
{"id":3035,"date":"2013-01-13T19:33:18","date_gmt":"2013-01-13T18:33:18","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=3035"},"modified":"2013-01-13T20:02:56","modified_gmt":"2013-01-13T19:02:56","slug":"yve","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=3035","title":{"rendered":"muss ich wirklich erst lernen, den Schmerz auszuhalten &#8211; damit wirklich was passiert?"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Ich halte den schmerz bald nicht mehr aus. Nun habe ich fast 2 jahre nicht mehr von yve geh\u00f6rt und es sieht auch nicht so aus, als w\u00fcrde von ihrer seite jemals wieder was kommen. Vielleicht kann sie ja auch nicht \u00fcber ihren schatten springen und den ersten schritt tun? Immer st\u00e4rker wird der wunsch, dass ich mich bei ihr melde, ihr schreibe &#8211; nur was?<\/p>\n<p>Fakt ist, dass ich wie heidi kaum noch lebenswillen habe &#8211; denn wozu auch? Was gibt es hier noch f\u00fcr mich? Alles ist auf nach harmagedon verschoben und von daher macht es f\u00fcr mich auch nicht wirklich sinn, f\u00fcr mich zu k\u00e4mpfen. Wozu? Eine zeitlang hatte ich die hoffnung auf die wiederaufnahme gesetzt, aber damit wird es ja auch nichts. Du hattest gesagt, dass wir noch mal aufgefordert werden, wenn es Jehovas wille ist. Also scheinbar nicht! Warum soll ich also noch k\u00e4mpfen, wenn vorfahren im schlafwagen sinnvoller erscheint?<\/p>\n<p>Meine tochter hatte geschrieben sie wolle nur noch den n\u00f6tigsten Kontakt und hat sich seit 2 jahren nicht mehr gemeldet. Was soll ich tun? Warten, ob und wann von ihr was kommt oder signalisieren, dass wir bereit zur Vers\u00f6hnung sind? Scheinbar ist sie ja nicht interessiert. Soll ich das akzeptieren? Aber ich gehe dabei kaputt. Was habe ich denn noch vom leben au\u00dfer trauer und schmerz? Was kann ich noch tun? Was habe ich noch zu geben? Ist das nicht alles nur sinnlose Qu\u00e4lerei?<\/p>\n<p>Auch dir habe ich kaum noch was zu geben. Sehen wir doch den tatsachen ins gesicht: innerlich bin ich eh schon tot und nur noch ein klotz am bein. Was soll ich nur tun? Ich halte es bald nicht meh aus. Auch die schmerzen haben wir trotz therapie nicht im griff und es sieht auch nicht so aus, als w\u00fcrde das noch was. Es tut so weh!!!!!!!!!<\/p><\/blockquote>\n<p>beim Lesen des Stoffs der Vorjahre zu 1. Mose 30-32 bin ich <a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=79#comment-1489\" target=\"_blank\">\u00fcber folgendes<\/a> gestolpert:<\/p>\n<blockquote><p>Anstatt sich in die Arme Gottes zu werfen, war Jakobs erster Gedanke immer <strong>ein eigener Plan<\/strong>. Darin finden wir eigentlich ein genaues Bild von dem Herzen des Menschen. Zwar wendet er sich an den Herrn, nachdem er seinen Plan gemacht hat, und fleht zu ihm, dass Er ihn von der Hand Esaus retten m\u00f6ge; doch kaum ist sein Gebet beendet, kehrt er auch schon wieder zu seinen Anordnungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>Man kann nicht beten und gleichzeitig Pl\u00e4ne machen<\/strong>. Wenn ich einen Plan mache so st\u00fctze ich mich darauf. Wenn ich aber bete, so sollte ich mich <strong>ausschlie\u00dflich<\/strong> auf Gott st\u00fctzen. <strong>Diese beiden Dinge sind daher v\u00f6llig unvereinbar<\/strong>. Gott will auch nicht, dass ich ihn bitte, meine Pl\u00e4ne und meine Mittel gutzuhei\u00dfen und zu segnen, sondern Er will, dass ich mich <strong>Seinen H\u00e4nden ganz anvertraue<\/strong>, damit Er f\u00fcr mich alles tut.