
{"id":807,"date":"2009-05-31T11:53:13","date_gmt":"2009-05-31T10:53:13","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=807"},"modified":"2009-07-01T12:49:01","modified_gmt":"2009-07-01T11:49:01","slug":"1-konige-1-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=807","title":{"rendered":"1. K\u00f6nige 1 &#8211; 4"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>DAS ERSTE BUCH DER K\u00d6NIGE<\/p>\n<p>oder, nach der griechischen Septuaginta, DAS DRITTE BUCH DER K\u00d6NIGE<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><br \/>\n<\/strong><br \/>\n1 Nun war K\u00f6nig David alt, an Tagen vorger\u00fcckt; und man bedeckte ihn jeweils mit Kleidern, aber es wurde ihm gew\u00f6hnlich nicht warm. 2 Da sagten seine Diener zu ihm: &#8222;Man suche f\u00fcr meinen Herrn und K\u00f6nig ein M\u00e4dchen, eine Jungfrau, und sie wird den K\u00f6nig bedienen m\u00fcssen, da\u00df sie seine Pflegerin werde; und sie soll an deinem Busen liegen, und es wird meinem Herrn und K\u00f6nig bestimmt warm werden.&#8220; 3 Und man suchte dann im ganzen Gebiet Israels nach einem sch\u00f6nen M\u00e4dchen und fand schlie\u00dflich Abischag, die Sunamitin, und brachte sie dann zum K\u00f6nig herein. 4 Und das M\u00e4dchen war \u00fcberaus sch\u00f6n; und sie wurde die Pflegerin des K\u00f6nigs und bediente ihn st\u00e4ndig, und der K\u00f6nig hatte keinen Verkehr mit ihr.<\/p>\n<p>5 Unterdessen erhob sich Adonia, der Sohn der Haggith, und sprach: &#8222;Ich selbst werde als K\u00f6nig regieren!&#8220; Und er ging daran, sich einen Wagen mit Reitern anzuschaffen und f\u00fcnfzig Mann, die vor ihm herliefen. 6 Und sein Vater verletzte ihn zu keiner Zeit in seinen Gef\u00fchlen, indem [er] gesagt h\u00e4tte: &#8222;Warum hast du so getan?&#8220; Und er war auch sehr wohlgestaltet, und [seine Mutter] hatte ihn nach Absalom geboren. 7 Und er kn\u00fcpfte mit Joab, dem Sohn der Zeruja, und mit Abjathar, dem Priester, Verhandlungen an, und sie begannen als Gefolgsleute Adonias Hilfe anzubieten. 8 Was Zadok, den Priester, und Benaja, den Sohn Jehojadas, und Nathan, den Propheten, und Schime\u00ef und Rei und die starken M\u00e4nner betrifft, die David geh\u00f6rten, sie lie\u00dfen sich nicht mit Adonia ein.<\/p>\n<p>9 Schlie\u00dflich opferte Adonia Schafe und Rinder und Mastvieh dicht bei dem Stein von Soheleth, der neben En-Rogel ist, und er ging daran, alle seine Br\u00fcder, die S\u00f6hne des K\u00f6nigs, und alle M\u00e4nner Judas, die Diener des K\u00f6nigs, einzuladen; 10 und Nathan, den Propheten, und Benaja und die starken M\u00e4nner und Salomo, seinen Bruder, lud er nicht ein. 11 Nathan sprach nun zu Bathseba, der Mutter Salomos: &#8222;Hast du nicht geh\u00f6rt, da\u00df Adonia, der Sohn der Haggith, K\u00f6nig geworden ist, und unser Herr David wei\u00df gar nichts davon? 12 So komm nun, la\u00df mich dir bitte ernstlich raten. Und sorge daf\u00fcr, da\u00df deine eigene Seele und die Seele deines Sohnes Salomo entrinnen. 13 Geh und tritt ein zu K\u00f6nig David, und du sollst zu ihm sagen: &#8218;Warst nicht du es, mein Herr und K\u00f6nig, der deiner Sklavin schwor, indem [er] sprach: &#8222;Salomo, dein Sohn, ist es, der nach mir K\u00f6nig werden wird, und er ist es, der auf meinem Thron sitzen wird.&#8220;? Warum also ist Adonia K\u00f6nig geworden?&#8216; 14 Siehe! W\u00e4hrend du dort noch mit dem K\u00f6nig redest, werde ich meinerseits dann nach dir hineinkommen, und ich werde deine Worte gewi\u00df best\u00e4tigen.&#8220;<\/p>\n<p>15 Demgem\u00e4\u00df ging Bathseba zum K\u00f6nig in das innere Gemach hinein, und der K\u00f6nig war sehr alt, und Abischag, die Sunamitin, bediente den K\u00f6nig. 16 Da verneigte sich Bathseba tief und warf sich vor dem K\u00f6nig nieder, worauf der K\u00f6nig sprach: &#8222;Was hast du [zu fragen]?&#8220; 17 Darauf sagte sie zu ihm: &#8222;Mein Herr, du selbst hast deiner Sklavin bei Jehova, deinem Gott, geschworen: &#8218;Salomo, dein Sohn, ist es, der nach mir K\u00f6nig werden wird, und er ist es, der auf meinem Thron sitzen wird.&#8216; 18 Und nun, siehe, Adonia seinerseits ist K\u00f6nig geworden, und nun wei\u00df mein Herr und K\u00f6nig nichts davon. 