
{"id":2675,"date":"2011-09-26T11:41:33","date_gmt":"2011-09-26T10:41:33","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2675"},"modified":"2011-09-26T11:41:33","modified_gmt":"2011-09-26T10:41:33","slug":"hohepunkte-zu-jeremia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2675","title":{"rendered":"H\u00f6hepunkte zu Jeremia"},"content":{"rendered":"<p>WT 15.03.2007<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Das Wort Jehovas ist lebendig<br \/>\nH\u00f6hepunkte aus dem Buch Jeremia<\/strong><\/p>\n<p>WIE schockiert m\u00fcssen Jeremias Landsleute gewesen sein, als sie h\u00f6rten, welche Katastrophen er ihnen ank\u00fcndigte! Der herrliche Tempel \u2014 seit \u00fcber drei Jahrhunderten ein Zentrum der wahren Anbetung \u2014 sollte v\u00f6llig niedergebrannt werden. Die Stadt Jerusalem und das Land Juda w\u00fcrden ver\u00f6den, ihre Bewohner als Gefangene weggef\u00fchrt werden. Diese und andere Gerichtsbotschaften sind im zweitl\u00e4ngsten Buch der Bibel aufgezeichnet, im Buch Jeremia. Es berichtet auch von Jeremias pers\u00f6nlichen Erlebnissen w\u00e4hrend der 67\u00a0Jahre seines treuen Dienstes als Prophet. Der Inhalt des Buches ist nicht chronologisch angeordnet, sondern thematisch.<\/p>\n<p>Welche Bedeutung hat das Buch Jeremia f\u00fcr uns? Seine erf\u00fcllten Prophezeiungen vertiefen unseren Glauben an Jehova als denjenigen, der seine Versprechen h\u00e4lt (Jesaja 55:10, 11). Das prophetische Wirken Jeremias und die Reaktion der Menschen auf seine Botschaft haben Parallelen in der Gegenwart (1.\u00a0Korinther 10:11). Zudem unterstreicht der Bericht \u00fcber Jehovas Handlungsweise mit seinem Volk die Eigenschaften Gottes und sollte uns sehr nachdenklich machen (Hebr\u00e4er 4:12).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u201eZWEIFACH SCHLECHTES HAT MEIN VOLK GETAN\u201c<br \/>\n(Jeremia 1:1 bis 20:18)<\/strong><\/p>\n<p>Jeremia wird im 13.\u00a0Regierungsjahr des jud\u00e4ischen K\u00f6nigs Josia als Prophet beauftragt, 40\u00a0Jahre vor der Zerst\u00f6rung Jerusalems 607\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z. (Jeremia 1:1,\u00a02). In den verbleibenden 18\u00a0Jahren der Regentschaft Josias stellen Jeremias Botschaften vor allem die Schlechtigkeit Judas blo\u00df und verk\u00fcndigen Jehovas Strafgericht. \u201eIch will Jerusalem zu Steinhaufen machen\u201c, spricht Jehova, \u201eund die St\u00e4dte Judas werde ich zu einer w\u00fcsten Ein\u00f6de machen, ohne Bewohner\u201c (Jeremia 9:11). Warum? \u201eDenn zweifach Schlechtes hat mein Volk getan\u201c (Jeremia 2:13).<\/p>\n<p>Die Botschaft besagt auch, dass ein reum\u00fctiger \u00dcberrest zur\u00fcckkehren wird (Jeremia 3:14-18; 12:14, 15; 16:14-21). Dennoch wird der \u00dcberbringer der Botschaft nicht gut aufgenommen. \u201eDer f\u00fchrende Beauftragte im Haus Jehovas\u201c schl\u00e4gt Jeremia und legt ihn \u00fcber Nacht in den Stock (Jeremia 20:1-3).<br \/>\n<strong><br \/>\nAntworten auf biblische Fragen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1:11, 12 \u2014 Warum wird das Wachen Jehovas \u00fcber sein Wort mit einem \u201eMandelbaumsch\u00f6ssling\u201c in Verbindung gebracht?