
{"id":2526,"date":"2011-07-07T15:16:50","date_gmt":"2011-07-07T14:16:50","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2526"},"modified":"2011-07-07T16:10:34","modified_gmt":"2011-07-07T15:10:34","slug":"hosea-6-9-mit-gott-wandeln-und-gutes-ernten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2526","title":{"rendered":"Hosea 6 &#8211; 9: Mit Gott wandeln und Gutes ernten"},"content":{"rendered":"<p>WT 15.11.2005<\/p>\n<p><em><strong>\u201eDenn Wind s\u00e4en sie st\u00e4ndig, und Sturmwind werden sie ernten\u201c (HOSEA 8:7).<\/strong><\/em><\/p>\n<p>EINE Wanderung durch ein gef\u00e4hrliches Gel\u00e4nde ist sicherer, wenn man einen erfahrenen F\u00fchrer an seiner Seite hat. Es w\u00e4re nur vern\u00fcnftig, sich von ihm f\u00fchren zu lassen, statt auf eigene Faust loszuziehen. Dieses Beispiel l\u00e4sst sich in gewisser Hinsicht auf unsere Situation \u00fcbertragen. Jehova bietet uns sozusagen an, uns durch die endlose W\u00fcste der schlechten Welt von heute zu f\u00fchren. Es ist nur vern\u00fcnftig, mit ihm zu wandeln, statt seine eigenen Wege zu gehen. Wie k\u00f6nnen wir mit Gott wandeln? Indem wir uns von seinem Wort leiten und f\u00fchren lassen.<\/p>\n<p>2 Der vorhergehende Artikel drehte sich um das symbolische Drama aus den Kapiteln\u00a01 bis\u00a05 von Hosea. Dabei haben wir einige Nutzanwendungen besprochen, die uns helfen, mit Gott zu wandeln. Jetzt m\u00f6chten wir ein paar H\u00f6hepunkte aus den Kapiteln\u00a06 bis\u00a09 er\u00f6rtern. Zun\u00e4chst ein kurzer \u00dcberblick \u00fcber diese vier Kapitel.<\/p>\n<p><strong>Kurzer \u00dcberblick<\/strong><\/p>\n<p>3 Jehova hatte den Propheten Hosea in erster Linie zum n\u00f6rdlichen Zehnst\u00e4mmereich Israel geschickt. Diese Nation (nach ihrem vorherrschenden Stamm auch Ephraim genannt) hatte sich von Gott abgewandt. In Hosea\u00a06 bis\u00a09 wird geschildert, wie untreu das Volk war: Es \u00fcbertrat den Bund Jehovas und tat st\u00e4ndig Schlechtes (Hosea 6:7). Die Israeliten kehrten nicht zu Jehova zur\u00fcck, sondern vertrauten auf B\u00fcndnisse mit anderen Nationen. Da sie dauernd Schlechtes s\u00e4ten, w\u00fcrden sie auch Schlechtes ernten. Mit anderen Worten: Ihnen stand ein Strafgericht bevor. Doch Hosea hatte f\u00fcr sie auch eine zu Herzen gehende Botschaft: Sie k\u00f6nnten jederzeit zu Jehova zur\u00fcckkehren und auf seine Barmherzigkeit z\u00e4hlen \u2014 vorausgesetzt, sie w\u00fcrden beweisen, dass sie aus tiefstem Herzen bereuen.<\/p>\n<p>4 In diesen vier Kapiteln aus Hoseas Prophezeiung finden wir weitere Hinweise, die uns helfen, mit Gott zu wandeln. Sehen wir uns einmal vier praktische Lehren an: 1.\u00a0Echte Reue zeigt sich in Taten, nicht nur in Worten; 2.\u00a0Opfer allein machen Jehova noch keine Freude; 3.\u00a0es schmerzt Jehova, wenn sich seine Anbeter von ihm abwenden, und 4.\u00a0wir m\u00fcssen Gutes s\u00e4en, um Gutes zu ernten.