
{"id":412,"date":"2009-02-23T00:01:35","date_gmt":"2009-02-22T23:01:35","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=412"},"modified":"2009-03-04T02:04:56","modified_gmt":"2009-03-04T01:04:56","slug":"4-mose-21-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=412","title":{"rendered":"4. Mose 21 &#8211; 24"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 21<\/h3>\n<p>21 Nun bekam der Kanaaniter, der K\u00f6nig von Arad, der im Negeb wohnte, zu h\u00f6ren, da\u00df Israel auf dem Weg von Atharim gekommen war, und er begann mit Israel zu k\u00e4mpfen und einige von ihnen als Gefangene wegzuf\u00fchren. 2 Demzufolge legte Israel Jehova ein Gel\u00fcbde ab und sprach: &#8222;Wenn du dieses Volk ganz gewi\u00df in meine Hand geben wirst, so werde ich bestimmt ihre St\u00e4dte der Vernichtung weihen.&#8220; 3 Da h\u00f6rte Jehova auf die Stimme Israels und \u00fcbergab die Kanaaniter; und sie weihten sie und ihre St\u00e4dte der Vernichtung. Deshalb gaben sie dem Ort den Namen Horma.<\/p>\n<p>4 W\u00e4hrend sie vom Berg Hor aus auf dem Weg des Roten Meeres weiterzogen, um das Land Edom zu umgehen, begann die Seele des Volkes wegen des Weges zu erm\u00fcden. 5 Und das Volk redete fortw\u00e4hrend gegen Gott und Moses: &#8222;Warum habt ihr uns aus \u00c4gypten heraufgebracht, damit wir in der Wildnis sterben? Denn kein Brot und kein Wasser ist da, und das ver\u00e4chtliche Brot widert unsere Seele allm\u00e4hlich an.&#8220; 6 Da sandte Jehova giftige Schlangen unter das Volk, und sie bissen das Volk st\u00e4ndig, so da\u00df viele Leute von Israel starben.<\/p>\n<p>7 Schlie\u00dflich kam das Volk zu Moses und sagte: &#8222;Wir haben ges\u00fcndigt, denn wir haben gegen Jehova und gegen dich geredet. Lege bei Jehova F\u00fcrsprache ein, da\u00df er die Schlangen von uns entfernt.&#8220; Und Moses ging daran, zugunsten des Volkes F\u00fcrsprache einzulegen. 8 Dann sprach Jehova zu Moses: &#8222;Mache dir eine feurige Schlange, und setze sie auf eine Signalstange. Und es soll geschehen, wenn irgendeiner gebissen worden ist, da\u00df er sie dann anschauen mu\u00df, und so soll er am Leben bleiben.&#8220; 9 Moses machte sogleich eine Schlange aus Kupfer und setzte sie auf die Signalstange; und es geschah, wenn eine Schlange einen Mann gebissen hatte und er auf die Kupferschlange schaute, da\u00df er dann am Leben blieb.<\/p>\n<p>10 Danach zogen die S\u00f6hne Israels weg und lagerten in Oboth. 11 Dann zogen sie von Oboth weg und lagerten in Ije-Abarim, in der Wildnis, das ist gegen die Vorderseite von Moab, gegen Sonnenaufgang. 12 Von dort zogen sie weg und schlugen das Lager beim Wildbachtal Sered auf. 13 Von dort zogen sie weg und gingen daran, in der Gegend des Arnon zu lagern, der in der Wildnis ist, die sich von der Grenze der Amoriter her erstreckt; denn der Arnon ist die Grenze von Moab, zwischen Moab und den Amoritern. 14 Darum wird in dem Buch der Kriege Jehovas gesagt:<br \/>\n&#8222;Waheb in Supha und die Wildbacht\u00e4ler des Arnon 15 und die M\u00fcndung der Wildbacht\u00e4ler, die sich nach dem Sitz von Ar geneigt und sich an die Grenze von Moab gelehnt hat.&#8220;<\/p>\n<p>16 Danach von dort weiter nach Beer. Das ist der Brunnen, von dem Jehova zu Moses sagte: &#8222;Sammle das Volk, und ich will ihnen Wasser geben.