
{"id":2358,"date":"2011-06-14T20:07:49","date_gmt":"2011-06-14T19:07:49","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2358"},"modified":"2011-06-14T20:07:49","modified_gmt":"2011-06-14T19:07:49","slug":"sie-sind-in-gottes-hand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2358","title":{"rendered":"&#8222;Sie sind in Gottes Hand&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>    Quelle Wachtturm 1.Januar 1978<br \/>\n    Was wollte der Weise damit sagen?<\/p>\n<p>    <strong>Sie sind in Gottes Hand<\/strong><\/p>\n<p>    So weise K\u00f6nig Salomo auch war, er konnte doch nicht das volle Ausma\u00df des Werkes Gottes ergr\u00fcnden \u2013 all das, was der H\u00f6chste nicht nur tut, sondern im Zuge der Verwirklichung seines wunderbaren Vorsatzes auch zul\u00e4\u00dft. Dennoch gab es eine bedeutende Wahrheit, die sich Salomo nach einer sorgf\u00e4ltigen Untersuchung der Angelegenheiten des Menschen \u2018zu Herzen nahm\u2019. Was war das? Die Tatsache, da\u00df \u201cdie Gerechten und die Weisen und ihre Werke in der Hand des wahren Gottes sind\u201d (Pred. 9:1).<\/p>\n<p>    Ja, die Gerechten und die Weisen sind, was ihre Person und ihre Handlungen betrifft, in der Hand oder in der Macht des H\u00f6chsten. Er mag zwar zulassen, da\u00df Unheil \u00fcber sie kommt, doch sie werden bestimmt nicht ihres Lohnes verlustig gehen. Jehova Gott \u201ckennt die, die ihm geh\u00f6ren\u201d, und wird alle seine Werke \u2018zum Guten derer auswirken lassen, die ihn lieben\u2019 (R\u00f6m. 8:28; 2. Tim. 2:19). Das kann eine Quelle des Trostes und der Ermunterung sein, wenn wir Gerechte leiden sehen, w\u00e4hrend die B\u00f6sen gedeihen (Pred. 8:14).<\/p>\n<p>    Bibelgelehrte der letzten Jahrhunderte haben sich gefragt, was wohl Salomo mit den weiteren Worten aus Prediger 9:1 sagen wollte: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDie Menschen wissen weder von der Liebe noch von dem Ha\u00df, was alles vor ihnen war.\u201d <\/p><\/blockquote>\n<p>Es k\u00f6nnte gut sein, da\u00df diese Worte absichtlich so geschrieben wurden, da\u00df mehrere brauchbare Auffassungen davon abgeleitet werden k\u00f6nnen. Zum Beispiel k\u00f6nnte man darunter verstehen, da\u00df die Lebenden keine Ahnung haben, wieviel Liebe und Ha\u00df unter den Menschen herrschten, die vor ihnen lebten, da der Tod der Liebe und dem Ha\u00df ein Ende bereitet.<\/p>\n<p>    Oder vielleicht sollten Salomos Worte im Zusammenhang mit dem vorausgegangenen Hinweis gesehen werden, da\u00df Gott sowohl \u00fcber die Gerechten und Weisen als auch \u00fcber ihre Werke Macht hat. Die Liebe und der Ha\u00df, die sie und alle \u00fcbrigen Menschen versp\u00fcren, machen sich bemerkbar, weil Gott sie zul\u00e4\u00dft. Au\u00dferdem wu\u00dfte der H\u00f6chste lange vor ihrer Geburt, da\u00df die Menschen Liebe und Ha\u00df versp\u00fcren w\u00fcrden. Er lie\u00df zu, da\u00df s\u00fcndhafte Menschen, die lieben und hassen w\u00fcrden, ins Dasein kamen. Nach der Auflehnung Adams und Evas erkl\u00e4rte Jehova Gott: \u201cIch werde Feindschaft setzen zwischen dir [der Urschlange, Satan, dem Teufel] und dem Weibe [nicht Eva, sondern Gottes &#8222;Weib&#8220; (Gal. 4:26-31)] und zwischen deinem Samen und ihrem Samen\u201d (1. Mose 3:15). Gott \u2018wu\u00dfte\u2019 also, da\u00df sich \u2018Liebe und Ha\u00df\u2019 in der Menschheit entwickeln