
{"id":2727,"date":"2011-10-19T08:37:43","date_gmt":"2011-10-19T07:37:43","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2727"},"modified":"2011-10-19T08:37:43","modified_gmt":"2011-10-19T07:37:43","slug":"matthaus-1-4-hoffnung-fur-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2727","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 1 &#8211; 4  (Hoffnung f\u00fcr alle)"},"content":{"rendered":"<div id=\"main_Matt_1\">\n<h1>Matth\u00e4us 1<\/h1>\n<h2>Die Vorfahren Jesu<\/h2>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0(Lukas 3, 23-38)<br \/>\ntDieses Buch berichtet die Geschichte von Jesus Christus. Er ist Davids und Abrahams Nachkomme.<strong>2<\/strong>\u00a0tAbraham war der Vater Isaaks. Von Isaak stammten in direkter Linie ab: Jakob (der Vater von Juda und seinen Br\u00fcdern) &#8211;<strong>3<\/strong>\u00a0tJuda &#8211; Perez (Perez und Serach waren die S\u00f6hne Tamars) &#8211; Hezron &#8211;<strong>4<\/strong>\u00a0Ram &#8211; Amminadab &#8211; Nachschon &#8211;<strong>5<\/strong>\u00a0tSalmon &#8211; Boas (Sohn der Rahab) &#8211; Obed (Sohn der Ruth) &#8211; Isai &#8211;<strong>6<\/strong>\u00a0tK\u00f6nig David &#8211; Salomo (seine Mutter war Urias Frau) &#8211;<strong>7<\/strong>\u00a0tRehabeam &#8211; Abija &#8211; Asa &#8211;<strong>8<\/strong>\u00a0Joschafat &#8211; Joram &#8211; Usija &#8211;<strong>9<\/strong>\u00a0Jotam &#8211; Ahas &#8211; Hiskia &#8211;<strong>10<\/strong>\u00a0Manasse &#8211; Amon &#8211; Josia &#8211;<strong>11<\/strong>\u00a0tJojachin und seine Br\u00fcder (geboren zur Zeit der babylonischen Gefangenschaft) &#8211;<strong>12<\/strong>\u00a0tSchealti\u00ebl (geboren nach der babylonischen Gefangenschaft) &#8211; Serubbabel &#8211;<strong>13<\/strong>\u00a0Abihud &#8211; Eljakim &#8211; Asor &#8211;<strong>14<\/strong>\u00a0Zadok &#8211; Achim &#8211; Eliud &#8211;<strong>15<\/strong>\u00a0Eleasar &#8211; Mattan &#8211; Jakob.<strong>16<\/strong>\u00a0tJakob war der Vater Josefs. Josef war der Mann Marias. Sie brachte Jesus zur Welt, der Christus genannt wird.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0Von Abraham bis zu K\u00f6nig David sind es also vierzehn Generationen. Auch von David bis zur babylonischen Gefangenschaft sind es vierzehn Generationen, und von dieser Zeit bis zu Christus noch einmal vierzehn.<\/p>\n<h2>Gott wird Mensch<\/h2>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0(Lukas 1, 26 &#8211; 2, 20)<br \/>\ntUnd so wurde Jesus Christus geboren: Seine Mutter Maria war mit Josef verlobt. Noch vor der Ehe erwartete Maria &#8211; durch den Heiligen Geist &#8211; ein Kind.<strong>19<\/strong>\u00a0tJosef wollte nach Gottes Geboten handeln, aber auch Maria nicht \u00f6ffentlich blo\u00dfstellen. So \u00fcberlegte er, die Verlobung stillschweigend aufzul\u00f6sen.<strong>20<\/strong>\u00a0Noch w\u00e4hrend er nachdachte, erschien ihm im Traum ein Engel Gottes und sagte: \u00bbJosef, du Nachkomme Davids, z\u00f6gere nicht, Maria zu heiraten! Denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.<strong>21<\/strong>\u00a0tSie wird einen Sohn bekommen, den sollst du Jesus nennen. Denn er wird die Menschen seines Volkes von ihren S\u00fcnden befreien.\u00ab<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Dies alles geschah, damit sich erf\u00fcllte, was der Herr durch seinen Propheten vorhergesagt hatte:<strong>23<\/strong>\u00a0\u00bbEine Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn bekommen. Den wird man Immanuel nennen.\u00abt Das bedeutet: \u00bbGott ist mit uns!