
{"id":54,"date":"2009-01-06T22:40:59","date_gmt":"2009-01-06T21:40:59","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=54"},"modified":"2010-12-26T22:42:43","modified_gmt":"2010-12-26T21:42:43","slug":"1-mose-16-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=54","title":{"rendered":"1. Mose 16 \u2013 19"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 16<\/h3>\n<p>16 Sarai nun, Abrams Frau, hatte ihm keine Kinder geboren; doch hatte sie eine \u00e4gyptische Magd, und ihr Name war Hagar. 2 Daher sagte Sarai zu Abram: &#8222;Siehe, bitte! Jehova hat mich verschlossen, so da\u00df ich keine Kinder geb\u00e4ren kann. Bitte habe Beziehungen mit meiner Magd. Vielleicht kann ich durch sie Kinder bekommen.&#8220; Da h\u00f6rte Abram auf die Stimme Sarais. 3 So nahm Sarai, Abrams Frau, Hagar, ihre \u00e4gyptische Magd, am Ende von zehn Jahren, da Abram im Land Kanaan gewohnt hatte, und gab sie Abram, ihrem Mann, zur Frau. 4 Demzufolge hatte er Beziehungen mit Hagar, und sie wurde schwanger. Als sie gewahr wurde, da\u00df sie schwanger war, da wurde ihre Herrin in ihren Augen ver\u00e4chtlich.<\/p>\n<p>5 Hierauf sprach Sarai zu Abram: &#8222;Die an mir begangene Gewalttat sei auf dir. Ich selbst \u00fcbergab meine Magd an deinen Busen, und sie wurde gewahr, da\u00df sie schwanger war, und ich wurde ver\u00e4chtlich in ihren Augen. M\u00f6ge Jehova richten zwischen mir und dir.&#8220; 6 Da sagte Abram zu Sarai: &#8222;Siehe! Deine Magd steht dir zur Verf\u00fcgung. Tu mit ihr, was gut ist in deinen Augen.&#8220; Da begann Sarai sie zu dem\u00fctigen, so da\u00df sie von ihr weglief.<\/p>\n<p>7 Sp\u00e4ter fand Jehovas Engel sie an einer Wasserquelle in der Wildnis, an der Quelle auf dem Weg nach Schur. 8 Und er begann zu sagen: &#8222;Hagar, Magd Sarais, woher bist du denn gekommen, und wohin gehst du?&#8220; Darauf sprach sie: &#8222;Nun, ich laufe von Sarai, meiner Herrin, weg.&#8220; 9 Und Jehovas Engel sprach weiter zu ihr: &#8222;Kehre zu deiner Herrin zur\u00fcck, und dem\u00fctige dich unter ihre Hand.&#8220; 10 Dann sagte Jehovas Engel zu ihr: &#8222;Ich werde deinen Samen sehr mehren, so da\u00df er vor Menge nicht gez\u00e4hlt werden wird.&#8220; 11 Ferner sprach Jehovas Engel zu ihr: &#8222;Siehe, du bist schwanger, und du wirst einen Sohn geb\u00e4ren und sollst seinen Namen Ismael nennen; denn Jehova hat von deiner Tr\u00fcbsal geh\u00f6rt. 12 Was ihn betrifft, er wird ein Zebra von Mensch werden. Seine Hand wird gegen jedermann sein, und die Hand jedermanns wird gegen ihn sein; und vor dem Angesicht aller seiner Br\u00fcder wird er zelten.&#8220;<\/p>\n<p>13 Dann begann sie den Namen Jehovas, des zu ihr Redenden, zu rufen: &#8222;Du bist ein Gott des Sehens&#8220;, denn sie sprach: &#8222;Habe ich hier tats\u00e4chlich den angeschaut, der mich sieht?&#8220; 14 Deshalb wurde der Brunnen Beer-Lahai-Roi genannt. Siehe, er ist zwischen Kadesch und Bered. 15 Sp\u00e4ter gebar Hagar dem Abram einen Sohn, und Abram gab seinem Sohn, den Hagar geboren hatte, den Namen Ismael. 16 Und Abram war sechsundachtzig Jahre alt, als Hagar dem Abram Ismael gebar.