
{"id":2506,"date":"2011-07-04T20:46:02","date_gmt":"2011-07-04T19:46:02","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2506"},"modified":"2011-07-04T20:46:02","modified_gmt":"2011-07-04T19:46:02","slug":"die-prophezeiung-hoseas-hilft-uns-mit-gott-zu-wandeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2506","title":{"rendered":"&#8222;Die Prophezeiung Hoseas hilft uns, mit Gott zu wandeln&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Die Prophezeiung Hoseas hilft uns mit Gott zu wandeln<\/p>\n<p>GEFALLEN uns Dramen mit brillanten Schauspielern und einer faszinierenden Handlung? Das Bibelbuch Hosea enth\u00e4lt ein symbolisches Drama. Dieses Drama dreht sich um das Familienleben des Propheten Hosea und hat mit dem sinnbildlichen Ehebund zu tun, den Jehova durch den Gesetzesbund mit der Nation Israel schloss.<br \/>\nDen Hintergrund f\u00fcr dieses Drama liefert das erste Kapitel des Buches Hosea. Anscheinend lebte Hosea im Zehnst\u00e4mmereich Israel (auch Ephraim genannt, weil der vorherrschende Stamm so hie\u00df). Er prophezeite zur Regierungszeit der sieben letzten Herrscher von Israel und der K\u00f6nige Usija, Jotham, Ahas und Hiskia von Juda (Hosea 1:1). Hosea prophezeite also mindestens 59 Jahre lang. Das Buch, das seinen Namen tr\u00e4gt, wurde zwar kurz nach 745 v. u. Z. vollendet, aber von Bedeutung ist es auch heute, wo Millionen Menschen wie vorausgesagt \u2018Jehova nachwandeln\u2019 (Hosea 11:10).<br \/>\nWas ein \u00dcberblick erkennen l\u00e4sst<br \/>\nEin kurzer \u00dcberblick \u00fcber Hosea, Kapitel 1 bis 5 best\u00e4rkt uns in dem Entschluss, mit Gott zu wandeln und Glauben auszu\u00fcben sowie gem\u00e4\u00df seinem Willen zu leben. Obwohl sich die Bewohner des K\u00f6nigreiches Israel des geistigen Ehebruchs schuldig machten, wollte Gott mit ihnen barmherzig verfahren, sofern sie bereuten. Das wurde dadurch veranschaulicht, wie Hosea mit Gomer, seiner Frau, verfuhr. Nach ihrem ersten gemeinsamen Kind bekam Gomer anscheinend zwei uneheliche Kinder. Hosea nahm seine Frau dennoch wieder bei sich auf, so wie Jehova bereit war, den reum\u00fctigen Israeliten Barmherzigkeit zu erweisen (Hosea 1:1 bis 3:5).<br \/>\nJehova f\u00fchrte einen Rechtsfall gegen Israel, weil keine Wahrheit, keine liebende G\u00fcte und keine Gotteserkenntnis im Land war. Und wie er sagte, w\u00fcrde er mit dem g\u00f6tzendienerischen Israel und dem eigenwilligen K\u00f6nigreich Juda abrechnen. Er erkl\u00e4rte jedoch auch, dass sein Volk ihn suchen w\u00fcrde, wenn es \u201ein Bedr\u00e4ngnis\u201c w\u00e4re (Hosea 4:1 bis 5:15).<br \/>\nDas Drama nimmt seinen Verlauf<br \/>\nJehova gebot Hosea: \u201eGeh, nimm dir eine Frau der Hurerei und Kinder der Hurerei, denn durch Hurerei wendet sich das Land ganz bestimmt davon ab, Jehova zu folgen\u201c (Hosea 1:2). Wie verbreitet war die Hurerei in Israel? \u201eDer Geist der Hurerei, er hat sie [die Bewohner des Zehnst\u00e4mmereichs] abirren lassen, und durch Hurerei begeben sie sich von der Stellung unter ihrem Gott hinweg. . . . eure T\u00f6chter [begehen] Hurerei und . . . eure eigenen Schwiegert\u00f6chter [begehen] Ehebruch. . . . was die M\u00e4nner betrifft, mit den Huren sondern sie sich ab, und mit den weiblichen Tempelprostituierten opfern sie\u201c (Hosea 4:12-14).