
{"id":2724,"date":"2011-10-18T17:47:29","date_gmt":"2011-10-18T16:47:29","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2724"},"modified":"2011-10-18T17:47:29","modified_gmt":"2011-10-18T16:47:29","slug":"matthaus-12-15-neue-hoffnung-fur-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2724","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 12 &#8211; 15 &#8211; neue Hoffnung f\u00fcr alle"},"content":{"rendered":"<p><strong>1<\/strong>\u00a0(Markus 2, 23-28; Lukas 6, 1-11)<br \/>\ntAn einem Sabbat ging Jesus mit seinen J\u00fcngern durch die Getreidefelder. Die J\u00fcnger waren hungrig und rissen \u00c4hren ab, um die K\u00f6rner zu essen.<strong>2<\/strong>\u00a0tAls das die Pharis\u00e4er sahen, beschwerten sie sich bei Jesus: \u00bbSieh dir das an! Es ist doch verboten, am Sabbat Getreide zu ernten!\u00ab<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0tAber Jesus antwortete ihnen: \u00bbHabt ihr denn nie gelesen, was David und seine M\u00e4nner getan haben? Als sie hungrig waren,<strong>4<\/strong>\u00a0gingen sie in das Haus Gottes und a\u00dfen von dem Brot, das Gott geweiht war und das nur die Priester essen durften.t<strong>5<\/strong>\u00a0tHabt ihr nicht au\u00dferdem im Gesetz gelesen, dass die Priester auch am Sabbat im Tempel arbeiten und so die Sabbatvorschriften \u00fcbertreten? Trotzdem sind sie frei von Schuld.<strong>6<\/strong>\u00a0Ich will euch nur das eine sagen: Hier ist einer, der ist mehr als der Tempel.<strong>7<\/strong>\u00a0tWenn ihr verstanden h\u00e4ttet, was das bedeutet: \u203aNicht auf eure Opfer oder Gaben kommt es mir an, sondern darauf, dass ihr barmherzig seid!\u2039t, dann w\u00fcrdet ihr nicht Unschuldige verurteilen.<strong>8<\/strong>\u00a0Denn der Menschensohn hat das Recht zu entscheiden, was am Sabbat erlaubt ist und was nicht.\u00ab<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Nach diesen Worten ging er weiter und kam in ihre Synagoge.<strong>10<\/strong>\u00a0Dort war ein Mann mit einer verkr\u00fcppelten Hand. Die Pharis\u00e4er fragten ihn: \u00bbErlaubt das Gesetz Gottes, am Sabbat zu heilen?\u00ab Sie suchten damit einen Vorwand, um Anklage gegen ihn zu erheben.<strong>11<\/strong>\u00a0tJesus antwortete: \u00bbWenn jemand von euch nur ein einziges Schaf besitzt, und das f\u00e4llt am Sabbat in den Brunnen, wird er es nicht sofort herausholen?<strong>12<\/strong>\u00a0Und ein Mensch ist doch viel mehr wert als ein Schaf! Also ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun.\u00ab<strong>13<\/strong>\u00a0Dann forderte er den Mann auf: \u00bbStreck deine Hand aus!\u00ab Er streckte sie aus, und die Hand war gesund.<\/p>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0tDa verlie\u00dfen die Pharis\u00e4er die Synagoge und berieten, wie sie Jesus t\u00f6ten k\u00f6nnten.<\/p>\n<h2>Jesus erf\u00fcllt das Alte Testament<\/h2>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Jesus wusste, was die Pharis\u00e4er vorhatten, und ging weg. Viele Menschen folgten ihm, und er heilte alle Kranken.<strong>16<\/strong>\u00a0tEr verbot ihnen jedoch, dar\u00fcber zu reden.<\/p>\n<p><strong>17<\/strong>\u00a0So sollte sich erf\u00fcllen, was der Prophet Jesaja vorausgesagt hatte:<strong>18<\/strong>\u00a0\u00bbDies ist mein Knecht, den ich erw\u00e4hlt habe. Ich liebe ihn und freue mich \u00fcber ihn. Ich werde ihm meinen Geist geben, und er wird die V\u00f6lker vor die Entscheidung stellen.<strong>19<\/strong>\u00a0Er k\u00e4mpft und streitet nicht. Seine Stimme wird auf der Stra\u00dfe nicht zu h\u00f6ren sein.<strong>20<\/strong>\u00a0Das geknickte Schilfrohr wird er nicht abbrechen und den glimmenden Docht nicht ausl\u00f6schen. Er wird das Recht zum Sieg f\u00fchren.<strong>21<\/strong>\u00a0tDeshalb ist er die Hoffnung der ganzen Welt.\u00abt<\/p>\n<h2>\u00bbWer nicht f\u00fcr mich ist, der ist gegen mich\u00ab<\/h2>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0(Markus 3, 20-30; Lukas 11, 14-23)<br \/>\nDanach brachte man einen Mann zu ihm, der blind und stumm war, weil ein b\u00f6ser Geist ihn beherrschte. Jesus heilte ihn, und er konnte wieder reden und sehen.