
{"id":3449,"date":"2013-06-12T19:47:00","date_gmt":"2013-06-12T18:47:00","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=3449"},"modified":"2013-06-13T09:38:08","modified_gmt":"2013-06-13T08:38:08","slug":"gottes-liebe-spueren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=3449","title":{"rendered":"Gottes Liebe sp\u00fcren"},"content":{"rendered":"<p>In der Reihe <em><strong>&#8222;Ein Herz wie David&#8220;<\/strong><\/em> ist dies der 3. Teil, in der Doppelfolge &#8222;Das Geheimnis Davids&#8220; der 2.<\/p>\n<p>David entwickelte diese Sp\u00fcren, dass Gott ihn liebt, in den ersten Jahren seines Lebens, als der Sohn, der nicht von Bedeutung war. Er hatte nichts, kein Ansehen, keine Menschen, die ihn lieben, keinen Erfolg. Trotzdem liebte ihn Gott &#8211; nicht, weil er etwas Besonderes war oder konnte oder tat, sondern einfach nur, weil er er selbst war. Dieses Sp\u00fcren hat er nie verloren und daher konnte er auch so souver\u00e4n mit Verfolgung umgehen. Denn was machte es schon? Er wu\u00dfte, das Nichts etwas daran \u00e4ndern konnte, dass Jehova ihn liebt. Und wenn er auch vor Saul fliehen mu\u00dfte &#8211; Jehova liebte ihn. Und wenn er vor seinem Sohn Absalom fliehen mu\u00dfte &#8211; Jehova liebte ihn.<\/p>\n<p>Dieses &#8222;Sp\u00fcren, dass Jehova uns liebt, weil wir wir sind, weil wir so sind, wie wir sind&#8220; lernen oder erfahren wir am besten in Situationen, wo wir vor den Menschen nichts sind. Wenn wir dies sp\u00fcren und begreifen, dann haben wir das Wertvollste erlangt, was wir im Leben gewinnen k\u00f6nnen. Denn wenn wir die Zuversicht haben, dass unser Gott uns liebt &#8211; was kann uns da noch etwas anhaben?<\/p>\n<p>Von daher waren die letzten 8 Jahre vielleicht das Wichtigste und Wertvollste, was uns im Leben passiert ist?<\/p>\n<p>Eingel\u00e4utet von der Tatsache, dass sich Thom in mich verliebt hat, bevor ich anfangen konnte, mich zu verbiegen, damit ich liebenswert bin. Vielleicht war dies der erste Schritt &#8211; die Basis von allem. Denn auch ich habe mein ganzes Leben lang geglaubt, dass man mich nicht lieben k\u00f6nne und daher immer versucht das zu sein, von dem ich dachte, der andere erwartet das nun von mir.<\/p>\n<p>Als ich Thom kennenlernte, war eigentlich egal, was und wie er von mir dachte &#8211; denn hier war jemand, der Hilfe brauchte, die ich geben konnte und genau dies habe ich getan, weil dies von jeher mein tiefstes Bed\u00fcrfnis war. Nur an dem Punkt, wo mich dann bisher diejenigen verlassen haben, denen ich auf die Beine geholfen hatte, da hatte sich Thom in mich verliebt. Als ich merkte. was ich f\u00fcr ihn empfinde und dass er als Mann f\u00fcr mich interessant ist, hatte ich angefangen, mich zu verbiegen. Aber Thom hat es gemerkt und mich schnell ausgebremst. Ich m\u00fcsse mich nicht verbiegen, er liebe mich, wie ich bin. Nicht &#8222;obwohl&#8220; ich so bin, sondern weil ich bin wie ich bin. Gerade so und gerade deshalb liebt er mich. Etwas, was f\u00fcr mich v\u00f6llig unbegreiflich war, was mich aber so sichtbar hat aufbl\u00fchen lassen, dass mich selbst mein Vater darauf angesprochen hat. Hier war ein Mensch, bei dem ich einfach ich selbst sein konnte und der mich genau so liebte.