
{"id":593,"date":"2009-03-31T20:57:21","date_gmt":"2009-03-31T19:57:21","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=593"},"modified":"2009-04-21T07:45:49","modified_gmt":"2009-04-21T06:45:49","slug":"1-samuel-17-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=593","title":{"rendered":"1. Samuel 17 &#8211; 20"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 17<\/h3>\n<p>17 Und die Philister gingen daran, ihre Lager zum Krieg zusammenzubringen. Als sie sich in Socho, das zu Juda geh\u00f6rt, zusammengetan hatten, schlugen sie dann ihr Lager zwischen Socho und Aseka in Ephes-Dammim auf. 2 Was Saul und die M\u00e4nner Israels betrifft, sie taten sich zusammen und lagerten sich in der Tiefebene Ela, und sie stellten sich nun in Schlachtordnung auf, den Philistern entgegen. 3 Und die Philister standen auf dem Berg auf dieser Seite, und die Israeliten standen auf dem Berg auf jener Seite, mit dem Tal zwischen ihnen.<\/p>\n<p>4 Und ein Vork\u00e4mpfer begann aus den Lagern der Philister herauszutreten, sein Name war Goliath, aus Gath, seine H\u00f6he war sechs Ellen und eine Spanne. 5 Und auf seinem Haupt war ein Helm aus Kupfer, und er war mit einem Panzerhemd von \u00fcbereinanderliegenden Schuppen bekleidet, und das Gewicht des Panzerhemds war f\u00fcnftausend Schekel Kupfer. 6 Und da waren Beinschienen aus Kupfer oberhalb seiner F\u00fc\u00dfe und ein Wurfspie\u00df aus Kupfer zwischen seinen Schultern. 7 Und der h\u00f6lzerne Schaft seines Speeres war gleich einem Weberbaum, und die Klinge seines Speeres war sechshundert Schekel Eisen; und der Tr\u00e4ger des gro\u00dfen Schildes marschierte vor ihm her. 8 Dann stand er still und begann den Schlachtreihen Israels zuzurufen und zu ihnen zu sagen: &#8222;Warum kommt ihr heraus, um euch in Schlachtordnung aufzustellen? Bin ich nicht der Philister und ihr Knechte, die Saul geh\u00f6ren? Erw\u00e4hlt euch einen Mann, und la\u00dft ihn zu mir herabkommen. 9 Wenn er mit mir k\u00e4mpfen kann, und er schl\u00e4gt mich wirklich nieder, dann m\u00fcssen wir eure Knechte werden. Bin ich selbst ihm aber gewachsen und schlage ich ihn tats\u00e4chlich nieder, dann sollt ihr unsere Knechte werden, und ihr sollt uns dienen.&#8220; 10 Und der Philister sprach weiter: &#8222;Ich, ich verh\u00f6hne in der Tat die Schlachtreihen Israels an diesem Tag. Gebt mir einen Mann, und la\u00dft uns zusammen k\u00e4mpfen!&#8220;<\/p>\n<p>11 Als Saul und ganz Israel diese Worte des Philisters h\u00f6rten, da erschraken sie und f\u00fcrchteten sich sehr.<\/p>\n<p>12  David nun war der Sohn dieses Ephrathiters aus Bethlehem von Juda, dessen Name Isa\u00ef war. Und er hatte acht S\u00f6hne. Und in den Tagen Sauls war der Mann schon alt unter M\u00e4nnern. 13 Und die drei \u00e4ltesten S\u00f6hne Isa\u00efs gingen dann hin. Sie zogen Saul nach in den Krieg, und die Namen seiner drei S\u00f6hne, die in den Krieg zogen, waren Eliab, der erstgeborene, und sein zweiter Sohn Abinadab und der dritte Schamma. 14 Und David war der j\u00fcngste, und die drei \u00e4ltesten ihrerseits zogen Saul nach.<\/p>\n<p>15 Und David ging und kehrte von Saul zur\u00fcck, um die Schafe seines Vaters in Bethlehem zu h\u00fcten. 16 Und der Philister trat immer wieder fr\u00fchmorgens und abends vor und stellte sich hin, vierzig Tage lang.<\/p>\n<p>17 Dann sprach Isa\u00ef zu seinem Sohn David: &#8222;Nimm bitte f\u00fcr deine Br\u00fcder dieses Epha ger\u00f6stetes Korn und diese zehn Laibe Brot, und trage sie eilends ins Lager zu deinen Br\u00fcdern. 18 Und diese zehn Portionen Milch solltest du dem Obersten der Tausendschaft bringen; auch solltest du dich um das Wohlergehen deiner eigenen Br\u00fcder k\u00fcmmern, und du solltest von ihnen ein Pfand mitnehmen.&#8220; 19 Mittlerweile waren Saul und sie und alle anderen M\u00e4nner Israels in der Tiefebene Ela, wo sie gegen die Philister k\u00e4mpften.<\/p>\n<p>20 Daher stand David fr\u00fch am Morgen auf und lie\u00df die Schafe in der Obhut des H\u00fcters und lud auf und ging, so wie es Isa\u00ef ihm geboten hatte. Als er zur Umz\u00e4unung des Lagers kam, begaben sich die Streitkr\u00e4fte hinaus zur Schlachtreihe, und sie erhoben ein Feldgeschrei. 