<\/strong><br \/>\nDer Mandelbaum ist \u201eeiner der ersten bl\u00fchenden B\u00e4ume im Fr\u00fchling\u201c (Vers 11, Fu\u00dfnote). Im \u00fcbertragenen Sinn machte sich Jehova t\u00e4glich fr\u00fch auf und sandte seine Propheten, um sein Volk vor dem Gericht zu warnen, und er \u2018wachte st\u00e4ndig\u2019, bis es sich erf\u00fcllte (Jeremia 7:25).<\/p>\n<p><strong>2:10, 11 \u2014 Was war am Verhalten der untreuen Israeliten so ungew\u00f6hnlich? <\/strong><br \/>\nDie heidnischen Nationen von Kittim im Westen bis nach Kedar im Osten wandten sich nicht nur ihren eigenen Gottheiten, sondern auch den G\u00f6ttern anderer Nationen zu, doch die eigenen g\u00e4nzlich gegen fremde G\u00f6tter auszutauschen war v\u00f6llig undenkbar. Die Israeliten dagegen verlie\u00dfen Jehova und tauschten die Herrlichkeit des lebendigen Gottes gegen leblose G\u00f6tzen aus.<\/p>\n<p><strong>3:11-22; 11:10-12, 17 \u2014 Warum schloss Jeremia das Zehnst\u00e4mmereich im Norden in seine Ank\u00fcndigungen ein, obwohl Samaria schon 740\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z. gefallen war?<\/strong><br \/>\nWeil die Zerst\u00f6rung Jerusalems im Jahr 607\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z. ein Ausdruck des Strafgerichts Jehovas nicht allein \u00fcber Juda, sondern \u00fcber die ganze Nation Israel war (Hesekiel 9:9, 10). Au\u00dferdem wurden die Interessen des Zehnst\u00e4mmereiches selbst nach dessen Fall in Jerusalem vertreten, denn die Botschaft der Propheten Gottes bezog die Israeliten auch weiterhin mit ein.<\/p>\n<p><strong>4:3,\u00a04 \u2014 Was bedeutet dieses Gebot? <\/strong><br \/>\nTreulose Juden mussten sozusagen den Boden ihres Herzens vorbereiten, erweichen und reinigen. Sie mussten \u201edie Vorhaut\u201c ihres Herzens entfernen, das hei\u00dft sich von unreinen Gedanken, Gef\u00fchlen und Beweggr\u00fcnden trennen (Jeremia 9:25, 26; Apostelgeschichte 7:51). Das erforderte eine \u00c4nderung der Lebensweise \u2014 nicht l\u00e4nger Schlechtes zu tun, sondern das, was Gottes Segen eintrug.<\/p>\n<p><strong>4:10; 15:18 \u2014 In welchem Sinn hat Jehova sein rebellisches Volk get\u00e4uscht? <\/strong><br \/>\nZur Zeit Jeremias gab es Propheten, die \u2018in Falschheit prophezeiten\u2019 (Jeremia 5:31; 20:6; 23:16, 17, 25-28, 32). Jehova hinderte sie nicht daran, irref\u00fchrende Botschaften zu verk\u00fcnden.<\/p>\n<p><strong>16:16 \u2014 In welchem Sinn sendet Jehova \u201enach vielen Fischern\u201c und \u201enach vielen J\u00e4gern\u201c? <\/strong><br \/>\nDamit k\u00f6nnte das Aussenden feindlicher Heere gemeint sein, die nach untreuen Juden suchten, an denen Jehova Gericht \u00fcben w\u00fcrde. Angesichts der Aussage in Jeremia 16:15 k\u00f6nnte der Vers jedoch auch auf die Suche nach den reum\u00fctigen Israeliten anspielen.<\/p>\n<p><strong>20:7 \u2014 Auf welche Weise gebrauchte Jehova seine St\u00e4rke gegen Jeremia und bet\u00f6rte ihn?