
{"id":3048,"date":"2013-01-18T21:16:59","date_gmt":"2013-01-18T20:16:59","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=3048"},"modified":"2013-03-23T11:00:06","modified_gmt":"2013-03-23T10:00:06","slug":"erstaunliche-gnade-bc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=3048","title":{"rendered":"Erstaunliche Gnade"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Der Sohn setzt zu der Rede an, die er einge\u00fcbt hatte: \u201eVater, ich bin nicht wert, dein Sohn genannt zu werden. Lass mich dein Diener sein.&#8220; Der Vater ignoriert das, k\u00fcsst und umarmt ihn, legt ihm einen Mantel um und einen Ring an, gibt ihm neue Schuhe, l\u00e4sst das gem\u00e4stete Kalb schlachten und feiert ein gro\u00dfes Fest!<br \/>\nWissen Sie, was der Vater nicht tat? \u201eDa bist du ja wieder. Ich wei\u00df, was du getrieben hast. Du hast mein schwerverdientes Erbe mit den Prostituierten verprasst. Ich hab dich gewarnt, dass du denen egal bist. Wo sind denn jetzt deine Freunde? Jetzt bist du nur noch ein H\u00e4ufchen Elend. Ich wusste, dass es irgendwann so kommen w\u00fcrde. Du hast Recht. Du bist nicht wert, mein Sohn genannt zu werden. Du kannst als Knecht anfangen. Aber ich warne dich: Wenn du einmal Mist baust, fliegst du raus! Wenn du zu sp\u00e4t zur Arbeit kommst, fliegst du. Wir haben nicht einmal ein Bett f\u00fcr dich. Du kannst in der Baracke auf dem Boden schlafen.&#8220; Er sagte in keiner Weise: \u201eErneuten Zugang zu meiner Gnade musst du dir verdienen.&#8220; Nein, die Umarmung und die Wiederherstellung waren ein Ausdruck der Gnade des Vaters, nicht der Werke oder der Beteuerungen des Sohnes.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wir tun keine guten Werke, um Gottes Gnade zu verdienen. Die Beiden sind v\u00f6llig verschieden. Der \u00e4ltere Bruder gr\u00fcndete die Beziehung zu seinem Vater nur auf eigene Werke. \u201eDu h\u00e4ttest mich anerkennen sollen, weil ich dies und jenes tat.<br \/>\nDu h\u00e4ttest mir etwas geben sollen, weil ich niemals dies und jenes tat. Dein anderer Sohn hat dies und jenes nicht getan, daf\u00fcr aber dies und das. Jetzt ist er gesegnet und ich nicht.&#8220; Gnade und Werke.<br \/>\nUnser Leben sollte von guten Werken durchzogen sein. Verstehen Sie mich nicht falsch! Aber sie sollen eine Auswirkung der Gnade sein.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Paulus h\u00e4tte sich r\u00fchmen k\u00f6nnen: \u201eIch bin immer wieder durch die ganze Welt gereist, wurde mit L\u00f6wen konfrontiert, habe dieses und jenes getan.&#8220; Aber er sagte, es lag an Gottes Gnade. Gnade am Anfang, Gnade in der Mitte und Gnade am Ende.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Glaube ist die Hand, die sich ausstreckt und nimmt, was Gottes gn\u00e4dige Hand reichlich zur Verf\u00fcgung stellt. Wir \u00fcberreden Gott nicht, bestimmte Dinge zu tun&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ein Lehrer sagte seinen Sch\u00fclern einmal: \u201eMorgen werde ich euch beibringen, wie man kaputte Haushaltsger\u00e4te repariert.&#8220; Am n\u00e4chsten Tag hatte ein Kind einen kaputten Toaster und ein halbes Brot dabei. Das ist Glaube. Glaube verl\u00e4sst sich auf unsichtbare Realit\u00e4ten und handelt entsprechend.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Aber Glaube bringt einen Regenschirm zur Gebetsversammlung mit, wenn f\u00fcr Regen gebetet wird. Glaube gibt uns Zugang zur Gnade Gottes.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wir k\u00f6nnen keinen Anteil an etwas haben, von dem wir nichts wissen. Menschen verdursteten in der W\u00fcste, obwohl ganz in der N\u00e4he eine verborgene Quelle war. Sie h\u00e4tten gerettet werden k\u00f6nnen, aber sie kannten die Quelle nicht und tranken nicht daraus.