19 Und er hat Stiere und Mastvieh und Schafe in gro\u00dfer Menge geopfert und alle S\u00f6hne des K\u00f6nigs und Abjathar, den Priester, und Joab, den Heerobersten, eingeladen; aber Salomo, deinen Knecht, hat er nicht eingeladen. 20 Und du, mein Herr und K\u00f6nig &#8211; die Augen von ganz Israel [blicken] auf dich, da\u00df du ihnen mitteilst, wer auf dem Thron meines Herrn und K\u00f6nigs nach ihm sitzen wird. 21 Und sobald sich mein Herr und K\u00f6nig zu seinen Vorv\u00e4tern legt, wird es bestimmt geschehen, da\u00df ich selbst und auch mein Sohn Salomo gewi\u00df zu Misset\u00e4tern werden.&#8220;<\/p>\n<p>22 Und siehe, w\u00e4hrend sie noch mit dem K\u00f6nig redete, kam der Prophet Nathan selbst herein. 23 Sofort teilte man es dem K\u00f6nig mit, indem [man] sagte: &#8222;Hier ist Nathan, der Prophet!&#8220; Darauf kam er herein vor den K\u00f6nig und warf sich vor dem K\u00f6nig nieder mit seinem Angesicht zur Erde. 24 Dann sprach Nathan: &#8222;Mein Herr und K\u00f6nig, hast du selbst gesagt: &#8218;Adonia ist es, der nach mir K\u00f6nig werden wird, und er ist es, der auf meinem Thron sitzen wird.&#8216;? 25 Denn er ist heute hinabgegangen, damit er Stiere und Mastvieh und Schafe in gro\u00dfer Menge opfere und alle S\u00f6hne des K\u00f6nigs einlade und die Heerobersten und Abjathar, den Priester; und dort essen und trinken sie vor ihm, und sie sagen immer wieder: &#8218;Es lebe K\u00f6nig Adonia!&#8216; 26 Was aber mich, deinen Knecht, betrifft, mich und Zadok, den Priester, und Benaja, den Sohn Jehojadas, und Salomo, deinen Knecht, hat er nicht eingeladen. 27 Wenn diese Sache von meinem Herrn und K\u00f6nig ausgegangen ist, dann hast du deinen Knecht nicht wissen lassen, wer auf dem Thron meines Herrn und K\u00f6nigs nach ihm sitzen sollte.&#8220;<\/p>\n<p>28 K\u00f6nig David antwortete nun und sprach: &#8222;Ihr M\u00e4nner, ruft mir Bathseba.&#8220; Da kam sie herein vor den K\u00f6nig und stand vor dem K\u00f6nig. 29 Und der K\u00f6nig schwor dann und sprach: &#8222;So wahr Jehova lebt, der meine Seele aus aller Bedr\u00e4ngnis erl\u00f6ste, 30 so, wie ich dir bei Jehova, dem Gott Israels, geschworen und gesagt habe: &#8218;Salomo, dein Sohn, ist es, der nach mir K\u00f6nig werden wird, und er ist es, der an meiner Statt auf meinem Thron sitzen wird!&#8216;, so werde ich an diesem Tag tun.&#8220; 31 Da verneigte sich Bathseba tief mit ihrem Angesicht zur Erde und warf sich vor dem K\u00f6nig nieder und sprach: &#8222;Es lebe mein Herr, K\u00f6nig David, auf unabsehbare Zeit!&#8220;<\/p>\n<p>32 Sogleich sagte K\u00f6nig David: &#8222;Ihr M\u00e4nner, ruft mir Zadok, den Priester, und Nathan, den Propheten, und Benaja, den Sohn Jehojadas.&#8220; Da kamen sie herein vor den K\u00f6nig. 33 Und der K\u00f6nig sprach weiter zu ihnen: &#8222;Nehmt die Knechte eures Herrn mit euch, und ihr sollt Salomo, meinen Sohn, auf der Maultierstute, die mir geh\u00f6rt, reiten lassen und ihn nach Gihon hinabf\u00fchren. 34 Und Zadok, der Priester, und Nathan, der Prophet, sollen ihn dort zum K\u00f6nig \u00fcber Israel salben; und ihr sollt das Horn blasen und sagen: &#8218;Es lebe K\u00f6nig Salomo!&#8216; 35 Und ihr sollt hinter ihm her heraufkommen, und er soll hereinkommen und auf meinem Thron sitzen; und er selbst wird K\u00f6nig an meiner Statt sein, und ihn werde ich beauftragen m\u00fcssen, F\u00fchrer \u00fcber Israel und \u00fcber Juda zu werden.&#8220; 36 Sogleich antwortete Benaja, der Sohn Jehojadas, dem K\u00f6nig und sprach: &#8222;Amen! So spreche Jehova, der Gott meines Herrn und K\u00f6nigs. 37 So, wie es sich erwies, da\u00df Jehova mit meinem Herrn und K\u00f6nig war, so erweise es sich, da\u00df er mit Salomo ist, und m\u00f6ge er seinen Thron gr\u00f6\u00dfer machen als den Thron meines Herrn, des K\u00f6nigs David.&#8220;<\/p>\n<p>38 Und Zadok, der Priester, und Nathan, der Prophet, und Benaja, der Sohn Jehojadas, und die Kerethiter und die Pelethiter gingen dann hinab und lie\u00dfen Salomo auf der Maultierstute des K\u00f6nigs David reiten, und dann f\u00fchrten sie ihn nach Gihon. 39 Zadok, der Priester, nahm nun das \u00d6lhorn aus dem Zelt und salbte Salomo; und sie begannen das Horn zu blasen, und alles Volk brach in den Ruf aus: &#8222;Es lebe K\u00f6nig Salomo!