
{"id":2324,"date":"2011-06-08T14:27:27","date_gmt":"2011-06-08T13:27:27","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2324"},"modified":"2011-06-08T14:27:27","modified_gmt":"2011-06-08T13:27:27","slug":"%e2%80%9edeine-plane-werden-befestigt-werden%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2324","title":{"rendered":"\u201eDeine Pl\u00e4ne werden befestigt werden\u201c"},"content":{"rendered":"<p>    <strong><\/p>\n<h3>\u201eDeine Pl\u00e4ne werden befestigt werden\u201c<\/h3>\n<p><\/strong><br \/>\n    \u2026<br \/>\n    Die ersten neun Verse von Spr\u00fcche, Kapitel 16 (wo Gottes Name \u00fcbrigens achtmal vorkommt) zeigen uns, wie wir unser Leben dem Einfluss Gottes unterstellen k\u00f6nnen, damit unsere \u2018Pl\u00e4ne befestigt werden\u2019 (Spr\u00fcche 16:3). Die Verse 10 bis 15 drehen sich um die Verantwortlichkeiten eines K\u00f6nigs oder Herrschers.<\/p>\n<p>    <strong>Wem geh\u00f6ren \u201edes Herzens Zurechtlegungen\u201c?<\/strong><\/p>\n<p>    \u201eDem Erdenmenschen geh\u00f6ren des Herzens Zurechtlegungen\u201c, hei\u00dft es im ersten Teil von Spr\u00fcche 16:1. Das ist also eindeutig unsere eigene Verantwortung. Jehova bringt weder auf \u00fcbernat\u00fcrliche Weise unser Herz in die richtige Verfassung, noch gibt er uns einen willigen Geist. Es liegt an uns selbst, uns anzustrengen sein Wort, die Bibel, genau kennenzulernen, gr\u00fcndlich dar\u00fcber nachzudenken und Jehovas Denkweise zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>    Allerdings zeigt die Bitte Davids um \u201eein reines Herz\u201c und \u201eeinen neuen Geist\u201c, dass er sich seines Hangs zur S\u00fcnde bewusst war und erkannte, dass er sein Herz nur mit Gottes Hilfe reinigen konnte. Weil wir unvollkommen sind, k\u00f6nnen wir in die Versuchung geraten, \u201edie Werke des Fleisches\u201c zu tun . Wir brauchen die Hilfe Jehovas, um \u2018die Glieder unseres Leibes, die auf der Erde sind, in Bezug auf Hurerei, Unreinheit, sexuelle Gel\u00fcste, sch\u00e4dliche Begierde und Habsucht zu ert\u00f6ten\u2019 (Kolosser 3:5). Deshalb ist es wichtig, um diese Hilfe zu beten, damit wir Versuchungen nicht erliegen und s\u00fcndige Neigungen aus unserem Herzen ausmerzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>    K\u00f6nnen wir andere bei den \u201eZurechtlegungen\u201c ihres Herzens unterst\u00fctzen? Die Bibel sagt: \u201eDa ist einer, der gedankenlos redet wie mit Schwertstichen, aber die Zunge der Weisen ist Heilung\u201c (Spr\u00fcche 12:18). Wann wirkt unsere Zunge heilend? Nur dann, wenn \u2018die Antwort der Zunge von Jehova ist\u2019, das hei\u00dft, wenn unsere Worte richtig sind und sich auf die biblische Wahrheit st\u00fctzen (Spr\u00fcche 16:1b).<\/p>\n<p>    \u201eDas Herz ist verr\u00e4terischer als sonst irgendetwas und ist heillos\u201c, hei\u00dft es in Gottes Wort (Jeremia 17:9). Unser sinnbildliches Herz neigt zu Rechtfertigungen und Selbstt\u00e4uschung. Auf diese Gefahr verwies Salomo, der K\u00f6nig im alten Israel, mit den Worten: \u201eAlle Wege eines Mannes sind lauter in seinen eigenen Augen, aber Jehova sch\u00e4tzt die Geister ab\u201c (Spr\u00fcche 16:2).