
{"id":77,"date":"2009-01-09T10:16:04","date_gmt":"2009-01-09T09:16:04","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=77"},"modified":"2010-12-26T22:41:48","modified_gmt":"2010-12-26T21:41:48","slug":"1-mose-27-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=77","title":{"rendered":"1. Mose 27 \u2013 29"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 27<\/h3>\n<p>27 Nun geschah es, als Isa\u00b7ak alt war und seine Augen zu tr\u00fcbe waren, um zu sehen, da\u00df er dann Esau, seinen \u00e4lteren Sohn, rief und zu ihm sagte: &#8222;Mein Sohn!&#8220;, worauf dieser zu ihm sprach: &#8222;Hier bin ich!&#8220; 2 Und er sagte weiter: &#8222;Sieh nun, ich bin alt geworden. Den Tag meines Todes wei\u00df ich nicht. 3 So nimm bitte jetzt deine Ger\u00e4te, deinen K\u00f6cher und deinen Bogen, und geh hinaus aufs Feld und erjage mir ein St\u00fcck Wild. 4 Dann bereite mir ein schmackhaftes Gericht, so wie ich es gern habe, und bring es mir, und, ah, la\u00df mich essen, damit meine Seele dich segnet, bevor ich sterbe.&#8220;<\/p>\n<p>5 Rebekka aber h\u00f6rte zu, als Isa\u00b7ak zu seinem Sohn Esau redete. Und Esau ging aufs Feld hinaus, um Wild zu erjagen und es hereinzubringen. 6 Und Rebekka sprach zu Jakob, ihrem Sohn: &#8222;Sieh, ich habe eben deinen Vater zu Esau, deinem Bruder, reden h\u00f6ren, indem [er] sprach: 7 &#8218;Bring mir etwas Wildbret, und mache mir ein schmackhaftes Gericht, und, ah, la\u00df mich essen, damit ich dich vor meinem Tod vor Jehova segne.&#8216; 8 Und nun, mein Sohn, h\u00f6r auf meine Stimme in dem, was ich dir gebiete. 9 Geh bitte zur Herde, und hol mir von dort zwei gute Ziegenb\u00f6ckchen, damit ich sie zu einem schmackhaften Gericht f\u00fcr deinen Vater zurechtmache, so wie er es gern hat. 10 Dann sollst du es deinem Vater bringen, und er soll es essen, damit er dich vor seinem Tod segnet.&#8220;<\/p>\n<p>11 Und Jakob sagte dann zu Rebekka, seiner Mutter: &#8222;Aber Esau, mein Bruder, ist ein behaarter Mann, und ich bin ein Mann [von] glatter [Haut]. 12 Was nun, wenn mein Vater mich betastet? Dann werde ich zweifellos in seinen Augen wie einer werden, der Spott treibt, und ich werde gewi\u00df einen Fluch \u00fcber mich bringen und keinen Segen.&#8220; 13 Darauf sprach seine Mutter zu ihm: &#8222;Auf mich komme der dir zugedachte Fluch, mein Sohn. Nur h\u00f6r auf meine Stimme und geh, hol [sie] mir.&#8220; 14 Daher ging er hin und holte [sie] und brachte [sie] seiner Mutter, und seine Mutter bereitete ein schmackhaftes Gericht, wie sein Vater es gern hatte. 15 Danach nahm Rebekka Kleider Esaus, ihres \u00e4lteren Sohnes, die begehrtesten, die bei ihr im Haus waren, und zog sie Jakob, ihrem j\u00fcngeren Sohn, an. 16 Und die Felle der Ziegenb\u00f6ckchen legte sie \u00fcber seine H\u00e4nde und \u00fcber die unbehaarte Stelle seines Halses. 17 Dann gab sie das schmackhafte Gericht und das Brot, das sie bereitet hatte, ihrem Sohn Jakob in die Hand.<\/p>\n<p>18 So ging er zu seinem Vater hinein und sprach: &#8222;Mein Vater!&#8220;, worauf er sagte: &#8222;Hier bin ich! Wer bist du, mein Sohn?&#8220; 19 Und Jakob sprach weiter zu seinem Vater: &#8222;Ich bin Esau, dein Erstgeborener. Ich habe es so getan, wie du zu mir geredet hast. Richte dich bitte auf. Setz dich und i\u00df etwas von meinem Wildbret, damit deine Seele mich segnet.