21 Und Israel und die Philister begannen sich aufzustellen, Schlachtreihe gegen Schlachtreihe. 22 Sogleich legte David das Gep\u00e4ck von sich ab in die Obhut des Gep\u00e4ckh\u00fcters und lief dann zur Schlachtreihe hin. Als er hinkam, begann er nach dem Wohlergehen seiner Br\u00fcder zu fragen.<\/p>\n<p>23 W\u00e4hrend er mit ihnen redete, siehe, da kam der Vork\u00e4mpfer, sein Name war Goliath, der Philister, von Gath, aus den Schlachtreihen der Philister herauf, und er begann dieselben Worte wie vorher zu reden, und David bekam [es] zu h\u00f6ren. 24 Als alle M\u00e4nner Israels den Mann sahen, nun, da flohen sie seinetwegen und f\u00fcrchteten sich sehr. 25 Und die M\u00e4nner Israels begannen zu sprechen: &#8222;Habt ihr diesen Mann gesehen, der heraufkommt? Denn um Israel zu verh\u00f6hnen, kommt er herauf. Und es soll geschehen, da\u00df der K\u00f6nig den Mann, der ihn niederschl\u00e4gt, mit gro\u00dfem Reichtum bereichern wird, und seine eigene Tochter wird er ihm geben, und das Haus seines Vaters wird er frei machen in Israel.&#8220;<\/p>\n<p>26 Und David begann zu den M\u00e4nnern, die dicht bei ihm standen, zu sagen: &#8222;Was wird dem Mann getan werden, der jenen Philister dort dr\u00fcben niederschl\u00e4gt und tats\u00e4chlich die Schmach von Israel abwendet? Denn wer ist dieser unbeschnittene Philister, da\u00df er die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verh\u00f6hnen sollte?&#8220; 27 Dann sprach das Volk dieselben Worte zu ihm wie zuvor, indem [es] sagte: &#8222;Auf diese Weise wird dem Mann getan werden, der ihn niederschl\u00e4gt.&#8220; 28 Und Eliab, sein \u00e4ltester Bruder, bekam zu h\u00f6ren, wie er zu den M\u00e4nnern redete, und Eliabs Zorn entbrannte gegen David, so da\u00df er sprach: &#8222;Warum bist du herabgekommen? Und in wessen Obhut hast du jene wenigen Schafe in der Wildnis zur\u00fcckgelassen? Ich f\u00fcr meinen Teil kenne deine Vermessenheit und die Schlechtigkeit deines Herzens wohl, denn du bist zu dem Zweck herabgekommen, die Schlacht zu sehen.&#8220; 29 Darauf sagte David: &#8222;Was habe ich nun getan? War es nicht nur ein Wort?&#8220; 30 Damit wandte er sich von ihm ab, einem anderen zu, und sprach dann dasselbe Wort wie vorher, und die Leute ihrerseits erwiderten ihm gleich wie zuvor.<\/p>\n<p>31 So wurden die Worte, die David redete, geh\u00f6rt, und man berichtete sie dann vor Saul. Daher lie\u00df er ihn holen. 32 Und David sprach dann zu Saul: &#8222;M\u00f6ge keines Menschen Herz in ihm zusammenbrechen. Dein Knecht selbst wird hingehen und tats\u00e4chlich mit diesem Philister k\u00e4mpfen.&#8220; 33 Saul aber sagte zu David: &#8222;Du kannst nicht gegen diesen Philister angehen, um mit ihm zu k\u00e4mpfen, denn du bist nur ein Knabe, und er ist ein Kriegsmann von seinem Knabenalter an.&#8220; 34 Und David sprach weiter zu Saul: &#8222;Dein Knecht wurde ein Schafhirt seines Vaters unter der Kleinviehherde, und da kam ein L\u00f6we und auch ein B\u00e4r, und [jeder] trug ein Schaf von der Herde fort. 35 Und ich zog aus, hinter ihm her, und schlug ihn nieder und entri\u00df es seinem Rachen. Wenn er sich gegen mich zu erheben begann, so packte ich ihn bei seinem Bart und schlug ihn nieder und brachte ihn zu Tode. 36 Sowohl den L\u00f6wen als auch den B\u00e4ren schlug dein Knecht nieder; und dieser unbeschnittene Philister soll wie einer von ihnen werden, denn er hat die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verh\u00f6hnt.&#8220; 37 Dann f\u00fcgte David hinzu: &#8222;Jehova, der mich von der Tatze des L\u00f6wen und von der Tatze des B\u00e4ren befreite, er ist es, der mich aus der Hand dieses Philisters befreien wird.&#8220; Darauf sagte Saul zu David: &#8222;Geh, und m\u00f6ge es sich erweisen, da\u00df Jehova selbst mit dir ist.&#8220;<\/p>\n<p>38 Saul ging nun daran, David mit seiner Gewandung zu bekleiden, und er setzte ihm einen Helm aus Kupfer aufs Haupt, worauf er ihn mit einem Panzerhemd bekleidete. 39 Dann g\u00fcrtete David sein Schwert \u00fcber seine Gewandung und machte sich daran, [damit] zu gehen, [konnte es aber nicht,] denn er hatte es [vorher] nie versucht. Schlie\u00dflich sprach David zu Saul: &#8222;Ich kann in diesen Dingen nicht gehen, denn ich habe es [vorher] nie versucht.