
{"id":2352,"date":"2011-06-14T19:56:51","date_gmt":"2011-06-14T18:56:51","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2352"},"modified":"2011-06-14T19:56:51","modified_gmt":"2011-06-14T18:56:51","slug":"der-wert-eines-guten-namens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2352","title":{"rendered":"&#8222;Der Wert eines guten Namens&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>    Quelle Wachtturm 15.September 1977<br \/>\n    Was wollte der Weise damit sagen?<\/p>\n<p>  <strong>  Der Wert eines guten Namens<\/strong><\/p>\n<p>    Ein guter Name oder ein guter Ruf ist etwas Wertvolles, was es verdient, gesch\u00fctzt zu werden. Der weise K\u00f6nig Salomo sagte: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cEin Name ist besser als gutes \u00d6l und der Tag des Todes als der Tag, da man geboren wird\u201d (Pred. 7:1). <\/p><\/blockquote>\n<p>Gutes \u00d6l war in alter Zeit etwas Kostbares. Es verbreitete einen lieblichen Duft. Doch noch lieblicher als der Duft guten \u00d6ls ist ein guter Ruf. Jemandes Name erh\u00e4lt durch das ganze Leben des Betreffenden seine Bedeutung und sagt aus, was f\u00fcr eine Person er ist. Beim Tode ist dieser Name oder Ruf besiegelt bzw. endg\u00fcltig festgelegt. Da man bei der Geburt noch keinen Ruf hat, ist der \u2018Tag des Todes besser als der Tag, da man geboren wird\u2019.<\/p>\n<p>    Wenn man einen guten Namen bewahren m\u00f6chte, sollte man das Leben mit ernsten Augen betrachten. Salomo empfahl: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cBesser ist es, in das Haus der Trauer zu gehen, als in das Haus des Festmahls zu gehen, denn das ist das Ende aller Menschen; und der Lebende sollte es sich zu Herzen nehmen\u201d (Pred. 7:2).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Wenn in einer Familie jemand stirbt, ist es sicherlich nicht angebracht, da\u00df man die Hinterbliebenen v\u00f6llig \u00fcbersieht und dazu \u00fcbergeht, zu feiern und ausgelassen zu sein. Man hat vielmehr die Gelegenheit, die Trauernden zu tr\u00f6sten. Gleichzeitig kann es sich g\u00fcnstig auf einen selbst auswirken, wenn man in das \u201cHaus der Trauer\u201d geht. Man wird mit allem Nachdruck an die K\u00fcrze des Lebens erinnert und daran, wie schnell jemandes Planen und Tun ein Ende nehmen kann. Das kann jemand veranlassen, sich ernsthaft dar\u00fcber Gedanken zu machen, wie er sein eigenes Leben lebt. Der Geist, der in einem \u201cHaus des Festmahls\u201d herrscht, tr\u00e4gt indes nicht zu derart n\u00fcchternem Denken bei.<\/p>\n<p>    Salomo sagt weiter:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cBesser ist Verdru\u00df als Lachen, denn durch die Verdrossenheit des Angesichts wird das Herz besser. Das Herz der Weisen ist im Hause der Trauer, aber das Herz der Unvern\u00fcnftigen ist im Hause der Freude\u201d (Pred. 7:3, 4).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Wer sich im \u201cHaus der Trauer\u201d befindet, wird sich der K\u00fcrze des Lebens bewu\u00dft und ist wegen unvorhergesehener Ereignisse beunruhigt. Er sieht traurig und ernst aus; er zeigt kein lachendes Gesicht, wie wenn er in einem \u201cHaus des Festmahls\u201d w\u00e4re. Sein ernster Blick kann sich auf das Herz g\u00fcnstig auswirken und eine Wendung zum Besseren herbeif\u00fchren. \u201cDas Herz der Weisen ist\u201d insofern \u201cim Hause der Trauer\u201d, als es erw\u00e4gt, wie sie ihr Leben f\u00fchren sollten und warum. Ihr Herz l\u00e4\u00dft keine Oberfl\u00e4chlichkeit und Unbesorgtheit erkennen, wie man sie an einem Ort ausgelassener Festlichkeit antrifft.<\/p>\n<p>    Salomo setzt diese Argumentation fort und sagt:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cBesser ist es, das Schelten eines Weisen zu h\u00f6ren, als der Mann zu sein, der das Lied der Unvern\u00fcnftigen h\u00f6rt. Denn wie das Ger\u00e4usch von Dornen unter dem Topf, so ist das Lachen des Unvern\u00fcnftigen; und auch das ist Nichtigkeit\u201d (Pred. 7:5, 6).