
{"id":570,"date":"2009-03-26T00:02:29","date_gmt":"2009-03-25T23:02:29","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=570"},"modified":"2009-04-21T07:47:01","modified_gmt":"2009-04-21T06:47:01","slug":"1-samuel-1-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=570","title":{"rendered":"1. Samuel 1 &#8211; 3"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 1<\/h3>\n<p>Nun war da ein gewisser Mann aus Ramathajim-Zophim von der Berggegend von Ephraim, und sein Name war Elkana, der Sohn Jerohams, des Sohnes Elihus, des Sohnes Tohus, des Sohnes Zuphs, ein Ephraimiter. 2 Und er hatte zwei Frauen, der Name der einen war Hanna und der Name der anderen Peninna. Und Peninna bekam Kinder, Hanna aber hatte keine Kinder. 3 Und dieser Mann ging von Jahr zu Jahr aus seiner Stadt hinauf, um sich vor Jehova der Heerscharen in Silo niederzuwerfen und zu opfern. Und dort waren die beiden S\u00f6hne Elis, Hophni und Pinehas, Priester f\u00fcr Jehova.<\/p>\n<p>4 Und es kam ein Tag, da ging Elkana daran zu opfern, und er gab Peninna, seiner Frau, und allen ihren S\u00f6hnen und ihren T\u00f6chtern Anteile; 5 Hanna aber gab er e i n e n Anteil. Nichtsdestoweniger war es Hanna, die er liebte, und was Jehova betrifft, er hatte ihren Mutterscho\u00df verschlossen. 6 Und ihre Rivalin bereitete ihr auch viel Verdru\u00df, um sie aus der Fassung zu bringen, weil Jehova ihren Mutterscho\u00df verschlossen hatte. 7 Und so pflegte sie Jahr f\u00fcr Jahr zu tun, sooft sie in das Haus Jehovas hinaufging. Auf diese Weise bereitete sie ihr stets Verdru\u00df, so da\u00df sie jeweils weinte und nicht a\u00df. 8 Und Elkana, ihr Mann, sagte dann zu ihr: &#8222;Hanna, warum weinst du, und warum i\u00dft du nicht, und warum ist dir weh ums Herz? Bin ich dir nicht besser als zehn S\u00f6hne?&#8220;<\/p>\n<p>9 Dann stand Hanna auf, nachdem man in Silo gegessen hatte und nach dem Trinken, w\u00e4hrend Eli, der Priester, auf dem Stuhl am T\u00fcrpfosten des Tempels Jehovas sa\u00df. 10 Und sie war bitterer Seele, und sie begann zu Jehova zu beten und sehr zu weinen. 11 Und sie legte dann ein Gel\u00fcbde ab und sprach: &#8222;O Jehova der Heerscharen, wenn du ganz bestimmt auf die Tr\u00fcbsal deiner Sklavin blickst und tats\u00e4chlich an mich denkst und deine Sklavin nicht vergessen wirst und deiner Sklavin wirklich einen m\u00e4nnlichen Nachkommen gibst, will ich ihn Jehova geben alle Tage seines Lebens, und kein Schermesser wird auf sein Haupt kommen.&#8220;<\/p>\n<p>12 Und es geschah, w\u00e4hrend sie anhaltend vor Jehova betete, da\u00df Eli ihren Mund beobachtete. 13 Was Hanna betrifft, so redete sie in ihrem Herzen; nur ihre Lippen bebten, und ihre Stimme h\u00f6rte man nicht. Eli aber hielt sie f\u00fcr betrunken. 14 So sagte Eli zu ihr: &#8222;Wie lange wirst du dich wie betrunken auff\u00fchren? Tu deinen Wein von dir.