&#8220;<\/p>\n<p>17 Damals sang Israel dann dieses Lied:<br \/>\n&#8222;Quill empor, o Brunnen! [Im Wechselgesang] antwortet ihm!<\/p>\n<p>18 Ein Brunnen, F\u00fcrsten gruben ihn. Die Edlen des Volkes hoben ihn aus<br \/>\nMit einem Befehlshaberstab, mit ihren eigenen St\u00e4ben.&#8220;<br \/>\nDann weiter von der Wildnis nach Mattana. 19 Und von Mattana weiter nach Nahali\u00ebl, und von Nahali\u00ebl weiter nach Bamoth. 20 Und von Bamoth weiter zu dem Tal, das im Bereich des Feldes von Moab liegt, beim Gipfel des Pisga, und er \u00fcberragt die Fl\u00e4che von Jeschimon.<\/p>\n<p>21 Israel sandte nun Boten zu Sihon, dem K\u00f6nig der Amoriter, und lie\u00df sagen: 22 &#8222;La\u00df mich durch dein Land ziehen. Wir werden nicht in ein Feld oder einen Weingarten abbiegen. Aus keinem Brunnen werden wir Wasser trinken. Auf der K\u00f6nigsstra\u00dfe werden wir marschieren, bis wir dein Gebiet durchzogen haben.&#8220; 23 Und Sihon gestattete Israel nicht, durch sein Gebiet zu ziehen, sondern Sihon sammelte all sein Volk und zog aus, um Israel in der Wildnis zu treffen, und kam nach Jahaz und begann mit Israel zu k\u00e4mpfen. 24 Darauf schlug Israel ihn mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes und nahm Besitz von seinem Land vom Arnon bis zum Jabbok, in der N\u00e4he der S\u00f6hne Ammons; denn Jaser ist die Grenze der S\u00f6hne Ammons.<\/p>\n<p>25 So nahm Israel alle diese St\u00e4dte ein, und Israel begann in allen St\u00e4dten der Amoriter, in Heschbon und allen seinen abh\u00e4ngigen Ortschaften, zu wohnen. 26 Denn Heschbon war die Stadt Sihons. Er war der K\u00f6nig der Amoriter; und er war es, der fr\u00fcher mit dem K\u00f6nig von Moab k\u00e4mpfte und dann sein ganzes Land bis zum Arnon hin aus seiner Hand nahm. 27 Deshalb pflegten die Erz\u00e4hler von Spottversen zu sagen:<br \/>\n&#8222;Kommt nach Heschbon!<br \/>\nM\u00f6ge die Stadt Sihons gebaut werden und sich als fest gegr\u00fcndet erweisen.<\/p>\n<p>28 Denn ein Feuer ist von Heschbon ausgegangen, eine Flamme aus der Stadt Sihons.<br \/>\nEs hat Ar-Moab verzehrt, die Eigent\u00fcmer der H\u00f6hen des Arnon.<\/p>\n<p>29 Wehe dir, Moab! Du wirst bestimmt zugrunde gehen, o Volk des Kamos!<br \/>\nEr wird seine S\u00f6hne gewi\u00df als Fl\u00fcchtlinge hingeben und seine T\u00f6chter in die Gefangenschaft des Amoriterk\u00f6nigs Sihon [f\u00fchren].<\/p>\n<p>30 So la\u00dft uns auf sie schie\u00dfen.<br \/>\nHeschbon wird bestimmt zugrunde gehen bis nach Dibon<br \/>\nUnd die Frauen bis nach Nophach, die M\u00e4nner bis nach Medeba.&#8220;<\/p>\n<p>31 Und Israel begann im Land der Amoriter zu wohnen. 32 Dann sandte Moses einige hin, um Jaser auszukundschaften. Da nahmen sie dessen abh\u00e4ngige Ortschaften ein und enteigneten die Amoriter, die dort waren. 33 Danach wandten sie sich und zogen auf dem Weg nach Baschan hinauf. Daraufhin r\u00fcckte Og, der K\u00f6nig von Baschan, aus, er und sein ganzes Volk, ihnen entgegen, zur Schlacht von Edre\u00ef. 34 Jehova sprach nun zu Moses: &#8222;F\u00fcrchte dich nicht vor ihm, denn ich werde ihn und sein ganzes Volk und sein Land bestimmt in deine Hand geben; und du sollst mit ihm so tun, wie du mit Sihon, dem K\u00f6nig der Amoriter, der in Heschbon wohnte, getan hast.