
{"id":2662,"date":"2011-09-09T11:53:45","date_gmt":"2011-09-09T10:53:45","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2662"},"modified":"2011-09-09T11:53:45","modified_gmt":"2011-09-09T10:53:45","slug":"hohepunkte-klagelieder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2662","title":{"rendered":"H\u00f6hepunkte Klagelieder"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Wort Jehovas ist lebendig<\/p>\n<h3>H\u00f6hepunkte aus dem Buch Klagelieder<\/h3>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>DER Prophet Jeremia erlebt, wie sich die Gerichtsbotschaft erf\u00fcllt, die er 40\u00a0Jahre lang verk\u00fcndet hat. Wie f\u00fchlt er sich, als er mit ansieht, wie seine geliebte Stadt zerst\u00f6rt wird? In der Septuaginta hei\u00dft es in der Einleitung zum Buch Klagelieder, \u201edass sich Jeremia weinend setzte und dieses Klagelied \u00fcber Jerusalem klagte\u201c. Eineinhalb Jahre hat die Belagerung Jerusalems gedauert, und nun wird die Stadt niedergebrannt. Als Jeremia im Jahr 607\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z. die Klagelieder verfasst, sind all die Eindr\u00fccke bei ihm noch ganz frisch. Daher wirkt sein qu\u00e4lender Schmerz in den Liedern sehr lebensnah (Jeremia 52:3-5, 12-14). Keine andere Stadt in der Geschichte ist mit so bewegenden und herzergreifenden Worten betrauert worden wie Jerusalem.<\/p>\n<p>Das Buch Klagelieder setzt sich aus f\u00fcnf lyrischen Gedichten zusammen: Die ersten vier sind Wehklagen und das f\u00fcnfte ist ein Bittgebet. Bei den ersten vier Liedern handelt es sich um Akrostichen, das hei\u00dft, jeder Vers beginnt der Reihe nach mit einem der 22\u00a0Buchstaben des hebr\u00e4ischen Alphabets. Das f\u00fcnfte Lied hat zwar entsprechend der Zahl der Buchstaben des hebr\u00e4ischen Alphabets 22\u00a0Verse, es ist aber nicht alphabetisch angeordnet (Klagelieder 5:1, Fu\u00dfnote).<\/p>\n<p><center><strong>\u2018MEINE AUGEN SIND IN TR\u00c4NEN VERGANGEN\u2019<br \/>\n(Klagelieder 1:1 bis 2:22)<\/strong><\/center><\/p>\n<p>\u201eO wie ist es gekommen, dass sie einsam sitzt, die Stadt, die an Volk so zahlreich war! Wie ist sie einer Witwe gleich geworden, sie, die volkreich war unter den Nationen! Wie ist sie, die eine F\u00fcrstin war inmitten der Gerichtsbezirke, zwangsarbeitspflichtig geworden!\u201c So beginnt Jeremia seine Wehklage \u00fcber Jerusalem. Der Prophet nennt auch den Grund f\u00fcr das Ungl\u00fcck: \u2018Jehova selbst hat sie in Kummer gebracht wegen der Menge ihrer \u00dcbertretungen\u2019 (Klagelieder 1:1,\u00a05).<\/p>\n<p>Wie eine Witwe, die Mann und Kinder verloren hat, fragt die Stadt Jerusalem: \u201eGibt es irgendeinen Schmerz gleich meinem Schmerz?\u201c Was ihre Feinde betrifft, so bittet sie Gott: \u201eLass all ihre Schlechtigkeit vor dich kommen, und verfahre streng mit ihnen, so wie du mit mir streng verfahren bist wegen all meiner \u00dcbertretungen. Denn meiner Seufzer sind viele, und mein Herz ist krank\u201c (Klagelieder 1:12,\u00a022).<\/p>\n<p>Todungl\u00fccklich sagt Jeremia: \u201eIn der Glut des Zorns hat .\u00a0.