
{"id":2703,"date":"2011-10-05T09:10:11","date_gmt":"2011-10-05T08:10:11","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2703"},"modified":"2011-10-10T09:45:36","modified_gmt":"2011-10-10T08:45:36","slug":"spruche-1-4-lesung-fur-die-pds","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2703","title":{"rendered":"Spr\u00fcche 1 &#8211; 6 &#8211; Lesung f\u00fcr die PdS"},"content":{"rendered":"<h3>Spr\u00fcche 1<\/h3>\n<p>1 Die Spr\u00fcche Salomos, des Sohnes Davids, des K\u00f6nigs von Israel, 2\u00a0damit man Weisheit und Zucht erkennt, um die Reden des Verstandes zu erfassen, 3\u00a0um die Zucht anzunehmen, welche Einsicht verleiht, Gerechtigkeit und Recht und Rechtschaffenheit, 4\u00a0um den Unerfahrenen Klugheit zu geben, einem jungen Mann Erkenntnis und Denkverm\u00f6gen.<\/p>\n<p>5\u00a0Ein Weiser wird zuh\u00f6ren und mehr Unterweisung in sich aufnehmen, und ein Verst\u00e4ndiger ist der, der sich geschickte Lenkung erwirbt, 6\u00a0um einen Spruch und eine schwerverst\u00e4ndliche Rede zu verstehen, die Worte von Weisen und ihre R\u00e4tsel.<\/p>\n<p>7\u00a0Die Furcht Jehovas ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht sind das, was nur Toren verachtet haben.<\/p>\n<p>8\u00a0H\u00f6re, mein Sohn, auf die Zucht deines Vaters, und verla\u00df nicht das Gesetz deiner Mutter. 9\u00a0Denn sie sind ein anmutiger Kranz deinem Haupt und eine sch\u00f6ne Halskette deinem Hals.<\/p>\n<p>10\u00a0Mein Sohn, wenn S\u00fcnder dich zu verf\u00fchren suchen, so willige nicht ein. 11\u00a0Wenn sie st\u00e4ndig sprechen: \u201eGeh doch mit uns. La\u00df uns doch auf Blut\u00a0lauern. La\u00df uns doch ohne irgendeine Ursache im Versteck [auf der Lauer] liegen nach den Unschuldigen. 12\u00a0Wir wollen sie lebendig verschlingen gleichwie der Scheol, ja ganz, gleich denen, die in eine Grube hinabfahren. 13\u00a0La\u00df uns allerlei kostbare Dinge von Wert finden. La\u00df uns unsere H\u00e4user mit Beute f\u00fcllen. 14\u00a0Dein Los solltest du mitten unter uns werfen. M\u00f6ge es blo\u00df e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0n Beutel geben, der uns allen geh\u00f6rt\u201c \u2014 15\u00a0mein Sohn, geh nicht des Weges mit ihnen. Halte deinen Fu\u00df zur\u00fcck von ihrem Pfad. 16\u00a0Denn ihre F\u00fc\u00dfe, sie laufen zu lauter Schlechtigkeit hin, und sie eilen unabl\u00e4ssig, Blut zu vergie\u00dfen. 17\u00a0Denn vergeblich wird das Netz vor den Augen von irgend etwas, was Fl\u00fcgel besitzt, ausgebreitet. 18\u00a0Demzufolge lauern sie selbst direkt auf das Blut von diesen; im Versteck liegen sie [auf der Lauer] nach ihrer Seele. 19\u00a0So sind die Pfade eines jeden, der ungerechten Gewinn macht. Die Seele nimmt er seinen Besitzern weg.<\/p>\n<p>20\u00a0Die wahre Weisheit, sie ruft st\u00e4ndig sogar auf der Stra\u00dfe laut. Auf\u00a0den \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen l\u00e4\u00dft sie fortw\u00e4hrend ihre Stimme erschallen. 21\u00a0Sie ruft am oberen Ende der l\u00e4rmenden Stra\u00dfen. An den Eing\u00e4ngen der Tore in die Stadt h\u00e4lt sie ihre eigenen Reden:<\/p>\n<p>22\u00a0\u201eWie lange, ihr Unerfahrenen, werdet ihr weiterhin Unerfahrenheit lieben, und [wie lange] wollt ihr Sp\u00f6tter offenen Spott f\u00fcr euch begehren, und [wie lange] werdet ihr Unvern\u00fcnftigen weiterhin Erkenntnis hassen? 