
{"id":2528,"date":"2011-07-07T15:18:21","date_gmt":"2011-07-07T14:18:21","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2528"},"modified":"2011-07-07T16:17:04","modified_gmt":"2011-07-07T15:17:04","slug":"hosea-10-14-die-wege-jehovas-sind-gerade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2528","title":{"rendered":"Hosea 10 &#8211; 14: Die Wege Jehovas sind gerade"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>\u201eDie Wege Jehovas sind gerade, und die Gerechten sind es, die darauf wandeln werden\u201c (HOSEA 14:9).<\/strong><\/em><\/p>\n<p>ALS Jehova in den Tagen des Propheten Moses den Israeliten als Nation einen Start gab, war alles recht und gerade. In den Anfangsjahren des 8.\u00a0Jahrhunderts v.\u00a0u.\u00a0Z. hatte sich ihre Lage inzwischen so verschlechtert, dass Gott ihnen schwere Vergehen zur Last legen musste. Das geht aus den Kapiteln 10 bis 14 des Buches Hosea hervor.<\/p>\n<p>2 Israels Herz war heuchlerisch geworden. In jenem Zehnst\u00e4mmereich hatten die Menschen \u201eBosheit gepfl\u00fcgt\u201c und Ungerechtigkeit geerntet (Hosea 10:1, 13). \u201eAls Israel ein Knabe war, da liebte ich ihn\u201c, sagte Jehova, \u201eund aus \u00c4gypten rief ich meinen Sohn\u201c (Hosea 11:1). Daf\u00fcr, dass Gott die Israeliten aus der \u00e4gyptischen Knechtschaft befreit hatte, bedankten sie sich mit Lug und Trug (Hosea 11:12). Deshalb riet Jehova Israel Folgendes: \u201eZu deinem Gott solltest du umkehren, indem du liebende G\u00fcte und Recht bewahrst\u201c (Hosea 12:6).<\/p>\n<p>3 Mit dem rebellischen Samaria und seinem K\u00f6nig sollte es ein verh\u00e4ngnisvolles Ende nehmen (Hosea 13:11, 16). Dennoch beginnt das letzte Kapitel der Prophezeiung Hoseas mit dem Aufruf: \u201eKehre doch zur\u00fcck, o Israel, zu Jehova, deinem Gott.\u201c Wenn die Israeliten reum\u00fctig Vergebung suchten, w\u00fcrde Gott Barmherzigkeit \u00fcben. Nat\u00fcrlich m\u00fcssten sie anerkennen, dass \u2018die Wege Jehovas gerade sind\u2019, und darauf wandeln (Hosea 14:1-6,\u00a09).<\/p>\n<p>4 Dieser Abschnitt der Prophezeiung Hoseas enth\u00e4lt viele Grunds\u00e4tze, die uns helfen k\u00f6nnen, mit Gott zu wandeln. Wir werden folgende betrachten: 1.\u00a0Jehova erwartet von uns Anbetung ohne Heuchelei; 2.\u00a0Gott erweist seinem Volk loyale Liebe; 3.\u00a0wir sollten best\u00e4ndig auf Jehova hoffen; 4.\u00a0Jehovas Wege sind immer gerade, und 5.\u00a0S\u00fcnder k\u00f6nnen zu Jehova zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p><strong>Jehova erwartet von uns Anbetung ohne Heuchelei<\/strong><\/p>\n<p>5 Jehova erwartet von uns, dass wir in Reinheit und ohne Heuchelei heiligen Dienst f\u00fcr ihn verrichten. Aus Israel war jedoch ein \u201everwildernder Weinstock\u201c geworden. Die Bewohner Israels hatten f\u00fcr die falsche Anbetung die \u201eAlt\u00e4re gemehrt\u201c. Diese Abtr\u00fcnnigen hatten S\u00e4ulen aufgestellt \u2014 vielleicht Obelisken, die f\u00fcr die unreine Anbetung entworfen worden waren. Jehova stand kurz davor, diese Alt\u00e4re zu zerbrechen und solche S\u00e4ulen zu zerst\u00f6ren (Hosea 10:1,\u00a02).