<\/strong><br \/>\nJeremia \u00fcberbrachte die Urteilsspr\u00fcche Jehovas und wurde mit Gleichg\u00fcltigkeit, Ablehnung und Verfolgung konfrontiert; vielleicht hatte er das Gef\u00fchl, am Ende seiner Kr\u00e4fte zu sein. Doch Jehova lie\u00df seine St\u00e4rke gegen solche Gef\u00fchle wirksam werden und gab Jeremia die Kraft, weiterzumachen. Somit bet\u00f6rte Jehova Jeremia, indem er ihn dazu gebrauchte, etwas zu vollbringen, was der Prophet sich selbst nicht zugetraut h\u00e4tte.<\/p>\n<p><strong>Lehren f\u00fcr uns:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1:8<\/strong>. Manchmal befreit Jehova sein Volk aus Verfolgung, indem er vielleicht unvoreingenommene Richter auftreten l\u00e4sst oder gegnerische Amtspersonen durch vern\u00fcnftigere ersetzt. Auch gibt er seinen Dienern Kraft, auszuharren (1.\u00a0Korinther 10:13).<\/p>\n<p><strong>2:13, 18<\/strong>. Die untreuen Israeliten taten zweifach Schlechtes. Sie verlie\u00dfen Jehova, den zuverl\u00e4ssigen Quell des Segens, der Leitung und des Schutzes. Und sie hieben sich sozusagen eigene Zisternen aus, indem sie versuchten, Milit\u00e4rb\u00fcndnisse mit \u00c4gypten und Assyrien einzugehen. Wer heute dem wahren Gott den R\u00fccken kehrt, um sich menschlichen Philosophien, Theorien und weltlicher Politik zuzuwenden, tauscht \u201eden Quell lebendigen Wassers\u201c gegen \u201ezerbrochene Zisternen\u201c aus.<\/p>\n<p><strong>6:16.<\/strong> Jehova mahnte sein rebellisches Volk, innezuhalten, eine Selbstpr\u00fcfung vorzunehmen und auf die \u201ePfade\u201c ihrer treuen Vorv\u00e4ter zur\u00fcckzukehren. Sollten wir uns nicht ebenfalls von Zeit zu Zeit vergewissern, ob wir unseren Lebenswandel wirklich so f\u00fchren, wie Jehova es m\u00f6chte?<\/p>\n<p><strong>7:1-15.<\/strong> Lediglich auf den Tempel zu vertrauen, als gehe von diesem eine Art sch\u00fctzender Zauber aus, rettete die Juden nicht. Wir sollten durch Glauben wandeln, nicht durch Schauen (2.\u00a0Korinther 5:7).<\/p>\n<p><strong>15:16, 17<\/strong>. Wie Jeremia k\u00f6nnen auch wir gegen Entmutigung k\u00e4mpfen. Freude am tiefgr\u00fcndigen Bibelstudium, Jehovas Namen im Predigtwerk zu preisen und schlechte Gesellschaft zu meiden ist uns dabei eine Hilfe.<\/p>\n<p><strong>17:1,\u00a02<\/strong>.\u00a0Jehova hatte wegen der S\u00fcnden des Volkes kein Gefallen an dessen Opfern. Sittliche Unreinheit macht unsere Opfer des Lobpreises unannehmbar.<\/p>\n<p><strong>17:5-8<\/strong>. Wir vertrauen Menschen und Institutionen nur in dem Ma\u00df, wie sie in \u00dcbereinstimmung mit Gottes Willen und g\u00f6ttlichen Grunds\u00e4tzen handeln. Was beispielsweise Rettung, echten Frieden und Sicherheit betrifft, tun wir gut daran, allein auf Jehova zu vertrauen (Psalm 146:3).<\/p>\n<p><strong>20:8-11<\/strong>. Wir sollten niemals zulassen, dass Gleichg\u00fcltigkeit, Widerstand oder Verfolgung uns daran hindern, eifrig das K\u00f6nigreich zu verk\u00fcndigen (Jakobus 5:10,\u00a011).