\u00a0. [Jehova] jedes Horn Israels abgehauen. Er hat seine rechte Hand vor dem Feind zur\u00fcckgewandt, und in Jakob brennt er weiterhin wie ein flammendes Feuer, das ringsum verzehrt hat.\u201c Sein tiefer Schmerz spiegelt sich in der Wehklage wider: \u201eMeine Augen sind in lauter Tr\u00e4nen vergangen. Meine Eingeweide sind in G\u00e4rung. Zur Erde versch\u00fcttet ist meine Leber.\u201c Auch alle, die vor\u00fcbergehen, fragen ungl\u00e4ubig: \u201eIst das die Stadt, von der man zu sagen pflegte: \u201aSie ist der Sch\u00f6nheit Vollkommenheit, ein Frohlocken f\u00fcr die ganze Erde\u2018?\u201c (Klagelieder 2:3, 11,\u00a015).<\/p>\n<p><strong>Antworten auf biblische Fragen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1:15 \u2014 Inwiefern hat Jehova \u201edie wahre Weinkelter getreten, die der Jungfrau, der Tochter Juda, geh\u00f6rt\u201c? <\/strong><br \/>\nAls die Babylonier die Stadt, die als Jungfrau bezeichnet wird, zerst\u00f6rten, vergossen sie derma\u00dfen viel Blut, dass sich das mit dem Pressen von Trauben in einer Kelter vergleichen lie\u00df. Jehova hatte die Zerst\u00f6rung vorausgesagt und zugelassen. Daher kann man sagen, er habe \u2018die Weinkelter getreten\u2019.<\/p>\n<p><strong>2:1 \u2014 Wie wurde \u2018die Sch\u00f6nheit Israels vom Himmel auf die Erde hinabgeworfen\u2019?<\/strong><br \/>\nDa \u201edie Himmel h\u00f6her sind als die Erde\u201c, dr\u00fcckt ein \u2018Hinabwerfen vom Himmel auf die Erde\u2019 mitunter aus, dass etwas Erh\u00f6htes erniedrigt wird. \u201eDie Sch\u00f6nheit Israels\u201c\u00a0\u2014 die glanzvolle Pracht, die mit Jehovas Wohlwollen auf Israel ruhte\u00a0\u2014 wurde mit der Zerst\u00f6rung Jerusalems und der Verw\u00fcstung Judas hinabgeworfen (Jesaja 55:9).<\/p>\n<p><strong>2:1,\u00a06 \u2014 Was ist Jehovas \u201eSchemel\u201c und seine \u201eH\u00fctte\u201c?<\/strong><br \/>\nEinst sagte der Psalmist: \u201eLasst uns in seine gro\u00dfartige Wohnst\u00e4tte kommen; beugen wir uns nieder am Schemel seiner F\u00fc\u00dfe\u201c (Psalm 132:7). Mit dem \u201eSchemel\u201c aus Klagelieder 2:1 ist also Jehovas Haus der Anbetung gemeint, der Tempel. Die Babylonier verbrannten \u201edas Haus Jehovas\u201c, als w\u00e4re es blo\u00df eine H\u00fctte oder eine Gartenlaube (Jeremia 52:12,\u00a013).<\/p>\n<p><strong>2:16, 17 \u2014 Sollte der 16. Vers nicht mit dem hebr\u00e4ischen Buchstaben Ain beginnen und der 17. nach der Reihenfolge im hebr\u00e4ischen Alphabet mit Pe?<\/strong><br \/>\nIn der Regel hielten sich die inspirierten Schreiber an die alphabetische Reihenfolge, wenn sie Gedichte in diesem Stil verfassten, allerdings nicht, wenn es auf Kosten der Nat\u00fcrlichkeit ging und gek\u00fcnstelt klang. Ihnen war der gedankliche Inhalt wichtiger als das Festhalten an der dichterischen Form, die schlicht als Ged\u00e4chtnisst\u00fctze diente. Im dritten und vierten Lied sind diese Buchstaben ebenfalls vertauscht (Klagelieder 3:46,\u00a049; 4:16,\u00a017).<\/p>\n<p><strong>2:17 \u2014 Was genau hatte Jehova \u201egesagt\u201c und in Verbindung mit Jerusalem vollbracht? <\/strong><br \/>\nHier wird offenbar auf 3.