&#8220; So legte David sie von sich ab. 40 Und er nahm dann seinen Stab in seine Hand und w\u00e4hlte sich die f\u00fcnf glattesten Steine aus dem Wildbachtal und legte sie in seine Hirtentasche, die ihm als Beh\u00e4lter diente, und in seiner Hand war seine Schleuder. Und er begann sich dem Philister zu n\u00e4hern.<\/p>\n<p>41 Und der Philister begann zu kommen und kam immer n\u00e4her an David heran, und der Mann, der den gro\u00dfen Schild trug, war vor ihm her. 42 Als nun der Philister hinschaute und David sah, begann er ihn zu verachten, weil es sich zeigte, da\u00df er ein Knabe war und r\u00f6tlich, von sch\u00f6ner Erscheinung. 43 Da sprach der Philister zu David: &#8222;Bin ich ein Hund, so da\u00df du mit St\u00f6cken zu mir kommst?&#8220; Darauf rief der Philister bei seinen G\u00f6ttern \u00dcbles auf David herab. 44 Und der Philister sagte weiter zu David: &#8222;Komm nur her zu mir, und ich will dein Fleisch den V\u00f6geln der Himmel und den Tieren des Feldes geben.&#8220;<\/p>\n<p>45 David dagegen sprach zu dem Philister: &#8222;Du kommst zu mir mit Schwert und mit Speer und mit Wurfspie\u00df, ich aber komme zu dir mit dem Namen Jehovas der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verh\u00f6hnt hast. 46 An diesem Tag wird Jehova dich in meine Hand liefern, und ich werde dich bestimmt niederschlagen und deinen Kopf von dir nehmen; und ich werde gewi\u00df die Leichname des Lagers der Philister an diesem Tag den V\u00f6geln der Himmel und den wilden Tieren der Erde geben; und Leute der ganzen Erde werden erkennen, da\u00df ein Gott existiert, der zu Israel geh\u00f6rt. 47 Und diese ganze Versammlung wird erkennen, da\u00df Jehova weder mit Schwert noch mit Speer rettet, denn Jehova geh\u00f6rt die Schlacht, und er wird euch bestimmt in unsere Hand geben.&#8220;<\/p>\n<p>48 Und es geschah, da\u00df sich der Philister aufmachte und unaufhaltsam kam und n\u00e4her r\u00fcckte, David entgegen, und David begann zu eilen und der Schlachtreihe entgegenzulaufen, dem Philister entgegen. 49 Dann fuhr David mit seiner Hand in seine Tasche und nahm daraus einen Stein und schleuderte ihn, so da\u00df er den Philister an der Stirn traf, und der Stein drang in seine Stirn ein, und er fiel auf sein Angesicht zur Erde. 50 So erwies sich David mit einer Schleuder und einem Stein als st\u00e4rker als der Philister und schlug den Philister nieder und brachte ihn zu Tode; und da war kein Schwert in Davids Hand. 51 Und David lief weiter und stand \u00fcber dem Philister. Dann nahm er dessen Schwert und zog es aus seiner Scheide und brachte ihn endg\u00fcltig zu Tode, indem er ihm damit den Kopf abhieb. Und die Philister bekamen zu sehen, da\u00df ihr Gewaltiger gestorben war, und sie ergriffen die Flucht.<\/p>\n<p>52 Darauf machten sich die M\u00e4nner Israels und Judas auf und brachen in ein Geschrei aus und jagten dann den Philistern nach bis direkt zum Tal und bis zu den Toren von Ekron, und die t\u00f6dlich Verwundeten der Philister fielen in einem fort auf dem Weg von Schaarajim, sowohl bis nach Gath als auch bis nach Ekron. 53 Danach kehrten die S\u00f6hne Israels von der hitzigen Verfolgung der Philister um und pl\u00fcnderten dann deren Lager.<\/p>\n<p>54 Da nahm David den Kopf des Philisters und brachte ihn nach Jerusalem, und seine Waffen legte er in sein Zelt.<\/p>\n<p>55 In dem Augenblick nun, als Saul David ausziehen sah, dem Philister entgegen, sprach er zu Abner, dem Heerobersten: &#8222;Wessen Sohn ist der Knabe, Abner?&#8220; Darauf sagte Abner: &#8222;Beim Leben deiner Seele, o K\u00f6nig, ich wei\u00df es wirklich nicht!&#8220; 56 Da sprach der K\u00f6nig: &#8222;Erkundige du dich, wessen Sohn der Junge ist.&#8220; 57 Sobald daher David vom Niederschlagen des Philisters zur\u00fcckkam, holte ihn dann Abner und brachte ihn vor Saul, mit dem Kopf des Philisters in seiner Hand. 58 Saul sagte nun zu ihm: &#8222;Wessen Sohn bist du, Knabe?&#8220;, worauf David sprach: &#8222;Der Sohn deines Knechtes Isa\u00ef, des Bethlehemiters.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 18<\/h3>\n<p>18 Und es geschah, sobald er damit zu Ende war, zu Saul zu reden, da\u00df sich Jonathans Seele mit Davids Seele verband, und Jonathan begann ihn zu lieben wie seine eigene Seele. 