w\u00fcrden, w\u00e4hrend die Menschen das erst durch schmerzliche Erfahrungen kennenlernen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>    Die Worte des Weisen aus Prediger 9:1 k\u00f6nnten aber auch wie folgt erkl\u00e4rt werden: Unter unvollkommenen Menschen werden Liebe und Ha\u00dfgef\u00fchle oft ohne Grund und Ursache zum Ausdruck gebracht. Den Menschen geht daher das Wissen, das Verst\u00e4ndnis oder die Kenntnis der Beweggr\u00fcnde f\u00fcr all die Liebe und den Ha\u00df ab, die vor ihnen zum Ausdruck gebracht wurden. So verstanden, w\u00fcrden Salomos Worte gut zu seiner anschlie\u00dfenden Betrachtung passen, in der er zeigt, wie ungewi\u00df das Leben ist und da\u00df der Tod, der allem ein Ende bereitet, nicht vorausgesagt werden kann. Liebe und Ha\u00df k\u00f6nnen genauso blind wie unbegreiflich sein.<\/p>\n<p>    Weil die Menschen in einer unvollkommenen, s\u00fcndhaften Welt leben, m\u00f6gen sie, ob sie gerecht oder b\u00f6se sind, Gutes und B\u00f6ses sowie Liebe und Ha\u00df versp\u00fcren. Jehova erlaubt den Gerechten und den B\u00f6sen, Speise und Trank zu genie\u00dfen und auch aus anderen seiner gro\u00dfz\u00fcgigen Vorkehrungen zur Erhaltung des Lebens Nutzen zu ziehen (Matth. 5:45; Apg. 14:16, 17). Auch wenn es ans Sterben geht, gibt es keinen Unterschied. Salomo sagte weiter:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cAlle sind gleich in dem, was alle haben. E i n e Zuf\u00e4lligkeit gibt es f\u00fcr den Gerechten und den B\u00f6sen, den Guten und den Reinen und den Unreinen und den, der Schlachtopfer darbringt, und den, der nicht Schlachtopfer darbringt. Der Gute ist so wie der S\u00fcnder; der [leichtsinnig oder gedankenlos] Schw\u00f6rende ist so wie jeder, der sich vor einem geschworenen Eid gef\u00fcrchtet hat\u201d (Pred. 9:2).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Da es nach au\u00dfen hin anscheinend keinen Unterschied gibt zwischen dem, was den Gerechten, und dem, was den B\u00f6sen zu ihren Lebzeiten widerf\u00e4hrt, und besonders da alle im Tode enden, k\u00f6nnte man zu der Auffassung gelangen, man habe in Wirklichkeit keinen Vorteil, wenn man ein rechtschaffenes, gottesf\u00fcrchtiges Leben f\u00fchre. Salomo f\u00fchrte diesen Umstand als einen Grund daf\u00fcr an, weshalb die Menschen st\u00e4ndig s\u00fcndigen, indem er sagte: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDies ist, was ungl\u00fccklich ist in allem, was unter der Sonne getan worden ist, da\u00df das Herz der Menschens\u00f6hne, weil es e i n e Zuf\u00e4lligkeit f\u00fcr alle gibt, auch voll von Schlechtem ist\u201d (Pred. 9:3).<\/p><\/blockquote>\n<p>    N\u00fctzt es ihnen aber etwas, da\u00df sie gesetzlos handeln? Nein, denn der Weise sagt: \u201cWahnsinn ist in ihrem Herzen zeit ihres Lebens, und danach \u2013 zu den Toten!\u201d (Pred. 9:3). Solange sie leben, handeln sie, als ob sie von Sinnen seien, und gehen hemmungslos ihren verkehrten W\u00fcnschen und Neigungen nach. Ihr Leben der Festgelage und L\u00fcste endet schlie\u00dflich unvermittelt im Tod. Wie also sollte man sein Leben gestalten?