
{"id":2737,"date":"2011-10-19T09:06:02","date_gmt":"2011-10-19T08:06:02","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2737"},"modified":"2011-10-19T09:06:02","modified_gmt":"2011-10-19T08:06:02","slug":"matthaus-16-19-hoffnung-fur-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2737","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 16 &#8211; 19 (Hoffnung f\u00fcr alle)"},"content":{"rendered":"<div id=\"main_Matt_16\">\n<h1>Matth\u00e4us 16<\/h1>\n<h2>\u00bbBeweise, dass du von Gott kommst!\u00ab<\/h2>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0(Matth\u00e4us 12, 38-39; Markus 8, 11-13; Lukas 12, 54-56)<br \/>\ntEines Tages kamen Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er, um Jesus auf die Probe zu stellen. Sie verlangten von ihm einen eindeutigen Beweis f\u00fcr seinen g\u00f6ttlichen Auftrag.<strong>2-3<\/strong>\u00a0Jesus sagte ihnen: \u00bbIhr k\u00f6nnt das Wetter aus den Zeichen am Himmel vorhersagen: Abendrot zeigt gutes Wetter f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag an, Morgenr\u00f6te bedeutet schlechtes Wetter. Aber was heute vor euren Augen geschieht, das k\u00f6nnt ihr nicht richtig beurteilen!<strong>4<\/strong>\u00a0tDieses b\u00f6se, gottlose Volk verlangt einen Beweis. Doch sie werden kein anderes Wunder zu sehen bekommen als das, was an dem Propheten Jona geschah.\u00ab Mit diesen Worten lie\u00df Jesus sie stehen und ging weg.<\/p>\n<h2>Schlimmer als Hunger<\/h2>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0(Markus 8, 14-21; Lukas 12, 1)<br \/>\nAls sie an das andere Seeufer gekommen waren, stellten seine J\u00fcnger fest, dass sie vergessen hatten, Brot mitzunehmen.<strong>6<\/strong>\u00a0Da warnte sie Jesus: \u00bbH\u00fctet euch vor dem Sauerteig der Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er!\u00ab<strong>7<\/strong>\u00a0Die J\u00fcnger \u00fcberlegten, was er wohl damit meinte: \u00bbDas sagt er bestimmt, weil wir das Brot vergessen haben.\u00ab<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0tJesus merkte, wor\u00fcber sie sprachen, und fragte: \u00bbWeshalb macht ihr euch gleich Sorgen, wenn einmal nichts zu essen da ist? Traut ihr mir so wenig zu?<strong>9<\/strong>\u00a0tWerdet ihr denn nie zur Einsicht kommen? Habt ihr vergessen, dass ich f\u00fcnftausend Menschen mit f\u00fcnf Broten ges\u00e4ttigt habe? Und wie viele K\u00f6rbe habt ihr mit Resten gef\u00fcllt?<strong>10<\/strong>\u00a0tOder denkt an die sieben Brote, die ich an viertausend Menschen verteilt habe! Und wie viel ist damals \u00fcbrig geblieben!<strong>11<\/strong>\u00a0Wie kommt ihr auf den Gedanken, dass ich vom Essen rede, wenn ich euch sage: H\u00fctet euch vor dem Sauerteig der Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er?\u00ab<strong>12<\/strong>\u00a0Erst jetzt begriffen sie, dass Jesus mit dem Sauerteig die falschen Lehren der Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er gemeint hatte.<\/p>\n<h2>Wer ist Jesus?<\/h2>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0(Markus 8, 27-30; Lukas 9, 18-21)<br \/>\nAls Jesus in die Gegend von C\u00e4sarea Philippi kam, fragte er seine J\u00fcnger: \u00bbF\u00fcr wen halten die Leute den Menschensohn?\u00ab<strong>14<\/strong>\u00a0tDie J\u00fcnger erwiderten: \u00bbEinige meinen, du seist Johannes der T\u00e4ufer. Andere halten dich f\u00fcr Elia, f\u00fcr Jeremia oder einen anderen Propheten.\u00ab<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0\u00bbUnd f\u00fcr wen haltet ihr mich?