
{"id":2443,"date":"2011-06-22T19:22:59","date_gmt":"2011-06-22T18:22:59","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2443"},"modified":"2011-06-22T19:22:59","modified_gmt":"2011-06-22T18:22:59","slug":"er-wartete-und-blieb-wachsam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2443","title":{"rendered":"&#8222;Er wartete und blieb wachsam&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><center><strong>Ihren Glauben nachahmen<\/p>\n<h3>Er wartete und blieb wachsam<\/h3>\n<p><\/strong><\/center><\/p>\n<p>ELIA sehnte sich danach, mit seinem himmlischen Vater allein zu sein. Doch er war von einer Menschenmenge umgeben, die gerade miterlebt hatte, wie dieser treue Prophet Gottes Feuer vom Himmel herabgerufen hatte. Und sicher wollten sich jetzt viele bei ihm einschmeicheln. Bevor Elia auf die windigen H\u00f6hen des Karmels hinaufsteigen und endlich allein zu Jehova beten konnte, hatte er noch eine unangenehme Aufgabe vor sich: Er musste mit K\u00f6nig Ahab sprechen.<\/p>\n<p>Die beiden M\u00e4nner h\u00e4tten kaum gegens\u00e4tzlicher sein k\u00f6nnen. Ahab in seinem k\u00f6niglichen Prachtgewand war ein habgieriger, abtr\u00fcnniger Schw\u00e4chling. Elia trug das Amtsgewand eines Propheten, ein schlichtes, grobes Gewand, wom\u00f6glich aus Fell oder aus zu Stoff verwebtem Kamel- beziehungsweise Ziegenhaar. Er war ein mutiger Mann, integer und voll Glauben. Der Tag, der sich langsam seinem Ende zuneigte, hatte viel \u00fcber den Charakter der beiden M\u00e4nner zum Vorschein gebracht.<\/p>\n<p>F\u00fcr Ahab und die anderen Baalsanbeter war es ein schwarzer Tag gewesen. Der heidnischen Religion, die Ahab und seine Frau, K\u00f6nigin Isebel, im Zehnst\u00e4mmereich Israel mit aller Macht gef\u00f6rdert hatten, war ein schwerer Schlag versetzt worden. Baal war als Betr\u00fcger entlarvt worden. Der leblose Gott hatte es nicht geschafft, ein einfaches Feuer zu entz\u00fcnden. All die verzweifelten Rufe seiner 450 Propheten waren umsonst gewesen, auch ihre T\u00e4nze, bei denen sie sich so lange ritzten, bis das Blut an ihnen herunterfloss. Als N\u00e4chstes hatte Baal darin versagt, jene M\u00e4nner vor ihrer verdienten Hinrichtung zu retten. Der falsche Gott hatte aber auch noch in etwas anderem versagt. Und dieses Versagen sollte nun \u00fcberdeutlich werden. Mehr als drei Jahre lang hatten die Baalspropheten ihren Gott angefleht, die schreckliche D\u00fcrre zu beenden, doch Baal war dazu nicht f\u00e4hig. Bald w\u00fcrde Jehova beweisen, dass er der wahre Gott ist. Er w\u00fcrde eingreifen und der D\u00fcrre ein Ende machen (1. K\u00f6nige 16:30 bis 17:1; 18:1-40).<\/p>\n<p>Aber wann? Wie w\u00fcrde sich Elia bis dahin verhalten? Und was k\u00f6nnen wir von diesem Mann des Glaubens lernen? Sehen wir uns dazu jetzt den Bericht aus 1. K\u00f6nige 18:41-46 an.