<\/p>\n<p>    Eigenliebe kann bewirken, dass wir unsere Fehler rechtfertigen, Charakterm\u00e4ngel kaschieren und sogar die Augen vor innerer Schlechtigkeit verschlie\u00dfen. Jehova l\u00e4sst sich aber nicht t\u00e4uschen. Er \u201esch\u00e4tzt die Geister ab\u201c. Jemandes Geist ist seine innere Grundhaltung, er hat etwas mit dem Herzen zu tun. Wie er sich entwickelt, wird weitgehend von dem bestimmt, was im sinnbildlichen Herzen vor sich geht, also von unseren Gedanken, Gef\u00fchlen, Beweggr\u00fcnden und dergleichen. Diesen \u201eGeist\u201c sch\u00e4tzt \u201eder Pr\u00fcfer der Herzen\u201c ab, und er richtet unparteiisch, ohne jemand zu beg\u00fcnstigen. Es ist klug, unseren Geist zu beh\u00fcten.<\/p>\n<p>    <strong>\u201eW\u00e4lze auf Jehova deine Werke\u201c<\/strong><\/p>\n<p>    Pl\u00e4ne setzen Gedanken voraus \u2014 unter Beteiligung unseres Herzens. Taten geht gew\u00f6hnlich Planung voraus. Werden unsere Planungen Erfolg haben? Salomo sagt: \u201eW\u00e4lze auf Jehova deine Werke, und deine Pl\u00e4ne werden befestigt werden\u201c (Spr\u00fcche 16:3). Unsere Werke auf Jehova zu w\u00e4lzen bedeutet, auf ihn zu vertrauen, uns auf ihn zu verlassen, uns ihm verpflichtet zu f\u00fchlen \u2014 unsere B\u00fcrde gewisserma\u00dfen von unseren eigenen Schultern auf seine zu w\u00e4lzen. Der Psalmenschreiber sagte: \u201eW\u00e4lze deinen Weg auf Jehova, und verlass dich auf ihn, und er selbst wird handeln\u201c (Psalm 37:5).<\/p>\n<p>    Damit unsere Pl\u00e4ne befestigt werden, m\u00fcssen sie allerdings mit Gottes Wort \u00fcbereinstimmen und ihnen m\u00fcssen gute Motive zugrunde liegen. Auch sollten wir Jehova um Hilfe und Beistand bitten und uns dann gewissenhaft an den Rat der Bibel halten. Unsere \u2018B\u00fcrde auf Jehova zu werfen\u2019 ist ganz besonders wichtig, wenn wir mit Schwierigkeiten oder Glaubenspr\u00fcfungen konfrontiert werden. Jehova selbst \u2018wird uns st\u00fctzen\u2019, ja er wird \u2018niemals zulassen, dass der Gerechte wankt\u2019 (Psalm 55:22).<\/p>\n<p>    <strong>\u201eAlles hat Jehova zu seinem Zweck gemacht\u201c<\/strong><\/p>\n<p>    Was hat es noch f\u00fcr Vorteile, unsere Werke auf Jehova zu w\u00e4lzen? \u201eAlles hat Jehova zu seinem Zweck gemacht\u201c, sagt der weise K\u00f6nig (Spr\u00fcche 16:4a). Alles, was der Sch\u00f6pfer des Universums tut, hat Sinn und Zweck. Wenn wir unsere Werke auf ihn w\u00e4lzen, f\u00fcllen wir unser Leben mit h\u00f6chst sinnvoller T\u00e4tigkeit aus, statt es nutzlos zu vertun. Au\u00dferdem ist der Vorsatz Jehovas bez\u00fcglich der Erde und der Menschheit ein ewiger Vorsatz (Epheser 3:11). Die Erde hat er erschaffen und gebildet, \u201edamit sie auch bewohnt werde\u201c (Jesaja 45:18). Und was er urspr\u00fcnglich mit dem Menschen auf der Erde vorhatte, wird er garantiert verwirklichen (1. Mose 1:28). Ein Leben im Dienst f\u00fcr den wahren Gott wird demnach nie zu Ende gehen und in alle Ewigkeit einen Sinn haben.