<strong>23<\/strong>\u00a0tIn gro\u00dfer Aufregung riefen da die Menschen: \u00bbIst dieser Jesus vielleicht doch der versprochene Retter, der Sohn Davids?\u00ab<strong>24<\/strong>\u00a0tAls die Pharis\u00e4er das h\u00f6rten, sagten sie: \u00bbEr kann nur deshalb die D\u00e4monen austreiben, weil ihm der Teufel, der Oberste aller D\u00e4monen, die Macht dazu gibt.\u00ab<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0Jesus kannte ihre Gedanken und entgegnete: \u00bbEin Staat, in dem verschiedene Herrscher um die Macht k\u00e4mpfen, steht vor dem Untergang. Eine Stadt oder eine Familie, in der man st\u00e4ndig in Zank und Streit lebt, hat keinen Bestand.<strong>26<\/strong>\u00a0Wenn der Satan sich selbst vertreiben w\u00fcrde, dann bek\u00e4mpfte er sich ja selbst und zerst\u00f6rte damit sein eigenes Reich.<\/p>\n<p><strong>27<\/strong>\u00a0Wenn ihr behauptet, ich w\u00fcrde die D\u00e4monen durch die Kraft des Obersten Teufelst austreiben, welche Kraft nutzen dann eure eigenen Leute, um b\u00f6se Geister auszutreiben? Sie selbst werden euch das Urteil sprechen.<strong>28<\/strong>\u00a0tWenn ich aber die D\u00e4monen durch den Geist Gottes austreibe, so beginnt Gottes neue Welt jetzt &#8211; mitten unter euch!<strong>29<\/strong>\u00a0tDenn wer k\u00f6nnte in das Haus eines starken Mannes eindringen und ihn berauben? Man m\u00fcsste ihn erst fesseln, und dann k\u00f6nnte man sein Haus pl\u00fcndern.<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0tWer nicht f\u00fcr mich ist, der ist gegen mich, und wer sich nicht f\u00fcr mich einsetzt, der f\u00fchrt die Menschen in die Irre!<strong>31<\/strong>\u00a0Darum sage ich euch: Jede S\u00fcnde, ja sogar Gottesl\u00e4sterung, kann vergeben werden. Wer aber den Heiligen Geist verl\u00e4stert, der wird keine Vergebung finden.<strong>32<\/strong>\u00a0tWer den Menschensohn beschimpft, dem kann vergeben werden. Wer aber den Heiligen Geist beschimpft, der wird niemals Vergebung finden, weder jetzt noch in der zuk\u00fcnftigen Welt.\u00ab<\/p>\n<h2>An den Fr\u00fcchten erkennt manden Baum<\/h2>\n<p><strong>33<\/strong>\u00a0(Lukas 6, 43-45)<br \/>\nt\u00bbWie der Baum, so die Frucht! Ein guter Baum tr\u00e4gt gute Fr\u00fcchte, ein schlechter Baum tr\u00e4gt schlechte Fr\u00fcchte.<strong>34<\/strong>\u00a0tIhr Schlangenbrut! Wie k\u00f6nnt ihr durch und durch b\u00f6sen Leute \u00fcberhaupt etwas Gutes reden? Wovon das Herz erf\u00fcllt ist, das spricht der Mund aus!<strong>35<\/strong>\u00a0Wenn ein guter Mensch spricht, zeigt sich, was an Gutem in ihm ist. Ein Mensch mit einem b\u00f6sen Herzen ist innerlich voller Gift, und alle merken es, wenn er redet.<\/p>\n<p><strong>36<\/strong>\u00a0tIch sage euch das, weil ihr am Gerichtstag Rechenschaft ablegen m\u00fcsst \u00fcber jedes unn\u00fctze Wort, das ihr geredet habt.<strong>37<\/strong>\u00a0Eure Worte sind der Ma\u00dfstab, nach dem ihr freigesprochen oder verurteilt werdet.\u00ab<\/p>\n<h2>\u00bbWir wollen Beweise!\u00ab<\/h2>\n<p><strong>38<\/strong>\u00a0(Matth\u00e4us 16, 1-4; Markus 8, 11-12; Lukas 11, 29-32)<br \/>\ntEinige Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er traten an Jesus heran und sagten: \u00bbVollbringe vor unseren Augen ein Wunder als Beweis daf\u00fcr, dass Gott dich gesandt hat!\u00ab<\/p>\n<p><strong>39<\/strong>\u00a0Jesus antwortete ihnen: \u00bbNur b\u00f6se, gottlose Menschen k\u00f6nnen daf\u00fcr noch Beweise verlangen. Ihr werdet aber nur das gleiche Wunder zu sehen bekommen, das am Propheten Jona geschah.<strong>40<\/strong>\u00a0tJona war drei Tage und drei N\u00e4chte im Bauch des gro\u00dfen Fisches. Ebenso wird der Menschensohn drei Tage und drei N\u00e4chte in den Tiefen der Erde sein.<strong>41<\/strong>\u00a0tDie Einwohner von Ninive werden euch am Gerichtstag verurteilen, denn nach Jonas Predigt kehrten sie um zu Gott. Der hier vor euch steht, ist aber gr\u00f6\u00dfer als Jona!<\/p>\n<p><strong>42<\/strong>\u00a0tDie K\u00f6nigin aus dem S\u00fcden wird am Gerichtstag Gottes als Zeugin gegen dieses Volk auftreten und es verurteilen. Denn sie kam von weit her, um von der Weisheit des K\u00f6nigs Salomo zu lernen. Der aber hier vor euch steht, ist gr\u00f6\u00dfer als Salomo!