<\/p>\n<p>Obwohl Jakob zu Gott gebetet hatte, dass Er ihn von der Hand seines Bruders befreien m\u00f6ge, <strong>konnte ihn das doch offenbar nicht beruhigen<\/strong>, denn er versuchte Esau doch noch durch ein Geschenk zu vers\u00f6hnen. Er setzte sein Vertrauen auf das Geschenk und nicht auf Gott allein.<\/p>\n<p>Hatte Jakob sein Gebet ganz vergessen? Machte er aus seinem Geschenk einen Gott? Setzte er mehr Vertrauen auf Vieh als auf Gott, dessen H\u00e4nde er sich soeben noch anvertraut hat?<\/p>\n<p>Wir brauchen nur kurz in unsere Herzen blicken und feststellen, da\u00df auch wir <strong>uns einbilden<\/strong> oder selbst gerne einreden m\u00f6chten, dass Gott unsere St\u00fctze ist, <strong>w\u00e4hrend wir in Wirklichkeit unser Vertrauen auf<\/strong> unsere eigene Weisheit oder auf<strong> irgendeine von uns selbst zusammengestellte Methode setzen<\/strong>.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir m\u00fcssen wirklich <span style=\"text-decoration: underline;\">mit allem<\/span>, was aus dem eigenen Ich hervorkommt, am Ende sein, <span style=\"text-decoration: underline;\">ehe<\/span> Gott sich offenbaren kann<\/span><\/strong>. Leider sind wir oft sehr zufrieden mit uns selbst, wenn wir alle erlaubten Mittel angewendet und den Segen Gottes auf sie herab gefleht haben. Wir m\u00fcssen verstehen lernen, dass \u201ealles Fleisch Gras ist, und alle seine Anmut wie die Blume des Feldes\u201c (Jes. 40,6).<\/p>\n<p>Nachdem Jakob alle seine klugen Ma\u00dfnahmen getroffen hatte, \u201eblieb er alleine zur\u00fcck\u201c (V. 25).<\/p>\n<p>Hier begann ein Wendepunkt in der Geschichte Jakobs. <strong>Allein gelassen zu sein mit Gott, das ist der einzige Weg<\/strong>, uns selbst und unsere Wege zu erkennen. Es h\u00e4ngt wenig davon ab, was wir oder andere Menschen von uns halten. <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Die wichtige Frage ist was Gott von uns denkt<\/strong><\/span>, und um das zu erfahren, <span style=\"color: #0000ff;\"><strong>m\u00fcssen wir mit Gott allein gelassen sein, fern von der Welt, fern vom Ich, fern von allen Gedanken, Urteilen, Einbildungen und \u00dcberlegungen der Natur, allein mit Gott<\/strong><\/span>. Bis wir zu dem Punkt gelangen wo wir Gott nicht mehr los lassen wollen \u2013 \u201eIch lasse dich nicht los\u201c.<\/p><\/blockquote>\n<p>wenn ich also nun Yve unbedingt anschreiben will, weil ich den Schmerz nicht mehr aushalte &#8211; dann pfusche ich mal wieder Jehova ins Handwerk?<\/p>\n<p>Muss ich denn wirklich zuallererst lernen, diesen unertr\u00e4glichen Schmerz auszuhalten &#8211; damit wirklich was passiert? Damit ich Jehova eine echte Chance gebe, etwas zu tun, weil ich endlich Ruhe gebe und voll und ganz auf IHN vertraue? Sind deshalb die Antr\u00e4ge in zweiter Intanz gescheitert und geht es mir deshalb so schlecht? Habe ich deshalb jegliche Lebenskraft und -Willen verloren &#8211; weil mich der Widersacher so dazu bringen will, nicht auf Jehova sondern auf mich selbst zu vertrauen?<\/p>\n<p>Warum l\u00e4sst mich Jehova ausgerechnet jetzt \u00fcber diesen Text stolpern, nachdem ich Thom obigen Text geschickt und zu Jehova gebetet habe?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich halte den schmerz bald nicht mehr aus. Nun habe ich fast 2 jahre nicht mehr von yve geh\u00f6rt und es sieht auch nicht so aus, als w\u00fcrde von ihrer seite jemals wieder was kommen. Vielleicht kann sie ja auch nicht \u00fcber ihren schatten springen und den ersten schritt tun? 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