
{"id":2819,"date":"2011-12-22T12:20:24","date_gmt":"2011-12-22T11:20:24","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2819"},"modified":"2011-12-22T12:48:08","modified_gmt":"2011-12-22T11:48:08","slug":"jesaja-131-bis-1423","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2819","title":{"rendered":"Jesaja 13:1 bis 14:23"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Kapitel vierzehn<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Jehova dem\u00fctigt eine arrogante Stadt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Jesaja 13:1 bis 14:23<\/p>\n<p>DAS prophetische Buch Jesaja wurde im 8.\u00a0Jahrhundert\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z. vor dem Hintergrund des assyrischen Einfalls in das Land der Verhei\u00dfung geschrieben. Wie wir in vorangehenden Kapiteln dieses Bibelbuches gesehen haben, sagte Jesaja den Verlauf von Ereignissen bemerkenswert genau voraus. Sein Buch richtet jedoch den Blick noch \u00fcber die Zeit der Vormachtstellung Assyriens hinaus und prophezeit die R\u00fcckkehr des Bundesvolkes Jehovas aus den vielen L\u00e4ndern des Exils, unter anderem auch aus Schinar, wo Babylon liegt (Jesaja 11:11). Diese R\u00fcckkehr wird dadurch erm\u00f6glicht, dass sich eine bemerkenswerte Prophezeiung erf\u00fcllt, die in Jesaja, Kapitel\u00a013 zu finden ist und mit folgenden Worten eingeleitet wird: \u201eDer prophetische Spruch gegen Babylon, den Jesaja, der Sohn des Amoz, in einer Vision sah\u201c (Jesaja 13:1).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u2018Hochmut werde ich erniedrigen\u2019<\/strong><\/p>\n<p>2 Mit Babylon hat Juda noch zu Lebzeiten Jesajas zu tun. K\u00f6nig Hiskia erkrankt ernsthaft, erholt sich aber wieder. Gesandte aus Babylon kommen, um ihn zu seiner Genesung zu begl\u00fcckw\u00fcnschen, wahrscheinlich aber mit dem Hintergedanken, Hiskia als einen Verb\u00fcndeten f\u00fcr Babylons Krieg gegen Assyrien zu gewinnen. K\u00f6nig Hiskia zeigt ihnen unklugerweise alle seine Sch\u00e4tze. Daraufhin erkl\u00e4rt Jesaja dem K\u00f6nig, der ganze Reichtum werde nach seinem Tod nach Babylon gebracht (Jesaja 39:1-7). Das erf\u00fcllt sich auch 607\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z., als Jerusalem zerst\u00f6rt und die Nation ins Exil weggef\u00fchrt wird. Doch Gottes auserw\u00e4hltes Volk wird nicht f\u00fcr immer in Babylon bleiben. Jehova sagt voraus, wie er es ihnen erm\u00f6glichen wird, in ihre Heimat zur\u00fcckzukehren. Seine Prophezeiung beginnt mit den Worten: \u201eAuf einem Berg kahler Felsen richtet ein Signal auf. Erhebt die Stimme zu ihnen hin, winkt mit der Hand, damit sie in die Eing\u00e4nge der Edlen kommen\u201c (Jesaja 13:2). Mit dem \u201eSignal\u201c ist eine aufsteigende Weltmacht gemeint, die Babylon aus seiner hohen Stellung entfernen wird. Das Signal wird \u201eauf einem Berg kahler Felsen\u201c aufgerichtet und ist aus gro\u00dfer Entfernung ohne weiteres zu sehen. Diese neue Weltmacht, die aufgerufen wird, Babylon anzugreifen, wird sich den Weg durch die \u201eEing\u00e4nge der Edlen\u201c, die Tore dieser gro\u00dfen Stadt, erzwingen und Babylon einnehmen.<\/p>\n<p>3 Nun sagt Jehova: \u201eIch selbst habe den Befehl an meine Geheiligten erlassen. Ich habe auch meine Starken zur Kundgebung meines Zorns gerufen, meine hoheitsvoll Frohlockenden. Horch! Eine Menge auf den Bergen, etwas wie ein zahlreiches Volk! Horch! Das Get\u00f6se von K\u00f6nigreichen, von versammelten Nationen! Jehova der Heerscharen mustert das Kriegsheer\u201c (Jesaja 13:3,\u00a04). Wer sind diese \u201eGeheiligten\u201c, die das hochm\u00fctige Babylon erniedrigen sollen? Es handelt sich dabei um vereinte nationale Streitkr\u00e4fte, um \u201eversammelte Nationen\u201c. Sie r\u00fccken aus einer fernen Gebirgsgegend gegen Babylon vor. \u201eSie kommen aus fernem Land, vom \u00e4u\u00dfersten Ende der Himmel\u201c (Jesaja 13:5). In welchem Sinne sind sie geheiligt? Bestimmt nicht in dem Sinne, dass sie heilig w\u00e4ren. Es sind heidnische Heere, denen absolut nichts daran liegt, Jehova zu dienen. In den Hebr\u00e4ischen Schriften bedeutet jedoch \u201egeheiligt\u201c so viel wie \u201eabgesondert, um von Gott gebraucht zu werden\u201c. Jehova kann die Heere der Nationen heiligen und ihre selbsts\u00fcchtigen Bestrebungen dazu nutzen, seinen Zorn zum Ausdruck zu bringen. Er gebrauchte Assyrien auf diese Weise. Auch Babylon wird er in \u00e4hnlicher Weise gebrauchen (Jesaja 10:5; Jeremia 25:9). Und er wird sich anderer Nationen bedienen, um Babylon zu bestrafen.<\/p>\n<p>4 Noch dominiert Babylon nicht als Weltmacht. Doch in der durch Jesaja verk\u00fcndeten Erkl\u00e4rung sieht Jehova bereits die Zeit voraus, in der Babylon diese Stellung einnimmt, und sagt Babylons Sturz mit den Worten voraus: \u201eHeult, denn der Tag Jehovas ist nahe! Wie eine Verheerung vom Allm\u00e4chtigen wird er kommen\u201c (Jesaja 13:6). Babylon wird also nicht mehr prahlen, sondern kummervoll heulen. Weswegen? Wegen des \u201eTages Jehovas\u201c, des Tages, an dem Jehova das Strafgericht an Babylon vollzieht.<\/p>\n<p>5 Wie wird es aber \u00fcberhaupt gelingen, Babylon zu \u2018verheeren\u2019? Wenn die von Jehova daf\u00fcr bestimmte Zeit kommt, wird die Stadt vermeintlich in Sicherheit sein. Einfallende Truppen werden zun\u00e4chst auf den nat\u00fcrlichen Schutz sto\u00dfen, den Euphrat, der mitten durch die Stadt flie\u00dft, den Festungsgraben mit Wasser speist und das Trinkwasser f\u00fcr die Stadt liefert. Zudem ist Babylon von massiven, scheinbar un\u00fcberwindbaren Doppelmauern umgeben. Au\u00dferdem wird die Stadt \u00fcber gen\u00fcgend Nahrungsvorr\u00e4te verf\u00fcgen. In einem Werk hei\u00dft es, Nabonid \u2014 der letzte K\u00f6nig von Babylon \u2014 habe \u201esich ungeheuer angestrengt, Vorr\u00e4te in der Stadt anzulegen; nach Sch\u00e4tzungen reichten sie aus, die Einwohner zwanzig Jahre lang zu versorgen\u201c (Daily Bible Illustrations).<\/p>\n<p>6 Doch der Schein kann tr\u00fcgen. Jesaja sagt: \u201eDarum werden selbst alle H\u00e4nde erschlaffen, und das ganze Herz des sterblichen Menschen, es wird schmelzen. Und die Menschen sind beunruhigt worden. Kr\u00e4mpfe und Geburtsschmerzen selbst befallen sie; wie eine Geb\u00e4rende haben sie Wehen. Sie sehen einander staunend an. Ihre Gesichter sind Flammengesichter\u201c (Jesaja 13:7,\u00a08). Wenn die Streitkr\u00e4fte in die Stadt eindringen, wird sich die Sorglosigkeit ihrer Einwohner in Schmerzen verwandeln, die ebenso pl\u00f6tzlich auftreten und intensiv sind wie die Wehen einer Geb\u00e4renden. Ihr Herz wird vor Furcht zerschmelzen. Sie sind unf\u00e4hig, sich zu verteidigen, da ihre H\u00e4nde wie gel\u00e4hmt erschlaffen. Ihre Gesichter gl\u00fchen vor Furcht und Schrecken. Staunend werden sie einander ansehen und sich fragen, wie ihre gro\u00dfe Stadt fallen konnte.<\/p>\n<p>7 Babylon wird unweigerlich fallen. Der Stadt steht ein Tag der Abrechnung bevor, ein \u201eTag Jehovas\u201c, der wirklich schmerzlich sein wird. Der h\u00f6chste Richter wird seinen Zorn \u00e4u\u00dfern und das wohlverdiente Strafgericht \u00fcber die s\u00fcndigen Einwohner Babylons bringen. Die Prophezeiung sagt: \u201eSiehe! Der Tag Jehovas, er kommt, grausam, sowohl mit \u00fcberwallendem Zorn als auch mit gl\u00fchendem Zorn, um das Land zu einem Gegenstand des Entsetzens zu machen und die S\u00fcnder des Landes daraus zu vertilgen\u201c (Jesaja 13:9). Babylons Aussichten sind d\u00fcster. Es ist so, als w\u00fcrden Sonne, Mond und Sterne kein Licht mehr geben. \u201eDenn selbst die Sterne der Himmel und ihre Kesil-Sternbilder werden ihr Licht nicht strahlen lassen; die Sonne wird sich tats\u00e4chlich verfinstern bei ihrem Aufgang, und sogar der Mond wird sein Licht nicht leuchten lassen\u201c (Jesaja 13:10).