\u00ab<\/p>\n<h2>Die Gefahr des R\u00fcckfalls<\/h2>\n<p><strong>43<\/strong>\u00a0(Lukas 11, 24-26)<br \/>\n\u00bbWenn ein D\u00e4mon ausgetrieben wird, irrt er in \u00f6den Gegenden umher auf der Suche nach einem neuen Opfer. Findet er keins,<strong>44<\/strong>\u00a0entschlie\u00dft er sich: \u203aIch will dorthin zur\u00fcckkehren, woher ich gekommen bin.\u2039 Wenn er zur\u00fcckkommt und seine fr\u00fchere Wohnung sauber und geschm\u00fcckt, aber leer vorfindet,<strong>45<\/strong>\u00a0tdann sucht er sich sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Zusammen ergreifen sie Besitz von dem Menschen, der nun schlimmer dran ist als vorher. Genauso wird es auch diesem gottlosen Volk ergehen.\u00ab<\/p>\n<h2>Wer geh\u00f6rt zu Jesus?<\/h2>\n<p><strong>46<\/strong>\u00a0(Markus 3, 31-35; Lukas 8, 19-21)<br \/>\ntAls Jesus noch in dem \u00fcberf\u00fcllten Haus redete, kamen seine Mutter und seine Geschwister und wollten ihn sprechen.<strong>47<\/strong>\u00a0Einer der Anwesenden richtete es Jesus aus.<strong>48<\/strong>\u00a0Doch der fragte: \u00bbWer ist meine Mutter? Wer sind meine Geschwister?\u00ab<strong>49<\/strong>\u00a0Dann zeigte er auf seine J\u00fcnger: \u00bbSeht diese dort, sie sind meine Mutter und meine Geschwister.<\/p>\n<p><strong>50<\/strong>\u00a0tDenn wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter.\u00ab<\/p>\n<div id=\"main_Matt_13\">\n<h1>Matth\u00e4us 13<\/h1>\n<h2>Jesus redet in Gleichnissen<\/h2>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0Am selben Tag verlie\u00df Jesus das Haus und setzte sich an das Seeufer.<strong>2<\/strong>\u00a0Bald hatte sich eine gro\u00dfe Menschenmenge um ihn versammelt. Darum stieg er in ein Boot und redete von dort zu den Menschen am Ufer.<\/p>\n<h2>Das Gleichnis vom Bauern,der Getreide auss\u00e4t<\/h2>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0Was er ihnen von Gott zu sagen hatte, erkl\u00e4rte er ihnen durch Gleichnisse.(Markus 4, 1-9; Lukas 8, 4-8)<br \/>\n\u00bbEin Bauer s\u00e4te Getreide aus.<strong>4<\/strong>\u00a0Dabei fielen ein paar Saatk\u00f6rner auf den Weg. Sofort kamen die V\u00f6gel und pickten sie auf.<strong>5<\/strong>\u00a0Andere K\u00f6rner fielen auf felsigen Boden, wo nur wenig Erde war. Dort ging die Saat zwar schnell auf,<strong>6<\/strong>\u00a0aber als die Sonne hei\u00df brannte, vertrockneten die Pfl\u00e4nzchen, weil ihre Wurzeln in der d\u00fcnnen Erdschicht zu wenig Nahrung fanden.<strong>7<\/strong>\u00a0Einige K\u00f6rner fielen zwischen die Disteln, doch diese hatten die junge Saat bald \u00fcberwuchert, so dass sie schlie\u00dflich erstickte.<strong>8<\/strong>\u00a0Die \u00fcbrige Saat aber fiel auf fruchtbaren Boden und brachte das Drei\u00dfigfache, das Sechzigfache, ja sogar das Hundertfache der Aussaat als Ertrag.<strong>9<\/strong>\u00a0H\u00f6rt genau auf das, was ich euch sage!\u00ab<\/p>\n<h2>Warum redet Jesus in Gleichnissen?<\/h2>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0(Markus 4, 10-12; Lukas 8, 9-10)<br \/>\nSp\u00e4ter kamen seine J\u00fcnger und fragten ihn: \u00bbWeshalb verwendest du solche Gleichnisse, wenn du zu den Leuten redest?\u00ab<strong>11<\/strong>\u00a0tJesus antwortete: \u00bbEuch l\u00e4sst Gott die Geheimnisse seiner neuen Welt verstehen, anderen sind sie verborgen.<strong>12<\/strong>\u00a0tDenn wer viel hat, der bekommt noch mehr dazu, ja, er wird mehr als genug haben! Wer aber nichts hat, dem wird selbst noch das Wenige, das er hat, genommen.<\/p>\n<p><strong>13<\/strong>\u00a0Deshalb rede ich in Gleichnissen. Denn sie sehen, aber sie erkennen nicht; sie h\u00f6ren, aber sie verstehen es nicht.<strong>14<\/strong>\u00a0Damit erf\u00fcllt sich an ihnen, was der Prophet Jesaja vorausgesagt hat: \u203aIhr werdet h\u00f6ren und nicht verstehen, sehen und nicht erkennen.<strong>15<\/strong>\u00a0Denn das Herz dieses Volkes ist hart und gleichg\u00fcltig. Sie sind schwerh\u00f6rig und verschlie\u00dfen die Augen. Deshalb sehen und h\u00f6ren sie nicht. Sie sind nicht einsichtig und wollen nicht zu mir umkehren, darum kann ich ihnen nicht helfen und sie heilen.