&#8220; 40 Danach zog alles Volk hinter ihm her hinauf, und das Volk spielte auf Fl\u00f6ten und freute sich mit gro\u00dfer Freude, so da\u00df die Erde bei ihrem L\u00e4rm barst.<\/p>\n<p>41 Und Adonia und alle Geladenen, die bei ihm waren, bekamen es zu h\u00f6ren, als sie selbst mit Essen fertig waren. Als Joab den Schall des Horns zu h\u00f6ren bekam, sprach er sogleich: &#8222;Was bedeutet der L\u00e4rm der in st\u00fcrmische Bewegung [geratenen] Stadt?&#8220; 42 W\u00e4hrend er noch redete, nun, da kam Jonathan, der Sohn Abjathars, des Priesters. Da sagte Adonia: &#8222;Komm herein, denn du bist ein tapferer Mann, und du bringst gute Botschaft.&#8220; 43 Aber Jonathan antwortete und sprach zu Adonia: &#8222;Nein! Unser Herr, K\u00f6nig David, selbst hat Salomo zum K\u00f6nig gemacht. 44 So sandte der K\u00f6nig mit ihm Zadok, den Priester, und Nathan, den Propheten, und Benaja, den Sohn Jehojadas, und die Kerethiter und die Pelethiter, und sie lie\u00dfen ihn auf der Maultierstute des K\u00f6nigs reiten. 45 Dann salbten ihn Zadok, der Priester, und Nathan, der Prophet, in Gihon zum K\u00f6nig; danach kamen sie von dort mit Freuden herauf, und die Stadt ist in st\u00fcrmischer Bewegung. Das war der L\u00e4rm, den ihr geh\u00f6rt habt. 46 Und au\u00dferdem hat sich Salomo auf den Thron des K\u00f6nigtums gesetzt. 47 Und noch etwas, die Diener des K\u00f6nigs sind hereingekommen, um unserem Herrn, K\u00f6nig David, Gutes zu w\u00fcnschen, indem [sie] gesagt haben: &#8218;M\u00f6ge dein Gott Salomos Namen herrlicher machen als deinen Namen, und m\u00f6ge er seinen Thron gr\u00f6\u00dfer machen als deinen Thron!&#8216; Darauf hat sich der K\u00f6nig auf dem Bett verneigt. 48 Und au\u00dferdem hat der K\u00f6nig gesagt: &#8218;Gesegnet sei Jehova, der Gott Israels, der heute einen gegeben hat, der auf meinem Thron sitzt, w\u00e4hrend meine eigenen Augen es sehen!&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>49 Und all die Geladenen, die bei Adonia waren, begannen zu zittern und aufzustehen und ein jeder seines eigenen Weges zu gehen. 50 Und Adonia seinerseits f\u00fcrchtete sich vor Salomo. So stand er auf und ging weg und erfa\u00dfte die H\u00f6rner des Altars. 51 Danach wurde Salomo Bericht erstattet und gesagt: &#8222;Siehe, Adonia ist vor K\u00f6nig Salomo in Furcht geraten; und da hat er die H\u00f6rner des Altars erfa\u00dft und gesagt: &#8218;K\u00f6nig Salomo schw\u00f6re mir vor allem, da\u00df er seinen Knecht nicht zu Tode bringen wird durch das Schwert.&#8216; &#8220; 52 Darauf sprach Salomo: &#8222;Wenn er ein tapferer Mann werden wird, so wird von seinem Haar nicht eines zur Erde fallen; wenn aber Schlechtes an ihm gefunden werden sollte, so wird er sterben m\u00fcssen.&#8220; 53 Da sandte K\u00f6nig Salomo hin, und sie brachten ihn vom Altar herab. Dann kam er herein und beugte sich vor K\u00f6nig Salomo nieder; danach sagte Salomo zu ihm: &#8222;Geh zu deinem eigenen Haus.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n<h3>Kapitel 2<\/h3>\n<p>2 Und allm\u00e4hlich nahten die Tage Davids, da\u00df er sterben sollte; und er ging daran, Salomo, seinem Sohn, zu gebieten, indem [er] sprach: 2 &#8222;Ich gehe den Weg der ganzen Erde, und du sollst stark sein und dich als ein Mann erweisen. 3 Und du sollst der Verpflichtung gegen\u00fcber Jehova, deinem Gott, nachkommen, indem [du] auf seinen Wegen wandelst, indem [du] seine Satzungen, seine Gebote und seine richterlichen Entscheidungen und seine Zeugnisse h\u00e4ltst, gem\u00e4\u00df dem, was in dem Gesetz Mose geschrieben ist, damit du in allem, was du tust, und \u00fcberall, wohin du dich wendest, klug handelst, 4 damit Jehova sein Wort ausf\u00fchrt, das er mich betreffend geredet hat, indem [er] sprach: &#8218;Wenn deine S\u00f6hne auf ihren Weg achtgeben werden, indem [sie] in Wahrheit mit ihrem ganzen Herzen und mit ihrer ganzen Seele vor mir wandeln, so wird kein Mann der Deinen davon abgeschnitten werden, auf dem Thron Israels [zu sitzen].&#8216;<\/p>\n<p>5 Und du selbst wei\u00dft auch wohl, was Joab, der Sohn der Zeruja, mir angetan hat durch das, was er zwei Heerobersten Israels antat, Abner, dem Sohn Ners, und Amasa, dem Sohn Jethers, als er sie t\u00f6tete und in Friedenszeiten die Blutschuld des Krieges auferlegte und Kriegsblut an seinen G\u00fcrtel brachte, der um seine H\u00fcften war, und in seine Sandalen, die an seinen F\u00fc\u00dfen waren. 