
{"id":2754,"date":"2011-10-31T10:26:59","date_gmt":"2011-10-31T09:26:59","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2754"},"modified":"2011-10-31T10:28:23","modified_gmt":"2011-10-31T09:28:23","slug":"hohepunkte-markus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2754","title":{"rendered":"H\u00f6hepunkte Markus"},"content":{"rendered":"<p>WT 15.02.2008<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Das Wort Jehovas ist lebendig<br \/>\nH\u00f6hepunkte aus dem Buch Markus<\/strong><\/h3>\n<p>DAS Markusevangelium ist das k\u00fcrzeste der vier Evangelien. Etwa 30\u00a0Jahre nach dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi verfasste Johannes Markus diesen abwechslungsreichen, lebendigen Bericht \u00fcber den dreieinhalbj\u00e4hrigen Dienst Jesu.<\/p>\n<p>Im Bibelbuch Markus \u2014 offensichtlich an Nichtjuden gerichtet, vornehmlich an R\u00f6mer\u00a0\u2014 wird Jesus haupts\u00e4chlich als Wunder wirkender Sohn Gottes beschrieben, der eine dynamische Predigtt\u00e4tigkeit in Gang setzte. Betont wird haupts\u00e4chlich, was Jesus tat, nicht so sehr, was er lehrte. Sich mit dem Markusevangelium zu befassen st\u00e4rkt unseren Glauben an den Messias und spornt uns an, die g\u00f6ttliche Botschaft eifrig zu verk\u00fcndigen (Heb. 4:12).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>DER \u00dcBERRAGENDE DIENST IN GALIL\u00c4A<br \/>\n(Markus 1:1\u20149:50)<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem Markus in nur 14\u00a0Versen die T\u00e4tigkeit Johannes\u2019 des T\u00e4ufers und den 40-t\u00e4gigen Aufenthalt Jesu in der Wildnis geschildert hat, beginnt er mit dem spannenden Bericht \u00fcber Jesu Dienst in Galil\u00e4a. Der wiederholte Gebrauch der W\u00f6rter \u201esogleich\u201c oder \u201esobald\u201c verleiht dem Bericht eine gewisse Dringlichkeit (Mar. 1:10,\u00a012).<\/p>\n<p>In weniger als drei Jahren unternimmt Jesus drei Predigtreisen durch Galil\u00e4a. Markus h\u00e4lt die Ereignisse gr\u00f6\u00dftenteils in chronologischer Reihenfolge fest. Die Bergpredigt sowie einige andere l\u00e4ngere Ausf\u00fchrungen Jesu sind nicht in diesem Evangelium enthalten.<\/p>\n<p><strong>Antworten auf biblische Fragen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1:15 \u2014 Wof\u00fcr war \u201edie bestimmte Zeit\u201c gekommen? <\/strong><br \/>\nJesus meinte, die bestimmte Zeit, seinen Dienst zu beginnen, sei gekommen. Das K\u00f6nigreich Gottes hatte sich genaht, weil er als designierter K\u00f6nig zugegen war. Aufrichtige Personen konnten auf seine Predigtt\u00e4tigkeit reagieren und entsprechend handeln, was ihnen Gottes Wohlgefallen eintragen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>1:44; 3:12; 7:36 \u2014 Warum wollte Jesus nicht, dass seine Wunder bekannt wurden? <\/strong><br \/>\nJesus wollte nicht, dass die Leute aufgrund sensationeller oder m\u00f6glicherweise verzerrter Berichte Schl\u00fcsse zogen, sondern sie sollten selbst erkennen, dass er der Christus ist, und auf dieser Grundlage eine pers\u00f6nliche Entscheidung treffen (Jes. 42:1-4; Mat. 8:4; 9:30; 12:15-21; 16:20; Luk. 5:14).<br \/>\nBei einem zuvor von D\u00e4monen besessenen Mann im Land der Gerasener machte er eine Ausnahme. Er forderte ihn auf, nach Hause zu gehen und seinen Verwandten alles zu erz\u00e4hlen, was geschehen war. Jesus war inst\u00e4ndig gebeten worden, aus dem Gebiet wegzugehen, daher hatte er nur wenig oder gar keinen Kontakt mit den Bewohnern. Die Anwesenheit und das Zeugnis eines Mannes, an dem Jesus ein solches Wunder gewirkt hatte, konnte bewirken, dass die Menschen trotz des Verlusts der Schweine nicht negativ redeten (Mar. 5:1-20; Luk. 8:26-39).