
{"id":2712,"date":"2011-10-10T09:44:01","date_gmt":"2011-10-10T08:44:01","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2712"},"modified":"2011-10-10T09:44:01","modified_gmt":"2011-10-10T08:44:01","slug":"spruche-7-11-lesung-fur-die-tpds","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2712","title":{"rendered":"Spr\u00fcche 7 &#8211; 11 &#8212; Lesung f\u00fcr die TPDS"},"content":{"rendered":"<h3>Spr\u00fcche 7<\/h3>\n<p>7 Mein Sohn, behalte meine Reden, und meine Gebote m\u00f6gest du bei dir verwahren. 2\u00a0Bewahre meine Gebote, und bleibe am Leben, und mein Gesetz wie die Pupille deiner Augen. 3\u00a0Binde sie an deine Finger, und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens. 4\u00a0Sprich zur Weisheit: \u201eDu bist meine Schwester\u201c; und [das] Verst\u00e4ndnis m\u00f6gest du \u201eVerwandte\u201c nennen, 5\u00a0um dich vor der fremden Frau zu beh\u00fcten, vor der Ausl\u00e4nderin, die ihre eigenen Reden glattgemacht hat. 6\u00a0Denn am Fenster meines Hauses blickte ich durch mein Gitterwerk hinab, 7\u00a0um auf die Unerfahrenen zu sp\u00e4hen. Mit Interesse bemerkte ich unter den S\u00f6hnen einen jungen Mann, dem es an Herz mangelte, 8\u00a0der auf der Stra\u00dfe dahinging, in der N\u00e4he ihrer Ecke, und den Weg zu ihrem Haus beschreitet er 9\u00a0in der D\u00e4mmerung, am Abend des Tages, beim Nahen der Nacht und des Dunkels. 10\u00a0Und siehe, eine Frau kam ihm entgegen im Gewand einer Prostituierten und listigen Herzens. 11\u00a0Sie ist ungest\u00fcm und st\u00f6rrisch. Ihre F\u00fc\u00dfe verweilen nicht in ihrem Haus. 12\u00a0Bald ist sie drau\u00dfen, bald ist sie auf den \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen, und in der N\u00e4he jeder Ecke liegt sie auf der Lauer. 13\u00a0Und sie hat ihn fest erfa\u00dft und ihm einen Ku\u00df gegeben. Sie hat ein dreistes Gesicht aufgesetzt, und sie beginnt zu ihm zu sagen:<\/p>\n<p>14\u00a0\u201eGemeinschaftsschlachtopfer lagen mir ob. Heute habe ich meine Gel\u00fcbde bezahlt. 15\u00a0Darum bin ich ausgegangen, dir entgegen, um dein Angesicht zu suchen, damit ich dich finde. 16\u00a0Mit Decken habe ich meinen Diwan sch\u00f6n bedeckt, mit bunten Sachen, Leinen aus \u00c4gypten. 17\u00a0Ich habe mein Bett mit Myrrhe, Aloe und Zimt besprengt. 18\u00a0Komm doch, wir wollen uns an Liebe satt trinken bis zum Morgen; la\u00df uns doch einander mit Liebkosungen erfreuen. 19\u00a0Denn der Ehemann ist nicht in seinem Haus; er ist auf eine Reise in die Ferne gegangen. 20\u00a0Einen Geldbeutel hat er in seine Hand genommen. Am Tag des Vollmonds wird er nach Hause kommen.\u201c<\/p>\n<p>21\u00a0Sie hat ihn durch die F\u00fclle ihrer \u00dcberredung verleitet. Durch die Gl\u00e4tte ihrer Lippen verf\u00fchrt sie ihn. 22\u00a0Ganz pl\u00f6tzlich geht er ihr nach wie ein Stier, der sogar zur Schlachtung kommt, und gerade wie gefesselt zur Z\u00fcchtigung eines T\u00f6richten, 23\u00a0bis ein Pfeil seine Leber zerspaltet, so wie ein Vogel in die Falle eilt, und er hat nicht gewu\u00dft, da\u00df es um seine Seele selbst geht.