<\/p>\n<p>    Jehova hat alles zu seinem Zweck gemacht, \u201eja auch den B\u00f6sen f\u00fcr den \u00fcblen Tag\u201c (Spr\u00fcche 16:4b). Erschaffen hat er die B\u00f6sen nicht, denn \u201evollkommen ist sein Tun\u201c (5. Mose 32:4). Aber er hat zugelassen, dass sie ins Dasein kamen, und l\u00e4sst sie so lange gew\u00e4hren, bis er es f\u00fcr richtig h\u00e4lt, sein Strafurteil an ihnen zu vollstrecken. Zu einem \u00e4gyptischen Pharao zum Beispiel sagte Jehova: \u201eDeswegen habe ich dich bestehen lassen, um dir meine Macht zu zeigen und damit man meinen Namen verk\u00fcndet auf der ganzen Erde\u201c (2. Mose 9:16). Tats\u00e4chlich waren die zehn Plagen und die Vernichtung Pharaos und seines Heeres im Roten Meer eine denkw\u00fcrdige Demonstration der unvergleichlichen Macht Gottes.<\/p>\n<p>    Jehova kann auch Umst\u00e4nde so lenken, dass die B\u00f6sen unwissentlich seinen Zwecken dienen. Der Psalmenschreiber sagte: \u201eSogar des Menschen Grimm wird dich lobpreisen; den Rest des Grimmes wirst du [Jehova] dir selbst umg\u00fcrten\u201c (Psalm 76:10). Jehova kann zulassen, dass seine Feinde ihren Grimm an seinen Dienern auslassen, aber nur so weit, wie es dazu dient, sie zu schulen und so ihre Pers\u00f6nlichkeit zu verbessern.<\/p>\n<p>    All das, was dar\u00fcber hinausgeht, nimmt Gott auf sich.<\/p>\n<p>    Seine dem\u00fctigen Diener unterst\u00fctzt Jehova. Wie denkt er aber \u00fcber stolze und \u00fcberhebliche Menschen? \u201eJeder, der stolzen Herzens ist, ist f\u00fcr Jehova etwas Verabscheuungsw\u00fcrdiges\u201c, sagt der K\u00f6nig von Israel. \u201eMag sich Hand mit Hand verbinden, wird einer doch nicht straffrei sein\u201c (Spr\u00fcche 16:5). Personen, die \u201estolzen Herzens\u201c sind, werden nicht straffrei davonkommen, auch wenn sie sich miteinander verb\u00fcnden. Wir tun daher gut daran, an Demut zu arbeiten, egal wie viel wir wissen, wie begabt wir vielleicht sind oder was f\u00fcr Vorrechte wir im Dienst f\u00fcr Jehova haben.<\/p>\n<p>    <strong>\u201eIn der Furcht Jehovas\u201c<\/strong><\/p>\n<p>    Von Geburt an S\u00fcnder, machen wir alle Fehler (R\u00f6mer 3:23; 5:12). Wie k\u00f6nnen wir uns davor h\u00fcten, etwas zu planen, was uns auf Abwege f\u00fchren w\u00fcrde? In Spr\u00fcche 16:6 wird gesagt: \u201eDurch liebende G\u00fcte und Wahrhaftigkeit wird Vergehung ges\u00fchnt, und in der Furcht Jehovas weicht man von Schlechtem.\u201c Dank der liebenden G\u00fcte und der Wahrhaftigkeit Jehovas werden unsere S\u00fcnden zugedeckt, aber die Furcht Jehovas schreckt uns davor ab, \u00fcberhaupt erst zu s\u00fcndigen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir Gott nicht nur lieben und f\u00fcr seine liebende G\u00fcte dankbar sind, sondern uns auch davor f\u00fcrchten lernen, ihm zu missfallen.