\u00a0Mose 26:17 Bezug genommen. Dort steht: \u201eIch werde tats\u00e4chlich mein Angesicht gegen euch richten, und ihr werdet vor euren Feinden zweifellos eine Niederlage erleiden; und die, die euch hassen, werden euch einfach niedertreten, und ihr werdet bestimmt fliehen, wenn keiner euch nachjagt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Lehren f\u00fcr uns:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1:1-9.<\/strong> Des Nachts weint die Stadt Jerusalem heftig; ihre Tr\u00e4nen sind auf ihren Wangen. Ihre Tore sind ver\u00f6det; ihre Priester seufzen. Ihre Jungfrauen sind tief betr\u00fcbt; sie selbst versp\u00fcrt Bitterkeit. Warum? Weil Jerusalem offenkundige S\u00fcnde begangen hat. Ihre Unreinheit ist an ihren Rocks\u00e4umen. Mit einer \u00dcbertretung stellen sich keine Freuden ein, sondern Tr\u00e4nen, Seufzen und Bitterkeit.<\/p>\n<p><strong>1:18.<\/strong> Wenn Jehova \u00dcbertreter bestraft, geht er dabei stets v\u00f6llig gerecht vor.<\/p>\n<p><strong>2:20.<\/strong> Die Israeliten waren davor gewarnt worden, dass, falls sie der Stimme Jehovas nicht gehorchten, Fl\u00fcche \u00fcber sie kommen und sie \u2018das Fleisch ihrer S\u00f6hne und ihrer T\u00f6chter essen\u2019 w\u00fcrden (5.\u00a0Mose 28:15, 45,\u00a053). Einen Kurs des Ungehorsams gegen\u00fcber Gott einzuschlagen ist wirklich unklug!<\/p>\n<p><center><strong>\u201eZU MEINER ERLEICHTERUNG VERBIRG DEIN OHR NICHT\u201c<br \/>\n(Klagelieder 3:1 bis 5:22)<\/strong><\/center><\/p>\n<p>Im dritten Kapitel der Klagelieder wird das Volk Israel als \u201eder kr\u00e4ftige Mann\u201c bezeichnet. Trotz des Ungl\u00fccks, das dieser Mann erlebt, singt er: \u201eGut ist Jehova gegen den, der auf ihn hofft, gegen die Seele, die ihn st\u00e4ndig sucht.\u201c<br \/>\nEr fleht den wahren Gott an: \u201eMeine Stimme sollst du h\u00f6ren. Zu meiner Erleichterung verbirg dein Ohr nicht vor meinem Hilferuf.\u201c Er bittet Jehova, auf das Schm\u00e4hen der Feinde zu reagieren: \u201eDu wirst ihnen ihre Handlungsweise zur\u00fcckerstatten, o\u00a0Jehova, gem\u00e4\u00df dem Werk ihrer H\u00e4nde\u201c (Klagelieder 3:1, 25, 56,\u00a064).<\/p>\n<p>Jeremia bringt seine Gef\u00fchle wegen der schrecklichen Folgen der eineinhalbj\u00e4hrigen Belagerung Jerusalems offen zum Ausdruck und sagt klagend: \u201eDie Strafe f\u00fcr die Vergehung der Tochter meines Volkes wird auch gr\u00f6\u00dfer als die Strafe f\u00fcr die S\u00fcnde Sodoms, das wie in einem Augenblick umgekehrt wurde und dem sich keine H\u00e4nde hilfreich zuwandten.\u201c Dann f\u00fcgt er hinzu: \u201eBesser ist es den vom Schwert Erschlagenen ergangen als den durch Hunger Hingestreckten, weil diese hinschmachten, durchbohrt vom Mangel an Ertrag des freien Feldes\u201c (Klagelieder 4:6,\u00a09).<\/p>\n<p>Das f\u00fcnfte Gedicht stellt die Bewohner Jerusalems als die Sprechenden dar. Sie sagen: \u201eGedenke, o\u00a0Jehova, dessen, was uns widerfahren ist. Schau doch, und sieh unsere Schmach!\u201c Sie z\u00e4hlen auf, was sie alles erleiden, und bitten dann: \u201eO\u00a0Jehova, auf unabsehbare Zeit wirst du auf dem Thron sitzen. Dein Thron w\u00e4hrt Generation um Generation. F\u00fchre uns zur\u00fcck, o Jehova, zu dir, und wir wollen zur\u00fcckkehren. Bringe uns neue Tage wie vor alters\u201c (Klagelieder 5:1, 19,\u00a021).