&#8220; 35 Da gingen sie daran, ihn und seine S\u00f6hne und sein ganzes Volk zu schlagen, bis ihm kein \u00dcberlebender \u00fcbrigblieb; und sie nahmen dann von seinem Land Besitz.<\/p>\n<h3>Kapitel 22<\/h3>\n<p>22 Dann zogen die S\u00f6hne Israels weg und lagerten in den W\u00fcstenebenen Moabs jenseits des Jordan von Jericho. 2 Und Balak, der Sohn Zippors, bekam alles zu sehen, was Israel den Amoritern angetan hatte. 3 Und Moab geriet in Schrecken vor dem Volk, weil ihrer viele waren; und Moab begann vor den S\u00f6hnen Israels Grauen zu empfinden. 4 Und Moab sprach dann zu den \u00e4lteren M\u00e4nnern von Midian: &#8222;Jetzt wird diese Versammlung alles rings um uns her auflecken wie ein Stier, der das Gr\u00fcne des Feldes aufleckt.&#8220;<\/p>\n<p>Und Balak, der Sohn Zippors, war zu jener besonderen Zeit K\u00f6nig von Moab. 5 Er sandte nun Boten zu Bileam, dem Sohn Beors, nach Pethor, das am STROM des Landes der S\u00f6hne seines Volkes liegt, um ihn zu rufen, und lie\u00df sagen: &#8222;Siehe! Ein Volk ist aus \u00c4gypten gekommen. Siehe! So weit man sehen kann, haben sie die Erde bedeckt, und sie wohnen direkt vor mir. 6 Und nun komm doch bitte; verfluche mir dieses Volk, denn sie sind m\u00e4chtiger als ich. Vielleicht vermag ich sie zu schlagen, und ich kann sie aus dem Land vertreiben; denn ich wei\u00df wohl, da\u00df der, den du segnest, ein Gesegneter ist und der, dem du fluchst, verflucht ist.&#8220;<\/p>\n<p>7 Darauf zogen die \u00e4lteren M\u00e4nner von Moab und die \u00e4lteren M\u00e4nner von Midian mit dem Wahrsagerlohn in ihrer Hand hin und gingen zu Bileam und redeten Balaks Worte zu ihm. 8 Da sprach er zu ihnen: &#8222;Verbringt die Nacht heute hier, und ich werde euch gewi\u00df Bescheid geben, so wie Jehova zu mir redet.&#8220; Somit blieben die F\u00fcrsten von Moab bei Bileam.<\/p>\n<p>9 Dann kam Gott zu Bileam und sagte: &#8222;Wer sind diese M\u00e4nner bei dir?&#8220; 10 Da sprach Bileam zu dem [wahren] Gott: &#8222;Balak, der Sohn Zippors, der K\u00f6nig von Moab, hat zu mir gesandt und lie\u00df sagen: 11 &#8218;Siehe! Das Volk, das aus \u00c4gypten kommt, und es bedeckt die Erde, so weit das Auge reicht. Komm nun her, verw\u00fcnsche sie mir! Vielleicht kann ich gegen sie k\u00e4mpfen, und ich werde sie bestimmt vertreiben.&#8216; &#8220; 12 Gott aber sprach zu Bileam: &#8222;Du sollst nicht mit ihnen gehen. Du sollst das Volk nicht verfluchen, denn es ist gesegnet.&#8220;<\/p>\n<p>13 Danach stand Bileam am Morgen auf und sagte zu den F\u00fcrsten Balaks: &#8222;Geht in euer Land, denn Jehova hat sich geweigert, mich mit euch gehen zu lassen.&#8220; 14 Da standen die F\u00fcrsten Moabs auf und kamen zu Balak und sprachen: &#8222;Bileam hat sich geweigert, mit uns zu kommen.&#8220;<\/p>\n<p>15 Aber Balak sandte noch andere F\u00fcrsten in gr\u00f6\u00dferer Zahl und geehrtere als die vorherigen. 16 Sie ihrerseits kamen zu Bileam und sprachen zu ihm: &#8222;Dies ist, was Balak, der Sohn Zippors, gesagt hat: &#8218;La\u00df dich bitte nicht davon abhalten, zu mir zu kommen. 17 Denn ich werde dich ganz bestimmt hoch ehren, und alles, was du mir sagst, werde ich tun. So komm doch bitte! Verw\u00fcnsche mir dieses Volk.