<\/p>\n<p>24\u00a0Und nun, o S\u00f6hne, h\u00f6rt auf mich, und merkt auf die Reden meines Mundes. 25\u00a0M\u00f6ge dein Herz nicht zu ihren Wegen abweichen. Irre nicht ab auf ihre Pfade. 26\u00a0Denn viele sind der Erschlagenen, die sie f\u00e4llte, und zahlreich sind alle von ihr Get\u00f6teten. 27\u00a0Die Wege zum Scheol sind ihr Haus; sie f\u00fchren hinab zu den Innenkammern des Todes.<\/p>\n<h3>Spr\u00fcche 8<\/h3>\n<p>8 Ruft nicht [die] Weisheit unabl\u00e4ssig, und l\u00e4\u00dft nicht [das] Unterscheidungsverm\u00f6gen st\u00e4ndig seine Stimme erschallen? 2\u00a0Oben auf den H\u00f6hen, am Weg, an der Kreuzung der Pfade hat sie sich aufgestellt. 3\u00a0Zur Seite der Tore, an der M\u00fcndung der Stadt, am Eingang der Pforten ruft sie fortgesetzt laut:<\/p>\n<p>4\u00a0\u201eZu euch, o M\u00e4nner, rufe ich, und meine Stimme ergeht an die Menschens\u00f6hne. 5\u00a0O Unerfahrene, versteht Klugheit; und ihr Unvern\u00fcnftigen, versteht [das] Herz. 6\u00a0H\u00f6rt zu, denn es sind Dinge von erster Wichtigkeit, \u00fcber die ich rede, und zu Geradheit \u00f6ffnen sich meine Lippen. 7\u00a0Denn mein Gaumen \u00e4u\u00dfert die Wahrheit mit ged\u00e4mpftem Ton; und Bosheit ist etwas Verabscheuungsw\u00fcrdiges f\u00fcr meine Lippen. 8\u00a0Alle Reden meines Mundes sind in Gerechtigkeit [gesprochen]. Unter ihnen ist nichts Verdrehtes oder Verkehrtes.\u00a09\u00a0Sie alle sind gerade f\u00fcr den, der Unterscheidungsverm\u00f6gen hat, und recht f\u00fcr die, die Erkenntnis finden. 10\u00a0Nehmt meine Zucht an und nicht Silber und Erkenntnis lieber als auserlesenes Gold. 11\u00a0Denn Weisheit ist besser als Korallen, und selbst alle anderen Dinge, an denen man Lust hat, k\u00f6nnen ihr nicht gleichkommen.<\/p>\n<p>12\u00a0Ich, [die] Weisheit, ich habe bei [der] Klugheit geweilt, und ich finde auch die Erkenntnis des Denkverm\u00f6gens.\u00a0 13\u00a0Die Furcht Jehovas bedeutet das B\u00f6se hassen. Selbsterh\u00f6hung und Stolz und den schlechten Weg und den verkehrten Mund habe ich geha\u00dft. 14\u00a0Bei mir ist Rat und praktische Weisheit. Ich \u2014 das Verst\u00e4ndnis; bei mir ist Macht. 15\u00a0Durch mich regieren fortw\u00e4hrend selbst K\u00f6nige, und hohe Amtspersonen verordnen st\u00e4ndig Gerechtigkeit. 16\u00a0Durch mich herrschen selbst F\u00fcrsten fortw\u00e4hrend als F\u00fcrsten, und Edle richten alle in Gerechtigkeit. 17\u00a0Ich liebe, die mich lieben, und die nach mir suchen, finden mich. 18\u00a0Reichtum und Herrlichkeit sind bei mir, erbliche Werte und Gerechtigkeit. 19\u00a0Mein Fruchtertrag ist besser als Gold, ja als gel\u00e4utertes Gold, und mein Ertrag als auserlesenes Silber. 