
{"id":2341,"date":"2011-06-14T19:17:03","date_gmt":"2011-06-14T18:17:03","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2341"},"modified":"2011-06-14T19:17:10","modified_gmt":"2011-06-14T18:17:10","slug":"das-streben-nach-genus-und-kultur-tragt-wenig-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2341","title":{"rendered":"Das Streben nach Genu\u00df und Kultur tr\u00e4gt wenig ein"},"content":{"rendered":"<p>    Quelle Wachtturm vom 15.April 1977<\/p>\n<p>   <strong> <em>Was wollte der Weise damit sagen?<\/em><br \/>\n    Das Streben nach Genu\u00df und Kultur tr\u00e4gt wenig ein<\/strong><\/p>\n<p>    K\u00f6nig Salomo fand, da\u00df das Streben nach weltlicher Weisheit und weltlichem Wissen nicht befriedigt. Deshalb wandte er sich anderen Gebieten des Lebens zu, wie dem Streben nach Genu\u00df und Kultur.<\/p>\n<p>    Fand Salomo im Genu\u00df in der Freude und im Lachen wirklich Befriedigung? Er schrieb: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cIch, ja ich, sprach in meinem Herzen: ,Komm doch nun, ich will dich mit Freude erproben. Auch sieh Gutes.\u2019 Und siehe! auch das war Nichtigkeit. Ich sprach zum Lachen: ,Unsinn!\u2019 und zur Freude: ,Was tut diese?\u2019 \u201d (Pred. 2:1, 2).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Salomo hielt vergeblich bei Fr\u00f6hlichkeit und Lachen nach etwas Lohnendem Ausschau. Genu\u00dfstreben f\u00fchrt nicht zu <strong>wahrem und dauerhaftem Gl\u00fcck<\/strong>. Lachen und sich freuen tr\u00e4gt vielleicht vor\u00fcbergehend dazu bei, da\u00df man seine Probleme vergi\u00dft. Doch die Probleme werden nicht verschwinden, und wenn die Fr\u00f6hlichkeit vor\u00fcber ist, m\u00f6gen sie sich im Gegenteil nur noch drohender auft\u00fcrmen. Zu Recht konnte Salomo vom Lachen als von \u201cUnsinn\u201d sprechen, denn gedankenloses Gel\u00e4chter tr\u00fcbt das klare Denkverm\u00f6gen. Es kann dazu f\u00fchren, da\u00df jemand s<strong>ehr ernste Dinge leichtnimmt und dadurch andere Personen verletzt oder reizt<\/strong>. Die Fr\u00f6hlichkeit oder Art der Freude, die durch die Worte oder Handlungen eines Hofnarren hervorgerufen wird, bedeutet in Wirklichkeit nicht viel. Man kann nicht sagen, da\u00df sie zu einem greifbaren und sinnvollen Ergebnis f\u00fchrt.<\/p>\n<p>    Mit den Ergebnissen des Genusses, der Fr\u00f6hlichkeit und des Lachens unzufrieden, pr\u00fcfte Salomo die Wirkung des Weins. Er sagt weiter: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cIch forschte mit meinem Herzen nach, indem ich mein Fleisch sogar mit Wein erheiterte, w\u00e4hrend ich mein Herz mit Weisheit leitete, sogar um Narrheit zu erfassen, bis ich sehen k\u00f6nnte, was f\u00fcr Gutes es f\u00fcr die Menschens\u00f6hne gab in dem, was sie unter den Himmeln die Zahl der Tage ihres Lebens hindurch taten\u201d (Pred. 2:3). <\/p><\/blockquote>\n<p>Salomo lie\u00df sich beim Genu\u00df des Weins von Weisheit und Vernunft leiten. Er wurde kein Trunkenbold, sondern bewahrte die Selbstbeherrschung. Sein Versuch, \u201cNarrheit zu erfassen\u201d, bedeutete daher nicht, da\u00df er kein vern\u00fcnftiges Ma\u00df einhielt. Er beherrschte sich vielmehr, w\u00e4hrend er die leichtere Seite des Lebens erforschte, und wurde daher nicht ausschweifend und genu\u00dfs\u00fcchtig. Weil Salomo Herr seiner Sinne blieb, konnte er die Ergebnisse, zu denen er kam, richtig beurteilen.