einem RETTER derer, die rechtschaffenen Herzens sind.

11 Gott ist ein gerechter Richter,
Und Gott schleudert Strafankündigungen jeden Tag.

12 Wenn jemand nicht umkehren wird, so wird er SEIN Schwert schärfen,
SEINEN Bogen wird er bestimmt spannen, und er wird ihn [zum Abschießen] bereitmachen.

13 Und er muß sich die Werkzeuge des Todes bereiten;
SEINE Pfeile wird er zu Brandpfeilen machen.

14 Siehe! Da ist jemand, der schwanger ist mit Schädlichem,
Und er hat Unheil empfangen und wird bestimmt Falschheit gebären.

15 Eine Grube hat er ausgehoben, und er ging daran, sie zu graben;
Doch er wird in das Loch fallen, [das] er dann gemacht hat.

16 Sein Unheil wird auf sein eigenes Haupt zurückkommen,
Und auf den Scheitel seines Hauptes wird seine eigene Gewalttat niederfahren.

17 Ich werde Jehova lobpreisen nach seiner Gerechtigkeit,
Und ich will dem Namen Jehovas, des Höchsten, Melodien spielen.

Kapitel 8

Dem Leiter, auf der Gittith. Eine Melodie von David.

8 O Jehova, unser Herr, wie majestätisch ist dein Name auf der ganzen Erde,
Du, dessen Würde über den Himmeln bekanntgemacht wird!

2 Aus dem Mund von Kindern und Säuglingen hast du Stärke gegründet
Um derer willen, die dich befeinden,
Um den Feind und den Rachgierigen aufhören zu lassen.

3 Wenn ich deine Himmel sehe, die Werke deiner Finger,
Den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:
4 Was ist [der] sterbliche Mensch, daß du seiner gedenkst,
Und der Sohn des Erdenmenschen, daß du für ihn sorgst?

5 Auch gingst du daran, ihn ein wenig geringer zu machen als Gottähnliche,
Und mit Herrlichkeit und Pracht kröntest du ihn dann.

6 Du läßt ihn herrschen über die Werke deiner Hände;
Alles hast du unter seine Füße gelegt:

7 Kleinvieh und Rinder, sie alle,
Und auch die Tiere des freien Feldes,
8 Die Vögel des Himmels und die Fische des Meeres,
Alles, was die Pfade der Meere durchzieht.

9 O Jehova, unser Herr, wie majestätisch ist dein Name auf der ganzen Erde!

Kapitel 9

Dem Leiter, auf Muth-Labben. Eine Melodie von David.

? (´Áleph)

9 Ich will [dich] lobpreisen, o Jehova, mit meinem ganzen Herzen;
Ich will verkünden all deine wunderbaren Werke.

2 Ich will mich freuen und in dir frohlocken,
Ich will deinem Namen, o Höchster, Melodien spielen.

? (Beth)

3 Wenn meine Feinde zurückweichen,
Werden sie straucheln und umkommen vor dir.

4 Denn du hast mein Recht und meine Sache ausgeführt;
Du hast auf dem Thron gesessen und mit Gerechtigkeit gerichtet.

? (Gímel)

5 Du hast Nationen gescholten, du hast den Bösen vernichtet.
Ihren Namen hast du ausgetilgt auf unabsehbare Zeit, ja für immer.

6 O du Feind, [deine] Verödungen sind für immer zu Ende gekommen
Und die Städte, die du ausgerottet hast.
Ihre bloße Erwähnung wird gewiß vergehen.

? (He´)

7 Was Jehova betrifft, er wird für unabsehbare Zeit [auf dem Thron] sitzen,
Indem er zum Gericht seinen Thron fest errichtet.

8 Und er selbst wird das ertragfähige Land in Gerechtigkeit richten;
Er wird über Völkerschaften Gericht halten in Geradheit.

? (Waw)

9 Und Jehova wird eine sichere Höhe werden für jeden Unterdrückten,
Eine sichere Höhe in Zeiten der Bedrängnis.

10 Und die, die deinen Namen kennen, werden auf dich vertrauen,
Denn du wirst bestimmt die nicht verlassen, die dich suchen, o Jehova.

? (Sájin)

11 Spielt Melodien Jehova, der in Zion wohnt;
Berichtet unter den Völkern seine Taten.

12 Denn wenn er vergossenem Blut nachforscht, wird er sich bestimmt gerade dieser erinnern;
Er wird sicher das Geschrei der Niedergedrückten nicht vergessen.

? (Cheth)

13 Erweise mir Gunst, o Jehova; sieh meine Trübsal von seiten derer, die mich hassen,
O du, der du mich aus den Toren des Todes erhebst,
14 Damit ich all deine Ruhmestaten verkünden kann
In den Toren der Tochter Zion,
Damit ich frohlocke in deiner Rettung.

? (Teth)

15 Die Nationen sind in die Grube hinabgesunken, die sie gemacht haben;
In dem Netz, das sie verborgen haben, hat sich ihr eigener Fuß verfangen.

16 Jehova ist bekannt geworden durch das Gericht, das er vollzogen hat.
Durch das Tun seiner eigenen Hände ist der Böse verstrickt worden.
Higgajon. Sela.

? (Jodh)

17 Die Bösen werden umkehren zum Scheol,
Ja alle Nationen, die Gott vergessen.

18 Denn nicht immer wird der Arme vergessen sein,
Noch wird die Hoffnung der Sanftmütigen jemals vergehen.

? (Kaph)

19 Steh auf, o Jehova! Laß den sterblichen Menschen sich an Stärke nicht als überlegen erweisen.
Laß die Nationen gerichtet werden vor deinem Angesicht.

20 Leg doch Furcht in sie, o Jehova,
Damit die Nationen erkennen, daß sie nur sterbliche Menschen sind. Sela.

Jule | 04.13.09 | eigene Gedanken zum Geschehen, ergänzender Stoff, Psalmen, Text in der Bibel | 11 Comments |

Psalm 4 – 6

Kapitel 4

Dem Leiter auf Saiteninstrumenten. Eine Melodie von David.

4 Wenn ich rufe, antworte mir, o mein gerechter Gott.
In der Bedrängnis wirst du mir bestimmt weiten Raum machen.
Erweise mir Gunst, und höre mein Gebet.