6 Und du sollst nach deiner Weisheit handeln und seine grauen Haare nicht in Frieden zum Scheol hinabfahren lassen.<\/p>\n<p>7 Und den S\u00f6hnen Barsillais, des Gileaditers, gegen\u00fcber solltest du liebende G\u00fcte \u00fcben, und sie sollen sich unter den an deinem Tisch Essenden befinden; denn so nahten sie mir, als ich vor Absalom, deinem Bruder, weglief.<\/p>\n<p>8 Und siehe, bei dir ist Schime\u00ef, der Sohn Geras, der Benjaminiter von Bahurim, und er war es, der an dem Tag, an dem ich nach Mahanajim ging, mit einem schmerzlichen Fluch \u00dcbles auf mich herabrief; und er war es, der an den Jordan herabkam, mir entgegen, so da\u00df ich ihm bei Jehova schwor, indem [ich] sagte: &#8218;Ich werde dich nicht mit dem Schwert zu Tode bringen.&#8216; 9 Und nun, la\u00df ihn nicht ungestraft, denn du bist ein weiser Mann und wei\u00dft wohl, was du ihm anzutun hast, und du sollst seine grauen Haare mit Blut zum Scheol hinabbringen.&#8220;<\/p>\n<p>10 Dann legte sich David zu seinen Vorv\u00e4tern und wurde in der Stadt Davids begraben. 11 Und die Tage, die David \u00fcber Israel regiert hatte, waren vierzig Jahre. In Hebron hatte er sieben Jahre regiert, und in Jerusalem hatte er dreiunddrei\u00dfig Jahre regiert.<\/p>\n<p>12 Was Salomo betrifft, so setzte er sich auf den Thron Davids, seines Vaters; und sein K\u00f6nigtum wurde allm\u00e4hlich sehr gefestigt.<\/p>\n<p>13 Nach einiger Zeit kam Adonia, der Sohn der Haggith, zu Bathseba, der Mutter Salomos. Da sprach sie: &#8222;Ist dein Kommen friedsam?&#8220;, worauf er sagte: &#8222;Es ist friedsam.&#8220; 14 Und er sprach weiter: &#8222;Ich habe da eine Sache f\u00fcr dich.&#8220; Da sagte sie: &#8222;Rede.&#8220; 15 Und er fuhr fort: &#8222;Du selbst wei\u00dft wohl, da\u00df das K\u00f6nigtum mir h\u00e4tte zuteil werden sollen, und auf mich, da\u00df ich K\u00f6nig werden sollte, hatte ganz Israel das Angesicht gerichtet; aber das K\u00f6nigtum wandte sich und wurde meinem Bruder zuteil, denn es war von Jehova aus, da\u00df es sein wurde. 16 Und nun stelle ich eine einzige Bitte an dich. Weise mein Angesicht nicht ab.&#8220; Daher sagte sie zu ihm: &#8222;Rede.&#8220; 17 Und er sprach weiter: &#8222;Bitte sage zu Salomo, dem K\u00f6nig (denn er wird dein Angesicht nicht abweisen), da\u00df er mir Abischag, die Sunamitin, zur Frau gebe.&#8220; 18 Darauf sprach Bathseba: &#8222;Gut! Ich selbst werde f\u00fcr dich mit dem K\u00f6nig reden.&#8220;<\/p>\n<p>19 So kam Bathseba zum K\u00f6nig Salomo herein, um f\u00fcr Adonia mit ihm zu reden. Sogleich erhob sich der K\u00f6nig, ihr entgegen, und beugte sich vor ihr nieder. Dann setzte er sich auf seinen Thron und lie\u00df einen Thron f\u00fcr die Mutter des K\u00f6nigs hinstellen, damit sie zu seiner Rechten sitze. 20 Und sie sagte dann: &#8222;Da ist eine einzige kleine Bitte, die ich an dich stelle. Weise mein Angesicht nicht ab.&#8220; Da sprach der K\u00f6nig zu ihr: &#8222;Bringe sie vor, meine Mutter; denn ich werde dein Angesicht nicht abweisen.&#8220; 21 Und sie sagte weiter: &#8222;Es m\u00f6ge Abischag, die Sunamitin, Adonia, deinem Bruder, zur Frau gegeben werden.&#8220; 22 Darauf antwortete K\u00f6nig Salomo und sprach zu seiner Mutter: &#8222;Und warum bittest du um Abischag, die Sunamitin, f\u00fcr Adonia? Bitte f\u00fcr ihn auch um das K\u00f6nigtum (denn er ist mein Bruder, der \u00e4lter ist als ich), ja f\u00fcr ihn und f\u00fcr Abjathar, den Priester, und f\u00fcr Joab, den Sohn der Zeruja.&#8220;<\/p>\n<p>23 Dazu schwor K\u00f6nig Salomo bei Jehova, indem [er] sagte: &#8222;So m\u00f6ge Gott mir tun und so m\u00f6ge er hinzuf\u00fcgen, wenn es nicht gegen seine eigene Seele war, da\u00df Adonia diese Sache redete. 24 Und nun, so wahr Jehova lebt, der mich fest eingesetzt hat und mich weiterhin auf dem Thron Davids, meines Vaters, sitzen l\u00e4\u00dft und der mir ein Haus gemacht hat, so wie er geredet hat: Heute wird Adonia zu Tode gebracht werden.&#8220; 25 Sofort sandte K\u00f6nig Salomo durch Benaja, den Sohn Jehojadas, hin; und er fiel dann \u00fcber ihn her, so da\u00df er starb.