&#8216; &#8220; 18 Bileam aber antwortete und sagte zu den Dienern Balaks: &#8222;Wenn Balak mir sein Haus voll Silber und Gold g\u00e4be, so k\u00f6nnte ich nicht den Befehl Jehovas, meines Gottes, \u00fcbertreten, um etwas Kleines oder Gro\u00dfes zu tun. 19 Und nun haltet bitte auch ihr euch diese Nacht hier auf, damit ich erfahre, was Jehova ferner mit mir reden wird.&#8220;<\/p>\n<p>20 Dann kam Gott bei Nacht zu Bileam und sprach zu ihm: &#8222;Wenn die M\u00e4nner gekommen sind, dich zu rufen, steh auf, geh mit ihnen. Aber nur das Wort, das ich zu dir reden werde, darfst du reden.&#8220; 21 Danach stand Bileam am Morgen auf und sattelte seine Eselin und ging mit den F\u00fcrsten Moabs.<\/p>\n<p>22 Und der Zorn Gottes begann zu entbrennen, weil er ging; und Jehovas Engel stellte sich dann in den Weg, um ihm zu widerstehen. Und er ritt auf seiner Eselin, und zwei seiner Bediensteten waren bei ihm. 23 Und die Eselin bekam Jehovas Engel zu sehen, der mit seinem gez\u00fcckten Schwert in seiner Hand im Weg stand; und die Eselin versuchte vom Weg abzubiegen, um ins Feld zu gehen, aber Bileam begann die Eselin zu schlagen, um sie auf den Weg zu lenken. 24 Und Jehovas Engel blieb auf dem engen Pfad zwischen den Weing\u00e4rten stehen: eine Steinmauer auf dieser Seite und eine Steinmauer auf jener Seite. 25 Und die Eselin sah Jehovas Engel st\u00e4ndig und begann sich an die Wand zu dr\u00fccken und dr\u00fcckte so Bileams Fu\u00df an die Wand; und dann schlug er sie noch mehr.<\/p>\n<p>26 Jehovas Engel ging nun wieder vor\u00fcber und stellte sich an einen engen Ort, wo kein Weg war, nach rechts oder links abzubiegen. 27 Als die Eselin Jehovas Engel zu sehen bekam, legte sie sich nun unter Bileam nieder, so da\u00df Bileams Zorn entbrannte, und er schlug die Eselin wiederholt mit seinem Stab. 28 Schlie\u00dflich \u00f6ffnete Jehova den Mund der Eselin, und sie sprach zu Bileam: &#8222;Was habe ich dir getan, da\u00df du mich diese drei Male geschlagen hast?&#8220; 29 Daraufhin sagte Bileam zur Eselin: &#8222;Nun, weil du Mutwillen mit mir getrieben hast. W\u00e4re nur ein Schwert in meiner Hand, so h\u00e4tte ich dich jetzt get\u00f6tet!&#8220; 30 Da sprach die Eselin zu Bileam: &#8222;Bin ich nicht deine Eselin, auf der du dein ganzes Leben lang geritten bist bis auf diesen Tag? Pflegte ich dir je auf diese Weise zu tun?&#8220; Hierauf sagte er: &#8222;Nein!&#8220; 31 Und Jehova \u00f6ffnete dann die Augen Bileams, so da\u00df er Jehovas Engel sah, der mit seinem gez\u00fcckten Schwert in seiner Hand auf dem Weg stand. Sogleich beugte er sich nieder und warf sich auf sein Angesicht.<\/p>\n<p>32 Dann sprach Jehovas Engel zu ihm: &#8222;Warum hast du deine Eselin diese drei Male geschlagen? Siehe! Ich &#8211; ich bin ausgezogen, um Widerstand zu leisten, weil dein Weg \u00fcberst\u00fcrzt gegen meinen Willen gewesen ist. 33 Und die Eselin sah mich schlie\u00dflich und versuchte diese drei Male, vor mir abzubiegen. Angenommen, sie w\u00e4re nicht vor mir abgebogen! Denn dich h\u00e4tte ich jetzt schon get\u00f6tet, sie aber h\u00e4tte ich am Leben erhalten.