<\/p>\n<p>8 Warum widerf\u00e4hrt dieser stolzen Stadt so etwas? Jehova sagt: \u201eIch werde am ertragf\u00e4higen Land bestimmt seine eigene Schlechtigkeit heimsuchen und an den B\u00f6sen selbst ihr eigenes Vergehen. Und ich werde in der Tat den Stolz der Vermessenen aufh\u00f6ren lassen, und den Hochmut der Tyrannen werde ich erniedrigen\u201c (Jesaja 13:11). Durch das Ausgie\u00dfen seines Zorns bestraft Jehova Babylon daf\u00fcr, dass es sein Volk grausam behandelt hat. Das ganze Land wird wegen der Schlechtigkeit der Babylonier zu leiden haben. Diese stolzen Tyrannen werden sich Jehova nicht mehr offen widersetzen!<\/p>\n<p>9 Jehova sagt: \u201eIch werde den sterblichen Menschen seltener machen als gel\u00e4utertes Gold und den Erdenmenschen seltener als das Gold aus Ophir\u201c (Jesaja 13:12). Ja, die Stadt wird entv\u00f6lkert werden, ver\u00f6den. Weiter erkl\u00e4rt Jehova: \u201eDarum werde ich den Himmel selbst erbeben lassen, und die Erde wird von ihrer Stelle r\u00fccken beim Zornausbruch Jehovas der Heerscharen und am Tag seiner Zornglut\u201c (Jesaja 13:13). Babylons \u201eHimmel\u201c, seine vielen G\u00f6tter und G\u00f6ttinnen, werden erbeben und der Stadt in dieser Notzeit nicht helfen k\u00f6nnen. \u201eDie Erde\u201c, das Babylonische Reich, wird \u2018von der Stelle ger\u00fcckt\u2019 werden und wie jedes andere vergangene Reich nur noch in der Erinnerung bestehen. \u201eEs soll geschehen, dass sie sich wie eine verscheuchte Gazelle und wie eine Kleinviehherde, die niemand zusammenbringt, ein jeder zu seinem eigenen Volk wenden werden; und sie werden fliehen, jeder in sein eigenes Land\u201c (Jesaja 13:14). Alle fremden Unterst\u00fctzer Babylons werden es im Stich lassen und fliehen in der Hoffnung, mit dem Sieger, der neuen Weltmacht, Beziehungen kn\u00fcpfen zu k\u00f6nnen. Babylon wird letztendlich die Qualen einer eroberten Stadt durchmachen, Qualen, die es in seiner Glanzzeit \u00fcber zahlreiche andere St\u00e4dte brachte: \u201eJeder, der gefunden wird, wird durchstochen werden, und jeder, der aufgegriffen wird, wird durchs Schwert fallen; und sogar ihre Kinder werden vor ihren Augen zerschmettert werden. Ihre H\u00e4user werden gepl\u00fcndert und ihre eigenen Frauen werden vergewaltigt werden\u201c (Jesaja 13:15,\u00a016).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Gottes Vernichtungswerkzeug<\/strong><\/p>\n<p>10 Durch welche Macht wird Jehova den Sturz Babylons herbeif\u00fchren? Diese Frage beantwortet er etwa 200 Jahre im Voraus wie folgt: \u201eSiehe, ich errege gegen sie die Meder, die selbst Silber f\u00fcr nichts achten und die, was Gold betrifft, kein Gefallen daran haben. Und ihre Bogen werden auch junge M\u00e4nner zerschmettern. Und der Leibesfrucht werden sie sich nicht erbarmen; um S\u00f6hne wird es ihrem Auge nicht leid sein. Und Babylon, die Zierde der K\u00f6nigreiche, die Sch\u00f6nheit des Stolzes der Chald\u00e4er, soll werden wie Sodom und Gomorra, als Gott sie umkehrte\u201c (Jesaja 13:17-19). Das prachtvolle Babylon wird fallen, was Jehova durch ein Heer aus dem fernen gebirgigen Land Medien bewirken wird. Wie die \u00e4u\u00dferst sittenlosen St\u00e4dte Sodom und Gomorra wird Babylon letztendlich verw\u00fcstet sein (1.\u00a0Mose 13:13; 19:13,\u00a024).<\/p>\n<p>11 Sowohl Medien als auch Babylon stehen zur Zeit Jesajas unter dem assyrischen Joch. Etwa 100 Jahre sp\u00e4ter, n\u00e4mlich 632\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z., vereinigen Medien und Babylon ihre Streitkr\u00e4fte und erobern Ninive, die Hauptstadt Assyriens. Das erm\u00f6glicht Babylon, dominierende Weltmacht zu werden. Damals ahnte Babylon wohl kaum, dass es etwa 100 Jahre sp\u00e4ter von Medien gest\u00fcrzt w\u00fcrde. Wer au\u00dfer Jehova Gott h\u00e4tte wohl eine solch k\u00fchne Voraussage machen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>12 Als Jehova das von ihm erw\u00e4hlte Vernichtungswerkzeug identifiziert, weist er darauf hin, dass die medischen Streitkr\u00e4fte \u201eSilber f\u00fcr nichts achten und\u00a0.