
{"id":94,"date":"2009-01-12T00:02:17","date_gmt":"2009-01-11T23:02:17","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=94"},"modified":"2010-12-26T22:40:58","modified_gmt":"2010-12-26T21:40:58","slug":"1-mose-37-39","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=94","title":{"rendered":"1. Mose 37 \u2013 39"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 37<\/h3>\n<p>37 Und Jakob wohnte weiterhin im Land der Orte der Fremdlingschaft seines Vaters, im Land Kanaan.<\/p>\n<p>2 Dies ist die Geschichte Jakobs.<\/p>\n<p>Als Joseph siebzehn Jahre alt war, h\u00fctete er gerade mit seinen Br\u00fcdern inmitten der Kleinviehherde Schafe, und da er noch ein Knabe war, war er bei den S\u00f6hnen Bilhas und den S\u00f6hnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Da brachte Joseph ihrem Vater einen schlechten Bericht \u00fcber sie. 3 Und Israel liebte Joseph mehr als alle seine anderen S\u00f6hne, denn er war der Sohn seines Alters; und er lie\u00df ihm ein langes, gestreiftes hemdartiges Gewand machen. 4 Als dann seine Br\u00fcder sahen, da\u00df ihr Vater ihn mehr liebte als alle seine Br\u00fcder, begannen sie ihn zu hassen, und sie vermochten nicht, friedlich mit ihm zu reden.<\/p>\n<p>5 Sp\u00e4ter hatte Joseph einen Traum und teilte ihn seinen Br\u00fcdern mit, und sie fanden weiteren Grund, ihn zu hassen. 6 Und er sprach dann zu ihnen: &#8222;H\u00f6rt bitte diesen Traum, den ich gehabt habe. 7 Nun, hier banden wir Garben mitten auf dem Feld, als sich, siehe, meine Garbe aufrichtete und auch aufrecht stand und, siehe, eure Garben sich dann ringsum stellten und sich vor meiner Garbe niederbeugten.&#8220; 8 Und seine Br\u00fcder begannen zu ihm zu sagen: &#8222;Wirst du wohl gar K\u00f6nig \u00fcber uns werden, oder wirst du wohl gar \u00fcber uns herrschen?&#8220; So fanden sie neuen Grund, ihn wegen seiner Tr\u00e4ume und wegen seiner Worte zu hassen.<\/p>\n<p>9 Danach hatte er noch einen anderen Traum, und er erz\u00e4hlte ihn seinen Br\u00fcdern und sprach: &#8222;Seht, ich habe nochmals einen Traum gehabt, und seht, die Sonne und der Mond und elf Sterne beugten sich vor mir nieder.&#8220; 10 Dann erz\u00e4hlte er es seinem Vater wie auch seinen Br\u00fcdern, und sein Vater begann ihn zu schelten und zu ihm zu sagen: &#8222;Was bedeutet dieser Traum, den du gehabt hast? Werden wohl gar wir, ich und auch deine Mutter und deine Br\u00fcder, kommen und uns vor dir zur Erde niederbeugen?&#8220; 11 Und seine Br\u00fcder wurden eifers\u00fcchtig auf ihn, aber sein Vater bewahrte das Gesagte.<\/p>\n<p>12 Seine Br\u00fcder gingen nun hin, um die Kleinviehherde ihres Vaters nahe bei Sichem zu weiden. 13 Nach einiger Zeit sprach Israel zu Joseph: &#8222;Deine Br\u00fcder h\u00fcten [Kleinviehherden] nahe bei Sichem, nicht wahr? Komm, und la\u00df mich dich zu ihnen senden.&#8220; Darauf sagte er zu ihm: &#8222;Hier bin ich!&#8220; 14 So sprach er zu ihm: &#8222;Geh, bitte. Sieh nach dem Wohlergehen deiner Br\u00fcder und nach dem Wohlergehen der Kleinviehherde, und bring mir Bescheid.