20\u00a0Auf dem Pfad der Gerechtigkeit wandle ich, mitten auf den Pfaden des Rechts, 21\u00a0um die mich Liebenden best\u00e4ndiges Gut in Besitz nehmen zu lassen; und ihre Vorratsh\u00e4user halte ich gef\u00fcllt.<\/p>\n<p>22\u00a0Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das fr\u00fcheste seiner Werke vor alters. 23\u00a0Von unabsehbarer Zeit her war ich eingesetzt, von Anbeginn, von den Vorzeiten der Erde. 24\u00a0Als es keine Wassertiefen gab, wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, als es keine Quellen gab, wasserschwer. 25\u00a0Ehe die Berge selbst eingesenkt worden waren, vor den H\u00fcgeln wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, 26\u00a0als er die Erde und die offenen R\u00e4ume und den ersten Teil der Staubmassen des ertragf\u00e4higen Landes noch nicht gemacht hatte. 27\u00a0Als er die Himmel bereitete, war ich da; als er einen Kreis \u00fcber der Fl\u00e4che der Wassertiefe festsetzte, 28\u00a0als er die Wolkenmassen droben festigte, als er die Quellen der Wassertiefe stark werden lie\u00df, 29\u00a0als er dem Meer seine Verordnung festsetzte, da\u00df die Wasser selbst seinen Befehl nicht \u00fcberschreiten sollten, als er die Grundfesten der Erde verordnete, 30\u00a0da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag f\u00fcr Tag besonders liebhatte, w\u00e4hrend ich allezeit vor ihm fr\u00f6hlich war, 31\u00a0fr\u00f6hlich \u00fcber das ertragf\u00e4hige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschens\u00f6hnen.<\/p>\n<p>32\u00a0Und nun, o S\u00f6hne, h\u00f6rt auf mich; ja gl\u00fccklich sind die, die meine Wege einhalten. 33\u00a0H\u00f6rt auf Zucht, und werdet weise, und bekundet keine Nachl\u00e4ssigkeit. 34\u00a0Gl\u00fccklich ist der Mensch, der auf mich h\u00f6rt, indem er Tag f\u00fcr Tag an meinen T\u00fcren wacht, indem er an den Pfosten meiner Eing\u00e4nge Wache h\u00e4lt. 35\u00a0Denn wer mich findet, wird bestimmt Leben finden und erlangt Wohlwollen von Jehova. 36\u00a0Wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich aufs tiefste hassen, die sind es, die tats\u00e4chlich den Tod lieben.\u201c<\/p>\n<h3>Spr\u00fcche 9<\/h3>\n<p>9 Wahre Weisheit hat ihr Haus gebaut; sie hat ihre sieben S\u00e4ulen ausgehauen. 2\u00a0Sie hat ihre Fleischschlachtung veranstaltet; sie hat ihren Wein gemischt; mehr als das, sie hat ihren Tisch hergerichtet. 3\u00a0Sie hat ihre Dienerinnen ausgesandt, damit sie oben auf den H\u00f6hen der Stadt rufen lasse: 4\u00a0\u201eWer immer unerfahren ist, er wende sich hierher.\u201c Wem immer es an Herz mangelt \u2014 sie hat zu ihm gesagt: 5\u00a0\u201eKommt, n\u00e4hrt euch von meinem Brot, und habt daran teil, den Wein zu trinken, den ich gemischt habe. 6\u00a0Verla\u00dft die Unerfahrenen, und bleibt am Leben, und wandelt geradeaus auf dem Weg des Verst\u00e4ndnisses.\u201c<\/p>\n<p>7\u00a0Wer den Sp\u00f6tter r\u00fcgt, holt f\u00fcr sich Unehre, und wer einem B\u00f6sen eine Zurechtweisung erteilt \u2014 ein Makel an ihm. 8\u00a0Weise einen Sp\u00f6tter nicht zurecht, damit er dich nicht ha\u00dft. Erteile einem Weisen eine Zurechtweisung, und er wird dich lieben. 