2 Ihr Männersöhne, wie lange wird meine Herrlichkeit ein Gegenstand des Schimpfes sein,
[Während] ihr fortwährend Leeres liebt,
[Während] ihr fortwährend eine Lüge sucht? Sela.

3 So nehmt zur Kenntnis, daß Jehova seinen Loyalgesinnten gewiß auszeichnen wird;
Jehova selbst wird hören, wenn ich zu ihm rufe.

4 Seid erregt, doch sündigt nicht.
Sprecht euch aus in eurem Herzen auf eurem Bett, und bleibt still. Sela.

5 Opfert die Opfer der Gerechtigkeit,
Und vertraut auf Jehova.

6 Viele sind es, die sagen: „Wer wird uns Gutes schauen lassen?“
Erhebe das Licht deines Angesichts über uns, o Jehova!

7 Du wirst bestimmt Freude in mein Herz geben,
Größere als zu der Zeit, da sie Korn und neuen Wein in Fülle gehabt haben.

8 In Frieden will ich mich niederlegen und auch schlafen,
Denn du, ja du allein, o Jehova, läßt mich in Sicherheit wohnen.

Psalm 5

Dem Leiter für Nechiloth. Eine Melodie von David.

5 Meinen Reden schenke Gehör, o Jehova;
Versteh doch mein Seufzen.

2 Merke doch auf den Laut meines Hilferufs,
O mein König und mein Gott, denn zu dir bete ich.

3 O Jehova, am Morgen wirst du meine Stimme hören;
Am Morgen werde ich mich an dich wenden und Ausschau halten.

4 Denn du bist nicht ein Gott, der an Bosheit Gefallen hat;
Kein Schlechter darf zu irgendeiner Zeit bei dir weilen.

5 Keine Prahler dürfen dir vor die Augen treten.
Du haßt ja alle, die Schädliches treiben;
6 Du wirst die vernichten, die Lügen reden.
Einen Mann des Blutvergießens und des Truges verabscheut Jehova.

7 Was mich betrifft, durch die Fülle deiner liebenden Güte
Werde ich in dein Haus kommen,
Ich werde mich niederbeugen gegen deinen heiligen Tempel in der Furcht vor dir.

8 O Jehova, führe mich in deiner Gerechtigkeit wegen meiner Feinde;
Ebne deinen Weg vor mir.

9 Denn in ihrem Mund ist nichts Zuverlässiges;
Ihr Inneres ist tatsächlich Widerwärtigkeit.
Ihre Kehle ist eine geöffnete Grabstätte;
Eine glatte Zunge gebrauchen sie.

10 Gott wird sie bestimmt für schuldig befinden;
Sie werden fallen zufolge ihrer eigenen Ratschläge.
In der Menge ihrer Übertretungen mögen sie versprengt werden,
Denn sie haben gegen dich rebelliert.

11 Alle aber, die zu dir Zuflucht nehmen, werden sich freuen;
Auf unabsehbare Zeit werden sie jubeln.
Und du wirst den Zugang zu ihnen versperren,
Und die, die deinen Namen lieben, werden in dir frohlocken.

12 Denn du selbst wirst jeden Gerechten segnen, o Jehova;
Wie mit einem großen Schild wirst du ihn mit Wohlgefallen umgeben.

Psalm 6

Dem Leiter auf Saiteninstrumenten auf der tieferen Oktave. Eine Melodie von David.

6 O Jehova, rüge mich nicht in deinem Zorn,
Und weise mich nicht zurecht in deinem Grimm.

2 Erweise mir Gunst, o Jehova, denn ich welke dahin.
Heile mich, o Jehova, denn meine Gebeine sind bestürzt.

3 Ja, meine eigene Seele ist sehr bestürzt;
Und du, o Jehova – wie lange?

4 Kehre doch zurück, o Jehova, befreie doch meine Seele;
Rette mich um deiner liebenden Güte willen.

5 Denn im Tod erwähnt man dich nicht;
Im Scheol, wer wird dich lobpreisen?

6 Ich bin ermüdet von meinem Seufzen;
Die ganze Nacht hindurch schwemme ich mein Ruhebett,
Mit meinen Tränen lasse ich meinen eigenen Diwan überfließen.

7 Vom Verdruß ist mein Auge schwach geworden,
Es ist alt geworden wegen all derjenigen, die mich befeinden.

8 Hinweg von mir, ihr alle, die ihr Schädliches treibt,
Denn Jehova wird bestimmt den Laut meines Weinens hören.

9 Jehova wird tatsächlich mein Flehen um Gunst hören;
Jehova selbst wird mein eigenes Gebet annehmen.

10 Alle meine Feinde werden sehr beschämt und bestürzt sein;
Sie werden umkehren, sie werden in einem Augenblick zuschanden werden.

Jule | 04.12.09 | eigene Gedanken zum Geschehen, ergänzender Stoff, Psalmen, Text in der Bibel | 12 Comments |

Psalm 1 – 3

ERSTES BUCH

(Psalm 1-41)

Psalm 1

1 Glücklich ist der Mann, der nicht im Rat der Bösen gewandelt
Und nicht auf den Weg der Sünder getreten ist
Und nicht auf dem Sitz der Spötter gesessen hat,

2 Sondern seine Lust hat an dem Gesetz Jehovas
Und mit gedämpfter Stimme in seinem Gesetz liest Tag und Nacht.

3 Und er wird gewiß wie ein Baum werden, gepflanzt an Wasserbächen,
Der seine eigene Frucht gibt zu seiner Zeit
Und dessen Laub nicht welkt,
Und alles, was er tut, wird gelingen.

4 Die Bösen sind nicht so,
Sondern sind wie die Spreu, die der Wind verweht.

5 Darum werden die Bösen nicht aufstehen im Gericht
Noch Sünder in der Gemeinde der Gerechten.

6 Denn Jehova nimmt Kenntnis vom Weg der Gerechten,
Aber der Weg der Bösen, er wird vergehen.

Psalm 2

2 Warum sind die Nationen in Tumult gewesen
Und murmelten die Völkerschaften ständig Leeres?

2 Die Könige der Erde stellen sich auf,
Und hohe Amtspersonen ihrerseits haben sich zusammengerottet wie e i n [Mann]
Gegen Jehova und gegen seinen Gesalbten,
3 [Indem sie sprechen:] „Laßt uns zerreißen ihre Bande
Und von uns werfen ihre Stricke!“

4 Der in den Himmeln sitzt, wird lachen;
Jehova seinerseits wird sie verspotten.

5 Zu jener Zeit wird er zu ihnen reden in seinem Zorn,
Und in der Glut seines Mißfallens wird er sie in Bestürzung versetzen,
6 [Indem er spricht:] „Ich, ja ich, habe meinen König eingesetzt
Auf Zion, meinem heiligen Berg.“

7 Man lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen;
Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Sohn;
Ich, ich bin heute dein Vater geworden.