<br \/>\nIch las eine wahre Geschichte von einem Mann, der sich mit seinem Vater zerstritten hatte. Bevor der Vater starb, rief er seinen Sohn zu sich und sagte: \u201eIch m\u00f6chte dir meine Bibel geben.&#8220; Der Sohn verdrehte die Augen und sagte: \u201eEine gro\u00dfartige Erbschaft. Vielen Dank auch, Papa.&#8220; Der Vater verstarb und der Sohn wurde erwachsen, erlebte schwere Zeiten und hatte viele, viele Jahre unter extremer Armut zu leiden. Er hatte schlie\u00dflich eigene Kinder, aber es wurde nicht besser. Im Alter musste er bei seinen Kindern einziehen, obwohl es nicht optimal f\u00fcr die Kinder war und er es auch nicht wollte. Die einzige Alternative dazu war, aufgrund seiner Lage, die Obdachlosigkeit. Er r\u00e4umte seine Sachen auf den Dachboden der Kinder und entdeckte in einer der Kisten die alte Bibel, die ihm sein Vater gegeben hatte. Er hatte sie nie zuvor aufgeschlagen. Als er sie aufschlug, fiel ein Umschlag heraus, der ein Verm\u00f6gen enthielt. Es war so viel Geld in der Bibel, dass er all die Jahre davon h\u00e4tte leben k\u00f6nnen. Er hatte keinen Schimmer davon, weil er die Bibel nie aufschlug.<br \/>\nFreunde, das ist ein gro\u00dfartiges Gleichnis. Ich m\u00f6chte Ihnen sagen: Ein Schatz liegt f\u00fcr Sie bereit, wenn Sie dieses Buch aufschlagen. Er hei\u00dft Erkenntnis. Gott sagte, es ist nicht gut, wenn jemand keine Erkenntnis hat.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Der allerwichtigste Aspekt der Gnade Gottes ist Seine Vergebung und die Erl\u00f6sung, die Christus f\u00fcr uns erwirkte. Wie gesagt, es geschieht aus Gnade durch Glauben, nicht aus Werken, damit kein Mensch sich r\u00fchme. Stellen Sie sich vor, Ihre Werke sind ein d\u00fcnner Baumwollfaden und das Werk Christi ist ein dickes Tau, mit dem man ein Schiff festmachen kann.<br \/>\nZwischen uns und Gott ist ein tiefer Abgrund, ein riesiger Graben. S\u00fcnde hat uns von Gott getrennt.<br \/>\nDort unten befindet sich eine Ewigkeit ohne Gott, voller Qualen. Aus eigener Kraft k\u00e4men wir nie hin\u00fcber, also wirft uns Christus das Tau der Erl\u00f6sung zu. Werden Sie sagen: \u201eNun, das ist fantastisch, Jesus, aber ich verbinde meinen Faden mit dem Tau. Ich nehme 20 Meter von Deinem Tau, aber ich werde 20 Meter meines Fadens damit verbinden und dann hin\u00fcbergehen.&#8220;<br \/>\nNein, das w\u00fcrden Sie niemals wagen, nicht wahr? Weil Sie wissen, dass der Faden jeden Moment rei\u00dfen w\u00fcrde. H\u00e4tten Sie Vertrauen, wenn das Tau der Errettung 75% und der Faden 25% ausmachen w\u00fcrde? Wie w\u00e4re es, wenn nur 50 Zentimeter aus Faden best\u00fcnden und der Rest aus einem Tau? Wie w\u00e4r&#8217;s mit einem Zentimeter? Nur ein Zentimeter Faden! Wir leisten auch einen kleinen Beitrag. Das sollte uns doch zustehen. Nein, Sie wissen, dass es Sie niemals tragen w\u00fcrde.<br \/>\nHundert Prozent m\u00fcssen von Ihm kommen. So verh\u00e4lt es sich mit der Errettung und mit Seiner Erl\u00f6sung. Christus hat den vollen Preis bezahlt. Wir k\u00f6nnen absolut nichts hinzuf\u00fcgen.&#8220;<\/p>\n<p>(<a href=\"http:\/\/blog.thomas-pape.de\/bibellesen\/wt-studienartikel\/wt-studienartikel-als-doc\/weiterer-erganzender-stoff\/bayless-conley\/erstaunliche-gnade-bayless-conley\/\" target=\"_blank\">Erstaunliche Gnade<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Der Sohn setzt zu der Rede an, die er einge\u00fcbt hatte: \u201eVater, ich bin nicht wert, dein Sohn genannt zu werden. 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