<\/p>\n<h3>Kapitel 17<\/h3>\n<p>17 Als Abram neunundneunzig Jahre alt wurde, da erschien Jehova dem Abram und sprach zu ihm: &#8222;Ich bin Gott, der Allm\u00e4chtige. Wandle vor mir, und erweise dich als untadelig. 2 Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir geben, um dich sehr, sehr zu mehren.&#8220;<\/p>\n<p>3 Da fiel Abram auf sein Angesicht, und Gott redete weiter mit ihm, indem [er] sagte: 4 &#8222;Was mich betrifft, siehe, mein Bund ist mit dir, und du wirst bestimmt zum Vater einer Menge Nationen werden. 5 Und dein Name wird nicht mehr Abram genannt werden, und dein Name soll Abraham werden, denn zum Vater einer Menge Nationen will ich dich machen. 6 Und ich will dich sehr, sehr fruchtbar machen und will dich zu Nationen werden lassen, und K\u00f6nige werden aus dir hervorgehen.<\/p>\n<p>7 Und ich will meinen Bund ausf\u00fchren zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir gem\u00e4\u00df ihren Generationen als einen Bund auf unabsehbare Zeit, um mich dir und deinem Samen nach dir als Gott zu erweisen. 8 Und ich will dir und deinem Samen nach dir das Land der Orte deiner Fremdlingschaft geben, ja das ganze Land Kanaan, zum Besitztum auf unabsehbare Zeit; und ich will mich ihnen als Gott erweisen.&#8220;<\/p>\n<p>9 Und Gott sprach ferner zu Abraham: &#8222;Was dich betrifft, du mu\u00dft meinen Bund halten, du und deine Nachkommen nach dir gem\u00e4\u00df ihren Generationen. 10 Dies ist mein Bund, den ihr halten werdet, zwischen mir und euch, auch deinem Samen nach dir: Alles M\u00e4nnliche von euch soll beschnitten werden. 11 Und ihr sollt am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden, und es soll zum Zeichen des Bundes zwischen mir und euch dienen. 12 Und im Alter von acht Tagen soll alles M\u00e4nnliche von euch beschnitten werden, gem\u00e4\u00df euren Generationen, irgendein im Haus Geborener und irgendein von irgendeinem Ausl\u00e4nder mit Geld Erkaufter, der nicht von deinem Samen ist. 13 Jeder in deinem Haus Geborene und jeder mit deinem Geld Erkaufte soll unbedingt beschnitten werden; und mein Bund an eurem Fleisch soll als ein Bund auf unabsehbare Zeit dienen. 14 Und ein unbeschnittener M\u00e4nnlicher, der das Fleisch seiner Vorhaut nicht beschneiden l\u00e4\u00dft, ja diese Seele soll von ihrem Volk abgeschnitten werden. Er hat meinen Bund gebrochen.&#8220;<\/p>\n<p>15 Und Gott sprach weiter zu Abraham: &#8222;Was Sarai, deine Frau, betrifft, du sollst ihren Namen nicht Sarai nennen, denn Sara ist ihr Name. 16 Und ich will sie segnen und dir auch einen Sohn von ihr geben; und ich will sie segnen, und sie wird zu Nationen werden; K\u00f6nige von V\u00f6lkern werden aus ihr kommen.&#8220; 17 Da fiel Abraham auf sein Angesicht und begann zu lachen und in seinem Herzen zu sagen: &#8222;Wird einem Mann im Alter von hundert Jahren ein Kind geboren werden, und wird Sara, ja wird eine Frau im Alter von neunzig Jahren geb\u00e4ren?&#8220;<\/p>\n<p>18 Danach sagte Abraham zu dem [wahren] Gott: &#8222;O da\u00df doch Ismael vor dir leben m\u00f6ge!