\u00ab, fragte er sie.<strong>16<\/strong>\u00a0tDa antwortete Petrus: \u00bbDu bist Christus, der von Gott gesandte Retter, der Sohn des lebendigen Gottes!\u00ab<strong>17<\/strong>\u00a0t\u00bbDu kannst wirklich gl\u00fccklich sein, Simon, Sohn des Jona!\u00ab, sagte Jesus. \u00bbDiese Erkenntnis hat dir mein Vater im Himmel gegeben; von sich aus kommt ein Mensch nicht zu dieser Einsicht.<strong>18<\/strong>\u00a0tIch sage dir: Du bist Petrust. Auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und selbst die Macht des Todest wird sie nicht besiegen k\u00f6nnen.<strong>19<\/strong>\u00a0tIch will dir die Schl\u00fcssel zu Gottes neuer Welt geben. Was du auf der Erde binden wirst, das soll auch im Himmel gebunden sein. Und was du auf der Erde l\u00f6sen wirst, das soll auch im Himmel gel\u00f6st sein.\u00ab<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0tDarauf verbot er seinen J\u00fcngern streng, den Leuten zu sagen, dass er der Christus sei.<\/p>\n<h2>Jesus spricht zum ersten Mal von seinem Tod<\/h2>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0(Markus 8, 31-33; Lukas 9, 22)<br \/>\ntW\u00e4hrend dieser Zeit sprach Jesus mit seinen J\u00fcngern zum ersten Mal von seinem Tod: \u00bbWir m\u00fcssen nach Jerusalem gehen. Dort werden mich die f\u00fchrenden M\u00e4nner des Volkes, die Hohenpriester und Schriftgelehrten foltern und t\u00f6ten. Aber am dritten Tag werde ich von den Toten auferstehen.\u00ab<strong>22<\/strong>\u00a0tDa nahm Petrus ihn zur Seite, um ihn von diesen Gedanken abzubringen: \u00bbHerr, das m\u00f6ge Gott verhindern! So etwas darf dir nicht zusto\u00dfen!\u00ab<strong>23<\/strong>\u00a0Aber Jesus wandte sich von ihm ab und rief: \u00bbWeg mit dir, Satan! Du willst mich hindern, meinen Auftrag zu erf\u00fcllen. Du verstehst Gottes Gedanken nicht, weil du nur menschlich denkst!\u00ab<\/p>\n<h2>Alles hingeben, um alles zu gewinnen<\/h2>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0(Markus 8, 34 &#8211; 9, 1; Lukas 9, 23-27)<br \/>\ntDanach sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: \u00bbWer mir nachfolgen will, darf nicht mehr sich selbst in den Mittelpunkt stellen, sondern muss sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen.<strong>25<\/strong>\u00a0tWer sich an sein Leben klammert, der wird es verlieren. Wer aber sein Leben f\u00fcr mich einsetzt, der wird es f\u00fcr immer gewinnen.<strong>26<\/strong>\u00a0tDenn was gewinnt ein Mensch, wenn ihm die ganze Welt zuf\u00e4llt, er selbst aber dabei Schaden nimmt? Er kann sein Leben ja nicht wieder zur\u00fcckkaufen!<strong>27<\/strong>\u00a0tDenn der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommen und jeden nach seinen Taten richten.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0tUnd ich sage euch: Einige von euch, die hier stehen, werden nicht sterben, bevor sie den Menschensohn in seiner K\u00f6nigsherrschaft haben kommen sehen.\u00ab<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"main_Matt_17\">\n<h1>Matth\u00e4us 17<\/h1>\n<h2>Die J\u00fcnger erleben Jesu Herrlichkeit<\/h2>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0(Markus 9, 2-13; Lukas 9, 28-36)<br \/>\nttSechs Tage sp\u00e4ter ging Jesus mit Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes auf einen hohen Berg. Sie waren dort ganz allein.<strong>2<\/strong>\u00a0tDa wurde Jesus vor ihren Augen verwandelt: Sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider strahlten hell.