\u2039t<\/p>\n<p><strong>16<\/strong>\u00a0Aber ihr k\u00f6nnt gl\u00fccklich sein, denn eure Augen k\u00f6nnen sehen und eure Ohren k\u00f6nnen h\u00f6ren.<strong>17<\/strong>\u00a0tIch sage euch: Viele Propheten und Menschen, die Gott dienten, h\u00e4tten gern gesehen, was ihr seht, und geh\u00f6rt, was ihr h\u00f6rt, aber die Zeit war noch nicht da.\u00ab<\/p>\n<h2>Jesus erkl\u00e4rt das Gleichnis von der Aussaat<\/h2>\n<p><strong>18<\/strong>\u00a0(Markus 4, 13-20; Lukas 8, 11-15)<br \/>\n\u00bbIch will euch nun das Gleichnis von dem Bauern erkl\u00e4ren, der Getreide auss\u00e4te.<strong>19<\/strong>\u00a0Wer die Botschaft von Gottes neuer Welt h\u00f6rt, sie aber nicht versteht, bei dem kommt der Satan und rei\u00dft die Saat aus seinem Herzen. Damit ist der gemeint, bei dem die K\u00f6rner auf den Weg fielen.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0Wie felsiger Boden ist ein Mensch, der die Botschaft h\u00f6rt und mit gro\u00dfer Begeisterung annimmt.<strong>21<\/strong>\u00a0tAber sein Glaube hat keine starke Wurzel und deshalb keinen Bestand. Wenn dieser Mensch wegen seines Glaubens in Schwierigkeiten ger\u00e4t oder gar verfolgt wird, wendet er sich wieder von Gott ab.<\/p>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0tDer von Disteln \u00fcberwucherte Boden entspricht einem Menschen, der die Botschaft zwar h\u00f6rt, aber die Sorgen des Alltags und die Verf\u00fchrung durch den Wohlstand ersticken Gottes Botschaft, so dass keine Frucht wachsen kann.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0tAber es gibt auch fruchtbaren Boden: den Menschen, der Gottes Botschaft h\u00f6rt und versteht, so dass er Frucht bringt, drei\u00dfig-, sechzig- oder hundertfach.\u00ab<\/p>\n<h2>Das Gleichnis vom Unkraut im Weizen<\/h2>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0Jesus erz\u00e4hlte ein anderes Gleichnis: \u00bbDie neue Welt Gottes kann man vergleichen mit einem Bauern und der guten Saat, die er auf sein Feld s\u00e4te.<strong>25<\/strong>\u00a0Eines Nachts, als alles schlief, kam sein Feind, s\u00e4te Unkraut zwischen den Weizen und schlich sich davon.<\/p>\n<p><strong>26<\/strong>\u00a0Als nun die Saat heranwuchs, ging auch das Unkraut auf.<strong>27<\/strong>\u00a0Da kamen die Arbeiter des Bauern und fragten ihn: \u203aHast du denn nicht gute Saat auf dein Feld ges\u00e4t? Woher kommt dann das Unkraut?\u2039<\/p>\n<p><strong>28<\/strong>\u00a0\u203aDas muss mein Feind gewesen sein\u2039, antwortete der Bauer. \u203aSollen wir das Unkraut ausrei\u00dfen?\u2039, fragten die Arbeiter.<strong>29<\/strong>\u00a0\u203aNein, dabei w\u00fcrdet ihr ja den Weizen mit ausrei\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>30<\/strong>\u00a0tLasst beides bis zur Ernte wachsen.<br \/>\nDann werde ich den Erntearbeitern befehlen: Sammelt zuerst das Unkraut ein, bindet es zusammen und verbrennt es! Den Weizen aber bringt in meine Scheune!\u2039\u00ab<\/p>\n<h2>Die Gleichnisse vom Senfkorn und vom Sauerteig<\/h2>\n<p><strong>31<\/strong>\u00a0(Markus 4, 30-32; Lukas 13, 18-21)<br \/>\ntNoch ein anderes Gleichnis erz\u00e4hlte ihnen Jesus: \u00bbMit der neuen Welt Gottes ist es wie mit einem Senfkorn, das auf ein Feld ges\u00e4t wird.<strong>32<\/strong>\u00a0tEs ist der kleinste Same, den es gibt. Aber wenn er aufgeht und w\u00e4chst, wird er gr\u00f6\u00dfer als andere Str\u00e4ucher, ja, er wird zu einem Baum, in dessen Zweigen die V\u00f6gel ihre Nester bauen.<strong>33<\/strong>\u00a0Man kann Gottes neue Welt auch mit einem Sauerteig vergleichen, den eine Frau unter eine gro\u00dfe Menget Mehl mischt, bis alles durchs\u00e4uert ist.\u00ab<\/p>\n<p><strong>34<\/strong>\u00a0Jesus benutzte immer wieder solche Gleichnisse, wenn er zu den Menschen sprach. In keiner seiner Predigten fehlten sie.<strong>35<\/strong>\u00a0So sollte sich das Prophetenwort erf\u00fcllen: \u00bbIch werde in Gleichnissen zu ihnen reden. Geheimnisse, die seit Weltbeginn verborgen waren, will ich ihnen enth\u00fcllen.\u00abt<\/p>\n<h2>Jesus erkl\u00e4rt das Gleichnis vom Unkraut im Weizen<\/h2>\n<p><strong>36<\/strong>\u00a0Dann schickte Jesus die vielen Menschen fort und ging ins Haus. Sp\u00e4ter baten ihn seine J\u00fcnger: \u00bbErkl\u00e4r uns doch das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.