<\/p>\n<p>6 Heuchelei ist unter Jehovas Dienern fehl am Platz. Doch was passierte den Israeliten? Ihr Herz war tats\u00e4chlich heuchlerisch geworden! Obwohl sie einst mit Jehova als ein ihm hingegebenes Volk einen Bund geschlossen hatten, hatten sie sich, wie er feststellen musste, der Heuchelei schuldig gemacht. Was k\u00f6nnen wir daraus lernen? Wenn wir uns Gott hingegeben haben, d\u00fcrfen wir keine Heuchler sein. In Spr\u00fcche 3:32 werden wir gewarnt: \u201eWer auf Abwegen geht, ist f\u00fcr Jehova etwas Verabscheuungsw\u00fcrdiges, aber SEIN trauter Umgang ist mit den Rechtschaffenen.\u201c Um mit Gott wandeln zu k\u00f6nnen, muss bei uns \u201eLiebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben\u201c zu erkennen sein (1.\u00a0Timotheus 1:5).<\/p>\n<p><strong>Gott erweist seinem Volk loyale Liebe<\/strong><\/p>\n<p>7 Wenn wir Gott ohne Heuchelei und auf rechtschaffene Weise anbeten, schenkt er uns seine liebende G\u00fcte oder loyale Liebe. Den eigenwilligen Israeliten wurde gesagt: \u201eS\u00e4t Samen f\u00fcr euch in Gerechtigkeit; erntet gem\u00e4\u00df liebender G\u00fcte. Beackert f\u00fcr euch urbares Land, wenn es Zeit ist, nach Jehova zu suchen, bis er kommt und euch Unterweisung in der Gerechtigkeit erteilt\u201c (Hosea 10:12).<\/p>\n<p>8 H\u00e4tten die Israeliten doch nur reum\u00fctig nach Jehova gesucht! Dann h\u00e4tte er ihnen gern \u201eUnterweisung in der Gerechtigkeit erteilt\u201c. Falls wir pers\u00f6nlich schwer ges\u00fcndigt haben, wollen wir nach Jehova suchen, ihn um Vergebung bitten und uns von \u00c4ltesten in geistiger Hinsicht helfen lassen (Jakobus 5:13-16). Wir sollten uns auch von Gottes heiligem Geist leiten lassen, denn \u201ewer im Hinblick auf sein Fleisch s\u00e4t, wird von seinem Fleisch Verderben ernten, wer aber im Hinblick auf den Geist s\u00e4t, wird vom Geist ewiges Leben ernten\u201c (Galater 6:8). Wenn wir \u2018im Hinblick auf den Geist s\u00e4en\u2019, werden wir weiterhin Gottes loyale Liebe versp\u00fcren.<\/p>\n<p>9 Jehova geht mit seinem Volk stets liebevoll um. Davon k\u00f6nnen wir \u00fcberzeugt sein, denn in Hosea 11:1-4 wird best\u00e4tigt: \u201eAls Israel ein Knabe war, da liebte ich ihn, und aus \u00c4gypten rief ich meinen Sohn .\u00a0.\u00a0. Sie machten sich daran, den Baalsbildnissen zu opfern, und den geschnitzten Bildern begannen sie zu r\u00e4uchern. Was aber mich betrifft, ich lehrte Ephraim [die Israeliten] gehen, nahm sie auf meine Arme; und sie erkannten nicht, dass ich sie geheilt hatte. Mit den Seilen des Erdenmenschen zog ich sie best\u00e4ndig, mit den Stricken der Liebe, sodass ich ihnen wie die wurde, die ein Joch an ihren Kinnbacken abheben, und sanft brachte ich einem jeden Speise.\u201c<\/p>\n<p>10 Jehova vergleicht Israel hier mit einem kleinen Kind. Er brachte den Israeliten das Laufen bei und nahm sie auf seine Arme. Er zog sie mit den \u201eStricken der Liebe\u201c. Was f\u00fcr ein r\u00fchrendes Bild! Versetzen wir uns einmal in die Lage von Eltern, die ihrem Kind helfen, die ersten Schritte zu machen. Unsere Arme sind weit ausgestreckt. Vielleicht benutzen wir auch so etwas wie \u201eStricke\u201c, an denen sich das Kleine festhalten kann, damit es nicht hinf\u00e4llt. So z\u00e4rtlich liebt uns Jehova. Gern f\u00fchrt er uns mit den \u201eStricken der Liebe\u201c.<\/p>\n<p>11 Jehova wurde im Umgang mit den Israeliten wie jemand, der \u2018ein Joch an ihren Kinnbacken abhob und sanft einem jeden Speise brachte\u2019. Gott handelte wie jemand, der bei einem Tier das Joch weghob oder zur\u00fcckschob, damit es bequem fressen konnte. Erst als die Israeliten das Joch der Unterwerfung unter Gott zerbrachen, kamen sie unter das bedr\u00fcckende Joch ihrer Feinde (5.