
{"id":2344,"date":"2011-06-14T19:26:11","date_gmt":"2011-06-14T18:26:11","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2344"},"modified":"2011-06-14T19:26:11","modified_gmt":"2011-06-14T18:26:11","slug":"eine-bestimmte-zeit-fur-alles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2344","title":{"rendered":"&#8222;Eine bestimmte Zeit f\u00fcr alles&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u2018Eine bestimmte Zeit f\u00fcr alles\u2019<\/strong><\/p>\n<p>K\u00f6nig Salomo beobachtete, da\u00df auf der Erde alles bestimmten Kreisl\u00e4ufen und Ver\u00e4nderungen unterworfen ist. Wie f\u00fcr eine schwangere Frau die Zeit zum Geb\u00e4ren heranr\u00fcckt, so kommt schlie\u00dflich die Zeit, da hohes Alter oder Krankheit dem Leben ein Ende setzt. Wie es eine Zeit zur Geburt und zum Sterben gibt, so gibt es <\/p>\n<blockquote><p>\u2018eine Zeit zum Pflanzen und Ausrei\u00dfen, zum T\u00f6ten und Heilen, zum Abbrechen und Bauen, zum Weinen und Lachen, zum Schweigen und Reden, zum Lieben und Hassen und eine Zeit f\u00fcr Krieg und Frieden\u2019 (Pred. 3:1-8).<\/p><\/blockquote>\n<p>Oft wird die Zeit f\u00fcr solche Dinge durch Umst\u00e4nde herbeigef\u00fchrt, auf die der Mensch keinen Einflu\u00df hat. Deshalb wirft Salomo, nachdem er diese Dinge erw\u00e4hnt hat, zu Recht die Frage auf: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cWelchen Vorteil gibt es f\u00fcr den T\u00e4tigen in dem, woran er hart arbeitet?\u201d (Pred. 3:9). <\/p><\/blockquote>\n<p>Ja, w\u00e4re es in Anbetracht der Tatsache, da\u00df im Leben eines Menschen bedeutende Dinge geschehen, auf die er keinen Einflu\u00df hat, weise, zu versuchen, nur an harter Arbeit Freude zu finden? Wegen der Unsicherheiten des Lebens kann jemandes ganze Arbeit und sein Bem\u00fchen, ein Ziel in materieller Hinsicht zu erreichen, schnell zunichte werden (Matth. 6:27).<\/p>\n<p>Salomo sagt weiter:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cIch habe die Besch\u00e4ftigung gesehen, die Gott den Menschens\u00f6hnen gegeben hat, mit der sie besch\u00e4ftigt sein sollen\u201d (Pred. 3:10). <\/p><\/blockquote>\n<p>Er konnte von sich sagen, er habe das \u201cgesehen\u201d, weil er selbst die Besch\u00e4ftigung des Menschen gr\u00fcndlich untersucht hatte. Zu welchem Ergebnis kam Salomo, gest\u00fctzt auf seine scharfe Beobachtung, hinsichtlich des Rahmens, innerhalb dessen der Mensch seine T\u00e4tigkeiten auszuf\u00fchren hat? Wir lesen: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cAlles hat er [Gott] sch\u00f6n gemacht zu seiner Zeit\u201d (Pred. 3:11).<\/p><\/blockquote>\n<p>Im Einklang damit schreibt Salomo gem\u00e4\u00df Prediger 7:29: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cSiehe! Nur dies habe ich gefunden, da\u00df der wahre Gott den Menschen rechtschaffen gemacht hat.\u201d <\/p><\/blockquote>\n<p>Das geschah zu einer passenden Zeit innerhalb des Sch\u00f6pfungsprogramms Gottes, als er den ersten vollkommenen Menschen erschuf. Diesem Menschen, Adam, gab Gott eine Frau, Eva, die die Vollkommenheit weiblicher Sch\u00f6nheit war, viel h\u00fcbscher als die drei ber\u00fchmten T\u00f6chter Hiobs (Hiob 42:15). Mit der Eheschlie\u00dfung zwischen Adam und Eva im herrlichen Edenparadies ging Gottes sechster Sch\u00f6pfungstag zu Ende, und \u201cGott [sah] alles, was er gemacht hatte, und siehe! es war sehr gut\u201d (1. Mose 1:31).