\u00ab<strong>37<\/strong>\u00a0Jesus antwortete: \u00bbDer Menschensohn selbst ist der Bauer, der die gute Saat auss\u00e4t.<strong>38<\/strong>\u00a0tDer Acker ist die Welt, die Saat sind die Menschen, die zu Gottes neuer Welt geh\u00f6ren, und das Unkraut sind die Leute, die dem Satan gehorchen.<strong>39<\/strong>\u00a0Der Feind, der das Unkraut zwischen den Weizen s\u00e4t, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt, und die Erntearbeiter sind die Engel.<\/p>\n<p><strong>40<\/strong>\u00a0Wie das Unkraut vom Weizen getrennt und verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein:<strong>41<\/strong>\u00a0tDer Menschensohn wird seine Engel senden. Sie werden aus der neuen Welt Gottes alle, die Unrecht tun und andere zur S\u00fcnde verf\u00fchren, aussondern<strong>42<\/strong>\u00a0und sie in den brennenden Ofen werfen. Dort wird nur Heulen und ohnm\u00e4chtiges Jammern zu h\u00f6ren sein.<\/p>\n<p><strong>43<\/strong>\u00a0tAber alle, die Gottes Willen tun, werden in der neuen Welt ihres Vaters leuchten wie die Sonne.<br \/>\nH\u00f6rt genau auf das, was ich euch sage!\u00ab<\/p>\n<h2>Der Schatz und die kostbare Perle<\/h2>\n<p><strong>44<\/strong>\u00a0t\u00bbDie neue Welt Gottes ist wie ein verborgener Schatz, den ein Mann in einem Acker entdeckte und wieder vergrub. In seiner Freude verkaufte er sein gesamtes Hab und Gut und kaufte daf\u00fcr den Acker mit dem Schatz.<\/p>\n<p><strong>45<\/strong>\u00a0Mit der neuen Welt Gottes ist es wie mit einem Kaufmann, der auf der Suche nach kostbaren Perlen ist.<strong>46<\/strong>\u00a0Er entdeckt eine Perle von unsch\u00e4tzbarem Wert. Deshalb verkauft er alles, was er hat, und kauft daf\u00fcr die Perle.\u00ab<\/p>\n<h2>Das Gleichnis vom Fischernetz<\/h2>\n<p><strong>47<\/strong>\u00a0\u00bbMan kann Gottes neue Welt auch mit einem Netz vergleichen, das ins Meer geworfen wird und in dem viele verschiedene Fische gefangen werden.<strong>48<\/strong>\u00a0Wenn das Netz voll ist, zieht man es an Land, setzt sich hin und sortiert die guten Fische in K\u00f6rbe. Die ungenie\u00dfbaren aber werden weggeworfen.<\/p>\n<p><strong>49<\/strong>\u00a0tSo wird es auch am Ende der Welt sein. Die Engel werden kommen und die gottlosen Menschen von denen trennen, die so leben, wie Gott es will.<strong>50<\/strong>\u00a0Sie werden die Gottlosen in den brennenden Ofen werfen. Dort wird nur Heulen und ohnm\u00e4chtiges Jammern zu h\u00f6ren sein.<\/p>\n<p><strong>51<\/strong>\u00a0Versteht ihr das alles?\u00ab \u00bbJa\u00ab, erwiderten sie.<strong>52<\/strong>\u00a0Jesus f\u00fcgte hinzu: \u00bbJeder Schriftgelehrte, der zur neuen Welt Gottes geh\u00f6rt und davon reden kann, ist wie ein Hausherr, der aus seiner Vorratskammer Altes und Neues hervorholt.\u00ab<\/p>\n<h2>Jesus in seiner Heimatstadt Nazareth<\/h2>\n<p><strong>53<\/strong>\u00a0(Markus 6, 1-6; Lukas 4, 16-30)<br \/>\nNachdem Jesus diese Gleichnisse erz\u00e4hlt hatte, verlie\u00df er die Gegend,<\/p>\n<p><strong>54<\/strong>\u00a0tkehrte in seinen Heimatort Nazareth zur\u00fcck und sprach dort in der Synagoge.<br \/>\nAlle staunten \u00fcber ihn und fragten: \u00bbWoher hat er diese Weisheit und die Macht, Wunder zu tun?<strong>55<\/strong>\u00a0tEr ist doch der Sohn eines Zimmermanns, und wir kennen Maria, seine Mutter, und seine Br\u00fcder Jakobus, Josef, Simon und Judas.<strong>56<\/strong>\u00a0Und auch seine Schwestern leben alle unter uns. Woher hat er das alles nur?\u00ab<\/p>\n<p><strong>57<\/strong>\u00a0Sie \u00e4rgerten sich \u00fcber ihn. Da sagte Jesus: \u00bbNirgendwo gilt ein Prophet weniger als in seiner Heimat und in seiner eigenen Familie.\u00ab<\/p>\n<p><strong>58<\/strong>\u00a0Weil die Menschen in Nazareth nicht an Jesus glaubten, tat er dort nur wenige Wunder.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"main_Matt_14\">\n<h1>Matth\u00e4us 14<\/h1>\n<h2>Johannes der T\u00e4ufer wird ermordet<\/h2>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0(Markus 6, 14-29; Lukas 3, 19-20; 9, 7-9)<br \/>\nAls Herodes, der Herrscher \u00fcber Galil\u00e4a, h\u00f6rte, was man \u00fcber Jesus redete,<strong>2<\/strong>\u00a0sagte er zu seinen Dienern: \u00bbDas muss Johannes der T\u00e4ufer sein. Er ist von den Toten auferstanden! Deshalb kann er solche Wunder tun.