
{"id":2360,"date":"2011-06-14T20:15:44","date_gmt":"2011-06-14T19:15:44","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2360"},"modified":"2011-06-14T20:15:44","modified_gmt":"2011-06-14T19:15:44","slug":"selbst-ein-wenig-torheit-kann-schaden-stiften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2360","title":{"rendered":"Selbst ein wenig Torheit kann Schaden stiften"},"content":{"rendered":"<p>    Quelle Wachtturm vom Februar 1978<br \/>\n    Was wollte der Weise damit sagen?<\/p>\n<p>    <strong>Selbst ein wenig Torheit kann Schaden stiften<\/strong><\/p>\n<p>    Schon eine einzige t\u00f6richte Handlung kann dem Ruf eines Menschen schaden. Der weise K\u00f6nig Salomo schrieb: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cTote Fliegen machen das \u00d6l des Salbenbereiters stinkend, g\u00e4rend. So wirkt ein wenig Torheit bei einem, der kostbar ist an Weisheit und Herrlichkeit\u201d (Pred. 10:1). <\/p><\/blockquote>\n<p>Ein guter Name oder Ruf l\u00e4\u00dft sich mit wohlriechendem \u00d6l vergleichen, das leicht durch so etwas Unscheinbares wie tote Fliegen verdorben werden kann. Durch die Verwesung dieser Insekten wird das \u00d6l stinkend, es beginnt zu \u2018g\u00e4ren\u2019. Ebensogut k\u00f6nnte ein Mensch seinen guten Ruf, eine weise und ehrenwerte Person zu sein, durch eine un\u00fcberlegte Handlung, \u201cein wenig Torheit\u201d, verlieren.<\/p>\n<p>    Das ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, da\u00df man von jemandem, der f\u00fcr seine Weisheit bekannt ist, mehr erwartet als von anderen. Er mu\u00df sich daher bei seinem Reden und bei seinem Handeln sehr in acht nehmen. Sein vorz\u00fcglicher Ruf k\u00f6nnte zum Beispiel durch einen einzigen heftigen Zornausbruch, durch einmaligen \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Alkoholgenu\u00df oder eine einzige unkeusche Handlung mit einer Person des anderen Geschlechts besudelt werden.<\/p>\n<p>    <strong>Wo das Herz sein sollte<\/strong><\/p>\n<p>    Um nicht der Torheit anheimzufallen, sollte man sein Herz mit rechten Beweggr\u00fcnden f\u00fcllen. Der Weise sagte: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDas Herz des Weisen ist zu seiner rechten Hand, aber das Herz des Unvern\u00fcnftigen zu seiner linken Hand. Und auf welchem Weg auch immer der T\u00f6richte wandelt, mangelt es ihm an Herz, und er sagt gewi\u00df jedem, da\u00df er t\u00f6richt ist\u201d (Pred. 10:2, 3).<\/p><\/blockquote>\n<p>    In der Bibel wird die \u201crechte Hand\u201d oft mit einer Stellung der Gunst oder des Wohlwollens in Verbindung gebracht. (Vergleiche Matth\u00e4us 25:33.) Durch den Hinweis, da\u00df das Herz des Weisen zu seiner rechten Hand ist, wird daher angedeutet, da\u00df es ihn veranla\u00dft, gut und wohlgef\u00e4llig zu handeln. Der T\u00f6richte wird jedoch motiviert, einen verkehrten Weg einzuschlagen; sein Herz ist zu seiner \u201clinken Hand\u201d. Er gleicht einem Rechtsh\u00e4nder, der, falls er seine rechte Hand nicht gebrauchen kann, mit seiner linken Hand ungeschickt sein mag und nicht imstande ist, etwas Erforderliches auszuf\u00fchren. Da es dem T\u00f6richten an guten Beweggr\u00fcnden, an \u201cHerz\u201d zu seiner rechten Hand, mangelt, wird er leicht als das erkannt, was er ist. Es ist so, als ob er \u2018jedem sagen w\u00fcrde, da\u00df er t\u00f6richt ist\u2019. Weil ein solcher Mensch weder Zurechtweisung noch Rat erhalten m\u00f6chte, ist er auch schnell dabei, andere, die ihm zu helfen versuchen, als \u201cT\u00f6richte\u201d zu bezeichnen.