&#8220; 19 Hierauf sprach Gott: &#8222;Sara, deine Frau, gebiert dir tats\u00e4chlich einen Sohn, und du sollst ihm den Namen Isa\u00b7ak geben. Und ich will meinen Bund mit ihm errichten als einen Bund auf unabsehbare Zeit f\u00fcr seinen Samen nach ihm. 20 Was aber Ismael betrifft, so habe ich dich erh\u00f6rt. Siehe! Ich will ihn segnen und will ihn fruchtbar machen und will ihn sehr, sehr mehren. Er wird gewi\u00df zw\u00f6lf Vorsteher hervorbringen, und ich will ihn zu einer gro\u00dfen Nation werden lassen. 21 Jedoch werde ich meinen Bund mit Isa\u00b7ak errichten, den Sara dir n\u00e4chstes Jahr zu dieser bestimmten Zeit geb\u00e4ren wird.&#8220;<\/p>\n<p>22 Damit hatte Gott mit ihm zu Ende geredet und fuhr auf von Abraham. 23 Abraham nahm darauf Ismael, seinen Sohn, und alle in seinem Haus geborenen M\u00e4nner und jeden mit seinem Geld Erkauften, alle M\u00e4nnlichen unter den Leuten des Hauses Abrahams, und er machte sich daran, das Fleisch ihrer Vorhaut an ebendiesem Tag zu beschneiden, so wie Gott mit ihm geredet hatte. 24 Und Abraham war neunundneunzig Jahre alt, als er sich am Fleisch seiner Vorhaut beschneiden lie\u00df. 25 Und Ismael, sein Sohn, war dreizehn Jahre alt, als er sich am Fleisch seiner Vorhaut beschneiden lie\u00df. 26 An ebendiesem Tag wurde Abraham beschnitten und auch Ismael, sein Sohn. 27 Und alle M\u00e4nner seiner Hausgemeinschaft, irgendein im Haus Geborener und irgendein mit Geld von einem Ausl\u00e4nder Erkaufter, wurden mit ihm beschnitten.<\/p>\n<h3>Kapitel 18<\/h3>\n<p>18 Danach erschien ihm Jehova unter den gro\u00dfen B\u00e4umen Mamres, w\u00e4hrend er um [die Zeit der] Hitze des Tages am Zelteingang sa\u00df. 2 Als er seine Augen erhob, da schaute er, und dort standen in einiger Entfernung von ihm drei M\u00e4nner. Als er sie erblickte, begann er ihnen vom Zelteingang her entgegenzulaufen und beugte sich dann zur Erde nieder. 3 Da sprach er: &#8222;Jehova, wenn ich nun Gunst gefunden habe in deinen Augen, so geh bitte nicht an deinem Knecht vor\u00fcber. 4 Man hole bitte ein wenig Wasser, und ihr sollt eure F\u00fc\u00dfe waschen lassen. Dann la\u00dft euch unter dem Baum nieder. 5 Und la\u00dft mich ein St\u00fcck Brot holen, und erquickt euer Herz. Danach k\u00f6nnt ihr weiterziehen, denn deswegen seid ihr dieses Weges bei eurem Knecht vorbeigekommen.&#8220; Hierauf sagten sie: &#8222;Recht so. Du kannst so tun, wie du geredet hast.&#8220;<\/p>\n<p>6 Da ging Abraham eilends in das Zelt zu Sara und sprach: &#8222;Eile! Hole drei Sea-Ma\u00df Feinmehl, knete den Teig, und mache runde Kuchen.&#8220; 7 Als n\u00e4chstes lief Abraham zur Rinderherde und holte dann einen zarten und guten jungen Stier und gab ihn dem Bediensteten, und er ging eilends, ihn zuzubereiten. 8 Er holte ferner Butter und Milch und den jungen Stier, den er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor. Dann blieb er seinerseits unter dem Baum bei ihnen stehen, w\u00e4hrend sie a\u00dfen.<\/p>\n<p>9 Sie sprachen nun zu ihm: &#8222;Wo ist Sara, deine Frau?&#8220; Darauf sagte er: &#8222;Hier im Zelt!&#8220; 10 Da fuhr er fort: &#8222;Ich werde sicherlich n\u00e4chstes Jahr um diese Zeit zu dir zur\u00fcckkehren, und siehe, Sara, deine Frau, wird einen Sohn haben.