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Wer vom rechten Weg abkommt, w\u00fcrde sicherlich aus dem \u201cSchelten eines Weisen\u201d Nutzen ziehen. Aber von welchem Wert w\u00e4re das Lied oder die leere Schmeichelei eines Unvern\u00fcnftigen? Durch Schmeichelei k\u00f6nnten Fehler zugedeckt werden, der Betreffende k\u00f6nnte in seiner verkehrten Handlungsweise best\u00e4rkt und sein Ruf k\u00f6nnte ruiniert werden. Wenn das oberfl\u00e4chliche Gel\u00e4chter eines Toren zu einer unpassenden Zeit erschallt, tut es dem Ohr ebenso weh wie das Knattern brennender Dornen unter einem Topf; es sind unangenehme, nicht erbauende Laute.<\/p>\n<p>    <strong>H\u00fcte dich davor, schlecht zu werden<\/strong><\/p>\n<p>    Niemand, auch nicht ein Weiser, ist davor gefeit, schlecht zu werden. K\u00f6nig Salomo schrieb: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDenn allein Bedr\u00fcckung kann bewirken, da\u00df ein Weiser unsinnig handelt, und eine Gabe kann das Herz vernichten\u201d (Pred. 7:7).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Selbst ein Weiser kann, wenn er l\u00e4ngere Zeit bedr\u00fcckt wird, unbesonnen handeln. Er mag die Selbstbeherrschung verlieren und seiner Entt\u00e4uschung Luft machen, indem er anderen mit spitzer Zunge begegnet oder vielleicht versucht, sich durch ungesetzliche Mittel Erleichterung zu verschaffen.<\/p>\n<p>    Der Schrifttext k\u00f6nnte andererseits auch Bedr\u00fcckung beschreiben, an der der Weise selbst beteiligt ist. Jemand, der herrschs\u00fcchtig ist oder dazu neigt, andere zu bedr\u00fccken, ist, ganz gleich, wie weise er sein mag, unbarmherzig und r\u00fccksichtslos. Er l\u00e4\u00dft die Gef\u00fchle anderer au\u00dfer acht und ist blind f\u00fcr ihre Notlage. Er ist nur auf sich selbst und auf seine Stellung bedacht. Er kommt sich als ein gro\u00dfer Wohlt\u00e4ter vor und meint daher, das Recht zu haben, jeden zu unterdr\u00fccken, der es wagt, seine Handlungsweise zu kritisieren. (Vergleiche 2. Chronika 16:10.)<\/p>\n<p>    Ein Bestechungsgeschenk kann einen ebenso schlechten Einflu\u00df aus\u00fcben wie Bedr\u00fcckung und \u201ckann das Herz\u201d oder gute Beweggr\u00fcnde \u201cvernichten\u201d. Personen, die sich bestechen lassen, m\u00f6gen Arme und Bed\u00fcrftige, die unter Diskriminierung und Parteilichkeit zu leiden haben, herzlos behandeln.<\/p>\n<p>    <strong>Wie man Ungerechtigkeit und Bedr\u00fcckung ertragen kann<\/strong><\/p>\n<p>    Was kann man tun, um mit Ungerechtigkeit fertig zu werden? Salomos weitere Worte sind dabei sehr hilfreich: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cBesser ist das nachherige Ende einer Sache als ihr Anfang. Besser ist einer, der geduldig ist, als einer, der hochm\u00fctigen Geistes ist. Sei nicht eilig in deinem Geiste, gekr\u00e4nkt zu werden, denn sich gekr\u00e4nkt zu f\u00fchlen ruht im Busen der Unvern\u00fcnftigen\u201d (Pred. 7:8, 9).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Es ist vern\u00fcnftig, geduldig zu sein und darauf zu vertrauen, da\u00df letztlich f\u00fcr Gottes Diener alles gut ausgehen wird. Ja, das Ende einer Sache mag ganz anders sein als ihr d\u00fcsterer Anfang. Das traf gewi\u00df auf die in \u00c4gypten versklavten Israeliten zu. Als Moses Pharao anfangs um die Freilassung der Israeliten bat, reagierte dieser mit versch\u00e4rftem Druck (2. Mose 5:1-9). Am Ende machte sich jedoch Jehova Gott einen gro\u00dfen Namen, indem er die Befreiung seines versklavten Volkes herbeif\u00fchrte (2. Mose 12:31, 32).