&#8220; Damit sandte er ihn aus der Tiefebene von Hebron weg, und er ging Sichem entgegen. 15 Sp\u00e4ter fand ihn ein Mann, und siehe, er irrte auf dem Feld umher. Dann erkundigte sich der Mann bei ihm, indem [er] sprach: &#8222;Was suchst du?&#8220; 16 Darauf sagte er: &#8222;Meine Br\u00fcder suche ich. Teil mir bitte mit: Wo h\u00fcten sie die Kleinviehherden?&#8220; 17 Und der Mann fuhr fort: &#8222;Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich h\u00f6rte sie sagen: &#8218;La\u00dft uns nach Dothan gehen.&#8216; &#8220; Somit ging Joseph weiter seinen Br\u00fcdern nach und fand sie bei Dothan.<\/p>\n<p>18 Nun erblickten sie ihn aus einiger Entfernung, und noch ehe er zu ihnen herankommen konnte, begannen sie, arglistig einen Anschlag gegen ihn zu planen, um ihn zu Tode zu bringen. 19 So sprachen sie zueinander: &#8222;Seht! Da kommt dieser Tr\u00e4umer. 20 Und nun kommt, und la\u00dft uns ihn t\u00f6ten und ihn in eine der Wassergruben werfen; und sagen wir, ein b\u00f6sartiges wildes Tier habe ihn gefressen. Dann la\u00dft uns sehen, was aus seinen Tr\u00e4umen werden wird.&#8220; 21 Als Ruben das h\u00f6rte, suchte er ihn aus ihrer Hand zu befreien. Somit sprach er: &#8222;La\u00dft uns seine Seele nicht totschlagen.&#8220; 22 Und Ruben sagte weiter zu ihnen: &#8222;Vergie\u00dft kein Blut. Werft ihn in diese Wassergrube, die in der Wildnis ist, und legt nicht Hand an ihn.&#8220; Er wollte ihn aus ihrer Hand befreien, um ihn zu seinem Vater zur\u00fcckzubringen.<\/p>\n<p>23 So geschah es, da\u00df sie, sobald Joseph zu seinen Br\u00fcdern kam, Joseph sein langes Gewand auszogen, ja das lange gestreifte Gewand, das er anhatte; 24 danach nahmen sie ihn und warfen ihn in die Wassergrube. Zu der Zeit war die Grube leer; es war kein Wasser darin.<\/p>\n<p>25 Dann setzten sie sich nieder, um Brot zu essen. Als sie ihre Augen erhoben und schauten, nun, da war eine Karawane Ismaeliter, die von Gilead her kam, und ihre Kamele trugen Ladanum und Balsam und harzreiche Rinde auf ihrem Weg, es nach \u00c4gypten hinabzubringen. 26 Darauf sprach Juda zu seinen Br\u00fcdern: &#8222;Was f\u00fcr ein Gewinn w\u00e4re es, falls wir unseren Bruder t\u00f6teten und sein Blut zudeckten? 27 Kommt, und la\u00dft uns ihn an die Ismaeliter verkaufen und unsere Hand nicht an ihn legen. Er ist ja doch unser Bruder, unser Fleisch.&#8220; Da h\u00f6rten sie auf ihren Bruder. 28 Nun gingen M\u00e4nner, midianitische Kaufleute, vorbei. Daher zogen und hoben sie Joseph aus der Wassergrube herauf und verkauften dann Joseph f\u00fcr zwanzig Silberst\u00fccke an die Ismaeliter. Schlie\u00dflich brachten diese Joseph nach \u00c4gypten.<\/p>\n<p>29 Sp\u00e4ter kehrte Ruben zur Wassergrube zur\u00fcck, und siehe, Joseph war nicht in der Wassergrube. Daher zerri\u00df er seine Kleider. 30 Als er zu seinen anderen Br\u00fcdern zur\u00fcckkehrte, rief er aus: &#8222;Das Kind ist weg! Und ich &#8211; wohin soll ich denn gehen?