9\u00a0Gib einem Weisen, und er wird noch weiser werden. Verleihe Erkenntnis einem Gerechten, und er wird an Gelehrsamkeit zunehmen.<\/p>\n<p>10\u00a0Die Furcht Jehovas ist der Weisheit Anfang, und den Heiligsten erkennen, das ist Verst\u00e4ndnis. 11\u00a0Denn durch mich werden deiner Tage viele werden, und Jahre des Lebens werden dir hinzugef\u00fcgt werden. 12\u00a0Wenn du weise geworden bist, bist du zu deinen eigenen Gunsten weise geworden; und wenn du gespottet hast, wirst du [es] tragen, nur du allein.<\/p>\n<p>13\u00a0Eine unvern\u00fcnftige Frau ist ungest\u00fcm. Sie ist [die] Einfalt selbst und hat schlie\u00dflich \u00fcberhaupt nichts gewu\u00dft. 14\u00a0Und sie hat sich an den Eingang ihres Hauses gesetzt, auf einen Sitz, [auf] die H\u00f6hen der Stadt, 15\u00a0um denen zuzurufen, die des Weges vor\u00fcberziehen, denen, die auf ihren Pfaden geradeaus gehen: 16\u00a0\u201eWer immer unerfahren ist, er wende sich hierher.\u201c Und wem immer es an Herz mangelt \u2014 sie hat auch zu ihm gesprochen: 17\u00a0\u201eGestohlene Wasser, sie sind s\u00fc\u00df, und heimlich [gegessenes] Brot \u2014 es ist lieblich.\u201c 18\u00a0Aber er hat nicht erkannt, da\u00df die im Tode Kraftlosen dort sind, da\u00df sich die von ihr Hereingerufenen an den tiefen Orten des Scheols befinden.<\/p>\n<h3>Spr\u00fcche 10<\/h3>\n<p>10 Spr\u00fcche Salomos.<\/p>\n<p>Ein weiser Sohn ist der, der einen Vater erfreut, und ein unvern\u00fcnftiger Sohn ist der Kummer seiner Mutter. 2\u00a0Die Sch\u00e4tze des B\u00f6sen werden von keinem Nutzen sein, Gerechtigkeit aber ist das, was vom Tod befreien wird. 3\u00a0Jehova wird die Seele des Gerechten nicht hungern lassen, aber die Gier der B\u00f6sen wird er wegsto\u00dfen.<\/p>\n<p>4\u00a0Wer mit l\u00e4ssiger Hand arbeitet, wird wenig Mittel haben, aber die Hand des Flei\u00dfigen wird jemand reich machen.<\/p>\n<p>5\u00a0Der einsichtig handelnde Sohn sammelt w\u00e4hrend der Sommerzeit ein; der sch\u00e4ndlich handelnde Sohn ist w\u00e4hrend der Ernte in tiefem Schlaf.<\/p>\n<p>6\u00a0Segnungen sind f\u00fcr das Haupt des Gerechten, aber was den Mund der B\u00f6sen betrifft, er deckt Gewalttat zu. 7\u00a0Die Erinnerung an den Gerechten ist zum Segen, der Name der B\u00f6sen aber wird verwesen.<\/p>\n<p>8\u00a0Wer weisen Herzens ist, wird Gebote annehmen, aber wer t\u00f6richter Lippen ist, wird niedergetreten werden.<\/p>\n<p>9\u00a0Wer in unversehrter Lauterkeit wandelt, wird in Sicherheit wandeln, aber wer seine Wege kr\u00fcmmt, wird sich zu erkennen geben.<\/p>\n<p>10\u00a0Wer mit seinem Auge zwinkert, wird Schmerz verursachen, und wer t\u00f6richter Lippen ist, wird niedergetreten werden. 11\u00a0Der Mund des Gerechten ist ein Quell des Lebens; was aber den Mund der B\u00f6sen betrifft, er deckt Gewalttat zu.