<\/p>\n<p><strong>Antworten auf biblische Fragen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>3:16 \u2014 Worauf spielt die Aussage an: \u201eAn Kies l\u00e4sst er meine Z\u00e4hne zerbrechen\u201c? <\/strong><br \/>\nLaut einem Nachschlagewerk waren die Juden auf dem Weg nach Babylon gezwungen, ihr Brot in Erdmulden zu backen, weshalb es dann Kies oder Sand enthielt. Beim Essen des Brotes konnte man sich schon ein St\u00fcck vom Zahn abbrechen.<\/p>\n<p><strong>4:3, 10 \u2014 Wieso vergleicht Jeremia \u2018die Tochter seines Volkes\u2019 mit \u2018Strau\u00dfen in der Wildnis\u2019? <\/strong><br \/>\nDie Strau\u00dfenhenne \u201ebehandelt ihre S\u00f6hne tats\u00e4chlich hart, als geh\u00f6rten sie nicht ihr\u201c, so steht es in Hiob 39:16. Zum Beispiel macht sie sich, wenn die K\u00fcken geschl\u00fcpft sind, mit anderen Hennen davon und \u00fcberl\u00e4sst die Sorge um die Jungen dem Hahn. Und wenn Gefahr droht? Dann fl\u00fcchten Hahn und Henne vom Nest und lassen die Kleinen im Stich. W\u00e4hrend der Belagerung durch die Babylonier wurde die Hungersnot in Jerusalem so schwer, dass M\u00fctter, die normalerweise mitf\u00fchlend sind, mit ihren Kindern grausam umgingen\u00a0\u2014 wie Strau\u00dfe in der Wildnis. Das unterschied sich v\u00f6llig von der m\u00fctterlichen F\u00fcrsorge von Schakalen.<\/p>\n<p><strong>5:7 \u2014 Zieht Jehova jemanden f\u00fcr die Vergehen seiner Vorv\u00e4ter zur Rechenschaft? <\/strong><br \/>\nNein. Jehova bestraft niemanden direkt f\u00fcr S\u00fcnden, die seine Vorfahren begangen haben. In der Bibel hei\u00dft es: \u2018Jeder von uns wird f\u00fcr sich selbst Gott Rechenschaft ablegen\u2019 (R\u00f6mer 14:12). Allerdings k\u00f6nnen weitreichende Konsequenzen begangener Fehler auch sp\u00e4tere Generationen noch zu sp\u00fcren bekommen. Die Israeliten in alter Zeit wandten sich zum Beispiel dem G\u00f6tzendienst zu. Dadurch wurde es selbst den treuen Israeliten sp\u00e4terer Zeiten schwer gemacht, auf dem rechten Weg zu bleiben (2.\u00a0Mose 20:5).<\/p>\n<p><strong>Lehren f\u00fcr uns:<\/strong><\/p>\n<p><strong>3:8, 43, 44.<\/strong> W\u00e4hrend des Ungl\u00fccks, das \u00fcber Jerusalem kam, reagierte Jehova nicht auf die Hilferufe der Einwohner. Warum nicht? Weil sie ungehorsam waren und reuelos blieben. Wenn wir m\u00f6chten, dass Jehova unsere Gebete erh\u00f6rt, dann m\u00fcssen wir ihm gehorchen (Spr\u00fcche 28:9).<\/p>\n<p><strong>3:20.<\/strong> Jehova, \u2018der H\u00f6chste \u00fcber die ganze Erde\u2019, ist so erhaben, dass er sich herabneigen muss, um \u201eauf Himmel und Erde zu schauen\u201c (Psalm 83:18; 113:6). Dennoch stand f\u00fcr Jeremia au\u00dfer Frage, dass der Allm\u00e4chtige gern bereit ist, sich tief \u00fcber Menschen zu beugen, sich also auf ihre Ebene zu begeben, um ihnen Mut zu machen. Wir k\u00f6nnen froh und dankbar sein, dass der wahre Gott nicht nur allm\u00e4chtig und allweise ist, sondern auch dem\u00fctig!<\/p>\n<p><strong>3:21-26, 28-33.