<\/p>\n<p>    <strong>Ein schwerwiegender Fehler<\/strong><\/p>\n<p>    Wenn ein Herrscher bei der Auswahl von M\u00e4nnern f\u00fcr ein hohes Amt einen schwerwiegenden Fehler macht, kann viel Schaden angerichtet werden. Der weise K\u00f6nig Salomo bezeichnete einen solchen Fehler als ein Ungl\u00fcck und schrieb: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDa ist etwas Ungl\u00fcckliches, was ich unter der Sonne gesehen habe, wie wenn es einen Fehlgriff gibt, der wegen des Machthabers ausgeht: Torheit ist in viele hohe Stellungen gesetzt worden, doch die Reichen [&#8222;Edle&#8220;, Bruns] selbst bleiben lediglich in niedrigem Stande wohnen. Ich habe Knechte auf Pferden gesehen, aber F\u00fcrsten, die gleich Knechten auf der Erde gingen\u201d (Pred. 10:5-7).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Salomo nannte Personen, die sich f\u00fcr hohe Stellungen eignen, \u201cReiche\u201d. Das sollten wir nicht so auffassen, als ob er sich f\u00fcr eine Plutokratie \u2013 eine Staatsform, in der allein die Reichen herrschen \u2013 aussprach. Salomo dachte offensichtlich an Personen, die gutes Urteilsverm\u00f6gen anwenden und imstande sind, eine gute Verwaltung zu f\u00fchren. Solche M\u00e4nner verraten bestimmt gr\u00f6\u00dferes Geschick zu regieren als Personen, die ihre Mittel verschwendet oder schlecht verwaltet haben.<\/p>\n<p>    Personen, die \u00fcber Autorit\u00e4t verf\u00fcgen, m\u00f6gen aufgrund mangelnden Urteilsverm\u00f6gens f\u00fcrstlichen oder edlen Menschen nicht die ihnen geb\u00fchrende Ehre zuerkennen und sie wie Knechte behandeln. Weit weniger bef\u00e4higte M\u00e4nner, lediglich Knechte, m\u00f6gen indes wie Adelige auf Pferden reiten. Dieser Umstand bringt Schwierigkeiten f\u00fcr die Untertanen mit sich, die gezwungen sind, sich Beamten zu unterwerfen, die in Wirklichkeit ungeeignet sind. Wahrlich, Salomos Worte unterstreichen, wie wichtig es ist, f\u00fcr bedeutende Aufgaben bef\u00e4higte Personen auszuw\u00e4hlen.<\/p>\n<p>    <strong>Unf\u00e4hige Personen sind um ihre Stellung nicht zu beneiden<\/strong><\/p>\n<p>    Unf\u00e4higkeit mag zun\u00e4chst nicht erkannt werden. Es gibt Personen, die es verstehen, andere durch einen scheinbar scharfen Verstand zu beeindrucken. Man mag sie f\u00fcr verantwortliche Aufgaben ausw\u00e4hlen, w\u00e4hrend wirklich weise M\u00e4nner \u00fcbersehen werden. Man mag geneigt sein, unqualifizierte Personen, die eine Vertrauensstellung innehaben, zu beneiden. Doch unf\u00e4hige Personen sind nicht zu beneiden. Sie stehen st\u00e4ndig in Gefahr, das zu verlieren, was sie erreicht haben. Da es ihnen an der n\u00f6tigen Weisheit mangelt, mag es sich schlie\u00dflich herausstellen, was sie sind, und zu ihrem Schaden und zu ihrer Schande m\u00f6gen sie einen schrecklichen Sturz erleiden.