\u00ab<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Als Josef erwachte, tat er, was ihm der Engel befohlen hatte, und heiratete Maria.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Er schlief aber nicht mit ihr bis zur Geburt ihres Sohnes. Josef gab ihm den Namen Jesus.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"main_Matt_2\">\n<h1>Matth\u00e4us 2<\/h1>\n<h2>Gelehrte suchen den neuen K\u00f6nig<\/h2>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0tJesus wurde in Bethlehem geboren, einer kleinen Stadt in Jud\u00e4a. Herodes war damals K\u00f6nig. Einige Sterndeuter kamen aus dem Orient nach Jerusalem und erkundigten sich:<strong>2<\/strong>\u00a0\u00bbWo ist der neugeborene K\u00f6nig der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind aus dem Osten hierher gekommen, um ihm die Ehre zu erweisen.\u00ab<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Als K\u00f6nig Herodes das h\u00f6rte, war er best\u00fcrzt und mit ihm alle Einwohner Jerusalems.<strong>4<\/strong>\u00a0Er rief die Hohenpriester und Schriftgelehrten zusammen und fragte sie: \u00bbWo soll dieser versprochene Rettert geboren werden?\u00ab<strong>5<\/strong>\u00a0tSie antworteten: \u00bbIn Bethlehem, im Land Jud\u00e4a. So hei\u00dft es schon im Buch des Propheten:<strong>6<\/strong>\u00a0\u203aBethlehem, du bist keineswegs die unbedeutendste Stadt im Land Jud\u00e4a. Denn aus dir kommt der Herrscher, der mein Volk Israel f\u00fchren wird.\u2039t\u00ab<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0Da rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und fragte sie, wann sie zum ersten Mal den Stern gesehen h\u00e4tten. Anschlie\u00dfend schickte er sie nach Bethlehem und bat sie:<strong>8<\/strong>\u00a0\u00bbSucht nach dem Kind, und gebt mir Nachricht, wenn ihr es gefunden habt. Ich will dann auch hingehen und ihm Ehre erweisen.\u00ab<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Nach diesem Gespr\u00e4ch gingen die Sterndeuter nach Bethlehem. Der Stern, den sie im Osten gesehen hatten, f\u00fchrte sie. Er blieb \u00fcber dem Haus stehen, in dem das Kind war.<strong>10<\/strong>\u00a0Da kannte ihre Freude keine Grenzen.<strong>11<\/strong>\u00a0tSie gingen in das Haus, wo sie das Kind mit seiner Mutter Maria fanden, knieten vor ihm nieder und ehrten es wie einen K\u00f6nig. Dann packten sie ihre Sch\u00e4tze aus und beschenkten das Kind mit Gold, Weihrauch und Myrrhe.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Im Traum befahl ihnen Gott, nicht mehr zu Herodes zur\u00fcckzugehen. Deshalb w\u00e4hlten sie f\u00fcr ihre Heimreise einen anderen Weg.<\/p>\n<h2>Flucht nach \u00c4gypten<\/h2>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Nachdem die Sterndeuter fortgezogen waren, erschien ein Engel Gottes Josef im Traum und befahl ihm: \u00bbSteh schnell auf, und flieh mit dem Kind und seiner Mutter nach \u00c4gypten! Bleibt so lange dort, bis ich euch zur\u00fcckrufe, denn Herodes sucht das Kind und will es umbringen.\u00ab<strong>14<\/strong>\u00a0Da brach Josef noch in der Nacht mit Maria und dem Kind nach \u00c4gypten auf.<strong>15<\/strong>\u00a0Dort blieben sie bis zum Tod von Herodes. So erf\u00fcllte sich, was der Herr durch seinen Propheten angek\u00fcndigt hatte: \u00bbIch habe meinen Sohn aus \u00c4gypten gerufen.\u00abt<\/p>\n<h2>Jesus soll get\u00f6tet werden<\/h2>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0tHerodes war au\u00dfer sich vor Zorn, als er merkte, dass ihn die Sterndeuter hintergangen hatten. Er lie\u00df alle Jungen unter zwei Jahren in Bethlehem und Umgebung umbringen. Denn nach den Angaben der Sterndeuter musste das Kind in diesem Alter sein.