<\/p>\n<p><strong>Ein Mann des Gebets<\/strong><\/p>\n<p>Elia trat an Ahab heran und sagte: \u201eGeh hinauf, iss und trink; denn da ist der Laut des Get\u00f6ses eines Regengusses\u201c (Vers 41). Hatte dieser schlechte K\u00f6nig irgendetwas aus den Geschehnissen des Tages gelernt? Der Bericht sagt nichts Genaues dar\u00fcber, aber nirgends ist zu lesen, dass er bereut h\u00e4tte. Nirgends steht, dass er den Propheten gebeten h\u00e4tte, ihm zu helfen, sich Jehova zu nahen und Jehova um Vergebung zu bitten. Stattdessen ging Ahab einfach hinauf, \u201eum zu essen und zu trinken\u201c (Vers 42). Und Elia?<\/p>\n<p>\u201eWas Elia betrifft, so stieg er auf den Gipfel des Karmels und kauerte sich zur Erde nieder und hielt sein Angesicht zwischen seine Knie gelegt.\u201c W\u00e4hrend Ahab nur an seinen leeren Magen dachte, nutzte Elia die Gelegenheit, mit seinem Vater Jehova zu sprechen. Bemerkenswert ist dabei seine dem\u00fctige K\u00f6rperhaltung: Elia kniete am Boden und hatte seinen Kopf so tief gesenkt, dass sein Gesicht fast den Boden ber\u00fchrte. Worum bat er? Wir sind hier nicht auf Vermutungen angewiesen, denn wie aus Jakobus 5:18 zu erfahren ist, betete Elia, dass die D\u00fcrre aufh\u00f6ren m\u00f6ge. In seinem Gebet auf dem Gipfel des Karmels ging es sicherlich darum.<\/p>\n<p>Zuvor hatte Jehova gesagt: \u201eIch [will] Regen auf die Oberfl\u00e4che des Erdbodens geben\u201c (1. K\u00f6nige 18:1). Elia betete also darum, dass der erkl\u00e4rte Wille seines Vaters verwirklicht wird. Das erinnert sehr an das Gebet, das Jesus seine Nachfolger rund tausend Jahre sp\u00e4ter lehrte (Matth\u00e4us 6:9, 10).<\/p>\n<p>Von Elia k\u00f6nnen wir wirklich viel \u00fcber das Beten lernen. F\u00fcr ihn stand der Wille seines Vaters an erster Stelle. So muss es auch bei uns sein. Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass Gott \u201euns h\u00f6rt, ungeachtet dessen, was wir gem\u00e4\u00df seinem Willen bitten\u201c (1. Johannes 5:14). Um so beten zu k\u00f6nnen, dass Gott uns erh\u00f6rt, muss uns selbstverst\u00e4ndlich erst einmal klar sein, worin sein Wille besteht. Bestimmt ein guter Grund, sich jeden Tag mit der Bibel zu befassen! Mit Sicherheit sehnte Elia auch deshalb ein Ende der D\u00fcrre herbei, weil seine Landsleute so sehr darunter litten. Er war bestimmt von Herzen dankbar, das Wunder miterlebt zu haben, das Jehova an diesem Tag gewirkt hatte. Auch in unseren Gebeten sollte sich die Sorge um andere und unsere von Herzen kommende Dankbarkeit widerspiegeln (2. Korinther 1:11; Philipper 4:6).<\/p>\n<p><strong>Voller Vertrauen und wachsam<\/strong><\/p>\n<p>Elia war sich sicher, dass Jehova etwas unternehmen w\u00fcrde, um die D\u00fcrre zu beenden. Aber er wusste nicht genau, wann. Was tat der Prophet in der Zwischenzeit? Interessant ist, was in Vers 43 steht: \u201eDann sagte er zu seinem Bediensteten: ,Geh bitte hinauf. Halte Ausschau in Richtung zum Meer hin.\u2018 Da ging er hinauf und schaute und sprach dann: ,Da ist gar nichts.\u2018 Und er sagte weiter: ,Geh wieder hin\u2018, siebenmal.\u201c Aus Elias Beispiel k\u00f6nnen wir mindestens zweierlei lernen. Da w\u00e4re zuerst sein Vertrauen zu nennen und dann seine Wachsamkeit.