8 Erbitte von mir, daß ich Nationen zu deinem Erbe gebe
Und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz.

9 Du wirst sie mit eisernem Zepter zerbrechen,
Wie ein Töpfergefäß wirst du sie zerschmettern.“

10 Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht;
Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde.

11 Dient Jehova mit Furcht,
Und frohlockt mit Zittern.

12 Küßt den Sohn, daß ER nicht in Zorn gerät
Und ihr nicht umkommt [von] dem Weg,
Denn leicht entbrennt sein Zorn.
Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen.

Psalm 3

Eine Melodie von David, als er wegen seines Sohnes Absalom wegeilte.

3 O Jehova, warum sind meiner Widersacher viele geworden?
Warum stehen viele gegen mich auf?

2 Viele sagen von meiner Seele:
„Es gibt keine Rettung für ihn bei Gott.“ Sela.

3 Und doch bist du, o Jehova, ein Schild um mich her,
Meine Herrlichkeit und der mein Haupt emporhebt.

4 Mit meiner Stimme werde ich zu Jehova rufen,
Und er wird mir von seinem heiligen Berg antworten. Sela.

5 Was mich betrifft, ich will mich niederlegen, damit ich schlafe;
Ich werde bestimmt erwachen, denn Jehova selbst stützt mich ständig.

6 Ich werde mich nicht fürchten vor Zehntausenden von Menschen,
Die sich ringsum gegen mich aufgestellt haben.

7 Steh auf, o Jehova! Rette mich, o mein Gott!
Denn du wirst alle meine Feinde auf die Kinnbacke schlagen müssen.
Die Zähne der Bösen wirst du zerbrechen müssen.

8 Rettung gehört Jehova.
Dein Segen ist auf deinem Volk. Sela.

Jule | 04.11.09 | eigene Gedanken zum Geschehen, Psalmen, Text in der Bibel | 12 Comments |

Höhepunkte aus 2. Samuel

Das Wort Jehovas ist lebendig

Höhepunkte aus 2. Samuel

ERFORDERT das Anerkennen der Souveränität Jehovas vollkommenen Gehorsam? Handelt jemand, der sich durch Lauterkeit auszeichnet, in Gottes Augen immer richtig? Wen betrachtet der wahre Gott als „seinem Herzen angenehm“? (1. Samuel 13:14). Das Bibelbuch 2. Samuel gibt befriedigende Antworten auf diese Fragen.

Das Buch 2. Samuel wurde von den Propheten Gad und Nathan geschrieben, die dem israelitischen König David sehr nahe standen.* Es wurde um das Jahr 1040 v. u. Z. gegen Ende der vierzigjährigen Herrschaft Davids vollendet und handelt hauptsächlich von David und seinem Verhältnis zu Jehova. Dieser spannende Bericht schildert, wie eine zerstrittene Nation unter einem tapferen König zu einem blühenden vereinten Königreich wird. Das packende Drama ist voll tief empfundener Gefühle.

Obwohl Samuel an dem Buch nicht beteiligt war, trägt es seinen Namen, da die beiden Bücher Samuel im hebräischen Kanon ursprünglich eine Rolle bildeten. Samuel schrieb einen Großteil von 1. Samuel.

David wird größer und größer
(2. Samuel 1:1 bis 10:19)

Davids Reaktion auf die Nachricht vom Tod Sauls und Jonathans verrät seine Empfindungen für sie und für Jehova. David wird in Hebron als König über den Stamm Juda eingesetzt. Sauls Sohn Isch-Boscheth ernennt man zum König über die übrigen Stämme Israels. David wird fortwährend „größer und größer“ und etwa siebeneinhalb Jahre später salbt man ihn zum König über ganz Israel (2. Samuel 5:10).

David erobert das von den Jebusitern bewohnte Jerusalem und macht es zur Reichshauptstadt. Sein erster Versuch, die Bundeslade nach Jerusalem zu bringen, führt zu einem Unglück. Der zweite Versuch jedoch gelingt und vor Freude tanzt David. Jehova schließt mit ihm einen Bund für ein Königreich. David unterwirft seine Feinde und Gott ist weiterhin mit ihm.

Antworten auf biblische Fragen:

2:18 — Warum werden Joab und seine zwei Brüder als die drei Söhne der Zeruja bezeichnet?
In den Geschlechtsregistern der Hebräischen Schriften wurde gewöhnlich der Vater angeführt. Zerujas Mann könnte frühzeitig gestorben sein oder man hielt ihn nicht für würdig, in der Heiligen Schrift aufgeführt zu werden. Möglicherweise wurde ihr Name genannt, weil sie Davids Schwester oder Halbschwester war (1. Chronika 2:15, 16). Der einzige Hinweis auf den Vater der drei Brüder findet sich in Verbindung mit seiner Grabstätte in Bethlehem (2. Samuel 2:32).

3:29 — Was bedeutet die Aussage „ein Mann, der nach der sich drehenden Spindel fasst“?
Üblicherweise waren Frauen mit dem Weben von Tuch beschäftigt. Diese Aussage könnte sich somit auf wehrdienstuntaugliche Männer beziehen, die Frauenarbeit verrichten mussten.

5:1, 2 — Wie lange nach Isch-Boscheths Ermordung ernannte man David zum König über ganz Israel?
Es scheint vernünftig, anzunehmen, dass Isch-Boscheth die zweijährige Herrschaft als König kurz nach dem Tod Sauls antrat, etwa zur gleichen Zeit, als David in Hebron zu regieren begann. David regierte siebeneinhalb Jahre von Hebron aus über Juda. Bald nachdem er König über ganz Israel geworden war, verlegte er seine Hauptstadt nach Jerusalem. Bevor David nach Isch-Boscheths Tod über ganz Israel herrschte, vergingen daher etwa fünf Jahre (2. Samuel 2:3, 4, 8–11; 5:4, 5).