<\/p>\n<p>Der zweite Schritt war dann, nachdem die Verfolgung los ging. Immer, wenn ich gezweifelt habe, ob ich wirklich noch auf dem richtigen Weg bin, oder nicht doch von Jehova verworfen, wie man uns glauben machen wollte &#8211; in genau diesen Momenten hat Jehova mir ganz deutlich seine Liebe versichert. Immer auf so deutliche Weise, dass man es nicht missverstehen konnte. Auch und gerade dann, wenn es aus menschlicher Sicht unm\u00f6glich war, kam von Jehova ganz deutlich: &#8222;ich liebe dich, bleib so, wie du bist, genau so&#8220;. Dies habe ich auch immer wieder ganz deutlich gesp\u00fcrt und genau daran habe ich mich die letzten Jahre festgeklammert. Wenn jemand sagte &#8222;du bist von Jehova verworfen&#8220; oder &#8222;zwischen dir und Jehova stimmt es nicht&#8220; &#8211; dann hat ER ganz laut und deutlich gesagt: &#8222;das ist eine L\u00fcge! H\u00f6r nicht hin, es stimmt nicht. Zwischen uns beiden ist alles ok, du musst nichts \u00e4ndern. Dies kommt von Satan, um dich zu entmutigen, nicht von mir&#8220;. Und ich habe es nicht nur geh\u00f6rt, sondern auch ganz deutlich gesp\u00fcrt. Ebenso wie Jehova gerade in dieser Zeit angefangen hat, &#8222;mit mir zu reden&#8220;. Nie zuvor habe ich so deutlich das Gef\u00fchl gehabt, dass er zu mir ganz pers\u00f6nlich spricht.<\/p>\n<p>Nur deshalb konnte ich die letzten Jahre ertragen oder sogar \u00fcberleben: in der Zuversicht und dem deutlichen Bewu\u00dftsein, dass Jehova Gott mich liebt, ganz egal, was andere Menschen sagen oder tun.<\/p>\n<p>Trotzdem hat mir die Sache mit den Kids &#8211; und als Tropfen, der das Fass zum \u00fcberlaufen bringt, das Verhalten von Brigitte &#8211; v\u00f6llig den Boden unter den F\u00fc\u00dfen weg gezogen. Thom hat immer gesagt, ich solle das nicht so wichtig nehmen, denn er und Jehova lieben mich, &#8222;ist das denn gar nichts wert? Reicht dir das nicht?&#8220; Eigentlich habe ich nie so ganz richtig begriffen, was er damit meinte. Jetzt begreife ich es!<\/p>\n<p>David war in all den Jahren die Person der Bibel, die uns sehr besch\u00e4ftigt hat, mit dessen Leben haben wir uns und unsere Situation immer wieder verglichen. Wir konnten uns mit ihm identifizieren. Bereits die mehrteilige Vortragsfolge von John Angelina \u00fcber Davis &#8211; &#8222;Ein Leben nach dem Herzen Gottes&#8220; &#8211; hat mich sehr ber\u00fchrt und mich vieles begreifen lassen. Ich glaube, diese Ansprachen von Johannes Hartl haben mir das letzte Puzzleteil geliefert!<\/p>\n<p>Das, was er hier \u00fcber David sagt und warum Jehova ihn so sehr liebte, das trifft auch auf uns und auf mich ganz pers\u00f6nlich zu. Auch ich habe viele Fehler gemacht, aber mein Herz war immer bei Jehova. Ich habe nie aufgeh\u00f6rt, IHN zu lieben und sein Wort zu lesen, zu studieren und anzuwenden. Wenn ich Mist gebaut habe, habe ich zusammengezuckt und es gelassen, bereut und bin zu Jehova umgekehrt. Ich habe zu dem gestanden, was ich getan habe und habe sofort weitergemacht, ihm zu dienen und noch mehr auf meine Schritte zu achten.<\/p>\n<p>Besonders, was er hier im Zusammenhang mit dem Psalm sagt, den David schrieb, nachdem Nathan ihn wegen der S\u00fcnde mit Bathseba angesprochen hat &#8211; genau dies ist es ja, was die Betreffenden an der Sache so st\u00f6rt; wir haben gemerkt, was wir tun, mittendrin damit aufgeh\u00f6rt, die Sache den \u00c4ltesten bekannt und direkt weitergemacht damit, Jehova auf die gewohnte Weise zu dienen. Diesmal habe ich sofort die Vergebung Jehovas angenommen, da er mir &#8222;gesagt&#8220; hatte, &#8222;alles ist ok, ich habe die vergeben, ich liebe dich &#8211; lauf weiter&#8220;. Ganz im Gegensatz zu der Sache damals mit Heiko, da hatte ich mir noch Jahre danach selbst nicht verziehen. Es war so schlimm, dass mich mein Therapeut auffordern mu\u00dfte, alle Stellen in der Bibel herauszusuchen, die mit Gottes Vergebung zu tun haben und dann fragte: &#8222;wenn Ihr Gott Ihnen vergeben hat, wer sind dann Sie, dass Sie sich selbst nicht vergeben? Stehen Sie denn \u00fcber Gott?