<br \/>\nIn Israel grassierte sowohl buchst\u00e4bliche als auch geistige Hurerei. Jehova wollte deshalb mit den Israeliten \u201eAbrechnung\u201c halten (Hosea 1:4; 4:9). Diese Warnung ist f\u00fcr uns heute bedeutsam. Jehova wird mit denen abrechnen, die Unmoral treiben und deren Glaubensaus\u00fcbung unrein ist. Wer aber mit Gott wandelt, h\u00e4lt sich an seine Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr die reine Anbetung und wei\u00df, dass \u201ekein Hurer . . . irgendein Erbe im K\u00f6nigreich des Christus und Gottes hat\u201c (Epheser 5:5; Jakobus 1:27).<br \/>\nOffensichtlich war Gomer unber\u00fchrt, als Hosea sie heiratete, und war eine treue Ehefrau, als sie ihm sp\u00e4ter \u201eeinen Sohn gebar\u201c (Hosea 1:3). Wie in dem Drama dargestellt, schloss Gott mit den Israeliten ebenfalls einen Bund, der einem Vertrag f\u00fcr eine reine Ehe entsprach. Das war, kurz nachdem er sie 1513 v. u. Z. aus der \u00e4gyptischen Sklaverei befreit hatte. Durch die Zustimmung zu dem Bund versprach Israel Jehova, seinem \u201eehelichen Besitzer\u201c, die Treue (Jesaja 54:5). Diese sinnbildliche Ehe zwischen Israel und Gott wurde durch Hoseas reine Ehe mit Gomer dargestellt. Aber wie sehr sich die Lage doch \u00e4nderte!<br \/>\nHoseas Frau \u201ewurde dann abermals schwanger und gebar eine Tochter\u201c. Dieses M\u00e4dchen und ein weiteres Kind waren wahrscheinlich au\u00dfereheliche Kinder von Gomer (Hosea 1:6, 8). Da Gomer Israel darstellte, k\u00f6nnte die Frage aufkommen: Wie kam es, dass Israel sich prostituierte? 997 v. u. Z. trennten sich zehn St\u00e4mme Israels von den s\u00fcdlichen St\u00e4mmen Juda und Benjamin. Im n\u00f6rdlichen Zehnst\u00e4mmereich Israel wurde die K\u00e4lberanbetung eingef\u00fchrt, damit das Volk nicht mehr nach Jerusalem zog, um Jehova im Tempel anzubeten. Der Baalskult mit seinen Sexorgien b\u00fcrgerte sich in Israel ein.<br \/>\nNach der Geburt von Gomers zweitem, wahrscheinlich unehelichem Kind sagte Gott zu Hosea: \u201eNenne ihren Namen Lo-Ruhama [was \u201e(Ihr wurde) keine Barmherzigkeit erwiesen\u201c bedeutet], denn ich werde dem Hause Israel nicht wieder Barmherzigkeit erweisen, weil ich sie ganz bestimmt hinwegnehmen werde\u201c (Hosea 1:6). Jehova \u2018nahm sie hinweg\u2019, als die Assyrer die Israeliten 740 v. u. Z. in die Gefangenschaft wegf\u00fchrten. Jehova war jedoch barmherzig mit dem Zweist\u00e4mmereich Juda und rettete es, aber nicht durch Bogen, Schwert, Krieg, Rosse oder Reiter (Hosea 1:7). 732 v. u. Z. t\u00f6tete ein Engel in nur einer Nacht 185 000 assyrische Soldaten, die Judas Hauptstadt Jerusalem bedrohten (2. K\u00f6nige 19:35).