8:2 — Wie viele Moabiter wurden nach Israels Krieg gegen Moab getötet?
Die Zahl könnte eher durch Abmessen als durch Zählen entschieden worden sein. Anscheinend befahl David den Moabitern, sich einer neben dem anderen in einer Reihe auf die Erde zu legen. Als Nächstes maß er die Reihe mit einem Seil oder einer Schnur ab. Offenbar wurden je zwei Schnurlängen oder insgesamt zwei Drittel der Moabiter getötet und je eine Schnurlänge oder insgesamt ein Drittel der Moabiter verschont.

Lehren für uns:

2:1; 5:19, 23. David befragte Jehova, bevor er nach Hebron umsiedelte und bevor er gegen seine Feinde vorging. Auch wir sollten vor Entscheidungen, die unser Verhältnis zu Jehova beeinflussen, bei ihm Anleitung suchen.

3:26–30. Rache zieht traurige Folgen nach sich (Römer 12:17–19).

3:31–34; 4:9–12. David war ein Vorbild darin, weder rachsüchtig noch böswillig zu sein.

5:12. Vergessen wir nie: Jehova hat uns in seinen Wegen erzogen und uns ein gutes Verhältnis zu ihm ermöglicht.

6:1–7. David hatte gute Absichten, doch der Versuch, die Bundeslade auf einem Wagen zu transportieren, verstieß gegen Gottes Gesetz und führte zu einem Unglück (2. Mose 25:13, 14; 4. Mose 4:15, 19; 7:7–9). Auch als Usa die Bundeslade anfasste, wurde deutlich, dass gute Absichten nichts an Gottes Anforderungen ändern.

6:8, 9. Als ein Unglück passierte, wurde David erst zornig und bekam dann Angst — vielleicht gab er sogar Jehova die Schuld an dem Unglück. Wir sollten uns davor hüten, Jehova für Schwierigkeiten verantwortlich zu machen, die sich aus der Missachtung seiner Gebote ergeben.

7:18, 22, 23, 26. Davids Demut, seine ausschließliche Ergebenheit gegenüber Jehova und sein Interesse daran, Gottes Namen zu erheben, sind nachahmenswert.

8:2. Eine ungefähr 400 Jahre zuvor geäußerte Prophezeiung ging in Erfüllung (4. Mose 24:17). Jehovas Wort bewahrheitet sich immer.

9:1, 6, 7. David hielt sein Versprechen. Wir sollten uns ebenfalls anstrengen, unser Wort zu halten.

Jehova erweckt Unglück gegen seinen Gesalbten
(2. Samuel 11:1 bis 20:26)

Jehova sagt zu David: „Siehe, ich erwecke Unglück gegen dich aus deinem eigenen Hause; und ich will deine Frauen vor deinen eigenen Augen nehmen und sie deinem Mitmenschen geben, und er wird bestimmt unter den Augen dieser Sonne bei deinen Frauen liegen“ (2. Samuel 12:11). Was ist der Grund für diese Ankündigung? Davids Sünde mit Bathseba. Dem reumütigen David wird vergeben, doch die Folgen seiner Sünde bleiben ihm nicht erspart.

Zuerst stirbt das Kind von Bathseba. Dann wird Davids jungfräuliche Tochter Tamar von ihrem Halbbruder Amnon vergewaltigt. Absalom, ihr Bruder, tötet Amnon aus Rache. Später verschwört sich Absalom gegen seinen eigenen Vater und lässt sich in Hebron zum König ausrufen. David muss aus Jerusalem fliehen. Absalom hat Beziehungen mit zehn Nebenfrauen seines Vaters. Sie waren zurückgelassen worden, um auf das Haus zu achten. Erst nach Absaloms Tod kehrt David in sein Königtum zurück. Der Aufstand des Benjaminiters Scheba endet mit dessen Tod.

Antworten auf biblische Fragen:

14:7 — Was wird durch die „Kohlenglut“ versinnbildlicht?
Mit der glühenden Holzkohle wurde auf lebende Nachkommen angespielt.

19:29 — Wie ist Davids Reaktion auf Mephiboscheths Erklärung zu verstehen?
Als David Mephiboscheth zuhörte, erkannte er sicher, wie falsch es gewesen war, Ziba zu glauben (2. Samuel 16:1–4; 19:24–28). Davon irritiert, wollte er sehr wahrscheinlich nichts mehr darüber hören.

Lehren für uns:

11:2–15. Der freimütige Bericht über Davids Fehler bestätigt die Glaubwürdigkeit der Bibel, des inspirierten Wortes Gottes.

11:16–27. Eine schwere Sünde sollten wir nicht wie David vertuschen wollen. Wir sollten sie vielmehr Jehova bekennen und die Ältesten der Versammlung um Hilfe bitten (Sprüche 28:13; Jakobus 5:13-16).

12:1–14. Nathan ist ein gutes Vorbild für Versammlungsälteste. Sie helfen Sündern, sich zu ändern, und müssen dieser Verantwortung geschickt nachkommen.

12:15–23. David sah das, was ihm widerfuhr, aus dem rechten Blickwinkel. Dadurch fiel es ihm leichter, richtig darauf zu reagieren.

15:12; 16:15, 21, 23. Als es so aussah, als käme Absalom auf den Thron, wurde der brillante Ratgeber Ahithophel aus Stolz und Ehrgeiz zum Verräter. Intelligenz ohne Demut und Loyalität kann jemand zu Fall bringen.

19:24, 30. Mephiboscheth wusste Davids liebende Güte wirklich zu schätzen. Er beugte sich bereitwillig der Entscheidung des Königs in Verbindung mit Ziba. Wertschätzung für Jehova und seine Organisation sollte uns dazu veranlassen, gehorsam zu sein.

20:21, 22. Ein Weiser kann verhindern, dass viele ein Unglück erleiden (Prediger 9:14, 15).

Lasst uns „in die Hand Jehovas fallen“
(2. Samuel 21:1 bis 24:25)

Drei Jahre lang herrscht Hungersnot, weil Saul durch das Töten von Gibeonitern Blutschuld auf sich lud (Josua 9:15). Aus Rache für diese Bluttat bitten die Gibeoniter darum, dass ihnen sieben Söhne Sauls zur Hinrichtung übergeben werden. David erfüllt diese Bitte und schließlich beendet ein Regenguss die Dürre. Vier Philisterriesen ‘fallen durch die Hand Davids und durch die Hand seiner Knechte’ (2. Samuel 21:22).