<\/p>\n<p>    Durch seinen Hinweis auf andere Gefahren wollte Salomo offensichtlich zeigen, da\u00df Unf\u00e4higkeit an sich schon gef\u00e4hrlich ist. Er schrieb: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cWer eine Grube gr\u00e4bt, wird selbst direkt in sie hineinfallen [weil eine offene Grube eine stets gegenw\u00e4rtige Gefahr darstellt]; und wer eine Steinmauer durchbricht, eine Schlange [die in alten Mauern zu Hause ist] wird ihn bei\u00dfen. Wer Steine ausbricht, wird sich daran verletzen. Wer Holzkl\u00f6tze spaltet, wird sich dabei in acht nehmen m\u00fcssen\u201d (Pred. 10:8, 9). <\/p><\/blockquote>\n<p>Sowohl beim Steinegraben als auch beim Holzf\u00e4llen k\u00f6nnen Leib und Leben gef\u00e4hrdet sein, und deshalb sollte man dabei Vorsicht walten lassen.<\/p>\n<p>    Bestimmt ist eine kompetente Person in einer weit besseren Lage als jemand, der zwar \u00fcber F\u00e4higkeiten verf\u00fcgt, sie aber mangels Weisheit nicht richtig einsetzen kann. Salomo veranschaulicht dies mit den Worten: \u201cWenn ein eisernes Werkzeug stumpf geworden ist und jemand seine Schneide nicht gewetzt hat, dann wird er seine eigenen leistungsf\u00e4higen Kr\u00e4fte anstrengen.\u201d Es w\u00e4re t\u00f6richt, zum Holzf\u00e4llen eine stumpfe Axt zu verwenden, sich unn\u00f6tigerweise anzustrengen und dennoch keine gute Arbeit leisten zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<blockquote><p>\u201cSo ist\u201d, wie Salomo weiter sagt, \u201cdie Anwendung von Weisheit im Hinblick auf Erfolg von Vorteil\u201d (Pred. 10:10). <\/p><\/blockquote>\n<p>Ja, was z\u00e4hlt, ist angewandte Weisheit. Jemand mag Erkenntnis haben, doch von welchem Wert w\u00e4re sie, wenn er nicht w\u00fc\u00dfte, wie er sie anzuwenden hat? Salomo sagt:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cWenn die Schlange bei\u00dft, ohne da\u00df eine Beschw\u00f6rung erfolgt, dann gibt es keinen Vorteil f\u00fcr den, der der Zungenkunst ergeben ist\u201d (Pred. 10:11). <\/p><\/blockquote>\n<p>Die F\u00e4higkeit, eine Schlange zu beschw\u00f6ren, ist nutzlos, wenn derjenige, der \u00fcber diese F\u00e4higkeit verf\u00fcgt, von der Schlange gebissen wird, bevor seine Beschw\u00f6rung wirkt. In der Jerusalemer Bibel lautet dieser Vers: \u201cWenn die Schlange bei\u00dft, bevor sie beschworen, so hat der Beschw\u00f6rer nichts von seiner Kunst.\u201d Man mu\u00df somit wirkungsvoll sprechen.<\/p>\n<p>    Statt also auf unf\u00e4hige Personen, die Autorit\u00e4t erlangen, neidisch zu sein, sollte man erkennen, in welch gef\u00e4hrlicher Lage sie sich befinden, und sich selbst bem\u00fchen, weisen Gebrauch von seinem Wissen und von seinen F\u00e4higkeiten zu machen. Auf die Dauer gesehen ist der Weise, selbst wenn sein gutes Urteilsverm\u00f6gen zun\u00e4chst nicht erkannt wird, besser daran als jemand, der im Rang gestiegen, aber unf\u00e4hig ist.<\/p>\n<p>    <strong>Die mi\u00dfliche Lage des Toren<\/strong><\/p>\n<p>    Salomo stellte die Wirkung der Worte des Weisen derjenigen der Worte eines Toren gegen\u00fcber und schrieb:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cDie Worte vom Mund des Weisen bedeuten Gunst, aber die Lippen des Unvern\u00fcnftigen verschlingen ihn\u201d (Pred. 10:12). <\/p><\/blockquote>\n<p>Aus dem Munde weiser Menschen gehen Worte hervor, die f\u00fcr den H\u00f6rer gut und f\u00f6rderlich sind. (Vergleiche Epheser 4:29.) Ihre \u00c4u\u00dferungen finden wahrscheinlich auch ein g\u00fcnstiges Echo. Der Unvern\u00fcnftige hingegen bereitet sich durch seine Worte Schande; sie ruinieren oder \u201cverschlingen ihn\u201d daher.