\u00a0Mose 28:45, 48; Jeremia 28:14). Sehen wir uns vor, dass wir niemals in die Klauen unseres Erzfeindes Satan geraten und unter seinem bedr\u00fcckenden Joch leiden m\u00fcssen. Wandeln wir lieber weiterhin loyal mit unserem liebevollen Gott.<\/p>\n<p><strong>Best\u00e4ndig auf Jehova hoffen<\/strong><\/p>\n<p>12 Um weiterhin mit Gott zu wandeln, m\u00fcssen wir best\u00e4ndig auf ihn hoffen. Den Israeliten wurde gesagt: \u201eWas dich betrifft, zu deinem Gott solltest du umkehren, indem du liebende G\u00fcte und Recht bewahrst, und hoffe best\u00e4ndig auf deinen Gott\u201c (Hosea 12:6). Die Israeliten konnten beweisen, dass sie reum\u00fctig zu Jehova umkehrten, indem sie liebende G\u00fcte und Recht \u00fcbten und best\u00e4ndig auf Gott hofften. Selbst wenn wir bisher treu mit Gott gewandelt sind, m\u00fcssen wir auch weiterhin liebende G\u00fcte und Recht \u00fcben und best\u00e4ndig auf Gott hoffen (Psalm 27:14).<\/p>\n<p>13 Hoseas Prophezeiung hinsichtlich der Israeliten liefert uns einen besonderen Grund, auf Gott zu hoffen: \u201eVon der Hand des Scheols werde ich sie erl\u00f6sen\u201c, sagte Jehova, \u201evom Tod werde ich sie zur\u00fcckholen. Wo sind deine Stacheln, o Tod? Wo ist deine vernichtende Gewalt, o Scheol?\u201c (Hosea 13:14). Jehova wollte die Israeliten damals nicht vor dem buchst\u00e4blichen Tod bewahren, sondern er wollte schlie\u00dflich den Tod f\u00fcr immer verschlingen und seinen Sieg zunichte machen.<\/p>\n<p>14 An gesalbte Mitchristen schrieb Paulus den folgenden Auszug aus der Prophezeiung Hoseas: \u201eWenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erf\u00fcllen, das geschrieben steht: \u201aDer Tod ist f\u00fcr immer verschlungen.\u2018 \u201aTod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?\u2018 Der Stachel, der den Tod verursacht, ist die S\u00fcnde, die Kraft der S\u00fcnde aber ist das GESETZ. Gott aber sei Dank, denn er gibt uns den Sieg durch unseren Herrn Jesus Christus!\u201c (1.\u00a0Korinther 15:54-57). Jehova auferweckte Jesus und gab so die trostreiche Gew\u00e4hr, dass alle, die im Ged\u00e4chtnis Gottes sind, auferweckt werden (Johannes 5:28, 29). Welch ein sch\u00f6ner Grund, auf Jehova zu hoffen! Doch au\u00dfer der Auferstehungshoffnung gibt es noch mehr, was uns veranlasst, mit Gott zu wandeln.<\/p>\n<p><strong>Jehovas Wege sind immer gerade<\/strong><\/p>\n<p>15 Wir wandeln weiterhin mit Gott, weil wir fest daran glauben, dass \u2018die Wege Jehovas gerade sind\u2019. Die Bewohner Samarias wandelten nicht auf Gottes gerechten Wegen. Deshalb mussten sie f\u00fcr ihre S\u00fcnden und ihr fehlendes Vertrauen auf Jehova die Folgen tragen. Es wurde vorhergesagt: \u201eSamaria wird f\u00fcr schuldig gehalten werden, denn es ist gegen seinen Gott tats\u00e4chlich rebellisch. Durch das Schwert werden sie fallen. Ihre eigenen Kinder werden zerschmettert werden, und ihre schwangeren Frauen, sie werden aufgeschlitzt werden\u201c (Hosea 13:16). Historische Aufzeichnungen lassen erkennen, dass die Assyrer, die Samaria eroberten, zu derart schrecklichen Grausamkeiten f\u00e4hig waren.<\/p>\n<p>16 Samaria war die Hauptstadt des Zehnst\u00e4mmereichs Israel. Doch hier steht der Name Samaria wohl f\u00fcr das ganze Gebiet dieses K\u00f6nigreichs (1.