<\/p>\n<p>    <strong>Eine vern\u00fcnftige Lebensweise<\/strong><\/p>\n<p>    Man sollte das Leben sch\u00e4tzen und es gut nutzen. Salomo schrieb: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDenn wer irgend allen Lebenden zugesellt ist, f\u00fcr den ist Zuversicht da, weil ein lebender Hund besser daran ist als ein toter L\u00f6we. Denn die Lebenden sind sich bewu\u00dft, da\u00df sie sterben werden [ein ern\u00fcchternder Gedanke, der sie veranlassen sollte, ihr Leben auf vern\u00fcnftige Weise zu nutzen]; aber was die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewu\u00dft, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Auch ihre Liebe und ihr Ha\u00df und ihre Eifersucht sind bereits vergangen, und sie haben auf unabsehbare Zeit keinen Anteil mehr an irgend etwas, was unter der Sonne zu tun ist\u201d (Pred. 9:4-6).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Nur wenn man am Leben ist, kann es Zuversicht und Hoffnung geben. Dann sollte man sich bei dem Sch\u00f6pfer einen guten Namen machen. Solange jemand am Leben ist, besteht die Hoffnung, da\u00df er sich bessert, selbst wenn er gesetzlos handelt. Kommt einmal der Tod, so ist es zu sp\u00e4t. Daher ist ein lebender Hund \u2013 obwohl man ihn verachtet \u2013 besser daran als ein toter L\u00f6we, der K\u00f6nig der Tiere. Die Lebenden k\u00f6nnen immer noch etwas tun, aber die Toten haben keinen Anteil mehr an irgendeinem Werk oder an Empfindungen wie Liebe, Ha\u00df und Eifersucht, die einen so wesentlichen Bestandteil des irdischen Seins bilden.<\/p>\n<p>    Wir sollten uns daher als gottesf\u00fcrchtige Menschen an der Arbeit unserer H\u00e4nde erfreuen. Salomo schrieb: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cGeh, i\u00df deine Speise mit Freuden, und trinke deinen Wein mit gutem Herzen, denn der wahre Gott hat bereits Wohlgefallen gefunden an deinen Werken. M\u00f6gen sich deine Kleider bei jeder Gelegenheit als wei\u00df erweisen [strahlend und sauber, indem sie nicht Trauer oder Schwermut widerspiegeln, sondern Freude], und \u00d6l [ebenfalls ein Symbol der Freude, da \u00d6l k\u00fchlend und erfrischend wirkt] fehle nicht auf deinem Haupte. Sieh an das Leben mit der Ehefrau, die du liebst, alle Tage deines nichtigen Lebens, die Er dir gegeben hat unter der Sonne, alle Tage deiner Nichtigkeit, denn das ist dein Anteil am Leben und an deiner harten Arbeit, mit der du hart arbeitest unter der Sonne. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tue mit all deiner Kraft, denn es gibt kein Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheol, dem Ort, wohin du gehst\u201d (Pred. 9:7-10).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Das Leben auf vern\u00fcnftige Weise zu genie\u00dfen, zu essen und zu trinken ist richtig und angebracht. Es ist Gottes Gabe und findet daher sein Wohlgefallen. Das wollte Salomo offensichtlich sagen, als er nach der Ermunterung, sich am Essen und Trinken zu erfreuen, weiter sagte: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDenn der wahre Gott hat bereits Wohlgefallen gefunden an deinen Werken.\u201d <\/p><\/blockquote>\n<p>Ja, der H\u00f6chste verlangt von uns nicht, da\u00df wir ein enthaltsames Leben f\u00fchren und uns jede Freude versagen. Da er ein gl\u00fccklicher Gott ist, m\u00f6chte er, da\u00df die Menschen im t\u00e4glichen Leben, auch in ihrem Eheleben, gl\u00fccklich sind (Apg. 14:17). Das hei\u00dft nat\u00fcrlich nicht, da\u00df sie ein genu\u00dfs\u00fcchtiges Leben f\u00fchren und nur auf Vergn\u00fcgen aussein sollten. Salomo ermunterte zur Arbeit und dazu, Gelegenheiten zu nutzen, die H\u00e4nde im Gutestun anzustrengen, bevor man durch den Tod v\u00f6llig daran gehindert wird und im Scheol, im Grab, endet.