<\/p>\n<p>26 Und zu Abjathar, dem Priester, sprach der K\u00f6nig: &#8222;Geh nach Anathoth zu deinen Feldern! Denn du verdienst den Tod; doch an diesem Tag werde ich dich nicht zu Tode bringen, weil du die Lade des Souver\u00e4nen Herrn Jehova vor David, meinem Vater, getragen und weil du Tr\u00fcbsal erlitten hast w\u00e4hrend all der Zeit, in der mein Vater Tr\u00fcbsal erlitten hat.&#8220; 27 So vertrieb Salomo Abjathar aus dem Priesterdienst Jehovas, um das Wort Jehovas zu erf\u00fcllen, das er gegen das Haus Elis in Silo geredet hatte.<\/p>\n<p>28 Und der Bericht selbst kam bis zu Joab &#8211; denn Joab seinerseits hatte sich der Nachfolge Adonias zugeneigt, wenn er sich auch nicht der Nachfolge Absaloms zugeneigt hatte -, und Joab floh dann zum Zelt Jehovas und erfa\u00dfte die H\u00f6rner des Altars. 29 Dann wurde K\u00f6nig Salomo mitgeteilt: &#8222;Joab ist zum Zelt Jehovas geflohen, und dort ist er neben dem Altar.&#8220; Da sandte Salomo Benaja, den Sohn Jehojadas, indem [er] sagte: &#8222;Geh, falle \u00fcber ihn her!&#8220; 30 Demgem\u00e4\u00df kam Benaja zum Zelt Jehovas und sprach zu ihm: &#8222;Dies ist, was der K\u00f6nig gesagt hat: &#8218;Komm heraus!&#8216; &#8220; Er aber sprach: &#8222;Nein, denn hier ist es, wo ich sterben werde.&#8220; Darauf brachte Benaja dem K\u00f6nig Bescheid, indem [er] sagte: &#8222;Dies ist, was Joab geredet hat, und dies ist, was er mir geantwortet hat.&#8220; 31 Dann sprach der K\u00f6nig zu ihm: &#8222;Tu es so, wie er geredet hat, und falle \u00fcber ihn her; und du sollst ihn begraben und von mir und vom Hause meines Vaters das Blut entfernen, das unverdient vergossene, das Joab versch\u00fcttet hat. 32 Und Jehova wird sein Blut bestimmt auf sein eigenes Haupt zur\u00fcckbringen, weil er \u00fcber zwei M\u00e4nner herfiel, die gerechter und besser waren als er, und er sie dann mit dem Schwert t\u00f6tete, als mein Vater David selbst nichts davon wu\u00dfte, n\u00e4mlich Abner, den Sohn Ners, den Heerobersten Israels, und Amasa, den Sohn Jethers, den Heerobersten Judas. 33 Und ihr Blut soll zur\u00fcckkommen auf das Haupt Joabs und auf das Haupt seiner Nachkommen auf unabsehbare Zeit; f\u00fcr David aber und f\u00fcr seine Nachkommen und f\u00fcr sein Haus und f\u00fcr seinen Thron wird es bis auf unabsehbare Zeit von Jehova her Frieden geben.&#8220; 34 Dann ging Benaja, der Sohn Jehojadas, hinauf und fiel \u00fcber ihn her und brachte ihn zu Tode; und er wurde bei seinem eigenen Haus in der Wildnis begraben. 35 Darauf setzte der K\u00f6nig Benaja, den Sohn Jehojadas, an seiner Statt \u00fcber das Heer; und Zadok, den Priester, setzte der K\u00f6nig an die Stelle Abjathars.<\/p>\n<p>36 Schlie\u00dflich sandte der K\u00f6nig hin und rief Schime\u00ef und sprach zu ihm: &#8222;Bau dir ein Haus in Jerusalem, und du sollst dort wohnen und nicht von dort nach diesem und jenem Ort hinausgehen. 37 Und es soll geschehen, da\u00df du an dem Tag, an dem du hinausgehst und wenn du wirklich das Wildbachtal Kidron \u00fcberschreitest, unmi\u00dfverst\u00e4ndlich wissen solltest, da\u00df du ganz bestimmt sterben wirst. Deine Blutschuld wird auf dein eigenes Haupt kommen.&#8220; 38 Darauf sagte Schime\u00ef zum K\u00f6nig: &#8222;Das Wort ist gut. So, wie mein Herr und K\u00f6nig geredet hat, so wird dein Knecht tun.&#8220; Und Schime\u00ef blieb viele Tage in Jerusalem wohnen.<\/p>\n<p>39 Und es geschah am Ende von drei Jahren, da\u00df dann zwei Sklaven Schime\u00efs zu Achisch, dem Sohn Maachas, dem K\u00f6nig von Gath, wegliefen; und man teilte es dann Schime\u00ef mit, indem [man] sprach: &#8222;Siehe! Deine Sklaven sind in Gath.&#8220; 40 Sofort machte sich Schime\u00ef auf und sattelte seinen Esel und begab sich nach Gath zu Achisch, um seine Sklaven zu suchen, worauf Schime\u00ef ging und seine Sklaven aus Gath [zur\u00fcck]brachte. 41 Dann wurde Salomo mitgeteilt: &#8222;Schime\u00ef ist aus Jerusalem hinaus nach Gath gegangen und ist zur\u00fcckgekehrt.&#8220; 42 Hierauf sandte der K\u00f6nig, um Schime\u00ef zu rufen, und sagte zu ihm: &#8222;Habe ich dich nicht bei Jehova unter Eid gestellt, um dich zu warnen, indem [ich] sprach: &#8218;An dem Tag, an dem du hinausgehst und wenn du hierhin und dorthin gehst, solltest du unmi\u00dfverst\u00e4ndlich wissen, da\u00df du ganz bestimmt sterben wirst&#8216;, und sagtest du dann nicht zu mir: &#8218;Gut ist das Wort, das ich geh\u00f6rt habe.