2 Da nahm Saul ihn an jenem Tag, und er erlaubte ihm nicht, in das Haus seines Vaters zur\u00fcckzukehren. 3 Und Jonathan und David schlossen dann einen Bund, weil er ihn liebte wie seine eigene Seele. 4 Auch streifte sich Jonathan das \u00e4rmellose Obergewand, das er anhatte, ab und gab es David sowie seine Gew\u00e4nder und auch sein Schwert und seinen Bogen und seinen G\u00fcrtel. 5 Und David begann auszuziehen. Wo immer Saul ihn jeweils hinsandte, handelte er stets umsichtig, so da\u00df Saul ihn \u00fcber die Kriegsleute setzte; und es schien gut zu sein in den Augen alles Volkes und auch in den Augen der Diener Sauls.<\/p>\n<p>6 Und es geschah, als sie heimkamen, als David vom Niederschlagen der Philister zur\u00fcckkehrte, da\u00df die Frauen mit Gesang und Reigent\u00e4nzen aus allen St\u00e4dten Israels herauszukommen begannen, Saul, dem K\u00f6nig, entgegen, mit Tamburinen, mit Freudenklang und mit Lauten. 7 Und die feiernden Frauen antworteten st\u00e4ndig [im Wechselgesang] und sprachen:<br \/>\n&#8222;Saul hat seine Tausende niedergeschlagen<br \/>\nUnd David seine Zehntausende.&#8220;<\/p>\n<p>8 Und Saul geriet in heftigen Zorn, und diese Rede war schlecht von seinem Standpunkt aus, so da\u00df er sagte: &#8222;David haben sie Zehntausende gegeben, mir aber haben sie Tausende gegeben, und man mu\u00df ihm nur noch das K\u00f6nigtum geben!&#8220; 9 Und Saul blickte von jenem Tag an st\u00e4ndig mit Argwohn auf David.<\/p>\n<p>10 Und es geschah am n\u00e4chsten Tag, da\u00df Gottes schlechter Geist \u00fcber Saul wirksam wurde, so da\u00df er sich im Innern des Hauses wie ein Prophet benahm, w\u00e4hrend David dabei war, mit seiner Hand Musik zu machen wie in fr\u00fcheren Tagen; und der Speer war in Sauls Hand. 11 Und Saul schleuderte dann den Speer und sprach: &#8222;Ich will David ja an die Wand spie\u00dfen!&#8220;, doch David wich vor ihm aus, zweimal. 12 Und Saul geriet in Furcht vor David, weil es sich erwies, da\u00df Jehova mit ihm war, von Saul aber war er gewichen. 13 Demzufolge entfernte Saul ihn aus seiner Gesellschaft und setzte ihn sich zum Obersten einer Tausendschaft ein; und er zog regelm\u00e4\u00dfig aus und kam herein vor dem Volk. 14 Und David handelte stets umsichtig auf allen seinen Wegen, und Jehova war mit ihm. 15 Und Saul sah immer wieder, da\u00df er sehr umsichtig handelte, so da\u00df ihm vor ihm bangte. 16 Und ganz Israel und Juda hatten David lieb, denn er zog aus und zog ein vor ihnen.<\/p>\n<p>17 Schlie\u00dflich sprach Saul zu David: &#8222;Hier ist meine \u00e4lteste Tochter, Merab. Sie ist es, die ich dir zur Frau geben werde. Nur erweise dich mir als ein Tapferer, und k\u00e4mpfe die Kriege Jehovas.&#8220; Saul sagte aber bei sich: &#8222;Nicht meine Hand komme \u00fcber ihn, sondern die Hand der Philister komme \u00fcber ihn.&#8220; 18 Darauf sprach David zu Saul: &#8222;Wer bin ich, und wer ist meine Sippe, meines Vaters Familie, in Israel, da\u00df ich des K\u00f6nigs Schwiegersohn werden sollte?&#8220; 19 Indes geschah es, da\u00df zu der Zeit, als Merab, Sauls Tochter, David gegeben werden sollte, sie selbst bereits Adri\u00ebl, dem Meholathiter, zur Frau gegeben worden war.<\/p>\n<p>20 Nun war Sauls Tochter Michal in David verliebt, und man ging es Saul berichten, und die Sache war ihm recht. 21 Da sagte Saul: &#8222;Ich werde sie ihm geben, damit sie ihm zu einer Schlinge wird und damit die Hand der Philister \u00fcber ihn kommt.&#8220; Demgem\u00e4\u00df sprach Saul zu David: &#8222;Durch [eine von] den beiden Frauen wirst du dich heute mit mir verschw\u00e4gern.&#8220; 22 Ferner gebot Saul seinen Dienern: &#8222;Redet heimlich zu David und sprecht: &#8218;Siehe! Der K\u00f6nig hat Gefallen an dir gefunden, und alle seine Diener selbst haben dich liebgewonnen. So verschw\u00e4gere dich nun mit dem K\u00f6nig.&#8216; &#8220; 23 Und die Diener Sauls begannen diese Worte vor den Ohren Davids zu reden, aber David sagte: &#8222;Ist es eine leichte Sache in euren Augen, sich mit dem K\u00f6nig zu verschw\u00e4gern, da ich doch ein Mann von wenig Mitteln und geringgeachtet bin?