<\/p>\n<p>    In dieser Welt ist es daher am vern\u00fcnftigsten, das Leben so lange wie m\u00f6glich zu genie\u00dfen, und zwar indem man sich innerhalb der Grenzen bewegt, die durch Gottes Sittengesetze gezogen werden. Allzuoft tritt das Unerwartete ein. Durch den Tod kann alles sehr schnell zur Nichtigkeit gemacht werden. Der schnellste L\u00e4ufer kann straucheln und das Rennen verlieren. Eine m\u00e4chtige Armee mag von einer schw\u00e4cheren Streitmacht besiegt werden. Einem Weisen mag es nicht gelingen, eine gute Stelle zu erhalten, und er mag daher hungern. Personen, die sich hervorragend darauf verstehen, ein Gesch\u00e4ft zu leiten, m\u00f6gen aufgrund irgendwelcher Umst\u00e4nde ihre Kenntnisse nicht anwenden k\u00f6nnen und daher verarmen. Gebildete Menschen m\u00f6gen sich den Zorn von Machthabern zuziehen und bei ihnen in Ungnade fallen. Diese Beobachtungen hatte K\u00f6nig Salomo beil\u00e4ufig gemacht, doch nachdem er alles noch einmal sorgf\u00e4ltig erwogen hatte, schrieb er: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cIch wandte mich, um unter der Sonne zu sehen, da\u00df nicht den Schnellen der Wettlauf geh\u00f6rt noch den Starken die Schlacht, noch auch den Weisen die Speise, noch auch den Verst\u00e4ndigen der Reichtum, noch selbst denen, die Kenntnisse haben, die Gunst, denn Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle. Denn der Mensch kennt auch seine Zeit nicht [denn der Tod kann unerwartet kommen]. So wie Fische, die in einem \u00fcblen Netz gefangen werden, und wie V\u00f6gel, die in einer Falle gefangen werden, so werden die Menschens\u00f6hne selbst zu einer Zeit des Ungl\u00fccks verstrickt, wenn es sie pl\u00f6tzlich \u00fcberf\u00e4llt\u201d (Pred. 9:11, 12).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Wie Fische in einem Netz und V\u00f6gel in einer Falle unerwartet gefangen werden m\u00f6gen, so k\u00f6nnen auch Menschen pl\u00f6tzlich, ohne Warnung, vom Tode \u00fcberrascht werden. Salomo erteilte eine eindringliche Lektion dar\u00fcber, wie man das Leben, seine echten Vorteile und Gelegenheiten, auf vern\u00fcnftige und lohnende Weise so lange wie m\u00f6glich genie\u00dfen kann.<\/p>\n<p>   <strong> Weisheit wird nicht immer gesch\u00e4tzt<\/strong><\/p>\n<p>    In dieser Welt geschehen oft Dinge, mit denen man nicht rechnet. K\u00f6nig Salomo machte diese Beobachtung und sagte, da\u00df \u2018die Weisen keine Speise haben und diejenigen, die Kenntnisse haben, in Ungnade fallen m\u00f6gen\u2019 (Pred. 9:11). Das ist haupts\u00e4chlich deshalb so, weil Menschen oft nach dem \u00e4u\u00dferen Schein urteilen statt nach dem tats\u00e4chlichen Stand der Dinge.<\/p>\n<p>    Der weise K\u00f6nig Salomo f\u00fchrte eine bemerkenswerte Veranschaulichung an, ein Beispiel, das \u2018gro\u00df f\u00fcr ihn\u2019 war. Wir lesen: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cAuch das sah ich, was Weisheit unter der Sonne betrifft \u2013 und sie war gro\u00df f\u00fcr mich [&#8222;hat mich tief beeindruckt&#8220;, Bruns]: Da war eine kleine Stadt [ein sehr unbedeutender Ort], und der M\u00e4nner darin waren wenige [es gab also wenig M\u00e4nner, die sie verteidigen konnten]; und es kam an sie ein gro\u00dfer K\u00f6nig, und er