<strong>17<\/strong>\u00a0So erf\u00fcllte sich die Vorhersage des Propheten Jeremia:<strong>18<\/strong>\u00a0\u00bbSchreie der Angst h\u00f6rt man in der Stadt Rama, das Klagen nimmt kein Ende. Rahel weint um ihre Kinder, sie will sich nicht tr\u00f6sten lassen, denn ihre Kinder wurden ihr genommen.\u00abt<\/p>\n<h2>R\u00fcckkehr aus \u00c4gypten<\/h2>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Als Herodes gestorben war, erschien Josef wieder ein Engel Gottes im Traum und sagte zu ihm:<strong>20<\/strong>\u00a0t\u00bbSteh auf und kehre mit dem Kind und seiner Mutter heim ins Land Israel! Die Leute, die das Kind t\u00f6ten wollten, sind gestorben.\u00ab<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Da ging Josef mit Maria und dem Kind nach Israel zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0Als er aber erfuhr, dass Archelaus, der Sohn des Herodes, K\u00f6nig von Jud\u00e4a geworden war, bekam er Angst. Gott gab ihm im Traum die Anweisung, in die Provinz Galil\u00e4a zu ziehen.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0tSo kamen sie in die Stadt Nazareth und lie\u00dfen sich dort nieder. Dadurch erf\u00fcllte sich, was die Propheten \u00fcber Christus vorhergesagt hatten: \u00bbMan wird ihn den Nazarener nennen.\u00ab<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"main_Matt_3\">\n<h1>Matth\u00e4us 3<\/h1>\n<h2>Johannes der T\u00e4ufer ruft: \u00bbKehrt um zu Gott!\u00ab<\/h2>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0(Markus 1, 2-8; Lukas 3, 1-18; Johannes 1, 19-28)<br \/>\nIn dieser Zeit fing Johannes der T\u00e4ufer an, in der jud\u00e4ischen W\u00fcste zu predigen.<strong>2<\/strong>\u00a0tEr rief: \u00bbKehrt um zu Gott! Denn jetzt beginnt seine neue Welt.\u00ab<strong>3<\/strong>\u00a0Der Prophet Jesaja hatte die Aufgabe des Johannes so beschrieben: \u00bbEin Bote wird in der W\u00fcste rufen: \u203aMacht den Weg frei f\u00fcr den Herrn! R\u00e4umt alle Hindernisse weg!\u2039t\u00ab<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0tJohannes trug ein aus Kamelhaar gewebtes Gewand, das von einem Lederriemen zusammengehalten wurde. Er ern\u00e4hrte sich von Heuschrecken und wildem Honig.<strong>5<\/strong>\u00a0Viele Menschen aus Jerusalem, aus dem Jordantal und aus der ganzen Provinz Jud\u00e4a kamen zu ihm.<strong>6<\/strong>\u00a0Sie bekannten ihre S\u00fcnden und lie\u00dfen sich von ihm im Jordan taufen.<\/p>\n<p><strong>7<\/strong>\u00a0tAls er aber sah, dass auch viele Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er kamen, um sich taufen zu lassen, wies er sie ab: \u00bbIhr Schlangenbrut! Wer hat euch eingeredet, dass ihr dem kommenden Gericht Gottes entrinnen werdet?<strong>8<\/strong>\u00a0tZeigt erst einmal durch Taten, dass ihr wirklich zu Gott umkehren wollt!<strong>9<\/strong>\u00a0tBildet euch nur nicht ein, ihr k\u00f6nntet euch damit herausreden: \u203aAbraham ist unser Vater!\u2039 Ich sage euch: Gott kann selbst aus diesen Steinen hier Nachkommen Abrahams hervorbringen.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0tSchon ist die Axt erhoben, um die B\u00e4ume an der Wurzel abzuschlagen. Jeder Baum, der keine guten Fr\u00fcchte bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.<strong>11<\/strong>\u00a0tWer umkehrt zu Gott, den taufe ich mit Wasser. Aber nach mir wird einer kommen, der viel m\u00e4chtiger ist als ich. Ich bin nicht einmal w\u00fcrdig, ihm die Schuhe nachzutragen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.