23\u00a0Kehrt um bei meiner Zurechtweisung. Dann will ich euch meinen Geist hervorsprudeln lassen; ich will euch meine Worte bekanntgeben. 24\u00a0Weil ich gerufen habe, ihr euch aber st\u00e4ndig weigert, ich meine Hand ausgestreckt habe, aber keiner da ist, der achtgibt, 25\u00a0und ihr fortfahrt, all meinen Rat unbeachtet zu lassen, und ihr meine Zurechtweisung nicht angenommen habt, 26\u00a0werde auch ich meinerseits bei eurem eigenen Unheil lachen, ich werde spotten, wenn das, wovor ihr erschreckt, kommt, 27\u00a0wenn wie ein Sturm das kommt, wovor ihr erschreckt, und euer eigenes Unheil so wie ein Sturmwind herankommt, wenn Bedr\u00e4ngnis und schwere Zeiten \u00fcber euch kommen. 28\u00a0Zu jener Zeit werden sie mich st\u00e4ndig rufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich unabl\u00e4ssig suchen, aber sie werden mich nicht finden, 29\u00a0darum, da\u00df sie Erkenntnis geha\u00dft und die Furcht Jehovas nicht erw\u00e4hlt haben. 30\u00a0Sie haben meinen Rat nicht angenommen; sie haben all meine Zurechtweisung mi\u00dfachtet. 31\u00a0Somit werden sie von der Frucht ihres Weges essen, und sie werden sich von ihren eigenen Ratschl\u00e4gen s\u00e4ttigen bis zum \u00dcberdru\u00df. 32\u00a0Denn die Abtr\u00fcnnigkeit der Unerfahrenen ist das, was sie t\u00f6ten wird, und die Sorglosigkeit der Unvern\u00fcnftigen ist das, was sie vernichten wird. 33\u00a0Was den betrifft, der auf mich h\u00f6rt, er wird in Sicherheit weilen und nicht beunruhigt sein wegen des Ungl\u00fccks Schrecken.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Spr\u00fcche 2<\/h3>\n<p>2 Mein Sohn, wenn du meine Reden annehmen und meine eigenen Gebote bei dir verwahren wirst, 2\u00a0indem du der Weisheit dein Ohr leihst, so da\u00df du dein Herz dem Unterscheidungsverm\u00f6gen zuneigst, 3\u00a0wenn du \u00fcberdies nach Verst\u00e4ndnis selbst rufst und zum Unterscheidungsverm\u00f6gen deine Stimme erhebst, 4\u00a0wenn du danach fortw\u00e4hrend wie nach Silber suchst und du wie nach verborgenen Sch\u00e4tzen st\u00e4ndig danach forschst, 5\u00a0dann wirst du die Furcht Jehovas verstehen, und du wirst die wahre Erkenntnis Gottes finden. 6\u00a0Denn Jehova selbst gibt Weisheit; aus seinem Mund [kommen] Erkenntnis und Unterscheidungsverm\u00f6gen. 7\u00a0Und f\u00fcr die Rechtschaffenen wird er praktische Weisheit aufbewahren; f\u00fcr die, die in unversehrter Lauterkeit wandeln, ist er ein Schild, 8\u00a0dadurch, da\u00df die Pfade des Rechts eingehalten werden, und er wird den Weg seiner Loyalgesinnten beh\u00fcten. 9\u00a0In diesem Fall wirst du Gerechtigkeit und Recht und Geradheit verstehen, die ganze Bahn des Guten.<\/p>\n<p>10\u00a0Wenn Weisheit in dein Herz einkehrt und Erkenntnis selbst deiner eigenen Seele lieblich wird, 11\u00a0so ist es Denkverm\u00f6gen, das stets \u00fcber dich wachen wird, ja Unterscheidungsverm\u00f6gen wird dich beh\u00fcten, 12\u00a0um dich von dem schlechten Weg zu befreien, von dem Mann, der verkehrte Dinge redet, 13\u00a0von denen, die die Pfade der Geradheit verlassen, um auf den Wegen der Finsternis zu wandeln, 14\u00a0von denen, die sich freuen, Schlechtes zu tun, die \u00fcber die Verkehrtheiten der Schlechtigkeit frohlocken, 15\u00a0denen, deren Pfade krumm sind und die in ihrem allgemeinen Lauf abwegig sind, 16\u00a0um dich von der fremden Frau zu befreien, von der Ausl\u00e4nderin, die ihre eigenen Reden glattgemacht hat, 17\u00a0die den vertrauten Freund ihrer Jugend verl\u00e4\u00dft und die sogar den Bund ihres Gottes vergessen hat. 18\u00a0Denn wahrlich, zum Tod hinab senkt sich ihr Haus, und hinab zu den im Tode Kraftlosen [f\u00fchren] ihre Spuren. 