
{"id":2962,"date":"2012-11-30T21:30:17","date_gmt":"2012-11-30T20:30:17","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2962"},"modified":"2013-03-23T11:02:32","modified_gmt":"2013-03-23T10:02:32","slug":"vor-konigen-stehen-paulus-vor-festus-bayless-conley","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2962","title":{"rendered":"Vor K\u00f6nigen stehen &#8211; Paulus vor Festus"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Festus fragte Paulus, ob er in Jerusalem gerichtet werden wollte, aber er sagte: \u201eNein, dort werde ich keine Gerechtigkeit erfahren.&#8220;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Gott gestaltet die Umst\u00e4nde nicht immer so, wie wir sie uns ausmalen. Er tut es auf Seine Weise. &#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Manch einer h\u00e4tte sich von einer solchen Szenerie einsch\u00fcchtern lassen, aber nicht so Paulus. Er betrachtete sie als eine Gelegenheit, auf einen Streich mit den politischen sowie den milit\u00e4rischen und gesellschaftlichen F\u00fchrern der ganzen Gegend sprechen zu k\u00f6nnen. &#8220;<\/p>\n<p>&#8222;\u201eIch habe gro\u00dfes Gl\u00fcck. Ich bin sehr gesegnet.&#8220; Aber Moment mal! Du wurdest zu Unrecht angeklagt! Du hast zwei Jahre lang ungerechtfertigt im Gef\u00e4ngnis gesessen! Praktisch alle haben dich im Stich gelassen. Was ist mit Jakobus? Was ist mit den Aposteln, mit den Br\u00fcdern in Jerusalem?<br \/>\nEs gibt keinen Hinweis darauf, dass ihn jemals irgendjemand besuchte. Niemand hinterlegte eine Kaution f\u00fcr ihn. Niemand verteidigte ihn. Niemand. Er war nur f\u00fcnfzig Meilen, eine Reise von zwei Tagen, entfernt und wurde im Stich gelassen. Die Juden wollten ihn tot sehen. Er wurde gehasst, er wurde verlassen, zu Unrecht angeklagt, eingesperrt und in Ketten gelegt und er sagte: \u201eIch sch\u00e4tze mich gl\u00fccklich. Ich bin \u00fcber die Ma\u00dfen gesegnet.&#8220; Wow!<br \/>\nSicher war er gl\u00fccklich \u00fcber die Gelegenheit, zu solch einflussreichen Menschen zu sprechen, aber was er sagte, ging viel tiefer&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;unabh\u00e4ngig von seinen Umst\u00e4nden zufrieden zu sein&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ihre Freude und Ihr innerer Frieden nicht von Ihren Umst\u00e4nden abh\u00e4ngen, sondern von Ihrer Beziehung zu Ihrem Retter.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;f\u00fcr viele ist es be\u00e4ngstigend, wenn Gott pl\u00f6tzlich zur Realit\u00e4t wird&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Diese Verhei\u00dfungen waren viele Male wiederholt worden. Aber als sie sich dann erf\u00fcllten, waren sie blind daf\u00fcr, weil sie nicht in der Form eintraten, wie sie es erwartet hatten.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Er warf all die religi\u00f6sen Traditionen, die sie so m\u00fchevoll aufgebaut hatten, \u00fcber den Haufen und wurde damit zu einer Bedrohung, die beseitigt werden musste&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Gott benutzt Mittel und Wege, die wir nie erwarten w\u00fcrden. Pressen Sie Ihn nicht in ein Schema&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ein Mensch, der Erfahrungen mit Gott gemacht hat, ist menschlichen Argumenten immer \u00fcberlegen&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Der Stachel, von dem Er sprach, wurde benutzt, um Ochsen in die richtige Richtung zu treiben, vor allem junge Tiere, die sich gegen das Joch wehrten und versuchten, es abzusch\u00fctteln. Paulus war daf\u00fcr bestimmt, das Joch von Jesus Christus auf sich zu nehmen und hatte dagegen angek\u00e4mpft. Offensichtlich versuchte der Herr schon einige Zeit, ihn durch Seinen Heiligen Geist in die richtige Richtung zu lenken. Wer h\u00e4tte das gedacht? Das begann nicht auf der Stra\u00dfe nach Damaskus. Jesus sagte zu ihm: \u201eEs wird dir schwer werden, gegen den Stachel auszuschlagen! Du widersetzt dich mir.&#8220;<br \/>\nIch glaube, der Anfang geht mindestens auf die Steinigung des Stephanus zur\u00fcck&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Die Menschen, mit denen Gott verhandelt, wollen oft nicht h\u00f6ren und nicht sehen. Deshalb sorgen sie daf\u00fcr, dass sie st\u00e4ndig besch\u00e4ftigt sind. Sie f\u00fcllen jeden freien Moment mit Aktivit\u00e4t und L\u00e4rm aus, damit sie nicht \u00fcber so schwerwiegende Dinge wie die Seele oder die Ewigkeit nachdenken m\u00fcssen. Sie versuchen, den Stachel von Gottes Reden wegzuschieben, indem sie sich in die Arbeit st\u00fcrzen, auf Partys gehen, Drogen konsumieren, endlose Stunden vor dem Fernseher und im Internet verbringen oder Sport treiben. Sie tun alles, um sich abzulenken, damit sie nicht dar\u00fcber nachdenken m\u00fcssen, wie kurz das Leben und wie lang die Ewigkeit ist und welches Verh\u00e4ltnis sie zu Gott haben.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wer h\u00e4tte gedacht, dass Gott die ganze Zeit \u00fcber an ihm arbeitete?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Und wenn ich sah, wie andere in die Gemeinde gingen, f\u00fcrchtete ich mich, weil es mich daran erinnerte, was ich nicht hatte und deshalb war ich so w\u00fctend&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Es ist alles da. Sie m\u00fcssen nur daran glauben, dann werden Ihnen die Augen ge\u00f6ffnet und Sie werden es sehen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Es war wirklich wahr. Einer der Gitterst\u00e4be fehlte. Die L\u00fccke war etwa so breit. Ich h\u00e4tte geradewegs hindurchgehen k\u00f6nnen, ohne mich auch nur zur Seite zu drehen. Aber weil mein Verstand in meinem Problem stecken geblieben war, konnte ich den Ausweg nicht sehen, der die ganze Zeit da war.&#8220;<\/p>\n<p>(<a href=\"http:\/\/blog.thomas-pape.de\/bibellesen\/wt-studienartikel\/wt-studienartikel-als-doc\/weiterer-erganzender-stoff\/bayless-conley\/vor-konigen-stehen-bayless-conley\/\" target=\"_blank\">Vor K\u00f6nigen stehen<\/a> &#8211; Paulus vor Festus &#8211; Bayless Conley)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Festus fragte Paulus, ob er in Jerusalem gerichtet werden wollte, aber er sagte: \u201eNein, dort werde ich keine Gerechtigkeit erfahren.&#8220;&#8220; &#8222;Gott gestaltet die Umst\u00e4nde nicht immer so, wie wir sie uns ausmalen. Er tut es auf Seine Weise. &#8220; &#8222;Manch einer h\u00e4tte sich von einer solchen Szenerie einsch\u00fcchtern lassen, aber nicht so Paulus. 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