<\/p>\n<p>    Ein geduldiger Mensch ist nicht so sehr geneigt, selbst etwas in die Hand zu nehmen und dadurch sich oder andere in Schwierigkeiten zu bringen. Doch jemandem, der hochm\u00fctigen Geistes ist, f\u00e4llt es schwer, beherrscht zu bleiben, und er neigt dazu, \u00fcbereilt zu handeln, was zu seinem eigenen Schaden ist. Ein ungeduldiger Mensch, dessen Erwartungen unerf\u00fcllt bleiben, ger\u00e4t schnell in Zorn. Er ist leicht gekr\u00e4nkt oder entwickelt einen starken Unwillen. Er pflegt diesen \u00c4rger oder diesen Unwillen und beh\u00e4lt ihn so eng bei sich, als ob er ihn in seinem Busen ruhen lie\u00dfe. Deswegen sprach Salomo mit Recht von ihm als von einem \u201cUnvern\u00fcnftigen\u201d, denn seine Einstellung zeitigt schlechte Ergebnisse in Form \u00fcbereilter Worte oder Handlungen.<\/p>\n<p>    Eine realistische Ansicht \u00fcber die Vergangenheit ist eine weitere wertvolle Hilfe, mit unerfreulichen Situationen in der Gegenwart fertig zu werden. Salomo gab den Rat: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cSprich nicht: ,Weshalb ist es geschehen, da\u00df sich die fr\u00fcheren Tage als besser erwiesen haben als diese?\u2019, denn nicht zufolge von Weisheit hast du danach gefragt\u201d (Pred. 7:10).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Wer sich in die \u201cgute alte Zeit\u201d zur\u00fccksehnt, vergi\u00dft, da\u00df es auch damals gen\u00fcgend Probleme und Sorgen gab. Das Leben in diesem unvollkommenen System entspricht nie dem Idealzustand. In der Vergangenheit mag einiges besser gewesen sein, etwas anderes daf\u00fcr wieder nicht. Ein nostalgischer Blick in die Vergangenheit mag sehr unrealistisch sein. Au\u00dferdem kann niemand die Zeit zur\u00fcckdrehen. Daher ist es sehr unvern\u00fcnftig, zu glauben, es sei irgendwann in der Vergangenheit in jeder Hinsicht in dieser Welt besser gewesen, und dadurch unzufrieden zu werden. Eine solche Gesinnung ist keine Hilfe, mit einer unangenehmen, aber unab\u00e4nderlichen Lage fertig zu werden.<\/p>\n<p>    <strong>Die Weisheit \u2013 von gr\u00f6\u00dferem Wert<\/strong><\/p>\n<p>    Ein Erbe ist wertvoll. Aber von welchem Nutzen w\u00e4re es, wenn es demjenigen, der es erh\u00e4lt, an Weisheit mangeln w\u00fcrde, um es richtig verwalten zu k\u00f6nnen? K\u00f6nig Salomo schrieb: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cWeisheit zusammen mit einem Erbe ist gut und ist vorteilhaft f\u00fcr die, welche die Sonne sehen. Denn Weisheit dient zum Schutz, gleichwie Geld zum Schutz dient; aber der Vorteil der Erkenntnis ist, da\u00df Weisheit selbst ihre Besitzer am Leben erh\u00e4lt\u201d (Pred. 7:11, 12).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Somit ist Weisheit von gr\u00f6\u00dferem Wert als materielle Besitzt\u00fcmer. Jemand, dem es an Weisheit mangelt, mag ein Erbe schnell verschwenden. Geld bietet zwar einen gewissen Schutz und erm\u00f6glicht seinem Besitzer, das zu erhalten, was er braucht, doch kann es verlorengehen oder gestohlen werden. Reiche m\u00f6gen sogar Opfer von Raub\u00fcberf\u00e4llen und Gewalttaten werden. Andererseits kann die Weisheit \u2013 die F\u00e4higkeit, Erkenntnis anzuwenden, um Probleme zu l\u00f6sen oder bestimmte Ziele zu erreichen \u2013 jemand davon zur\u00fcckhalten, t\u00f6richte Risiken einzugehen, durch die er sein Leben gef\u00e4hrdet. Sie kann jemand vor einem fr\u00fchzeitigen Tod bewahren und, wenn sie auf einer angemessenen Gottesfurcht beruht, dazu f\u00fchren, da\u00df er ewiges Leben erlangt.<\/p>\n<p>    Die Weisheit ist somit als Schutz bestimmt von Wert. Der Weise sagte:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cDie Weisheit selbst ist f\u00fcr den Weisen st\u00e4rker als zehn Machthaber, die sich in einer Stadt befunden haben\u201d (Pred. 7:19). <\/p><\/blockquote>\n<p>Die Weisheit kann als Schutz mehr leisten als \u201czehn Machthaber\u201d \u2013 die vollst\u00e4ndige Zahl von Kriegern, die die Bewohner einer belagerten Stadt besch\u00fctzen.