\u00a0.\u00a0., was Gold betrifft, kein Gefallen daran haben\u201c. Welch seltsame Eigenart hartgesottener Soldaten! Der Bibelgelehrte Albert Barnes sagt: \u201eNur selten wurden Invasionsheere nicht von der Hoffnung auf Beute getrieben.\u201c Beweisen die medischen Truppen, dass Jehova Recht hatte? Ja. Beachten wir folgende Bemerkung in einer Publikation von J.\u00a0Glentworth Butler: \u201eIm Unterschied zu den meisten Nationen, die irgendwann einmal Krieg gef\u00fchrt haben, dachten die Meder und besonders die Perser weniger an Gold als an Eroberung und die damit verbundene Ehre\u201c (The Bible-Work). Daher \u00fcberrascht es nicht, dass der persische Herrscher Cyrus, als er den Israeliten im Babylonischen Exil die Freiheit schenkt, ihnen Tausende von Gef\u00e4\u00dfen aus Gold und Silber zur\u00fcckgibt, die Nebukadnezar aus dem Tempel in Jerusalem geraubt hat (Esra 1:7-11).<\/p>\n<p>13 Auf Beute sind die medischen und die persischen Krieger also nicht allzu sehr versessen, daf\u00fcr sind sie ehrgeizig. Sie geben sich nicht damit zufrieden, auf der Weltb\u00fchne hinter einer anderen Nation den zweiten Platz einzunehmen. Au\u00dferdem gibt es ihnen Jehova ins Herz, \u201eVerheerung\u201c zu verursachen (Jesaja 13:6). Ausger\u00fcstet mit Metallbogen \u2014 mit denen sie nicht nur Pfeile abschie\u00dfen, sondern auch feindliche Soldaten, die Nachkommen babylonischer M\u00fctter, erschlagen k\u00f6nnen \u2014 sind sie also entschlossen, Babylon einzunehmen.<\/p>\n<p>14 Cyrus, der Anf\u00fchrer des medo-persischen Heeres, l\u00e4sst sich von den Befestigungsanlagen Babylons nicht abschrecken. In der Nacht vom 5.\/6.\u00a0Oktober 539\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z. befiehlt er, das Wasser des Euphrat abzuleiten. Als der Wasserspiegel gesunken ist, durchwaten die Invasoren das h\u00fcfthohe Wasser im Flussbett und dringen unbemerkt in die Stadt ein. Die Einwohner Babylons werden v\u00f6llig \u00fcberrascht und Babylon f\u00e4llt (Daniel 5:30). Jehova Gott inspiriert Jesaja, diese Ereignisse vorauszusagen, wobei er keinen Zweifel daran aufkommen l\u00e4sst, dass er alles lenken wird.<\/p>\n<p>15 In welchem Ausma\u00df wird Babylon zerst\u00f6rt werden? H\u00f6ren wir, was Jehova erkl\u00e4rt: \u201eSie wird niemals bewohnt werden, noch wird sie Generation um Generation verweilen. Und nicht wird dort der Araber sein Zelt aufschlagen, und keine Hirten werden ihre Kleinviehherden dort lagern lassen. Und dort werden gewiss die lagern, die st\u00e4ndig wasserlose Gegenden aufsuchen, und ihre H\u00e4user werden mit Uhus gef\u00fcllt sein. Und dort sollen die Strau\u00dfe hausen, und bockgestaltige D\u00e4monen, sie werden dort umherh\u00fcpfen. Und Schakale sollen in ihren Wohnt\u00fcrmen heulen, und in den Lustpal\u00e4sten wird die gro\u00dfe Schlange sein. Und die Zeit f\u00fcr sie ist nahe herbeigekommen, und ihre Tage, sie werden nicht hinausgeschoben werden\u201c (Jesaja 13:20-22). Die Stadt soll vollst\u00e4ndig ver\u00f6den.<\/p>\n<p>16 Dazu kam es zwar nicht sogleich im Jahre 539\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z. Doch heute steht unleugbar fest, dass alles eingetroffen ist, was Jesaja \u00fcber Babylon vorausgesagt hat. Babylon \u201eist heute, und zwar schon seit Jahrhunderten, ein Bild v\u00f6lliger Verw\u00fcstung, ein Tr\u00fcmmerhaufen\u201c, sagt ein Bibelkommentator und f\u00fcgt hinzu: \u201eEs ist unm\u00f6glich, diesen Schauplatz zu betrachten, ohne daran erinnert zu werden, wie genau sich die Voraussagen Jesajas und Jeremias erf\u00fcllt haben.