&#8220; 34 Darauf sagte Bileam zu Jehovas Engel: &#8222;Ich habe ges\u00fcndigt, denn ich wu\u00dfte nicht, da\u00df du es warst, der sich mir im Weg entgegenstellte. Und nun, wenn es b\u00f6se ist in deinen Augen, la\u00df mich meinen Weg zur\u00fcckgehen.&#8220; 35 Jehovas Engel aber sprach zu Bileam: &#8222;Geh mit den M\u00e4nnern; und nichts als das Wort, das ich zu dir reden werde, darfst du reden.&#8220; Und Bileam ging mit den F\u00fcrsten Balaks weiter.<\/p>\n<p>36 Als Balak zu h\u00f6ren bekam, da\u00df Bileam gekommen sei, zog er ihm sogleich zur Stadt Moabs entgegen, die am Ufer des Arnon liegt, der am \u00e4u\u00dfersten Ende des Gebietes ist. 37 Dann sagte Balak zu Bileam: &#8222;Habe ich nicht ausdr\u00fccklich nach dir gesandt, um dich zu rufen? Warum bist du nicht zu mir gekommen? Bin ich denn wirklich und wahrhaftig nicht imstande, dich zu ehren?&#8220; 38 Darauf sprach Bileam zu Balak: &#8222;Siehe, ich bin jetzt zu dir gekommen. Werde ich \u00fcberhaupt etwas reden k\u00f6nnen? Das Wort, das Gott in meinen Mund legen wird, das werde ich reden.&#8220;<\/p>\n<p>39 So ging Bileam mit Balak, und sie kamen nach Kirjath-Huzoth. 40 Und Balak ging daran, Rinder und Schafe zu opfern und davon an Bileam und die F\u00fcrsten, die bei ihm waren, zu senden. 41 Und es geschah am Morgen, da\u00df Balak Bileam dann nahm und ihn nach Bamoth-Baal hinaufbrachte, damit er von dort aus das Volk als Ganzes sehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<h3>Kapitel 23<\/h3>\n<p>23 Dann sagte Bileam zu Balak: &#8222;Baue mir an dieser Stelle sieben Alt\u00e4re, und mache mir an dieser Stelle sieben Stiere und sieben Widder bereit.&#8220; 2 Balak tat sogleich so, wie Bileam geredet hatte. Danach opferten Balak und Bileam auf jedem Altar einen Stier und einen Widder. 3 Und Bileam sprach weiter zu Balak: &#8222;Stell dich neben dein Brandopfer, und la\u00df mich gehen. Vielleicht wird Jehova F\u00fchlung mit mir nehmen und sich mit mir treffen. In diesem Fall werde ich dir gewi\u00df mitteilen, was immer er mir zeigen wird.&#8220; So begab er sich auf einen kahlen H\u00fcgel.<\/p>\n<p>4 Als Gott mit Bileam F\u00fchlung nahm, sagte dieser dann zu IHM: &#8222;Ich habe die sieben Alt\u00e4re reihenweise aufgestellt, und ich bin darangegangen, auf jedem Altar einen Stier und einen Widder zu opfern.&#8220; 5 Demzufolge legte Jehova ein Wort in den Mund Bileams und sprach: &#8222;Kehre zu Balak zur\u00fcck, und das ist, was du reden wirst.&#8220; 6 Da kehrte er zu ihm zur\u00fcck, und siehe, er und alle F\u00fcrsten von Moab hatten sich neben sein Brandopfer gestellt. 7 Dann hob er seinen Spruch an und sagte:<br \/>\n&#8222;Von Aram her versuchte Balak, der K\u00f6nig von Moab, mich zu geleiten,<br \/>\nVon den Bergen des Ostens her:<br \/>\n,Komm doch, verfluche mir doch Jakob.<br \/>\nJa komm doch, k\u00fcndige doch Israel Strafe an.&#8216;<\/p>\n<p>8 Wie k\u00f6nnte ich die verw\u00fcnschen, die Gott nicht verw\u00fcnscht hat?<br \/>\nUnd wie k\u00f6nnte ich denen Strafe ank\u00fcndigen, denen Jehova nicht Strafe angek\u00fcndigt hat?<\/p>\n<p>9 Denn vom Gipfel der Felsen sehe ich sie,<br \/>\nUnd von den H\u00fcgeln her erblicke ich sie.<br \/>\nAls ein Volk f\u00fcr sich zelten sie dort st\u00e4ndig.<br \/>\nUnd unter die Nationen rechnen sie sich nicht.