<\/p>\n<p>Gott stellte den irdischen Eltern der Menschheit im Edenparadies ein gl\u00fcckliches Leben in Vollkommenheit bis auf \u201cunabsehbare Zeit\u201d in Aussicht. Er stellte ihnen eine ewige Zukunft in Aussicht unter der Voraussetzung, da\u00df sie ihm st\u00e4ndig und uneingeschr\u00e4nkt gehorchen w\u00fcrden. Auf diese Weise \u2018legte er dem Menschen die unabsehbare Zeit ins Herz\u2019 (Pred. 3:11; 1. Mose 2:16 bis 3:3). Nachdem dieses erste Menschenpaar auf Veranlassung Satans, des Teufels, im Ungehorsam gegen\u00fcber ihrem Sch\u00f6pfer begonnen hatte, viele eigene Pl\u00e4ne auszusuchen, tat ihr Sch\u00f6pfer zu einer sehr kritischen Zeit sozusagen etwas \u201cSch\u00f6nes\u201d, denn er gab die Verhei\u00dfung, einen Samen hervorzubringen, der zur Rechtfertigung Gottes und zum Segen der ganzen Menschheit den Kopf der gro\u00dfen Schlange zermalmen w\u00fcrde (1. Mose 3:15). Dieser kostbare Same sollte irgendwann in der Zukunft hervorgebracht werden. Daher blickten M\u00e4nner und Frauen, die an Gottes Verhei\u00dfung glaubten, erwartungsvoll nach dem Kommen des verhei\u00dfenen Samens aus und nach den Segnungen, die ihnen durch diesen Samen zuflie\u00dfen sollten. Auf diese Weise hielt Gott ihnen eine leuchtende Zukunft vor Augen, etwas, wof\u00fcr zu leben es sich lohnte, ganz gleich, wie weit es in der Zukunft liegen mochte.<\/p>\n<p>Nachdem Gott Noah und dessen Familie in der weltweiten Flut am Leben erhalten hatte, stellte er der Menschheit eine gerechte Zukunft in Aussicht und versch\u00f6nerte gewisserma\u00dfen seinen den Frieden f\u00f6rdernden Bund durch einen pr\u00e4chtigen Regenbogen. Zu seiner Zeit und seinem Vorsatz entsprechend, schlo\u00df Gott danach seinen Bund mit Abraham, gem\u00e4\u00df dem sich alle Familien und Nationen durch seinen Samen segnen sollten. Das war eine Best\u00e4tigung der in Eden gegebenen Verhei\u00dfung hinsichtlich des Samens des \u201cWeibes\u201d Gottes.<\/p>\n<p>Zur bestimmten Zeit ging aus der Geschlechtslinie Abrahams, die zum verhei\u00dfenen Samen hinf\u00fchrte, David hervor, der K\u00f6nig Israels in Jerusalem. Gott grenzte dann die Abstammungslinie, die zum verhei\u00dfenen Samen f\u00fchren sollte, weiter ein und tat gewisserma\u00dfen etwas \u201cSch\u00f6nes\u201d, indem er mit dem treuen David einen Bund f\u00fcr ein ewiges K\u00f6nigreich in seiner Geschlechtslinie schlo\u00df. Gott w\u00e4hlte Davids Sohn Salomo zu seinem unmittelbaren Nachfolger aus, der den Tempel Jehovas in Jerusalem baute. W\u00e4hrend der friedevollen Herrschaft Salomos wohnten \u201cJuda und Israel . . . fortw\u00e4hrend in Sicherheit, ein jeder unter seinem eigenen Weinstock und unter seinem eigenen Feigenbaum, von Dan bis Beer-Scheba\u201d (1. K\u00f6. 4:25). Mit gutem Grund konnte Salomo schreiben: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cSiehe! Das Beste, das ich selbst gesehen habe, das sch\u00f6n ist, ist, da\u00df einer esse und trinke und Gutes sehe f\u00fcr all seine harte Arbeit, womit er hart arbeitet unter der Sonne w\u00e4hrend der Zahl der Tage seines Lebens, die der wahre Gott ihm gegeben hat, denn das ist sein Teil\u201d (Pred. 5:18).