\u201c Selbstverst\u00e4ndlich h\u00e4tte zur Zeit Jesajas kein Mensch Babylons Sturz und seine schlie\u00dfliche Ver\u00f6dung vorhersehen k\u00f6nnen. Immerhin wurde die Stadt erst etwa 200 Jahre nach der Niederschrift des Buches Jesaja von den Medern und Persern eingenommen. Und bis zu ihrer endg\u00fcltigen Ver\u00f6dung vergingen noch weitere Jahrhunderte. Wird dadurch nicht unser Glaube gest\u00e4rkt, dass die Bibel das inspirierte Wort Gottes ist? (2.\u00a0Timotheus 3:16). Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen wir, da Jehova in der Vergangenheit Prophezeiungen erf\u00fcllt hat, voll und ganz darauf vertrauen, dass noch unerf\u00fcllte biblische Prophezeiungen zu der von Gott bestimmten Zeit eintreffen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u2018Ruhe von deiner M\u00fchsal\u2019<\/strong><\/p>\n<p>17 Der Sturz Babylons wird f\u00fcr Israel eine Erleichterung sein. Er bedeutet die Freilassung aus der Gefangenschaft und erm\u00f6glicht die R\u00fcckkehr in das Land der Verhei\u00dfung. Daher sagt Jesaja jetzt: \u201eJehova wird Jakob Barmherzigkeit erweisen, und er wird Israel gewiss noch erw\u00e4hlen; und er wird ihnen wirklich Ruhe geben auf ihrem Boden, und der ans\u00e4ssige Fremdling soll sich ihnen anschlie\u00dfen, und sie sollen sich dem Hause Jakob beigesellen. Und V\u00f6lker werden sie tats\u00e4chlich nehmen und sie an ihren eigenen Ort bringen, und das Haus Israel soll sie sich tats\u00e4chlich auf dem Boden Jehovas als Knechte und als M\u00e4gde zum Besitztum nehmen; und sie sollen die gefangen nehmen, die sie gefangen hielten, und sie sollen sich die untertan halten, die sie zur Arbeit trieben\u201c (Jesaja 14:1,\u00a02). Mit \u201eJakob\u201c ist hier ganz Israel gemeint, alle 12\u00a0St\u00e4mme. Jehova wird \u201eJakob\u201c Barmherzigkeit erweisen, indem er die Nation in die Heimat zur\u00fcckkehren l\u00e4sst. Begleitet werden sollen die Israeliten von Tausenden von Ausl\u00e4ndern; viele von ihnen werden ihre Tempeldiener sein. Einige Israeliten werden sogar \u00fcber diejenigen gesetzt, deren Gefangene sie zuvor waren.<\/p>\n<p>18 Vorbei sein wird es mit dem harten Leben im Exil. Jehova wird seinem Volk stattdessen \u2018Ruhe geben von seiner M\u00fchsal und von seiner Erregung und von dem harten Sklavendienst, in dem es zum Sklaven gemacht wurde\u2019 (Jesaja 14:3). Israel wird nicht nur von den k\u00f6rperlichen B\u00fcrden des Sklavendienstes befreit werden, sondern auch von dem Schmerz und der Belastung, die es mit sich bringt, unter Anbetern falscher G\u00f6tter leben zu m\u00fcssen (Esra 3:1; Jesaja 32:18). Dazu wird in einem Werk bemerkt: \u201eF\u00fcr den Babylonier waren seine G\u00f6tter im Gro\u00dfen und Ganzen genau wie er, mit all den verdorbenen Charakterz\u00fcgen, die er selbst hatte. Sie waren Feiglinge, Trunkenbolde und Schwachsinnige\u201c (Lands and Peoples of the Bible). Welch eine Erleichterung, einem solch verkommenen religi\u00f6sen Umfeld entfliehen zu k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>19 Jehovas Barmherzigkeit ist allerdings an Bedingungen gekn\u00fcpft. Sein Volk muss die Bosheit, die Gott bewog, es so streng zu bestrafen, wirklich bereuen (Jeremia 3:25). Ein offenes, von Herzen kommendes S\u00fcndenbekenntnis wird Israel Jehovas Vergebung eintragen. (Siehe Nehemia 9:6-37; Daniel 9:5.) Dieser Grundsatz gilt auch heute. Wir alle sind auf Jehovas Barmherzigkeit angewiesen, denn \u201eda ist kein Mensch, der nicht s\u00fcndigt\u201c (2.\u00a0Chronika 6:36). Jehova, der barmherzige Gott, fordert uns liebevoll auf, ihm unsere S\u00fcnden zu bekennen, zu bereuen und jegliche verkehrte Handlungsweise aufzugeben, damit wir geheilt werden (5.\u00a0Mose 4:31; Jesaja 1:18; Jakobus 5:16). Dadurch k\u00f6nnen wir wieder in seine Gunst gelangen und getr\u00f6stet werden (Psalm 51:1; Spr\u00fcche 28:13; 2.