<\/p>\n<p><strong>Wie sich echte Reue zeigt<\/strong><\/p>\n<p>5 Aus Hoseas Prophezeiung lernen wir viel \u00fcber Reue und Barmherzigkeit. In Hosea 6:1-3 lesen wir: \u201eKommt, und lasst uns doch zu Jehova umkehren, denn er selbst hat zerrissen, aber er wird uns heilen. Er schlug fortgesetzt, doch wird er uns verbinden. Er wird uns lebendig machen nach zwei Tagen. Am dritten Tag wird er uns aufstehen lassen, und wir werden vor ihm leben. Und wir werden erkennen, wir werden danach jagen, Jehova zu erkennen. Wie die Morgenr\u00f6te steht sein Hervortreten fest. Und er wird zu uns kommen wie ein Regenguss; wie ein Fr\u00fchlingsregen, der die Erde satt tr\u00e4nkt.\u201c<\/p>\n<p>6 Wer sprach hier? Manche denken, dass es die untreuen und ungehorsamen Israeliten waren, die so Reue vorheucheln und Gottes Barmherzigkeit ausnutzen wollten. Andere meinen, dass hier der Prophet Hosea das Volk anflehte, zu Jehova zur\u00fcckzukehren. Wie auch immer, die entscheidende Frage ist: Kehrte das Zehnst\u00e4mmereich Israel als Ganzes zu Jehova zur\u00fcck und zeigte es echte Reue? Die Antwort lautet: Nein. Jehova lie\u00df durch Hosea sagen: \u201eWas soll ich dir tun, o Ephraim? Was soll ich dir tun, o Juda, wenn eure liebende G\u00fcte wie das Morgengew\u00f6lk ist und wie der Tau, der fr\u00fch vergeht?\u201c (Hosea 6:4). Damit zeichnete Jehova wirklich ein trauriges Bild von dem geistigen Zustand seines Volkes! Die liebende G\u00fcte oder loyale Liebe war nahezu verschwunden \u2014 wie der Tau am Morgen, der mit der aufgehenden Sonne schnell verdunstet. Die Israeliten gaben zwar vor, zu bereuen, aber Jehova entdeckte nichts, was von seiner Seite aus Barmherzigkeit gerechtfertigt h\u00e4tte. Was war ihr Problem?<\/p>\n<p>7 Ihre Reue kam nicht von Herzen. In Hosea 7:14 dr\u00fcckt Jehova sein Missfallen dar\u00fcber aus: \u201eSie riefen nicht von Herzen um Hilfe zu mir, obwohl sie auf ihren Betten st\u00e4ndig heulten.\u201c In Vers\u00a016 sagt er noch: \u201eSie kehrten dann zur\u00fcck, nicht zu etwas H\u00f6herem\u201c \u2014 das hei\u00dft \u201enicht zu einer erhabenen Form der Anbetung\u201c (Fu\u00dfnote). Sie wollten nicht das \u00e4ndern, was n\u00f6tig war, um ihr Verh\u00e4ltnis zu Jehova wieder in Ordnung zu bringen und sich so erneut auf dem hohen Niveau der Anbetung Jehovas bewegen zu k\u00f6nnen. Sie wollten eigentlich gar nicht mit Gott wandeln.<\/p>\n<p>8 Und noch etwas stimmte an der Reue der Israeliten nicht. Sie begingen nach wie vor alle m\u00f6glichen S\u00fcnden, wie Betrug, Mord, Diebstahl oder G\u00f6tzendienst, und verb\u00fcndeten sich mit anderen Nationen. In Hosea 7:4 werden sie mit dem \u201eOfen\u201c eines B\u00e4ckers verglichen, offensichtlich, weil in ihnen schlechte W\u00fcnsche brannten. Verdienten sie in diesem beklagenswerten Zustand \u00fcberhaupt Barmherzigkeit? Ganz bestimmt nicht! Hosea l\u00e4sst die rebellischen Israeliten wissen, dass Jehova \u201eihrer Vergehung gedenken\u201c und seine \u201eAufmerksamkeit auf ihre S\u00fcnden richten\u201c wird (Hosea 9:9). Mit Barmherzigkeit brauchten sie nicht zu rechnen!