<\/p>\n<p><strong>2:28 \u2014 Warum wird Jesus auch \u201eHerr des Sabbats\u201c genannt? <\/strong><br \/>\n\u201eDas GESETZ [hat] einen Schatten der k\u00fcnftigen guten Dinge\u201c, schrieb der Apostel Paulus (Heb. 10:1). Gem\u00e4\u00df dem Gesetz folgte nach sechs Tagen Arbeit ein Sabbat, und Jesus vollbrachte viele Heilungen am Sabbattag. Das war eine Vorausschau auf die Ruhe, den Frieden und andere Segnungen, die die Menschheit w\u00e4hrend der Tausendjahrherrschaft Christi versp\u00fcren wird, wenn die bedr\u00fcckende Herrschaft Satans zu Ende ist. Deshalb ist der K\u00f6nig dieses K\u00f6nigreichs auch \u201eHerr des Sabbats\u201c (Mat. 12:8; Luk. 6:5).<\/p>\n<p><strong>3:5; 7:34; 8:12 \u2014 Wieso konnte Markus N\u00e4heres \u00fcber Jesu Empfindungen berichten? <\/strong><br \/>\nMarkus war weder einer der 12\u00a0Apostel noch war er ein enger Gef\u00e4hrte Jesu. Alte \u00dcberlieferungen besagen, dass er vieles von dem Apostel Petrus erfahren hatte, mit dem er eng verbunden war (1.\u00a0Pet. 5:13).<\/p>\n<p><strong>6:51, 52 \u2014 Was war \u201edie Bedeutung der Brote\u201c, die die J\u00fcnger nicht erfassten? <\/strong><br \/>\nWenige Stunden bevor Jesus seinen J\u00fcngern auf dem Wasser entgegenkam, hatte er 5\u00a0000 M\u00e4nner und dazu noch Frauen und Kinder mit nur f\u00fcnf Broten und zwei Fischen gespeist. Bei dieser Begebenheit h\u00e4tten die J\u00fcnger \u201edie Bedeutung der Brote\u201c verstehen sollen: Jesus war von Jehova bef\u00e4higt worden, Wunder zu wirken (Mar. 6:41-44). H\u00e4tten sie erfasst, was f\u00fcr eine gro\u00dfe Macht Jesus erhalten hatte, w\u00e4ren sie nicht so erstaunt gewesen, als er \u00fcber das Wasser ging.<\/p>\n<p><strong>8:22-26 \u2014 Warum heilte Jesus den Blinden schrittweise? <\/strong><br \/>\nEr tat es wahrscheinlich aus R\u00fccksicht auf ihn. Die allm\u00e4hliche Wiederherstellung der Sehkraft erm\u00f6glichte es dem Leidenden, der so lange in der Dunkelheit leben musste, sich dem hellen Sonnenlicht anzupassen.<\/p>\n<p><strong>Lehren f\u00fcr uns:<\/strong><\/p>\n<p><strong>2:18; 7:11; 12:18; 13:3<\/strong>. Markus erkl\u00e4rt Br\u00e4uche, Ausdr\u00fccke, Glaubensansichten und beschreibt Orte, mit denen nichtj\u00fcdische Leser wahrscheinlich nicht vertraut waren. Er erw\u00e4hnt, dass die Pharis\u00e4er \u2018zu fasten pflegten\u2019, dass Korban \u201eeine Gott gewidmete Gabe\u201c war, dass die Sadduz\u00e4er sagten, \u201ees gebe keine Auferstehung\u201c, und dass sich der Tempel \u201egegen\u00fcber\u201c dem \u00d6lberg befand. Da das Geschlechtsregister des Messias haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Juden von Interesse ist, l\u00e4sst er es v\u00f6llig weg. Markus gibt uns ein gutes Beispiel: Wenn wir im Predigtdienst unterwegs sind oder in den Zusammenk\u00fcnften der Versammlung Aufgaben vortragen, sollten wir die Herkunft unserer Zuh\u00f6rer ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p><strong>3:21<\/strong>. Jesu Verwandte glaubten nicht an ihn. Daher kann man davon ausgehen, dass Jesus mitempfindet, wenn jemand wegen seines Glaubens von seinen Familienangeh\u00f6rigen Spott oder Widerstand zu ertragen hat.<\/p>\n<p><strong>3:31-35<\/strong>. Bei seiner Taufe wurde Jesus als geistiger Sohn Gottes gezeugt, und \u201edas Jerusalem droben\u201c war seine Mutter (Gal. 4:26). Von da an bedeuteten ihm seine J\u00fcnger weit mehr als seine Familie. Die Lehre f\u00fcr uns: Geistige Interessen sollten in unserem Leben Vorrang haben (Mat. 12:46-50; Luk. 8:19-21).<\/p>\n<p><strong>8:32-34<\/strong>. \u00c4u\u00dferungen, die auf falsch verstandener G\u00fcte beruhen, sollten wir schnell erkennen und zur\u00fcckweisen. Ein J\u00fcnger Christi muss bereit sein, \u2018sich selbst zu verleugnen\u2019, das hei\u00dft Nein zu sagen, wenn es um selbsts\u00fcchtige W\u00fcnsche oder ehrgeizige Ziele geht. Er muss bereit sein, \u2018seinen Marterpfahl aufzunehmen\u2019\u00a0\u2014 notfalls Leiden ertragen, mit Verfolgung und sogar mit dem Tod rechnen. Au\u00dferdem muss ein Christ Jesus \u2018best\u00e4ndig folgen\u2019. All das erfordert, dass wir opferbereit sind wie Jesus und uns diese Einstellung bewahren (Mat. 16:21-25; Luk. 9:22,\u00a023).