<\/p>\n<p>Elia hielt gespannt Ausschau nach einem Anzeichen daf\u00fcr, dass Jehova handeln w\u00fcrde. Daher schickte er seinen Bediensteten zu einem g\u00fcnstigen Aussichtspunkt, um den Horizont nach einem Zeichen f\u00fcr Regen abzusuchen. Er kam mit der ern\u00fcchternden Nachricht zur\u00fcck: \u201eDa ist gar nichts.\u201c Der Horizont war klar und der Himmel wolkenlos. Einen Moment: Ist uns etwas aufgefallen? Hatte Elia nicht gerade zu K\u00f6nig Ahab gesagt: \u201eDa ist der Laut des Get\u00f6ses eines Regengusses\u201c? Wieso konnte der Prophet das behaupten, wo doch keine einzige Wolke zu sehen war?<\/p>\n<p>Elia wusste, was Jehova versprochen hatte. Als sein Prophet und Repr\u00e4sentant war er sich sicher, dass Jehova sein Wort halten w\u00fcrde. Elia vertraute seinem Gott so sehr, dass er den Regen quasi schon h\u00f6rte. Das erinnert vielleicht an Moses, \u00fcber den die Bibel sagt: \u201eEr blieb standhaft, als s\u00e4he er den Unsichtbaren.\u201c Ist Gott f\u00fcr uns pers\u00f6nlich genauso real? Wir haben allen Grund, einen solchen Glauben in ihn und seine Verhei\u00dfungen zu setzen (Hebr\u00e4er 11:1, 27).<\/p>\n<p>Nun zu Elias Wachsamkeit. Er schickte seinen Bediensteten nicht nur ein- oder zweimal los, sondern siebenmal. Man kann sich gut vorstellen, wie das den Bediensteten erm\u00fcdete. Elia dagegen gab nicht auf; er wartete weiter gespannt auf ein Anzeichen. Beim siebten Mal konnte der Bedienstete schlie\u00dflich berichten: \u201eSiehe! Da steigt eine kleine Wolke wie eines Mannes Handfl\u00e4che aus dem Meer auf\u201c (Vers 44). K\u00f6nnen wir uns vorstellen, wie er seinen Arm ausstreckte und mit seiner Handfl\u00e4che die Gr\u00f6\u00dfe einer Wolke andeutete, die am Horizont \u00fcber dem Gro\u00dfen Meer aufstieg? F\u00fcr den Bediensteten war diese Wolke vielleicht nichts Besonderes, f\u00fcr Elia hingegen war sie \u00e4u\u00dferst bedeutend. Er schickte seinen Bediensteten mit einer eiligen Botschaft fort: \u201eGeh hinauf, sprich zu Ahab: \u201aSpann an! Und geh hinab, dass der Regenguss dich nicht aufhalte!\u2018 \u201c<\/p>\n<p>Wieder liefert Elia ein eindrucksvolles Beispiel f\u00fcr uns. Auch wir leben in einer Zeit, in der Gott schon bald eingreifen und seinen erkl\u00e4rten Willen verwirklichen wird. Elia wartete auf das Ende einer D\u00fcrre. Gottes Diener heute erwarten das Ende eines korrupten Systems (1. Johannes 2:17). Bis dahin m\u00fcssen wir wachsam bleiben \u2014 genau wie Elia. Auch Gottes Sohn, Jesus, forderte seine Nachfolger auf: \u201eWacht deshalb beharrlich, weil ihr nicht wisst, an welchem Tag euer Herr kommt\u201c (Matth\u00e4us 24:42). Meinte Jesus damit, man w\u00fcrde \u00fcber den Zeitpunkt des Endes v\u00f6llig im Dunkeln gelassen? Durchaus nicht, denn er sprach ausf\u00fchrlich dar\u00fcber, wie es in der Welt aussehen w\u00fcrde, bevor das Ende kommt. Jeder kann sich \u00fcber dieses detaillierte Zeichen des \u201eAbschlusses des Systems der Dinge\u201c informieren (Matth\u00e4us 24:3-7).<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich liefert jedes Detail dieses Zeichens eindrucksvolle, untr\u00fcgliche Beweise daf\u00fcr, dass die Zeit dr\u00e4ngt. Sollte das f\u00fcr uns nicht Grund genug sein, uns dementsprechend zu verhalten? Eine kleine Wolke am Horizont war f\u00fcr Elia Beweis genug, dass Jehova nun handeln w\u00fcrde. Wurde der treue Prophet entt\u00e4uscht?