&#8220; Sara nun horchte am Zelteingang, der hinter dem Mann war. 11 Und Abraham und Sara waren alt, an Jahren vorger\u00fcckt. Bei Sara hatte die Menstruation aufgeh\u00f6rt. 12 Folglich begann Sara in ihrem Innern zu lachen und zu sagen: &#8222;Nachdem ich verbraucht bin, soll ich wirklich Lustgef\u00fchle haben, w\u00e4hrend au\u00dferdem mein Herr alt ist?&#8220; 13 Da sprach Jehova zu Abraham: &#8222;Warum hat denn Sara gelacht und gesagt: &#8218;Soll ich wirklich und wahrhaftig geb\u00e4ren, obwohl ich alt geworden bin?&#8216;? 14 Ist f\u00fcr Jehova irgend etwas zu au\u00dfergew\u00f6hnlich? Zur bestimmten Zeit werde ich zu dir zur\u00fcckkehren, n\u00e4chstes Jahr um diese Zeit, und Sara wird einen Sohn haben.&#8220; 15 Aber Sara begann es zu verneinen, indem [sie] sprach: &#8222;Ich habe nicht gelacht!&#8220; Denn sie f\u00fcrchtete sich. Hierauf sagte er: &#8222;Nein, du hast aber doch gelacht.&#8220;<\/p>\n<p>16 Sp\u00e4ter machten sich die M\u00e4nner von dort auf und schauten gegen Sodom hinab, und Abraham wanderte mit ihnen, um ihnen das Geleit zu geben. 17 Und Jehova sprach: &#8222;Halte ich vor Abraham verh\u00fcllt, was ich tue? 18 Nun, Abraham wird bestimmt eine gro\u00dfe und m\u00e4chtige Nation werden, und alle Nationen der Erde sollen sich durch ihn segnen. 19 Denn ich bin mit ihm bekannt [und vertraut] geworden, damit er seinen S\u00f6hnen und seinen Hausgenossen nach ihm gebiete, auf da\u00df sie Jehovas Weg einhalten, um Gerechtigkeit und Recht zu \u00fcben, damit Jehova auf Abraham bestimmt das kommen l\u00e4\u00dft, was er \u00fcber ihn geredet hat.&#8220;<\/p>\n<p>20 Somit sprach Jehova: &#8222;Der Klageschrei \u00fcber Sodom und Gomorra, ja, er ist laut, und ihre S\u00fcnde, ja, sie ist sehr schwer. 21 Ich bin fest entschlossen, hinabzugehen, um zu sehen, ob sie ganz nach dem dar\u00fcber [erhobenen] Geschrei handeln, das zu mir gekommen ist, und wenn nicht, kann ich es erfahren.&#8220;<\/p>\n<p>22 Hier nun wandten sich die M\u00e4nner von dort weg und begaben sich auf ihren Weg nach Sodom; was aber Jehova betrifft, er stand noch vor Abraham. 23 Dann trat Abraham n\u00e4her und begann zu sagen: &#8222;Wirst du wirklich die Gerechten mit den B\u00f6sen wegraffen? 24 Angenommen, es sind f\u00fcnfzig Gerechte inmitten der Stadt. Wirst du sie denn wegraffen und dem Ort nicht verzeihen um der f\u00fcnfzig Gerechten willen, die darin sind? 25 Es ist im Hinblick auf dich undenkbar, da\u00df du auf diese Weise handelst, den Gerechten mit dem B\u00f6sen zu Tode zu bringen, so da\u00df es dem Gerechten ebenso gehen mu\u00df wie dem B\u00f6sen! Das ist im Hinblick auf dich undenkbar. Wird der Richter der ganzen Erde nicht tun, was recht ist?&#8220; 26 Da sprach Jehova: &#8222;Wenn ich in Sodom, inmitten der Stadt, f\u00fcnfzig Gerechte finden werde, will ich ihretwegen dem ganzen Ort verzeihen.&#8220; 27 Aber Abraham antwortete weiter und sprach: &#8222;Siehe, bitte, ich habe mich entschlossen, zu Jehova zu reden, obwohl ich Staub und Asche bin. 28 Angenommen, es w\u00fcrden an den f\u00fcnfzig Gerechten f\u00fcnf fehlen. Wirst du wegen der f\u00fcnf die ganze Stadt verderben?&#8220; Hierzu sagte er: &#8222;Ich werde [sie] nicht verderben, wenn ich dort f\u00fcnfundvierzig finde.