&#8220;<\/p>\n<p>31 Sie jedoch nahmen Josephs langes Gewand und schlachteten einen Ziegenbock und tauchten das lange Gewand wiederholt in das Blut. 32 Danach sandten sie das lange gestreifte Gewand hin und lie\u00dfen es ihrem Vater bringen und sagen: &#8222;Dieses haben wir gefunden. Untersuche bitte, ob es das lange Gewand deines Sohnes ist oder nicht.&#8220; 33 Und er ging daran, es zu untersuchen, und rief aus: &#8222;Es ist das lange Gewand meines Sohnes! Ein b\u00f6sartiges wildes Tier mu\u00df ihn gefressen haben! Joseph ist bestimmt zerrissen worden!&#8220; 34 Dabei zerri\u00df Jakob seine \u00dcberw\u00fcrfe und legte Sacktuch um seine H\u00fcften und hielt viele Tage Trauer um seinen Sohn. 35 Und alle seine S\u00f6hne und alle seine T\u00f6chter machten sich wiederholt auf, ihn zu tr\u00f6sten, er aber weigerte sich immer wieder, sich tr\u00f6sten zu lassen, und sprach: &#8222;Denn ich werde trauernd zu meinem Sohn in den Scheol hinabfahren!&#8220; Und sein Vater fuhr fort, um ihn zu weinen.<\/p>\n<p>36 Die Midianiter aber verkauften ihn nach \u00c4gypten an Potiphar, einen Hofbeamten Pharaos, den Obersten der Leibwache.<\/p>\n<h3>Kapitel 38<\/h3>\n<p>38 Nun geschah es unterdessen, als Juda von seinen Br\u00fcdern hinabzog, da\u00df er [sein Zelt] in der N\u00e4he eines Mannes aufschlug, eines Adullamiters, und sein Name war Hira. 2 Und dort bekam Juda eine Tochter eines gewissen Kanaaniters zu sehen, und sein Name war Schua. Da nahm er sie und hatte Beziehungen mit ihr. 3 Und sie wurde schwanger. Sp\u00e4ter gebar sie einen Sohn, und er gab ihm den Namen Er. 4 Wieder wurde sie schwanger. Nach einiger Zeit gebar sie einen Sohn und gab ihm den Namen Onan. 5 Sodann gebar sie noch ein weiteres Mal einen Sohn und gab ihm den Namen Schela. Nun war er gerade in Achsib zu der Zeit, da sie ihn gebar.<\/p>\n<p>6 Nach einiger Zeit nahm Juda f\u00fcr Er, seinen Erstgeborenen, eine Frau, und ihr Name war Tamar. 7 Aber Er, Judas Erstgeborener, erwies sich als b\u00f6se in den Augen Jehovas; folglich brachte Jehova ihn zu Tode. 8 Im Hinblick darauf sprach Juda zu Onan: &#8222;Habe Beziehungen mit der Frau deines Bruders, und vollzieh mit ihr die Schwagerehe, und erwecke deinem Bruder Nachkommen.&#8220; 9 Onan aber wu\u00dfte, da\u00df die Nachkommen nicht ihm geh\u00f6ren w\u00fcrden; und so geschah es, als er wirklich Beziehungen mit der Frau seines Bruders hatte, da\u00df er seinen Samen zur Erde verschwendete, um seinem Bruder keine Nachkommen zu geben. 10 Nun war das, was er tat, b\u00f6se in den Augen Jehovas; folglich brachte er auch ihn zu Tode. 11 Da sprach Juda zu Tamar, seiner Schwiegertochter: &#8222;Wohne als Witwe im Haus deines Vaters, bis mein Sohn Schela herangewachsen ist.&#8220; Denn er sagte sich: &#8222;Auch er mag sterben wie seine Br\u00fcder.&#8220; Demgem\u00e4\u00df ging Tamar hin und wohnte weiterhin im Haus ihres eigenen Vaters.<\/p>\n<p>12 So vergingen viele Tage, und die Tochter Schuas, die Frau Judas, starb; und Juda beobachtete die Trauerzeit. Danach ging er zu den Scherern seiner Schafe nach Timna hinauf, er und Hira, sein Gef\u00e4hrte, der Adullamiter. 13 Dann wurde es Tamar mitgeteilt: &#8222;Siehe, dein Schwiegervater geht nach Timna hinauf, seine Schafe zu scheren.