<strong>12<\/strong>\u00a0tSchon hat er die Schaufel in seiner Hand, mit der er die Spreu vom Weizen trennt. Den Weizen wird er in seine Scheunen bringen, die Spreu aber wird er verbrennen, und niemand kann dieses Feuer l\u00f6schen.\u00ab<\/p>\n<h2>Jesus l\u00e4sst sich taufen<\/h2>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0(Markus 1, 9-11; Lukas 3, 21-22; Johannes 1, 32-34)<br \/>\ntAuch Jesus kam aus seiner Heimat in Galil\u00e4a an den Jordan, um sich von Johannes taufen zu lassen.<strong>14<\/strong>\u00a0tAber Johannes versuchte, ihn davon abzubringen: \u00bbIch m\u00fcsste eigentlich von dir getauft werden, und du kommst zu mir?\u00ab<strong>15<\/strong>\u00a0Jesus erwiderte: \u00bbLass es so geschehen, denn wir m\u00fcssen alles tun, was Gott willt.\u00ab Da gab Johannes nach.<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0tGleich nach der Taufe stieg Jesus wieder aus dem Wasser. Der Himmel \u00f6ffnete sich \u00fcber ihm, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0tGleichzeitig sprach eine Stimme vom Himmel: \u00bbDies ist mein geliebter Sohn, der meine ganze Freude ist.\u00ab<\/p>\n<\/div>\n<h1>Matth\u00e4us 4<\/h1>\n<h2>Wenn du Gottes Sohn bist, beweise es!<\/h2>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0(Markus 1, 12-13; Lukas 4, 1-13)<br \/>\ntDanach wurde Jesus vom Geist Gottes in die W\u00fcste gef\u00fchrt, wo er den Versuchungen des Teufels ausgesetzt sein sollte.<strong>2<\/strong>\u00a0tVierzig Tage und N\u00e4chte lang a\u00df er nichts. Der Hunger qu\u00e4lte ihn.<strong>3<\/strong>\u00a0Da kam der Teufel und stellte ihn auf die Probe. Er forderte ihn heraus: \u00bbWenn du Gottes Sohn bist, dann mach aus diesen Steinen Brot!\u00ab<strong>4<\/strong>\u00a0Aber Jesus wehrte ab: \u00bbNein, denn es steht in der Heiligen Schrift: \u203aDer Mensch lebt nicht allein von Brot, sondern von allem, was Gott ihm zusagt!\u2039t\u00ab<\/p>\n<p><strong>5<\/strong>\u00a0Da nahm ihn der Teufel mit nach Jerusalem und stellte ihn auf die h\u00f6chste Stelle des Tempels.<strong>6<\/strong>\u00a0\u00bbSpring hinunter!\u00ab, forderte er Jesus auf. \u00bbDu bist doch Gottes Sohn! Und in der Heiligen Schrift steht: \u203aGott wird seine Engel schicken. Sie werden dich auf H\u00e4nden tragen, und du wirst dich nicht einmal an einem Stein verletzen!\u2039t\u00ab<strong>7<\/strong>\u00a0Jesus entgegnete ihm: \u00bbEs steht aber auch in der Schrift: \u203aDu sollst Gott, deinen Herrn, nicht herausfordern!\u2039t\u00ab<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0tNun f\u00fchrte ihn der Teufel auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer ganzen Pracht.<strong>9<\/strong>\u00a0\u00bbDas alles gebe ich dir, wenn du vor mir niederkniest und mich anbetest\u00ab, sagte er.<strong>10<\/strong>\u00a0Aber Jesus wies ihn ab: \u00bbWeg mit dir, Satan, denn es steht in der Heiligen Schrift: \u203aBete allein Gott, deinen Herrn, an und diene nur ihm!\u2039t\u00ab<strong>11<\/strong>\u00a0tDa verschwand der Teufel, und die Engel Gottes kamen und sorgten f\u00fcr Jesus.<\/p>\n<h2>Hoffnung f\u00fcr alle, die von Gott nichts wissen<\/h2>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0(Markus 1, 14-15; Lukas 4, 14-15)<br \/>\ntAls Jesus h\u00f6rte, dass man Johannes den T\u00e4ufer verhaftet hatte, zog er sich nach Galil\u00e4a zur\u00fcck.<strong>13<\/strong>\u00a0Er verlie\u00df Nazareth und wohnte in Kapernaum am See Genezareth, im Gebiet von Sebulon und Naftali.