&#8220; 15 Darauf antwortete Hanna und sprach: &#8222;Nein, mein Herr! Eine Frau schwerbedr\u00fcckten Geistes bin ich; und Wein und berauschendes Getr\u00e4nk habe ich nicht getrunken, sondern ich sch\u00fctte meine Seele vor Jehova aus. 16 Mache deine Sklavin nicht zu einer nichtsnutzigen Frau, denn aus der F\u00fclle meiner Besorgnis und meines Verdrusses habe ich bis jetzt geredet.&#8220; 17 Da antwortete Eli und sagte: &#8222;Geh in Frieden, und m\u00f6ge der Gott Israels deine Bitte gew\u00e4hren, die du von ihm erbeten hast.&#8220; 18 Darauf sprach sie: &#8222;M\u00f6ge deine Magd Gunst finden in deinen Augen.&#8220; Und dann ging die Frau ihres Weges und a\u00df, und ihr Angesicht sah nicht mehr besorgt aus.<\/p>\n<p>19 Dann standen sie fr\u00fch am Morgen auf und warfen sich vor Jehova nieder, wonach sie zur\u00fcckkehrten und in ihr Haus nach Rama kamen. Elkana nun hatte Verkehr mit Hanna, seiner Frau, und Jehova begann ihrer zu gedenken. 20 So kam es mit dem Umlauf eines Jahres, da\u00df Hanna schwanger wurde und einen Sohn gebar und ihm dann den Namen Samuel gab, denn &#8211; sagte sie &#8211; &#8222;von Jehova habe ich ihn erbeten&#8220;.<\/p>\n<p>21 Im Laufe der Zeit ging der Mann Elkana mit all seinen Hausgenossen hinauf, um Jehova das j\u00e4hrliche Schlachtopfer und die Opfergabe seines Gel\u00fcbdes zu opfern. 22 Was Hanna betrifft, sie ging nicht hinauf, denn sie hatte zu ihrem Mann gesagt: &#8222;Sobald der Knabe entw\u00f6hnt ist, will ich ihn bringen, und er soll vor Jehova erscheinen und bis auf unabsehbare Zeit dort wohnen.&#8220; 23 Darauf sprach Elkana, ihr Mann, zu ihr: &#8222;Tu, was gut ist in deinen Augen. Bleib daheim, bis du ihn entw\u00f6hnt hast. Nur m\u00f6ge Jehova sein Wort ausf\u00fchren.&#8220; So blieb die Frau daheim und stillte ihren Sohn weiter, bis sie ihn entw\u00f6hnte.<\/p>\n<p>24 Sobald sie ihn also entw\u00f6hnt hatte, brachte sie ihn mit sich hinauf, samt einem dreij\u00e4hrigen Stier und einem Epha Mehl und einem gro\u00dfen Krug Wein, und sie betrat dann das Haus Jehovas in Silo. Und der Knabe war bei ihr. 25 Dann schlachtete man den Stier und brachte den Knaben zu Eli. 26 Und sie sagte: &#8222;Entschuldige, mein Herr! Beim Leben deiner Seele, mein Herr, ich bin die Frau, die an diesem Ort bei dir stand, um zu Jehova zu beten. 27 Um diesen Knaben habe ich gebetet, da\u00df Jehova mir meine Bitte gew\u00e4hren m\u00f6ge, die ich von ihm erbat. 28 Und ich meinerseits habe ihn Jehova geliehen. Alle Tage, die er am Dasein sein wird, ist er ein f\u00fcr Jehova Erbetener.&#8220;<br \/>\nUnd dann beugte er sich dort vor Jehova nieder.<\/p>\n<h3>Kapitel 2<\/h3>\n<p>2 Und Hanna betete und sprach weiter:<br \/>\n&#8222;Wahrlich, mein Herz frohlockt in Jehova,<br \/>\nMein Horn ist tats\u00e4chlich erh\u00f6ht in Jehova.<br \/>\nMein Mund tut sich weit auf gegen meine Feinde,<br \/>\nDenn ich freue mich wirklich in deiner Rettung.<\/p>\n<p>2 Da ist keiner heilig wie Jehova, denn da ist keiner au\u00dfer dir;<br \/>\nUnd da ist kein Fels wie unser Gott.