<\/p>\n<p>    Der \u201cUnvern\u00fcnftige\u201d \u00e4u\u00dfert vom Anfang bis zum Ende Torheit und geht in seiner Argumentation oft von falschen Voraussetzungen aus und gelangt zu falschen Schlu\u00dffolgerungen. Salomo beschreibt dies wie folgt: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDer Beginn der Worte seines Mundes ist Torheit, und das nachherige Ende seines Mundes ist ungl\u00fcckbringender Wahnsinn. Und der T\u00f6richte redet viele Worte. Der Mensch wei\u00df nicht, was werden wird; und das, was nach ihm werden wird, wer kann es ihm kundtun?\u201d (Pred. 10:13, 14). <\/p><\/blockquote>\n<p>Der Tor meint, er k\u00f6nne es.<\/p>\n<p>    Solche Personen machen sich das Leben auch in anderer Hinsicht schwer. Salomo sagt weiter: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDie harte Arbeit der Unvern\u00fcnftigen erm\u00fcdet sie, weil nicht e i n e r erkannt hat, wie man zur Stadt geht\u201d (Pred. 10:15). <\/p><\/blockquote>\n<p>Personen, die kein gutes Urteilsverm\u00f6gen anwenden, m\u00f6gen sich endlos abm\u00fchen, sie m\u00f6gen erm\u00fcden und dennoch praktisch nichts wirklich Lohnendes erreichen. Sie lassen eigensinnigerweise das au\u00dfer acht, was ihr gesunder Menschenverstand ihnen sagen sollte. Es entgeht ihnen sogar Augenf\u00e4lliges, was mit einer leicht zu erkennenden Durchgangsstra\u00dfe, die zur Stadtmitte f\u00fchrt, zu vergleichen ist.<\/p>\n<p>    <strong>Wenn sich die Herrschenden durch Torheit auszeichnen<\/strong><\/p>\n<p>    Es ist schon schlimm genug, wenn das gew\u00f6hnliche Volk Torheit offenbart. Wenn aber Herrscher nicht den gesunden Menschenverstand walten lassen und kein gutes Urteilsverm\u00f6gen anwenden, bedeutet das Ruin f\u00fcr den Staat und Schaden f\u00fcr seine Untertanen. Salomo fragt: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cWie wird es mit dir sein, o Land, wenn dein K\u00f6nig ein Knabe ist und deine eigenen F\u00fcrsten selbst am Morgen beim Essen bleiben?\u201d (Pred. 10:16). <\/p><\/blockquote>\n<p>Es ist wirklich traurig, wenn ein Herrscher Merkmale eines unerfahrenen Jugendlichen aufweist und von F\u00fcrsten oder Beratern umgeben ist, die nicht an den Staatsgesch\u00e4ften interessiert sind. Wenn sie am Morgen ihre Zeit mit Essen verbringen, statt ihren Aufgaben nachzukommen, wird das Reich zerfallen.<\/p>\n<p>    Im Gegensatz dazu sagt Salomo \u00fcber die Wirkung einer guten staatlichen Verwaltung: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cGl\u00fccklich bist du, o Land, wenn dein K\u00f6nig der Sohn von Edlen [also selbst ein weiser und edler Herrscher] ist und deine eigenen F\u00fcrsten zur rechten Zeit essen, zur Machterweisung [um Kraft f\u00fcr ihre Arbeit zu erlangen], nicht zum blo\u00dfen Trinken [sich nicht der Genu\u00dfsucht hingeben]\u201d (Pred. 10:17).<\/p><\/blockquote>\n<p> Ja, weise Herrscher tragen viel zum Gl\u00fcck ihrer Untertanen bei.