<\/p>\n<p><strong>Jehova beendet die D\u00fcrre und segnet Elia<\/strong><\/p>\n<p>\u201eEs geschah unterdessen, dass die Himmel selbst sich durch Wolken und Wind verfinsterten und ein starker Regenguss einsetzte. Und Ahab fuhr davon und begab sich nach Jesreel\u201c, so der Bericht weiter (Vers 45). Nun ging es Schlag auf Schlag. W\u00e4hrend Elias Bediensteter K\u00f6nig Ahab die Botschaft des Propheten \u00fcberbrachte, wurde aus der einen Wolke eine riesige Wolkenmasse, die den Himmel verdunkelte. Ein Sturm brach los. Endlich, nach dreieinhalb Jahren, fielen die ersten Regentropfen auf den Boden Israels. Die ausged\u00f6rrte Erde sog das Wasser f\u00f6rmlich in sich auf. W\u00e4hrend der Regen immer heftiger wurde, schwoll der Kischon an und wusch das Blut der hingerichteten Baalspropheten weg. Die widerspenstigen Israeliten erhielten jetzt die Chance, ebenfalls etwas wegzuwischen: den Schandfleck des Baalskults.<\/p>\n<p>Elia hoffte bestimmt, dass die Israeliten diese Chance nutzen w\u00fcrden. W\u00fcrde Ahab bereuen und dem abscheulichen Baalskult den R\u00fccken kehren? Die Geschehnisse des Tages h\u00e4tten ihm dazu mehr als gen\u00fcgend Gr\u00fcnde geliefert. Nat\u00fcrlich wissen wir nicht, was dem K\u00f6nig damals durch den Kopf ging. In der Bibel hei\u00dft es einfach: \u201eAhab fuhr davon und begab sich nach Jesreel.\u201c Hatte er irgendetwas dazugelernt? Wollte er seinem Leben eine neue Richtung geben? Was sp\u00e4ter geschah, l\u00e4sst nicht darauf schlie\u00dfen. Der Tag war jedoch noch nicht zu Ende \u2014 weder f\u00fcr Ahab noch f\u00fcr Elia.<\/p>\n<p>Jehovas Prophet machte sich nun auf und ging auf dem gleichen Weg wie Ahab. Es war dunkel und nass, und eine lange Wanderung lag vor ihm. Aber dann passierte etwas Erstaunliches.<\/p>\n<p>\u201eDie Hand Jehovas selbst kam \u00fcber Elia, sodass er seine H\u00fcften g\u00fcrtete und dann den ganzen Weg nach Jesreel vor Ahab herlief\u201c (Vers 46). \u201eDie Hand Jehovas selbst\u201c war eindeutig auf \u00fcbernat\u00fcrliche Weise mit Elia. Jesreel lag ungef\u00e4hr 30 Kilometer entfernt und Elia war kein junger Mann mehr. Es muss ein interessantes Bild gewesen sein: Der Prophet nimmt die Enden seines langen Gewands, befestigt sie an den H\u00fcften, damit er mehr Bewegungsfreiheit hat, und rennt dann den vom Regen durchweichten Weg entlang, und zwar so schnell, dass er den K\u00f6nig in seinem Wagen einholt, ihn \u00fcberholt und vor ihm herl\u00e4uft.<br \/>\nElia muss sich \u00fcberaus gesegnet gef\u00fchlt haben! Eine Kraft, Vitalit\u00e4t und Ausdauer zu versp\u00fcren, wie er sie vielleicht noch nicht einmal in seiner Jugend gekannt hatte, muss f\u00fcr ihn ein begeisterndes Erlebnis gewesen sein. Vielleicht l\u00e4sst uns das an die Prophezeiungen denken, die treuen Menschen im k\u00fcnftigen Paradies auf der Erde vollkommene Gesundheit und Kraft garantieren (Jesaja 35:6; Lukas 23:43). Als Elia den aufgeweichten Weg entlanglief, war ihm bestimmt bewusst, dass sein Vater Jehova, der allein wahre Gott, mit ihm war.