<\/p>\n<p>    Da alle Menschen unvollkommen sind, kommen wir nicht ohne die weise Anleitung aus, die Jehova Gott in seinem Wort zur Verf\u00fcgung gestellt hat. Als S\u00fcnder verfehlen die Menschen bei weitem den vollkommenen Ma\u00dfstab Gottes. Salomo sagte: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDenn da ist kein Mensch gerecht auf der Erde, der st\u00e4ndig Gutes tut und nicht s\u00fcndigt\u201d (Pred. 7:20). <\/p><\/blockquote>\n<p>Bestimmt sollten wir uns daher die in der Bibel geoffenbarte Weisheit zu eigen machen. Das wird uns helfen, heute und in der Zukunft Erfolg zu haben.<\/p>\n<p>    <strong>Woran der Mensch nichts \u00e4ndern kann<\/strong><\/p>\n<p>    In dieser unvollkommenen Welt geschieht vieles, worauf der Mensch keinen Einflu\u00df hat. So unerw\u00fcnscht dies auch ist, kann der Mensch doch daran nichts \u00e4ndern. K\u00f6nig Salomo bemerkte: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cSieh das Werk des wahren Gottes, denn wer vermag geradezumachen, was er gekr\u00fcmmt hat?\u201d (Pred. 7:13). <\/p><\/blockquote>\n<p>In anderen Worten: Welcher Mensch kann die Fehler und Unvollkommenheiten, die Gott zul\u00e4\u00dft, beseitigen? Niemand, denn es liegt nicht nur Sinn und Zweck in allem, was der H\u00f6chste selbst tut, sondern auch in anderen Dingen, die er geschehen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>    Deshalb empfiehlt Salomo: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cAn einem guten Tag zeige, da\u00df du guter Dinge bist, und an einem Ungl\u00fcckstag sieh, da\u00df der wahre Gott auch diesen genauso wie jenen gemacht hat, zu dem Zweck, da\u00df der Mensch nach ihnen \u00fcberhaupt nichts herausfinden kann\u201d (Pred. 7:14).<\/p><\/blockquote>\n<p> Gem\u00e4\u00df diesem Rat sollte man f\u00fcr einen Tag, an dem alles gutgeht, dankbar sein und sollte dies dadurch zeigen, da\u00df man g\u00fctig, gro\u00dfz\u00fcgig und freundlich ist und in seinen Worten und Handlungen Freude zum Ausdruck bringt. Man sollte einen guten Tag als ein Geschenk Gottes ansehen. Was aber, wenn ein Tag Unheil und Schwierigkeiten bringt? Man tut gut daran, zu \u2018sehen\u2019 oder anzuerkennen, da\u00df Gott das Unheil zugelassen hat. Weshalb? Salomo sagt: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cZu dem Zweck, da\u00df der Mensch nach ihnen \u00fcberhaupt nichts herausfinden kann.\u201d<\/p><\/blockquote>\n<p>    Der Umstand, da\u00df Gott uns sowohl Freuden als auch Schwierigkeiten erleben l\u00e4\u00dft, bietet uns nicht nur Gelegenheit, Ausharren zu entwickeln, sondern sollte uns auch, wie Salomo sagt, nachdr\u00fccklich vor Augen f\u00fchren, da\u00df wir nicht voraussagen k\u00f6nnen, was die Zukunft bringen wird. Es gibt keine Ausnahmen; Unheil kann sowohl \u00fcber die Gerechten als auch \u00fcber die B\u00f6sen kommen. Ja, gerechte Menschen m\u00f6gen leiden, w\u00e4hrend es b\u00f6sen Menschen anscheinend gutgeht. Salomo sagt weiter: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cAlles habe ich w\u00e4hrend meiner nichtigen Tage gesehen. Da ist der Gerechte, der in seiner Gerechtigkeit umkommt, und da ist der B\u00f6se, der in seiner Schlechtigkeit lange besteht\u201d (Pred. 7:15).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Dieser Umstand beunruhigt nat\u00fcrlich viele Menschen. Sie sind sogar zornig auf den H\u00f6chsten. Doch so weit sollte man es nicht kommen lassen. Wir sollten statt dessen auf Gott vertrauen und daran denken, da\u00df er ein Gott der Liebe ist (1. Joh. 4:8). Was er zul\u00e4\u00dft, wird nie zum dauernden Schaden einer Person f\u00fchren. Die Tatsache, da\u00df sowohl Gutes als auch B\u00f6ses \u00fcber uns kommen kann, sollte uns erkennen helfen, wie wichtig es ist, uns nicht auf uns selbst, sondern auf Gott zu verlassen. Wir m\u00f6gen jetzt zwar gewisse Dinge nicht verstehen, doch d\u00fcrfen wir davon \u00fcberzeugt sein, da\u00df alles, was Gott zugelassen hat, wenn es vor\u00fcber ist, schlie\u00dflich f\u00fcr die Betroffenen zum Nutzen gewesen sein wird.