David ordnet eine unerlaubte Volkszählung an und sündigt dadurch schwer. Er bereut und sucht sich als Strafe dafür aus, „in die Hand Jehovas“ zu fallen (2. Samuel 24:14). Daraufhin sterben 70 000 an der Pest. David tut, wie Jehova ihm gebietet, und die Plage wird beendet.

Antworten auf biblische Fragen:

21:8 — Wieso kann gesagt werden, dass Sauls Tochter Michal fünf Söhne hatte, da es doch in 2. Samuel 6:23 heißt, sie sei kinderlos gestorben?
Allgemein geht man davon aus, dass es sich um die Söhne von Michals Schwester Merab handelte, der Frau von Adriel. Merab starb wahrscheinlich früh und die kinderlose Michal zog die Söhne auf.

21:9, 10 — Wie lange bewachte Rizpa ihre zwei Söhne und die fünf Enkel Sauls, die von den Gibeonitern getötet worden waren?
Man hatte die sieben im März oder April, „in den ersten Tagen der Ernte“, gehängt. Ihre Leichname wurden auf einem Berg unbegraben liegen gelassen. Rizpa bewachte sie Tag und Nacht, bis Jehova durch das Beenden der Dürre zu erkennen gab, dass sich sein Zorn gelegt hatte. Vor dem Abschluss der Ernte, Ende Oktober, wäre jeder starke Regenguss unwahrscheinlich gewesen. Rizpa hielt daher womöglich fünf, sechs Monate Wache. Danach ließ David die Gebeine der Männer begraben.

24:1 — Warum beging David eine schwere Sünde, als er das Volk zählen ließ?
Eine Volkszählung war nach dem Gesetz an sich nicht verboten (4. Mose 1:1–3; 26:1–4). Die Bibel sagt nicht, warum David das Volk zählen ließ. Wie man jedoch aus 1. Chronika 21:1 erkennen kann, reizte Satan David dazu auf. Der Heeroberste Joab wusste jedenfalls, dass diese Entscheidung Davids falsch war, und suchte ihn davon abzuhalten.

Lehren für uns:

22:2–51. Wie schön Jehova doch in Davids Lied als der wahre Gott beschrieben wird, der unser uneingeschränktes Vertrauen verdient!

23:15–17. Davids Hochachtung vor Gottes Gesetz über das Leben und das Blut hielt ihn damals sogar davon ab, dieses Gesetz auch nur im Entferntesten zu übertreten. Wir müssen Wert darauf legen, allen Geboten Gottes gegenüber so eingestellt zu sein.

24:10. Davids Gewissen veranlasste ihn zur Reue. Ist unser Gewissen genauso empfindsam?

24:14. David wusste genau: Jehova ist barmherziger als Menschen. Ist das auch unsere Überzeugung?

24:17. David bedauerte, dass das ganze Volk wegen seiner Sünde leiden musste. Einem reumütigen Sünder sollte es Leid tun, dass er durch seine Handlung vielleicht Schmach auf die Versammlung gebracht hat.

Wir können ‘dem Herzen Gottes angenehm’ sein

Der zweite König Israels erwies sich als ‘ein Mann, der dem Herzen Jehovas angenehm war’ (1. Samuel 13:14). David stellte Jehovas gerechte Maßstäbe niemals infrage und er wollte nie unabhängig von Gott leben. Er bekannte sich immer zu seinen Sünden, ließ sich zurechtweisen und änderte sich. David zeichnete sich durch Lauterkeit aus. Können wir uns, besonders wenn wir gesündigt haben, nicht ein Beispiel an ihm nehmen?

Wie uns Davids Lebensgeschichte lebendig vor Augen führt, besteht die Anerkennung der Souveränität Jehovas darin, dass wir seine Maßstäbe für Gut und Böse annehmen und uns bemühen, in Lauterkeit danach zu leben. Das ist uns möglich. Wie dankbar wir doch für das sein können, was wir aus dem Bibelbuch 2. Samuel lernen! Seine Botschaft ist lebendig und übt Macht aus (Hebräer 4:12).

Quelle: Wachtturm – 15. Mai 2005, Seite 16 – 19

Jule | 04.10.09 | Höhepunkte der Bibellesung | No Comments |

2. Samuel 22 – 24

Kapitel 22

22 Und David ging daran, zu Jehova die Worte dieses Liedes an dem Tag zu reden, an dem Jehova ihn aus der Faust all seiner Feinde und aus der Faust Sauls befreit hatte; 2 und er sprach dann:
„Jehova ist meine Felsenkluft und meine Feste und der für mein Entrinnen Sorgende.

3 Mein Gott ist mein Fels; ich werde zu ihm Zuflucht nehmen,
Mein Schild und mein Horn der Rettung, meine sichere Höhe
Und mein Zufluchtsort, mein RETTER; von Gewalttat rettest du mich.

4 Den, der zu preisen ist, Jehova, werde ich anrufen,
Und vor meinen Feinden werde ich gerettet werden.

5 Denn Todesbrandungen umringten mich;
Da waren Sturzfluten von Nichtsnutzigen, die mich ständig erschreckten.

6 Ja die Stricke des Scheols umgaben mich;
Die Schlingen des Todes kamen mir entgegen.

7 In meiner Bedrängnis rief ich immer wieder Jehova an,
Und zu meinem Gott rief ich unablässig.
Da hörte er aus seinem Tempel meine Stimme
Mit meinem Hilferuf in seinen Ohren.

8 Und die Erde begann hin und her zu schwanken und zu beben;
Ja die Grundfesten der Himmel erbebten,
Und sie schwankten ständig hin und her, weil er erzürnt war.