&#8220; 14 Da legte sie die Kleider ihrer Witwenschaft von sich und bedeckte sich mit einem Schal und verschleierte sich und setzte sich an den Eingang von Enajim, das am Weg nach Timna liegt. Denn sie sah, da\u00df Schela herangewachsen war, und doch war sie ihm nicht zur Frau gegeben worden.<\/p>\n<p>15 Als Juda sie erblickte, hielt er sie sogleich f\u00fcr eine Hure, denn sie hatte ihr Angesicht bedeckt. 16 Da bog er zu ihr ab an dem Weg und sagte: &#8222;Gestatte mir bitte, Beziehungen mit dir zu haben.&#8220; Denn er wu\u00dfte nicht, da\u00df sie seine Schwiegertochter war. Sie aber sprach: &#8222;Was wirst du mir geben, damit du Beziehungen mit mir haben kannst?&#8220; 17 Darauf sagte er: &#8222;Ich selbst werde ein Ziegenb\u00f6ckchen von der Herde senden.&#8220; Sie aber sprach: &#8222;Wirst du ein Pfand geben, bis du es sendest?&#8220; 18 Und er fuhr fort: &#8222;Was soll ich dir als Pfand geben?&#8220;, worauf sie sagte: &#8222;Deinen Siegelring und deine Schnur und deinen Stab, den du in der Hand hast.&#8220; Da gab er sie ihr und hatte Beziehungen mit ihr, so da\u00df sie von ihm schwanger wurde. 19 Danach stand sie auf und ging hin und legte ihren Schal von sich und bekleidete sich mit den Kleidern ihrer Witwenschaft.<\/p>\n<p>20 Und Juda ging daran, das Ziegenb\u00f6ckchen durch die Hand seines Gef\u00e4hrten, des Adullamiters, zu senden, um das Pfand aus der Hand der Frau zur\u00fcckzubekommen, aber er fand sie nie. 21 Und er erkundigte sich dann bei den M\u00e4nnern ihres Ortes, indem [er] sprach: &#8222;Wo ist jene Tempelprostituierte, die in Enajim am Weg war?&#8220; Sie aber sagten immer wieder: &#8222;Keine Tempelprostituierte ist je an diesem Ort gewesen.&#8220; 22 Schlie\u00dflich kehrte er zu Juda zur\u00fcck und sprach: &#8222;Ich fand sie nie, und au\u00dferdem sagten die M\u00e4nner des Ortes: &#8218;Keine Tempelprostituierte ist je an diesem Ort gewesen.&#8216; &#8220; 23 Da sprach Juda: &#8222;Sie m\u00f6ge es f\u00fcr sich nehmen, damit wir nicht zum Gesp\u00f6tt werden. Auf jeden Fall habe ich dieses B\u00f6ckchen gesandt, aber du &#8211; du hast sie ja nicht gefunden.&#8220;<\/p>\n<p>24 Etwa drei Monate sp\u00e4ter jedoch geschah es, da\u00df dem Juda mitgeteilt wurde: &#8222;Tamar, deine Schwiegertochter, hat die Hure gespielt, und siehe, sie ist durch ihre Hurerei auch schwanger.&#8220; Darauf sprach Juda: &#8222;Bringt sie hinaus, und sie soll verbrannt werden.&#8220; 25 Als sie hinausgebracht wurde, sandte sie ihrerseits zu ihrem Schwiegervater und lie\u00df sagen: &#8222;Von dem Mann, dem diese [Dinge] geh\u00f6ren, bin ich schwanger.&#8220; Und sie f\u00fcgte hinzu: &#8222;Untersuche bitte, wem diese geh\u00f6ren, der Siegelring und die Schnur und der Stab.&#8220; 26 Da untersuchte Juda sie und sprach: &#8222;Sie ist gerechter als ich, denn ich habe sie ja meinem Sohn Schela nicht gegeben.&#8220; Und er hatte danach keinen weiteren Verkehr mit ihr.<\/p>\n<p>27 Nun ergab es sich zu der Zeit, da sie gebar, da\u00df, siehe da, Zwillinge in ihrem Leib waren. 