<\/p>\n<p>12\u00a0Ha\u00df ist das, was Streitigkeiten erregt, aber Liebe deckt sogar alle \u00dcbertretungen zu.<\/p>\n<p>13\u00a0Auf den Lippen des Verst\u00e4ndigen wird Weisheit gefunden, aber die Rute ist f\u00fcr den R\u00fccken dessen, dem es an Herz mangelt.<\/p>\n<p>14\u00a0Die Weisen sind es, die Erkenntnis aufbewahren, aber der Mund des T\u00f6richten [ist dem] Verderben nahe.<\/p>\n<p>15\u00a0Die wertvollen Dinge eines Reichen sind seine starke Stadt. Das Verderben\u00a0 der\u00a0 Geringen\u00a0 ist\u00a0 ihre\u00a0 Armut.<\/p>\n<p>16\u00a0Die T\u00e4tigkeit des Gerechten gereicht zum Leben; der Ertrag des B\u00f6sen gereicht zur S\u00fcnde.<\/p>\n<p>17\u00a0Wer sich an Zucht h\u00e4lt, ist ein Pfad zum Leben, wer aber Zurechtweisung verl\u00e4\u00dft, veranla\u00dft zum Umherirren.<\/p>\n<p>18\u00a0Wo einer ist, der Ha\u00df zudeckt, da sind Lippen der Falschheit, und wer einen schlechten Bericht vorbringt, ist unvern\u00fcnftig.<\/p>\n<p>19\u00a0Bei der Menge von Worten fehlt \u00dcbertretung nicht, wer aber seine Lippen in Schach h\u00e4lt, handelt verst\u00e4ndig.<\/p>\n<p>20\u00a0Die Zunge des Gerechten ist auserlesenes Silber; das Herz des B\u00f6sen ist wenig wert.<\/p>\n<p>21\u00a0Die Lippen des Gerechten sind es, die fortw\u00e4hrend viele weiden, aber die T\u00f6richten sterben weiterhin aus Mangel an Herz.<\/p>\n<p>22\u00a0Der Segen Jehovas \u2014 er macht reich, und keinen Schmerz f\u00fcgt er ihm hinzu.<\/p>\n<p>23\u00a0Dem Unvern\u00fcnftigen ist das Ver\u00fcben von Z\u00fcgellosigkeit wie ein Spiel, Weisheit aber ist f\u00fcr den Mann von Unterscheidungsverm\u00f6gen.<\/p>\n<p>24\u00a0Das Schrecknis f\u00fcr den B\u00f6sen \u2014 das wird \u00fcber ihn kommen; aber das Begehren der Gerechten wird gew\u00e4hrt werden. 25\u00a0Wie wenn der Sturmwind vor\u00fcberzieht, so ist der B\u00f6se nicht mehr; aber der Gerechte ist ein fester Grund auf unabsehbare Zeit.<\/p>\n<p>26\u00a0Wie Essig f\u00fcr die Z\u00e4hne und wie Rauch f\u00fcr die Augen, so ist der Faule denen, die ihn aussenden.<\/p>\n<p>27\u00a0Die Furcht Jehovas, sie wird Tage hinzuf\u00fcgen, aber die Jahre der B\u00f6sen, sie werden verk\u00fcrzt werden.<\/p>\n<p>28\u00a0Die Erwartung der Gerechten ist Freude, aber selbst die Hoffnung der B\u00f6sen wird zugrunde gehen.<\/p>\n<p>29\u00a0Der Weg Jehovas ist eine Feste f\u00fcr den Untadeligen, aber [das] Verderben ist f\u00fcr diejenigen, die Sch\u00e4dliches treiben.<\/p>\n<p>30\u00a0Was den Gerechten betrifft, auf unabsehbare Zeit wird er nicht zum Wanken gebracht werden; was aber die B\u00f6sen betrifft, sie werden nicht weiterhin auf der Erde weilen.<\/p>\n<p>31\u00a0Der Mund des Gerechten \u2014 er tr\u00e4gt die Frucht der Weisheit, aber die Zunge der Verkehrtheit wird abgeschnitten werden.<\/p>\n<p>32\u00a0Die Lippen des Gerechten \u2014 sie werden Wohlwollen kennenlernen, aber der Mund der B\u00f6sen ist Verkehrtheit.