\u00a0K\u00f6nige 21:1). Der assyrische K\u00f6nig Salmanassar\u00a0V. belagerte 742\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z. die Stadt Samaria. Als Samaria 740\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z. fiel, wurden viele der prominenten Bewohner nach Mesopotamien und Medien deportiert. Ob man die Einnahme Samarias Salmanassar\u00a0V. oder seinem Nachfolger Sargon\u00a0II. zuschreiben muss, bleibt ungewiss (2.\u00a0K\u00f6nige 17:1-6, 22, 23; 18:9-12). Auf jeden Fall wird in den Annalen Sargons die Deportation von 27\u00a0290 Israeliten an den oberen Euphrat und nach Medien erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>17 Die in Samaria Lebenden mussten teuer daf\u00fcr bezahlen, dass sie Jehovas gerade Wege nicht einhielten. Auch f\u00fcr uns als Gott hingegebene Christen h\u00e4tte es tragische Folgen, wenn wir S\u00fcnde treiben und Gottes gerechte Ma\u00dfst\u00e4be verachten w\u00fcrden. Schlagen wir diesen schlechten Weg nie ein! Halten wir uns lieber an die Worte des Apostels Petrus: \u201eM\u00f6ge niemand von euch als M\u00f6rder oder Dieb oder \u00dcbelt\u00e4ter oder als jemand leiden, der sich in die Sachen anderer Leute einmischt. Leidet er aber als Christ, so sch\u00e4me er sich nicht, sondern er verherrliche Gott weiterhin in diesem Namen\u201c (1.\u00a0Petrus 4:15,\u00a016).<\/p>\n<p>18 Wir \u2018verherrlichen Gott weiterhin\u2019, wenn wir nicht eigene Wege gehen, sondern auf seinen geraden Wegen wandeln. Kain wurde zum M\u00f6rder, weil er eigene Wege ging und die Warnung Jehovas in den Wind schlug, dass die S\u00fcnde auf ihn lauerte (1.\u00a0Mose 4:1-8). Bileam lie\u00df sich vom K\u00f6nig von Moab daf\u00fcr bezahlen, Israel zu verfluchen, aber es misslang ihm (4.\u00a0Mose 24:10). Gott brachte den Leviten Korah und andere zu Tode, weil sie sich gegen die Autorit\u00e4t von Moses und Aaron aufgelehnt hatten (4.\u00a0Mose 16:1-3, 31-33). Bestimmt m\u00f6chten wir nicht den m\u00f6rderischen \u201ePfad Kains\u201c gehen, uns nicht \u2018in den Lauf des Irrtums Bileams st\u00fcrzen\u2019 und nicht \u2018in der rebellischen Rede Korahs zugrunde gehen\u2019 (Judas 11). Doch selbst wenn jemand von uns einen schweren Fehler macht, sichert uns die Prophezeiung Hoseas Trost zu.<\/p>\n<p><strong>S\u00fcnder k\u00f6nnen zu Jehova zur\u00fcckkehren<\/strong><\/p>\n<p>19 Selbst wer eine schwere S\u00fcnde begangen hat und gestrauchelt ist, kann zu Jehova zur\u00fcckkehren. In Hosea 14:1,\u00a02 finden wir die inst\u00e4ndige Bitte: \u201eKehre doch zur\u00fcck, o Israel, zu Jehova, deinem Gott, denn du bist in deinem Vergehen gestrauchelt. Nehmt Worte mit euch, und kehrt zu Jehova um. Sprecht zu ihm, ihr alle: \u201aM\u00f6gest du Vergehen verzeihen; und nimm an, was gut ist, und wir wollen dagegen die jungen Stiere unserer Lippen darbieten.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>20 Falls die Israeliten bereuten, konnten sie Gott \u2018die jungen Stiere ihrer Lippen\u2019 darbieten. Das waren aufrichtige Schlachtopfer der Lobpreisung. Paulus spielte auf diese Prophezeiung an, als er Christen aufforderte, Gott \u201eein Schlachtopfer der Lobpreisung dar[zu]bringen, das ist die Frucht der Lippen, die eine \u00f6ffentliche Erkl\u00e4rung f\u00fcr seinen Namen abgeben\u201c (Hebr\u00e4er 13:15). Wir betrachten es heute als ein gro\u00dfes Vorrecht, mit Gott zu wandeln und solche Opfer darzubringen.