&#8216;? 43 Warum denn hast du den Eid Jehovas und das Gebot, das ich dir ernstlich auferlegte, nicht gehalten?&#8220; 44 Und der K\u00f6nig sprach weiter zu Schime\u00ef: &#8222;Du selbst wei\u00dft bestimmt um all das B\u00f6se, dessen sich dein Herz wohl bewu\u00dft ist, was du David, meinem Vater, angetan hast; und Jehova wird das von dir [ver\u00fcbte] B\u00f6se sicherlich auf dein eigenes Haupt zur\u00fcckkehren lassen. 45 K\u00f6nig Salomo aber wird gesegnet werden, und der Thron Davids selbst wird sich vor Jehova f\u00fcr immer als feststehend erweisen.&#8220; 46 Der K\u00f6nig gebot hierauf Benaja, dem Sohn Jehojadas, der dann hinausging und \u00fcber ihn herfiel, so da\u00df er starb.<\/p>\n<p>Und das K\u00f6nigreich wurde gefestigt in der Hand Salomos.<\/p>\n<h3>Kapitel 3<\/h3>\n<p>3 Und Salomo ging daran, sich mit Pharao, dem K\u00f6nig von \u00c4gypten, zu verschw\u00e4gern und Pharaos Tochter zu nehmen und sie in die Stadt Davids zu bringen, bis er mit dem Bau seines eigenen Hauses und des Hauses Jehovas und der Mauer Jerusalems ringsum fertig war. 2 Nur opferte das Volk auf den H\u00f6hen, denn dem Namen Jehovas war bis zu jenen Tagen kein Haus gebaut worden. 3 Und Salomo liebte Jehova weiterhin, indem [er] in den Satzungen Davids, seines Vaters, wandelte. Nur pflegte er auf den H\u00f6hen zu opfern und Opfergaben in Rauch aufgehen zu lassen.<\/p>\n<p>4 Demgem\u00e4\u00df ging der K\u00f6nig nach Gibeon, um dort zu opfern, denn das war die gro\u00dfe H\u00f6he. Salomo ging daran, tausend Brandschlachtopfer auf jenem Altar darzubringen. 5 In Gibeon erschien Jehova Salomo bei Nacht in einem Traum; und Gott sprach dann: &#8222;Bitte, was ich dir geben sollte.&#8220; 6 Darauf sagte Salomo: &#8222;Du selbst hast deinem Knecht David, meinem Vater, gegen\u00fcber gro\u00dfe liebende G\u00fcte ge\u00fcbt, in \u00dcbereinstimmung damit, wie er vor dir gewandelt ist in Wahrheit und in Gerechtigkeit und in Geradheit des Herzens mit dir; und du hast ihm diese gro\u00dfe liebende G\u00fcte fortgesetzt bewahrt, so da\u00df du ihm einen Sohn gegeben hast, damit er auf seinem Thron sitze wie an diesem Tag. 7 Und nun, Jehova, mein Gott, du selbst hast deinen Knecht an Stelle Davids, meines Vaters, zum K\u00f6nig gemacht, und ich bin noch ein kleiner Knabe. Ich wei\u00df nicht, wie man auszieht, noch wie man einzieht. 8 Und dein Knecht ist inmitten deines Volkes, das du erw\u00e4hlt hast, eines zahlreichen Volkes, das nicht gez\u00e4hlt noch berechnet werden kann vor Menge. 9 Und du sollst deinem Knecht ein gehorsames Herz geben, dein Volk zu richten, um zwischen Gut und B\u00f6se zu unterscheiden; denn wer vermag dieses dein schwieriges Volk zu richten?&#8220;<\/p>\n<p>10 Und die Sache war wohlgef\u00e4llig in den Augen Jehovas, weil Salomo dieses erbeten hatte. 11 Und Gott sprach dann zu ihm: &#8222;Darum, da\u00df du diese Sache erbeten hast und hast f\u00fcr dich nicht viele Tage erbeten noch f\u00fcr dich Reichtum erbeten, noch die Seele deiner Feinde erbeten, und du hast dir Verstand erbeten, um Rechtsf\u00e4lle anzuh\u00f6ren, 12 siehe, so werde ich gewi\u00df nach deinen Worten tun. Siehe! Ich werde dir bestimmt ein weises und verst\u00e4ndiges Herz geben, so da\u00df es deinesgleichen vor dir nicht gegeben hat, und nach dir wird keiner gleich dir aufstehen. 13 Und auch was du nicht erbeten hast, will ich dir geben, sowohl Reichtum als auch Herrlichkeit, so da\u00df unter den K\u00f6nigen keiner dir gleich gewesen sein wird alle deine Tage. 14 Und wenn du auf meinen Wegen wandeln wirst, indem du meine Bestimmungen und meine Gebote h\u00e4ltst, so, wie David, dein Vater, gewandelt ist, so will ich auch deine Tage verl\u00e4ngern.&#8220;<\/p>\n<p>15 Als Salomo erwachte, nun, da war es ein Traum gewesen. Dann kam er nach Jerusalem und stand vor der Lade des Bundes Jehovas und opferte Brandschlachtopfer und bot Gemeinschaftsopfer dar und veranstaltete ein Festmahl f\u00fcr alle seine Diener.