
{"id":2540,"date":"2011-07-07T15:30:39","date_gmt":"2011-07-07T14:30:39","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2540"},"modified":"2011-07-07T16:41:57","modified_gmt":"2011-07-07T15:41:57","slug":"hute-dich-vor-der-neigung-zum-ehebruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2540","title":{"rendered":"H\u00fcte dich vor der Neigung zum Ehebruch!"},"content":{"rendered":"<p>WT 01.12.1973<\/p>\n<p><strong><\/p>\n<h3>H\u00fcte dich vor der Neigung zum Ehebruch!<\/h3>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>ANFANG 1972 ver\u00f6ffentlichte eine popul\u00e4re amerikanische Illustrierte einen Ehefragebogen und bat ihre Leser, ihn auszuf\u00fcllen und einzusenden. Ungef\u00e4hr sechs Monate sp\u00e4ter berichtete sie, sie habe 62\u00a0000 Antworten von Lesern erhalten, deren Stellungnahmen darauf hinausliefen, \u201eda\u00df sie sich in n\u00fcchternen, oft begeisterten, manchmal \u00e4rgerlichen Worten f\u00fcr die traditionelle Ehe aussprachen\u201c. Aber \u201esich f\u00fcr die traditionelle Ehe auszusprechen\u201c hei\u00dft noch lange nicht, in \u00dcbereinstimmung damit zu leben (Life, 17. November 1972).<\/p>\n<p>Betrachten wir das Beispiel eines sehr bekannten und beliebten Mannes. Nachdem er zwanzig Jahre lang als vorsitzf\u00fchrender Aufseher einer Versammlung gedient hatte, wurde er als reueloser Ehebrecher exkommuniziert, das hei\u00dft aus der Versammlung ausgeschlossen. Er war nicht etwa darauf aus gewesen zu s\u00fcndigen. Er gelangte auf seinem weltlichen Arbeitsplatz lediglich in eine h\u00f6here Stellung, die ihm Ansehen verlieh und von ihm verlangte, gr\u00f6\u00dfere Gesch\u00e4ftsreisen zu unternehmen. Dabei ergab es sich, da\u00df er in Gesellschaft von Personen a\u00df und trank, die keine Skrupel hatten, Ehebruch zu begehen, und so erlag er der Versuchung.<\/p>\n<p>Wie es in solchen F\u00e4llen gew\u00f6hnlich ist, verschwieg er seiner Frau und der Christenversammlung den Sachverhalt und spielte eine Zeitlang den Heuchler. Er beachtete nicht die Warnungen der Bibel: \u201eWisset, da\u00df eure S\u00fcnde euch einholen wird.\u201c \u201eDie S\u00fcnden einiger Menschen sind \u00f6ffentlich kund .\u00a0.\u00a0., bei anderen Menschen aber werden die S\u00fcnden sp\u00e4ter ebenfalls kund.\u201c Ohne Zweifel pflegte er die Neigung zum Ehebruch, und als sich ihm die Gelegenheit dazu bot, befriedigte er diese Begierde und beharrte darin. Wie tragisch \u2014 nicht nur f\u00fcr ihn selbst, sondern auch f\u00fcr seine Familie und f\u00fcr die Versammlung! \u2014 4.\u00a0Mose 32:23; 1.\u00a0Tim. 5:24.<\/p>\n<p>Bezeichnend f\u00fcr die unter M\u00e4nnern vorherrschende Neigung zum Ehebruch ist die Beliebtheit gewisser M\u00e4nnermagazine, in denen Bilder nackter Frauen und schmutzige Witze ver\u00f6ffentlicht werden. Zwar stellen immer mehr Zeitschriften zufolge der steigenden Kosten und des schwindenden Interesses der Leser ihr Erscheinen ein, jene Magazine aber, die zu L\u00fcsternheit anregen, nehmen an Zahl zu und k\u00f6nnen sich trotz des hohen Einzelpreises einer millionenfachen Auflage r\u00fchmen.<\/p>\n<p>\u00dcber amerikanische Frauen schrieb einer der f\u00fchrenden Autoren einer Frauenzeitschrift: \u201eDas bestgeh\u00fctete Geheimnis vieler amerikanischer Frauen ist .\u00a0.\u00a0. [die Tatsache, da\u00df] sie von M\u00e4nnern tr\u00e4umen\u201c, und zwar sind es unmoralische Tr\u00e4ume. Gem\u00e4\u00df seinen Ausf\u00fchrungen handelt es sich dabei nicht nur um eine weitverbreitete Gewohnheit, sondern es gibt sogar Psychiater, die solche Wachtr\u00e4ume guthei\u00dfen. Ihrer Ansicht nach seien diese traum\u00e4hnlichen Phantasievorstellungen eine willkommene Abhilfe f\u00fcr Langeweile oder den im Leben auftretenden Mangel an Romantik. Sie warnen aber davor, da\u00df solche Wahnvorstellungen so zwingend und fordernd werden k\u00f6nnen, da\u00df sie eine Ehe gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Die Neigung zum Ehebruch ist auf die S\u00fcnde unserer Ureltern zur\u00fcckzuf\u00fchren, denn sie ist eine Art Selbstsucht, ein selbsts\u00fcchtiges Verlangen, das dem Gesetz Gottes vorangestellt wird \u2014 genau das, was Adam und Eva taten, als sie s\u00fcndigten.