\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn wir die \u201csch\u00f6nen\u201d Dinge ber\u00fccksichtigen, die Gott zu der f\u00fcr sie passenden Zeit gemacht hat, k\u00f6nnen wir verstehen, wie zutreffend Salomos weitere Worte \u00fcber Jehova sind: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cAuch die unabsehbare Zeit hat er in ihr Herz [das Herz der Menschens\u00f6hne] gelegt, damit der Mensch das Werk nie herausfinde, das der wahre Gott gemacht hat vom Anfang bis zum Ende\u201d (Pred. 3:11). <\/p><\/blockquote>\n<p>Zur entsprechenden Zeit sandte Gott den gr\u00f6\u00dferen Salomo, das Hauptglied des verhei\u00dfenen Samens, Jesus Christus, aus. Und Gott gebrauchte diesen Messias, um den Menschens\u00f6hnen \u201cauch die unabsehbare Zeit\u201d ins Herz zu legen. Dieser Sohn Gottes verk\u00fcndigte das messianische K\u00f6nigreich, das herrlicher sein soll als das K\u00f6nigreich Salomos und unter dem die gehorsamen Menschens\u00f6hne Leben bis in Ewigkeit, ja ewiges Leben erlangen k\u00f6nnten. Dieses K\u00f6nigreich wird eines der sch\u00f6nsten \u201cWerke\u201d Gottes sein. Das ewige Leben wird nicht langweilig sein, denn dieses K\u00f6nigreich wird den Weg in endlose Zeitalter bereiten, in denen die erl\u00f6ste Menschheit weitere Werke, die Gott hervorbringen wird, erforschen wird, ohne jemals damit fertig zu werden. Aber wir k\u00f6nnen \u00fcberzeugt sein, da\u00df jedes dieser jetzt noch nicht geoffenbarten Werke \u201csch\u00f6n . . . zu seiner Zeit\u201d sein wird. Welch wunderbare Zukunft steht der Menschheit also noch in Aussicht!<\/p>\n<p><strong>Erfreue dich an dem, wof\u00fcr Gott sorgt<\/strong><\/p>\n<p>Was ist daher ratsam zu tun? Salomo empfiehlt, sich auf vern\u00fcnftige Weise des Lebens zu erfreuen, Gutes aus seiner harten Arbeit zu sehen, statt sich vergeblich zu bem\u00fchen, das zu ver\u00e4ndern, wof\u00fcr Gott gesorgt hat. Salomos weitere Worte lauten: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cIch habe erkannt, da\u00df es nichts Besseres f\u00fcr sie gibt, als sich zu freuen und zeitlebens Gutes zu tun, und auch, da\u00df jeder Mensch essen und in der Tat trinken und Gutes sehen sollte f\u00fcr all seine harte Arbeit. Es ist die Gabe Gottes. Ich habe erkannt, da\u00df alles, was der wahre Gott macht, auf unabsehbare Zeit w\u00e4hren wird. Es ist nichts hinzuzuf\u00fcgen, und nichts ist davon hinwegzunehmen; sondern der wahre Gott selbst hat es gemacht, damit die Menschen sich seinetwegen f\u00fcrchten m\u00f6gen\u201d (Pred. 3:12-14; 5:18).<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Angelegenheiten der Menschen, auch die Geburt und der Tod, spielen sich innerhalb eines durch Menschen unab\u00e4nderlichen Rahmens ab. Solange es dem Vorsatz Gottes dient, wird sich daran nichts \u00e4ndern. Somit sagte Salomo offensichtlich im Hinblick darauf, da\u00df es \u2018f\u00fcr alles unter dem Himmel eine bestimmte Zeit gibt\u2019: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cIch habe erkannt, da\u00df alles, was der wahre Gott macht, auf unabsehbare Zeit w\u00e4hren wird\u201d (Pred. 3:14). <\/p><\/blockquote>\n<p>Der Mensch kann einfach nichts an den Verh\u00e4ltnissen \u00e4ndern, die gem\u00e4\u00df Gottes Zulassung oder \u00dcberwaltung auf der Erde bestehen. Der m\u00e4chtige K\u00f6nig Nebukadnezar wurde zu der Einsicht gezwungen: \u201cAlle Bewohner der Erde werden als blo\u00dfes Nichts geachtet, und er tut nach seinem eigenen Willen inmitten des Heeres der Himmel und der Bewohner der Erde. Und es existiert keiner, der seiner Hand wehren oder der zu ihm sprechen kann: ,Was hast du getan?