&#8220; 24 Da berichteten die Diener Sauls ihm, indem [sie] sprachen: &#8222;Mit Worten gleich diesen hat David geredet.&#8220;<\/p>\n<p>25 Darauf sagte Saul: &#8222;Dies ist, was ihr zu David sagen werdet: &#8218;Der K\u00f6nig hat Gefallen, nicht an Heiratsgeld, sondern an hundert Vorh\u00e4uten der Philister, um sich an den Feinden des K\u00f6nigs zu r\u00e4chen.&#8216; &#8220; Saul aber, er hatte Pl\u00e4ne geschmiedet, David durch die Hand der Philister zu f\u00e4llen. 26 Da berichteten seine Diener David diese Worte, und die Sache war David recht, sich mit dem K\u00f6nig zu verschw\u00e4gern, und die Tage waren noch nicht abgelaufen. 27 So stand David auf, und er und seine M\u00e4nner gingen hin und schlugen unter den Philistern zweihundert Mann nieder, und David brachte dann ihre Vorh\u00e4ute und gab sie dem K\u00f6nig vollz\u00e4hlig, um sich mit dem K\u00f6nig zu verschw\u00e4gern. Darauf gab Saul ihm seine Tochter Michal zur Frau. 28 Und Saul konnte sehen und erkennen, da\u00df Jehova mit David war. Was Sauls Tochter Michal betrifft, sie liebte ihn. 29 Und wieder empfand Saul noch mehr Furcht Davids wegen, und Saul befeindete David allezeit.<\/p>\n<p>30 Und die F\u00fcrsten der Philister zogen immer wieder aus, und es geschah jeweils, da\u00df, sooft sie auszogen, David am umsichtigsten von allen Dienern Sauls handelte; und sein Name wurde sehr kostbar.<\/p>\n<h3>Kapitel 19<\/h3>\n<p>19 Schlie\u00dflich redete Saul zu Jonathan, seinem Sohn, und zu allen seinen Dienern davon, David zu Tode zu bringen. 2 Was Jonathan, Sauls Sohn, betrifft, er fand gro\u00dfes Gefallen an David. Somit gab Jonathan David Bescheid, indem [er] sprach: &#8222;Saul, mein Vater, trachtet danach, dich zu Tode bringen zu lassen. Und nun, sei bitte am Morgen auf der Hut, und du sollst im verborgenen bleiben und dich versteckt halten. 3 Und ich meinerseits werde hinausgehen und bestimmt an der Seite meines Vaters stehen auf dem Feld, wo du sein wirst, und ich selbst werde f\u00fcr dich zu meinem Vater reden, und ich werde bestimmt sehen, was geschehen wird, und ich werde es dir gewi\u00df mitteilen.&#8220;<\/p>\n<p>4 Demgem\u00e4\u00df redete Jonathan Gutes von David zu Saul, seinem Vater, und sagte zu ihm: &#8222;M\u00f6ge der K\u00f6nig sich nicht an seinem Knecht David vers\u00fcndigen, denn er hat nicht gegen dich ges\u00fcndigt, und seine Werke sind dir gegen\u00fcber sehr gut gewesen. 5 Und er ging daran, seine Seele in seine hohle Hand zu nehmen und den Philister niederzuschlagen, so da\u00df Jehova f\u00fcr ganz Israel eine gro\u00dfe Rettung bewirkte. Du sahst es, und du gabst der Freude Raum. Warum also solltest du gegen unschuldiges Blut s\u00fcndigen, indem du David f\u00fcr nichts zu Tode bringen l\u00e4\u00dft?&#8220; 6 Da gehorchte Saul der Stimme Jonathans, und Saul schwor: &#8222;So wahr Jehova lebt, er wird nicht zu Tode gebracht werden.&#8220; 7 Danach rief Jonathan David, und Jonathan teilte ihm alle diese Worte mit. Dann brachte Jonathan David zu Saul, und er blieb wie fr\u00fcher vor ihm.<\/p>\n<p>8 Im Laufe der Zeit brach wieder Krieg aus, und dann r\u00fcckte David aus und k\u00e4mpfte gegen die Philister und schlug sie mit einer gro\u00dfen Schlachtung nieder, und sie ergriffen vor ihm die Flucht.<\/p>\n<p>9 Und Jehovas schlechter Geist kam \u00fcber Saul, als er mit seinem Speer in der Hand in seinem Haus sa\u00df, w\u00e4hrend David mit seiner Hand Musik machte. 10 Demzufolge suchte Saul David mit dem Speer an die Wand zu spie\u00dfen, er aber wich vor Saul aus, so da\u00df er den Speer in die Wand stie\u00df. Und David seinerseits floh, damit er w\u00e4hrend jener Nacht entrinnen k\u00f6nnte. 11 Sp\u00e4ter sandte Saul Boten zum Haus Davids, um es zu bewachen und ihn am Morgen zu Tode bringen zu lassen; doch Michal, seine Frau, teilte [es] David mit, indem [sie] sprach: &#8222;Wenn du deine Seele heute nacht nicht entrinnen l\u00e4\u00dft, wirst du morgen ein zu Tode Gebrachter sein.&#8220; 12 Sogleich lie\u00df Michal David durchs Fenster hinunter, damit er gehen und weglaufen und entrinnen konnte. 13 Dann nahm Michal das Teraphimbild und legte es auf das Ruhebett, und ein Netz aus Ziegenhaar tat sie an die Stelle seines Kopfes, wonach sie es mit einem Kleid zudeckte.