&#8220; 20 Hierauf sagte Isa\u00b7ak zu seinem Sohn: &#8222;Wie kommt es, da\u00df du es so rasch gefunden hast, mein Sohn?&#8220; Er sprach darauf: &#8222;Weil Jehova, dein Gott, es mir entgegenkommen lie\u00df.&#8220; 21 Dann sagte Isa\u00b7ak zu Jakob: &#8222;Tritt bitte herzu, damit ich dich betaste, mein Sohn, um zu erkennen, ob du wirklich mein Sohn Esau bist oder nicht.&#8220; 22 Da trat Jakob zu Isa\u00b7ak, seinem Vater, heran, und er betastete ihn dann, worauf er sprach: &#8222;Die Stimme ist die Stimme Jakobs, aber die H\u00e4nde sind die H\u00e4nde Esaus.&#8220; 23 Und er erkannte ihn nicht, weil seine H\u00e4nde sich als so behaart erwiesen wie die H\u00e4nde Esaus, seines Bruders. Daher segnete er ihn.<\/p>\n<p>24 Danach sagte er: &#8222;Du bist wirklich mein Sohn Esau?&#8220;, worauf er sprach: &#8222;Ich bin&#8217;s.&#8220; 25 Dann sagte er: &#8222;Bring es her zu mir, damit ich etwas von dem Wildbret meines Sohnes esse, so da\u00df meine Seele dich segnet.&#8220; Darauf brachte er es nahe zu ihm, und er begann zu essen, und er brachte ihm Wein, und er begann zu trinken. 26 Dann sprach Isa\u00b7ak, sein Vater, zu ihm: &#8222;Tritt bitte herzu, und k\u00fcsse mich, mein Sohn.&#8220; 27 Da trat er herzu und k\u00fc\u00dfte ihn, und er konnte den Geruch seiner Kleider riechen. Und er ging daran, ihn zu segnen und zu sagen:<\/p>\n<p>&#8222;Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch des Feldes, das Jehova gesegnet hat. 28 Und m\u00f6ge dir der [wahre] Gott den Tau der Himmel und die fruchtbaren Landstriche der Erde und Korn und neuen Wein in F\u00fclle geben. 29 M\u00f6gen V\u00f6lker dir dienen, und m\u00f6gen sich V\u00f6lkerschaften vor dir niederbeugen. Werde Herr \u00fcber deine Br\u00fcder, und m\u00f6gen die S\u00f6hne deiner Mutter sich vor dir niederbeugen. Verflucht sei jeder von denen, die dich verfluchen, und gesegnet sei jeder von denen, die dich segnen.&#8220;<\/p>\n<p>30 Nun geschah es, sobald Isa\u00b7ak geendet hatte, Jakob zu segnen, ja es geschah tats\u00e4chlich, als Jakob kaum von dem Angesicht Isa\u00b7aks, seines Vaters, hinausgegangen war, da\u00df Esau, sein Bruder, von seiner Jagd zur\u00fcckkam. 31 Und auch er ging daran, ein schmackhaftes Gericht zu bereiten. Dann brachte er es seinem Vater und sprach zu seinem Vater: &#8222;M\u00f6ge sich mein Vater aufrichten und etwas von dem Wildbret seines Sohnes essen, damit deine Seele mich segnet.&#8220; 32 Daraufhin sagte Isa\u00b7ak, sein Vater, zu ihm: &#8222;Wer bist du?&#8220;, worauf er sprach: &#8222;Ich bin dein Sohn, dein erstgeborener, Esau.&#8220; 33 Und Isa\u00b7ak erbebte unter starkem Zittern \u00fcber alle Ma\u00dfen, und so sagte er: &#8222;Wer war es denn, der Wild erjagte und kam, um es mir zu bringen, so da\u00df ich von allem a\u00df, ehe du hereinkommen konntest, und ich ihn segnete? Gesegnet wird er auch werden!&#8220;<\/p>\n<p>34 Als Esau die Worte seines Vaters h\u00f6rte, begann er \u00fcberaus laut und bitterlich zu schreien und zu seinem Vater zu sagen: &#8222;Segne mich, ja auch mich, mein Vater!&#8220; 35 Er aber sprach weiter: &#8222;Dein Bruder kam mit Trug, damit er den dir zugedachten Segen empfange.&#8220; 36 Hierauf sagte er: &#8222;Ist das nicht der Grund, weshalb man ihm den Namen Jakob gegeben hat, da\u00df er mich diese zwei Male verdr\u00e4ngen sollte? Mein Erstgeburtsrecht hat er schon genommen, und siehe, jetzt hat er meinen Segen genommen!