<\/p>\n<p>    Was er sonst noch tat, beschrieb er folgenderma\u00dfen: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cIch unternahm gr\u00f6\u00dfere Werke. Ich baute mir H\u00e4user; ich pflanzte mir Weing\u00e4rten. Ich machte mir G\u00e4rten und Parkanlagen, und ich pflanzte darin Fruchtb\u00e4ume von allen Arten. Ich machte mir Wasserteiche, um damit den Wald von sprossenden B\u00e4umen zu bew\u00e4ssern. Ich erwarb Knechte und M\u00e4gde, und ich bekam S\u00f6hne der Hausgenossen. Auch Viehbestand, Rinder und Kleinviehherden erlangte ich in gro\u00dfer Menge, mehr als alle, die vor mir in Jerusalem gewesen waren. Ich h\u00e4ufte mir auch Silber und Gold an und Besitz, wie er K\u00f6nigen und den Gerichtsbezirken eigen ist. Ich verschaffte mir S\u00e4nger und S\u00e4ngerinnen und die Wonnen der Menschens\u00f6hne, eine Dame, ja Damen. Und ich wurde gr\u00f6\u00dfer und nahm zu, mehr als irgend jemand, der vor mir in Jerusalem gewesen war. \u00dcberdies verblieb mir meine eigene Weisheit. Und irgend etwas, was meine Augen forderten, enthielt ich ihnen nicht vor. Ich hielt mein Herz nicht zur\u00fcck von irgendwelcher Art Freude, denn mein Herz war freudig wegen all meiner harten Arbeit, und das wurde mein Teil von all meiner harten Arbeit\u201d (Pred. 2:4-10).\n<\/p><\/blockquote>\n<p>    Als K\u00f6nig verf\u00fcgte Salomo \u00fcber die Mittel, sich alles, was er wollte, leisten zu k\u00f6nnen. In seinem Streben nach zweckm\u00e4\u00dfigen Werken und Kultur \u2013 Architektur, Gartenbau, Landschaftsg\u00e4rtnerei und Musik \u2013 lie\u00df er die Weisheit nicht au\u00dfer acht. Salomo verausgabte sich daher finanziell nicht v\u00f6llig, sondern sammelte noch mehr Gold und Silber. Seine \u2018Weisheit verblieb ihm\u2019 und lenkte seine zahlreichen Unternehmungen. Er fand auch eine gewisse Freude an dem, was er erreichen konnte. Fand aber Salomo bei diesen verschiedenen Bestrebungen wirklich heraus, was im Leben von dauerhaftem Wert ist? Seine Antwort lautet:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cIch, ja ich, wandte mich all meinen Arbeiten zu, die meine H\u00e4nde getan hatten, und der harten Arbeit, die zu vollbringen ich hart gearbeitet hatte, und siehe! alles war Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind, und da war nichts von Vorteil unter der Sonne\u201d (Pred. 2:11). <\/p><\/blockquote>\n<p>Ja selbst bei dem, was man als lohnende Bestrebungen ansehen mag, empfand Salomo ein Gef\u00fchl der Leere und Nichtigkeit. Er wu\u00dfte, da\u00df er sterben w\u00fcrde und da\u00df er keine M\u00f6glichkeit hatte zu erfahren, was aus all seiner harten Arbeit werden w\u00fcrde (Pred. 2:17-19).<\/p>\n<p>    Ja, das Streben nach Genu\u00df und Kultur ist an sich keine Garantie f\u00fcr ein gl\u00fcckliches und zufriedenes Leben. Derjenige, dessen Leben sich darum dreht, mag schlie\u00dflich erkennen, da\u00df sein Leben sehr leer ist und da\u00df er geistige Speise ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>    <strong>Was kannst du im Vergleich zu einem K\u00f6nig tun?<\/strong><\/p>\n<p>    K\u00f6nig Salomo befa\u00dfte sich eingehend mit irdischen Dingen. Er hatte die Zeit, die Mittel und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr eine solch gr\u00fcndliche Untersuchung. Deshalb kann eine Betrachtung der Ergebnisse, zu denen Salomo gelangte und die im Buch Prediger aufgezeichnet sind, von au\u00dfergew\u00f6hnlichem Nutzen sein.