28 Ferner geschah es, als sie gebar, da\u00df einer seine Hand herausstreckte, und die Hebamme fa\u00dfte sogleich zu und band ein St\u00fcck Karmesin um seine Hand, wobei [sie] sagte: &#8222;Dieser ist zuerst herausgekommen.&#8220; 29 Schlie\u00dflich geschah es, sobald er seine Hand zur\u00fcckzog, da\u00df, siehe da, sein Bruder herauskam, so da\u00df sie ausrief: &#8222;Was bezweckst du damit, da\u00df du dir einen Durchbruch gerissen hast?&#8220; Folglich wurde ihm der Name Perez gegeben. 30 Und danach kam sein Bruder heraus, an dessen Hand das St\u00fcck Karmesin war, und ihm wurde der Name Serach gegeben.<\/p>\n<h3>Kapitel 39<\/h3>\n<p>39 Joseph nun wurde nach \u00c4gypten hinabgebracht, und Potiphar, ein Hofbeamter Pharaos, der Oberste der Leibwache, ein \u00c4gypter, kaufte ihn schlie\u00dflich aus der Hand der Ismaeliter, die ihn dorthinab gebracht hatten. 2 Es zeigte sich aber, da\u00df Jehova mit Joseph war, so da\u00df er sich als ein erfolgreicher Mann erwies und \u00fcber das Haus seines Herrn, des \u00c4gypters, [gesetzt] wurde. 3 Und sein Herr sah schlie\u00dflich, da\u00df Jehova mit ihm war und da\u00df Jehova alles, was er tat, in seiner Hand gelingen lie\u00df.<\/p>\n<p>4 Und Joseph fand fortw\u00e4hrend Gunst in seinen Augen und bediente ihn st\u00e4ndig, so da\u00df er ihn \u00fcber sein Haus einsetzte, und alles, was sein war, gab er in seine Hand. 5 Und die Folge war, da\u00df von der Zeit an, da er ihn \u00fcber sein Haus und \u00fcber alles einsetzte, was sein war, Jehova das Haus des \u00c4gypters um Josephs willen fortgesetzt segnete, und so kam es, da\u00df Jehovas Segen auf allem war, was er im Haus und auf dem Feld hatte. 6 Schlie\u00dflich lie\u00df er alles, was er hatte, in der Hand Josephs; und er wu\u00dfte \u00fcberhaupt nichts von dem, was bei ihm war, ausgenommen von dem Brot, das er a\u00df. \u00dcberdies wurde Joseph sch\u00f6n von Gestalt und sch\u00f6n von Aussehen.<\/p>\n<p>7 Nach diesen Dingen nun geschah es, da\u00df die Frau seines Herrn ihre Augen zu Joseph zu erheben und zu sagen begann: &#8222;Leg dich zu mir.&#8220; 8 Er aber weigerte sich jeweils und sprach zu der Frau seines Herrn: &#8222;Siehe, mein Herr wei\u00df nichts von dem, was bei mir im Haus ist, und alles, was er hat, hat er in meine Hand gegeben. 9 Da ist niemand gr\u00f6\u00dfer in diesem Haus als ich, und er hat mir gar nichts vorenthalten als nur dich, weil du seine Frau bist. Wie also k\u00f6nnte ich diese gro\u00dfe Schlechtigkeit begehen und in Wirklichkeit gegen Gott s\u00fcndigen?&#8220;<\/p>\n<p>10 So kam es, als sie Tag f\u00fcr Tag auf Joseph einredete, da\u00df er nie auf sie h\u00f6rte, bei ihr zu liegen, bei ihr zu bleiben. 11 Es geschah aber, da\u00df er an diesem Tag wie an anderen Tagen in das Haus ging, um seine Gesch\u00e4fte zu besorgen, und da war keiner von den M\u00e4nnern des Hauses dort im Haus. 12 Da packte sie ihn bei seinem Kleid und sprach: &#8222;Leg dich zu mir!&#8220; Er aber lie\u00df sein Kleid in ihrer Hand und ergriff die Flucht und lief hinaus. 