<\/p>\n<p>10 Wer hat die Staubk\u00f6rnchen Jakobs berechnet,<br \/>\nUnd wer hat den vierten Teil Israels gez\u00e4hlt?<br \/>\nMeine Seele m\u00f6ge den Tod der Rechtschaffenen sterben,<br \/>\nUnd mein Ende m\u00f6ge sp\u00e4ter gleich dem ihrigen werden.&#8220;<\/p>\n<p>11 Darauf sprach Balak zu Bileam: &#8222;Was hast du mir angetan? Um meine Feinde zu verw\u00fcnschen, holte ich dich, und siehe, du hast sie bis zum \u00e4u\u00dfersten gesegnet.&#8220; 12 Er seinerseits antwortete und sagte: &#8222;Sollte ich nicht darauf achten, das zu reden, was immer Jehova in meinen Mund legen mag?&#8220;<\/p>\n<p>13 Dann sprach Balak zu ihm: &#8222;Komm doch bitte mit mir an einen anderen Ort, von dem aus du sie sehen kannst. Nur das \u00c4u\u00dferste von ihnen wirst du sehen, und du wirst nicht alle von ihnen sehen. Und von dort aus verw\u00fcnsche sie mir.&#8220; 14 Da nahm er ihn mit auf das Feld Zophim, zum Gipfel des Pisga, und dann baute er sieben Alt\u00e4re und opferte auf jedem Altar einen Stier und einen Widder. 15 Danach sagte er zu Balak: &#8222;Stell dich hier neben dein Brandopfer, und was mich betrifft, la\u00df mich dort F\u00fchlung mit ihm nehmen.&#8220; 16 Darauf nahm Jehova F\u00fchlung mit Bileam und legte ein Wort in seinen Mund und sprach: &#8222;Kehre zu Balak zur\u00fcck, und das ist, was du reden wirst.&#8220; 17 So kam er zu ihm, und siehe, er stand neben seinem Brandopfer und die F\u00fcrsten Moabs mit ihm. Dann sprach Balak zu ihm: &#8222;Was hat Jehova geredet?&#8220; 18 Darauf hob er seinen Spruch an und sagte:<br \/>\n&#8222;Steh auf, Balak, und h\u00f6re!<br \/>\nLeih mir doch dein Ohr, o Sohn Zippors.<\/p>\n<p>19 Gott ist nicht ein Mensch, da\u00df er l\u00fcgen w\u00fcrde,<br \/>\nNoch ein Menschensohn, da\u00df er Bedauern empf\u00e4nde.<br \/>\nHat er es selbst gesagt und wird es nicht tun,<br \/>\nUnd hat er geredet und wird es nicht ausf\u00fchren?<\/p>\n<p>20 Siehe! Ich bin geholt worden, zu segnen,<br \/>\nUnd ER hat gesegnet, und ich werde es nicht r\u00fcckg\u00e4ngig machen.<\/p>\n<p>21 Er hat keine unheimliche Macht gegen Jakob in Betracht gezogen,<br \/>\nUnd kein Ungemach hat er gegen Israel gesehen.<br \/>\nJehova, sein Gott, ist mit ihm.<br \/>\nUnd die laute Begr\u00fc\u00dfung eines K\u00f6nigs ist in seiner Mitte.<\/p>\n<p>22 Gott bringt sie aus \u00c4gypten heraus.<br \/>\nSein ist der schnelle Lauf gleich dem eines Wildstiers.<\/p>\n<p>23 Denn es gibt keinen ungl\u00fcckk\u00fcndenden Bannspruch gegen Jakob<br \/>\nNoch irgendeine Wahrsagerei gegen Israel.<br \/>\nZu dieser Zeit kann von Jakob und Israel gesagt werden:<br \/>\n,Was hat Gott bewirkt!&#8216;<\/p>\n<p>24 Siehe, ein Volk wird aufstehen wie ein L\u00f6we,<br \/>\nUnd wie der L\u00f6we wird es sich erheben.<br \/>\nEs wird sich nicht niederlegen, bis es Raub fressen kann,<br \/>\nUnd das Blut Erschlagener wird es trinken.&#8220;<\/p>\n<p>25 Darauf sprach Balak zu Bileam: &#8222;Wenn du es einerseits gar nicht verw\u00fcnschen kannst, dann solltest du es andererseits auch bestimmt nicht segnen.&#8220; 26 Bileam antwortete darauf und sagte zu Balak: &#8222;Redete ich nicht zu dir, indem [ich] sprach: &#8218;Alles, was Jehova reden wird, das werde ich tun.&#8216;?