&#8220; Dann f\u00fcgte er hinzu: &#8222;Hast du keinen Segen f\u00fcr mich aufbehalten?&#8220; 37 Aber Isa\u00b7ak antwortete Esau, indem er fortfuhr: &#8222;Siehe, ich habe ihn zum Herrn \u00fcber dich eingesetzt, und alle seine Br\u00fcder habe ich ihm als Knechte gegeben, und mit Korn und neuem Wein habe ich ihn f\u00fcr seinen Unterhalt versehen, und wo ist da irgend etwas, was ich f\u00fcr dich, mein Sohn, tun kann?&#8220;<\/p>\n<p>38 Dann sprach Esau zu seinem Vater: &#8222;Hast du denn nur e i n e n Segen, mein Vater? Segne mich, ja auch mich, mein Vater!&#8220; Damit erhob Esau seine Stimme und brach in Tr\u00e4nen aus. 39 Da gab Isa\u00b7ak, sein Vater, ihm zur Antwort:<\/p>\n<p>&#8222;Siehe, fern von den fruchtbaren Landstrichen der Erde wird dein Wohnsitz gefunden werden und fern von dem Tau der Himmel droben. 40 Und von deinem Schwert wirst du leben, und deinem Bruder wirst du dienen. Aber es wird gewi\u00df geschehen, da\u00df du, wenn du rastlos wirst, tats\u00e4chlich sein Joch von deinem Hals weg zerbrechen wirst.&#8220;<\/p>\n<p>41 Esau aber feindete Jakob wegen des Segens an, mit dem ihn sein Vater gesegnet hatte, und Esau sprach immer wieder in seinem Herzen: &#8222;Die Tage der Trauer um meinen Vater kommen n\u00e4her. Danach werde ich Jakob, meinen Bruder, t\u00f6ten.&#8220; 42 Als der Rebekka die Worte Esaus, ihres \u00e4lteren Sohnes, mitgeteilt wurden, sandte sie sogleich hin und rief Jakob, ihren j\u00fcngeren Sohn, und sagte zu ihm: &#8222;Siehe! Esau, dein Bruder, tr\u00f6stet sich in bezug auf dich &#8211; um dich zu t\u00f6ten. 43 Nun denn, mein Sohn, h\u00f6r auf meine Stimme, und steh auf, lauf weg zu Laban, meinem Bruder, nach Haran. 44 Und du sollst einige Tage bei ihm wohnen, bis sich der Grimm deines Bruders gelegt hat, 45 bis sich der Zorn deines Bruders von dir abwendet und er vergessen hat, was du ihm angetan hast. Und ich werde gewi\u00df hinsenden und dich von dort holen lassen. Warum sollte ich auch euer beider an e i n e m Tag beraubt werden?&#8220;<\/p>\n<p>46 Danach sagte Rebekka wiederholt zu Isa\u00b7ak: &#8222;Ich bin so weit, da\u00df mich mein Leben wegen der T\u00f6chter Heths anwidert. Wenn sich Jakob je eine Frau von den T\u00f6chtern Heths nimmt wie diese von den T\u00f6chtern des Landes, was habe ich da noch vom Leben?&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 28<\/h3>\n<p>28 Demzufolge rief Isa\u00b7ak den Jakob und segnete ihn und gebot ihm und sprach zu ihm: &#8222;Du sollst keine Frau von den T\u00f6chtern Kanaans nehmen. 2 Steh auf, geh nach Paddan-Aram zum Haus Bethu\u00ebls, des Vaters deiner Mutter, und von dort nimm dir eine Frau von den T\u00f6chtern Labans, des Bruders deiner Mutter. 3 Und Gott, der Allm\u00e4chtige, wird dich segnen und dich fruchtbar machen und dich mehren, und du wirst bestimmt zu einer Versammlung von V\u00f6lkern werden. 4 Und er wird dir den Segen Abrahams geben, dir und deinem Samen mit dir, damit du von dem Land der Orte deiner Fremdlingschaft Besitz nimmst, das Gott dem Abraham gegeben hat.&#8220;<\/p>\n<p>5 So sandte Isa\u00b7ak Jakob weg, und er machte sich auf den Weg nach Paddan-Aram zu Laban, dem Sohn Bethu\u00ebls, des Syrers, dem Bruder Rebekkas, der Mutter Jakobs und Esaus.