<strong>3<\/strong>\u00a0Dann erschienen Mose und Elia und redeten mit Jesus.<strong>4<\/strong>\u00a0Petrus rief: \u00bbHerr, hier gef\u00e4llt es uns! Wenn du willst, werden wir drei H\u00fctten bauen, f\u00fcr dich, f\u00fcr Mose und f\u00fcr Elia.\u00ab<strong>5<\/strong>\u00a0tNoch w\u00e4hrend er so redete, h\u00fcllte sie eine leuchtende Wolke ein, und aus der Wolke h\u00f6rten sie eine Stimme: \u00bbDas ist mein geliebter Sohn, an dem ich meine Freude habe. Auf ihn sollt ihr h\u00f6ren.\u00ab<strong>6<\/strong>\u00a0Bei diesen Worten fielen die J\u00fcnger erschrocken zu Boden.<strong>7<\/strong>\u00a0Aber Jesus kam zu ihnen, ber\u00fchrte sie und sagte: \u00bbSteht auf! F\u00fcrchtet euch nicht!\u00ab<strong>8<\/strong>\u00a0Und als sie aufsahen, waren sie mit Jesus allein.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0tW\u00e4hrend sie den Berg hinabstiegen, befahl ihnen Jesus: \u00bbErz\u00e4hlt keinem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist!\u00ab<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0tDa fragten ihn seine J\u00fcnger: \u00bbWeshalb behaupten die Schriftgelehrten, dass zuerst Elia kommen muss?\u00ab<strong>11<\/strong>\u00a0Jesus antwortete ihnen: \u00bbSie haben Recht! Zuerst kommt Elia, um alles vorzubereiten.<strong>12<\/strong>\u00a0tDoch ich sage euch: Er ist bereits gekommen, aber man hat ihn nicht erkannt. Sie haben mit ihm gemacht, was sie wollten. Und auch der Menschensohn wird durch sie leiden m\u00fcssen.\u00ab<strong>13<\/strong>\u00a0Nun erkannten die J\u00fcnger, dass er von Johannes dem T\u00e4ufer sprach.<\/p>\n<h2>Die Ohnmacht der J\u00fcnger und die Vollmacht Jesu<\/h2>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0(Markus 9, 14-29; Lukas 9, 37-43)<br \/>\nAls sie zu der Menschenmenge zur\u00fcckgekehrt waren, kam ein Mann zu Jesus, fiel vor ihm nieder<strong>15<\/strong>\u00a0und sagte: \u00bbHerr, hab Erbarmen mit meinem Sohn! Er leidet unter schweren Anf\u00e4llen. Oft st\u00fcrzt er dabei sogar ins Feuer oder ins Wasser.<strong>16<\/strong>\u00a0Ich habe ihn zu deinen J\u00fcngern gebracht, aber sie konnten ihm nicht helfen.\u00ab<strong>17<\/strong>\u00a0Jesus rief: \u00bbWarum vertraut ihr Gott so wenig? Warum h\u00f6rt ihr nicht auf ihn? Wie lange muss ich noch bei euch sein und euch ertragen? Bringt das Kind her zu mir!\u00ab<strong>18<\/strong>\u00a0Jesus bedrohte den b\u00f6sen Geist. Sofort lie\u00df er von dem Kranken ab, und der Junge war wieder gesund.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Als sie sp\u00e4ter unter sich waren, fragten die J\u00fcnger Jesus: \u00bbWeshalb konnten wir diesen D\u00e4mon nicht austreiben?\u00ab<strong>20<\/strong>\u00a0t\u00bbWeil ihr nicht wirklich glaubt\u00ab, antwortete Jesus. \u00bbWenn euer Glaube nur so gro\u00df w\u00e4re wie ein Senfkorn, k\u00f6nntet ihr zu diesem Berg sagen: \u203aR\u00fccke von hier dorthin!\u2039, und es w\u00fcrde geschehen. Nichts w\u00e4re euch unm\u00f6glich!<strong>21<\/strong>\u00a0Solche Geister k\u00f6nnen nur durch Gebet und Fasten vertrieben werden.t\u00ab<\/p>\n<h2>Jesus spricht wieder von seinem Tod<\/h2>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0(Markus 9, 30-32; Lukas 9, 43-45)<br \/>\ntEines Tages, als Jesus sich mit seinen J\u00fcngern in Galil\u00e4a aufhielt, sagte er zu ihnen: \u00bbDer Menschensohn wird bald in der Gewalt der Menschen sein.<strong>23<\/strong>\u00a0Sie werden ihn t\u00f6ten. Aber am dritten Tag wird er auferstehen.