umzingelte sie und baute gro\u00dfe Festungen gegen sie. Und es fand sich darin ein Mann, bed\u00fcrftig, aber weise, und dieser verhalf der Stadt durch seine Weisheit zum Entrinnen. Aber kein Mensch gedachte jenes bed\u00fcrftigen Mannes\u201d (Pred. 9:13-15). <\/p><\/blockquote>\n<p>H\u00e4tte es diesen bed\u00fcrftigen weisen Mann nicht gegeben, so w\u00e4re die Stadt in die H\u00e4nde des \u201cgro\u00dfen K\u00f6nigs\u201d gefallen. Die Weisheit dieses armen Mannes erwies sich gewisserma\u00dfen den Belagerungswerken und den Kriegern des K\u00f6nigs \u00fcberlegen. Doch nachdem die Gefahr vor\u00fcber war, f\u00fchlten sich die Leute dem bed\u00fcrftigen Mann gegen\u00fcber nicht verpflichtet, sondern verga\u00dfen ihn ganz und gar.<\/p>\n<p>    Salomo zog folgende Schlu\u00dffolgerung daraus: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cWeisheit ist besser als M\u00e4chtigkeit; doch die Weisheit des Bed\u00fcrftigen ist verachtet, und auf seine Worte wird nicht geh\u00f6rt\u201d (Pred. 9:16). <\/p><\/blockquote>\n<p>Ja, wenn ein Mensch keine h\u00f6here Stellung bekleidet oder nicht prominent ist, werden seine Worte allzuoft \u00fcberh\u00f6rt. Sie haben wenig Gewicht. Manchmal befolgt man sie vielleicht als letzten Ausweg aus Schwierigkeiten. Doch ist die kritische Lage einmal vor\u00fcber, so wird der Betreffende nicht geehrt. (Vergleiche 1. Korinther 1:26, 27; 2:8-11.)<\/p>\n<p>    Dennoch ist die Weisheit von gro\u00dfem Wert und wird nicht immer einfach deshalb verachtet, weil sie aus einer anspruchslosen Quelle stammt. Salomo sagte weiter:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cDie Worte der Weisen in Ruhe werden mehr Geh\u00f6r finden als der Schrei jemandes, der unter Unvern\u00fcnftigen herrscht. Weisheit ist besser als Kampfger\u00e4te, und nur ein einziger S\u00fcnder kann viel Gutes vernichten\u201d (Pred. 9:17, 18).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Wie der Weise hier zeigt, ist es weit besser und vern\u00fcnftiger, auf die besonnenen, w\u00fcrdigen Worte weiser, doch niedriger Personen zu h\u00f6ren statt auf die Schreie eines Herrschers, der sich in seiner Popularit\u00e4t auf Untertanen st\u00fctzt, die durch ihre Einstellung und ihr Handeln eine t\u00f6richte Ansicht \u00fcber das Leben verraten. Wie das Beispiel des bed\u00fcrftigen weisen Mannes zeigt, kann mit Weisheit mehr erreicht werden als mit einer Kriegsausr\u00fcstung. Doch schon ein einziger S\u00fcnder oder Tor kann ungeahnte Schwierigkeiten heraufbeschw\u00f6ren. Durch seine verkehrten Gedanken, die er vielleicht lautstark zum Ausdruck bringt, oder durch seine schlechten Handlungen kann er die besten Pl\u00e4ne zunichte machen und den Ruf einer Gemeinde ruinieren oder Kr\u00e4fte und Mittel vergeuden. (Vergleiche 3. Johannes 9-11.) Wahrlich, der Weisheit ist der Vorzug zu geben, selbst wenn Personen, die weise sind, von anderen nicht gesch\u00e4tzt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle Wachtturm 1.Januar 1978 Was wollte der Weise damit sagen? Sie sind in Gottes Hand So weise K\u00f6nig Salomo auch war, er konnte doch nicht das volle Ausma\u00df des Werkes Gottes ergr\u00fcnden \u2013 all das, was der H\u00f6chste nicht nur tut, sondern im Zuge der Verwirklichung seines wunderbaren Vorsatzes auch zul\u00e4\u00dft. 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