
{"id":3457,"date":"2013-06-13T10:17:59","date_gmt":"2013-06-13T09:17:59","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=3457"},"modified":"2013-06-13T10:17:59","modified_gmt":"2013-06-13T09:17:59","slug":"was-ist-die-unvergebbare-sunde-die-den-tod-nach-sich-zieht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=3457","title":{"rendered":"was ist die &#8222;unvergebbare S\u00fcnde&#8220;, &#8222;die den Tod nach sich zieht&#8220;?"},"content":{"rendered":"<p><strong>1. Johannes 5:16<\/strong><\/p>\n<p>zu Vers 16 mit der unvergebbaren S\u00fcnde, die den Tod nach sich zieht, einige Gedanken aus dem <a href=\"http:\/\/m.wol.jw.org\/de\/wol\/d\/r10\/lp-x\/1200001142#h=15:1090-15:1630\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Einsichtenbuch<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>Wenn sie allerdings S\u00fcnde <strong>treiben<\/strong>, indem sie vom Glauben abfallen, verlieren sie ihren beg\u00fcnstigten Stand als Gerechte vor Gott, weil sie \u201eden Sohn Gottes f\u00fcr sich aufs neue an den Pfahl bringen und ihn der \u00f6ffentlichen Schande aussetzen\u201c (Heb 6:4-8). Solchen steht die Vernichtung bevor (Heb 10:26-31, 38, 39). Daher sprach Jesus von der S\u00fcnde, die nicht vergeben wird, und der Apostel Johannes unterschied zwischen der S\u00fcnde, \u201edie nicht den Tod nach sich zieht\u201c, und der S\u00fcnde, \u201edie den Tod nach sich zieht\u201c (Mat 12:31, 32; 1Jo 5:16, 17).<\/p><\/blockquote>\n<p>im <a href=\"http:\/\/m.wol.jw.org\/de\/wol\/d\/r10\/lp-x\/1200004132#h=49:0-49:492\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Einsichtenbuch Teil 2<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>In 1. Johannes 5:16, 17 weist Johannes offensichtlich auf<strong> willentliche, wissentliche<\/strong> S\u00fcnder hin, denn er erw\u00e4hnt \u201eeine S\u00fcnde, die den Tod nach sich zieht\u201c, und stellt sie einer S\u00fcnde gegen\u00fcber, die nicht den Tod nach sich zieht. (Vgl. 4Mo 15:30.) Ein Christ w\u00fcrde f\u00fcr jemand, der nachweislich eine solch willentliche, wissentliche S\u00fcnde begangen hat, nicht beten. Nat\u00fcrlich ist Gott der Richter, der die Herzenseinstellung des S\u00fcnders endg\u00fcltig beurteilt. (Vgl. Jer 7:16; Mat 5:44; Apg 7:60.)<\/p>\n<p>Es gibt jedoch \u201eeine S\u00fcnde, die den Tod nach sich zieht\u201c, die S\u00fcnde gegen den heiligen Geist, <strong>ein absichtliches Treiben von S\u00fcnde<\/strong>, wof\u00fcr es keine <a href=\"http:\/\/m.wol.jw.org\/de\/wol\/d\/r10\/lp-x\/1200001554#h=6:917-6:1199\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Vergebung<\/a> gibt. F\u00fcr die, die auf diese Weise s\u00fcndigen, sollten wir nicht beten (1Jo 5:16; Mat 12:31; Heb 10:26, 27; siehe GEIST; S\u00dcNDE).<\/p><\/blockquote>\n<p>und hier noch <a href=\"http:\/\/m.wol.jw.org\/de\/wol\/d\/r10\/lp-x\/2001887#h=4:216-7:460\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Fragen von Lesern<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>Dann erkl\u00e4rte Johannes in bezug auf Gebete zugunsten Dritter: \u201eWenn jemand seinen Bruder beim Begehen einer S\u00fcnde erblickt, die nicht den Tod nach sich zieht, so wird er bitten, und er wird ihm Leben geben, ja denen, die nicht so s\u00fcndigen, da\u00df sie sich den Tod zuziehen. Es gibt eine S\u00fcnde, die den Tod nach sich zieht. Nicht da\u00df er diese S\u00fcnde betreffend bitten soll, sage ich ihm\u201c (1. Johannes 5:16). Jesus sprach ebenfalls von einer S\u00fcnde, die \u2018nicht vergeben werden wird\u2019: der S\u00fcnde gegen den heiligen Geist (Matth\u00e4us 12:31, 32). &#8230; . <strong>Ein typisches Beispiel ist K\u00f6nig Manasse von Juda<\/strong>.