<\/p>\n<p>    Die Furcht Gottes entsteht in unserem Herzen, wenn wir seine \u00fcberw\u00e4ltigende Macht respektieren lernen. Denken wir nur daran, wie sich seine Macht in der Sch\u00f6pfung zeigt! Als der Patriarch Hiob an Beispiele f\u00fcr die Macht Gottes in den Sch\u00f6pfungswerken erinnert wurde, fiel es ihm leichter, sein Denken zu korrigieren (Hiob 42:1-6). Geht es uns nicht genauso, wenn wir in der Bibel lesen, wie Gott mit seinen Dienern umgegangen ist, und dar\u00fcber nachdenken? Der Psalmenschreiber sagte: \u201eKommt und seht die Taten Gottes. Seine Handlungsweise mit den Menschens\u00f6hnen ist furchteinfl\u00f6\u00dfend\u201c (Psalm 66:5). Jehovas liebende G\u00fcte ist nichts, was man f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich nehmen d\u00fcrfte. Als die Israeliten rebellierten und Gottes heiligen Geist verletzten, \u2018verwandelte sich Jehova ihnen in einen Feind; er selbst f\u00fchrte Krieg gegen sie\u2019 (Jesaja 63:10). Wenn Jehova dagegen \u201ean den Wegen eines Mannes Gefallen hat, veranlasst er, dass auch selbst seine Feinde mit ihm in Frieden sind\u201c (Spr\u00fcche 16:7). Welch ein Schutz ist doch die Furcht Jehovas!<\/p>\n<p>    Weiter sagt der weise K\u00f6nig: \u201eBesser ist wenig mit Gerechtigkeit als eine F\u00fclle von Erzeugnissen ohne Recht\u201c (Spr\u00fcche 16:8). In Spr\u00fcche 15:16 hei\u00dft es: \u201eBesser ist ein wenig in der Furcht Jehovas als reichlich Vorrat und Verwirrung dabei.\u201c Ehrfurcht vor Gott ist unerl\u00e4sslich, will man auf dem Pfad der Gerechtigkeit bleiben.<\/p>\n<p>    <strong>\u201eDas Herz des Erdenmenschen mag seinen Weg ausdenken\u201c<\/strong><\/p>\n<p>    Der Mensch wurde mit Willensfreiheit erschaffen, der F\u00e4higkeit, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden (5. Mose 30:19, 20). Unser Herz kann verschiedene Optionen erw\u00e4gen und sich f\u00fcr eine oder mehrere entscheiden. Dass die Verantwortung, Entscheidungen zu treffen, bei uns liegt, deutet Salomo mit den Worten an: \u201eDas Herz des Erdenmenschen mag seinen Weg ausdenken.\u201c Ist das geschehen, dann gilt: \u201eJehova aber lenkt seine Schritte\u201c (Spr\u00fcche 16:9). Da Jehova unsere Schritte lenken kann, handeln wir weise, wenn wir ihn um Hilfe bitten, \u2018unsere Pl\u00e4ne zu befestigen\u2019.<\/p>\n<p>    Wie bereits erw\u00e4hnt, ist das Herz verr\u00e4terisch und kann zu falschen \u00dcberlegungen anstiften. Begeht jemand zum Beispiel eine S\u00fcnde, k\u00f6nnte sein Herz Rechtfertigungsgr\u00fcnde liefern. Statt von dem s\u00fcndigen Weg umzukehren, redet sich derjenige wom\u00f6glich ein, Gott sei ja liebevoll, g\u00fctig, barmherzig und zum Vergeben bereit. So jemand sagt in seinem Herzen: \u201eGott hat es vergessen. Er hat sein Angesicht verborgen. Er wird es bestimmt niemals sehen\u201c (Psalm 10:11). Gottes Barmherzigkeit auszunutzen w\u00e4re aber ungeh\u00f6rig und gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>    <strong>\u201eDer genaue Zeiger und die genauen Waagschalen geh\u00f6ren Jehova\u201c<\/strong><\/p>\n<p>    Salomo wendet die Aufmerksamkeit vom Herzen und von den Handlungen eines gew\u00f6hnlichen Erdenmenschen nun denen eines K\u00f6nigs zu, indem er sagt: \u201eInspirierte Entscheidung sollte auf eines K\u00f6nigs Lippen sein; im Gericht sollte sich sein Mund nicht als treulos erweisen\u201c (Spr\u00fcche 16:10). Auf den K\u00f6nig Jesus Christus trifft das ganz gewiss zu. Alles, was er als Herrscher \u00fcber die Erde tun wird, stimmt mit dem Willen Gottes \u00fcberein.