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u201eBRINGT EUREN HALS UNTER DAS JOCH<br \/>\nDES K\u00d6NIGS VON BABYLON\u201c<br \/>\n(Jeremia 21:1 bis 51:64)<\/strong><\/p>\n<p>Jeremia verk\u00fcndet nicht nur den letzten vier K\u00f6nigen von Juda Gerichtsbotschaften, sondern wendet sich auch gegen falsche Propheten, verantwortungslose Hirten und korrupte Priester. Mit Bezug auf den treuen \u00dcberrest \u2014 veranschaulicht durch gute Feigen \u2014 spricht Jehova: \u201eIch will mein Auge auf gute Weise auf sie richten\u201c (Jeremia 24:5,\u00a06). Drei Prophezeiungen in Kapitel\u00a025 fassen Gerichtsurteile zusammen, die in sp\u00e4teren Kapiteln n\u00e4her erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Die Priester und die Propheten intrigieren gegen Jeremia, um ihn zu Tode zu bringen. Seine Botschaft lautet, dass sie dem K\u00f6nig von Babylon dienen m\u00fcssen. Zu K\u00f6nig Zedekia sagt Jeremia: \u201eBringt euren Hals unter das Joch des K\u00f6nigs von Babylon\u201c (Jeremia 27:12). Doch \u201eder Israel zerstreut, wird es selbst zusammenbringen\u201c (Jeremia 31:10). Die Rechabiter erhalten ein verdientes Versprechen. Jeremia wird \u201eim Wachthof in Gewahrsam\u201c gesetzt (Jeremia 37:21). Jerusalem ist zerst\u00f6rt und die meisten seiner Bewohner gehen in Gefangenschaft. Unter den Zur\u00fcckgebliebenen sind Jeremia und sein Schreiber Baruch. Entgegen Jeremias Warnung gehen diese ver\u00e4ngstigten Menschen nach \u00c4gypten. Die Kapitel\u00a046 bis 51 enthalten die Ausspr\u00fcche Jeremias gegen die Nationen.<\/p>\n<p><strong>Antworten auf biblische Fragen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>22:30 \u2014 Wurde durch diesen Erlass der Anspruch Jesu auf den Thron Davids aufgehoben? (Matth\u00e4us 1:1, 11).<\/strong><br \/>\nNein. Der Erlass hinderte die Nachkommen Jojachins daran, \u201eauf dem Thron Davids zu sitzen .\u00a0.\u00a0. in Juda\u201c. Jesus sollte vom Himmel aus regieren, nicht von einem Thron im Land Juda aus.<\/p>\n<p><strong>23:33 \u2014 Was ist \u201edie Last Jehovas\u201c? <\/strong><br \/>\nEinerseits waren die gewichtigen Worte des Propheten \u00fcber die Zerst\u00f6rung Jerusalems f\u00fcr seine Landsleute eine Last. Andererseits wurde das unempf\u00e4ngliche Volk f\u00fcr Jehova zu solch einer B\u00fcrde, dass er es verwerfen w\u00fcrde. Entsprechend ist die biblische Botschaft \u00fcber die kommende Vernichtung der Christenheit f\u00fcr diese eine Last, und diejenigen, die der Botschaft keine Beachtung schenken, sind f\u00fcr Gott eine B\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>31:33 \u2014 Wann ist Gottes Gesetz ins Herz geschrieben? <\/strong><br \/>\nMan kann sagen, dass Gottes Gesetz in jemandes Herz geschrieben ist, wenn er den innigen Wunsch versp\u00fcrt, Jehovas Willen zu tun.<\/p>\n<p><strong>32:10-15 \u2014 Warum wurde ein einziger Handel durch zwei Urkunden dokumentiert?<\/strong><br \/>\nDen Inhalt der unversiegelten Urkunde konnte man einsehen. Bei Bedarf konnte das versiegelte Exemplar die Genauigkeit der offenen Urkunde best\u00e4tigen. Indem Jeremia sogar bei einem Gesch\u00e4ft mit einem Verwandten und Glaubensbruder vern\u00fcnftige rechtliche Erfordernisse ber\u00fccksichtigte, hinterlie\u00df er heutigen Christen ein gutes Beispiel.<\/p>\n<p><strong>33:23, 24 \u2014 Von welchen \u201ebeiden Familien\u201c ist hier die Rede?