<\/p>\n<p>Er errichtete Alt\u00e4re f\u00fcr falsche G\u00f6tter, opferte seine eigenen S\u00f6hne, trieb Spiritismus und stellte ein geschnitztes Bild im Tempel Jehovas auf. Die Bibel sagt, Manasse und das Volk h\u00e4tten B\u00f6ses getan, \u201emehr als die Nationen, die Jehova vor den S\u00f6hnen Israels her vertilgt hatte\u201c. F\u00fcr all das bestrafte Jehova Manasse, indem er ihn in Fesseln nach Babylon wegf\u00fchren lie\u00df (2. K\u00f6nige 21:1-9; 2. Chronika 33:1-11).<\/p>\n<p>Waren Manasses \u2014 zugegebenerma\u00dfen schwerwiegende \u2014 S\u00fcnden von der Art, die \u2018den Tod nach sich zieht\u2019? Offenbar <strong>nicht<\/strong>, denn in dem Bericht hei\u00dft es weiter \u00fcber ihn: \u201eSobald es ihm Bedr\u00e4ngnis verursachte, bes\u00e4nftigte er das Angesicht Jehovas, seines Gottes, und dem\u00fctigte sich st\u00e4ndig tief wegen des Gottes seiner Vorv\u00e4ter. Und er betete fortw\u00e4hrend zu IHM, so da\u00df ER sich von ihm erbitten lie\u00df, und ER h\u00f6rte sein Flehen um Gunst und brachte ihn nach Jerusalem in sein K\u00f6nigtum zur\u00fcck; und Manasse erkannte, da\u00df Jehova der wahre Gott ist\u201c (2. Chronika 33:12, 13).<\/p><\/blockquote>\n<p>was ist die S\u00fcnde gegen den Heiligen Geist?<\/p>\n<blockquote><p>Deswegen sage ich euch: Jede Art von S\u00fcnde und L\u00e4sterung wird den Menschen vergeben werden, aber die L\u00e4sterung gegen den Geist wird nicht vergeben werden. 32 Zum Beispiel, wer irgendein Wort gegen den Menschensohn redet, dem wird vergeben werden; wer immer aber gegen den heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, nein, weder in diesem System der Dinge noch in dem kommenden.<br \/>\n(Matth\u00e4us 12:31-329<\/p><\/blockquote>\n<p>hierzug eine Erkl\u00e4rung aus einem <a href=\"http:\/\/m.wol.jw.org\/de\/wol\/d\/r10\/lp-x\/2007525#h=11:0-12:640\" target=\"_blank\">WT von 2007<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>8 Hohe j\u00fcdische Geistliche, die im ersten Jahrhundert <strong>Jesus Christus <em>b\u00f6swillig<\/em> Widerstand leisteten<\/strong>, s\u00fcndigten gegen den heiligen Geist. Sie konnten nicht \u00fcbersehen haben, dass Gottes Geist in Jesus wirkte, als er zur Ehre Jehovas Wunder vollbrachte. Doch diese Feinde Christi schrieben die Macht Satan, dem Teufel, zu. Wie Jesus sagte, begehen die, die so gegen Gottes heiligen Geist l\u00e4stern, eine S\u00fcnde, die weder in dem gegenw\u00e4rtigen \u201eSystem der Dinge noch in dem kommenden\u201c vergeben werden kann (Matth\u00e4us 12:22-32).