9 Rauch stieg auf in seiner Nase, ja Feuer aus seinem Munde fraß ständig;
Kohlen selbst flammten auf von ihm aus.

10 Und er ging daran, die Himmel zu neigen und herabzufahren;
Und dichtes Dunkel war unter seinen Füßen.

11 Und er fuhr dann auf einem Cherub und flog daher;
Und er war sichtbar auf den Flügeln eines Geistes.

12 Dann legte er Finsternis rings um sich her zu Hütten,
Dunkle Wasser, dichte Wolken.

13 Aus dem hellen Schein vor ihm flammten brennende Feuerkohlen auf.

14 Vom Himmel her begann Jehova zu donnern,
Und der Höchste selbst begann seine Stimme erschallen zu lassen.

15 Und er sandte fortwährend Pfeile aus, damit er sie zerstreue,
[Den] Blitz, damit er sie in Verwirrung bringe.

16 Und die Flußbetten des Meeres wurden sichtbar,
Die Grundfesten des ertragfähigen Landes wurden aufgedeckt
Beim Schelten Jehovas, vom Schnauben des Hauches seiner Nase.

17 Er sandte aus der Höhe, er nahm mich,
Er zog mich aus großen Wassern.

18 Er befreite mich von meinem starken Feind,
Von denen, die mich hassen; denn sie waren stärker als ich.

19 Sie traten mir ständig entgegen am Tag meines Unheils,
Aber Jehova wurde meine Stütze.

20 Und er führte mich dann hinaus in einen weiten Raum;
Er befreite mich, denn er hatte Gefallen an mir gefunden.

21 Jehova belohnt mich gemäß meiner Gerechtigkeit;
Gemäß der Reinheit meiner Hände vergilt er mir.

22 Denn ich habe mich an die Wege Jehovas gehalten,
Und ich bin nicht böswillig von meinem Gott abgewichen.

23 Denn alle seine richterlichen Entscheidungen sind vor mir;
Und was seine Satzungen betrifft, ich werde nicht davon weichen.

24 Und ich werde mich ihm gegenüber als untadelig erweisen,
Und ich will mich von Vergehen meinerseits zurückhalten.

25 Und möge Jehova mir vergelten gemäß meiner Gerechtigkeit,
Gemäß meiner Reinheit vor seinen Augen.

26 Mit einem Loyalgesinnten wirst du loyal handeln;
Mit dem untadeligen Starken wirst du untadelig verfahren;
27 Gegenüber dem, der sich rein hält, wirst du dich rein erzeigen,
Und gegenüber dem Verkehrten wirst du wie närrisch handeln.

28 Und das demütige Volk wirst du retten;
Aber deine Augen sind gegen die Hochmütigen, [damit] du [sie] erniedrigst.

29 Denn du bist meine Leuchte, o Jehova,
Und Jehova ist es, der meine Finsternis erleuchtet.

30 Denn durch dich kann ich gegen eine Plündererstreifschar anrennen,
Durch meinen Gott kann ich eine Mauer erklimmen.

31 Was den [wahren] Gott betrifft, vollkommen ist sein Weg;
Die Rede Jehovas ist geläutert.
Ein Schild ist er allen, die zu ihm Zuflucht nehmen.

32 Denn wer ist ein Gott außer Jehova,
Und wer ist ein Fels außer unserem Gott?

33 Der [wahre] Gott ist meine starke Feste,
Und er wird meinen Weg vollkommen werden lassen,
34 Indem er meine Füße denen der Hindinnen gleichmacht;
Und an Orten, die für mich hoch sind, läßt er mich fortwährend stehen.

35 Er lehrt meine Hände die Kriegführung;
Und meine Arme haben einen kupfernen Bogen gespannt.

36 Und du wirst mir deinen Schild der Rettung geben,
Und deine Demut macht mich groß.

37 Du wirst Raum schaffen, weit genug für meine Schritte unter mir;
Und meine Knöchel werden bestimmt nicht wanken.

38 Ich will meinen Feinden nachjagen, damit ich sie vertilge,
Und ich werde nicht zurückkehren, bis sie ausgerottet sind.

39 Und ich werde sie ausrotten und sie zerschmettern, daß sie nicht mehr aufstehen können;
Und sie werden unter meine Füße fallen.

40 Und du wirst mich zur Schlacht mit leistungsfähiger Kraft umgürten;
Die gegen mich aufstehen, wirst du unter mir zusammenbrechen lassen.

41 Und was meine Feinde betrifft, du wirst mir gewiß [ihren] Nacken geben;
Die mich aufs tiefste hassen – ich werde sie auch zum Schweigen bringen.

42 Sie rufen um Hilfe, doch da ist kein Retter –
Zu Jehova, aber tatsächlich antwortet er ihnen nicht.

43 Und ich werde sie zerreiben, so fein wie den Staub der Erde;
Wie den Schlamm der Straßen werde ich sie fein zermahlen;
Ich werde sie flach stampfen.

44 Und du wirst mich der Tadelsucht meines Volkes entrinnen lassen.
Du wirst mich behüten, damit ich das Haupt von Nationen sei;
Ein Volk, das ich nicht gekannt habe – sie werden mir dienen.

45 Ja Ausländer werden geduckt zu mir kommen;
Ohren werden mir gehorsam zuhören.

46 Ja Ausländer werden dahinschwinden,
Und sie werden schlotternd aus ihren Bollwerken herauskommen.

47 Jehova lebt; und gesegnet sei mein FELS;
Und der Gott, der Fels meiner Rettung, werde erhoben.

48 Der [wahre] Gott ist es, der mir Rachetaten gibt
Und die Völker unter mich niederwirft
49 Und der mich herausführt aus meinen Feinden.
Und über die, die gegen mich aufstehen, wirst du mich erheben;
Von dem Mann der Gewalttaten wirst du mich befreien.

50 Darum werde ich dir danken, o Jehova, unter den Nationen;
Und deinem Namen werde ich Melodien spielen:

51 Der große Taten der Rettung tut für seinen König
Und liebende Güte übt gegenüber seinem Gesalbten,
An David und an seinem Samen bis auf unabsehbare Zeit.“

Kapitel 23

23 Und das sind die letzten Worte Davids:
„Der Ausspruch Davids, des Sohnes Isaïs,
Und der Ausspruch des kräftigen Mannes, der hoch erhoben wurde,
Des Gesalbten des Gottes Jakobs
Und des Lieblichen der Melodien Israels.