<\/p>\n<p>9 Was lernen wir aus Hoseas Worten \u00fcber Reue und Barmherzigkeit? Das abschreckende Beispiel der treulosen Israeliten lehrt uns, dass wir von Herzen bereuen m\u00fcssen, wenn wir Jehovas Barmherzigkeit sp\u00fcren m\u00f6chten. Woran erkennt man eine solche Reue? Jehova l\u00e4sst sich nicht von Tr\u00e4nen oder von blo\u00dfen Worten t\u00e4uschen. Echte Reue zeigt sich durch Taten. Wer Barmherzigkeit erfahren m\u00f6chte, muss den Weg der S\u00fcnde ganz und gar verlassen und sein Leben nach den hohen Ma\u00dfst\u00e4ben der Anbetung Jehovas ausrichten.<\/p>\n<p><strong>Opfer allein machen Jehova noch keine Freude<\/strong><\/p>\n<p>10 Nun zur zweiten Lehre, die uns helfen kann, mit Gott zu wandeln. Sie lautet: Opfer allein machen Jehova noch keine Freude. In Hosea 6:6 hei\u00dft es: \u201eAn liebender G\u00fcte habe ich [Jehova] Gefallen gefunden und nicht am Schlachtopfer; und an der Erkenntnis Gottes mehr als an Ganzbrandopfern.\u201c Jehova findet also Gefallen an liebender G\u00fcte oder loyaler Liebe \u2014 eine Eigenschaft, die aus dem Herzen kommt \u2014 und daran, dass wir ihn erkennen. Aber vielleicht fragt sich der eine oder andere: Warum wird hier gesagt, dass Jehova an Opfern und Ganzbrandopfern kein Gefallen hat? Wurden solche Opfer nach dem Gesetz des Moses denn nicht sogar verlangt?<\/p>\n<p>11 Ja, das ist richtig. Doch bei den Zeitgenossen Hoseas stimmte etwas ganz Grundlegendes nicht. Allem Anschein nach gab es Israeliten, die solche Opfer pflichtbewusst darbrachten, um sich einen Anstrich von Ergebenheit zu geben. Gleichzeitig s\u00fcndigten sie immer weiter. Daran war abzulesen, dass es in ihrem Herzen keinen Funken loyaler Liebe gab. Au\u00dferdem lehnten sie die Erkenntnis Gottes ab. Das zeigte sich darin, dass sie sich nicht danach ausrichteten. Was n\u00fctzten ihre Opfer, wenn doch ihr Herz und ihre Lebensweise nicht in Ordnung waren? Ihre Opfer waren f\u00fcr Jehova Gott absto\u00dfend.<\/p>\n<p>12 Hoseas Worte enthalten eine Warnung f\u00fcr viele Kirchg\u00e4nger heute. Sie pflegen religi\u00f6se Br\u00e4uche und m\u00f6chten Gott dadurch Opfergaben darbringen, aber ihr t\u00e4gliches Verhalten wird kaum oder gar nicht davon ber\u00fchrt. K\u00f6nnen solche Menschen Gott wirklich gefallen, wenn ihr Herz sie nicht antreibt, Gott gut kennen zu lernen und dieses Wissen \u00fcber ihn umzusetzen, indem sie der S\u00fcnde den R\u00fccken kehren? Niemand sollte denken, er k\u00f6nne Gott allein durch fromme Werke Freude machen. Jehova findet kein Gefallen an jemand, der sich durch einen Dienst f\u00fcr ihn, der reine Formsache ist, seine Gunst verdienen will, statt wirklich nach seinem Wort zu leben (2.\u00a0Timotheus 3:5).<\/p>\n<p>13 Als wahre Christen m\u00fcssen wir uns merken, dass Opfer allein Jehova noch keine Freude machen. Nat\u00fcrlich opfern wir Jehova keine Tiere. Aber wir bringen ihm \u201eein Schlachtopfer der Lobpreisung\u201c dar, \u201edas ist die Frucht der Lippen, die eine \u00f6ffentliche Erkl\u00e4rung f\u00fcr seinen Namen abgeben\u201c (Hebr\u00e4er 13:15). Es ist wichtig, dass wir nicht so werden wie die s\u00fcndigen Israeliten zur Zeit Hoseas und denken, verkehrtes Verhalten sei durch solche Opfer gutzumachen. Ein Beispiel: Eine Jugendliche beging heimlich Unmoral und gab sp\u00e4ter zu: \u201eIch ging viel mehr predigen, weil ich dachte, ich k\u00f6nnte den Fehler dadurch ausgleichen.