<\/p>\n<h3>Spr\u00fcche 11<\/h3>\n<p>11 Eine betr\u00fcgerische Waage ist f\u00fcr Jehova etwas Verabscheuungsw\u00fcrdiges, aber ein vollst\u00e4ndiger Gewichtsstein ist ihm wohlgef\u00e4llig.<\/p>\n<p>2\u00a0Ist Vermessenheit gekommen? Dann wird Unehre kommen; aber Weisheit ist bei den Bescheidenen.<\/p>\n<p>3\u00a0Die unversehrte Lauterkeit der Rechtschaffenen ist das, was sie f\u00fchrt, aber Verdrehtheit bei den treulos Handelnden wird sie verheeren.<\/p>\n<p>4\u00a0Wertvolle Dinge werden am Tag des Zornausbruchs von keinem Nutzen sein, Gerechtigkeit aber wird vom Tod befreien.<\/p>\n<p>5\u00a0Die Gerechtigkeit des Untadeligen ist das, was seinen Weg gerademachen wird, in seiner Bosheit aber wird der B\u00f6se fallen. 6\u00a0Die Gerechtigkeit der Rechtschaffenen ist das, was sie befreien wird, aber die treulos Handelnden werden durch ihre Gier gefangen werden.<\/p>\n<p>7\u00a0Wenn ein b\u00f6ser Mensch stirbt, geht [seine] Hoffnung zugrunde; und auch auf Kraftf\u00fclle [gegr\u00fcndete] Erwartung ist zugrunde gegangen.<\/p>\n<p>8\u00a0Der Gerechte wird sogar der Bedr\u00e4ngnis entrissen, und der B\u00f6se kommt statt seiner hinein.<\/p>\n<p>9\u00a0Durch [seinen] Mund bringt der Abtr\u00fcnnige seinen Mitmenschen ins Verderben, aber durch Erkenntnis werden die Gerechten befreit.<\/p>\n<p>10\u00a0Wegen der G\u00fcte der Gerechten ist eine Stadt in gehobener Stimmung, aber wenn die B\u00f6sen umkommen, gibt es einen Jubelruf.<\/p>\n<p>11\u00a0Wegen des Segens der Rechtschaffenen steht eine Stadt erhaben da, aber wegen des Mundes der B\u00f6sen wird sie niedergerissen.<\/p>\n<p>12\u00a0Wem es an Herz mangelt, der hat seinen eigenen Mitmenschen verachtet, aber der Mann von umfassendem Unterscheidungsverm\u00f6gen ist einer, der stillschweigt.<\/p>\n<p>13\u00a0Wer als Verleumder umhergeht, deckt vertraulich Gesprochenes auf, wer aber treuen Geistes ist, deckt eine Sache zu.<\/p>\n<p>14\u00a0Wenn keine geschickte Lenkung da ist, kommt das Volk zu Fall; aber Rettung gibt es bei der Menge der Ratgeber.<\/p>\n<p>15\u00a0Es wird jemandem ganz bestimmt schlecht ergehen, wenn er f\u00fcr einen Fremden B\u00fcrge geworden ist, aber wer Handschlag ha\u00dft, bleibt sorgenfrei.<\/p>\n<p>16\u00a0Eine Frau von Anmut ist die, die Herrlichkeit erlangt; aber die Tyrannen ihrerseits erlangen Reichtum.<\/p>\n<p>17\u00a0Ein Mann von liebender G\u00fcte handelt mit seiner eigenen Seele auf eine sich lohnende Weise, aber der Grausame bringt seinen eigenen Organismus in Verruf.<\/p>\n<p>18\u00a0Der B\u00f6se schafft sich falschen Lohn, wer aber Gerechtigkeit s\u00e4t, wahre Verdienste.<\/p>\n<p>19\u00a0Wer f\u00fcr Gerechtigkeit feststeht, hat Aussicht auf Leben, wer aber Schlechtem nachjagt, dessen Aussicht ist sein eigener Tod.<\/p>\n<p>20\u00a0Die verkehrten Herzens sind, sind f\u00fcr Jehova etwas Verabscheuungsw\u00fcrdiges, aber die auf [ihrem] Weg Untadeligen sind sein Wohlgefallen.