<\/strong><br \/>\nEs handelt sich um die k\u00f6nigliche Familie aus der Linie K\u00f6nig Davids und um die priesterliche Familie der Nachkommen Aarons. Als Jerusalem und der Tempel Jehovas zerst\u00f6rt wurden, sah es so aus, als habe Jehova diese beiden Familien verworfen und w\u00fcrde weder l\u00e4nger ein K\u00f6nigtum \u00fcber die Erde aus\u00fcben noch seine Anbetung wiederherstellen.<\/p>\n<p><strong>46:22 \u2014 Warum wird die Stimme \u00c4gyptens mit der einer Schlange verglichen?<\/strong><br \/>\nDas k\u00f6nnte sich auf einen zischenden R\u00fcckzug beziehen oder auf eine katastrophale nationale Dem\u00fctigung. Die Analogie zeigt au\u00dferdem, wie wenig es den \u00e4gyptischen Pharaonen nutzte, auf ihrem Kopfschmuck eine Darstellung der \u201eheiligen\u201c Schlange zu tragen, um den vermeintlichen Schutz der Schlangeng\u00f6ttin Uatchit zu erlangen.<\/p>\n<p><strong>Lehren f\u00fcr uns:<\/strong><\/p>\n<p><strong>21:8,\u00a09; 38:19<\/strong>. Den reuelosen Bewohnern Jerusalems, die eigentlich den Tod verdienten, gab Jehova sogar noch in letzter Minute eine Chance. Ja, \u201eviele sind seiner Erbarmungen\u201c (2.\u00a0Samuel 24:14; Psalm 119:156).<\/p>\n<p><strong>31:34<\/strong>. Wie tr\u00f6stlich ist es, zu wissen, dass sich Jehova die S\u00fcnden derjenigen, denen er vergibt, weder in den Sinn zur\u00fcckruft noch sp\u00e4ter gegen sie vorgeht.<\/p>\n<p><strong>38:7-13; 39:15-18<\/strong>. Jehova vergisst unseren treuen Dienst nicht, der einschlie\u00dft, \u2018den Heiligen zu dienen\u2019 (Hebr\u00e4er 6:10).<\/p>\n<p><strong>45:4,\u00a05.<\/strong>\u00a0Wie in den letzten Tagen Judas ist es auch in den \u201eletzten Tagen\u201c des gegenw\u00e4rtigen Systems der Dinge nicht an der Zeit, nach \u201egro\u00dfen Dingen\u201c zu suchen, wie Reichtum, Ber\u00fchmtheit oder materielle Sicherheit (2.\u00a0Timotheus 3:1; 1.\u00a0Johannes 2:17).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>JERUSALEM IN FLAMMEN<br \/>\n(Jeremia 52:1-34)<\/strong><\/p>\n<p>Es ist das Jahr 607\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z., das 11.\u00a0Regierungsjahr K\u00f6nig Zedekias. Seit 18\u00a0Monaten wird Jerusalem von Nebukadnezar, dem K\u00f6nig von Babylon, belagert. Im 19.\u00a0Regierungsjahr Nebukadnezars, am siebten Tag des f\u00fcnften Monats, kommt Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, nach Jerusalem (2.\u00a0K\u00f6nige 25:8). M\u00f6glicherweise erkundet er von seinem Lager vor der Stadtmauer aus die Situation und plant das weitere Vorgehen. Drei Tage sp\u00e4ter, am zehnten Tag des Monats, r\u00fcckt er in Jerusalem ein und setzt die Stadt in Flammen (Jeremia 52:12,\u00a013).<\/p>\n<p>Jeremia liefert einen pr\u00e4zisen Bericht \u00fcber den Fall Jerusalems. Seine Beschreibung ist die Basis f\u00fcr die Totenklage und die Wehklage, die in dichterischer Form das Bibelbuch Klagelieder bilden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WT 15.03.2007 Das Wort Jehovas ist lebendig H\u00f6hepunkte aus dem Buch Jeremia WIE schockiert m\u00fcssen Jeremias Landsleute gewesen sein, als sie h\u00f6rten, welche Katastrophen er ihnen ank\u00fcndigte! Der herrliche Tempel \u2014 seit \u00fcber drei Jahrhunderten ein Zentrum der wahren Anbetung \u2014 sollte v\u00f6llig niedergebrannt werden. 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