13 Da geschah es, sobald sie sah, da\u00df er sein Kleid in ihrer Hand gelassen hatte, um ins Freie fliehen zu k\u00f6nnen, 14 da\u00df sie begann, die M\u00e4nner ihres Hauses zu rufen und zu ihnen zu sagen: &#8222;Seht! Er hat uns einen Mann, einen Hebr\u00e4er, gebracht, um uns zum Gegenstand des Gel\u00e4chters zu machen. Er ist zu mir gekommen, um bei mir zu liegen, ich aber habe mit lautester Stimme zu rufen begonnen. 15 Und es geschah, sobald er h\u00f6rte, da\u00df ich meine Stimme erhob und zu schreien begann, da\u00df er sein Kleid neben mir zur\u00fccklie\u00df und die Flucht ergriff und hinauslief.&#8220; 16 Danach lie\u00df sie sein Kleid neben sich liegen, bis sein Herr in sein Haus kam.<\/p>\n<p>17 Dann redete sie zu ihm gem\u00e4\u00df diesen Worten, indem [sie] sprach: &#8222;Der hebr\u00e4ische Diener, den du uns gebracht hast, ist zu mir gekommen, um mich zum Gegenstand des Gel\u00e4chters zu machen. 18 Doch geschah es, sobald ich meine Stimme erhob und zu schreien begann, da\u00df er sein Kleid neben mir zur\u00fccklie\u00df und dann ins Freie floh.&#8220; 19 Und es begab sich, sobald sein Herr die Worte seiner Frau h\u00f6rte, die sie zu ihm redete, indem [sie] sagte: &#8222;Das und das hat dein Diener mir angetan&#8220;, da\u00df sein Zorn entbrannte. 20 Da nahm Josephs Herr ihn und \u00fcbergab ihn dem Gef\u00e4ngnishaus, dem Ort, wo die Gefangenen des K\u00f6nigs in Arrest gehalten wurden, und er blieb dort im Gef\u00e4ngnishaus.<\/p>\n<p>21 Jehova jedoch war weiterhin mit Joseph und erwies ihm fortw\u00e4hrend liebende G\u00fcte und lie\u00df ihn Gunst finden in den Augen des obersten Beamten des Gef\u00e4ngnishauses. 22 So gab der oberste Beamte des Gef\u00e4ngnishauses alle Gefangenen, die sich im Gef\u00e4ngnishaus befanden, in die Hand Josephs; und es erwies sich, da\u00df alles, was man dort tat, von ihm getan wurde. 23 Der oberste Beamte des Gef\u00e4ngnishauses k\u00fcmmerte sich um gar nichts, was in seiner Hand war, denn Jehova war mit [Joseph], und was er tat, lie\u00df Jehova gelingen.<\/p>\n<p>weiter geht es mit <a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=104\">1. Mose 40 &#8211; 42<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 37 37 Und Jakob wohnte weiterhin im Land der Orte der Fremdlingschaft seines Vaters, im Land Kanaan. 2 Dies ist die Geschichte Jakobs. Als Joseph siebzehn Jahre alt war, h\u00fctete er gerade mit seinen Br\u00fcdern inmitten der Kleinviehherde Schafe, und da er noch ein Knabe war, war er bei den S\u00f6hnen Bilhas und den [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[111,23,3,2],"tags":[],"class_list":["post-94","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-mose","category-eigene-gedanken-zum-geschehen","category-erganzender-stoff","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=94"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1735,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94\/revisions\/1735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=94"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=94"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=94"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}