<\/p>\n<p>Zweifellos legte der Sch\u00f6pfer einen starken Paarungstrieb in den Menschen, so da\u00df nicht die Gefahr bestand, da\u00df die Menschheitsfamilie ausstirbt. Und in kluger und liebevoller Weise erschuf er die Geschlechter so, da\u00df sie gegenseitig viel zu ihrer Freude und ihrem Gl\u00fcck und Wohlergehen beitragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber der Sch\u00f6pfer verleiht nicht nur Gaben, sondern er bestimmt auch klugerweise und zu Recht, wie diese Gaben gebraucht werden sollten. Er sorgte zum Beispiel daf\u00fcr, da\u00df die Menschheit durch Essen und Trinken \u2014 etwas, was f\u00fcr den Menschen angenehm sein w\u00fcrde \u2014 am Leben erhalten wird. Doch verfolgte er damit nicht die Absicht, da\u00df die Menschen S\u00e4ufer und Schlemmer werden sollten. Am allerwenigsten beabsichtigte er, da\u00df sie stehlen oder morden sollten, um sich die Nahrung zu beschaffen, die sie begehrten oder ben\u00f6tigten. Aus diesem Grund werden Schlemmerei und Trunkenheit sowie Diebstahl und Mord in seinem Wort verurteilt. \u2014 Ps. 104:15; Spr. 23:20; Phil. 3:19; 1.\u00a0Petr. 4:15.<\/p>\n<p>Dasselbe gilt f\u00fcr Gottes Gabe der Geschlechtlichkeit. Gott erschuf den Menschen m\u00e4nnlich und weiblich, und er allein besitzt das Recht, dem Menschen zu sagen, wie er diese Gabe gebrauchen sollte. Ehebruch und Hurerei werden daher in Gottes Wort verurteilt. (Hebr. 13:4) Die Bibel warnt nicht nur vor diesen S\u00fcnden selbst, sondern auch schon vor der Neigung dazu. Jesus \u00e4u\u00dferte zum Beispiel die Warnung, da\u00df ein Verheirateter, der fortw\u00e4hrend eine Frau anblickt \u2014 nicht nur, um ihre Sch\u00f6nheit zu bewundern, sondern um das Verlangen nach Beziehungen mit ihr zu entwickeln \u2014, in seinem Herzen bereits Ehebruch mit ihr begangen hat. \u2014 Matth. 5:28.<\/p>\n<p>In \u00e4hnlicher Weise warnte der Apostel Paulus nicht nur vor der S\u00fcnde der Hurerei und des Ehebruchs, sondern auch vor jeder Unreinheit und vor z\u00fcgellosem Wandel. All das k\u00f6nnte einen Christen daran hindern, ewiges Leben zu erlangen. (Gal. 5:19-21) Da\u00df Paulus das rechte Verst\u00e4ndnis dar\u00fcber besa\u00df und sehr besorgt war, ist an dem Rat zu erkennen, den er seinem Freund Timotheus in dieser Hinsicht gab. Er ermahnte ihn, \u00e4ltere Frauen wie seine eigene Mutter zu behandeln, n\u00e4mlich r\u00fccksichtsvoll und freundlich, und die j\u00fcngeren Frauen in der Versammlung wie seine leiblichen Schwestern. Und was verstand er darunter? \u201eMit aller Keuschheit.\u201c Als Paulus sp\u00e4ter ein zweites Mal an Timotheus schrieb, erachtete er es als angebracht, ihm diesbez\u00fcglich erneut einen Rat zu geben, indem er ihn aufforderte: \u201eFliehe die Begierden, die der Jugend eigen sind, jage aber nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden zusammen mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen.\u201c Wie kann man Jehova Gott aus reinem Herzen im Gebet anrufen, wenn das Herz voller unreiner Gedanken oder Vorstellungen ist? \u2014 1.\u00a0Tim. 5:2; 2.\u00a0Tim. 2:22.