<\/p>\n<p>    Der Apostel Petrus machte dies deutlich, als er \u00fcber die Leiden sprach, die zu seiner Zeit \u00fcber seine Glaubensbr\u00fcder gekommen waren: \u201cGeliebte, la\u00dft euch das, was unter euch brennt und was euch als Pr\u00fcfung widerf\u00e4hrt, nicht befremden, als ob euch etwas Befremdendes zusto\u00dfe. Im Gegenteil, freut euch weiterhin, insofern ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, damit ihr euch auch w\u00e4hrend der Offenbarung seiner Herrlichkeit mit Frohlocken freuen k\u00f6nnt. Wenn ihr um des Namens Christi willen geschm\u00e4ht werdet, seid ihr gl\u00fccklich, weil der Geist der Herrlichkeit, ja der Geist Gottes, auf euch ruht\u201d (1. Petr. 4:12-14). \u201cAber nachdem ihr eine kleine Weile gelitten habt, wird der Gott aller unverdienten G\u00fcte, der euch zu seiner ewigen Herrlichkeit in Gemeinschaft mit Christus berufen hat, eure Schulung selbst beenden, er wird euch befestigen, er wird euch st\u00e4rken\u201d (1. Petr. 5:10).<\/p>\n<p>    <strong>Warum man Extreme meiden sollte<\/strong><\/p>\n<p>    Unvollkommene Menschen k\u00f6nnen sehr leicht das Gleichgewicht verlieren und extreme Ansichten vertreten. K\u00f6nig Salomo gab daher den Rat: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cWerde nicht allzu gerecht, noch zeige dich \u00fcberm\u00e4\u00dfig weise. Warum solltest du Verw\u00fcstung \u00fcber dich bringen? Sei nicht allzu b\u00f6se, noch werde t\u00f6richt. Warum solltest du sterben, wenn deine Zeit nicht da ist? Es ist besser, da\u00df du das eine erfassest, aber auch vom anderen ziehe deine Hand nicht zur\u00fcck; denn wer Gott f\u00fcrchtet, wird bei alledem frei ausgehen\u201d (Pred. 7:16-18).\n<\/p><\/blockquote>\n<p>    Wer allzu gerecht ist, sorgt sich meist \u00fcberm\u00e4\u00dfig um geringf\u00fcgige Dinge. Er macht zum Beispiel eine gro\u00dfe Streitfrage aus einer rein menschlichen Verfahrens- oder Handlungsweise, aus Dingen, \u00fcber die die Bibel nichts sagt. Wenn er sieht, wie jemand etwas Gutes tut oder vielleicht Barmherzigkeit erweist, mag er einen Einwand erheben, weil eine gewisse \u201cForm\u201d nicht gewahrt worden ist. Er gleicht weitgehend den Pharis\u00e4ern, die sich nicht \u00fcber die wunderbare Erleichterung freuten, die Jesus am Sabbat Bedr\u00fcckten verschaffte, sondern dar\u00fcber zornig wurden und schlu\u00dffolgerten, der Sohn Gottes habe das Gesetz \u00fcbertreten, indem er an jenem Tag Heilungen vorgenommen habe (Mark. 3:1-6; Luk. 14:1-6). Personen, die allzu gerecht sind, bedenken h\u00e4ufig nicht, was barmherzig, liebevoll oder hilfreich w\u00e4re. Sie gehen in der Anwendung von Regeln bis zum \u00c4u\u00dfersten. Wenn ihrer Meinung nach eine Regel verletzt worden ist, ziehen sie keine anderen Faktoren in Betracht. (Vergleiche Matth\u00e4us 12:2-7; 23:23; R\u00f6mer 14:1-4, 10).<\/p>\n<p>    Personen, die allzu gerecht sind, m\u00f6gen in der Selbstverleugnung so weit gehen, da\u00df sie ihre Gesundheit sch\u00e4digen. Sie handeln im Widerspruch zu dem vern\u00fcnftigen Rat aus Kolosser 2:20-23: \u201cWarum unterwerft ihr euch, als lebtet ihr in der Welt, weiterhin den Verordnungen: ,Fasse nicht an noch koste, noch ber\u00fchre\u2019 in bezug auf Dinge, die alle dadurch, da\u00df sie verbraucht werden, zur Vernichtung bestimmt sind, gem\u00e4\u00df den Geboten und Lehren von Menschen? Gerade diese Dinge besitzen zwar einen Schein von Weisheit in einer selbstauferlegten Form der Anbetung und Scheindemut, einer strengen Behandlung des Leibes; aber sie sind von keinem Wert im Kampf gegen die Befriedigung des Fleisches.