19\u00a0Keine von denen, die Beziehungen mit ihr haben, werden zur\u00fcckkehren, noch werden sie wieder auf die Pfade der Lebenden gelangen.<\/p>\n<p>20\u00a0Der Zweck ist, da\u00df du auf dem Weg der Guten wandelst und die Pfade der Gerechten einh\u00e4ltst. 21\u00a0Denn die Rechtschaffenen sind es, die auf der Erde weilen werden, und die Untadeligen sind es, die darauf \u00fcbrigbleiben werden. 22\u00a0Was die B\u00f6sen betrifft, von der Erde werden sie weggetilgt; und die Treulosen, sie werden davon weggerissen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Spr\u00fcche 3<\/h3>\n<p>3 Mein Sohn, mein Gesetz vergi\u00df nicht, und meine Gebote m\u00f6ge dein Herz beobachten, 2\u00a0denn L\u00e4nge der Tage und Jahre des Lebens und Frieden werden dir hinzugef\u00fcgt werden. 3\u00a0Liebende G\u00fcte und Wahrhaftigkeit m\u00f6gen dich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals. Schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, 4\u00a0und finde so Gunst und gute Einsicht in den Augen Gottes und des Erdenmenschen. 5\u00a0Vertraue auf Jehova mit deinem ganzen Herzen, und st\u00fctze dich nicht auf deinen eigenen Verstand. 6\u00a0Beachte ihn auf all deinen Wegen, und er selbst wird deine Pfade gerademachen.<\/p>\n<p>7\u00a0Werde nicht weise in deinen eigenen Augen. F\u00fcrchte Jehova, und weiche vom B\u00f6sen. 8\u00a0M\u00f6ge es Heilung werden f\u00fcr deinen Nabel und Erquickung f\u00fcr deine Gebeine.<\/p>\n<p>9\u00a0Ehre Jehova mit deinen wertvollen Dingen und mit den Erstlingen deines ganzen Ertrages. 10\u00a0Dann werden deine Vorratslager mit \u00dcberflu\u00df gef\u00fcllt werden; und deine eigenen Kelterkufen werden von neuem Wein \u00fcberflie\u00dfen.<\/p>\n<p>11\u00a0Die Zucht Jehovas, o mein Sohn, verwirf nicht; und seine Zurechtweisung widere dich nicht an, 12\u00a0denn wen Jehova liebt, den weist er zurecht, ja wie ein Vater einen Sohn, an dem er Gefallen findet.<\/p>\n<p>13\u00a0Gl\u00fccklich ist der Mensch, der Weisheit gefunden hat, und der Mensch, der Unterscheidungsverm\u00f6gen erlangt, 14\u00a0denn sie als Gewinn zu haben ist besser, als Gewinn an Silber zu haben, und sie als Ertrag zu haben [besser] als selbst Gold. 15\u00a0Sie ist kostbarer als Korallen, und alle anderen Dinge, an denen du Lust hast, k\u00f6nnen ihr nicht gleichkommen. 16\u00a0L\u00e4nge der Tage ist in ihrer Rechten; in ihrer Linken sind Reichtum und Herrlichkeit. 17\u00a0Ihre Wege sind Wege der Lieblichkeit, und all ihre Pfade sind Frieden. 18\u00a0Sie ist ein Baum des Lebens f\u00fcr die, die sie ergreifen, und die sie festhalten, sind gl\u00fccklich zu nennen.<\/p>\n<p>19\u00a0Jehova selbst hat in Weisheit die Erde gegr\u00fcndet. Er hat die Himmel mit Unterscheidungsverm\u00f6gen fest erstellt. 20\u00a0Durch seine Erkenntnis wurden sogar die Wassertiefen gespalten, und die Wolkenhimmel tr\u00e4ufeln fortw\u00e4hrend leichten Regen herab. 