<\/p>\n<p>6 Als Esau sah, da\u00df Isa\u00b7ak Jakob gesegnet und ihn nach Paddan-Aram weggesandt hatte, damit er sich von dort eine Frau nehme, und da\u00df er ihm, als er ihn segnete, den Befehl auferlegte, indem [er] sprach: &#8222;Nimm dir keine Frau von den T\u00f6chtern Kanaans&#8220;, 7 und da\u00df Jakob seinem Vater und seiner Mutter gehorchte und nach Paddan-Aram unterwegs war, 8 da sah Esau, da\u00df die T\u00f6chter Kanaans den Augen Isa\u00b7aks, seines Vaters, mi\u00dffielen. 9 Deswegen ging Esau zu Ismael und nahm sich Mahalath, die Tochter Ismaels, des Sohnes Abrahams, die Schwester Nebajoths, zur Frau, zu seinen anderen Frauen hinzu.<\/p>\n<p>10 Und Jakob setzte seinen Weg von Be\u00ebrscheba aus fort und ging nach Haran weiter. 11 Nach einiger Zeit gelangte er an einen Ort und schickte sich an, die Nacht dort zu verbringen, weil die Sonne untergegangen war. So nahm er einen von den Steinen des Ortes und setzte ihn als seine Kopfst\u00fctze hin und legte sich an jenem Ort nieder. 12 Und er begann zu tr\u00e4umen, und siehe, da war eine Leiter auf die Erde gestellt, und ihre Spitze reichte an die Himmel; und siehe, Gottes Engel stiegen daran auf und nieder. 13 Und siehe, Jehova stand \u00fcber ihr, und er sprach dann:<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin Jehova, der Gott Abrahams, deines Vaters, und der Gott Isa\u00b7aks. Das Land, auf dem du liegst, dir werde ich es geben und deinem Samen. 14 Und dein Same wird bestimmt wie die Staubk\u00f6rnchen der Erde werden, und du wirst dich gewi\u00df nach Westen und nach Osten und nach Norden und nach S\u00fcden ausbreiten, und durch dich und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Familien des Erdbodens segnen. 15 Und siehe, ich bin mit dir, und ich will dich auf dem ganzen Weg, den du gehst, beh\u00fcten, und ich will dich auf diesen Boden zur\u00fcckbringen, denn ich werde dich nicht verlassen, bis ich wirklich getan habe, was ich zu dir geredet habe.&#8220;<\/p>\n<p>16 Dann erwachte Jakob aus seinem Schlaf und sagte: &#8222;Wahrlich, Jehova ist an diesem Ort, und ich selbst wu\u00dfte es nicht.&#8220; 17 Und er geriet in Furcht und f\u00fcgte hinzu: &#8222;Wie furchteinfl\u00f6\u00dfend dieser Ort ist! Das ist nichts anderes als das Haus Gottes, und das ist das Tor der Himmel.&#8220; 18 Da stand Jakob am Morgen fr\u00fch auf und nahm den Stein, der dort als seine Kopfst\u00fctze [lag], und er stellte ihn als S\u00e4ule auf und go\u00df \u00d6l \u00fcber dessen Spitze. 19 Ferner gab er jenem Ort den Namen Bethel; Tatsache aber ist, da\u00df Lus fr\u00fcher der Name der Stadt war.<\/p>\n<p>20 Und Jakob legte dann ein Gel\u00fcbde ab, indem [er] sprach: &#8222;Wenn Gott weiter mit mir sein wird und mich auf diesem Weg, den ich gehe, gewi\u00df beh\u00fcten wird und mir bestimmt Brot zu essen und Kleider zum Anziehen geben wird 21 und ich wirklich in Frieden zu dem Haus meines Vaters zur\u00fcckkehren werde, dann wird sich Jehova als mein Gott erwiesen haben. 22 Und dieser Stein, den ich als S\u00e4ule aufgestellt habe, wird ein Haus Gottes werden, und von allem, was du mir geben wirst, werde ich dir ganz bestimmt den Zehnten geben.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 29<\/h3>\n<p>29 Danach setzte Jakob seine F\u00fc\u00dfe in Bewegung und reiste nach dem Land der Orientalen weiter. 