<\/p>\n<p>16 Damals nun kamen zwei Frauen, Prostituierte, zum K\u00f6nig herein und standen vor ihm. 17 Dann sagte die eine Frau: &#8222;Entschuldige, mein Herr, ich und diese Frau wohnen in e i n e m Haus, so da\u00df ich in ihrer N\u00e4he im Haus gebar. 18 Und es geschah am dritten Tag, nachdem ich geboren hatte, da gebar auch diese Frau. Und wir waren beisammen. Es war kein Fremder bei uns im Haus, niemand au\u00dfer uns beiden war im Haus. 19 Sp\u00e4ter starb der Sohn dieser Frau in der Nacht, weil sie auf ihm lag. 20 Da stand sie mitten in der Nacht auf und nahm meinen Sohn von meiner Seite, w\u00e4hrend deine Sklavin ihrerseits eingeschlafen war, und legte ihn an ihren eigenen Busen, und ihren toten Sohn legte sie an meinen Busen. 21 Als ich am Morgen aufstand, um meinen Sohn zu stillen, nun, da war er tot. Somit sah ich ihn am Morgen genau an, und siehe, er erwies sich nicht als mein Sohn, den ich geboren hatte.&#8220; 22 Aber die andere Frau sprach: &#8222;Nein, sondern mein Sohn ist der lebende, und dein Sohn ist der tote!&#8220; Fortw\u00e4hrend sagte diese Frau: &#8222;Nein, sondern dein Sohn ist der tote, und mein Sohn ist der lebende.&#8220; Und sie fuhren fort, vor dem K\u00f6nig zu reden.<\/p>\n<p>23 Schlie\u00dflich sprach der K\u00f6nig: &#8222;Diese spricht: &#8218;Das ist mein Sohn, der lebende, und dein Sohn ist der tote!&#8216;, und jene spricht: &#8218;Nein, sondern dein Sohn ist der tote, und mein Sohn ist der lebende!&#8216; &#8220; 24 Und der K\u00f6nig sagte weiter: &#8222;Ihr M\u00e4nner, holt mir ein Schwert.&#8220; Da brachten sie das Schwert vor den K\u00f6nig. 25 Und der K\u00f6nig sprach dann: &#8222;Ihr M\u00e4nner, teilt das lebende Kind in zwei [St\u00fccke] und gebt die eine H\u00e4lfte der einen Frau und die andere H\u00e4lfte der anderen.&#8220; 26 Sogleich sagte die Frau, deren Sohn der lebende war, zum K\u00f6nig (denn ihre inneren Empfindungen ihrem Sohn gegen\u00fcber wurden erregt, so da\u00df sie sprach): &#8222;Entschuldige, mein Herr! Ihr M\u00e4nner, gebt ihr das lebende Kind. Bringt es auf keinen Fall zu Tode.&#8220; Fortw\u00e4hrend sagte jene andere Frau: &#8222;Weder mein noch dein wird es werden. Ihr M\u00e4nner, teilt [es doch]!&#8220; 27 Darauf antwortete der K\u00f6nig und sprach: &#8222;Ihr M\u00e4nner, gebt ihr das lebende Kind, und ihr sollt es keinesfalls zu Tode bringen. Sie ist seine Mutter.&#8220;<\/p>\n<p>28 Und ganz Israel h\u00f6rte schlie\u00dflich von der richterlichen Entscheidung, die der K\u00f6nig gef\u00e4llt hatte; und Furcht vor dem K\u00f6nig ergriff sie, denn sie sahen, da\u00df die Weisheit Gottes in ihm war, um Recht zu \u00fcben.<\/p>\n<h3>Kapitel 4<\/h3>\n<p>4 Und K\u00f6nig Salomo blieb K\u00f6nig \u00fcber ganz Israel. 2 Und dies sind die F\u00fcrsten, die er hatte: Asarja, der Sohn Zadoks, der Priester; 3 Elihoreph und Ahija, die S\u00f6hne Schischas, Sekret\u00e4re; Josaphat, der Sohn Ahiluds, der Geschichtsschreiber; 4 und Benaja, der Sohn Jehojadas, war \u00fcber das Heer [gesetzt], und Zadok und Abjathar waren Priester; 5 und Asarja, der Sohn Nathans, war \u00fcber die Bevollm\u00e4chtigten [gesetzt], und Sabud, der Sohn Nathans, war ein Priester, der Freund des K\u00f6nigs; 6 und Ahischar war \u00fcber die Hausgemeinschaft [gesetzt] und Adoniram, der Sohn Abdas, \u00fcber die zur Zwangsarbeit Ausgehobenen.<\/p>\n<p>7 Und Salomo hatte zw\u00f6lf Bevollm\u00e4chtigte \u00fcber ganz Israel, und sie versorgten den K\u00f6nig und seine Hausgenossen mit Speise. Jedem oblag jeweils einen Monat im Jahr die Versorgung mit Speise. 8 Und dies waren ihre Namen: der Sohn Hurs in der Berggegend von Ephraim; 9 der Sohn Dekers in Makaz und in Schaalbim und Beth-Schemesch und Elon-Beth-Hanan; 10 der Sohn Heseds in Arubboth (er hatte Socho und das ganze Land Hepher); 11 der Sohn Abinadabs: der ganze H\u00f6henzug von Dor (Taphath selbst, Salomos Tochter, wurde seine Frau); 12 Baana, der Sohn Ahiluds, in Taanach und Megiddo und ganz Beth-Schean, das neben Zarethan unterhalb Jesre\u00ebls ist, von Beth-Schean bis Abel-Mehola, bis zur Gegend von Jokmeam; 13 der Sohn Gebers in Ramoth-Gilead (er hatte die Zeltd\u00f6rfer Jairs, des Sohnes Manasses, die in Gilead sind; er hatte die Gegend Argob, die in Baschan ist: sechzig gro\u00dfe St\u00e4dte mit Mauern und kupfernen Riegeln); 14 Ahinadab, der Sohn Iddos, in Mahanajim; 15 Ahimaaz in Naphtali (auch er nahm sich Basemath, Salomos Tochter, zur Frau); 16 Baana, der Sohn Huschais, in Ascher und Bealoth; 17 Josaphat, der Sohn Paruachs, in Issachar; 18 Schime\u00ef, der Sohn Elas, in Benjamin; 19 Geber, der Sohn Uris, im Land Gilead, dem Land Sihons, des K\u00f6nigs der Amoriter, und Ogs, des K\u00f6nigs von Baschan, und da war e i n Bevollm\u00e4chtigter [\u00fcber allen anderen Bevollm\u00e4chtigten], die im Land waren.