21\u00a0Mein Sohn, m\u00f6gen sie nicht von deinen Augen weichen. Bewahre praktische Weisheit und Denkverm\u00f6gen, 22\u00a0und sie werden sich als Leben f\u00fcr deine Seele und als Anmut f\u00fcr deinen Hals erweisen. 23\u00a0In diesem Fall wirst du auf deinem Weg in Sicherheit wandeln, und selbst dein Fu\u00df wird nicht an irgend etwas ansto\u00dfen. 24\u00a0Wann immer du dich niederlegst, wirst du keinen Schrecken empfinden; und du wirst dich gewi\u00df niederlegen, und dein Schlaf soll angenehm sein. 25\u00a0Du wirst dich nicht zu f\u00fcrchten brauchen vor irgendeinem pl\u00f6tzlichen Schrecknis noch vor dem Sturm \u00fcber die B\u00f6sen, weil er kommt. 26\u00a0Denn Jehova selbst wird sich in Wirklichkeit als deine Zuversicht erweisen, und er wird deinen Fu\u00df bestimmt vor dem Fang bewahren.<\/p>\n<p>27\u00a0Enthalte das Gute nicht denen vor, denen es geb\u00fchrt, wann immer es in der Macht deiner Hand liegt, [es] zu tun. 28\u00a0Sprich nicht zu deinem Mitmenschen: \u201eGeh und komm wieder, und morgen werde ich geben\u201c, wenn du etwas bei dir hast. 29\u00a0Schmiede nichts B\u00f6ses gegen deinen Mitmenschen, wenn er mit einem Gef\u00fchl der Sicherheit bei dir wohnt. 30\u00a0Zanke nicht mit einem Menschen ohne Ursache, wenn er dir nichts B\u00f6ses angetan hat.<\/p>\n<p>31\u00a0Werde nicht neidisch auf den Mann der Gewalttat, noch erw\u00e4hle irgendeinen seiner Wege. 32\u00a0Denn wer auf Abwegen geht, ist f\u00fcr Jehova etwas Verabscheuungsw\u00fcrdiges, aber SEIN trauter Umgang ist mit den Rechtschaffenen. 33\u00a0Der Fluch Jehovas ist auf dem Haus des B\u00f6sen, aber den Aufenthaltsort der Gerechten segnet er. 34\u00a0Wenn es sich um Sp\u00f6tter handelt, wird er seinerseits spotten; aber den Sanftm\u00fctigen wird er Gunst erweisen. 35\u00a0Ehre ist das, was die Weisen besitzen werden, aber die Unvern\u00fcnftigen erh\u00f6hen Unehre.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Spr\u00fcche 4<\/h3>\n<p>4 H\u00f6rt, o S\u00f6hne, auf die Zucht eines Vaters, und merkt auf, um Verst\u00e4ndnis kennenzulernen. 2\u00a0Denn gute Unterweisung ist es, was ich euch bestimmt geben werde. Mein Gesetz verla\u00dft nicht. 3\u00a0Denn ich erwies mich meinem Vater als ein wirklicher Sohn, als ein zarter und einziger vor meiner Mutter. 4\u00a0Und er pflegte mich zu unterweisen und zu mir zu sprechen: \u201eDein Herz halte meine Worte fest. Beobachte meine Gebote, und bleibe am Leben. 5\u00a0Erwirb Weisheit, erwirb Verst\u00e4ndnis. Vergi\u00df nicht, und wende dich nicht ab von den Reden meines Mundes. 6\u00a0Verla\u00df sie nicht, und sie wird dich bewahren. Liebe sie, und sie wird dich beh\u00fcten. 7\u00a0Weisheit ist das Erste. Erwirb Weisheit; und mit allem, was du erwirbst, erwirb Verst\u00e4ndnis. 8\u00a0Sch\u00e4tze sie hoch ein, und sie wird dich erh\u00f6hen. Sie wird dich verherrlichen, weil du sie umarmst. 9\u00a0Deinem Haupt wird sie einen Kranz der Anmut geben; eine Krone der Sch\u00f6nheit wird sie dir verleihen.\u201c<\/p>\n<p>10\u00a0H\u00f6re, mein Sohn, und nimm meine Reden an. Dann werden deiner Lebensjahre viele werden. 11\u00a0Im Weg der Weisheit will ich dich unterweisen; ich will dich in die Spuren der Geradheit treten lassen. 12\u00a0Wenn du wandelst, wird dein Schritt nicht eingeengt sein; und wenn du l\u00e4ufst, wirst du nicht straucheln. 