<\/p>\n<p>3 Redet nicht so sehr hochm\u00fctig, so viel,<br \/>\nLa\u00dft nichts hemmungslos aus eurem Mund hervorgehen,<br \/>\nDenn ein Gott des Wissens ist Jehova,<br \/>\nUnd von ihm werden Taten richtig eingesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>4 Die starken M\u00e4nner des Bogens sind mit Schrecken erf\u00fcllt,<br \/>\nDie Strauchelnden aber umg\u00fcrten sich mit leistungsf\u00e4higer Kraft.<\/p>\n<p>5 Die Satten m\u00fcssen sich um Brot verdingen,<br \/>\nDie Hungrigen aber h\u00f6ren bestimmt auf [zu hungern].<br \/>\nSelbst die Unfruchtbare hat sieben geboren,<br \/>\nDie aber, die an S\u00f6hnen reich war, ist dahingewelkt.<\/p>\n<p>6 Jehova ist es, der t\u00f6tet und der am Leben erh\u00e4lt,<br \/>\nDer zum Scheol hinabf\u00fchrt, und ER f\u00fchrt herauf.<\/p>\n<p>7 Jehova ist es, der verarmen l\u00e4\u00dft und der reich macht,<br \/>\nDer erniedrigt, der auch erh\u00f6ht,<br \/>\n8 Der einen Geringen aus dem Staub emporrichtet;<br \/>\nAus der Aschengrube erhebt er einen Armen,<br \/>\nUm sie bei Edlen sitzen zu lassen; und einen Thron der Herrlichkeit gibt er ihnen zum Besitz.<br \/>\nDenn Jehova geh\u00f6ren der Erde St\u00fctzen,<br \/>\nUnd er setzt auf sie das ertragf\u00e4hige Land.<\/p>\n<p>9 Die F\u00fc\u00dfe seiner Loyalgesinnten beh\u00fctet er;<br \/>\nDie B\u00f6sen aber, sie werden in Finsternis zum Schweigen gebracht,<br \/>\nDenn nicht durch Kraft erweist sich ein Mann als \u00fcberlegen.<\/p>\n<p>10 Was Jehova betrifft, die gegen ihn Streitenden werden erschrecken;<br \/>\nGegen sie wird er donnern in den Himmeln.<br \/>\nJehova selbst wird die Enden der Erde richten,<br \/>\nDa\u00df er St\u00e4rke gebe seinem K\u00f6nig,<br \/>\nDa\u00df er das Horn seines Gesalbten erh\u00f6he.&#8220;<\/p>\n<p>11 Dann ging Elkana nach Rama zu seinem Haus; und was den Knaben betrifft, er wurde ein Diener Jehovas vor Eli, dem Priester.<\/p>\n<p>12 Die S\u00f6hne Elis nun waren nichtsnutzige M\u00e4nner; sie erkannten Jehova nicht an. 13 Was das betrifft, was den Priestern vom Volk rechtm\u00e4\u00dfig zusteht: Wann irgendein Mann ein Schlachtopfer darbot, kam ein Bediensteter des Priesters mit der Dreizackgabel in seiner Hand, gerade wenn das Fleisch am Kochen war, 14 und stie\u00df in das Becken oder den zweihenkligen Kochtopf oder den Kessel oder den einhenkligen Kochtopf. Alles, was die Gabel heraufbrachte, nahm jeweils der Priester f\u00fcr sich. So tat man gew\u00f6hnlich in Silo mit allen Israeliten, die dorthin kamen. 15 Ferner kam, noch ehe man das Fett in Rauch aufgehen lassen konnte, ein Bediensteter des Priesters und sprach zu dem Mann, der opferte: &#8222;Gib doch Fleisch zum Braten f\u00fcr den Priester, so da\u00df er nicht gekochtes Fleisch, sondern rohes von dir erh\u00e4lt.