\u201c So \u00e4hnlich versuchten es auch die eigensinnigen Israeliten. Doch Jehova kann unser Schlachtopfer der Lobpreisung nur dann annehmen, wenn wir es ihm aus dem richtigen Beweggrund heraus geben und entsprechend leben.<\/p>\n<p><strong>Es schmerzt Jehova, wenn ihn seine Anbeter verlassen<\/strong><\/p>\n<p>14 In der dritten Lehre aus Hosea, Kapitel\u00a06 bis\u00a09 geht es darum, wie Jehova empfindet, wenn sich seine Anbeter von ihm abwenden. Gott kann sowohl warmherzig als auch energisch sein. Er freut sich aus tiefstem Herzen \u00fcber alle, die ihre S\u00fcnden bereuen, und empfindet inniges Mitgef\u00fchl f\u00fcr sie. Ist jemand jedoch reuelos, schreitet er energisch und entschlossen zur Tat. Da Gott sehr viel daran liegt, dass es uns gut geht, freut er sich, wenn wir treu mit ihm wandeln. \u201eJehova findet Gefallen an seinem Volk\u201c, sagt Psalm 149:4. Doch wie empfindet Jehova, wenn seine Diener nicht treu sind?<\/p>\n<p>15 \u00dcber die untreuen Israeliten sagte Jehova: \u201eSie selbst haben wie der Erdenmensch den Bund \u00fcbertreten. Dort haben sie treulos gegen mich gehandelt\u201c (Hosea 6:7). Das mit \u201etreulos handeln\u201c wiedergegebene hebr\u00e4ische Wort bedeutet auch \u201ebetr\u00fcgen\u201c oder \u201etreulos verlassen\u201c. Dasselbe hebr\u00e4ische Wort wird in Maleachi 2:10-16 f\u00fcr das illoyale Verhalten der Israeliten verwendet, die ihrem Ehepartner untreu waren. \u00dcber den Gebrauch dieses Verbs in Hosea 6:7 hei\u00dft es in einem Nachschlagewerk, es sei ein \u201eBild aus dem Bereich der Ehe, das diese Beziehung als etwas sehr Pers\u00f6nliches, Intimes charakterisiert .\u00a0.\u00a0. Es beschreibt eine zwischenmenschliche Situation, in der die Liebe mit F\u00fc\u00dfen getreten wurde.\u201c<\/p>\n<p>16 Durch den Bund, den Jehova mit Israel geschlossen hatte, war die Nation f\u00fcr ihn wie eine Ehefrau. Als sein Volk die Bedingungen dieses Bundes mit F\u00fc\u00dfen trat, war das daher wie Ehebruch. Gott war sozusagen ein treuer Ehemann, doch sein Volk hatte ihn verlassen!<\/p>\n<p>17 Wie sieht es mit uns aus? Gott ist es nicht gleichg\u00fcltig, ob wir mit ihm wandeln oder nicht. \u201eGott ist Liebe\u201c und unser Verhalten ber\u00fchrt seine Gef\u00fchle \u2014 vergessen wir das nie! (1.\u00a0Johannes 4:16). Schlagen wir einen falschen Weg ein, schmerzt das Jehova und wir ziehen uns sein Missfallen zu. Daran immer zu denken kann in Versuchungen eine stark abschreckende Wirkung auf uns haben.<\/p>\n<p><strong>Wie wir Gutes ernten k\u00f6nnen<\/strong><\/p>\n<p>18 Die vierte Lehre aus Hoseas Prophezeiung dreht sich darum, wie wir Gutes ernten k\u00f6nnen. Hosea beschreibt, wie unsinnig und fruchtlos der treulose Kurs der Israeliten war: \u201eDenn Wind s\u00e4en sie st\u00e4ndig, und Sturmwind werden sie ernten\u201c (Hosea 8:7). Dieser Text enth\u00e4lt einen Grundsatz, den wir uns gut einpr\u00e4gen sollten: Was wir jetzt tun und wie es uns sp\u00e4ter ergeht, steht in direktem Zusammenhang. Wie best\u00e4tigte sich dieser Grundsatz bei den untreuen Israeliten?