<\/p>\n<p>9 Gottesl\u00e4sterung ist <strong>diffamierende, verletzende oder ver\u00e4chtliche Rede<\/strong>. Da der heilige Geist von Gott stammt, ist das Reden gegen diesen Geist <strong>dasselbe, als widerspr\u00e4che man Jehova<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Reuelos<\/strong> so zu reden ist unverzeihlich. Was Jesus \u00fcber diese S\u00fcnde sagte, zeigt, dass er Menschen meinte, die <strong>sich vors\u00e4tzlich der Wirkung von Gottes heiligem Geist widersetzen<\/strong>. Da Jehovas Geist in Jesus wirkte, die Gegner aber diese Kraft dem Teufel zuschrieben, l\u00e4sterten sie s\u00fcndhaft gegen den Geist. Folglich erkl\u00e4rte Jesus: \u201eWer immer aber gegen den heiligen Geist l\u00e4stert, erlangt niemals Vergebung, sondern ist ewiger S\u00fcnde schuldig\u201c (Markus 3:20-29).<\/p><\/blockquote>\n<p>aus einer Zusammenfassung:<\/p>\n<blockquote><p><strong><em>Was ist unter einer S\u00fcnde gegen den heiligen Geist zu verstehen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es ist m\u00f6glich, gegen Jehovas heiligen Geist zu s\u00fcndigen, das hei\u00dft eine S\u00fcnde zu begehen, die nicht vergeben wird (Matth\u00e4us 12:31). Ob eine unverzeihliche S\u00fcnde vorliegt, entscheidet Gott, und er kann jemand seinen Geist entziehen (Psalm 51:11). Wer jedoch eine S\u00fcnde <strong>zutiefst bedauert<\/strong>, zeigt wahrscheinlich <strong>echte<\/strong> Reue und hat <strong>nicht<\/strong> gegen den Geist ges\u00fcndigt (15. 7., Seite 16, 17).<\/p><\/blockquote>\n<p>weitere Gedanken finden wir in einem <a href=\"http:\/\/m.wol.jw.org\/de\/wol\/d\/r10\/lp-x\/102003084#h=0:0-16:48\" target=\"_blank\">Erwachet von 2003<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p><strong><em>Was sagt die Bibel?<\/em><\/strong><br \/>\n<strong>Gibt es die unvergebbare S\u00fcnde?<\/strong><\/p>\n<p>GIBT es eine h\u00e4rtere Strafe als den Tod? Ja, und zwar zu sterben ohne die Hoffnung auf eine Auferstehung, weil man die unvergebbare S\u00fcnde begangen hat. Jesus erw\u00e4hnte eine Art von S\u00fcnde, die \u2018nicht vergeben wird\u2019 (Matth\u00e4us 12:31).<\/p>\n<p>Die Bibel beschreibt Jehova allerdings als einen Gott, der gern vergibt. Menschen haben zwar die Neigung, zu grollen und sich unvers\u00f6hnlich zu zeigen, aber Gott \u2018vergibt in gro\u00dfem Ma\u00dfe\u2019 (Jesaja 55:7-9). Er hat sogar unter gro\u00dfen eigenen Opfern seinen lieben Sohn auf die Erde gesandt, damit er ein S\u00fchnopfer leistet. Dieses ist so wertvoll, dass es unsere S\u00fcnden ausl\u00f6schen kann (Johannes 3:16, 17; Apostelgeschichte 3:19; 1. Johannes 2:1, 2).<\/p>\n<p>Gott wird zu der von ihm vorgesehenen Zeit viele Menschen auferwecken, die zu Lebzeiten zwar schwerwiegend ges\u00fcndigt haben, f\u00fcr ihre vergangenen Taten aber nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden (Apostelgeschichte 24:15; R\u00f6mer 6:23). Jesus sagte ja auch, dass au\u00dfer der unvergebbaren S\u00fcnde \u2018jede Art von S\u00fcnde und L\u00e4sterung vergeben wird\u2019 (Matth\u00e4us 12:31). Und so fragt man sich vielleicht, was so schlimm sein k\u00f6nnte, dass es bei Gott unentschuldbar ist.<\/p>\n<p><strong>Wenn Reue nicht mehr m\u00f6glich ist<\/strong><\/p>\n<p>Jesu warnende Worte bezogen sich auf eine willentliche und vors\u00e4tzliche \u201eL\u00e4sterung gegen den Geist\u201c. Von dieser Art von S\u00fcnde wird man nicht freigesprochen. Jesus f\u00fcgte noch hinzu: \u201e. . . nein, weder in diesem System der Dinge noch in dem kommenden\u201c (Matth\u00e4us 12:31, 32). Personen, die sich dieser S\u00fcnde schuldig gemacht haben, werden nicht auferweckt.