&#8220; 16 Wenn der Mann etwa zu ihm sagte: &#8222;Man mu\u00df doch zuerst das Fett in Rauch aufgehen lassen, dann nimm dir, was immer deine Seele verlangt&#8220;, so sagte er gewi\u00df: &#8222;Nein, sondern jetzt solltest du es geben; und wenn nicht, so werde ich es mit Gewalt nehmen m\u00fcssen!&#8220; 17 Und die S\u00fcnde der Bediensteten wurde sehr gro\u00df vor Jehova; denn die M\u00e4nner behandelten die Opfergabe Jehovas respektlos.<\/p>\n<p>18 Und Samuel verrichtete den Dienst vor Jehova als Knabe, mit einem leinenen Ephod umg\u00fcrtet. 19 Auch machte ihm seine Mutter jeweils ein kleines \u00e4rmelloses Obergewand, und sie brachte es Jahr f\u00fcr Jahr zu ihm hinauf, wenn sie mit ihrem Mann hinaufkam, um das j\u00e4hrliche Schlachtopfer zu opfern. 20 Und Eli segnete Elkana und seine Frau und sprach: &#8222;Jehova m\u00f6ge dir von dieser Frau an Stelle des Geliehenen, das Jehova geliehen wurde, einen Nachkommen bestimmen.&#8220; Und sie gingen an ihren Ort. 21 Demgem\u00e4\u00df wandte Jehova seine Aufmerksamkeit Hanna zu, so da\u00df sie schwanger wurde und drei S\u00f6hne und zwei T\u00f6chter gebar. Und der Knabe Samuel wuchs heran bei Jehova.<\/p>\n<p>22 Und Eli war sehr alt, und er hatte von allem geh\u00f6rt, was seine S\u00f6hne fortw\u00e4hrend ganz Israel antaten und wie sie jeweils bei den Frauen lagen, die am Eingang des Zeltes der Zusammenkunft dienten. 23 Und gew\u00f6hnlich sagte er zu ihnen: &#8222;Warum tut ihr fortw\u00e4hrend derartige Dinge? Denn die Dinge, die ich von allen Leuten \u00fcber euch h\u00f6re, sind schlecht. 24 Nein, meine S\u00f6hne, denn der Bericht ist nicht gut, den ich h\u00f6re, den das Volk Jehovas in Umlauf setzt. 25 Wenn ein Mensch gegen einen Menschen s\u00fcndigen sollte, wird Gott f\u00fcr ihn Schiedsrichter sein; wenn aber ein Mensch gegen Jehova s\u00fcndigen sollte, wer sollte da f\u00fcr ihn beten?&#8220; Sie aber h\u00f6rten keineswegs auf die Stimme ihres Vaters, denn es gefiel nun Jehova, sie zu Tode zu bringen. 26 Unterdessen wurde der Knabe Samuel immer gr\u00f6\u00dfer und beliebter, sowohl vom Standpunkt Jehovas aus als auch von dem der Menschen.<\/p>\n<p>27 Und dann kam ein Mann Gottes zu Eli und sagte zu ihm: &#8222;Dies ist, was Jehova gesprochen hat: &#8218;Habe ich mich dem Hause deines Vorvaters nicht wirklich geoffenbart, w\u00e4hrend sie in \u00c4gypten dem Hause Pharaos zu Sklaven waren? 28 Und er wurde aus allen St\u00e4mmen Israels f\u00fcr mich erw\u00e4hlt, damit er als Priester diene und auf meinen Altar hinaufgehe, um Opferrauch aufsteigen zu lassen, um ein Ephod vor mir zu tragen, damit ich dem Hause deines Vorvaters alle Feueropfer der S\u00f6hne Israels geben k\u00f6nnte. 29 Warum sto\u00dft ihr mit den F\u00fc\u00dfen st\u00e4ndig nach meinem Schlachtopfer und meiner Opfergabe, die ich [in meiner] Wohnung geboten habe, und du f\u00e4hrst fort, deine S\u00f6hne mehr zu ehren als mich, indem ihr euch m\u00e4stet vom Besten jeder Opfergabe Israels, meines Volkes?