<br \/>\nJehovas Rechtsfall gegen Israel<br \/>\nGomer verlie\u00df Hosea und wurde eine \u201eFrau der Hurerei\u201c, die mit einem anderen Mann in einem ehebrecherischen Verh\u00e4ltnis lebte. Das veranschaulichte, wie das K\u00f6nigreich Israel schlie\u00dflich politische B\u00fcndnisse mit g\u00f6tzendienerischen Nationen schloss und immer mehr auf sie vertraute. Israel schrieb seinen Wohlstand nicht dem Segen Jehovas zu, sondern den G\u00f6ttern dieser Nationen und brach den Ehebund mit Gott durch falsche Anbetung. Dass Jehova wegen des geistigen Ehebruchs einen Rechtsfall mit der Nation hatte, ist daher nicht verwunderlich (Hosea 1:2; 2:2, 12, 13).<br \/>\nWie b\u00fc\u00dfte ganz Israel daf\u00fcr, dass es seinen ehelichen Besitzer verlassen hatte? Gott lie\u00df das Volk nach Babylonien \u201ein die Wildnis gehen\u201c. Diese Nation eroberte Assyrien, das Land, in das die Israeliten 740 v. u. Z. deportiert worden waren (Hosea 2:14). Als Jehova das Zehnst\u00e4mmereich damals zu Ende gehen lie\u00df, annullierte er seinen Ehebund mit der urspr\u00fcnglichen Zw\u00f6lf-St\u00e4mme-Nation Israel nicht. Er hob den Gesetzesbund, durch den die zw\u00f6lf St\u00e4mme Israels sinnbildlich eine Ehe mit ihm eingegangen waren, nicht einmal dann auf, als er zulie\u00df, dass die Babylonier 607 v. u. Z. Jerusalem zerst\u00f6rten und die Bewohner Judas gefangen nahmen. Dieses Verh\u00e4ltnis wurde erst beendet, als die j\u00fcdischen F\u00fchrer Jesus Christus ablehnten und ihn 33 u. Z. zu Tode bringen lie\u00dfen (Kolosser 2:14).<br \/>\nJehova ermahnt Israel<br \/>\nGott ermahnte die Nation Israel, \u201eihre Hurerei von sich [zu] entfernen\u201c, aber sie wollte denen nachgehen, die sie leidenschaftlich liebten (Hosea 2:2, 5). \u201eDarum\u201c, sagte Jehova, \u201everz\u00e4une ich deinen Weg mit Dornen; und ich will eine Steinmauer gegen sie auff\u00fchren, sodass sie ihre eigenen Pfade nicht finden wird. Und sie wird tats\u00e4chlich ihren leidenschaftlichen Liebhabern nachjagen, aber sie wird sie nicht einholen; und sie wird sie gewiss suchen, aber sie wird sie nicht finden. Und sie wird sprechen m\u00fcssen: \u201aIch will gehen und zu meinem Mann zur\u00fcckkehren, dem ersten, denn es ging mir damals besser als jetzt.\u2018 Sie aber erkannte nicht, dass ich es war, der ihr das Korn und den s\u00fc\u00dfen Wein und das \u00d6l gegeben hatte, und dass ich sie selbst Silber in Menge hatte haben lassen und Gold, von dem sie f\u00fcr Baal Gebrauch machten [oder: \u201edas sie zum Baalsbildnis machten\u201c, Fu\u00dfnote]\u201c (Hosea 2:6-8).<br \/>\nIsrael suchte zwar die Hilfe der Nationen, die seine \u201eleidenschaftlichen Liebhaber\u201c gewesen waren, aber keine konnte ihm beistehen. Israel war wie von undurchdringlichem Dickicht umgeben, sodass niemand dorthin gelangen konnte, um Hilfe zu leisten. Nach dreij\u00e4hriger Belagerung durch die Assyrer fiel Israels Hauptstadt Samaria im Jahr 740 v. u. Z. Danach wurde das Zehnst\u00e4mmereich nie wieder aufgerichtet. Wie Jehova erkl\u00e4rte, w\u00fcrden nur wenige der gefangenen Israeliten sich bewusst werden, wie gut alles gewesen war, als ihre Vorv\u00e4ter Jehova gedient hatten. Diese wenigen w\u00fcrden die Baalsanbetung ablehnen und nach einer Erneuerung ihres Bundesverh\u00e4ltnisses mit Jehova trachten.