<\/p>\n<p>    Worauf sich Recht und Gerechtigkeit gr\u00fcnden, erkl\u00e4rt der weise K\u00f6nig mit den Worten: \u201eDer genaue Zeiger und die genauen Waagschalen geh\u00f6ren Jehova; alle Gewichtssteine des Beutels sind sein Werk\u201c (Spr\u00fcche 16:11). Jehova ist es, der f\u00fcr genaue Zeiger und Waagschalen sorgt. Es steht keinem K\u00f6nig zu, solche Normen nach eigenem Gutd\u00fcnken aufzustellen. Als Jesus auf der Erde war, sagte er: \u201eIch kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich h\u00f6re, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat.\u201c Somit k\u00f6nnen wir von dem Sohn, dem der Vater \u2018das gesamte Gericht \u00fcbergeben hat\u2019, vollkommene Gerechtigkeit erwarten (Johannes 5:22, 30).<\/p>\n<p>    Was kann man noch von einem K\u00f6nig erwarten, der Jehova repr\u00e4sentiert? \u201eB\u00f6sestun ist f\u00fcr K\u00f6nige etwas Verabscheuungsw\u00fcrdiges\u201c, sagt der K\u00f6nig von Israel, \u201edenn durch Gerechtigkeit wird der Thron fest errichtet\u201c (Spr\u00fcche 16:12). Das messianische K\u00f6nigreich h\u00e4lt sich strikt an die gerechten Grunds\u00e4tze Gottes. Es ist nicht im Geringsten mit dem \u201eThron, der Widerw\u00e4rtigkeiten verursacht\u201c, verb\u00fcndet (Psalm 94:20; Johannes 18:36; 1. Johannes 5:19).<\/p>\n<p>    <strong>Das Wohlwollen eines K\u00f6nigs erlangen<\/strong><\/p>\n<p>    Wie sollten sich die Untertanen eines majest\u00e4tischen K\u00f6nigs verhalten? Salomo sagt: \u201eDie Lippen der Gerechtigkeit sind eines gro\u00dfen K\u00f6nigs Wohlgefallen; und wer Gerades redet, den liebt er. Eines K\u00f6nigs Grimm bedeutet Todesboten, aber der weise Mann ist einer, der ihn abwendet\u201c (Spr\u00fcche 16:13, 14). \u2026. Das Missfallen eines m\u00e4chtigen menschlichen K\u00f6nigs abzuwenden und seine Gunst zu suchen, w\u00e4re bestimmt weise. Wie viel mehr trifft das auf den messianischen K\u00f6nig zu!<\/p>\n<p>    Weiter erkl\u00e4rt Salomo: \u201eIm Licht des Angesichts des K\u00f6nigs ist Leben, und sein Wohlwollen ist wie die Wolke des Fr\u00fchlingsregens\u201c (Spr\u00fcche 16:15). Das \u201eLicht des Angesichts des K\u00f6nigs\u201c bedeutet dessen Gunst, genauso wie das \u2018Licht des Angesichts Jehovas\u2019 f\u00fcr seine Gunst steht (Psalm 44:3; 89:15). Das Wohlwollen eines K\u00f6nigs ist ein Anzeichen f\u00fcr gute Zeiten, so wie man bei Regenwolken sicher sein konnte, dass gen\u00fcgend Wasser f\u00fcr die Saat da sein w\u00fcrde, um Frucht hervorzubringen. Unter der Herrschaft des messianischen K\u00f6nigs wird man das Leben in vollen Z\u00fcgen genie\u00dfen k\u00f6nnen, wovon die Herrschaft K\u00f6nig Salomos eine Vorschau war (Psalm 72:1-17).