13\u00a0Ergreife die Zucht; la\u00df nicht ab. Beh\u00fcte sie, denn sie ist dein Leben.<\/p>\n<p>14\u00a0Den Pfad der B\u00f6sen betritt nicht, und wandle nicht geradewegs auf dem Weg der Schlechten. 15\u00a0Meide ihn, zieh nicht darauf einher; wende dich davon ab, und zieh weiter. 16\u00a0Denn sie schlafen nicht, es sei denn, sie ver\u00fcben Schlechtes, und ihr Schlaf ist [ihnen] genommen, es sei denn, sie veranlassen jemand zu straucheln. 17\u00a0Denn sie haben sich mit dem Brot der Bosheit gen\u00e4hrt, und den Wein der Gewalttaten trinken sie. 18\u00a0Aber der Pfad der Gerechten ist wie das gl\u00e4nzende Licht, das heller und heller wird, bis es voller Tag ist. 19\u00a0Der Weg der B\u00f6sen ist wie das Dunkel; sie haben nicht erkannt, wor\u00fcber sie fortw\u00e4hrend straucheln.<\/p>\n<p>20\u00a0Mein Sohn, merke doch auf meine Worte. Zu meinen Reden neige dein Ohr. 21\u00a0M\u00f6gen sie nicht aus deinen Augen weichen. Bewahre sie im Innern deines Herzens. 22\u00a0Denn sie sind Leben denen, die sie finden, und Gesundheit ihrem ganzen Fleisch. 23\u00a0Mehr als alles sonst, was zu beh\u00fcten ist, beh\u00fcte dein Herz, denn aus ihm sind die Quellen des Lebens. 24\u00a0Entferne von dir die Verkehrtheit der Rede; und das Verziehen der Lippen tu weit von dir weg. 25\u00a0Was deine Augen betrifft, geradeaus sollten sie schauen, ja deine eigenen blitzenden Augen sollten gerade vor dich hinschauen. 26\u00a0Ebne die Bahn deines Fu\u00dfes, und all deine eigenen Wege seien gefestigt. 27\u00a0Biege weder nach rechts noch nach links ab. Entferne deinen Fu\u00df von dem, was schlecht ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Spr\u00fcche 5<\/h3>\n<p>5 Mein Sohn, o merke doch auf meine Weisheit. Meinem Unterscheidungsverm\u00f6gen neige dein Ohr, 2\u00a0um das Denkverm\u00f6gen zu beh\u00fcten, und deine Lippen m\u00f6gen Erkenntnis bewahren.<\/p>\n<p>3\u00a0Denn wie eine Honigwabe tr\u00e4ufeln best\u00e4ndig die Lippen einer Fremden, und ihr Gaumen ist glatter als \u00d6l. 4\u00a0Aber die Nachwirkung von ihr ist so bitter wie Wermut; sie ist so scharf wie ein zweischneidiges Schwert. 5\u00a0Ihre F\u00fc\u00dfe steigen zum Tod hinab. Am Scheol haften ihre Schritte. 6\u00a0Den Pfad des Lebens betrachtet sie nicht. Ihre Bahnen sind irregegangen, sie wei\u00df nicht [, wohin]. 7\u00a0Nun denn, ihr S\u00f6hne, h\u00f6rt auf mich, und wendet euch nicht ab von den Reden meines Mundes. 8\u00a0Halte deinen Weg fern von ihrer Seite, und komm dem Eingang ihres Hauses nicht nahe, 9\u00a0damit du nicht anderen deine W\u00fcrde gibst noch deine Jahre dem, was grausam ist; 10\u00a0damit sich nicht Fremde mit deiner Kraft s\u00e4ttigen, noch die Dinge, die du m\u00fchsam erworben hast, im Haus eines Ausl\u00e4nders seien, 11\u00a0noch [da\u00df] du k\u00fcnftig st\u00f6hnen m\u00fc\u00dftest, wenn es mit deinem Fleisch und deinem Organismus zu Ende geht. 12\u00a0Und du wirst sprechen m\u00fcssen: \u201eWie habe ich Zucht geha\u00dft, und mein Herz hat ja Zurechtweisung mi\u00dfachtet! 13\u00a0Und ich habe nicht auf die Stimme meiner Unterweiser geh\u00f6rt, und meinen Lehrern habe ich mein Ohr nicht geneigt. 14\u00a0Leicht bin ich inmitten der Versammlung und der Gemeinde in jede Art Schlechtigkeit geraten.