&#8220;<\/p>\n<p>Diesmal habe ich die Vergebung sofort angenommen, weil ich es so deutlich gesp\u00fcrt habe. In vielen Gespr\u00e4chen der letzten Jahren mit den \u00c4ltesten kam es so r\u00fcber, als ob sie denken, bei uns w\u00fcrde die Reue fehlen. Aber das war niemals so und Jehova weiss das. Aber ER hat uns vergeben und wir haben es genau so und sofort f\u00fcr uns angenommen. Wir haben auf das vertraut, was Jehova \u00fcber Vergebung in der Bibel sagt, dass er es ausradiert und wegwirft, &#8222;so weit wie der Osten vom Westen, so weit hat er unsere S\u00fcnde von uns entfernt&#8220;. Genau dies haben wir f\u00fcr uns angenommen und so haben auch wir nicht weiter dar\u00fcber nachgedacht. Wenn es f\u00fcr Jehova ok ist, dann brauchen wir ja auch nicht mehr dar\u00fcber nachdenken, wozu uns mit solchen negativen Gedanken und Gef\u00fchlen aufhalten?<\/p>\n<p>Je mehr man versuchte, uns einzureden, wir w\u00e4ren von Jehova verworfen, umso mehr festigte sich die \u00dcberzeugung, dass dies nicht so ist &#8211; weil ER es uns &#8222;gesagt hat&#8220;. Wir haben diese \u00c4u\u00dferungen immer als das angesehen, was sie waren: Versuche vom Satan, um uns zu entmutigen, damit wir endlich still sind und nicht weiter \u00fcberall und jederzeit \u00fcber Jehova zu reden.<\/p>\n<p>Fakt ist, dass auch Thom und ich authentisch sind: wir haben Jehova immer ganz gedient, aus vollem Herzen. Bei uns gab es keine halben Sachen und wir haben uns &#8211; als Paar, seit wir zusammen sind &#8211; nie verbogen, um Ansehen und Zuneigung von Menschen zu bekommen, sondern sind weiter festen Schrittes auf dem Weg mit Jehova weiter gegangen. Ganz egal, was andere gesagt, gedacht oder getan haben und niemand konnte unsere Zuversicht ersch\u00fcttern, dass unser Gott uns liebt. Der Thementext in meinem privaten Blog war von Anfang an R\u00f6mer 8 &#8211; &#8222;Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen&#8220; und dies steht seit gut zwei Jahren sogar an unserer Wohnungst\u00fcr ;-). Immer wieder kommt mir in den Sinn, was ich vor vielen Jahren in dem Buch &#8222;Komme Jehova doch n\u00e4her&#8220; &#8211; was ja nun sogar wieder im Versammlungsbibelstudium studiert wird &#8211; gelesen habe: es ist eine L\u00fcge des Satans, der uns entmutigen und von Jehova und der wahren Anbetung abbringen will. Dies haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder erlebt und gesp\u00fcrt &#8211; unser Gott ist mit uns und er hat uns immer wieder pers\u00f6nlich gesagt, dass er uns liebt.<\/p>\n<p>Und wenn mir vor 8 Jahren sogar die Tatsache, dass ein Mann mich lieben kann, weil ich ich bin, weil ich so bin, wie ich bin, so viel Auftrieb gegeben hat &#8211; um wieviel mehr das Bewu\u00dftsein, dass der H\u00f6chste Souver\u00e4n des Universums dies tut!<\/p>\n<p>Johannes sagt dann, dass David aus dem Bewu\u00dftsein dieser Liebe heraus niemals aufh\u00f6ren konnte, seinen Gott zu lobpreisen. Daher hatte er die rechte Einstellung und die rechte Motivation, Jehova Gott zu dienen. Nicht, weil er etwas erreichen wollte, sondern weil sein Herz ber\u00fchrt von Gottes Liebe war. Diese Liebe bewirkt immer etwas in unseren Herzen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Reihe &#8222;Ein Herz wie David&#8220; ist dies der 3. 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