<\/p>\n<p>Worum handelt es sich bei der L\u00e4sterung gegen den Geist? Diese L\u00e4sterung entspringt dem Herzen und verr\u00e4t Boshaftigkeit, ja b\u00f6swillige Absicht. Die S\u00fcnde, Gottes heiligem Geist zu widerstehen, wird durch ihre Vors\u00e4tzlichkeit umso schwerwiegender. Zur Verdeutlichung k\u00f6nnte man anf\u00fchren, dass in manchen L\u00e4ndern das Gesetz zwischen Mord und Totschlag unterscheidet, je nach dem zugrunde liegenden Beweggrund oder der Tatausf\u00fchrung, und die Todesstrafe auf Mord beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Der Apostel Paulus war ehemals ein L\u00e4sterer. Aber wie er selbst sagte, wurde ihm Barmherzigkeit erwiesen, weil er \u201eunwissend war\u201c (1. Timotheus 1:13). Gegen den heiligen Geist zu s\u00fcndigen hei\u00dft, sich ihm willentlich zu widersetzen. Das Herz eines solchen Menschen ist so b\u00f6se, dass ein Punkt erreicht wird, an dem es kein Zur\u00fcck mehr gibt.<\/p>\n<p>Paulus bezog sich offensichtlich auf diese Art der S\u00fcnde, als er schrieb: \u201eEs ist unm\u00f6glich, diejenigen, die ein f\u00fcr alle Mal erleuchtet worden sind und die die himmlische freie Gabe geschmeckt haben und die des heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und die das vortreffliche Wort Gottes und die Kr\u00e4fte des kommenden Systems der Dinge geschmeckt haben, die aber abgefallen sind, wiederum zur Reue zu beleben\u201c (Hebr\u00e4er 6:4-6). Der Apostel sagte au\u00dferdem: \u201eWenn wir willentlich S\u00fcnde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer f\u00fcr S\u00fcnden mehr \u00fcbrig\u201c (Hebr\u00e4er 10:26).<\/p>\n<p>Was Jesus dazu veranlasste, vor der unvergebbaren S\u00fcnde zu warnen, war das Verhalten einiger religi\u00f6ser F\u00fchrer. Sie beachteten seine Warnung allerdings nicht, ja lie\u00dfen ihn sogar umbringen. Sp\u00e4ter bekamen sie den unwiderlegbaren Beweis daf\u00fcr zu h\u00f6ren, dass der heilige Geist ein Wunder vollbracht hatte. Ihnen wurde mitgeteilt, dass Jesus von den Toten auferweckt worden war. Jesus war eindeutig der Christus! Dennoch widersetzten sie sich in ihrer Boshaftigkeit dem heiligen Geist, indem sie die r\u00f6mischen Soldaten bestachen, L\u00fcgen \u00fcber Jesu Auferstehung zu verbreiten (Matth\u00e4us 28:11-15).<\/p>\n<p><strong>Warnung f\u00fcr wahre Christen<\/strong><\/p>\n<p>Warum nehmen sich wahre Christen die Warnung vor der unvergebbaren S\u00fcnde zu Herzen? Weil sich, selbst wenn man eine genaue Erkenntnis \u00fcber Gott und die Wirkungsweise des heiligen Geistes hat, ein b\u00f6ses Herz entwickeln k\u00f6nnte (Hebr\u00e4er 3:12). Man darf nicht denken, so etwas k\u00f6nne einem nie passieren. Dabei denke man nur an Judas Iskariot. Zuerst war er ein treuer Nachfolger Jesu. Er wurde als einer der 12 Apostel ausgew\u00e4hlt und musste demnach ein redlicher Mensch gewesen sein. Doch irgendwann fing er an, schlechte Gedanken und W\u00fcnsche in sich aufkommen zu lassen, und schlie\u00dflich beherrschten sie ihn. Obwohl er die unglaublichen Wunder, die Jesus wirkte, mit eigenen Augen sah, stahl er in dieser Zeit immer wieder Geld. Und dann verriet er des Geldes wegen in voller Absicht den Sohn Gottes.