<\/p>\n<p><strong>9:24<\/strong>. Wir sollten uns nicht sch\u00e4men, uns zu unserem Glauben zu bekennen oder um mehr Glauben zu beten (Luk. 17:5).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>DER LETZTE MONAT<br \/>\n(Markus 10:1\u201416:8)<\/strong><\/p>\n<p>Gegen Ende des Jahres 32\u00a0u.\u00a0Z. kommt Jesus \u201ean die Grenzen von Jud\u00e4a und jenseits des Jordan\u201c; erneut str\u00f6men Volksmengen zu ihm (Mar. 10:1). Er belehrt sie und macht sich dann auf den Weg nach Jerusalem.<\/p>\n<p>Am 8.\u00a0Nisan h\u00e4lt sich Jesus in Bethanien auf. W\u00e4hrend er bei einem Mahl zu Tisch liegt, gie\u00dft ihm eine Frau wohlriechendes \u00d6l auf den Kopf. Die folgenden Geschehnisse, beginnend mit dem triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem bis hin zu seiner Auferstehung, sind in chronologischer Reihenfolge aufgeschrieben.<\/p>\n<p><strong>Antworten auf biblische Fragen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>10:17, 18 \u2014 Warum korrigierte Jesus einen Mann, der ihn \u201eguter Lehrer\u201c nannte? <\/strong><br \/>\nDadurch, dass Jesus den schmeichelhaften Titel ablehnte, gab er die Ehre Jehova und zeigte, dass der wahre Gott der Quell aller guten Dinge ist. Au\u00dferdem lenkte er die Aufmerksamkeit auf die grundlegende Wahrheit, dass Jehova Gott, der Sch\u00f6pfer aller Dinge, allein das Recht hat, zu bestimmen, was gut und was b\u00f6se ist (Mat. 19:16, 17; Luk. 18:18,\u00a019).<\/p>\n<p><strong>14:25 \u2014 Was meinte Jesus, als er zu seinen treuen Aposteln sagte: \u201eIch werde keinesfalls mehr von dem Erzeugnis des Weinstocks trinken bis zu jenem Tag, an dem ich es neu trinke in dem K\u00f6nigreich Gottes\u201c? <\/strong><br \/>\nJesus wollte damit nicht sagen, dass es im Himmel Wein gibt. Doch manchmal wird Wein als ein Symbol der Freude gebraucht. Daher sprach Jesus einfach von der Freude, mit seinen auferweckten gesalbten Nachfolgern im K\u00f6nigreich vereint zu sein (Ps. 104:15; Mat. 26:29).<\/p>\n<p><strong>14:51, 52 \u2014 Wer war der junge Mann, der \u2018nackt entfloh\u2019? <\/strong><br \/>\nDa nur Markus diese Begebenheit erw\u00e4hnt, k\u00f6nnen wir ohne Weiteres davon ausgehen, dass er von sich selbst sprach.<\/p>\n<p><strong>15:34 \u2014 Lassen Jesu Worte \u201eMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?\u201c eine Glaubensschw\u00e4che erkennen? <\/strong><br \/>\nNein. Wir wissen zwar nicht genau, was Jesus zu diesem Ausspruch veranlasste, aber wahrscheinlich sp\u00fcrte er, dass Jehova sozusagen seinen Schutz zur\u00fcckgezogen hatte, um seine Lauterkeit bis zum \u00c4u\u00dfersten zu pr\u00fcfen. Es k\u00f6nnte auch sein, dass Jesus an die Prophezeiung aus Psalm 22:1 dachte, die sich an ihm erf\u00fcllen sollte (Mat. 27:46).<\/p>\n<p><strong>Lehren f\u00fcr uns:<\/strong><\/p>\n<p><strong>10:6-9<\/strong>. Es ist Gottes Wille, dass Ehepartner zusammenbleiben. Statt eine Scheidung in Betracht zu ziehen, sollten sich Eheleute bem\u00fchen, biblische Grunds\u00e4tze umzusetzen, und so etwaige Eheprobleme l\u00f6sen (Mat. 19:4-6).<\/p>\n<p><strong>12:41-44<\/strong>. Das Beispiel der armen Witwe lehrt uns, die wahre Anbetung selbstlos zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WT 15.02.2008 Das Wort Jehovas ist lebendig H\u00f6hepunkte aus dem Buch Markus DAS Markusevangelium ist das k\u00fcrzeste der vier Evangelien. Etwa 30\u00a0Jahre nach dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi verfasste Johannes Markus diesen abwechslungsreichen, lebendigen Bericht \u00fcber den dreieinhalbj\u00e4hrigen Dienst Jesu. 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