2 Der Geist Jehovas war es, der durch mich redete,
Und sein Wort war auf meiner Zunge.

3 Der Gott Israels sprach,
Zu mir redete der FELS Israels:
,Wenn einer, der über Menschen herrscht, gerecht ist,
Indem er in der Furcht Gottes herrscht,
4 Dann ist es wie das Morgenlicht, wenn die Sonne aufleuchtet,
Ein Morgen ohne Wolken.
Vom hellen Schein, vom Regen gibt es Gras aus der Erde.‘

5 Denn ist nicht meine Hausgemeinschaft wie die bei Gott?
Denn es ist ein auf unabsehbare Zeit dauernder Bund, den er mir zugewiesen hat,
Wohlgeordnet in allem und gesichert.
Denn meine ganze Rettung und mein ganzes Wohlgefallen ist es,
Wird er es darum nicht wachsen lassen?

6 Aber nichtsnutzige Personen werden verjagt wie Dorngestrüpp, sie alle;
Denn nicht mit der Hand sollten sie genommen werden.

7 Rührt ein Mann sie an,
Sollte er völlig bewaffnet sein mit Eisen und Speerschaft,
Und mit Feuer werden sie gänzlich verbrannt.“

8 Dies sind die Namen der starken Männer, die David gehörten: Joscheb-Baschebeth, ein Tachkemoniter, das Haupt der Drei. Er schwang seinen Speer über achthundert auf einmal Erschlagenen. 9 Ihm am nächsten war Eleasar, der Sohn Dodos, des Sohnes Ahohis, unter den drei starken Männern bei David, als sie die Philister verhöhnten. Sie hatten sich dort zur Schlacht versammelt, und so zogen sich die Männer von Israel zurück. 10 Er war es, der sich aufmachte und die Philister fortgesetzt schlug, bis seine Hand ermüdete und seine Hand am Schwert haftenblieb, so daß Jehova an jenem Tag eine große Rettung bewirkte; und was das Volk betraf, sie kehrten hinter ihm her zurück, nur um [die Erschlagenen] auszuziehen.

11 Und ihm am nächsten war Schamma, der Sohn Ages, der Harariter. Und die Philister versammelten sich dann bei Lehi, wo es damals zufällig ein Feldstück voll Linsen gab; und das Volk selbst floh vor den Philistern. 12 Er aber stellte sich mitten auf das Stück Land und befreite es und schlug die Philister fortgesetzt, so daß Jehova eine große Rettung bewirkte.

13 Und drei von den dreißig Hauptleuten gingen dann hinab und kamen zur Erntezeit zu David in die Höhle von Adullam; und ein Zeltdorf der Philister war in der Tiefebene der Rephaïm aufgeschlagen. 14 Und David befand sich damals an dem schwer zugänglichen Ort; und ein Vorposten der Philister war damals in Bethlehem. 15 Nach einiger Zeit äußerte David sein Verlangen und sprach: „O daß ich doch aus der Zisterne von Bethlehem, die am Tor ist, einen Trunk Wasser hätte!“ 16 Darauf erzwangen sich die drei starken Männer ihren Weg in das Lager der Philister und schöpften Wasser aus der Zisterne von Bethlehem, die am Tor ist, und trugen es dann und brachten es zu David; und er wollte es nicht trinken, sondern goß es für Jehova aus. 17 Und er sagte dann: „Es ist für mich undenkbar, o Jehova, daß ich dies tun sollte! [Soll ich] das Blut der Männer [trinken], die unter Einsatz ihrer Seele hingegangen sind?“ Und er wollte es nicht trinken.

Das sind die Dinge, die die drei starken Männer taten.

18 Was Abischai, den Bruder Joabs, des Sohnes der Zeruja, betrifft, er war das Haupt der Dreißig, und er schwang seinen Speer über dreihundert Erschlagenen, und er hatte einen Ruf wie die Drei. 19 Obwohl er noch ausgezeichneter war als die übrigen der Dreißig und er ihr Oberster wurde, gelangte er nicht in den Rang der [ersten] Drei.

20 Was Benaja betrifft, den Sohn Jehojadas, den Sohn eines tapferen Mannes, der viele Taten in Kabzeël tat, er selbst schlug die beiden Söhne Ariëls von Moab nieder; und er selbst stieg hinab und schlug einen Löwen nieder, der sich an einem Tag des Schneefalls in einer Wassergrube befand. 21 Und er war es, der den ägyptischen Mann niederschlug, der von außergewöhnlicher Größe war. Obwohl der Ägypter einen Speer in der Hand hatte, ging er doch mit einem Stab zu ihm hinab und entriß den Speer der Hand des Ägypters und tötete ihn mit seinem eigenen Speer. 22 Diese Dinge tat Benaja, der Sohn Jehojadas; und er hatte einen Ruf wie die drei starken Männer. 23 Obwohl er noch ausgezeichneter war als die Dreißig, gelangte er nicht in den Rang der Drei; aber David bestellte ihn zu seiner eigenen Leibwache.

24 Asahel, der Bruder Joabs, gehörte zu den Dreißig, Elhanan, der Sohn Dodos aus Bethlehem, 25 Schamma, der Haroditer, Elika, der Haroditer, 26 Helez, der Paltiter, Ira, der Sohn Ikkeschs, der Tekoiter, 27 Abieser, der Anathothiter, Mebunnai, der Huschathiter, 28 Zalmon, der Ahohiter, Maharai, der Netophathiter, 29 Heleb, der Sohn Baanas, der Netophathiter, Ittai, der Sohn Ribais, aus [dem] Gibea der Söhne Benjamins, 30 Benaja, ein Pirathoniter, Hiddai von den Wildbachtälern Gaasch, 31 Abi-Albon, der Arbathiter, Asmaweth, der Barhumiter, 32 Eljachba, der Schaalboniter, die Söhne Jaschens, Jonathan, 33 Schamma, der Harariter, Ahiam, der Sohn Scharars, der Harariter, 34 Eliphelet, der Sohn Ahasbais, des Sohnes des Maachathiters, Eliam, der Sohn Ahithophels, der Giloniter, 35 Hezro, der Karmeliter, Paarai, der Arbiter, 36 Jigal, der Sohn Nathans von Zoba, Bani, der Gaditer, 37 Zelek, der Ammoniter, Nachrai, der Beërothiter, Waffenträger Joabs, des Sohnes der Zeruja, 38 Ira, der Jithriter, Gareb, der Jithriter, 39 Uria, der Hethiter – insgesamt siebenunddreißig.