\u00ab<\/p>\n<p><strong>3<\/strong>\u00a0tHerodes hatte Johannes n\u00e4mlich verhaften und im Gef\u00e4ngnis in Ketten legen lassen. Denn der K\u00f6nig hatte Herodias, die Frau seines eigenen Bruders Philippus, geheiratet,<strong>4<\/strong>\u00a0tund daraufhin hatte Johannes ihm vorgeworfen: \u00bbEs ist nicht richtig, dass du die Frau deines Bruders geheiratet hast!\u00ab<strong>5<\/strong>\u00a0tHerodes h\u00e4tte Johannes am liebsten umgebracht; aber er wagte es nicht, weil er sich vor dem Volk f\u00fcrchtete, das in Johannes einen Propheten sah.<\/p>\n<p><strong>6<\/strong>\u00a0Als nun Herodes Geburtstag feierte, tanzte die Tochter der Herodias vor den G\u00e4sten. Herodes war so begeistert,<strong>7<\/strong>\u00a0dass er ihr mit einem Schwur versprach: \u00bbBitte mich, um was du willst; ich will es dir geben!\u00ab<\/p>\n<p><strong>8<\/strong>\u00a0Von ihrer Mutter angestiftet, bat sie den K\u00f6nig: \u00bbDann lass mir sofort den Kopf Johannes des T\u00e4ufers auf einem Teller herbringen.\u00ab<\/p>\n<p><strong>9<\/strong>\u00a0Der K\u00f6nig war best\u00fcrzt. Aber weil er sein Versprechen vor allen G\u00e4sten gegeben hatte, befahl er,<strong>10<\/strong>\u00a0Johannes im Gef\u00e4ngnis zu enthaupten.<strong>11<\/strong>\u00a0Man brachte den Kopf auf einem Teller, \u00fcberreichte ihn dem M\u00e4dchen, und die gab ihn ihrer Mutter.<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Die J\u00fcnger des Johannes holten seinen Leichnam und bestatteten ihn. Dann berichteten sie Jesus, was geschehen war.<strong>13<\/strong>\u00a0Als Jesus dies h\u00f6rte, fuhr er mit einem Boot in eine entlegene Gegend. Er wollte allein sein. Aber die Leute merkten, wohin er gehen wollte, und folgten ihm in Scharen von \u00fcberall her auf dem Landweg.<\/p>\n<h2>F\u00fcnftausend werden satt<\/h2>\n<p><strong>14<\/strong>\u00a0(Markus 6, 30-44; Lukas 9, 10-17; Johannes 6, 1-13)<br \/>\ntAls Jesus aus dem Boot stieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken.<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Gegen Abend kamen die J\u00fcnger zu ihm und sagten: \u00bbEs ist sp\u00e4t geworden. Schick die Leute weg, damit sie in die D\u00f6rfer gehen und dort etwas zu essen kaufen k\u00f6nnen! Hier gibt es doch nichts!\u00ab<strong>16<\/strong>\u00a0Aber Jesus antwortete: \u00bbDas ist nicht n\u00f6tig. Gebt ihr ihnen zu essen!\u00ab<strong>17<\/strong>\u00a0\u00bbWir haben ja nur f\u00fcnf Brote und zwei Fische\u00ab, wandten seine J\u00fcnger ein.<strong>18<\/strong>\u00a0\u00bbDann bringt sie her!\u00ab, sagte Jesus.<\/p>\n<p><strong>19<\/strong>\u00a0Er forderte die Leute auf, sich ins Gras zu setzen. Er nahm die f\u00fcnf Brote und die beiden Fische, sah zum Himmel auf und dankte Gott. Dann teilte er das Brot, reichte es seinen J\u00fcngern, und die J\u00fcnger gaben es an die Menge weiter.<\/p>\n<p><strong>20<\/strong>\u00a0tAlle a\u00dfen sich satt. Als man anschlie\u00dfend die Reste einsammelte, da waren es noch zw\u00f6lf volle K\u00f6rbe.<strong>21<\/strong>\u00a0Etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner hatten an der Mahlzeit teilgenommen, au\u00dferdem noch viele Frauen und Kinder.<\/p>\n<h2>Jesus geht auf dem Wasser<\/h2>\n<p><strong>22<\/strong>\u00a0(Markus 6, 45-52; Johannes 6, 15-21)<br \/>\nGleich danach befahl Jesus seinen J\u00fcngern, in ihr Boot zu steigen und an das andere Ufer des Sees vorauszufahren. Er selbst blieb zur\u00fcck, um die Leute zu verabschieden.<\/p>\n<p><strong>23<\/strong>\u00a0tDann ging er allein auf einen Berg, um zu beten.<br \/>\nEs wurde Nacht.<strong>24<\/strong>\u00a0Das Boot war noch weit drau\u00dfen auf dem See, da brach ein schwerer Sturm los. Die J\u00fcnger konnten kaum noch steuern.<\/p>\n<p><strong>25<\/strong>\u00a0In den fr\u00fchen Morgenstunden kam Jesus auf dem Wasser zu ihnen.<strong>26<\/strong>\u00a0tAls die J\u00fcnger ihn sahen, schrien sie vor Entsetzen, denn sie hielten ihn f\u00fcr ein Gespenst.