&#8220;<\/p>\n<p>29 Aber nochmals redete er weiter zu ihm und sprach: &#8222;Angenommen, vierzig sind dort zu finden.&#8220; Hierauf sagte er: &#8222;Ich werde es wegen der vierzig nicht tun.&#8220; 30 Er aber fuhr fort: &#8222;M\u00f6ge Jehova bitte nicht von Zorn entbrennen, sondern mich weiterreden lassen: Angenommen, drei\u00dfig sind dort zu finden.&#8220; Er sprach seinerseits: &#8222;Ich werde es nicht tun, wenn ich drei\u00dfig dort finde.&#8220; 31 Er aber fuhr fort: &#8222;Siehe, bitte, ich habe mich entschlossen, zu Jehova zu reden: Angenommen, zwanzig sind dort zu finden.&#8220; Er sprach darauf: &#8222;Ich werde [sie] wegen der zwanzig nicht verderben.&#8220; 32 Schlie\u00dflich sagte er: &#8222;M\u00f6ge Jehova bitte nicht von Zorn entbrennen, sondern la\u00df mich nur dieses eine Mal [noch] reden: Angenommen, zehn sind dort zu finden.&#8220; Er sprach darauf: &#8222;Ich werde [sie] wegen der zehn nicht verderben.&#8220; 33 Dann ging Jehova seiner Wege, als er mit Abraham zu Ende geredet hatte, und Abraham kehrte an seinen Ort zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>Kapitel 19<\/h3>\n<p>19 Nun kamen die beiden Engel abends in Sodom an, und Lot sa\u00df im Tor von Sodom. Als Lot sie erblickte, da stand er auf, um ihnen entgegenzugehen, und beugte sich mit seinem Angesicht zur Erde nieder. 2 Und er sagte dann: &#8222;Bitte sehr, meine Herren, biegt doch ab in das Haus eures Knechts und bleibt \u00fcber Nacht, und la\u00dft euch die F\u00fc\u00dfe waschen. Dann werdet ihr sicherlich fr\u00fch aufstehen und eures Weges ziehen.&#8220; Hierauf sprachen sie: &#8222;Nein, sondern auf dem \u00f6ffentlichen Platz werden wir \u00fcber Nacht bleiben.&#8220; 3 Er aber drang sehr in sie, so da\u00df sie zu ihm abbogen und in sein Haus kamen. Dann machte er ihnen ein Festmahl, und er backte unges\u00e4uerte Kuchen, und dann a\u00dfen sie.<\/p>\n<p>4 Bevor sie sich hinlegen konnten, umringten die M\u00e4nner der Stadt, die M\u00e4nner von Sodom, das Haus, vom Knaben bis zum alten Mann, alles Volk in e i n e r P\u00f6belrotte. 5 Und sie riefen unabl\u00e4ssig nach Lot und sagten zu ihm: &#8222;Wo sind die M\u00e4nner, die heute nacht zu dir hereingekommen sind? Bring sie zu uns heraus, damit wir Verkehr mit ihnen haben k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>6 Schlie\u00dflich ging Lot zu ihnen hinaus an den Eingang, doch schlo\u00df er die T\u00fcr hinter sich zu. 7 Dann sprach er: &#8222;Bitte, meine Br\u00fcder, handelt nicht schlecht. 8 Hier, bitte, habe ich zwei T\u00f6chter, die niemals Verkehr mit einem Mann gehabt haben. La\u00dft mich bitte sie zu euch herausbringen. Dann tut mit ihnen, wie es gut ist in euren Augen. Nur diesen M\u00e4nnern tut nichts, denn ebendeshalb sind sie unter den Schatten meines Daches gekommen.&#8220; 9 Darauf sagten sie: &#8222;Tritt zur\u00fcck da!&#8220; Und sie f\u00fcgten hinzu: &#8222;Dieser eine Mann ist hergekommen, um hier als Fremdling zu weilen, und dennoch will er den Richter spielen. Nun werden wir dir schlimmer zusetzen als ihnen.