<\/p>\n<p>19 Sie s\u00fcndigten st\u00e4ndig weiter und s\u00e4ten dadurch Schlechtes. K\u00f6nnten sie immer so weitermachen, ohne jemals die Quittung daf\u00fcr zu bekommen? Auf keinen Fall w\u00fcrden sie dem Strafurteil entgehen. In Hosea 8:13 wird gesagt, dass Jehova \u201eihrer Vergehung gedenken und Abrechnung halten [wird] wegen ihrer S\u00fcnden\u201c. Und in Hosea 9:17 kann man lesen: \u201eMein Gott wird sie verwerfen, denn sie haben nicht auf ihn geh\u00f6rt, und sie werden Fl\u00fcchtlinge unter den Nationen werden.\u201c Jehova w\u00fcrde die Israeliten f\u00fcr ihre S\u00fcnden zur Rechenschaft ziehen. Weil sie Schlechtes ges\u00e4t hatten, w\u00fcrden sie Schlechtes ernten. Gottes Urteil wurde im Jahr 740\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z. vollstreckt, als die Assyrer das Zehnst\u00e4mmereich Israel st\u00fcrzten und die Bewohner in die Gefangenschaft wegf\u00fchrten.<\/p>\n<p>20 Die Quintessenz ihrer Erfahrung? Man erntet, was man s\u00e4t. Zu dieser Grundwahrheit sagt Gottes Wort warnend: \u201eLasst euch nicht irref\u00fchren: Gott l\u00e4sst sich nicht verspotten. Denn was immer ein Mensch s\u00e4t, das wird er auch ernten\u201c (Galater 6:7). Wenn wir Schlechtes s\u00e4en, werden wir Schlechtes ernten. Wer zum Beispiel ein unmoralisches Leben f\u00fchrt, muss die bitteren Folgen tragen. Mit jemandem, der sein schlechtes Verhalten nicht bereut, geht es nicht gut aus.<\/p>\n<p>21 Wie k\u00f6nnen wir aber Gutes ernten? Dazu ein einfacher Vergleich: Wird ein Bauer Weizen s\u00e4en, wenn er Gerste ernten m\u00f6chte? Nat\u00fcrlich nicht! Er muss das auss\u00e4en, was er ernten will. So ist es auch bei uns. Wenn wir Gutes ernten m\u00f6chten, m\u00fcssen wir Gutes s\u00e4en. \u00dcberlegen wir uns deshalb: M\u00f6chten wir auch k\u00fcnftig Gutes ernten, das hei\u00dft weiter ein ausgef\u00fclltes Leben f\u00fchren mit der Aussicht auf ewiges Leben in Gottes neuer Welt? Dann m\u00fcssen wir auch k\u00fcnftig Gutes s\u00e4en, das hei\u00dft mit Gott wandeln und uns nach seinen gerechten Ma\u00dfst\u00e4ben ausrichten.<\/p>\n<p>22 Aus Hosea, Kapitel\u00a06 bis\u00a09 haben wir also vier Lehren gezogen, die uns helfen k\u00f6nnen, mit Gott zu wandeln: 1.\u00a0Echte Reue zeigt sich in Taten; 2.\u00a0Opfer allein machen Jehova noch keine Freude; 3.\u00a0es schmerzt Jehova, wenn sich seine Anbeter von ihm abwenden, und 4.\u00a0wir m\u00fcssen Gutes s\u00e4en, um Gutes zu ernten. Wie sind uns noch die letzten f\u00fcnf Kapitel in diesem Bibelbuch eine Hilfe dabei, mit Gott zu wandeln?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WT 15.11.2005 \u201eDenn Wind s\u00e4en sie st\u00e4ndig, und Sturmwind werden sie ernten\u201c (HOSEA 8:7). EINE Wanderung durch ein gef\u00e4hrliches Gel\u00e4nde ist sicherer, wenn man einen erfahrenen F\u00fchrer an seiner Seite hat. 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