\u201d<\/p>\n<p>    Wer allzu gerecht ist, l\u00e4uft tats\u00e4chlich Gefahr, wie Salomo sagt, \u2018Verw\u00fcstung \u00fcber sich zu bringen\u2019. Er mag sich durch Unbesonnenheit, Eifer oder \u00fcbertriebene Selbstverleugnung physisch, geistig oder seelisch zugrunde richten. Und was noch schlimmer ist: Eine lieblose Einstellung kann ihn Gottes Gunst und Segen kosten.<\/p>\n<p>    Dann gibt es nach den Worten Salomos den Menschen, der \u2018sich \u00fcberm\u00e4\u00dfig weise zeigt\u2019 und versucht, andere durch seine Weisheit zu beeindrucken. Er schwingt sich zum Kritiker auf und erweckt den Eindruck, er verf\u00fcge \u00fcber ein besseres Verst\u00e4ndnis als alle anderen. Weil er eine hohe Meinung von seinen F\u00e4higkeiten hat, mischt er sich h\u00e4ufig in Angelegenheiten anderer Leute ein und bietet unaufgefordert L\u00f6sungen f\u00fcr ihre Probleme an. Mit der Zeit entfremdet er sich anderen, und man mag alles m\u00f6gliche tun, um ihn zu meiden. Au\u00dferdem zeigt es sich vielleicht mit der Zeit, da\u00df sein Rat nicht allzu gut war, und man mag ihn beschuldigen, unn\u00f6tigerweise Schwierigkeiten verursacht zu haben.<\/p>\n<p>    Damit jemand nicht ins andere Extrem f\u00e4llt, indem er Gerechtigkeit und Weisheit nicht mehr im rechten Licht sieht, warnt Salomo auch davor, \u2018allzu b\u00f6se zu werden\u2019. Wir alle m\u00fcssen selbstverst\u00e4ndlich zugeben, da\u00df die Unvollkommenheit eine Realit\u00e4t ist. Der Apostel Johannes schrieb: \u201cWenn wir erkl\u00e4ren: ,Wir haben keine S\u00fcnde\u2019, f\u00fchren wir uns selbst irre und die Wahrheit ist nicht in uns\u201d (1. Joh. 1:8). Deshalb m\u00fcssen wir uns damit abfinden, da\u00df wir in vieler Hinsicht s\u00fcndigen. Doch man sollte dar\u00fcber wachen, da\u00df man nicht leicht \u00fcber einen Fehler hinweggeht und sich mit den Worten entschuldigt: \u201cSchlie\u00dflich bin ich ja ein S\u00fcnder.\u201d W\u00e4hrend man sich des Lebens erfreut, sollte man dar\u00fcber wachen, nicht alle Z\u00fcgel fallen zu lassen. Wer denkt, er sei \u00fcber das Gesetz und \u00fcber Zurechtweisung erhaben, handelt wie ein Tor und beschw\u00f6rt Unheil herauf. Wenn jemand z\u00fcgellos handelt, mag er schwerwiegende Probleme bekommen und sogar fr\u00fchzeitig sterben.<\/p>\n<p>    Wie kann man solche Extreme meiden? Man mu\u00df Gottesfurcht, eine Ehrfurcht vor dem Sch\u00f6pfer, haben. Diese Furcht h\u00e4lt einen davon zur\u00fcck zu s\u00fcndigen und veranla\u00dft einen, eine ausgeglichene Lebensweise zu pflegen und Extreme zu meiden. Wer Gott f\u00fcrchtet, bem\u00fcht sich, gerecht und weise zu sein, doch h\u00e4lt er sich davon zur\u00fcck, allzu gewissenhaft zu sein und Weisheit zur Schau zu stellen. Weil er das Leben auf vern\u00fcnftige Weise genie\u00dft, mag er sogar von Extremisten als ein S\u00fcnder verurteilt werden wie Jesus Christus, den man zu Unrecht als einen S\u00e4ufer und Fresser bezeichnete (Matth. 11:19).<\/p>\n<p>    In Wirklichkeit aber achtet ein solch gewissenhafter, ausgeglichener Mensch streng auf seinen Wandel und treibt nicht S\u00fcnde. Ein gottesf\u00fcrchtiger Mensch bleibt von den Problemen und Schwierigkeiten derer verschont, die die g\u00f6ttliche Richtschnur au\u00dfer acht lassen, (1.) \u2018nicht allzu gerecht zu werden und sich nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig weise zu zeigen\u2019 und (2.) \u2018nicht allzu b\u00f6se zu werden\u2019. Auf diese Weise \u2018erfa\u00dft er\u2019, wie Salomo empfiehlt, \u2018das eine, aber zieht auch seine Hand nicht vom anderen zur\u00fcck\u2019. Er erfa\u00dft Gerechtigkeit, ohne so genau zu sein, da\u00df er unm\u00f6gliche Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr sich und andere aufstellt oder sich vern\u00fcnftiges Vergn\u00fcgen im Leben vorenth\u00e4lt.