&#8220; Und dann drangen sie heftig auf den Mann, auf Lot, ein und waren nahe daran, die T\u00fcr aufzubrechen. 10 Da streckten die M\u00e4nner ihre H\u00e4nde aus und brachten Lot herein zu sich ins Haus, und sie schlossen die T\u00fcr zu. 11 Die M\u00e4nner aber, die am Eingang des Hauses waren, schlugen sie mit Blindheit, vom Kleinsten bis zum Gr\u00f6\u00dften, so da\u00df sie bei dem Versuch, den Eingang zu finden, erm\u00fcdeten.<\/p>\n<p>12 Dann sprachen die M\u00e4nner zu Lot: &#8222;Hast du sonst noch jemand hier? Schwiegersohn und deine S\u00f6hne und deine T\u00f6chter und alle, die in der Stadt dein sind, f\u00fchr sie aus dem Ort hinaus! 13 Denn wir bringen Verderben \u00fcber diesen Ort, weil das Geschrei gegen sie laut geworden ist vor Jehova, so da\u00df Jehova uns gesandt hat, Verderben \u00fcber die Stadt zu bringen.&#8220; 14 Demzufolge ging Lot hinaus und begann zu seinen Schwiegers\u00f6hnen zu reden, die seine T\u00f6chter nehmen sollten, und er sagte immer wieder: &#8222;Macht euch auf! Geht aus diesem Ort hinaus, denn Jehova bringt Verderben \u00fcber die Stadt!&#8220; Aber in den Augen seiner Schwiegers\u00f6hne schien er wie einer zu sein, der Scherz treibt.<\/p>\n<p>15 Als jedoch die Morgenr\u00f6te heraufkam, da dr\u00e4ngten die Engel Lot, indem [sie] sprachen: &#8222;Mache dich auf, nimm deine Frau und deine beiden T\u00f6chter, die sich hier befinden, damit du nicht in der Vergehung der Stadt weggerafft wirst!&#8220; 16 Als er noch z\u00f6gerte, ergriffen die M\u00e4nner, weil Jehova Mitleid mit ihm hatte, seine Hand und die Hand seiner Frau und die Hand seiner beiden T\u00f6chter, und sie brachten ihn dann hinaus und lie\u00dfen ihn au\u00dferhalb der Stadt stehen. 17 Und es geschah, da\u00df er, sobald sie sie in das Randgebiet hinausgebracht hatten, zu sagen begann: &#8222;Entrinne um deiner Seele willen! Schau nicht hinter dich, und steh nicht still im ganzen &#8218;Bezirk&#8216;! Entrinne in die Berggegend, damit du nicht weggerafft wirst!&#8220;<\/p>\n<p>18 Dann sprach Lot zu ihnen: &#8222;Bitte, nicht so, Jehova! 19 Siehe, bitte, dein Knecht hat Gunst gefunden in deinen Augen, so da\u00df du deine liebende G\u00fcte gro\u00df machst, die du mir gegen\u00fcber ge\u00fcbt hast, um meine Seele am Leben zu erhalten, ich aber &#8211; ich vermag nicht, in die Berggegend zu entrinnen, aus Furcht, da\u00df sich das Ungl\u00fcck an mich hefte und ich bestimmt sterbe. 20 Siehe, bitte, diese Stadt ist nahe, um dahin zu fliehen, und sie ist klein. La\u00df mich bitte dorthin entrinnen &#8211; ist sie nicht klein? -, und meine Seele wird am Leben bleiben.&#8220; 21 Da sagte er zu ihm: &#8222;Siehe, ich nehme auch tats\u00e4chlich insoweit R\u00fccksicht auf dich, als ich die Stadt, von der du geredet hast, nicht umkehre. 22 Eile! Entrinne dorthin, denn ich vermag nichts zu tun, bis du dort angekommen bist!&#8220; Darum gab er der Stadt den Namen Zoar.<\/p>\n<p>23 Die Sonne war \u00fcber dem Land aufgegangen, als Lot in Zoar ankam. 24 Dann lie\u00df Jehova Schwefel und Feuer von Jehova, von den Himmeln her, auf Sodom und auf Gomorra regnen. 25 So ging er daran, diese St\u00e4dte umzukehren, ja den ganzen &#8222;Bezirk&#8220; und alle Bewohner der St\u00e4dte und die Pflanzen des Erdbodens. 