\u00ab Da wurden seine J\u00fcnger sehr traurig.<\/p>\n<h2>Die Tempelsteuer<\/h2>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0tBei ihrer Ankunft in Kapernaum kamen die Steuereinnehmer des Tempels zu Petrus und fragten: \u00bbZahlt euer Lehrer keine Tempelsteuer?\u00ab<strong>25<\/strong>\u00a0\u00bbNat\u00fcrlich tut er das\u00ab, antwortete Petrus und ging in das Haus, um mit Jesus dar\u00fcber zu reden. Doch Jesus kam ihm zuvor: \u00bbWas meinst du, Petrus, von wem fordern die K\u00f6nige Abgaben und Steuern, von ihren eigenen S\u00f6hnen oder von ihren Untertanen?\u00ab<strong>26<\/strong>\u00a0\u00bbVon den Untertanen nat\u00fcrlich\u00ab, antwortete Petrus. Jesus erwiderte: \u00bbDann sind die eigenen S\u00f6hne also steuerfrei.<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0Doch wir wollen ihnen keinen Anlass geben, uns anzuklagen, darum geh an den See und wirf die Angel aus. Dem ersten Fisch, den du f\u00e4ngst, \u00f6ffne das Maul. Du wirst darin eine M\u00fcnze finden, die f\u00fcr deine und meine Abgabe ausreicht. Bezahle damit die Tempelsteuer!\u00ab<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"main_Matt_18\">\n<h1>Matth\u00e4us 18<\/h1>\n<h2>Gott hat andere Ma\u00dfst\u00e4be<\/h2>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0(Markus 9, 33-37; Lukas 9, 46-48)<br \/>\nIn dieser Zeit fragten die J\u00fcnger Jesus: \u00bbWer ist wohl der Wichtigste in Gottes neuer Welt?\u00ab<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>\u00a0Jesus rief ein kleines Kind, stellte es in die Mitte<strong>3<\/strong>\u00a0tund sprach: \u00bbDas will ich euch sagen: Wenn ihr euch nicht \u00e4ndert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr nie in Gottes neue Welt.<strong>4<\/strong>\u00a0tWer aber so klein und dem\u00fctig sein kann wie ein Kind, der ist der Gr\u00f6\u00dfte in Gottes neuer Welt.<strong>5<\/strong>\u00a0tUnd wer solch ein Kind mir zuliebe aufnimmt, der nimmt mich auf.\u00ab<\/p>\n<h2>Lasst euch nicht zum B\u00f6sen verleiten!<\/h2>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0(Matth\u00e4us 5, 29-30; Markus 9, 42-48; Lukas 17, 1-2)<br \/>\n\u00bbWer in einem Menschen den Glauben, wie ihn ein Kind hat, zerst\u00f6rt, f\u00fcr den w\u00e4re es noch das Beste, mit einem M\u00fchlstein um den Hals ins tiefe Meer geworfen zu werden.<strong>7<\/strong>\u00a0Wehe der Welt, denn sie verf\u00fchrt zum Unglauben! Solche Versuchungen k\u00f6nnen ja nicht ausbleiben. Aber wehe dem, der daran schuld ist!<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0tDeshalb: Wenn deine Hand oder dein Fu\u00df dich zum B\u00f6sen verf\u00fchren, hack sie ab und wirf sie weg. Es ist besser, du gehst verkr\u00fcppelt und lahm ins ewige Leben als mit gesunden H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen ins ewige Feuer.<strong>9<\/strong>\u00a0Wenn dich dein Auge zur S\u00fcnde verf\u00fchrt, dann rei\u00df es heraus und wirf es weg. Es ist besser, ein\u00e4ugig das ewige Leben zu erhalten, als mit beiden Augen ins Feuer der H\u00f6lle geworfen zu werden.\u00ab<\/p>\n<h2>Jesus sucht Verlorene<\/h2>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0(Lukas 15, 3-7)<br \/>\nt\u00bbH\u00fctet euch davor, hochm\u00fctig auf die herabzusehen, die euch gering erscheinen. Denn ich sage euch: Ihre Engel haben immer Zugang zu meinem Vater im Himmel.t<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Was meint ihr: Wenn ein Mann hundert Schafe hat und eins l\u00e4uft ihm davon, was wird er tun? L\u00e4sst er nicht die neunundneunzig in den Bergen zur\u00fcck, um das verirrte Schaf zu suchen?