\u00a0Korinther 2:7).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ein \u201eSpruch\u201c gegen Babylon<\/strong><\/p>\n<p>20 Mehr als 100 Jahre vor dem Aufstieg Babylons zur vorherrschenden Weltmacht sagt Jesaja voraus, wie die \u00fcbrige Welt auf den Sturz dieser Macht reagieren wird. Prophetisch wendet er sich an das aus der Babylonischen Gefangenschaft befreite Volk der Israeliten und gebietet ihm: \u201eDu [sollst] diesen Spruch gegen den K\u00f6nig von Babylon anheben und sagen\u00a0.\u00a0.\u00a0.: \u201aWie hat der, der andere zur Arbeit trieb, aufgeh\u00f6rt, die Bedr\u00fcckung aufgeh\u00f6rt! Jehova hat den Stock der B\u00f6sen zerbrochen, den Stab der Herrschenden, der V\u00f6lker schlug im Zornausbruch mit unabl\u00e4ssigem Schlag, der Nationen unterwarf aus lauter Zorn mit einer Verfolgung ohne Einhalt\u2018\u00a0\u201c (Jesaja 14:4-6). Babylon hat sich den zweifelhaften Ruf eines Eroberers, ja eines Unterdr\u00fcckers erworben, der freie Menschen versklavt. Wie passend, dass Babylons Sturz mit einem \u201eSpruch\u201c gefeiert werden soll, der sich vor allem an die babylonische Dynastie wendet, die \u2014 von Nebukadnezar angef\u00fchrt und mit Nabonid und Belsazar endend \u2014 in der Glanzzeit dieser gro\u00dfen Stadt die Geschicke lenkte!<\/p>\n<p>21 Welch eine Wende ihr Sturz doch herbeif\u00fchren wird! \u201eDie ganze Erde ist zur Ruhe gekommen, ist frei geworden von Ruhest\u00f6rung. Die Menschen sind fr\u00f6hlich geworden mit Jubelrufen. Auch die Wacholderb\u00e4ume haben sich dann \u00fcber dich gefreut, die Zedern des Libanon, und sie sprechen: \u201aSeitdem du dich niedergelegt hast, kommt kein Holzf\u00e4ller gegen uns herauf\u2018\u00a0\u201c (Jesaja 14:7,\u00a08). Die K\u00f6nige der Nachbarstaaten waren f\u00fcr die Herrscher Babylons wie B\u00e4ume, die es zu f\u00e4llen und f\u00fcr eigene Zwecke zu nutzen galt. Und mit alldem ist es nun vorbei. Der babylonische Holzf\u00e4ller hat seinen letzten Baum gef\u00e4llt!<\/p>\n<p>22 Der Sturz Babylons ist so erstaunlich, dass sogar das Grab darauf reagiert: \u201eSelbst der Scheol unten ist vor dir erbebt, dir entgegen bei deiner Ankunft. Vor dir hat er die im Tode Kraftlosen aufgeweckt, alle bockgleichen F\u00fchrer der Erde. Er hat alle K\u00f6nige der Nationen von ihren Thronen aufstehen lassen. Sie alle heben an und sagen zu dir: \u201aBist auch du selbst schwach gemacht worden wie wir? Bist du uns gleichgemacht worden? Hinunter zum Scheol ist dein Stolz gebracht worden, das Get\u00f6n deiner Saiteninstrumente. Unter dir sind Maden als Lager ausgebreitet; und W\u00fcrmer sind deine Decke\u2018\u00a0\u201c (Jesaja 14:9-11). Welch ein eindrucksvolles poetisches Bild! Es ist, als solle das allgemeine Grab der Menschheit alle K\u00f6nige aufwecken, die der babylonischen Dynastie in den Tod vorausgegangen sind, damit sie den Neuank\u00f6mmling begr\u00fc\u00dfen k\u00f6nnen. Sie verspotten die babylonische Herrschermacht, die jetzt hilflos in einem Madenbett liegt statt auf einem kostbaren Diwan und mit W\u00fcrmern bedeckt ist statt mit teurem Leinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u201eWie ein zertretener Leichnam\u201c<\/strong><\/p>\n<p>23 Jesaja setzt den Spruch wie folgt fort: \u201eO\u00a0wie bist du vom Himmel gefallen, du Gl\u00e4nzender, Sohn der Morgenr\u00f6te! Wie bist du niedergehauen worden zur Erde, du, der die Nationen entkr\u00e4ftete!\u201c (Jesaja 14:12). Selbstsucht und Stolz veranlassen Babylons K\u00f6nige, sich \u00fcber alle in ihrer Umgebung zu erheben. Wie ein Stern, der am fr\u00fchen Morgenhimmel hell erstrahlt, \u00fcben sie auf arrogante Weise Macht und Gewalt aus. Besonders stolz ist man auf die Einnahme Jerusalems durch Nebukadnezar, ein Vorhaben, an dem Assyrien gescheitert war. In dem Spruch wird Babylons stolze Dynastie wie folgt zitiert: \u201eZu den Himmeln werde ich aufsteigen. \u00dcber die Sterne Gottes werde ich meinen Thron erheben, und ich werde mich niedersetzen auf den Berg der Zusammenkunft in den entlegensten Teilen des Nordens. Ich werde \u00fcber die Wolkenh\u00f6hen aufsteigen; ich werde mich dem H\u00f6chsten \u00e4hnlich machen\u201c (Jesaja 14:13, 14). K\u00f6nnte es etwas Unversch\u00e4mteres geben?