<\/p>\n<p>21 Israeliten, die ihren schlechten Weg verlie\u00dfen und zu Gott umkehrten, brachten ihm \u2018die jungen Stiere ihrer Lippen\u2019 dar. Deshalb wurden sie, Gottes Versprechen getreu, in geistiger Hinsicht wieder geheilt. In Hosea 14:4-7 hei\u00dft es: \u201eIch [Jehova] werde ihre Untreue heilen. Ich werde sie aus eigenem, freiem Willen lieben, weil sich mein Zorn von ihm abgewandt hat. Ich werde f\u00fcr Israel wie der Tau werden. Er wird bl\u00fchen wie die Lilie und wird Wurzeln schlagen wie der Libanon. Seine Sch\u00f6sslinge werden auslaufen, und seine W\u00fcrde wird wie die des Olivenbaums werden, und sein Duft wird wie der des Libanon sein. Sie werden wieder in seinem Schatten wohnen. Sie werden Korn wachsen lassen und werden sprossen wie der Weinstock. Sein Gedenkname wird sein wie der Wein des Libanon.\u201c<\/p>\n<p>22 Reum\u00fctige Israeliten w\u00fcrden geistig geheilt werden und wieder Gottes Liebe sp\u00fcren. Jehova w\u00e4re dann wie erfrischender Tau f\u00fcr sie, weil er sie gro\u00dfz\u00fcgig segnen w\u00fcrde. Sein wiederhergestelltes Volk h\u00e4tte eine W\u00fcrde \u201ewie die des Olivenbaums\u201c und es w\u00fcrde auf den Wegen Gottes wandeln. Was wird nun von uns erwartet, da wir entschlossen sind mit Jehova Gott zu wandeln?<\/p>\n<p><strong>Weiterhin auf Jehovas geraden Wegen wandeln<\/strong><\/p>\n<p>23 Um weiterhin mit Gott wandeln zu k\u00f6nnen, muss bei uns \u201edie Weisheit von oben\u201c zu erkennen sein und wir m\u00fcssen immer gem\u00e4\u00df seinen geraden Wegen handeln (Jakobus 3:17, 18). Der letzte Vers der Prophezeiung Hoseas lautet: \u201eWer ist weise, dass er diese Dinge verstehen kann? Verst\u00e4ndig, dass er sie erkennen kann? Denn die Wege Jehovas sind gerade, und die Gerechten sind es, die darauf wandeln werden; aber die \u00dcbertreter, sie werden darauf straucheln\u201c (Hosea 14:9).<\/p>\n<p>24 Wir wollen uns nicht nach der Weisheit und den Ma\u00dfst\u00e4ben der heutigen Welt ausrichten, sondern wir werden lieber auf Gottes geraden Wegen wandeln (5.\u00a0Mose 32:4). Hosea wandelte mindestens 59\u00a0Jahre lang darauf. Treu \u00fcberbrachte er g\u00f6ttliche Botschaften, denn er wusste, dass die Weisen und Verst\u00e4ndigen diese Worte verstehen w\u00fcrden. Wie ist es mit uns? Solange uns Jehova noch predigen l\u00e4sst, suchen wir weiter nach Menschen, die weise handeln und seine unverdiente G\u00fcte annehmen. Und wir sind froh, dies in enger Zusammenarbeit mit dem \u201etreuen und verst\u00e4ndigen Sklaven\u201c zu tun (Matth\u00e4us 24:45-47).<\/p>\n<p>25 Die Betrachtung der Prophezeiung Hoseas hilft uns bestimmt, weiterhin mit Gott zu wandeln und dabei auf ewiges Leben in der von ihm verhei\u00dfenen neuen Welt zu hoffen (2.\u00a0Petrus 3:13; Judas 20, 21). Was f\u00fcr eine gro\u00dfartige Hoffnung! Und diese Hoffnung erf\u00fcllt sich f\u00fcr uns pers\u00f6nlich, wenn wir in Wort und Tat hinter der Aussage stehen: \u201eDie Wege Jehovas sind gerade.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Wege Jehovas sind gerade, und die Gerechten sind es, die darauf wandeln werden\u201c (HOSEA 14:9). ALS Jehova in den Tagen des Propheten Moses den Israeliten als Nation einen Start gab, war alles recht und gerade. 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