<\/p>\n<p>    W\u00e4hrend wir darauf warten, dass Gottes K\u00f6nigreich die Macht \u00fcber jede Angelegenheit unter der Sonne \u00fcbernimmt, wollen wir uns von Gott helfen lassen, unser Herz zu l\u00e4utern. Wir wollen auch unser Vertrauen auf Jehova setzen und in der Gottesfurcht wachsen. Dann k\u00f6nnen wir rundum zuversichtlich sein, dass \u2018unsere Pl\u00e4ne befestigt werden\u2019 (Spr\u00fcche 16:3).<\/p>\n<p>    <strong>\u201eWeisheit dient zum Schutz\u201c<\/strong><br \/>\n    \u2026<\/p>\n<p>    \u201eStolz geht einem Sturz voraus und ein hochm\u00fctiger Geist dem Straucheln\u201c, hei\u00dft es warnend in Spr\u00fcche 16:18. Den gr\u00f6\u00dften Sturz erlebte ein vollkommener Geistsohn Gottes, der sich selbst zum Satan und Teufel machte (1. Mose 3:1-5; Offenbarung 12:9). Zeigte sich bei ihm nicht vor dem Sturz ein hochm\u00fctiger Geist? Darauf bezieht sich die Bibel, wenn sie sagt, einem Neubekehrten solle in der Christenversammlung nicht das Amt eines Aufsehers \u00fcbertragen werden, \u201edamit er nicht vor Stolz aufgeblasen werde und dem Urteil verfalle, das \u00fcber den Teufel gef\u00e4llt worden ist\u201c (1. Timotheus 3:1, 2, 6). Wie wichtig es doch ist, bei anderen keinen Stolz zu f\u00f6rdern und auch selbst nicht stolz zu werden!<\/p>\n<p>    \u201eBesser ist es, im Geist niedrig zu sein mit den Sanftm\u00fctigen, als Beute zu teilen mit den Selbsterh\u00f6hten\u201c, ist in Spr\u00fcche 16:19 zu lesen. Wie treffend dieser Rat ist, sieht man bei Nebukadnezar, dem K\u00f6nig von Babylon. In seinem Stolz errichtete er in der Ebene Dura ein riesiges Standbild, das vielleicht ihn selbst darstellte. Die Statue stand wohl auf einem sehr hohen Sockel, sodass sie eine H\u00f6he von etwa 27 Metern erreichte (Daniel 3:1). Die Kolossalstatue war als eindrucksvolles Symbol seines Reiches gedacht. Solch hohe, grandiose Dinge wie diese Statue oder auch Obelisken, Kircht\u00fcrme und Wolkenkratzer beeindrucken vielleicht Menschen, nicht aber Gott. Der Psalmist schrieb: \u201eJehova ist hoch, und doch sieht er den Dem\u00fctigen; aber den \u00dcberheblichen kennt er nur von fern\u201c (Psalm 138:6). Ja, \u201ewas bei den Menschen hoch ist, ist etwas Abscheuliches in Gottes Augen\u201c (Lukas 16:15). Besser ist es, uns \u201emit den niedrigen Dingen mitf\u00fchren\u201c zu lassen, als \u2018auf hohe Dinge zu sinnen\u2019 (R\u00f6mer 12:16).<\/p>\n<p>    <strong>Mit \u201eEinsicht\u201c und \u201e\u00dcberzeugungskraft\u201c reden<\/strong><\/p>\n<p>    Wie wirkt es sich auf unser Reden aus, wenn wir Weisheit erwerben? Der weise K\u00f6nig sagt uns: \u201eWer in einer Sache Einsicht bekundet, wird Gutes finden, und gl\u00fccklich ist, wer auf Jehova vertraut. Wer weisen Herzens ist, wird verst\u00e4ndig genannt werden, und jemandes S\u00fc\u00dfigkeit der Lippen f\u00fcgt \u00dcberzeugungskraft hinzu. Einsicht ist ihren Besitzern ein Born des Lebens; und die Zucht der T\u00f6richten ist Torheit. Das Herz des Weisen l\u00e4sst seinen Mund Einsicht bekunden, und seinen Lippen f\u00fcgt es \u00dcberzeugungskraft hinzu\u201c (Spr\u00fcche 16:20-23).