<br \/>\nEin weiterer Blick auf das Drama<br \/>\nFolgende Worte erhellen den Zusammenhang zwischen Hoseas Eheangelegenheiten und Israels Verh\u00e4ltnis zu Jehova: \u201eJehova sprach weiter zu mir: ,Geh nochmals hin, liebe eine Frau, die von einem Gef\u00e4hrten geliebt wird und Ehebruch begeht\u2018 \u201c (Hosea 3:1). Hosea befolgte die Anweisung und kaufte Gomer von dem Mann zur\u00fcck, mit dem sie zusammenlebte. Danach ermahnte Hosea seine Frau energisch: \u201eViele Tage lang wirst du als die Meine wohnen. Du sollst nicht Hurerei begehen, und du sollst keinem anderen Mann zu Eigen werden\u201c (Hosea 3:2, 3). Gomer f\u00fcgte sich und Hosea nahm mit ihr wieder Ehebeziehungen auf. Wie traf dies auf die Handlungsweise Gottes mit Israel und Juda zu?<br \/>\nW\u00e4hrend sich die Gefangenen aus Israel und Juda in Babylon aufhielten, redete Jehova ihnen durch seine Propheten zu Herzen. Damit er zu seinem Volk barmherzig sein konnte, musste es bereuen und ebenso zu seinem ehelichen Besitzer zur\u00fcckkehren wie einst Gomer zu ihrem Mann. Dann w\u00fcrde Jehova seine zurechtgewiesene, mit einer Frau vergleichbare Nation aus der babylonischen \u201eWildnis\u201c nach Juda und Jerusalem zur\u00fcckholen (Hosea 2:14, 15). Diese Prophezeiung erf\u00fcllte sich 537 v. u. Z.<br \/>\nAuch die folgende Prophezeiung erf\u00fcllte sich: \u201eF\u00fcr sie werde ich an jenem Tag gewiss einen Bund schlie\u00dfen in Verbindung mit dem wild lebenden Tier des Feldes und mit dem fliegenden Gesch\u00f6pf der Himmel und dem Kriechtier des Erdbodens, und Bogen und Schwert und Krieg werde ich aus dem Land zerbrechen, und ich will sie in Sicherheit sich niederlegen lassen\u201c (Hosea 2:18). Der j\u00fcdische \u00dcberrest, der in sein Heimatland zur\u00fcckkehrte, lebte in Sicherheit, ohne Furcht vor irgendwelchem Getier. \u2026<br \/>\nEine Lehre daraus ziehen<br \/>\nGott ist barmherzig und gn\u00e4dig, und wir sollten es auch sein. Das ist eine Lehre aus den ersten Kapiteln von Hosea (Hosea 1:6, 7; 2:23). Gottes Bereitschaft, gegen\u00fcber reum\u00fctigen Israeliten barmherzig zu sein, steht im Einklang mit dem inspirierten Spruch: \u201eWer seine \u00dcbertretungen zudeckt, wird kein Gelingen haben, doch dem, der sie bekennt und l\u00e4sst, wird Barmherzigkeit erwiesen werden\u201c (Spr\u00fcche 28:13). F\u00fcr reum\u00fctige Misset\u00e4ter sind auch die Worte des Psalmisten beruhigend: \u201eEin gebrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten\u201c (Psalm 51:17).<br \/>\nHoseas Prophezeiung betont das Mitgef\u00fchl und die Barmherzigkeit des Gottes, den wir anbeten. Selbst wenn jemand von Jehovas gerechten Wegen abweicht, kann er bereuen und umkehren. Wenn er das tut, hei\u00dft Jehova ihn willkommen. Er war barmherzig gegen\u00fcber reum\u00fctigen Angeh\u00f6rigen der Nation Israel, mit der er sinnbildlich einen Ehebund geschlossen hatte. Obwohl sie Jehova ungehorsam waren und \u2018dem Heiligen Israels Schmerz bereiteten, war er barmherzig und gedachte st\u00e4ndig dessen, dass sie Fleisch waren\u2019 (Psalm 78:38-41). Seine gro\u00dfe Barmherzigkeit sollte uns dazu bewegen, weiterhin mit dem mitf\u00fchlenden Gott, Jehova, zu wandeln.