<\/p>\n<p>    Wie nutzlos es f\u00fcr andere ist, eine \u00e4hnliche Untersuchung anzustellen, beschreibt der Weise mit den Worten: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cIch, ja ich, wandte mich, um Weisheit und Wahnsinn und Narrheit zu sehen; denn was kann der Erdenmensch tun, der nach dem K\u00f6nig kommt? Das, was die Menschen bereits getan haben\u201d (Pred. 2:12). <\/p><\/blockquote>\n<p>Ja, was kann der Durchschnittsmensch, der bei weitem nicht die Gelegenheiten und Mittel hat wie ein K\u00f6nig, schon tun? Wollte er versuchen, das zu tun, was Salomo tat, so k\u00f6nnte er sich nur mit einigen Gebieten befassen und lediglich das tun, was andere schon getan haben. Er w\u00fcrde nichts Neues hinzulernen, was ihn wirklich befriedigen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>    Zu welchem Ergebnis kommt Salomo? Er f\u00e4hrt fort:<\/p>\n<blockquote><p> \u201cIch sah, ja ich, da\u00df es mehr Vorteile gibt f\u00fcr die Weisheit als f\u00fcr die Narrheit, so, wie es mehr Vorteile gibt f\u00fcr Licht als f\u00fcr Finsternis\u201d (Pred. 2:13). <\/p><\/blockquote>\n<p>Wer Weisheit besitzt, ist sicherlich besser daran als jemand, dem es daran mangelt. Sie bef\u00e4higt ihn, mit den Problemen des Lebens fertig zu werden und seine Kr\u00e4fte und F\u00e4higkeiten sinnvoller einzusetzen, als wenn es ihm an Weisheit und Einsicht fehlen w\u00fcrde. Im Licht kann mehr geleistet werden als in v\u00f6lliger Finsternis.<\/p>\n<blockquote><p> \u201cWas irgendeinen Weisen betrifft\u201d, so schrieb Salomo, \u201cer hat seine Augen in seinem Kopf; aber der Unvern\u00fcnftige wandelt in v\u00f6lliger Finsternis weiter\u201d (Pred. 2:14). <\/p><\/blockquote>\n<p>Ein weiser Mensch h\u00e4lt seine Augen offen. Sie sind in dem Sinne in seinem \u201cKopf\u201d, als sie seinen Verstandeskr\u00e4ften dienen. So kann er eine Sache durchschauen und qu\u00e4lt sich nicht mit sinnlosen Versuchen ab, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Der Unvern\u00fcnftige hingegen ist in Finsternis; seine Augen sind geschlossen und von keinem Wert, wenn es darum geht, herauszufinden, was der richtige Weg ist, den er einschlagen sollte.<\/p>\n<p>    Allerdings bedeutet der Vorteil der Weisheit gegen\u00fcber der Torheit nicht, da\u00df menschliche Weisheit zu echtem Gl\u00fcck und dauernder Zufriedenheit f\u00fchren kann. Das erkannte Salomo anschlie\u00dfend mit den Worten an: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cIch habe erkannt, auch ich, da\u00df es eine Zuf\u00e4lligkeit gibt, die allen widerf\u00e4hrt. Und ich selbst sprach in meinem Herzen: ,Eine Zuf\u00e4lligkeit gleich der des Unvern\u00fcnftigen wird mir widerfahren, ja mir.\u2019 Warum denn war ich, ja ich, damals so \u00fcberaus weise geworden? Und ich sprach in meinem Herzen: ,Auch das ist Nichtigkeit.\u2019 Denn es gibt nicht mehr Erinnerung an den Weisen als an den Unvern\u00fcnftigen auf unabsehbare Zeit. In den Tagen, die bereits kommen, ist jeder gewi\u00dflich vergessen; und wie wird der Weise sterben? Zusammen mit dem Unvern\u00fcnftigen\u201d (Pred. 2:14-16). <\/p><\/blockquote>\n<p>Was den Tod betrifft, ergibt sich also f\u00fcr jemand, der weltliche Weisheit hat, kein erkennbarer Vorteil. Alle seine Werke und T\u00e4tigkeiten werden zu Nichtigkeit. Schlie\u00dflich ger\u00e4t der Tote, ungeachtet wie weise er gewesen sein mag, bei den Lebenden in Vergessenheit.