
{"id":2364,"date":"2011-06-14T20:23:31","date_gmt":"2011-06-14T19:23:31","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2364"},"modified":"2011-06-14T20:23:31","modified_gmt":"2011-06-14T19:23:31","slug":"welche-weisheit-ist-wirklich-von-wert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2364","title":{"rendered":"Welche Weisheit ist wirklich von Wert?"},"content":{"rendered":"<p>    Quelle Wachtturm von April 1978<\/p>\n<p>    K\u00f6nig Salomo lenkt daher passenderweise die Aufmerksamkeit auf denjenigen, den Jugendliche zum Mittelpunkt ihres Lebens machen sollten. Er sagt: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cGedenke nun deines gro\u00dfen Sch\u00f6pfers in den Tagen deines J\u00fcnglingsalters, bevor die ungl\u00fccklichen Tage herankommen oder die Jahre sich eingestellt haben, da du sagen wirst: ,Ich habe kein Gefallen daran\u2019; bevor sich die Sonne und das Licht und der Mond und die Sterne verfinstern und die Wolken zur\u00fcckgekehrt sind, danach der Regengu\u00df\u201d (Pred. 12:1, 2).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Es gibt keine bessere Zeit, ernsthaft \u00fcber den Sch\u00f6pfer nachzudenken, als wenn man in der Bl\u00fcte seines Lebens steht und man im Dienst f\u00fcr den H\u00f6chsten wirklich sein Bestes geben kann. Diese F\u00e4higkeit schwindet in den \u2018ungl\u00fccklichen Tagen\u2019 des Alters, wenn der K\u00f6rper schwach und kr\u00e4nklich wird. Besonders jemand, der seine Jugend vergeudet hat, wird an seinem Lebensabend \u2018kein Gefallen haben\u2019. Salomo vergleicht die Jugendzeit mit dem Sommer in Pal\u00e4stina, der Zeit, in der Sonne, Mond und Sterne am wolkenlosen Himmel leuchten. Im Alter ist dies vorbei, und die Tage gleichen der kalten, regnerischen Winterzeit, in der es gleichsam eine Schwierigkeit nach der anderen regnet.<\/p>\n<p>    Salomo f\u00e4hrt fort und beschreibt die Auswirkungen des Alters auf den menschlichen K\u00f6rper, den er mit einem Haus vergleicht. Er sagt: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cAn dem Tage, da die H\u00fcter des Hauses [die H\u00e4nde und Arme, die dem K\u00f6rper zu Diensten stehen und f\u00fcr seine Bed\u00fcrfnisse sorgen] zittern und die M\u00e4nner von leistungsf\u00e4higer Kraft [die Beine] sich gekr\u00fcmmt haben und die mahlenden Frauen [die Z\u00e4hne] aufgeh\u00f6rt haben zu arbeiten, weil ihrer wenig geworden sind, und die Damen, die an den Fenstern schauen [die Augen], es dunkel gefunden haben und die T\u00fcren [des Mundes, die Lippen] nach der Stra\u00dfe geschlossen sind [weil man selten in der \u00d6ffentlichkeit spricht], wenn das Ger\u00e4usch der mahlenden M\u00fchle leise wird [da das Kauen mit zahnlosen Kiefern leise und undeutlich wird] und man beim Laut eines Vogels aufsteht [weil man einen sehr leichten Schlaf hat] und alle T\u00f6chter des Gesangs ged\u00e4mpft t\u00f6nen [weil man schlecht h\u00f6rt; au\u00dferdem ist die Stimme schwach, so da\u00df Lieder kraftlos klingen]\u201d (Pred. 12:3, 4).<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>\u201cAuch f\u00fcrchten sie sich schon vor dem, was hoch ist [in dem Bewu\u00dftsein der Gefahr, m\u00f6glicherweise zu fallen], und Schrecknisse gibt es auf dem Wege [auf verkehrsreichen Stra\u00dfen lauern nun zufolge schlechteren Sehverm\u00f6gens und Geh\u00f6rs sowie der langsameren Reflexe viele Gefahren]. Und der Mandelbaum tr\u00e4gt Bl\u00fcten [das Haar wird wei\u00df und f\u00e4llt aus wie die wei\u00dfen Bl\u00e4tter der Mandelbl\u00fcte, die auf den Boden fallen], und