<\/p>\n<p>14 Saul sandte nun Boten, um David zu holen, doch sagte sie: &#8222;Er ist krank.&#8220; 15 Da sandte Saul die Boten hin, David zu sehen, und sprach: &#8222;Bringt ihn auf seinem Ruhebett zu mir herauf, um ihn zu Tode zu bringen.&#8220; 16 Als die Boten hineinkamen, nun, da war das Teraphimbild auf dem Ruhebett und ein Netz aus Ziegenhaar an der Stelle seines Kopfes. 17 Hierauf sagte Saul zu Michal: &#8222;Warum hast du mich auf diese Weise hintergangen, da\u00df du meinen Feind weggesandt hast, damit er entrinnen konnte?&#8220; Michal sprach darauf zu Saul: &#8222;Er selbst sagte zu mir: &#8218;Sende mich weg! Warum sollte ich dich zu Tode bringen?&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>18 Was David betrifft, er lief weg und entrann und kam schlie\u00dflich zu Samuel nach Rama. Und er ging daran, ihm alles mitzuteilen, was Saul ihm angetan hatte. Dann gingen er und Samuel fort, und sie nahmen Wohnsitz in Najoth. 19 Im Laufe der Zeit gelangte der Bericht zu Saul, der besagte: &#8222;Siehe! David ist in Najoth in Rama.&#8220; 20 Sogleich sandte Saul Boten, um David zu holen. Als sie schlie\u00dflich die \u00e4lteren der Propheten, die prophezeiten, sahen und Samuel in seiner Stellung \u00fcber ihnen stehend, kam der Geist Gottes \u00fcber Sauls Boten, und sie begannen sich wie Propheten zu benehmen, auch sie.<\/p>\n<p>21 Als sie es Saul mitteilten, sandte er sogleich andere Boten, und sie begannen sich wie Propheten zu benehmen, auch sie. Da sandte Saul wieder Boten aus, die dritte Gruppe, und sie begannen sich wie Propheten zu benehmen, auch sie. 22 Schlie\u00dflich ging auch er nach Rama. Als er bis zur gro\u00dfen Zisterne kam, die sich in Sechu befindet, begann er sich zu erkundigen und zu sagen: &#8222;Wo sind Samuel und David?&#8220; Darauf sprach man: &#8222;Dort in Najoth in Rama.&#8220; 23 Und er blieb auf seinem Weg von dort nach Najoth in Rama, und der Geist Gottes kam \u00fcber ihn, ja \u00fcber ihn, und er wanderte weiter und benahm sich fortw\u00e4hrend wie ein Prophet, bis er nach Najoth in Rama kam. 24 Und er streifte dann auch seine Kleider ab und benahm sich, auch er, vor Samuel wie ein Prophet, und jenen ganzen Tag und die ganze Nacht lag er, hingefallen, nackt da. Deshalb sagte man daraufhin: &#8222;Ist auch Saul unter den Propheten?&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 20<\/h3>\n<p>20 Und David eilte dann aus Najoth in Rama weg. Doch kam er und sprach vor Jonathan: &#8222;Was habe ich getan? Was ist mein Vergehen, und welche S\u00fcnde habe ich vor deinem Vater begangen, da\u00df er mir nach der Seele trachtet?&#8220; 2 Darauf sagte er zu ihm: &#8222;Das ist undenkbar! Du wirst nicht sterben. Siehe! Mein Vater wird weder Gro\u00dfes noch Kleines tun, ohne es meinem Ohr zu enth\u00fcllen; und aus welchem Grund sollte mein Vater diese Sache vor mir verbergen? Das geschieht nicht.&#8220; 3 David aber schwor au\u00dferdem und sprach: &#8222;Dein Vater wei\u00df wohl, da\u00df ich in deinen Augen Gunst gefunden habe, und w\u00fcrde somit sagen: &#8218;Jonathan soll dies nicht wissen, damit er sich nicht gr\u00e4mt.&#8216; Aber, in der Tat, so wahr Jehova lebt und so wahr deine Seele lebt, es ist nur etwa ein Schritt zwischen mir und dem Tod!&#8220;<\/p>\n<p>4 Und Jonathan sprach weiter zu David: &#8222;Was immer deine Seele sprechen mag, werde ich f\u00fcr dich tun.&#8220; 5 Darauf sagte David zu Jonathan: &#8222;Siehe! Morgen ist Neumond, und ich selbst sollte unbedingt mit dem K\u00f6nig beim Essen sitzen; und du sollst mich wegsenden, und ich mu\u00df mich auf dem Feld verbergen bis zum Abend am dritten Tag. 6 Wenn dein Vater mich wirklich vermissen sollte, dann sollst du sagen: &#8218;David hat sich von mir dringend Urlaub erbeten, um nach Bethlehem, seiner Stadt, zu eilen, weil dort ein Jahresschlachtopfer f\u00fcr die ganze Familie stattfindet.&#8216; 7 Wenn er dann sagen sollte: &#8218;Es ist gut!&#8216;, so bedeutet es f\u00fcr deinen Knecht Frieden. Wenn er aber gar zornig werden sollte, so wisse, da\u00df Schlimmes von ihm beschlossen ist. 8 Und du sollst liebende G\u00fcte an deinem Knecht erweisen, denn in einen Bund Jehovas hast du deinen Knecht mit dir eintreten lassen. Ist aber ein Vergehen an mir, so bringe du selbst mich zu Tode, denn warum solltest du mich zu deinem Vater bringen?