Kapitel 24

24 Und wieder entbrannte der Zorn Jehovas gegen Israel, als einer David gegen sie aufreizte, indem [er] sprach: „Geh, zähle Israel und Juda.“ 2 Da sagte der König zu Joab, dem Obersten der Streitkräfte, der bei ihm war: „Streife bitte umher durch alle Stämme Israels, von Dan bis Beërscheba, und ihr Männer schreibt das Volk ein, so werde ich sicherlich die Zahl des Volkes kennen.“ 3 Joab aber sprach zum König: „Möge Jehova, dein Gott, zu dem Volk sogar hundertmal soviel, wie ihrer sind, hinzufügen, wobei mein Herr und König es mit eigenen Augen sieht. Doch was meinen Herrn und König betrifft, warum hat er an dieser Sache Gefallen gefunden?“

4 Schließlich siegte das Wort des Königs über Joab und die Obersten der Streitkräfte. So zogen Joab und die Obersten der Streitkräfte von [der Stelle] vor dem König aus, um das Volk Israel einzuschreiben. 5 Dann zogen sie über den Jordan hinüber und schlugen das Lager bei Aroër auf, zur Rechten der Stadt, die mitten im Wildbachtal ist, gegen die Gaditer und nach Jaser hin. 6 Danach kamen sie weiter nach Gilead und zum Land Tachtim-Hodschi und gingen weiter nach Dan-Jaan und bogen um nach Sidon. 7 Dann kamen sie zu der Festung Tyrus und zu allen Städten der Hiwiter und der Kanaaniter und kamen zu dem Endpunkt im Negeb Judas, nach Beërscheba. 8 So streiften sie durch das ganze Land umher und kamen am Ende von neun Monaten und zwanzig Tagen nach Jerusalem. 9 Joab gab nun dem König die Musterungszahl des Volkes an; und Israel belief sich auf achthunderttausend tapfere Männer, die das Schwert zogen, und die Männer von Juda waren fünfhunderttausend Mann.

10 Und das Herz begann dem David zu schlagen, nachdem er das Volk so gezählt hatte. Daher sagte David zu Jehova: „Ich habe sehr gesündigt in dem, was ich getan habe. Und nun, Jehova, laß bitte das Vergehen deines Knechts vorübergehen; denn ich habe sehr töricht gehandelt.“ 11 Als David nun am Morgen aufstand, erging Jehovas Wort an Gad, den Propheten, Davids Visionenseher, und lautete: 12 „Geh, und du sollst zu David sprechen: ‚Dies ist, was Jehova gesagt hat: „Drei Dinge erlege ich dir auf. Wähle dir eines davon, damit ich es dir antue.“ ‚ “ 13 Daher kam Gad zu David herein und teilte es ihm mit und sprach zu ihm: „Sollten sieben Jahre Hungersnot zu dir in dein Land kommen oder drei Monate, wo du vor deinen Widersachern fliehst, wobei sie dir nachjagen, oder [sollen] drei Tage Pest in deinem Land eintreten? Nun erkenne und sieh, was ich dem erwidern soll, der mich sendet.“ 14 Da sagte David zu Gad: „Ich bin sehr bedrängt. Laß uns bitte in die Hand Jehovas fallen, denn viele sind seiner Erbarmungen; aber in die Hand von Menschen laß mich nicht fallen.“

15 Dann gab Jehova eine Pest in Israel vom Morgen an bis zur bestimmten Zeit, so daß von dem Volk von Dan bis Beërscheba siebzigtausend Personen starben. 16 Und der Engel hielt seine Hand gegen Jerusalem ausgestreckt, um es zu verderben; und Jehova begann Bedauern zu empfinden wegen des Unglücks, und so sprach er zu dem Engel, der Verderben unter das Volk brachte: „Es ist genug! Laß nun deine Hand sinken.“ Und Jehovas Engel selbst befand sich gerade dicht bei der Dreschtenne Araunas, des Jebusiters.

17 Und David sprach dann zu Jehova, als er den Engel sah, der das Volk niederschlug, ja er sagte dann: „Siehe, ich bin es, der gesündigt hat, und ich bin es, der unrecht getan hat; aber diese Schafe – was haben sie getan? Laß bitte deine Hand über mich und über das Haus meines Vaters kommen.“

18 Später an jenem Tag kam Gad zu David herein und sprach zu ihm: „Geh hinauf, errichte für Jehova einen Altar auf der Dreschtenne Araunas, des Jebusiters.“ 19 Und David begann hinaufzugehen, dem Wort Gads entsprechend, entsprechend dem, was Jehova geboten hatte. 20 Als Arauna hinabschaute und den König und seine Diener auf sich zukommen sah, ging Arauna sofort hinaus und beugte sich vor dem König mit seinem Angesicht zur Erde nieder. 21 Dann sagte Arauna: „Warum ist mein Herr und König zu seinem Knecht gekommen?“ Darauf sprach David: „Um von dir die Dreschtenne für den Bau eines Altars für Jehova zu kaufen, damit der schlagartigen Plage unter dem Volk Einhalt geboten wird.“ 22 Doch Arauna sagte zu David: „Mein Herr und König nehme sie und opfere, was gut ist in seinen Augen. Siehe, die Rinder für das Brandopfer und der Dreschschlitten und die Geschirre der Rinder für das Holz. 23 Alles, o König, gibt Arauna tatsächlich dem König.“ Und weiter sprach Arauna zum König: „Möge Jehova, dein Gott, Gefallen an dir haben.“

24 Der König sagte jedoch zu Arauna: „Nein, sondern ich werde [es] unbedingt um einen Kaufpreis von dir kaufen; und ich werde Jehova, meinem Gott, nicht ohne Kosten Brandschlachtopfer opfern.“ Demgemäß kaufte David die Dreschtenne und die Rinder für fünfzig Silberschekel. 25 Und David ging daran, dort Jehova einen Altar zu bauen und Brandschlachtopfer und Gemeinschaftsschlachtopfer zu opfern, und Jehova begann sich für das Land erbitten zu lassen, so daß der schlagartigen Plage unter Israel Einhalt geboten wurde.

Jule | 04.10.09 | 2. Samuel, eigene Gedanken zum Geschehen, Text in der Bibel | 8 Comments |

„Haltet euren Sinn auf die Dinge droben gerichtet“

ein wunderschönes Drama zu der Geschichte um David und Bathseba findet ihr unter folgendem Link im Bibelforscherforum:

„Haltet euren Sinn auf die Dinge droben gerichtet“

Jule | 04.10.09 | David, David, Drama | 1 Comment |