<\/p>\n<p>24 In der Bibel werden die K\u00f6nige aus der Linie Davids mit Sternen verglichen (4.\u00a0Mose 24:17). Beginnend mit David regierten diese \u201eSterne\u201c vom Berg Zion aus. Nachdem Salomo in Jerusalem den Tempel gebaut hatte, bezog man den Namen Zion auf die ganze Stadt. Unter dem Gesetzesbund waren alle m\u00e4nnlichen Israeliten verpflichtet, dreimal im Jahr nach Zion zu reisen. So wurde es zum \u201eBerg der Zusammenkunft\u201c. Durch den Entschluss, die jud\u00e4ischen K\u00f6nige zu unterwerfen und sie von diesem Berg zu entfernen, erkl\u00e4rt Nebukadnezar seine Absicht, sich \u00fcber diese \u201eSterne\u201c zu erheben. F\u00fcr seinen Sieg \u00fcber sie gibt er nicht Jehova die Ehre, sondern setzt sich selbst vermessen an die Stelle Jehovas.<\/p>\n<p>25 Welch ein Umschwung doch der stolzen babylonischen Dynastie bevorsteht! Babylon ist nicht nur weit davon entfernt, \u00fcber die Sterne Gottes erh\u00f6ht zu werden, sondern Jehova erkl\u00e4rt sogar: \u201eZum Scheol hinab wirst du gebracht werden, zu den entlegensten Teilen der Grube. Diejenigen, die dich sehen, werden dich ja betrachten; sie werden dich sogar genau ansehen und sprechen: \u201aIst das der Mann, der die Erde erbeben machte, der K\u00f6nigreiche ersch\u00fctterte, der das ertragf\u00e4hige Land der Wildnis gleichmachte und der sogar dessen St\u00e4dte niederriss, der auch f\u00fcr seine Gefangenen den Heimweg nicht \u00f6ffnete?\u2018\u00a0\u201c (Jesaja 14:15-17). Dieses ehrgeizige Herrschergeschlecht wird ebenso wie alle anderen Menschen in den Hades (Scheol) hinabfahren.<\/p>\n<p>26 Wo wird dann die Macht sein, die K\u00f6nigreiche besiegte, ertragreiches Land verw\u00fcstete und zahllose St\u00e4dte einnahm? Wo wird die Weltmacht sein, die Gefangene machte und sie niemals in ihre Heimat zur\u00fcckkehren lie\u00df? Nicht einmal ein anst\u00e4ndiges Begr\u00e4bnis wird die babylonische Dynastie erhalten! Jehova sagt: \u201eAlle anderen K\u00f6nige der Nationen, ja sie alle haben sich in Ehren niedergelegt, jeder in seinem eigenen Haus. Aber was dich betrifft, du bist weggeworfen worden ohne Grabst\u00e4tte f\u00fcr dich wie ein verabscheuter Spross, bekleidet mit Get\u00f6teten, vom Schwert Durchstochenen, die zu den Steinen einer Grube hinabsinken, wie ein zertretener Leichnam. Du wirst mit ihnen nicht vereint werden in einem Grab, denn du hast dein eigenes Land ins Verderben gebracht, du hast dein eigenes Volk get\u00f6tet. Auf unabsehbare Zeit wird die Nachkommenschaft von \u00dcbelt\u00e4tern nicht genannt werden\u201c (Jesaja 14:18-20). In der antiken Welt war es f\u00fcr einen K\u00f6nig eine Schande, wenn ihm ein ehrenhaftes Begr\u00e4bnis verweigert wurde. Wie verh\u00e4lt es sich also mit der k\u00f6niglichen Dynastie Babylons? Wenn auch einzelne K\u00f6nige wahrscheinlich in Ehren begraben werden, wird doch die von Nebukadnezar angef\u00fchrte K\u00f6nigsdynastie des Imperiums weggeworfen \u201ewie ein verabscheuter Spross\u201c. Es ist, als w\u00fcrde sie in ein anonymes Grab geworfen \u2014 wie ein in der Schlacht gefallener einfacher Fu\u00dfsoldat. Welch eine Dem\u00fctigung!