<\/p>\n<p>Manche ehemals treue Christen haben sich vielleicht aus Bitterkeit, Stolz oder Habgier in voller Absicht von Gott zur\u00fcckgezogen und k\u00e4mpfen nun als Abgefallene gegen den heiligen Geist. Sie widersetzen sich willentlich den eindeutigen Auswirkungen des heiligen Geistes. Haben diese Menschen die unvergebbare S\u00fcnde begangen? Jehova ist der endg\u00fcltige Richter (R\u00f6mer 14:12).<\/p>\n<p>Anstatt andere zu richten, tun wir gut daran, uns vor geheimen S\u00fcnden zu h\u00fcten, durch die sich unser Herz allm\u00e4hlich verh\u00e4rten kann (Epheser 4:30). Und es tr\u00f6stet uns, zu wissen, dass Jehova uns in gro\u00dfem Ma\u00dfe vergibt, selbst schwerwiegende S\u00fcnden, wenn wir sie bereuen (Jesaja 1:18, 19).<\/p><\/blockquote>\n<p>Im Einsichtenbuch unter dem Thema <a href=\"http:\/\/m.wol.jw.org\/de\/wol\/d\/r10\/lp-x\/1200003709#h=59:0-62:1068\" target=\"_blank\">&#8222;Auferstehung&#8220;<\/a> finden wir folgende Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Die S\u00fcnde gegen den heiligen Geist<\/strong><\/p>\n<p>Jesus Christus sagte, da\u00df einem Menschen, der gegen den heiligen Geist s\u00fcndige, weder im gegenw\u00e4rtigen noch im kommenden System der Dinge vergeben werde (Mat 12:31, 32). Wer von Gott wegen einer in diesem System der Dinge gegen den heiligen Geist begangenen S\u00fcnde verurteilt wird, wird nicht auferstehen, denn da ihm seine S\u00fcnden nicht vergeben werden, w\u00e4re die Auferstehung f\u00fcr ihn nutzlos. Jesus verurteilte Judas Iskariot, indem er ihn \u201eSohn der Vernichtung\u201c nannte. Das L\u00f6segeld wird nicht auf ihn angewandt werden, und da seine Vernichtung durch ein unwiderrufliches Urteil bereits feststeht, wird er nicht auferstehen (Joh 17:12).<\/p>\n<p>Jesus sagte zu seinen Gegnern, den religi\u00f6sen F\u00fchrern der Juden: \u201eWie solltet ihr dem Gericht der Gehenna [ein Symbol der ewigen Vernichtung] entfliehen?\u201c (Mat 23:33; siehe GEHENNA). Damit gab er zu verstehen, da\u00df diese Personen, wenn sie nicht vor ihrem Tod zu Gott umkehrten, ein endg\u00fcltiges Strafurteil \u00fcber sich bringen w\u00fcrden. In diesem Fall w\u00fcrde ihnen eine Auferstehung nichts n\u00fctzen. Das gleiche scheint auf den \u2018Menschen der Gesetzlosigkeit\u2019 zuzutreffen (2Th 2:3, 8; siehe MENSCH DER GESETZLOSIGKEIT).<\/p>\n<p>Paulus sagte von denen, die die Wahrheit erkannt und den heiligen Geist empfangen haben, dann aber abgefallen sind, da\u00df sie in einen Zustand geraten, in dem es unm\u00f6glich ist, sie \u201ewiederum zur Reue zu beleben, da sie den Sohn Gottes f\u00fcr sich aufs neue an den Pfahl bringen und ihn der \u00f6ffentlichen Schande aussetzen\u201c. Das L\u00f6segeld kann ihnen nicht mehr helfen; darum werden sie nicht auferstehen. Der Apostel vergleicht solche Personen mit einem Acker, der nur Dornen und Disteln hervorbringt, deswegen verworfen und schlie\u00dflich verbrannt wird. Das veranschaulicht, was ihnen bevorsteht: endg\u00fcltige Vernichtung (Heb 6:4-8).