\u2019 \u201d (Dan. 4:35). Keine Bem\u00fchung, etwas hinzuzuf\u00fcgen oder wegzunehmen, wird Erfolg haben, da das allgemeine Lebensmuster auf der Erde infolge der Zulassung und des Vorsatzes Gottes bestehenbleibt. Die Tatsache, da\u00df Menschen das volle Ausma\u00df der Werke Gottes in diesem Bereich nicht begreifen k\u00f6nnen, sollte ihnen Furcht oder heilige Scheu einfl\u00f6\u00dfen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig zeigt die menschliche Geschichte, da\u00df in den Vorg\u00e4ngen auf der Erde Kreisl\u00e4ufe auftreten, die sich wiederholen, wie Geburt und Tod, Krieg und Frieden, Lachen und Weinen. Diese sich wiederholenden Kreisl\u00e4ufe verkn\u00fcpfen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander. Daher konnte Salomo sagen:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cWas geworden ist, es war schon gewesen, und was werden soll, hat sich als bereits dazusein erwiesen.\u201d <\/p><\/blockquote>\n<p>Die danach folgenden Worte sind indes nicht so leicht zu verstehen. Salomo sagte:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cDer wahre Gott selbst ist st\u00e4ndig auf der Suche nach dem Verjagten\u201d (Pred. 3:15). <\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Worte m\u00f6gen darauf hinweisen, da\u00df gerechte Menschen oft von den B\u00f6sen verfolgt werden. Gott \u2018sucht\u2019 das Gute f\u00fcr seine Diener, und da er die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft v\u00f6llig unter Kontrolle hat, kann er daf\u00fcr sorgen, da\u00df die B\u00f6sen, die Verfolger, von ihren Fehlern eingeholt werden, und kann den Gerechten Recht verschaffen. Oder es mag bedeuten, da\u00df wir, obwohl die sich wiederholenden Kreisl\u00e4ufe bestehenbleiben und es nichts wirklich Neues gibt, davon \u00fcberzeugt sein k\u00f6nnen, da\u00df Gott trotzdem seinen Vorsatz verwirklichen wird. W\u00e4hrend der Mensch machtlos sein mag, auf gewisse Umst\u00e4nde Einflu\u00df auszu\u00fcben, kann der H\u00f6chste immer daf\u00fcr sorgen, da\u00df sich alles zum Besten seiner gehorsamen Diener auswirkt.<\/p>\n<p>Das ist tr\u00f6stend, denn in dieser unvollkommenen Welt sollte man nicht damit rechnen, da\u00df die Menschen stets Gerechtigkeit walten lassen. Salomo beschrieb die Situation mit den Worten: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cWeiter habe ich unter der Sonne den Ort der Rechtsprechung gesehen, wo Bosheit war, und den Ort der Gerechtigkeit, wo Bosheit war\u201d (Pred. 3:16). <\/p><\/blockquote>\n<p>Mit Recht erwartet man von einem Gericht Gerechtigkeit. Aber es m\u00f6gen Bestechung und Parteilichkeit vorherrschen, weshalb es f\u00fcr viele Personen aussichtslos sein mag, das ihnen zustehende Recht zu erhalten. Wie k\u00f6nnen all diese Ungerechtigkeiten behoben werden? Salomo antwortet: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDer wahre Gott wird sowohl den Gerechten als auch den B\u00f6sen richten, denn es gibt eine Zeit f\u00fcr jede Angelegenheit und hinsichtlich jedes Werkes dort\u201d (Pred. 3:17).<\/p><\/blockquote>\n<p>Statt sich also \u00fcber das aufzuregen, was in der Welt geschieht, wartet ein weiser Mensch geduldig auf Gott, der zu seiner bestimmten Zeit und zum dauernden Nutzen seines treuen Volkes handeln wird (1. Sam. 26:7-10; Ps. 37:12, 13).<\/p>\n<p><strong>\u2018Damit sie sehen, da\u00df sie an sich Tiere sind\u2019<\/strong><\/p>\n<p>Menschen m\u00f6gen auf ihre F\u00e4higkeiten und ihr Wissen stolz sein. Wenn das Leben aber zu Ende geht, sind sie nicht besser daran als vernunftlose Tiere. Der weise K\u00f6nig Salomo machte darauf aufmerksam, als er sagte: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cIch, ja ich, habe in meinem Herzen in Hinsicht auf die Menschens\u00f6hne gesagt, da\u00df der wahre Gott sie auslesen wird, damit sie sehen k\u00f6nnen, da\u00df sie an sich Tiere sind. Denn es gibt eine Zuf\u00e4lligkeit hinsichtlich der Menschens\u00f6hne und eine Zuf\u00e4lligkeit hinsichtlich des Tieres, und dieselbe Zuf\u00e4lligkeit trifft sie. Wie der eine stirbt, so stirbt der andere; und sie alle haben nur e i n e n Geist, so da\u00df es keine \u00dcberlegenheit des Menschen gegen\u00fcber dem Tier gibt, denn alles ist Nichtigkeit. Alle gehen an e i n e n Ort. Sie alle sind aus dem Staub geworden, und sie alle kehren zum Staub zur\u00fcck\u201d (Pred. 3:18-20).