<\/p>\n<p>27 Der Spruch endet mit letzten Befehlen an die siegenden Meder und Perser: \u201eMacht f\u00fcr seine S\u00f6hne einen Schlachtblock bereit wegen des Vergehens ihrer Vorv\u00e4ter, damit sie nicht aufstehen und tats\u00e4chlich von der Erde Besitz ergreifen und die Fl\u00e4che des ertragf\u00e4higen Landes mit St\u00e4dten f\u00fcllen\u201c (Jesaja 14:21). Der Sturz Babylons wird endg\u00fcltig sein. Die babylonische Dynastie wird mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden. Sie wird nie wieder erstehen. K\u00fcnftige Generationen von Babyloniern werden \u201ewegen des Vergehens ihrer Vorv\u00e4ter\u201c zu leiden haben.<\/p>\n<p>28 Aus dem Urteil \u00fcber die babylonische Dynastie k\u00f6nnen wir etwas Wertvolles lernen. Die S\u00fcnde der babylonischen K\u00f6nige wurzelte in ihrem uners\u00e4ttlichen Ehrgeiz (Daniel 5:23). Ihr Herz war von Machtgier erf\u00fcllt. Sie wollten andere beherrschen (Jesaja 47:5,\u00a06). Sie suchten die Ehre von Menschen, eine Ehre, die nur Gott rechtm\u00e4\u00dfig zusteht (Offenbarung 4:11). Das ist eine Warnung f\u00fcr alle in einer Autorit\u00e4tsstellung \u2014 auch innerhalb der Christenversammlung. Ehrgeiz, Selbstsucht und Stolz sind Eigenschaften, die Jehova nicht dulden wird, weder bei Einzelpersonen noch bei ganzen Nationen.<\/p>\n<p>29 Der Stolz der babylonischen Herrscher spiegelte den Geist Satans, des Teufels, des \u201eGottes dieses Systems der Dinge\u201c, wider (2.\u00a0Korinther 4:4). Auch er hat Machtgel\u00fcste und m\u00f6chte sich gern \u00fcber Jehova Gott stellen. Satan hat durch seinen unheiligen Ehrgeiz viel Leid und Elend \u00fcber die ganze Menschheit gebracht, genauso wie der jeweilige K\u00f6nig von Babylon \u00fcber die Menschen, die er unterwarf.<\/p>\n<p>30 Im Bibelbuch Offenbarung erfahren wir noch etwas \u00fcber ein anderes Babylon \u2014 \u201eBabylon die Gro\u00dfe\u201c (Offenbarung 18:2). Diese Organisation, das Weltreich der falschen Religion, ist, was ihre Grundhaltung betrifft, ebenfalls stolz, unterdr\u00fcckerisch und grausam. Deshalb muss auch sie mit einem \u201eTag Jehovas\u201c rechnen, ja sie muss zu der von Gott bestimmten Zeit vernichtet werden (Jesaja 13:6). Seit 1919 geht die Botschaft um die Erde: \u201eBabylon die Gro\u00dfe ist gefallen\u201c (Offenbarung 14:8). Sie fiel, als sie Gottes Volk nicht mehr in Gefangenschaft halten konnte. In K\u00fcrze wird sie vollst\u00e4ndig vernichtet werden. Was Babylon in alter Zeit betrifft, befahl Jehova: \u201eZahlt ihr gem\u00e4\u00df ihrem Tun zur\u00fcck. Gem\u00e4\u00df allem, was sie getan hat, so tut ihr. Denn gegen Jehova hat sie vermessen gehandelt, gegen den Heiligen Israels\u201c (Jeremia 50:29; Jakobus 2:13). \u00dcber Babylon die Gro\u00dfe wird ein \u00e4hnliches Strafgericht kommen.<\/p>\n<p>31 Daher beziehen sich die letzten Worte Jehovas in dieser Prophezeiung des Buches Jesaja nicht nur auf das alte Babylon, sondern auch auf Babylon die Gro\u00dfe: \u201eIch will aufstehen gegen sie .\u00a0.\u00a0. Und ich will von Babylon abschneiden Name und \u00dcberrest und Nachwuchs und Nachkommenschaft .\u00a0.\u00a0. Und ich will sie zu einem Besitztum von Stachelschweinen und zu schilfbestandenen Wasserteichen machen, und ich will sie mit dem Besen der Vertilgung hinwegfegen\u201c (Jesaja 14:22, 23). Die verlassenen Ruinen des alten Babylon zeigen, wie Jehova in K\u00fcrze mit Babylon der Gro\u00dfen verfahren wird. Welch ein Trost f\u00fcr alle, die die wahre Anbetung lieben! Welch ein Ansporn f\u00fcr uns, uns anzustrengen und in uns keine satanische Einstellung wie Stolz, Arroganz oder Unbarmherzigkeit aufkommen zu lassen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel vierzehn Jehova dem\u00fctigt eine arrogante Stadt Jesaja 13:1 bis 14:23 DAS prophetische Buch Jesaja wurde im 8.\u00a0Jahrhundert\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z. vor dem Hintergrund des assyrischen Einfalls in das Land der Verhei\u00dfung geschrieben. Wie wir in vorangehenden Kapiteln dieses Bibelbuches gesehen haben, sagte Jesaja den Verlauf von Ereignissen bemerkenswert genau voraus. 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