<\/p>\n<p>    Ist aber jemand nicht im Vorteil, wenn er seinen Nachkommen ein Erbe hinterlassen kann, weil er von seinen Mitteln weisen Gebrauch gemacht hat? Auch daf\u00fcr gibt es keine Gew\u00e4hr. Salomo sagt: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cIch ha\u00dfte das Leben, weil die Arbeit, die unter der Sonne getan worden ist, von meinem Standpunkt aus ungl\u00fccklich war, denn alles war Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. Und ich, ja ich, ha\u00dfte all meine harte Arbeit, an der ich hart arbeitete unter der Sonne, die ich f\u00fcr den Menschen zur\u00fccklie\u00dfe, der nach mir da w\u00e4re. Und wer ist da, der wei\u00df, ob er sich, als weise oder t\u00f6richt erweisen wird? Doch wird er die Herrschaft \u00fcbernehmen \u00fcber all meine harte Arbeit, an der ich hart arbeitete und bei der ich Weisheit bekundete unter der Sonne. Auch das ist Nichtigkeit. Und ich selbst wandte mich, mein Herz verzweifeln zu lassen ob all der harten Arbeit, an der ich unter der Sonne hart gearbeitet hatte. Denn da ist der Mensch, dessen harte Arbeit mit Weisheit und mit Erkenntnis und mit T\u00fcchtigkeit getan worden ist, aber einem Menschen, der nicht hart an einer solchen Sache gearbeitet hat, wird der Anteil jenes Menschen gegeben werden. Auch das ist Nichtigkeit und ein gro\u00dfes Ungl\u00fcck\u201d (Pred. 2:17-21).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Niemand wei\u00df, was mit dem Erbe, das er hinterl\u00e4\u00dft, geschehen wird. Diejenigen, die das Erbe erhalten, m\u00f6gen dessen Wert nicht sch\u00e4tzen und bald alles verschwenden, weil sie nicht hart daf\u00fcr gearbeitet haben. Von welchem Nutzen w\u00e4re dann all die harte Arbeit gewesen, die zum Erwerb von Besitz erforderlich war? Noch schlimmer ist die Situation, wenn der hart Arbeitende viel Schmerz und Verdru\u00df hatte und wegen all seiner Sorgen und seines Verdrusses nachts keinen Schlaf fand. Salomo bringt dies mit den Worten zum Ausdruck: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDenn was bekommt ein Mensch schlie\u00dflich f\u00fcr all seine harte Arbeit und f\u00fcr das Streben seines Herzens, womit er hart arbeitet unter der Sonne? Denn alle seine Tage bedeutet seine Besch\u00e4ftigung Schmerzen und Verdru\u00df, auch w\u00e4hrend der Nacht legt sein Herz sich einfach nicht nieder. Auch das ist nur Nichtigkeit\u201d (Pred. 2:22, 23).<\/p><\/blockquote>\n<p>    Was kann man in Anbetracht dessen tun? Salomo antwortet: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cF\u00fcr einen Menschen gibt es nichts Besseres, als da\u00df er essen und in der Tat trinken und seine Seele Gutes sehen lassen sollte wegen seiner harten Arbeit. Auch das habe ich gesehen, ja ich, da\u00df dies von der Hand des wahren Gottes her ist. Denn wer i\u00dft und trinkt besser als ich?