<\/p>\n<p>    Das Sprichwort, mit dem Salomo dann fortf\u00e4hrt, zeigt, da\u00df Ruin und Zerfall die Folge sind, wenn wichtige Arbeit ungetan bleibt. Wir lesen: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDurch gro\u00dfe Faulheit senkt sich das Geb\u00e4lk, und durch das H\u00e4ngenlassen der H\u00e4nde wird das Haus undicht\u201d (Pred. 10:18). <\/p><\/blockquote>\n<p>Ein Haus, das man nicht instand h\u00e4lt, wird bauf\u00e4llig. Das Dach wird sich senken und undicht werden. Genauso f\u00fchrt es zum Ruin, wenn Staatsgesch\u00e4fte nicht richtig wahrgenommen werden.<\/p>\n<p>    An dieser Stelle erw\u00e4hnt Salomo ein weiteres Sprichwort: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cBrot ist f\u00fcr das Lachen der Arbeiter, und Wein selbst erfreut das Leben; aber Geld ist das, was in allen Dingen eine Erwiderung findet\u201d (Pred. 10:19). <\/p><\/blockquote>\n<p>Sich beim Essen angenehm zu unterhalten kann sehr genu\u00dfreich sein. Brot kann man aber nicht ohne Geld erhalten, und jemand freut sich nicht allzusehr \u00fcber Wein, wenn er \u00fcber sehr wenig Mittel f\u00fcr das Lebensnotwendige verf\u00fcgt. In dem heutigen System kann man sich mit Geld alle materiellen Dinge erwerben, und daher findet es \u201cin allen Dingen eine Erwiderung\u201d. Salomo wollte vielleicht mit diesen Worten sagen, da\u00df jemand durch Flei\u00df das erforderliche Geld erhalten kann, um sich Brot und Wein leisten zu k\u00f6nnen, die Annehmlichkeiten, die die Lebensfreude steigern.<\/p>\n<p>    Dann gibt Salomo den Rat: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cSogar in deinem Schlafgemach rufe nicht \u00dcbles auf den K\u00f6nig selbst herab, und in den inneren Gem\u00e4chern, wo du dich niederlegst, rufe nicht \u00dcbles auf irgendeinen Reichen herab; denn ein fliegendes Gesch\u00f6pf der Himmel wird den Laut \u00fcbermitteln, und etwas, was Fl\u00fcgel besitzt, wird die Sache kundtun\u201d (Pred. 10:20). <\/p><\/blockquote>\n<p>Sollte die herrschende Klasse die Staatsgesch\u00e4fte vernachl\u00e4ssigen, so wird der Weise dennoch keine unn\u00f6tigen Risiken eingehen. Von welchem Nutzen w\u00e4re es f\u00fcr ihn, im abgeschiedensten Teil des Hauses zu schimpfen und sich zu beklagen, wenn es nicht in seiner Macht steht, an der Situation etwas zu \u00e4ndern? Er denkt vielleicht, niemand k\u00f6nne ihn h\u00f6ren. Doch mitunter kommt etwas auf sehr ungew\u00f6hnliche und v\u00f6llig unerwartete Weise ans Licht. Warum also seinen Frieden und seine Sicherheit durch un\u00fcberlegte \u00c4u\u00dferungen \u00fcber Personen, die Autorit\u00e4t haben, aufs Spiel setzen? (Vergleiche Matth\u00e4us 12:36, 37; R\u00f6mer 13:1; Titus 3:1, 2; 1. Petrus 2:13-17.) Wie praktisch Salomos Rat doch ist!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle Wachtturm vom Februar 1978 Was wollte der Weise damit sagen? Selbst ein wenig Torheit kann Schaden stiften Schon eine einzige t\u00f6richte Handlung kann dem Ruf eines Menschen schaden. Der weise K\u00f6nig Salomo schrieb: \u201cTote Fliegen machen das \u00d6l des Salbenbereiters stinkend, g\u00e4rend. 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