<\/strong> Wie k\u00f6nnen wir durchhalten, selbst wenn wir schweres Leid erleben? Jeremia wei\u00df es: Wir d\u00fcrfen nie vergessen, wie viel Jehova in seiner liebenden G\u00fcte f\u00fcr uns tut und wie oft er sich unser erbarmt. An noch etwas sollten wir denken: Schon allein die Tatsache, dass wir am Leben sind, ist Grund genug, die Hoffnung nicht aufzugeben. Wir m\u00fcssen geduldig sein und still auf unseren Retter Jehova warten, ohne zu jammern. Auch gilt es, den \u201eMund direkt in den Staub\u201c zu legen, das hei\u00dft dem\u00fctig eine schwere Belastung auf sich zu nehmen, weil man wei\u00df, dass es immer aus gutem Grund geschieht, wenn Gott etwas zul\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong>3:27.<\/strong> Glaubenserprobungen k\u00f6nnen f\u00fcr einen Jugendlichen bedeuten, dass er schwierige Situationen und Spott auszuhalten hat. Doch ist es \u2018gut f\u00fcr einen kr\u00e4ftigen Mann, dass er das Joch in seiner Jugend tr\u00e4gt\u2019. Warum ist das gut? Wer schon in der Jugend mit einem Joch des Leidens umzugehen lernt, ist auf Schwierigkeiten sp\u00e4ter im Leben besser vorbereitet.<\/p>\n<p><strong>3:39-42.<\/strong> Uns \u2018in Klagen zu ergehen\u2019, wenn wir wegen S\u00fcnden leiden, ist unklug. Statt zu jammern, weil wir die Folgen eines verkehrten Verhaltens zu tragen haben, \u201eerkunden wir doch unsere Wege und erforschen sie, und kehren wir doch um, ja zu Jehova\u201c. Das Kl\u00fcgste ist, zu bereuen und uns zu korrigieren.<\/p>\n<p><strong>Lernen, auf Jehova zu vertrauen<\/strong><\/p>\n<p>Das Bibelbuch Klagelieder macht klar, wie Jehova Jerusalem und das Land Juda sah, als die Babylonier die Stadt niedergebrannt und das Land verw\u00fcstet hatten. Jehova beurteilte die Lage so, dass das Volk selbst schuld war an seinem Ungl\u00fcck, was auch an den niedergeschriebenen Schuldbekenntnissen zu erkennen ist. Die inspirierten Lieder enthalten au\u00dferdem Texte, die ein Hoffen auf Jehova ausdr\u00fccken sowie den Wunsch, den rechten Weg einzuschlagen. Die Mehrheit der Menschen in den Tagen Jeremias dachte zwar nicht so, aber Jeremia und ein reuevoller \u00dcberrest schon.<\/p>\n<p>Aus Jehovas Einsch\u00e4tzung der Lage Jerusalems, die in dem Buch Klagelieder zum Ausdruck kommt, k\u00f6nnen wir zweierlei lernen: Die Zerst\u00f6rung Jerusalems und die Verw\u00fcstung Judas dienen als Warnung davor, den g\u00f6ttlichen Willen zu ignorieren, und mahnen geradezu zum Gehorsam gegen\u00fcber Jehova (1.\u00a0Korinther 10:11). Und aus dem Beispiel Jeremias l\u00e4sst sich etwas ableiten (R\u00f6mer 15:4). Selbst in einer scheinbar hoffnungslosen Lage verl\u00e4sst sich der tief betr\u00fcbte Prophet darauf, dass Jehova f\u00fcr Rettung sorgt. Es ist f\u00fcr uns ebenfalls unabdingbar, in allem v\u00f6llig auf Jehova und sein Wort zu vertrauen und ihn zu unserer Feste zu machen! (Hebr\u00e4er 4:12).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wort Jehovas ist lebendig H\u00f6hepunkte aus dem Buch Klagelieder DER Prophet Jeremia erlebt, wie sich die Gerichtsbotschaft erf\u00fcllt, die er 40\u00a0Jahre lang verk\u00fcndet hat. Wie f\u00fchlt er sich, als er mit ansieht, wie seine geliebte Stadt zerst\u00f6rt wird? 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