<\/p>\n<p>Schon allein der Gedanke an ein romantisches Erlebnis hat f\u00fcr viele Verheiratete, deren Ehepartner k\u00fchl oder phantasielos ist oder von seinem Beruf zu sehr in Anspruch genommen wird, etwas Reizvolles an sich. Aber Romantik au\u00dferhalb der Ehe \u2014 wenn sie nicht zur Ehe f\u00fchren soll \u2014 ist ein Fallstrick. Dr. Mace berichtet in seinem Buch Marriage \u2014 East and West (Die Ehe in Ost und West), wie sich eine Orientalin \u00fcber ihre Freundin \u00e4u\u00dferte, die ein au\u00dfereheliches \u201eVerh\u00e4ltnis\u201c hatte: \u201eVerstehen Sie mich bitte nicht falsch! Ich liebe meinen Mann und sch\u00e4tze meine Familie und habe nicht die Absicht, ihrem Beispiel zu folgen.\u201c L\u00e4chelnd f\u00fcgte sie dann hinzu: \u201eAber es ist eben ein bi\u00dfchen romantisch, meinen Sie nicht auch?\u201c<\/p>\n<p>Worin besteht die L\u00f6sung des Problems? Vor allem mu\u00df man \u00fcber sein Herz wachen, indem man sorgf\u00e4ltig darauf achtet, mit welchen Gedanken es durch den Sinn angef\u00fcllt wird. (Spr. 4:23) Meide Unterhaltung, die zu einem unchristlichen Wandel anregt! Lies solche Dinge nicht in Zeitungen, Zeitschriften oder B\u00fcchern! Statt \u00fcber \u201eromantische\u201c Episoden nachzudenken, solltest du den Rat des Apostels Paulus befolgen: \u201eSchlie\u00dflich, Br\u00fcder, was irgend wahr, was irgend von ernsthaftem Interesse, was irgend gerecht, was irgend keusch, was irgend liebenswert ist, wor\u00fcber irgend man wohlredet, wenn es irgendeine Tugend und irgend etwas Lobenswertes gibt, diese Dinge erw\u00e4gt weiterhin.\u201c Welch ein Gegenmittel f\u00fcr romantische Tr\u00e4umerei! \u2014 Phil. 4:8.<\/p>\n<p>Aus Gottes Wort erfahren wir nicht nur, da\u00df solche Liebesverh\u00e4ltnisse etwas Falsches und B\u00f6ses sind, sondern auch, da\u00df wir das B\u00f6se hassen sollten. (Ps. 97:10) Selbst wenn sich unsere romantischen Vorstellungen oder Tr\u00e4umereien nie verwirklichen, stiften sie doch Schaden. Auf welche Weise? Dadurch, da\u00df sie unsere Liebe zu unserem Ehepartner und unsere Achtung vor ihm zwangsl\u00e4ufig untergraben und uns veranlassen, in unserem Bem\u00fchen, dem Sch\u00f6pfer auch in anderer Hinsicht zu gefallen, sorglos zu werden, was ein schuldbeladenes Gewissen zur Folge hat und unseren Eifer f\u00fcr Gerechtigkeit schw\u00e4cht.<\/p>\n<p>Gottes Wort zeigt also deutlich, worin ein weiser Lauf besteht \u2014 nicht darin, da\u00df man t\u00f6richten Gef\u00fchlen und Neigungen nachgibt, sondern darin, da\u00df man sich selbst in Zucht nimmt, nach richtigen Grunds\u00e4tzen handelt, seine Lust am Gesetz Gottes hat, dar\u00fcber nachsinnt und sich davon leiten l\u00e4\u00dft. \u2014 Ps. 1:1-6; Spr. 2:1-9.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WT 01.12.1973 H\u00fcte dich vor der Neigung zum Ehebruch! ANFANG 1972 ver\u00f6ffentlichte eine popul\u00e4re amerikanische Illustrierte einen Ehefragebogen und bat ihre Leser, ihn auszuf\u00fcllen und einzusenden. Ungef\u00e4hr sechs Monate sp\u00e4ter berichtete sie, sie habe 62\u00a0000 Antworten von Lesern erhalten, deren Stellungnahmen darauf hinausliefen, \u201eda\u00df sie sich in n\u00fcchternen, oft begeisterten, manchmal \u00e4rgerlichen Worten f\u00fcr die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[457,4],"tags":[],"class_list":["post-2540","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hosea","category-nachforschungen-zum-bibellesen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2540","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2540"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2540\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2580,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2540\/revisions\/2580"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2540"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2540"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2540"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}