&#8220;<\/p>\n<p>27 Dann sagte Balak zu Bileam: &#8222;Komm doch bitte. Ich will dich noch an einen anderen Ort mitnehmen. Vielleicht wird es recht sein in den Augen des [wahren] Gottes, so da\u00df du es mir bestimmt von dort aus verw\u00fcnschen wirst.&#8220; 28 Darauf nahm Balak Bileam mit auf den Gipfel des Peor, der gegen Jeschimon schaut. 29 Dann sprach Bileam zu Balak: &#8222;Bau mir an dieser Stelle sieben Alt\u00e4re, und mache mir an dieser Stelle sieben Stiere und sieben Widder bereit.&#8220; 30 Da tat Balak so, wie es Bileam gesagt hatte, und er opferte dann auf jedem Altar einen Stier und einen Widder.<\/p>\n<h3>Kapitel 24<\/h3>\n<p>24 Als Bileam schlie\u00dflich sah, da\u00df es in den Augen Jehovas gut war, Israel zu segnen, ging er nicht wie die anderen Male auf irgendwelche ungl\u00fcckk\u00fcndenden Omen aus, sondern richtete sein Angesicht zur Wildnis hin. 2 Als Bileam seine Augen erhob und Israel nach seinen St\u00e4mmen in Zelten gelagert sah, da kam der Geist Gottes \u00fcber ihn. 3 Somit hob er seinen Spruch an und sagte:<br \/>\n&#8222;Ausspruch Bileams, des Sohnes Beors,<br \/>\nUnd Ausspruch des kr\u00e4ftigen Mannes mit dem unverschlossenen Auge,<br \/>\n4 Ausspruch dessen, der die Reden Gottes h\u00f6rt,<br \/>\nDer eine Vision des Allm\u00e4chtigen zu sehen bekam,<br \/>\nW\u00e4hrend er mit enth\u00fcllten Augen niederfiel:<\/p>\n<p>5 Wie gut sehen deine Zelte aus, o Jakob, deine Wohnst\u00e4tten, o Israel!<\/p>\n<p>6 Wie Wildbacht\u00e4ler haben sie sich lang hingezogen,<br \/>\nWie G\u00e4rten am Strom.<br \/>\nWie Aloepflanzen, die Jehova gepflanzt hat,<br \/>\nWie Zedern an den Wassern.<\/p>\n<p>7 Wasser rieselt st\u00e4ndig aus seinen beiden ledernen Eimern,<br \/>\nUnd seine Saat ist an vielen Wassern.<br \/>\nSein K\u00f6nig wird auch h\u00f6her sein als Agag,<br \/>\nUnd sein K\u00f6nigreich wird erhoben werden.<\/p>\n<p>8 Gott bringt ihn aus \u00c4gypten heraus;<br \/>\nDer schnelle Lauf eines Wildstiers ist ihm eigen.<br \/>\nEr wird die Nationen, seine Bedr\u00fccker, verzehren,<br \/>\nUnd ihre Knochen wird er zernagen, und er wird sie mit seinen Pfeilen zerschmettern.<\/p>\n<p>9 Er kauerte sich nieder, er legte sich hin wie der L\u00f6we,<br \/>\nUnd, wie ein L\u00f6we, wer wagt es, ihn aufzust\u00f6ren?<br \/>\nDie dich segnen, sind die Gesegneten,<br \/>\nUnd die dir fluchen, sind die Verfluchten.&#8220;<\/p>\n<p>10 Darauf entbrannte Balaks Zorn gegen Bileam, und er schlug seine H\u00e4nde zusammen, und Balak sagte weiter zu Bileam: &#8222;Um meine Feinde zu verw\u00fcnschen, habe ich dich gerufen, und siehe, du hast sie bis zum \u00e4u\u00dfersten gesegnet diese drei Male. 11 Und nun, lauf hin zu deinem Ort. Ich hatte mir gesagt, ich w\u00fcrde dich ganz bestimmt ehren, doch siehe, Jehova hat dich von Ehre abgehalten.&#8220;<\/p>\n<p>12 Bileam seinerseits sprach zu Balak: &#8222;Hatte ich nicht auch zu deinen Boten, die du zu mir sandtest, geredet, indem [ich] sagte: 13 &#8218;Wenn Balak mir sein Haus voll Silber und Gold g\u00e4be, so k\u00f6nnte ich nicht den Befehl Jehovas \u00fcbertreten, um aus meinem eigenen Herzen etwas Gutes oder B\u00f6ses zu tun. Was immer Jehova reden wird, das werde ich reden.&#8216;? 