<br \/>\nObwohl in der Nation Israel S\u00fcnden wie Mord, Diebstahl und Ehebruch stark verbreitet waren, \u2018redete er ihr zu Herzen\u2019 (Hosea 2:14; 4:2). Auch uns sollte es innerlich ber\u00fchren, wenn wir \u00fcber Jehovas Barmherzigkeit und sein Mitgef\u00fchl nachdenken, und wir sollten uns dadurch noch st\u00e4rker zu ihm hingezogen f\u00fchlen. Fragen wir uns daher: Wie kann ich Jehovas Barmherzigkeit und sein Mitgef\u00fchl im Umgang mit anderen besser nachahmen? Bin ich wie Gott bereit zu vergeben, wenn ein Mitchrist mich um Vergebung bittet? (Psalm 86:5).<br \/>\nGott verleiht wahre Hoffnung. Er verhie\u00df zum Beispiel: \u201eIch will ihr . . . die Tiefebene Achor als Eingang zur Hoffnung [geben]\u201c (Hosea 2:15). Jehovas Organisation, die f\u00fcr ihn wie eine Ehefrau ist, hatte damals die sichere Hoffnung, in ihrem Heimatland, wo die \u201eTiefebene Achor\u201c lag, wieder t\u00e4tig zu werden. Die Erf\u00fcllung dieses Versprechens im Jahre 537 v. u. Z. liefert uns einen guten Grund, uns \u00fcber die sichere Hoffnung zu freuen, die Jehova uns gibt.<br \/>\nUm weiterhin mit Gott wandeln zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir stets Erkenntnis \u00fcber ihn in uns aufnehmen und danach leben. Erkenntnis \u00fcber Jehova fehlte in Israel sehr (Hosea 4:1, 6). Einige sch\u00e4tzten die g\u00f6ttliche Belehrung jedoch \u00fcberaus, handelten entsprechend und wurden sehr gesegnet. Hosea war einer von ihnen. Dazu geh\u00f6rten auch die 7 000, die zur Zeit Elias ihr Knie nicht vor dem Baal gebeugt hatten (1. K\u00f6nige 19:18; R\u00f6mer 11:1-4). Unsere Dankbarkeit f\u00fcr die g\u00f6ttliche Unterweisung hilft uns, weiterhin mit Gott zu wandeln (Psalm 119:66; Jesaja 30:20, 21).2 Jehova erwartet von M\u00e4nnern, die unter seinem Volk die F\u00fchrung \u00fcbernehmen, dass sie Abtr\u00fcnnigkeit zur\u00fcckweisen. In Hosea 5:1 wird jedoch gesagt: \u201eH\u00f6rt dies, o Priester, und gebt Acht, o Haus Israel, und ihr, o Haus des K\u00f6nigs, schenkt Geh\u00f6r, denn mit euch hat das Gericht zu tun; denn ein Fallstrick seid ihr f\u00fcr Mizpa geworden und wie ein \u00fcber Tabor ausgebreitetes Netz.\u201c Abtr\u00fcnnige F\u00fchrer waren ein Fallstrick und ein Netz f\u00fcr die Israeliten, weil sie sie zum G\u00f6tzendienst verleiteten. Der Tabor und ein Ort namens Mizpa waren wahrscheinlich Hochburgen dieser falschen Anbetung.<br \/>\nBisher hat uns Hoseas Prophezeiung gezeigt, dass Jehova ein barmherziger Gott ist, der denen Hoffnung und Segen schenkt, die ihr Leben nach seiner Anleitung ausrichten und Abtr\u00fcnnigkeit zur\u00fcckweisen. Wir wollen daher wie einst die reum\u00fctigen Israeliten Jehova suchen und uns bem\u00fchen, ihm stets zu gefallen (Hosea 5:15). Dann ernten wir Gutes und versp\u00fcren eine Art Freude und Frieden, die nur diejenigen kennen, die treu mit Gott wandeln (Psalm 100:2; Philipper 4:6, 7).<\/p>\n<p>WT 2005<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Prophezeiung Hoseas hilft uns mit Gott zu wandeln GEFALLEN uns Dramen mit brillanten Schauspielern und einer faszinierenden Handlung? Das Bibelbuch Hosea enth\u00e4lt ein symbolisches Drama. 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