der Grash\u00fcpfer [ein alter Mensch, der steif und gebeugt ist und sich mit den Ellbogen nach hinten abst\u00fctzt, mag einem Grash\u00fcpfer gleichen] schleppt sich hin, und die Kaperbeere platzt [weil sie bei einem alten Menschen, der keinen Appetit hat, nicht mehr appetitanregend wirkt], weil der Mensch zu seinem langw\u00e4hrenden Hause [dem Grab] hingeht und die Klagenden auf der Stra\u00dfe umhergegangen sind; ehe die silberne Schnur [das R\u00fcckenmark] entfernt wird und die goldene Schale [der schalen\u00e4hnliche Sch\u00e4del, der das Gehirn umschlie\u00dft] zerschlagen wird und der Krug [das Herz] am Quell zerbrochen wird und das Sch\u00f6pfrad f\u00fcr die Zisterne [das Kreislaufsystem] zerschlagen worden ist. Dann kehrt der Staub zur Erde zur\u00fcck, so, wie er gewesen ist, und der Geist [die Lebenskraft] selbst kehrt zu dem wahren Gott zur\u00fcck, der ihn gegeben hat\u201d (Pred. 12:5-7). <\/p><\/blockquote>\n<p>Diese R\u00fcckkehr des Geistes oder der Lebenskraft zu Gott bedeutet, da\u00df der H\u00f6chste nun die Macht hat, \u00fcber den Geist zu verf\u00fcgen. Gott allein kann den Verstorbenen wieder auferwecken.<\/p>\n<p>    Wirklich weise ist der Jugendliche, der seine Zeit und Kraft einsetzt, um dem Sch\u00f6pfer zu dienen. Er wird das als Erwachsener nicht bedauern und besser in der Lage sein, mit dem Verlust seiner K\u00f6rperkraft fertig zu werden. Wenn er im Einklang mit den Geboten des Sch\u00f6pfers lebt, bleibt er au\u00dferdem davor bewahrt, seine Gesundheit und Kraft vorzeitig einzub\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>    <strong>Welche Weisheit ist wirklich von Wert?<\/strong><\/p>\n<p>    NACHDEM K\u00f6nig Salomo das gesamte Spektrum der Angelegenheiten des Menschen gr\u00fcndlich untersucht hatte, legte er seine Ergebnisse schriftlich nieder. \u00dcber sein Bestreben, andere aus seinen Nachforschungen Nutzen ziehen zu lassen, schrieb er: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cAu\u00dfer der Tatsache, da\u00df der Versammler weise geworden war, lehrte er auch das Volk fortw\u00e4hrend Erkenntnis, und er stellte Erw\u00e4gungen und gr\u00fcndliche Nachforschungen an, damit er viele Spr\u00fcche wohlgeordnet zusammenstelle. Der Versammler suchte die gef\u00e4lligen Worte zu finden und die richtigen Worte der Wahrheit niederzuschreiben\u201d (Pred. 12:9, 10).<\/p><\/blockquote>\n<p>    In der griechischen Septuaginta lautet Prediger 12:9, 10: \u201cUnd \u00fcberdies, weil der Prediger weise war, weil er die Menschen Weisheit lehrte; damit das Ohr finde, was von Gleichnissen angenehm ist, suchte der Prediger flei\u00dfig, Worte zu finden und eine Schrift der Geradheit \u2013 Worte der Wahrheit\u201d (Thomson; 1. K\u00f6. 4:29-34; siehe auch The New English Bible und Ginsburgs Kommentar). In seinen Schriften bem\u00fchte sich Salomo, die Leser mit gef\u00e4lligen Worten anzusprechen, mit interessanten und wirklich lohnenden Themen. Da Salomo von Gottes Geist unterst\u00fctzt wurde, k\u00f6nnen wir seine Feststellungen heute vorbehaltlos annehmen. Au\u00dferdem entsprechen sie heute noch den Tatsachen.<\/p>\n<p>    Zu welchem Schlu\u00df kam Salomo in bezug auf die in seinen Tagen vorhandene Literatur? Er schrieb: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDie Worte der Weisen sind wie Ochsenstacheln, und gleichwie eingeschlagene N\u00e4gel sind die, die sich dem Sammeln von Sinnspr\u00fcchen widmen; sie sind von e i n e m Hirten gegeben worden. Was irgend etwas au\u00dfer diesen betrifft, mein Sohn, la\u00df dich warnen: Des vielen B\u00fcchermachens ist kein Ende, und sich ihnen viel zu widmen ist erm\u00fcdend f\u00fcr das Fleisch\u201d (Pred. 12:11, 12).