<\/p>\n<p>    <strong>Sei nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig darum besorgt, was die Menschen sagen<\/strong><\/p>\n<p>    Mitunter mag man sich fragen: Was sagen andere \u00fcber mich? M\u00f6gen sie mich wirklich oder nicht? Wenn man sich solche Fragen stellt, sollte man vorsichtig sein. Der Weise r\u00e4t uns: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cGib nicht dein Herz all den Worten hin, die die Menschen reden m\u00f6gen, damit du deinen Knecht nicht \u00dcbles auf dich herabrufen h\u00f6rest. Denn dein eigenes Herz wei\u00df wohl, sogar von vielen Malen, da\u00df du, ja du, \u00dcbles auf andere herabgerufen hast\u201d (Pred. 7:21, 22).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Es ist unvern\u00fcnftig, allzusehr darum besorgt zu sein, was die Menschen sagen, und sich ihre Worte allzusehr zu Herzen zu nehmen. Die Menschen sind unvollkommen, und deshalb m\u00f6gen sie \u00fcber Freunde und Bekannte etwas sagen, was keineswegs schmeichelhaft f\u00fcr sie ist. Salomo beobachtete, da\u00df ein Diener, der seinem Herrn gegen\u00fcber eigentlich loyal sein sollte, ver\u00e4rgert sein und B\u00f6ses auf ihn herabrufen mag. Man darf also nicht jede Bemerkung ernst nehmen und sich dadurch beunruhigen lassen. Andererseits kann durch au\u00dfergew\u00f6hnlich vorteilhafte Worte bei jemandem aber auch der Stolz gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>    Wenn man daher auf die \u00c4u\u00dferungen anderer achtet, sollte man auch seine eigenen Worte in Betracht ziehen. Salomo bemerkte, da\u00df man selbst oftmals Schlechtes \u00fcber andere gesagt hat, ohne damit eine b\u00f6swillige Absicht zu verfolgen. Warum sollte man sich also \u00fcber die \u00c4u\u00dferungen anderer aufregen, indem man ihre Worte zu ernst nimmt? Warum sollte man sich \u00fcberm\u00e4\u00dfig f\u00fcr die \u00c4u\u00dferungen anderer interessieren? Man k\u00f6nnte durch die \u00c4u\u00dferungen anderer, seien sie g\u00fcnstig oder ung\u00fcnstig, aus dem Gleichgewicht gebracht werden, falls man sie zu ernst nimmt.<\/p>\n<p>    Obwohl sich Salomo eingehend mit den Angelegenheiten der Menschen besch\u00e4ftigte, erkannte er, da\u00df es ihm nicht m\u00f6glich war, alles zu verstehen. Er sagte: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cAll dies habe ich mit Weisheit erprobt. Ich sprach: ,Ich will weise werden.\u2019 Aber sie war fern von mir\u201d (Pred. 7:23). <\/p><\/blockquote>\n<p>Salomo erprobte die Grunds\u00e4tze, die er als Ergebnis seines ausgiebigen Forschens aufgestellt hatte. Er gebrauchte seine Weisheit, um diese Grunds\u00e4tze auszuwerten, und stellte mit Genugtuung fest, da\u00df sie stimmten und vern\u00fcnftig waren. Er hatte die Nichtigkeit und Leere einer materialistischen Lebensweise erkannt, bei der der Sch\u00f6pfer au\u00dfer acht gelassen wird. Aber Salomo war sich dar\u00fcber im klaren, da\u00df er im absoluten Sinne weit davon entfernt war, weise zu sein, und das, obwohl er wirklich den Wunsch hatte, Einsicht zu erlangen, was aus seinen entschlossenen Worten hervorgeht:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cIch will weise werden.\u201d Obwohl er \u00fcber au\u00dfergew\u00f6hnliche Weisheit verf\u00fcgte, konnte er vieles nicht ergr\u00fcnden. Er sagte weiter: \u201cWas geworden ist, ist weit weg und \u00fcberaus tief. Wer kann es herausfinden?\u201d (Pred. 7:24). <\/p><\/blockquote>\n<p>Offensichtlich bezogen sich diese Worte Salomos auf Gottes Handeln, seine Werke und Vors\u00e4tze. (Vergleiche R\u00f6mer 11:33, 34.)<\/p>\n<p>    <strong>Der Zustand der Menschheit<\/strong><\/p>\n<p>    Salomo erkannte die Gr\u00f6\u00dfe und Vielfalt der Werke Gottes und wandte sich erneut den Angelegenheiten der Menschen zu. Er schreibt: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cIch selbst wandte mich um, ja mein Herz tat es, um zu erkennen und zu erforschen und nach Weisheit und dem Grund der Dinge zu suchen und um \u00fcber die Bosheit der Unvernunft und die Torheit des Wahnsinns Bescheid zu wissen; und ich fand dies heraus: Bitterer als den Tod fand ich das Weib, das selbst gleich Fangnetzen ist und dessen Herz Schleppnetze und dessen H\u00e4nde Fesseln sind. Man ist gut vor dem wahren Gott, wenn man ihr entrinnt, aber man s\u00fcndigt, wenn man von ihr gefangen wird\u201d (Pred. 7:25, 26).