<\/p>\n<p>Ferner sagt Paulus, da\u00df f\u00fcr die, die \u201ewillentlich S\u00fcnde treiben, nachdem . . . [sie] die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, . . . kein Schlachtopfer f\u00fcr S\u00fcnden mehr \u00fcbrig[bleibt], wohl aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird\u201c. Dann veranschaulicht er dies mit den Worten: \u201eJemand, der das Gesetz Mose mi\u00dfachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei Personen hin. Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit F\u00fc\u00dfen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gew\u00f6hnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten G\u00fcte durch Verachtung gr\u00f6blich verletzt hat? . . . Es ist etwas Furchtbares, in die H\u00e4nde des lebendigen Gottes zu fallen.\u201c Das Urteil ist insofern viel strenger, als diese Personen nicht wie die \u00dcbertreter des Gesetzes Mose nur get\u00f6tet und im Scheol begraben w\u00fcrden, sondern in die Gehenna kommen, aus der es keine Auferstehung gibt (Heb 10:26-31).<\/p><\/blockquote>\n<p>unter dem Begriff <a href=\"http:\/\/m.wol.jw.org\/de\/wol\/d\/r10\/lp-x\/1200000769#h=12:183-12:1235\" target=\"_blank\">&#8222;L\u00e4sterung&#8220;<\/a> hei\u00dft es im Einsichtenbuch auszugsweise dazu:<\/p>\n<blockquote><p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit dem heiligen Geist, der wirksamen Kraft, die von Gott ausgeht; sie ist eng mit der Person Gottes verbunden, und daher konnte Jesus von der \u201eL\u00e4sterung gegen den Geist\u201c reden. Diese L\u00e4sterung wird als die unvergebbare S\u00fcnde bezeichnet (Mat 12:31; Mar 3:28, 29; Luk 12:10). Die L\u00e4sterung hat ihren Ursprung im Herzen (Mat 15:19; Mar 7:21, 22); folglich mu\u00df bei der L\u00e4sterung gegen den Geist der Herzenszustand, der durch die Vors\u00e4tzlichkeit zum Ausdruck kommt, eine Rolle spielen. Der Vorfall, der zu Jesu \u00c4u\u00dferung \u00fcber die Unvergebbarkeit dieser S\u00fcnde f\u00fchrte, zeigt, da\u00df es sich dabei um Widerstand gegen die Wirksamkeit des Geistes Gottes handelt, und zwar nicht aus Irrtum, Schw\u00e4che oder Unvollkommenheit, sondern willentlich und absichtlich. Die Pharis\u00e4er sahen deutlich, da\u00df Gottes Geist, der in Jesus wirksam war, etwas Gutes bewirkte, doch aus selbsts\u00fcchtigen Gr\u00fcnden schrieben sie diese Kraft Beelzebub \u2014 Satan, dem Teufel \u2014 zu, und dadurch l\u00e4sterten sie Gottes heiligen Geist (Mat 12:22-32; vgl. Heb 6:4-6; 10:26, 27).<\/p><\/blockquote>\n<p>und unter dem Begriff <a href=\"http:\/\/m.wol.jw.org\/de\/wol\/d\/r10\/lp-x\/1200004132#h=48:770-48:1432\" target=\"_blank\">&#8222;S\u00fcnde&#8220;<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>Wer den dadurch geoffenbarten Geist Gottes willentlich und wissentlich durch Worte oder Taten l\u00e4sterte, machte sich \u201eewiger S\u00fcnde\u201c schuldig, einer S\u00fcnde, die niemals vergeben wird (Mat 12:31, 32; Mar 3:28-30; vgl. Joh 15:26; 16:7, 8). Das k\u00f6nnte auf einige zutreffen, die Christen geworden waren und sich dann willentlich von Gottes reiner Anbetung abwandten. In Hebr\u00e4er 10:26, 27 hei\u00dft es: \u201eWenn wir willentlich S\u00fcnde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer f\u00fcr S\u00fcnden mehr \u00fcbrig, wohl aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird.\u201c<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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