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Die n\u00fctzlichsten Schriftst\u00fccke sind somit diejenigen, aus denen die Weisheit des \u201ce i n e n Hirten\u201d, Jehovas Gottes, spricht. Sich anderen Wissensquellen <strong>in \u00fcbertriebenem Ma\u00dfe <\/strong>zu widmen kann f\u00fcr jemand unn\u00f6tig erm\u00fcdend sein, ohne da\u00df er viel gewinnt, was von echtem und bleibendem Wert ist. Solche Schriften wirken sich \u2013 besonders wenn sie ein Produkt weltlicher \u00dcberlegungen sind und der g\u00f6ttlichen Weisheit widersprechen \u2013 sch\u00e4dlich auf den Menschen aus und zerst\u00f6ren den Glauben. Andererseits werden die Worte derer, die \u00fcber g\u00f6ttliche Weisheit verf\u00fcgen, gleichsam wie Ochsenstacheln wirken und die Zuh\u00f6rer oder Leser zu Fortschritten im Einklang mit dieser Weisheit anspornen. Und wer sich dem Sammeln von Sinnspr\u00fcchen widmet \u2013 das hei\u00dft dem Sammeln wirklich wertvoller weiser Ausspr\u00fcche -, gleicht N\u00e4geln, und zwar deshalb, weil seine Zuh\u00f6rer durch seine guten Worte, die Jehovas Weisheit widerspiegeln, gefestigt und gest\u00e4rkt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>    Salomo fa\u00dfte seine gesamten Nachforschungen mit den Worten zusammen: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDer Abschlu\u00df der Sache, nachdem man alles geh\u00f6rt hat, ist: F\u00fcrchte den wahren Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze Pflicht. Denn der wahre Gott selbst wird jederlei Werk ins Gericht \u00fcber alles Verborgene bringen im Hinblick darauf, ob es gut ist oder b\u00f6se\u201d (Pred. 12:13, 14). <\/p><\/blockquote>\n<p>Eine heilsame Furcht oder Ehrfurcht vor dem Sch\u00f6pfer wird uns davor sch\u00fctzen, verwegen zu handeln, wodurch wir ungeahnte Schwierigkeiten f\u00fcr uns heraufbeschw\u00f6ren k\u00f6nnten. Und wenn wir anerkennen, da\u00df der Aufmerksamkeit des Sch\u00f6pfers nichts entgeht, m\u00f6gen wir uns angespornt f\u00fchlen, seine Gebote zu halten. Der H\u00f6chste wird \u00fcber alles richten, auch \u00fcber das f\u00fcr menschliche Augen Verborgene. Ist es nicht richtig und wirklich vern\u00fcnftig, seine Gebote zu halten, da sie doch zu unserem ewigen Wohl gereichen? <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle Wachtturm von April 1978 K\u00f6nig Salomo lenkt daher passenderweise die Aufmerksamkeit auf denjenigen, den Jugendliche zum Mittelpunkt ihres Lebens machen sollten. Er sagt: \u201cGedenke nun deines gro\u00dfen Sch\u00f6pfers in den Tagen deines J\u00fcnglingsalters, bevor die ungl\u00fccklichen Tage herankommen oder die Jahre sich eingestellt haben, da du sagen wirst: ,Ich habe kein Gefallen daran\u2019; bevor [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-2364","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachforschungen-zum-bibellesen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2364","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2364"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2364\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2365,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2364\/revisions\/2365"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2364"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2364"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2364"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}