\u201c<\/p>\n<p>15\u00a0Trinke Wasser aus deiner eigenen Zisterne und Rieselndes aus der Mitte deines eigenen Brunnens. 16\u00a0Sollten deine Quellen nach drau\u00dfen zerstreut werden, auf die \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tze [deine] Wasserb\u00e4che? 17\u00a0M\u00f6ge es sich erweisen, da\u00df sie f\u00fcr dich allein sind und nicht f\u00fcr Fremde mit dir. 18\u00a0M\u00f6ge sich dein Wasserquell als gesegnet erweisen, und freue dich mit der Ehefrau deiner Jugend, 19\u00a0einer liebenswerten Hindin und einer anmutigen Gemse. Ihre Br\u00fcste m\u00f6gen dich zu allen Zeiten berauschen. Durch ihre Liebe m\u00f6gest du fortw\u00e4hrend im Taumel sein. 20\u00a0Warum also solltest du, mein Sohn, mit einer Fremden im Taumel sein oder den Busen einer Ausl\u00e4nderin umarmen? 21\u00a0Denn die Wege des Mannes sind vor den Augen Jehovas, und er betrachtet alle seine Bahnen. 22\u00a0Seine eigenen Vergehungen werden den B\u00f6sen fangen, und in den Stricken seiner eigenen S\u00fcnde wird er gefa\u00dft werden. 23\u00a0Er wird es sein, der sterben wird, weil keine Zucht da ist und [weil] er in der F\u00fclle seiner Torheit irregeht.<\/p>\n<h3>Spr\u00fcche 6<\/h3>\n<p>6 Mein Sohn, wenn du B\u00fcrge geworden bist f\u00fcr deinen Mitmenschen, [wenn] du gar f\u00fcr den Fremden deinen Handschlag gegeben hast, 2\u00a0[wenn] du verstrickt worden bist durch die Reden deines Mundes, [wenn] du gefangen worden bist durch die Reden deines Mundes, 3\u00a0so unternimm dann dies, mein Sohn, und befreie dich, denn du bist in die Faust deines Mitmenschen gekommen: Geh, dem\u00fctige dich, und best\u00fcrme deinen Mitmenschen eindringlich. 4\u00a0Gib deinen Augen keinen Schlaf noch deinen gl\u00e4nzenden Augen irgendwelchen Schlummer. 5\u00a0Befreie dich wie eine Gazelle aus der Hand und wie ein Vogel aus der Hand des Vogelf\u00e4ngers.<\/p>\n<p>6\u00a0Geh zur Ameise, du Fauler; sieh ihre Wege, und werde weise. 7\u00a0Obwohl sie keinen Befehlshaber, Beamten oder Herrscher hat, 8\u00a0bereitet sie doch im Sommer ihre Speise; sie hat ja in der Ernte ihre Nahrungsvorr\u00e4te eingesammelt. 9\u00a0Wie lange wirst du liegenbleiben, du Fauler? Wann wirst du von deinem Schlaf aufstehen? 10\u00a0Noch ein wenig Schlaf, noch ein wenig Schlummer, noch ein wenig H\u00e4ndefalten beim Liegenbleiben, 11\u00a0und deine Armut wird gewi\u00df so kommen wie ein Wegelagerer und dein Mangel wie ein bewaffneter Mann.<\/p>\n<p>12\u00a0Ein nichtsnutziger Mensch, ein schadenstiftender Mann, wandelt mit Verdrehtheit der Rede, 13\u00a0indem er mit seinem Auge zwinkert, mit seinem Fu\u00df Zeichen gibt, mit seinen Fingern Andeutungen macht. 14\u00a0Verkehrtheit ist in seinem Herzen. Er schmiedet allezeit etwas B\u00f6ses. Er entfesselt fortw\u00e4hrend nur Streitigkeiten. 15\u00a0Darum wird pl\u00f6tzlich sein Unheil kommen; in einem Augenblick wird er zerbrochen werden, und es wird keine Heilung geben.<\/p>\n<p>16\u00a0Sechs Dinge gibt es, die Jehova wirklich ha\u00dft; ja sieben sind Dinge, verabscheuungsw\u00fcrdig f\u00fcr seine Seele: 17\u00a0hohe Augen, eine falsche Zunge und H\u00e4nde, die unschuldiges Blut vergie\u00dfen, 18\u00a0ein Herz, das sch\u00e4dliche Pl\u00e4ne schmiedet, F\u00fc\u00dfe, die eilends zum Schlechten hinlaufen, 19\u00a0ein falscher Zeuge, der L\u00fcgen vorbringt, und jeder, der Streitigkeiten unter Br\u00fcdern entfesselt.