<strong>13<\/strong>\u00a0Und ich versichere euch: Wenn er es endlich gefunden hat, freut er sich \u00fcber dieses eine mehr als \u00fcber die neunundneunzig, die sich nicht verlaufen hatten.<strong>14<\/strong>\u00a0Ebenso will mein Vater nicht, dass auch nur einer, und sei es der Geringste, verloren geht.\u00ab<\/p>\n<h2>Einander ermahnen<\/h2>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0(Lukas 17, 3)<br \/>\nt\u00bbWenn dein Bruder Schuld auf sich geladen hat, dann geh zu ihm und sag ihm, was er falsch gemacht hat. Wenn er auf dich h\u00f6rt, hast du deinen Bruder zur\u00fcckgewonnen.<strong>16<\/strong>\u00a0tWill er davon nichts wissen, nimm einen oder zwei andere mit, denn durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen wird die Sache eindeutig best\u00e4tigt.<strong>17<\/strong>\u00a0tWenn dein Bruder auch dann nicht h\u00f6ren will, bring den Fall vor die Gemeinde. Nimmt er selbst das Urteil der Gemeinde nicht an, dann behandle ihn wie einen, der von Gott nichts wissen will und ihn verachtet.<\/p>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0tIch versichere euch: Was ihr auf der Erde binden werdet, das soll auch im Himmel gebunden sein. Und was ihr auf der Erde l\u00f6sen werdet, das soll auch im Himmel gel\u00f6st sein.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0tAber auch das sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde meinen Vater im Himmel um etwas bitten wollen und darin \u00fcbereinstimmen, dann wird er es ihnen geben.<strong>20<\/strong>\u00a0Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte.\u00ab<\/p>\n<h2>Das Gleichnis vom unbarmherzigen Schuldner<\/h2>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0(Lukas 17, 4)<br \/>\nDa fragte Petrus: \u00bbHerr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er mir Unrecht tut? Ist siebenmal denn nicht genug?\u00ab<strong>22<\/strong>\u00a0t\u00bbNein\u00ab, antwortete Jesus. \u00bbNicht nur siebenmal, sondern siebzig mal siebenmal.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0tMan kann die neue Welt Gottes mit einem K\u00f6nig vergleichen, der mit seinen Verwaltern abrechnen wollte.<strong>24<\/strong>\u00a0Zu ihnen geh\u00f6rte ein Mann, der ihm einen Millionenbetrag schuldete.<strong>25<\/strong>\u00a0Aber er konnte diese Schuld nicht bezahlen. Deshalb wollte der K\u00f6nig ihn, seine Frau, seine Kinder und seinen gesamten Besitz verkaufen lassen, um wenigstens einen Teil seines Geldes zu bekommen.<strong>26<\/strong>\u00a0Doch der Mann fiel vor dem K\u00f6nig nieder und flehte ihn an: \u203aHerr, hab noch etwas Geduld! Ich will ja alles bezahlen.\u2039<strong>27<\/strong>\u00a0Da hatte der K\u00f6nig Mitleid. Er gab ihn frei und erlie\u00df ihm seine Schulden.<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0Kaum war der Mann frei, ging er zu einem der anderen Verwalter, der ihm einen kleinen Betrag schuldete, packte ihn, w\u00fcrgte ihn und schrie: \u203aBezahl jetzt endlich deine Schulden!\u2039<strong>29<\/strong>\u00a0Da fiel der andere vor ihm nieder und bettelte: \u203aHab noch etwas Geduld! Ich will ja alles bezahlen.\u2039<strong>30<\/strong>\u00a0Aber der Verwalter wollte nicht warten und lie\u00df ihn ins Gef\u00e4ngnis werfen, bis er alles bezahlt h\u00e4tte.