&#8220;<\/p>\n<p>9 Daraufhin sprach Jonathan: &#8222;Das ist im Hinblick auf dich undenkbar! Wenn ich aber doch erkennen sollte, da\u00df von meinem Vater beschlossen worden ist, \u00dcbles \u00fcber dich kommen zu lassen, werde ich es dir nicht mitteilen?&#8220; 10 Dann sagte David zu Jonathan: &#8222;Wer wird mir mitteilen, ob dein Vater dir Hartes antwortet?&#8220; 11 Jonathan sprach hierauf zu David: &#8222;Komm doch, und la\u00df uns aufs Feld hinausgehen.&#8220; Da gingen sie beide aufs Feld hinaus. 12 Und Jonathan sagte weiter zu David: &#8222;Jehova, der Gott Israels, [sei Zeuge,] da\u00df ich meinen Vater ausforschen werde morgen um diese Zeit oder am dritten Tag, und wenn er David wohlgesinnt ist, werde ich dann nicht zu dir senden und es deinem Ohr bestimmt enth\u00fcllen? 13 So m\u00f6ge Jehova Jonathan tun und so m\u00f6ge er hinzuf\u00fcgen, wenn ich, falls es meinem Vater gut scheinen sollte, dir \u00dcbles anzutun, es deinem Ohr nicht tats\u00e4chlich enth\u00fclle und dich wegsende und du nicht bestimmt in Frieden gehst. Und m\u00f6ge es sich erweisen, da\u00df Jehova mit dir ist, so wie es sich erwiesen hat, da\u00df er mit meinem Vater war. 14 Und wirst du nicht, wenn ich noch am Leben sein werde, ja wirst du nicht liebende G\u00fcte Jehovas mir gegen\u00fcber \u00fcben, damit ich nicht sterbe? 15 Und du wirst deine eigene liebende G\u00fcte nicht davon abschneiden, mit meiner Hausgemeinschaft zu sein bis auf unabsehbare Zeit. Noch wird, wenn Jehova die Feinde Davids, einen jeden, von der Oberfl\u00e4che des Erdbodens abschneidet, 16 [der Name des] Jonathan vom Hause Davids abgeschnitten werden. Und Jehova wird es bestimmt von der Hand der Feinde Davids fordern.&#8220; 17 So schwor Jonathan dem David nochmals wegen seiner Liebe zu ihm; denn er liebte ihn, wie er seine eigene Seele liebte.<\/p>\n<p>18 Und Jonathan sprach weiter zu ihm: &#8222;Morgen ist Neumond, und du wirst gewi\u00df vermi\u00dft werden, weil dein Sitz unbesetzt sein wird. 19 Und bestimmt wirst du am dritten Tag sehr vermi\u00dft werden; und du sollst an den Ort kommen, wo du dich an dem Werktag verbargst, und du sollst hier in der N\u00e4he dieses Steins bleiben. 20 Und was mich betrifft, ich werde drei Pfeile nach dessen einer Seite hin abschie\u00dfen, um sie, wohin ich will, nach einem Ziel zu senden. 21 Und siehe, ich werde den Bediensteten senden [und sagen]: &#8218;Geh, such die Pfeile.&#8216; Wenn ich zu dem Bediensteten ausdr\u00fccklich sagen sollte: &#8218;Siehe! Die Pfeile sind auf dieser Seite von dir, nimm sie&#8216;, dann kommst du, denn es bedeutet Frieden f\u00fcr dich, und es liegt nichts vor, so wahr Jehova lebt. 22 Doch wenn ich zu dem Jungen auf diese Weise sprechen sollte: &#8218;Siehe! Die Pfeile sind weiter weg von dir&#8216;, so geh, denn Jehova hat dich weggesandt. 23 Und was das Wort betrifft, das wir geredet haben, ich und du, nun, m\u00f6ge Jehova zwischen mir und dir sein bis auf unabsehbare Zeit.&#8220;<\/p>\n<p>24 Und David verbarg sich dann auf dem Feld. Und es wurde Neumond, und der K\u00f6nig nahm seinen Sitz zum Mahl ein, um zu essen. 25 Und der K\u00f6nig sa\u00df auf seinem Sitz wie die anderen Male, auf dem Sitz an der Wand; und Jonathan war ihm gegen\u00fcber, und Abner sa\u00df an Sauls Seite, Davids Platz aber war unbesetzt. 26 Und Saul sprach gar nichts an jenem Tag, denn er sagte sich: &#8222;Etwas ist geschehen, so da\u00df er nicht rein ist, denn er hat sich nicht gereinigt.&#8220; 27 Und es geschah am Tag nach dem Neumond, am zweiten Tag, da\u00df Davids Platz unbesetzt blieb. Darauf sagte Saul zu seinem Sohn Jonathan: &#8222;Warum ist der Sohn Isa\u00efs weder gestern noch heute zum Mahl gekommen?&#8220; 28 Da antwortete Jonathan dem Saul: &#8222;David hat sich von mir dringend Urlaub erbeten, [um] nach Bethlehem [zu gehen]. 29 Und er sprach ferner: &#8218;Sende mich bitte weg, denn wir haben ein Familienschlachtopfer in der Stadt, und mein Bruder selbst hat mich entboten. Und nun, wenn ich Gunst in deinen Augen gefunden habe, la\u00df mich bitte wegschl\u00fcpfen, damit ich meine Br\u00fcder sehe.