<\/p>\n<p>20\u00a0Beobachte, o mein Sohn, das Gebot deines Vaters, und verla\u00df nicht das Gesetz deiner Mutter. 21\u00a0Binde sie best\u00e4ndig auf dein Herz; kn\u00fcpfe sie um deinen Hals. 22\u00a0Wenn du umherwandelst, wird es dich leiten; wenn du dich niederlegst, wird es dich beh\u00fcten; und wenn du aufgewacht bist, wird es sich mit dir befassen. 23\u00a0Denn das Gebot ist eine Leuchte, und das Gesetz ist ein Licht, und die Zurechtweisungen der Zucht sind der Weg des Lebens, 24\u00a0um dich vor der schlechten Frau zu beh\u00fcten, vor der Gl\u00e4tte der Zunge der Ausl\u00e4nderin. 25\u00a0Begehre in deinem Herzen nicht ihre Sch\u00f6nheit, und m\u00f6ge sie dich mit ihren gl\u00e4nzenden Augen nicht einnehmen, 26\u00a0denn um einer Prostituierten willen [kommt man herunter] bis auf einen runden Laib Brot; was aber die Frau eines [anderen] Mannes betrifft, sie jagt sogar einer kostbaren Seele nach. 27\u00a0Kann ein Mann Feuer in seinem Busen zusammenscharren, ohne da\u00df seine Kleider verbrannt werden? 28\u00a0Oder kann ein Mann auf Kohlen wandeln, und seine F\u00fc\u00dfe selbst w\u00fcrden nicht versengt? 29\u00a0Ebenso bei irgendeinem, der Beziehungen mit der Frau seines Mitmenschen hat: Keiner, der sie ber\u00fchrt, wird straflos bleiben. 30\u00a0Man verachtet einen Dieb nicht, blo\u00df weil er Diebstahl begeht, um seine Seele zu f\u00fcllen, wenn er hungrig ist. 31\u00a0Wenn aber ertappt, wird er es siebenfach ersetzen; alle wertvollen Dinge seines Hauses wird er geben. 32\u00a0Wer mit einer Frau Ehebruch begeht, dem mangelt es an Herz; wer es tut, bringt seine eigene Seele ins Verderben. 33\u00a0Plage und Unehre wird er finden, und seine Schmach, sie wird nicht ausgetilgt werden. 34\u00a0Denn die Wut eines kr\u00e4ftigen Mannes ist Eifersucht, und er wird nicht Mitleid bekunden am Tag der Rache. 35\u00a0Er wird keine R\u00fccksicht nehmen auf irgendeine Art L\u00f6segeld, noch wird er sich bereitwillig zeigen, ungeachtet, wie gro\u00df du das Geschenk machst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spr\u00fcche 1 1 Die Spr\u00fcche Salomos, des Sohnes Davids, des K\u00f6nigs von Israel, 2\u00a0damit man Weisheit und Zucht erkennt, um die Reden des Verstandes zu erfassen, 3\u00a0um die Zucht anzunehmen, welche Einsicht verleiht, Gerechtigkeit und Recht und Rechtschaffenheit, 4\u00a0um den Unerfahrenen Klugheit zu geben, einem jungen Mann Erkenntnis und Denkverm\u00f6gen. 5\u00a0Ein Weiser wird zuh\u00f6ren und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[514],"tags":[],"class_list":["post-2703","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bibelleseprogram"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2703","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2703"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2703\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2705,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2703\/revisions\/2705"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2703"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2703"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2703"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}