<\/p><\/blockquote>\n<p>Unmittelbar bevor Salomo diesen Gedanken erw\u00e4hnte, schrieb er: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDer wahre Gott wird sowohl den Gerechten als auch den B\u00f6sen richten, denn es gibt eine Zeit f\u00fcr jede Angelegenheit und hinsichtlich jedes Werkes dort\u201d (Pred. 3:17). <\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn daher Salomo im Vers 18 sagt, da\u00df Gott Menschen \u201causlesen\u201d wird, mag das bedeuten, da\u00df er ihnen Gelegenheiten einr\u00e4umt und sie Erfahrungen sammeln l\u00e4\u00dft auch in bezug auf Probleme und Unsicherheiten, wodurch sich schlie\u00dflich zeigen wird, ob sie gerecht oder b\u00f6se sind. Die Tatsache, da\u00df das Leben voller Schwierigkeiten und Unsicherheiten ist und schlie\u00dflich im Tode endet, sollte den Menschen vor Augen f\u00fchren, da\u00df sie letzten Endes, soweit es ihre eigene Macht betrifft, Tieren gleichen. Mensch und Tier werden von demselben Geist oder derselben Lebenskraft, die durch die Atmung erhalten bleibt, belebt. Mensch und Tier kehren beim Tod zum leblosen Staub zur\u00fcck (Pred. 9:4-6)<\/p>\n<p>Niemand kann, nur gest\u00fctzt auf menschliche Beobachtungen, die Frage beantworten, die Salomo anschlie\u00dfend aufwirft:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cWer ist es, der den Geist der Menschens\u00f6hne kennt \u2013 ob er aufw\u00e4rts steigt, und den Geist des Tieres \u2013 ob er niederw\u00e4rts zur Erde steigt?\u201d (Pred. 3:21).<\/p><\/blockquote>\n<p>Da der Tod bei Mensch und Tier allem Tun ein Ende setzt, kommt Salomo zu dem Schlu\u00df: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cIch habe gesehen, da\u00df es nichts Besseres gibt, als da\u00df der Mensch sich in seinen Werken freuen sollte, denn das ist sein Teil; denn wer wird ihn dahin bringen, das anzuschauen, was nach ihm sein wird?\u201d (Pred. 3:22). <\/p><\/blockquote>\n<p>Die Weisheit gebietet, da\u00df jemand an seiner harten Arbeit gesunde Freude findet. Wenn er tot ist, hat er keinen Anteil mehr an menschlichem Tun. Als Leichnam kann er nicht einmal beobachten, was unter den Menschen vorgeht (Pred. 9:5, 10).<\/p>\n<p>Der Gedanke daran, da\u00df jemand durch den Tod wie ein vernunftloses Tier zur Nichtigkeit wird, sollte ern\u00fcchternd auf uns wirken. Es sollte uns daran erinnern, wie wichtig es ist, trotz Ungewi\u00dfheiten und Problemen aus unserem Leben das Beste zu machen. Es sollte uns veranlassen, uns Gott zuzuwenden und anzuerkennen, da\u00df es von ihm abh\u00e4ngt, ob wir nach unserem Tod einmal wieder leben werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2018Eine bestimmte Zeit f\u00fcr alles\u2019 K\u00f6nig Salomo beobachtete, da\u00df auf der Erde alles bestimmten Kreisl\u00e4ufen und Ver\u00e4nderungen unterworfen ist. Wie f\u00fcr eine schwangere Frau die Zeit zum Geb\u00e4ren heranr\u00fcckt, so kommt schlie\u00dflich die Zeit, da hohes Alter oder Krankheit dem Leben ein Ende setzt. 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