\u201d (Pred. 2:24, 25). <\/p><\/blockquote>\n<p>Jemand sollte zu seinen Lebzeiten die Fr\u00fcchte seiner Arbeit genie\u00dfen. Selbstverst\u00e4ndlich ist es nur nat\u00fcrlich, da\u00df Eltern auch an ihre Kinder denken. Der christliche Apostel Paulus schrieb: \u201cNicht die Kinder sollten f\u00fcr ihre Eltern etwas zur\u00fccklegen, sondern die Eltern f\u00fcr ihre Kinder\u201d (2. Kor. 12:14). Das hei\u00dft aber nicht, da\u00df Eltern f\u00fcr ihre Kinder so viele materielle G\u00fcter zur\u00fccklegen sollten, da\u00df sie selbst die Lebensnotwendigkeiten entbehren oder unn\u00f6tigerweise d\u00fcrftig leben. Eltern sollten daran denken, da\u00df, ungeachtet wie weise ihre Kinder sein m\u00f6gen, materieller Besitz verlorengehen oder gestohlen, mi\u00dfbraucht und zerst\u00f6rt werden kann. Daher ist es wirklich am besten, Gutes so lange auf vern\u00fcnftige Weise zu genie\u00dfen, wie man kann, statt extrem zu werden und Besitztum f\u00fcr Kinder aufzuh\u00e4ufen, ohne zu seinen eigenen Lebzeiten daraus wirklich Nutzen zu ziehen.<\/p>\n<p>    <strong>Gott gibt dem Gerechten und dem B\u00f6sen<\/strong><\/p>\n<p>    Was Gott dem Gerechten und dem B\u00f6sen gibt, geht aus Prediger 2:26 hervor: <\/p>\n<blockquote><p>\u201cDem Menschen, der vor ihm gut ist, hat er Weisheit und Erkenntnis und Freude gegeben, aber dem S\u00fcnder hat er die Besch\u00e4ftigung gegeben, einzusammeln und zusammenzubringen, lediglich um es dem zu geben, der gut ist vor dem wahren Gott.\u201d<\/p><\/blockquote>\n<p>    Der gute Mensch wird, weil er die Richtlinien des Sch\u00f6pfers anwendet, weise und nimmt an Erkenntnis zu. Er ist in der Lage, seine Mittel und F\u00e4higkeiten in \u00dcbereinstimmung mit der Weisheit und der Erkenntnis anzuwenden, was dazu f\u00fchrt, da\u00df er gl\u00fccklich ist. St\u00e4nde er nicht in einem Verh\u00e4ltnis zu Gott, so bes\u00e4\u00dfe er nicht diese echte Weisheit, Erkenntnis und Freude. Daher kann wirklich gesagt werden, da\u00df Jehova Gott ihm \u201cWeisheit und Erkenntnis und Freude\u201d gegeben hat.<\/p>\n<p>    Der b\u00f6se Mensch oder der S\u00fcnder hingegen setzt sich \u00fcber den Rat Gottes hinweg. Daher l\u00e4\u00dft der H\u00f6chste ihn seine selbsts\u00fcchtigen Pl\u00e4ne ausf\u00fchren und ihn die Folgen davon tragen. Der S\u00fcnder m\u00fcht sich ab und qu\u00e4lt sich in dem Bem\u00fchen, Besitztum anzuh\u00e4ufen. Aber er findet keine Befriedigung oder Zufriedenheit, weil es ihm an Weisheit und Erkenntnis mangelt, um an all seiner Arbeit Freude zu finden. Ihm entgeht die Freude, die jemand versp\u00fcrt, der mit seinem Besitz Bed\u00fcrftigen hilft (Apg. 20:35). Au\u00dferdem mag er seine Absichten nur durch gesetzlose Mittel erreichen und am Ende das Opfer seiner eigenen Pl\u00e4ne werden. Alles, was der S\u00fcnder aufgeh\u00e4uft hat, mag schlie\u00dflich an den guten Menschen \u00fcbergehen. Das war bei den Kanaanitern der Fall, denen es, obwohl sie ein sittlich verkommenes Volk waren, lange Zeit gutging. Doch dann gingen ihre Weing\u00e4rten, Olivenhaine, H\u00e4user und anderen Besitzt\u00fcmer an die Israeliten \u00fcber, so wie Jehova Gott verf\u00fcgt hatte (5. Mose 6:10, 11).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle Wachtturm vom 15.April 1977 Was wollte der Weise damit sagen? Das Streben nach Genu\u00df und Kultur tr\u00e4gt wenig ein K\u00f6nig Salomo fand, da\u00df das Streben nach weltlicher Weisheit und weltlichem Wissen nicht befriedigt. 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