<strong>27<\/strong>\u00a0Aber Jesus sprach sie sofort an: \u00bbHabt keine Angst! Ich bin es doch, f\u00fcrchtet euch nicht!\u00ab<strong>28<\/strong>\u00a0Da rief Petrus: \u00bbHerr, wenn du es wirklich bist, lass mich auf dem Wasser zu dir kommen.\u00ab<\/p>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0\u00bbKomm her!\u00ab, antwortete Jesus.<br \/>\nPetrus stieg aus dem Boot und ging Jesus auf dem Wasser entgegen.<strong>30<\/strong>\u00a0Als Petrus aber die hohen Wellen sah, erschrak er, und im selben Augenblick begann er zu sinken. \u00bbHerr, hilf mir!\u00ab, schrie er.<strong>31<\/strong>\u00a0tJesus streckte ihm die Hand entgegen, ergriff ihn und sagte: \u00bbHast du so wenig Glauben, Petrus? Vertrau mir doch!\u00ab<strong>32<\/strong>\u00a0Sie stiegen ins Boot, und der Sturm legte sich.<strong>33<\/strong>\u00a0tDa fielen sie alle vor Jesus nieder und riefen: \u00bbDu bist wirklich der Sohn Gottes!\u00ab<\/p>\n<h2>Heilungen in Genezareth<\/h2>\n<p><strong>34<\/strong>\u00a0(Markus 6, 53-56)<br \/>\nNach ihrer \u00dcberfahrt legten sie in Genezareth an.<strong>35<\/strong>\u00a0Als die Leute Jesus erkannten, schickten sie Boten in die benachbarten Orte, und man brachte alle Kranken zu ihm.<\/p>\n<p><strong>36<\/strong>\u00a0tDiese baten Jesus, wenigstens ein St\u00fcck seiner Kleidung ber\u00fchren zu d\u00fcrfen; und alle, die das taten, wurden gesund.<\/p>\n<\/div>\n<h1>Matth\u00e4us 15<\/h1>\n<h2>Was ist rein &#8211; was unrein?<\/h2>\n<p><strong>1<\/strong>\u00a0(Markus 7, 1-23)<br \/>\nKurz darauf kamen einige Pharis\u00e4er und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu Jesus und fragten ihn:<strong>2<\/strong>\u00a0t\u00bbWeshalb befolgen deine J\u00fcnger unsere \u00fcberlieferten Speisevorschriften nicht? Sie waschen sich nicht einmal vor dem Essen die H\u00e4nde.\u00ab<strong>3<\/strong>\u00a0Jesus fragte zur\u00fcck: \u00bbUnd weshalb brecht ihr mit euren Vorschriften die Gebote Gottes?<\/p>\n<p><strong>4<\/strong>\u00a0So lautet ein Gebot Gottes: \u203aEhre deinen Vater und deine Mutter! Wer seinen Vater und seine Mutter verflucht, der soll sterben.\u2039t<strong>5<\/strong>\u00a0tIhr aber behauptet: Wenn jemand seinen hilfsbed\u00fcrftigen Eltern erkl\u00e4rt: \u203aIch kann euch nicht helfen, weil ich mein Verm\u00f6gen dem Tempel vermacht habe\u2039, dann hat er nicht gegen Gottes Gebot versto\u00dfen.<strong>6<\/strong>\u00a0tDamit setzt ihr durch eure Vorschriften das Gebot Gottes au\u00dfer Kraft.<strong>7<\/strong>\u00a0Ihr scheinheiligen Heuchler! Wie Recht hat Jesaja, wenn er von euch schreibt:<strong>8<\/strong>\u00a0\u203aDiese Leute ehren Gott mit den Lippen, aber mit dem Herzen sind sie nicht dabei.<strong>9<\/strong>\u00a0Ihr Gottesdienst ist wertlos, weil sie ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgeben.\u2039t\u00ab<\/p>\n<p><strong>10<\/strong>\u00a0Dann rief Jesus die Menschenmenge zu sich: \u00bbH\u00f6rt, was ich euch sage, und begreift doch:<strong>11<\/strong>\u00a0tNicht was ein Mensch zu sich nimmt, macht ihn unrein, sondern das, was er von sich gibt.\u00ab<\/p>\n<p><strong>12<\/strong>\u00a0Da traten die J\u00fcnger n\u00e4her zu ihm und sagten: \u00bbWei\u00dft du, dass du damit die Pharis\u00e4er ver\u00e4rgert hast?\u00ab<strong>13<\/strong>\u00a0Jesus antwortete: \u00bbJede Pflanze, die nicht von meinem himmlischen Vater gepflanzt worden ist, wird ausgerissen.<strong>14<\/strong>\u00a0tLasst euch nicht einsch\u00fcchtern! Sie wollen Blinde f\u00fchren, sind aber selbst blind. Wenn nun ein Blinder einen anderen Blinden f\u00fchren will, werden beide in den Abgrund st\u00fcrzen!\u00ab<\/p>\n<p><strong>15<\/strong>\u00a0Da sagte Petrus: \u00bbErkl\u00e4r uns doch noch einmal, was einen Menschen unrein macht!\u00ab<strong>16<\/strong>\u00a0Jesus fragte: \u00bbSelbst ihr habt es immer noch nicht begriffen?<strong>17<\/strong>\u00a0Wisst ihr denn nicht, dass alles, was ein Mensch zu sich nimmt, zuerst in den Magen kommt und dann ausgeschieden wird?<strong>18<\/strong>\u00a0Aber die b\u00f6sen Worte, die ein Mensch von sich gibt, kommen aus seinem Herzen, und nur sie lassen ihn unrein werden!