\n<\/p><\/blockquote>\n<p>    Beachten wir, da\u00df sich Salomo aufgrund seines ganzherzigen Nachforschens veranla\u00dft sieht, eine b\u00f6se Frau, eine Prostituierte, als das Schlechteste hinzustellen, mit dem ein Mann zu tun haben k\u00f6nnte. Er vergleicht ihre Lockmittel mit \u201cSchleppnetzen\u201d und \u201cFesseln\u201d. Ein Mann, der sich von einer solchen Frau verf\u00fchren l\u00e4\u00dft, mag etwas erleben, was bitterer ist als der Tod; vielleicht zieht er sich eine widerliche Geschlechtskrankheit zu oder ruiniert seine Familie, falls er verheiratet ist. Noch bedeutender ist jedoch der Umstand, da\u00df er sein Verh\u00e4ltnis zu Jehova Gott gef\u00e4hrdet, wenn er sich mit einer Prostituierten einl\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>    Die Tatsache, da\u00df Salomo mit solchem Nachdruck vor den Lockmitteln einer schlechten Frau warnt, legt die Vermutung nahe, da\u00df damals unter Frauen ein sehr niedriges sittliches Niveau herrschte. Das mag auf fremdl\u00e4ndischen Einflu\u00df und eine Neigung zur Baalsanbetung zur\u00fcckzuf\u00fchren gewesen sein, einem Fruchtbarkeitskult, den Salomo sp\u00e4ter f\u00f6rderte, weil er seinen ausl\u00e4ndischen Frauen gefallen wollte (1. K\u00f6. 11:3-8). Vor diesem Hintergrund m\u00f6gen die weiteren Worte Salomos verst\u00e4ndlich erscheinen:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cSiehe! Dies habe ich gefunden, . . . eins nach dem andern genommen, um das Endergebnis zu finden, da\u00df meine Seele fortw\u00e4hrend suchte, ich aber nicht gefunden habe. E i n e n Mann aus tausend habe ich gefunden, aber eine Frau habe ich unter all diesen nicht gefunden\u201d (Pred. 7:27, 28).\n<\/p><\/blockquote>\n<p>    Salomo kam zu der Erkenntnis, da\u00df ein rechtschaffener Mann schwer zu finden war. Es mochte einen unter tausend geben. Doch gest\u00fctzt auf seine Erfahrungen mit vielen Frauen und Nebenfrauen sowie auf seine Beobachtungen anderer Frauen, kam Salomo zu dem Schlu\u00df, da\u00df eine ideale Frau damals noch seltener war. Das hei\u00dft nicht, da\u00df es keine vortrefflichen Frauen gab, sondern da\u00df, insgesamt gesehen, nur wenige vorbildliche Frauen zu finden waren. Ein Mann, der eine gute Frau gefunden hatte, war tats\u00e4chlich gesegnet. Passenderweise hei\u00dft es in den Spr\u00fcchen: \u201cEine t\u00fcchtige Ehefrau, wer kann sie finden? Ihr Wert geht weit \u00fcber den von Korallen\u201d (Spr. 31:10). \u201cHat jemand eine gute Ehefrau gefunden? Er hat Gutes gefunden\u201d (Spr. 18:22).<\/p>\n<p>    Der Umstand, da\u00df rechtschaffene M\u00e4nner und Frauen schwer zu finden waren, konnte jedoch nicht Gott zur Last gelegt werden. Salomo erkannte dies mit den Worten an: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDer wahre Gott [hat] den Menschen rechtschaffen gemacht . . ., sie selbst aber haben viele Pl\u00e4ne gesucht\u201d (Pred. 7:29). <\/p><\/blockquote>\n<p>Statt an den gerechten Ma\u00dfst\u00e4ben Gottes festzuhalten, haben es sich die meisten M\u00e4nner und Frauen zu ihrem Schaden vors\u00e4tzlich erw\u00e4hlt, nach ihren eigenen Pl\u00e4nen, Wahlspr\u00fcchen und Methoden zu handeln. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle Wachtturm 15.September 1977 Was wollte der Weise damit sagen? Der Wert eines guten Namens Ein guter Name oder ein guter Ruf ist etwas Wertvolles, was es verdient, gesch\u00fctzt zu werden. 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