2 Nun schaute er, und siehe, da war ein Brunnen auf dem Feld, und siehe, drei Schafherden lagerten daran, denn aus diesem Brunnen pflegte man die Herden zu tr\u00e4nken; und da war ein gro\u00dfer Stein \u00fcber der \u00d6ffnung des Brunnens. 3 Wenn alle Herden dort zusammengebracht waren, w\u00e4lzte man den Stein von der \u00d6ffnung des Brunnens weg, und man tr\u00e4nkte die Kleinviehherden, worauf man den Stein wieder an seinen Platz \u00fcber der \u00d6ffnung des Brunnens brachte.<\/p>\n<p>4 Da sagte Jakob zu ihnen: &#8222;Meine Br\u00fcder, von welchem Ort seid ihr?&#8220;, worauf sie sprachen: &#8222;Wir sind von Haran.&#8220; 5 Dann sagte er zu ihnen: &#8222;Kennt ihr Laban, den Enkel Nahors?&#8220;, worauf sie sagten: &#8222;Wir kennen ihn.&#8220; 6 Hierauf sprach er zu ihnen: &#8222;Geht es ihm gut?&#8220; Sie sagten darauf: &#8222;Es geht [ihm] gut. Und da kommt Rahel, seine Tochter, mit den Schafen!&#8220; 7 Und er sprach weiter: &#8222;Nun, es ist noch voller Tag. Es ist nicht die Zeit, die Viehherden zusammenzubringen. Tr\u00e4nkt die Schafe, dann geht sie weiden.&#8220; 8 Hierauf sagten sie: &#8222;Das d\u00fcrfen wir nicht tun, bis alle Herden zusammengebracht sind und man wirklich den Stein von der \u00d6ffnung des Brunnens wegw\u00e4lzt. Dann sollen wir die Schafe tr\u00e4nken.&#8220;<\/p>\n<p>9 W\u00e4hrend er noch mit ihnen redete, kam Rahel mit den Schafen, die ihrem Vater geh\u00f6rten, denn sie war eine Hirtin. 10 Und es geschah, als Jakob Rahel, die Tochter Labans, des Bruders seiner Mutter, und die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter, sah, da\u00df Jakob sogleich herbeikam und den Stein von der \u00d6ffnung des Brunnens wegw\u00e4lzte und die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter, tr\u00e4nkte. 11 Dann k\u00fc\u00dfte Jakob Rahel und erhob seine Stimme und brach in Tr\u00e4nen aus. 12 Und Jakob begann Rahel mitzuteilen, da\u00df er der Bruder ihres Vaters und da\u00df er der Sohn Rebekkas sei. Und sie lief hin und teilte es ihrem Vater mit.<\/p>\n<p>13 Nun geschah es, da\u00df Laban, sobald er den Bericht \u00fcber Jakob, den Sohn seiner Schwester, h\u00f6rte, ihm entgegenlief. Dann umarmte er ihn und k\u00fc\u00dfte ihn und brachte ihn in sein Haus. Und er begann, Laban alle diese Dinge zu erz\u00e4hlen. 14 Danach sprach Laban zu ihm: &#8222;In der Tat, du bist mein Bein und mein Fleisch.&#8220; So wohnte er einen vollen Monat bei ihm.<\/p>\n<p>15 Danach sagte Laban zu Jakob: &#8222;Bist du mein Bruder und sollst mir umsonst dienen? Teil mir mit: Was soll dein Lohn sein?&#8220; 16 Laban nun hatte zwei T\u00f6chter. Der Name der \u00e4lteren war Lea und der Name der j\u00fcngeren Rahel. 17 Die Augen Leas aber hatten keinen Glanz, w\u00e4hrend Rahel sch\u00f6n von Gestalt und sch\u00f6n von Angesicht geworden war. 18 Und Jakob war in Rahel verliebt. So sprach er: &#8222;Ich bin willens, dir um Rahel, deine j\u00fcngere Tochter, sieben Jahre zu dienen.&#8220; 19 Darauf sprach Laban: &#8222;Es ist besser f\u00fcr mich, sie dir zu geben, als da\u00df ich sie einem anderen Mann gebe. Bleibe bei mir.&#8220; 20 Und Jakob diente dann sieben Jahre um Rahel, aber wegen seiner Liebe zu ihr erwiesen sie sich in seinen Augen wie einige wenige Tage.<\/p>\n<p>21 Dann sagte Jakob zu Laban: &#8222;\u00dcbergib mir meine Frau, denn meine Tage sind um, und la\u00df mich mit ihr Beziehungen haben.