14 Und nun, siehe, ich gehe hin zu meinem Volk. Komm doch, ich will dir ratend anzeigen, was dieses Volk deinem Volk danach, am Ende der Tage, tun wird.&#8220; 15 So hob er seinen Spruch an und sagte:<br \/>\n&#8222;Ausspruch Bileams, des Sohnes Beors,<br \/>\nUnd Ausspruch des kr\u00e4ftigen Mannes mit dem unverschlossenen Auge,<br \/>\n16 Ausspruch dessen, der die Reden Gottes h\u00f6rt,<br \/>\nUnd dessen, der die Kenntnis des H\u00f6chsten kennt &#8211;<br \/>\nEine Vision des Allm\u00e4chtigen bekam er zu sehen,<br \/>\nW\u00e4hrend er mit enth\u00fcllten Augen niederfiel:<\/p>\n<p>17 Ich werde ihn sehen, doch nicht jetzt;<br \/>\nIch werde ihn erblicken, doch nicht nahe.<br \/>\nEin Stern wird bestimmt aus Jakob hervortreten,<br \/>\nUnd ein Zepter wird tats\u00e4chlich aus Israel erstehen.<br \/>\nUnd er wird gewi\u00df die Schl\u00e4fen Moabs zerschmettern<br \/>\nUnd den Sch\u00e4del aller S\u00f6hne des Kriegstumults.<\/p>\n<p>18 Und Edom soll ein Besitz werden,<br \/>\nJa, Seir soll der Besitz seiner Feinde werden,<br \/>\nW\u00e4hrend Israel seinen Mut entfaltet.<\/p>\n<p>19 Und aus Jakob wird einer darangehen zu unterwerfen,<br \/>\nUnd er soll jeden \u00dcberlebenden aus der Stadt vernichten.&#8220;<\/p>\n<p>20 Als er Amalek zu sehen bekam, setzte er seinen Spruch fort und sagte weiter:<br \/>\n&#8222;Der Erstling der Nationen war Amalek,<br \/>\nAber sein Ende danach wird sogar sein Untergang sein.&#8220;<\/p>\n<p>21 Als er die Keniter zu sehen bekam, setzte er seinen Spruch fort und sagte weiter:<br \/>\n&#8222;Dauerhaft ist dein Wohnsitz, und auf den zerkl\u00fcfteten Felsen gesetzt ist deine Wohnung.<\/p>\n<p>22 Doch wird einer es sein, der Kajin verbrennen wird.<br \/>\nWie lange geht es noch, bis Assyrien dich gefangen wegf\u00fchren wird?&#8220;<\/p>\n<p>23 Und er setzte seinen Spruch fort und sagte weiter:<br \/>\n&#8222;Wehe! Wer wird am Leben bleiben, wenn Gott es verursacht?<\/p>\n<p>24 Und da werden Schiffe sein von der K\u00fcste Kittims,<br \/>\nUnd sie werden bestimmt Assyrien niederdr\u00fccken.<br \/>\nUnd sie werden Eber tats\u00e4chlich niederdr\u00fccken.<br \/>\nAber auch er wird schlie\u00dflich zugrunde gehen.&#8220;<\/p>\n<p>25 Danach stand Bileam auf und ging und kehrte an seinen Ort zur\u00fcck. Und auch Balak ging seines Weges.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 21 21 Nun bekam der Kanaaniter, der K\u00f6nig von Arad, der im Negeb wohnte, zu h\u00f6ren, da\u00df Israel auf dem Weg von Atharim gekommen war, und er begann mit Israel zu k\u00e4mpfen und einige von ihnen als Gefangene wegzuf\u00fchren. 2 Demzufolge legte Israel Jehova ein Gel\u00fcbde ab und sprach: &#8222;Wenn du dieses Volk ganz [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[170,23,3,2],"tags":[606],"class_list":["post-412","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-4-mose","category-eigene-gedanken-zum-geschehen","category-erganzender-stoff","category-text-in-der-bibel","tag-bileam"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=412"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/412\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":459,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/412\/revisions\/459"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}