<\/p>\n<p>21\u00a0Obwohl Hand zu Hand sein mag, wird eine schlechte Person nicht ungestraft ausgehen; aber die Nachkommen der Gerechten werden gewi\u00df entrinnen.<\/p>\n<p>22\u00a0Wie ein goldener Nasenring im R\u00fcssel eines Schweines, so ist eine Frau, die sch\u00f6n ist, sich aber von Verst\u00e4ndigkeit abwendet.<\/p>\n<p>23\u00a0Das Begehren der Gerechten ist sicherlich gut; die Hoffnung der B\u00f6sen ist Zornausbruch.<\/p>\n<p>24\u00a0Da ist einer, der ausstreut und doch noch mehr bekommt, auch einer, der sich von dem, was recht ist, zur\u00fcckh\u00e4lt, aber es gereicht nur zum Mangel.<\/p>\n<p>25\u00a0Die freigebige Seele wird selbst fett gemacht werden, und wer [andere] reichlich tr\u00e4nkt, wird auch selbst reichlich getr\u00e4nkt werden.<\/p>\n<p>26\u00a0Wer Getreide zur\u00fcckh\u00e4lt \u2014 das Volk wird ihn verw\u00fcnschen, aber Segen gibt es f\u00fcr das Haupt dessen, der es kaufen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>27\u00a0Wer nach Gutem ausschaut, wird fortw\u00e4hrend Wohlwollen suchen; was aber den betrifft, der nach Schlechtem forscht, \u00fcber ihn wird es kommen.<\/p>\n<p>28\u00a0Wer auf seinen Reichtum vertraut \u2014 er selbst wird fallen; doch so wie Laub werden die Gerechten sprie\u00dfen.<\/p>\n<p>29\u00a0Was jemand betrifft, der sein eigenes Haus in Verruf bringt, er wird vom Wind Besitz ergreifen; und ein T\u00f6richter wird ein Knecht dessen sein, der weisen Herzens ist.<\/p>\n<p>30\u00a0Der Fruchtertrag des Gerechten ist ein Baum des Lebens, und wer Seelen gewinnt, ist weise.<\/p>\n<p>31\u00a0Siehe! Der Gerechte \u2014 auf der Erde wird ihm vergolten werden, wieviel mehr so dem B\u00f6sen und dem S\u00fcnder!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spr\u00fcche 7 7 Mein Sohn, behalte meine Reden, und meine Gebote m\u00f6gest du bei dir verwahren. 2\u00a0Bewahre meine Gebote, und bleibe am Leben, und mein Gesetz wie die Pupille deiner Augen. 3\u00a0Binde sie an deine Finger, und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens. 4\u00a0Sprich zur Weisheit: \u201eDu bist meine Schwester\u201c; und [das] Verst\u00e4ndnis m\u00f6gest [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[514],"tags":[],"class_list":["post-2712","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bibelleseprogram"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2712","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2712"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2712\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2713,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2712\/revisions\/2713"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2712"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2712"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2712"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}