<\/p>\n<p>30 Darum [lautet] der Ausspruch Jehovas, des Gottes Israels: &#8222;Ich habe allerdings gesagt: Was dein Haus und das Haus deines Vorvaters betrifft, sie werden vor mir wandeln bis auf unabsehbare Zeit.&#8220; Jetzt aber [lautet] der Ausspruch Jehovas: &#8222;Das ist f\u00fcr mich undenkbar, denn die mich ehren, werde ich ehren, und die mich verachten, werden von geringer Bedeutung werden.&#8220; 31 Siehe! Tage kommen, da ich bestimmt deinen Arm und den Arm des Hauses deines Vorvaters abhauen werde, so da\u00df es keinen alten Mann in deinem Haus mehr geben wird. 32 Und du wirst tats\u00e4chlich auf einen Widersacher [in meiner] Wohnung blicken inmitten all des Guten, was an Israel getan wird; und nie mehr wird es in deinem Haus einen alten Mann geben. 33 Und doch gibt es einen Mann der Deinen, den ich nicht davon abschneiden werde, an meinem Altar zu sein, um deine Augen versagen und deine Seele verschmachten zu lassen; aber die meisten deines Hauses werden alle durch das Schwert von Menschen sterben. 34 Und dies ist f\u00fcr dich das Zeichen, das an deinen beiden S\u00f6hnen, Hophni und Pinehas, eintreffen wird: An e i n e m Tag werden sie beide sterben. 35 Und ich werde bestimmt einen treuen Priester f\u00fcr mich erwecken. In \u00dcbereinstimmung mit dem, was in meinem Herzen und in meiner Seele ist, wird er tun; und ich werde ihm gewi\u00df ein dauerndes Haus bauen, und er wird wirklich vor meinem Gesalbten wandeln allezeit. 36 Und es soll geschehen, da\u00df jeder, der in deinem Haus \u00fcbrigbleibt, kommen und sich f\u00fcr eine Geldzahlung und einen runden Laib Brot vor ihm niederbeugen wird und bestimmt sagen wird: &#8222;Geselle mich bitte einem der Priester\u00e4mter bei, damit ich ein St\u00fcck Brot zu essen habe.&#8220; &#8218; &#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 3<\/h3>\n<p>3 Die ganze Zeit verrichtete der Knabe Samuel den Dienst f\u00fcr Jehova vor Eli, und das Wort von Jehova war in jenen Tagen selten geworden; es gab keine Vision, die verbreitet wurde.<\/p>\n<p>2 Nun geschah es an jenem Tag, da\u00df Eli an seinem Ort lag, und seine Augen hatten sich zu tr\u00fcben begonnen; er konnte nicht sehen. 3 Und die Lampe Gottes war noch nicht ausgel\u00f6scht, und Samuel lag im Tempel Jehovas, wo die Lade Gottes war. 4 Und dann rief Jehova Samuel. Darauf sprach er: &#8222;Hier bin ich.&#8220; 5 Und er lief nun zu Eli hin und sagte: &#8222;Hier bin ich, denn du hast mich gerufen.&#8220; Er aber sprach: &#8222;Ich habe nicht gerufen. Leg dich wieder hin.&#8220; Da ging er und legte sich hin. 6 Und Jehova fuhr fort, abermals zu rufen: &#8222;Samuel!&#8220; Da stand Samuel auf und ging zu Eli und sagte: &#8222;Hier bin ich, denn du hast mich gerufen.&#8220; Er aber sprach: &#8222;Ich habe nicht gerufen, mein Sohn. Leg dich wieder hin.&#8220; 7 (Was Samuel betrifft, er hatte Jehova noch nicht kennengelernt, und es war noch nicht damit begonnen worden, ihm das Wort Jehovas zu offenbaren.) 