<\/p>\n<p>20 Juda und Israel waren so viele wie die Sandk\u00f6rner, die am Meer sind, an Menge; sie a\u00dfen und tranken und waren voll Freude.<\/p>\n<p>21 Was Salomo betrifft, so erwies er sich als Herrscher \u00fcber alle K\u00f6nigreiche vom STROM bis zum Land der Philister und bis an die Grenze \u00c4gyptens. Sie brachten Gaben und dienten Salomo alle Tage seines Lebens.<\/p>\n<p>22 Und Salomos Speise f\u00fcr jeden Tag war jeweils drei\u00dfig Kor-Ma\u00df Feinmehl und sechzig Kor-Ma\u00df Mehl, 23 zehn fette Rinder und zwanzig Weiderinder und hundert Schafe, au\u00dfer einigen Hirschen und Gazellen und Rehb\u00f6cken und gem\u00e4steten Kuckucken. 24 Denn er hielt sich alles untertan diesseits des STROMES, von Tiphsach bis Gasa, ja alle K\u00f6nige diesseits des STROMES; und es gab f\u00fcr ihn tats\u00e4chlich Frieden in seiner ganzen Gegend ringsum. 25 Und Juda und Israel wohnten fortw\u00e4hrend in Sicherheit, ein jeder unter seinem eigenen Weinstock und unter seinem eigenen Feigenbaum, von Dan bis Be\u00ebrscheba, alle Tage Salomos.<\/p>\n<p>26 Und Salomo hatte schlie\u00dflich vierzigtausend St\u00e4nde f\u00fcr Pferde zu seinen Wagen und zw\u00f6lftausend Reiter.<\/p>\n<p>27 Und diese Bevollm\u00e4chtigten versorgten den K\u00f6nig Salomo und alle, die zum Tisch des K\u00f6nigs Salomo kamen, mit Nahrung, jeder in seinem Monat. Sie lie\u00dfen es an nichts fehlen. 28 Und die Gerste und das Stroh f\u00fcr die Pferde und f\u00fcr die Pferdegespanne brachten sie fortw\u00e4hrend dorthin, wo immer der Ort sein mochte, jeder nach seinem Auftrag.<\/p>\n<p>29 Und Gott gab Salomo weiterhin Weisheit und Verstand in sehr gro\u00dfem Ma\u00df und Weite des Herzens gleich dem Sand, der am Ufer des Meeres ist. 30 Und Salomos Weisheit war gr\u00f6\u00dfer als die Weisheit aller Orientalen und als alle Weisheit \u00c4gyptens. 31 Und er war weiser als irgendein anderer Mensch, als Ethan, der Esrachiter, und Heman und Kalkol und Darda, die S\u00f6hne Mahols; und sein Ruhm drang zu allen Nationen ringsum. 32 Und er konnte dreitausend Spr\u00fcche reden, und seine Lieder beliefen sich auf tausendundf\u00fcnf. 33 Und er pflegte \u00fcber die B\u00e4ume zu reden, von der Zeder, die auf dem Libanon ist, bis zum Ysop, der an der Mauer herauskommt; und er pflegte \u00fcber das Vieh zu reden und \u00fcber die fliegenden Gesch\u00f6pfe und \u00fcber das sich regende Getier und \u00fcber die Fische. 34 Und man kam fortw\u00e4hrend aus allen V\u00f6lkern, um Salomos Weisheit zu h\u00f6ren, ja von allen K\u00f6nigen der Erde her, die von seiner Weisheit geh\u00f6rt hatten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DAS ERSTE BUCH DER K\u00d6NIGE oder, nach der griechischen Septuaginta, DAS DRITTE BUCH DER K\u00d6NIGE 1 Nun war K\u00f6nig David alt, an Tagen vorger\u00fcckt; und man bedeckte ihn jeweils mit Kleidern, aber es wurde ihm gew\u00f6hnlich nicht warm. 2 Da sagten seine Diener zu ihm: &#8222;Man suche f\u00fcr meinen Herrn und K\u00f6nig ein M\u00e4dchen, eine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[442,23,3,2],"tags":[],"class_list":["post-807","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-konige","category-eigene-gedanken-zum-geschehen","category-erganzender-stoff","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/807","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=807"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/807\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":810,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/807\/revisions\/810"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=807"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=807"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=807"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}