<\/p>\n<p>Jehova m\u00f6chte Menschen segnen. Seinen Segen zu erlangen ist jede M\u00fche wert. Wie Elia m\u00fcssen wir wachsam sein. Wir m\u00fcssen die untr\u00fcglichen Beweise daf\u00fcr, dass Jehova bald eingreift und die Zeit bis dahin schnell abl\u00e4uft, erfassen und richtig einordnen. Wie Elia, so haben auch wir allen Grund, den Verhei\u00dfungen Jehovas, des \u201eGottes der Wahrheit\u201c, uneingeschr\u00e4nkt zu vertrauen (Psalm 31:5).<\/p>\n<p>[Kasten\/Bild auf Seite 19]<\/p>\n<blockquote><p><strong>Wie lange dauerte die D\u00fcrre zur Zeit Elias?<\/strong><\/p>\n<p>Jehovas Prophet Elia gab K\u00f6nig Ahab \u201eim dritten Jahr\u201c bekannt, dass die anhaltende D\u00fcrre bald zu Ende sein w\u00fcrde. Das war offensichtlich von dem Tag an gerechnet, an dem Elia die D\u00fcrre urspr\u00fcnglich angek\u00fcndigt hatte (1. K\u00f6nige 18:1). Kurz nachdem Elia das Ende der D\u00fcrre bekannt gegeben hatte, sandte Jehova den Regen. Man k\u00f6nnte daher denken, die D\u00fcrre sei im Verlauf ihres dritten Jahres zu Ende gegangen und somit k\u00fcrzer als dreieinhalb Jahre gewesen. Doch sowohl Jesus als auch Jakobus sprechen davon, dass die D\u00fcrre \u201edrei Jahre und sechs Monate\u201c anhielt (Lukas 4:25; Jakobus 5:17). Ist das ein Widerspruch?<\/p>\n<p>Ganz und gar nicht. Man darf nicht \u00fcbersehen, dass die Trockenzeit in Israel damals bis zu sechs Monate dauern, also ziemlich lang sein konnte. Zweifellos k\u00fcndigte Elia Ahab die D\u00fcrre an, als die Trockenperiode schon au\u00dfergew\u00f6hnlich lange anhielt und ungew\u00f6hnlich schwer war. Die D\u00fcrre hatte tats\u00e4chlich schon fast ein halbes Jahr zuvor begonnen. Sie dauerte daher schon beinahe dreieinhalb Jahre, als Elia \u201eim dritten Jahr\u201c \u2014 von ihrer Ank\u00fcndigung an gerechnet \u2014 ihr Ende bekannt gab. Die vollen \u201edrei Jahre und sechs Monate\u201c waren vor\u00fcber, als sich das ganze Volk zur Feuerprobe auf dem Berg Karmel versammelte.<\/p>\n<p>Interessant ist auch der Zeitpunkt, zu dem Elia das erste Mal zu Ahab ging. Das Volk glaubte, Baal sei der \u201eWolkenreiter\u201c, der Gott, der Regen bringen und damit die Trockenzeit beenden w\u00fcrde. Wenn sie ungew\u00f6hnlich lange anhielt, fragten sich die Leute bestimmt: \u201eWo ist Baal? Wann schickt er uns Regen?\u201c Elias Ank\u00fcndigung, es werde erst auf sein Wort hin wieder Regen und Tau geben, muss f\u00fcr jene Baalsanbeter eine niederschmetternde Nachricht gewesen sein (1. K\u00f6nige 17:1).<\/p><\/blockquote>\n<p>WT 01.04.2008<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ihren Glauben nachahmen Er wartete und blieb wachsam ELIA sehnte sich danach, mit seinem himmlischen Vater allein zu sein. Doch er war von einer Menschenmenge umgeben, die gerade miterlebt hatte, wie dieser treue Prophet Gottes Feuer vom Himmel herabgerufen hatte. Und sicher wollten sich jetzt viele bei ihm einschmeicheln. 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