<\/p>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0Als nun die anderen sahen, was sich da ereignet hatte, waren sie emp\u00f6rt und berichteten es dem K\u00f6nig.<strong>32<\/strong>\u00a0Da lie\u00df der K\u00f6nig den Verwalter zu sich kommen und sagte: \u203aWas bist du doch f\u00fcr ein hartherziger Mensch! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich darum gebeten hast.<strong>33<\/strong>\u00a0tH\u00e4ttest du da nicht auch mit meinem anderen Verwalter Erbarmen haben k\u00f6nnen, so wie ich mit dir?\u2039<strong>34<\/strong>\u00a0Zornig \u00fcbergab er ihn den Folterknechten. Sie sollten ihn erst dann wieder freilassen, wenn er alle seine Schulden zur\u00fcckgezahlt h\u00e4tte.<\/p>\n<p><strong>35<\/strong>\u00a0tAuf die gleiche Art wird mein Vater im Himmel euch behandeln, wenn ihr euch weigert, eurem Bruder wirklich zu vergeben.\u00ab<\/p>\n<\/div>\n<h1>Matth\u00e4us 19<\/h1>\n<h2>Die Frage nach der Ehescheidung<\/h2>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0(Markus 10, 1-12; Lukas 16, 18)<br \/>\nNachdem Jesus das gesagt hatte, verlie\u00df er Galil\u00e4a und kam in das Gebiet von Jud\u00e4a \u00f6stlich des Jordan.<strong>2<\/strong>\u00a0Eine gro\u00dfe Menschenmenge folgte ihm, und er heilte ihre Kranken.<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Da kamen einige Pharis\u00e4er zu Jesus, weil sie ihm eine Falle stellen wollten. Sie fragten ihn: \u00bbDarf sich ein Mann von seiner Frau aus jedem beliebigen Grund scheiden lassen?\u00ab<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0tJesus antwortete: \u00bbLest ihr denn die Heilige Schrift nicht? Da hei\u00dft es doch, dass Gott am Anfang Mann und Frau schuf und sagte:<strong>5<\/strong>\u00a0\u203aEin Mann verl\u00e4sst seine Eltern und verbindet sich so eng mit seiner Frau, dass die beiden eins sind mit Leib und Seele.\u2039t<strong>6<\/strong>\u00a0tSie sind also eins und nicht l\u00e4nger zwei voneinander getrennte Menschen. Was nun Gott zusammengef\u00fcgt hat, soll der Mensch nicht scheiden.\u00ab<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0\u00bbDoch weshalb\u00ab, fragten sie weiter, \u00bbhat Mose dann vorgeschrieben, dass der Mann seiner Frau eine Scheidungsurkunde gibt, wenn er sich von ihr trennt?\u00abt<strong>8<\/strong>\u00a0Jesus antwortete: \u00bbMose erlaubte es, weil er euer hartes Herz kannte. Urspr\u00fcnglich ist es aber anders gewesen.<strong>9<\/strong>\u00a0tIch sage euch: Jeder, der sich von seiner Frau trennt und eine andere heiratet, bricht die Ehe, es sei denn, seine Frau hat ihn betrogen.\u00ab<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Da meinten seine J\u00fcnger: \u00bbWenn das mit der Ehe so ist, dann heiratet man besser gar nicht!\u00ab<strong>11<\/strong>\u00a0Jesus antwortete: \u00bbNicht jeder kann begreifen, was ich jetzt sage, sondern nur die, denen Gott das Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr gibt.<strong>12<\/strong>\u00a0tManche sind von Geburt an zeugungsunf\u00e4hig; andere werden es durch menschlichen Eingriff. Und es gibt Menschen, die verzichten auf die Ehe, um Gott besser dienen zu k\u00f6nnen. Wer es versteht, der richte sich danach!\u00ab<\/p>\n<h2>Jesus und die Kinder<\/h2>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0(Markus 10, 13-16; Lukas 18, 15-17)<br \/>\nEines Tages brachte man Kinder zu Jesus, damit er sie segnete und f\u00fcr sie betete. Aber die J\u00fcnger wollten sie wegschicken.