&#8220; 22 Darauf versammelte Laban alle M\u00e4nner des Ortes und machte ein Festmahl. 23 Aber es stellte sich heraus, da\u00df er w\u00e4hrend des Abends daranging, seine Tochter Lea zu nehmen und sie zu ihm zu bringen, damit er mit ihr Beziehungen habe. 24 \u00dcberdies gab Laban ihr seine Magd Silpa zur Magd, ja seiner Tochter Lea. 25 So ergab es sich am Morgen, da\u00df es, siehe, Lea war! Demzufolge sprach er zu Laban: &#8222;Was hast du mir da angetan? Habe ich dir nicht um Rahel gedient? Warum also hast du mich hintergangen?&#8220; 26 Darauf sagte Laban: &#8222;Es ist nicht \u00fcblich an unserem Ort, auf diese Weise zu tun, die J\u00fcngere vor der Erstgeborenen zu geben. 27 Feiere die Woche dieser Frau vollends. Danach wird dir auch diese andere Frau f\u00fcr den Dienst gegeben werden, den du mir sieben weitere Jahre leisten kannst.&#8220; 28 Dementsprechend tat Jakob so und feierte die Woche dieser Frau vollends, worauf er ihm seine Tochter Rahel zur Frau gab. 29 Au\u00dferdem gab Laban seiner Tochter Rahel seine Magd Bilha zur Magd.<\/p>\n<p>30 Dann hatte er auch mit Rahel Beziehungen und brachte auch mehr Liebe zu Rahel zum Ausdruck als zu Lea, und er ging daran, ihm noch sieben weitere Jahre zu dienen. 31 Als Jehova nun sah, da\u00df Lea geha\u00dft war, \u00f6ffnete er dann ihren Mutterscho\u00df, Rahel aber war unfruchtbar. 32 Und Lea wurde schwanger und gebar einen Sohn und gab ihm dann den Namen Ruben, denn sie sprach: &#8222;Weil Jehova mein Elend angesehen hat, indem mein Mann mich jetzt zu lieben beginnen wird.&#8220; 33 Und sie wurde wieder schwanger und gebar einen Sohn und sagte dann: &#8222;Weil Jehova geh\u00f6rt hat, da\u00df ich geha\u00dft war, und so hat er mir auch diesen gegeben.&#8220; Demzufolge gab sie ihm den Namen Simeon. 34 Und sie wurde abermals schwanger und gebar einen Sohn und sprach dann: &#8222;Jetzt, diesmal, wird mein Mann sich mir anschlie\u00dfen, weil ich ihm drei S\u00f6hne geboren habe.&#8220; Es wurde ihm daher der Name Levi gegeben. 35 Und sie wurde nochmals schwanger und gebar einen Sohn und sprach dann: &#8222;Diesmal werde ich Jehova lobpreisen.&#8220; Sie gab ihm daher den Namen Juda. Danach h\u00f6rte sie auf zu geb\u00e4ren.<\/p>\n<p>auch hier gibt es wieder ein passendes Drama: <a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=182\">Wie verwendest du dein Leben?<\/a><\/p>\n<p>sowie einiges an zus\u00e4tzlichem Stoff: <a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=81!\">Abraham und Sara \u2013 Wir k\u00f6nnen einen Glauben haben wie sie!<\/a> und <a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=85\">Rebekka \u2013 Gottergeben und tatkr\u00e4ftig<\/a>  und sp\u00e4ter kommt noch ein Artikel &#8222;f\u00fcr unsere jungen Leser&#8220; \u00fcber Rebekka und wie wir sie nachahmen k\u00f6nnen<\/p>\n<p>weiter in der Bibel geht es mit <a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=79\">1. Mose 30 &#8211; 32<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 27 27 Nun geschah es, als Isa\u00b7ak alt war und seine Augen zu tr\u00fcbe waren, um zu sehen, da\u00df er dann Esau, seinen \u00e4lteren Sohn, rief und zu ihm sagte: &#8222;Mein Sohn!&#8220;, worauf dieser zu ihm sprach: &#8222;Hier bin ich!&#8220; 2 Und er sagte weiter: &#8222;Sieh nun, ich bin alt geworden. 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