<strong>19<\/strong>\u00a0tAus dem Herzen kommen die b\u00f6sen Gedanken wie: Mord, Ehebruch, sexuelle Z\u00fcgellosigkeit, Diebstahl, L\u00fcge und Verleumdung.<strong>20<\/strong>\u00a0Durch sie wird der Mensch vor Gott unrein, nicht dadurch, dass man mit ungewaschenen H\u00e4nden isst.\u00ab<\/p>\n<h2>Der unersch\u00fctterliche Glaube einer nichtj\u00fcdischen Frau<\/h2>\n<p><strong>21<\/strong>\u00a0(Markus 7, 24-30)<br \/>\nDanach verlie\u00df Jesus diese Gegend und wanderte bis in das Gebiet der St\u00e4dte Tyrus und Sidon.<strong>22<\/strong>\u00a0tDort begegnete ihm eine kanaanitische Frau, die in der N\u00e4he wohnte. Sie flehte ihn an: \u00bbHerr, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Meine Tochter wird von einem b\u00f6sen Geist furchtbar gequ\u00e4lt.\u00ab<strong>23<\/strong>\u00a0Aber Jesus beachtete sie nicht. Seine J\u00fcnger dr\u00e4ngten ihn: \u00bbErf\u00fcll doch ihre Bitte! Sie schreit sonst dauernd hinter uns her.\u00ab<\/p>\n<p><strong>24<\/strong>\u00a0tDa sagte er zu der Frau: \u00bbIch habe nur den Auftrag, den Israeliten zu helfen, die sich von Gott abgewandt haben und wie verlorene Schafe umherirren.\u00ab<strong>25<\/strong>\u00a0Sie kam aber noch n\u00e4her, warf sich vor ihm nieder und bettelte: \u00bbHerr, hilf mir!\u00ab Aber Jesus antwortete wieder:<strong>26<\/strong>\u00a0\u00bbEs ist nicht richtig, wenn man den Kindern das Brot wegnimmt und es den Hunden vorwirft.\u00ab<strong>27<\/strong>\u00a0\u00bbJa, Herr\u00ab, erwiderte die Frau, \u00bbaber die kleinen Hunde bekommen doch auch die Kr\u00fcmel, die vom Tisch ihrer Herren herunterfallen.\u00ab<strong>28<\/strong>\u00a0tJesus antwortete ihr: \u00bbDein Glaube ist gro\u00df. Was du erwartest, soll geschehen.\u00ab Im selben Augenblick wurde ihre Tochter gesund.<\/p>\n<h2>Jesus heilt viele Kranke<\/h2>\n<p><strong>29<\/strong>\u00a0(Markus 7, 31-37)<br \/>\nJesus kehrte an den See Genezareth zur\u00fcck. Er stieg auf einen Berg und setzte sich dort hin.<strong>30<\/strong>\u00a0Eine gro\u00dfe Menschenmenge kam zu Jesus. Unter ihnen waren Gel\u00e4hmte, Blinde, Verkr\u00fcppelte, Stumme und viele andere Kranke. Man brachte sie zu Jesus, und er heilte sie alle.<strong>31<\/strong>\u00a0Die Menschen konnten es kaum fassen, als sie sahen, wie Stumme reden, Gel\u00e4hmte gehen und Blinde sehen konnten. Und sie lobten den Gott Israels.<\/p>\n<h2>Viertausend werden satt<\/h2>\n<p><strong>32<\/strong>\u00a0(Markus 8, 1-10)<br \/>\ntDanach rief Jesus seine J\u00fcnger zu sich und sagte: \u00bbDie Leute tun mir leid. Sie sind jetzt schon drei Tage bei mir und haben nichts mehr zu essen. Ich will sie nicht hungrig wegschicken, sie w\u00fcrden den weiten Weg nach Hause nicht schaffen.\u00ab<strong>33<\/strong>\u00a0Aber die J\u00fcnger antworteten: \u00bbWoher sollen wir hier in dieser verlassenen Gegend gen\u00fcgend Brot bekommen, damit so viele Menschen satt werden?\u00ab<strong>34<\/strong>\u00a0Jesus fragte: \u00bbWie viele Brote habt ihr denn?\u00ab Sie antworteten: \u00bbSieben Brote und ein paar kleine Fische!\u00ab<strong>35<\/strong>\u00a0Da forderte Jesus die Menschen auf, sich zum Essen niederzulassen.<strong>36<\/strong>\u00a0Nun nahm er die sieben Brote und die Fische. Er dankte Gott f\u00fcr das Essen, teilte die Brote und Fische und gab sie den J\u00fcngern, die sie an die Leute weiterreichten.<strong>37-38<\/strong>\u00a0Jeder a\u00df, bis er satt war; etwa viertausend M\u00e4nner waren dabei, die Frauen und Kinder nicht mitgerechnet. Anschlie\u00dfend sammelten die J\u00fcnger die Reste ein: Sieben K\u00f6rbe voll waren noch \u00fcbrig geblieben.<\/p>\n<p><strong>39<\/strong>\u00a0Jetzt erst schickte Jesus die Leute nach Hause. Er selbst aber bestieg ein Boot und setzte nach Magadan \u00fcber.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1\u00a0(Markus 2, 23-28; Lukas 6, 1-11) tAn einem Sabbat ging Jesus mit seinen J\u00fcngern durch die Getreidefelder. Die J\u00fcnger waren hungrig und rissen \u00c4hren ab, um die K\u00f6rner zu essen.2\u00a0tAls das die Pharis\u00e4er sahen, beschwerten sie sich bei Jesus: \u00bbSieh dir das an! 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