8 Da rief Jehova wieder, zum dritten Mal: &#8222;Samuel!&#8220; Somit stand er auf und ging zu Eli und sagte: &#8222;Hier bin ich, denn du mu\u00dft mich gerufen haben.&#8220;<\/p>\n<p>Und Eli verstand nun, da\u00df es Jehova war, der den Knaben rief. 9 Folglich sprach Eli zu Samuel: &#8222;Geh, leg dich hin, und es soll geschehen, wenn er dich rufen sollte, da\u00df du sagen mu\u00dft: &#8218;Rede, Jehova, denn dein Knecht h\u00f6rt.&#8216; &#8220; Da ging Samuel und legte sich an seinen Platz nieder.<\/p>\n<p>10 Dann kam Jehova und trat hin und rief wie die anderen Male: &#8222;Samuel, Samuel!&#8220; Darauf sagte Samuel: &#8222;Rede, denn dein Knecht h\u00f6rt.&#8220; 11 Und Jehova sprach weiter zu Samuel: &#8222;Siehe! Ich tue etwas in Israel, wovon jedem, der davon h\u00f6rt, seine beiden Ohren gellen werden. 12 An jenem Tag werde ich gegen\u00fcber Eli alles ausf\u00fchren, was ich \u00fcber sein Haus gesagt habe, von Anfang bis Ende. 13 Und du sollst ihm mitteilen, da\u00df ich sein Haus richte bis auf unabsehbare Zeit wegen des Vergehens, das er gekannt hat, denn seine S\u00f6hne rufen \u00dcbles auf Gott herab, und er hat sie nicht gescholten. 14 Und deshalb habe ich dem Hause Elis geschworen, da\u00df das Vergehen des Hauses Elis durch Schlachtopfer oder durch eine Opfergabe bis auf unabsehbare Zeit nicht von Strafe befreit werden wird.&#8220;<\/p>\n<p>15 Und Samuel blieb bis zum Morgen liegen. Dann \u00f6ffnete er die T\u00fcren des Hauses Jehovas. Und Samuel f\u00fcrchtete sich, Eli von der Erscheinung zu berichten. 16 Eli aber rief Samuel und sprach: &#8222;Samuel, mein Sohn!&#8220; Da sagte er: &#8222;Hier bin ich.&#8220; 17 Und er sprach weiter: &#8222;Was ist das Wort, das er zu dir geredet hat? Verhehle es mir bitte nicht. So m\u00f6ge Gott dir tun und so m\u00f6ge er hinzuf\u00fcgen, wenn du mir ein Wort des ganzen Wortes verhehlen solltest, das er zu dir geredet hat.&#8220; 18 Da teilte ihm Samuel alle Worte mit, und er verhehlte ihm nichts. Darauf sagte er: &#8222;Es ist Jehova. Er tue, was gut ist in seinen Augen.&#8220;<\/p>\n<p>19 Und Samuel wuchs weiter auf, und es erwies sich, da\u00df Jehova seinerseits mit ihm war und keines von all seinen Worten zur Erde fallen lie\u00df. 20 Und ganz Israel, von Dan bis Be\u00ebrscheba, wurde gewahr, da\u00df Samuel mit der Stellung eines Propheten f\u00fcr Jehova betraut war. 21 Und Jehova erschien dann wieder in Silo, denn Jehova offenbarte sich Samuel in Silo durch das Wort Jehovas.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 1 Nun war da ein gewisser Mann aus Ramathajim-Zophim von der Berggegend von Ephraim, und sein Name war Elkana, der Sohn Jerohams, des Sohnes Elihus, des Sohnes Tohus, des Sohnes Zuphs, ein Ephraimiter. 2 Und er hatte zwei Frauen, der Name der einen war Hanna und der Name der anderen Peninna. 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