<strong>14<\/strong>\u00a0tDoch Jesus sagte: \u00bbLasst die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht zur\u00fcck, denn f\u00fcr Menschen wie sie ist Gottes neue Welt bestimmt.\u00ab<strong>15<\/strong>\u00a0Er legte ihnen die H\u00e4nde auf und segnete sie. Danach zog er weiter.<\/p>\n<h2>Die Reichen und die neue Welt Gottes<\/h2>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0(Markus 10, 17-31; Lukas 18, 18-30)<br \/>\nEin junger Mann kam mit der Frage zu Jesus: \u00bbLehrer, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu bekommen?\u00ab<strong>17<\/strong>\u00a0Jesus entgegnete: \u00bbWieso fragst du mich nach dem Guten? Es gibt nur einen, der gut ist, und das ist Gott. Du kannst ewiges Leben bekommen, wenn du Gottes Gebote befolgst.\u00ab<strong>18<\/strong>\u00a0\u00bbWelche denn?\u00ab, fragte der Mann, und Jesus antwortete: \u00bbDu sollst nicht t\u00f6ten! Du sollst nicht die Ehe brechen. Du sollst nicht stehlen! Sag nichts Unwahres \u00fcber deinen Mitmenschen!<strong>19<\/strong>\u00a0Ehre deinen Vater und deine Mutter, und liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.\u00abt<strong>20<\/strong>\u00a0\u00bbDaran habe ich mich immer gehalten! Was muss ich denn noch tun?\u00ab, wollte der junge Mann wissen.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0tJesus antwortete: \u00bbWenn du vollkommen sein willst, dann verkauf, was du hast, und gib das Geld den Armen. Damit wirst du im Himmel einen Reichtum gewinnen, der niemals verloren geht. Und dann komm, und folge mir nach.\u00ab<strong>22<\/strong>\u00a0Als der junge Mann das h\u00f6rte, ging er traurig weg, denn er war sehr reich.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0tDa sagte Jesus zu seinen J\u00fcngern: \u00bbEins ist sicher: Ein Reicher hat es sehr schwer, in Gottes neue Welt zu kommen.<strong>24<\/strong>\u00a0Eher geht ein Kamel durch ein Nadel\u00f6hr, als dass ein Reicher in Gottes neue Welt kommt.\u00ab<strong>25<\/strong>\u00a0Dar\u00fcber waren die J\u00fcnger entsetzt und fragten sich: \u00bbWer kann dann \u00fcberhaupt gerettet werden?\u00ab<strong>26<\/strong>\u00a0tJesus sah sie an und sagte: \u00bbF\u00fcr Menschen ist es unm\u00f6glich, aber f\u00fcr Gott ist alles m\u00f6glich!\u00ab<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0tJetzt fragte Petrus: \u00bbAber wie ist es nun mit uns? Wir haben doch alles aufgegeben und sind mit dir gegangen. Was bekommen wir daf\u00fcr?\u00ab<strong>28<\/strong>\u00a0tJesus antwortete: \u00bbDas sollt ihr wissen, die ihr mit mir geht: Wenn der Menschensohn auf dem Thron der Herrlichkeit sitzen und \u00fcber Gottes neue Welt herrschen wird, werdet ihr ebenfalls auf zw\u00f6lf Thronen sitzen und die zw\u00f6lf St\u00e4mme Israels richten.<strong>29<\/strong>\u00a0Jeder, der sein Haus, seine Geschwister, seine Eltern, seine Frau, seine Kinder oder seinen Besitz zur\u00fcckl\u00e4sst, um mir zu folgen, wird dies alles hundertfach zur\u00fcckerhalten und das ewige Leben empfangen.<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0tViele, die jetzt einen gro\u00dfen Namen haben, werden dann unbedeutend sein. Und andere, die heute die Letzten sind, werden dort zu den Ersten geh\u00f6ren.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Matth\u00e4us 16 \u00bbBeweise, dass du von Gott kommst!\u00ab 1\u00a0(Matth\u00e4us 12, 38-39; Markus 8, 11-13; Lukas 12, 54-56) tEines Tages kamen Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er, um Jesus auf die Probe zu stellen. 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