&#8216; Darum ist er nicht zum Tisch des K\u00f6nigs gekommen.&#8220; 30 Da entbrannte Sauls Zorn gegen Jonathan, und er sagte zu ihm: &#8222;Du Sohn einer widerspenstigen Magd, wei\u00df ich nicht wohl, da\u00df du zu deiner eigenen Schande und zur Schande der Schamteile deiner Mutter die Wahl f\u00fcr den Sohn Isa\u00efs triffst? 31 Denn alle Tage, die der Sohn Isa\u00efs auf dem Erdboden lebt, wirst du und dein K\u00f6nigtum nicht feststehen. So sende nun hin, und hol ihn zu mir, denn er ist zum Tode bestimmt.&#8220;<\/p>\n<p>32 Jonathan indes antwortete Saul, seinem Vater, und sprach zu ihm: &#8222;Warum sollte er zu Tode gebracht werden? Was hat er getan?&#8220; 33 Da schleuderte Saul den Speer auf ihn, um ihn zu treffen; und Jonathan erkannte, da\u00df es von seinem Vater beschlossen war, David zu Tode zu bringen. 34 Sogleich stand Jonathan in der Glut des Zorns vom Tisch auf, und er a\u00df kein Brot am zweiten Tag nach dem Neumond, denn er gr\u00e4mte sich \u00fcber David, weil sein eigener Vater ihn gedem\u00fctigt hatte.<\/p>\n<p>35 Und es geschah am Morgen, da\u00df Jonathan aufs Feld an den mit David verabredeten Ort hinausging, und ein junger Bediensteter war bei ihm. 36 Und er sprach dann zu seinem Bediensteten: &#8222;Lauf, bitte, such die Pfeile, die ich abschie\u00dfe.&#8220; Der Bedienstete lief, und er seinerseits scho\u00df den Pfeil so, da\u00df er \u00fcber ihn hinausflog. 37 Als der Bedienstete bis zu der Stelle des Pfeils kam, den Jonathan abgeschossen hatte, begann Jonathan hinter dem Bediensteten her zu rufen und zu sagen: &#8222;Ist nicht der Pfeil von dir aus weiter weg?&#8220; 38 Und Jonathan fuhr fort, hinter dem Bediensteten her zu rufen: &#8222;Eile! Mach schnell! Steh nicht still.&#8220; Und Jonathans Bediensteter ging daran, die Pfeile aufzulesen, und kam dann zu seinem Herrn. 39 Was den Bediensteten betrifft, er wu\u00dfte von nichts; nur Jonathan und David selbst wu\u00dften von der Sache. 40 Danach gab Jonathan seine Waffen dem Bediensteten, der zu ihm geh\u00f6rte, und er sagte zu ihm: &#8222;Geh, nimm sie in die Stadt mit.&#8220;<\/p>\n<p>41 Der Bedienstete ging. Was David betrifft, er erhob sich aus der N\u00e4he gegen S\u00fcden. Dann fiel er auf sein Angesicht zur Erde und verbeugte sich dreimal; und sie begannen einander zu k\u00fcssen und umeinander zu weinen, bis David am meisten [geweint] hatte. 42 Und Jonathan sprach darauf zu David: &#8222;Geh in Frieden, da wir, wir beide, im Namen Jehovas geschworen und gesagt haben: &#8218;M\u00f6ge es sich erweisen, da\u00df Jehova selbst zwischen mir und dir ist und zwischen meinen Nachkommen und deinen Nachkommen bis auf unabsehbare Zeit.&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>Demzufolge machte sich David auf und ging seines Weges, und Jonathan seinerseits kam in die Stadt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 17 17 Und die Philister gingen daran, ihre Lager zum Krieg zusammenzubringen. Als sie sich in Socho, das zu Juda geh\u00f6rt, zusammengetan hatten, schlugen sie dann ihr Lager zwischen Socho und Aseka in Ephes-Dammim auf. 2 Was Saul und die M\u00e4nner Israels betrifft, sie taten sich zusammen und lagerten sich in der Tiefebene Ela, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[411,23,3,2],"tags":[417,419,418,420,172,145,421],"class_list":["post-593","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-samuel","category-eigene-gedanken-zum-geschehen","category-erganzender-stoff","category-text-in-der-bibel","tag-david-und-goliath","tag-jonathan","tag-michal","tag-saul-und-das-medium","tag-spiritismus","tag-ungehorsam","tag-wahre-freundschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/593","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=593"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/593\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":679,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/593\/revisions\/679"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=593"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=593"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=593"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}