<strong>14<\/strong>\u00a0Das geschah, damit sich erf\u00fcllte, was Gott durch den Propheten Jesaja gesagt hatte:<strong>15<\/strong>\u00a0\u00bbDu Land Sebulon und Naftali, Land am See und jenseits des Jordan, du gottloses Galil\u00e4a, h\u00f6re zu!<strong>16<\/strong>\u00a0tDas Volk, das in der Finsternis wohnt, sieht ein gro\u00dfes Licht. Hell strahlt es auf \u00fcber denen, die im Schatten des Todes leben und ohne Hoffnung sind.\u00abt<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0tVon da an begann Jesus zu predigen: \u00bbKehrt um zu Gott! Denn jetzt beginnt seine neue Welt!\u00ab<\/p>\n<h2>Vier Fischer folgen Jesus<\/h2>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0(Markus 1, 16-20; Lukas 5, 1-11; Johannes 1, 35-51)<br \/>\ntAls Jesus am See Genezareth entlangging, sah er zwei Br\u00fcder: Simon, der sp\u00e4ter Petrus genannt wurde, und seinen Bruder Andreas. Sie waren Fischer und warfen gerade ihre Netze aus.<strong>19<\/strong>\u00a0tDa forderte Jesus sie auf: \u00bbKommt mit mir! Ich will euch zeigen, wie ihr Menschen f\u00fcr Gott gewinnen k\u00f6nnt.\u00ab<strong>20<\/strong>\u00a0tSofort lie\u00dfen die beiden M\u00e4nner ihre Netze liegen und gingen mit ihm.<\/p>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0Nicht weit davon entfernt begegnete Jesus am Strand zwei anderen Fischern, den Br\u00fcdern Jakobus und Johannes. Sie sa\u00dfen mit ihrem Vater Zebed\u00e4us im Boot und flickten Netze. Auch sie forderte Jesus auf, mit ihm zu gehen.<strong>22<\/strong>\u00a0Da verlie\u00dfen sie das Boot und ihren Vater und gingen mit Jesus.<\/p>\n<h2>Jesus wirkt durch Wort und Tat<\/h2>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0tJesus wanderte durch das Land Galil\u00e4a, predigte in den Synagogen und verk\u00fcndete \u00fcberall die rettende Botschaft, dass Gottes neue Welt nun begonnen hatte. Er heilte alle Arten von Krankheiten und Leiden.<strong>24<\/strong>\u00a0Bald wurde \u00fcberall von ihm gesprochen, selbst in Syrien. Man brachte viele Kranke zu ihm, die gro\u00dfe Qualen litten: Besessene, Menschen, die Anf\u00e4lle bekamen, und Gel\u00e4hmte. Jesus heilte sie alle.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Eine gro\u00dfe Menschenmenge folgte ihm, wohin er auch ging. Leute aus Galil\u00e4a, aus dem Gebiet der Zehn St\u00e4dte, aus Jerusalem und dem ganzen Gebiet von Jud\u00e4a liefen ihm nach. Selbst von der anderen Seite des Jordan kamen sie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Matth\u00e4us 1 Die Vorfahren Jesu 1\u00a0(Lukas 3, 23-38) tDieses Buch berichtet die Geschichte von Jesus Christus. Er ist Davids und Abrahams Nachkomme.2\u00a0tAbraham war der Vater Isaaks. Von Isaak stammten in direkter Linie ab: Jakob (der Vater von Juda und seinen Br\u00fcdern) &#8211;3\u00a0tJuda &#8211; Perez (Perez und Serach waren die S\u00f6hne Tamars) &#8211; Hezron &#8211;4\u00a0Ram &#8211; [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[476,2],"tags":[],"class_list":["post-2727","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-matthaus","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2727","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2727"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2727\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2728,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2727\/revisions\/2728"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2727"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2727"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2727"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}