26 Und seine Frau begann sich hinter ihm umzuschauen, und sie wurde zu einer Salzs\u00e4ule.<\/p>\n<p>27 Abraham machte sich nun am Morgen fr\u00fch auf den Weg zu dem Ort, wo er vor Jehova gestanden hatte. 28 Dann schaute er hinab gegen Sodom und Gomorra und gegen das ganze Land des &#8222;Bezirks&#8220; und blickte hin. Siehe, da stieg dicker Rauch auf vom Land gleich dem dicken Rauch eines Brennofens! 29 Und es geschah, als Gott \u00fcber die St\u00e4dte des &#8222;Bezirks&#8220; Verderben brachte, da\u00df Gott Abrahams gedachte, indem er Schritte unternahm, um Lot aus der Mitte der Umkehrung hinauszusenden, als er die St\u00e4dte umkehrte, in denen Lot gewohnt hatte.<\/p>\n<p>30 Sp\u00e4ter zog Lot von Zoar hinauf und begann in der Berggegend zu wohnen und seine beiden T\u00f6chter mit ihm, denn er geriet in Furcht, in Zoar zu wohnen. So begann er, in einer H\u00f6hle zu wohnen, er und seine beiden T\u00f6chter. 31 Und die Erstgeborene sagte dann zu der J\u00fcngeren: &#8222;Unser Vater ist alt, und da ist kein Mann im Land, der mit uns Beziehungen haben k\u00f6nnte nach der Weise der ganzen Erde. 32 Komm, la\u00df uns unserem Vater Wein zu trinken geben und uns zu ihm legen und uns Nachkommen von unserem Vater erhalten.&#8220;<\/p>\n<p>33 So gaben sie ihrem Vater w\u00e4hrend jener Nacht wiederholt Wein zu trinken; dann ging die Erstgeborene hinein und legte sich zu ihrem Vater; er aber wu\u00dfte nicht, wann sie sich niederlegte und wann sie aufstand. 34 Und es geschah am n\u00e4chsten Tag, da\u00df dann die Erstgeborene zu der J\u00fcngeren sprach: &#8222;Siehe, ich habe mich die vergangene Nacht zu meinem Vater gelegt. La\u00df uns ihm auch heute nacht Wein zu trinken geben. Dann geh du hinein, leg dich zu ihm, und wir wollen uns Nachkommen von unserem Vater erhalten.&#8220; 35 Da gaben sie ihrem Vater auch w\u00e4hrend jener Nacht wiederholt Wein zu trinken; dann stand die J\u00fcngere auf und legte sich zu ihm, er aber wu\u00dfte nicht, wann sie sich niederlegte und wann sie aufstand. 36 Und die beiden T\u00f6chter Lots wurden von ihrem Vater schwanger. 37 Nach einiger Zeit wurde die Erstgeborene Mutter eines Sohnes und gab ihm den Namen Moab. Er ist der Vater Moabs bis auf diesen Tag. 38 Was die J\u00fcngere betrifft, auch sie gebar einen Sohn und gab ihm dann den Namen Ben-Ammi. Er ist der Vater der S\u00f6hne Ammons bis auf diesen Tag.<\/p>\n<p>Hier gibt es dann ein passsendes Drama: <a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=179\">Schau nicht hinter dich und steh nicht still<\/a><\/p>\n<p>oder direkt in der Bibel weiterlesen mit <a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=57\">1. Mose 20 &#8211; 22<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 16 16 Sarai nun, Abrams Frau, hatte ihm keine Kinder geboren; doch hatte sie eine \u00e4gyptische Magd, und ihr Name war Hagar. 2 Daher sagte Sarai zu Abram: &#8222;Siehe, bitte! Jehova hat mich verschlossen, so da\u00df ich keine Kinder geb\u00e4ren kann. Bitte habe Beziehungen mit meiner Magd. 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