<\/p>\n<p>    Weisheit hilft uns, mit Einsicht und \u00dcberzeugungskraft zu reden. Wieso? Weil jemand, der ein weises Herz hat, in einer Angelegenheit etwas \u201eGutes finden\u201c m\u00f6chte und \u201eauf Jehova vertraut\u201c. Wenn wir darauf bedacht sind, bei anderen etwas Gutes zu finden, sprechen wir sehr wahrscheinlich gut von ihnen. Wir sind nicht unfreundlich und streiten nicht; unsere Worte sind vielmehr \u201es\u00fc\u00df\u201c und \u00fcberzeugend. Durch Einsicht ber\u00fccksichtigen wir die Lebensumst\u00e4nde anderer und verstehen, was sie gerade durchmachen m\u00f6gen und inwieweit sie den Problemen gewachsen sind.<\/p>\n<p>    Weisheit ist auch beim Predigen des K\u00f6nigreiches und beim J\u00fcngermachen unabdingbar. Wenn wir andere das Wort Gottes lehren, wollen wir nicht nur biblischen Aufschluss vermitteln, sondern auch das Herz ber\u00fchren. Das erfordert, mit \u00dcberzeugungskraft zu reden. Der Apostel Paulus forderte seinen Gef\u00e4hrten Timotheus auf, bei den Dingen zu bleiben, die er \u201ezu glauben \u00fcberzeugt worden\u201c war (2. Timotheus 3:14, 15).<\/p>\n<p>    Das griechische Wort f\u00fcr \u201e\u00fcberzeugen\u201c bedeutet \u201eeine Sinnes\u00e4nderung herbeif\u00fchren durch den Einfluss der Vernunft oder moralischer Erw\u00e4gungen\u201c (W. E. Vine, An Expository Dictionary of New Testament Words). Wenn wir durch \u00fcberzeugende Argumente bei dem Zuh\u00f6rer eine Sinnes\u00e4nderung bewirken m\u00f6chten, m\u00fcssen wir seine Denkweise, seine Interessen, seine Lebensumst\u00e4nde und seine Herkunft kennen. Wie gelingt uns das? Der J\u00fcnger Jakobus schrieb: \u201e[Man] soll schnell sein zum H\u00f6ren, langsam zum Reden\u201c (Jakobus 1:19). Durch Fragen und genaues Hinh\u00f6ren k\u00f6nnen wir erfahren, wie der Zuh\u00f6rer wirklich denkt.<\/p>\n<p>    Der Apostel Paulus war au\u00dferordentlich geschickt darin, andere zu \u00fcberzeugen (Apostelgeschichte 18:4). Selbst einer seiner Gegner, der Silberschmied Demetrius, musste zugeben: \u201eDieser Paulus [hat] nicht nur in Ephesus, sondern nahezu in dem ganzen Bezirk Asien eine betr\u00e4chtliche Menge Volks \u00fcberredet und zu einer anderen Meinung umgestimmt\u201c (Apostelgeschichte 19:26). Schrieb Paulus den Erfolg seines Wirkens sich selbst zu? Keineswegs. Er f\u00fchrte sein Predigen auf Gottes \u201eGeist und Kraft\u201c zur\u00fcck (1. Korinther 2:4, 5). Jehovas heiliger Geist unterst\u00fctzt auch uns. Wir vertrauen auf Jehova und sind \u00fcberzeugt, dass er uns hilft, im Predigtdienst mit Einsicht und \u00dcberzeugungskraft zu sprechen.<\/p>\n<p>    Es \u00fcberrascht nicht, dass jemand, der \u201eweisen Herzens\u201c ist, \u201everst\u00e4ndig\u201c genannt wird (Spr\u00fcche 16:21). Einsicht ist f\u00fcr diejenigen, die sie besitzen, \u201eein Born des Lebens\u201c. Wie steht es aber mit den T\u00f6richten? Sie \u2018verachten Weisheit und Zucht\u2019 (Spr\u00fcche 1:7). Was ernten sie, weil sie die Zucht Jehovas ablehnen? Salomo sagte ja: \u201eDie Zucht der T\u00f6richten ist Torheit\u201c (Spr\u00fcche 16:22). Oft werden sie in Form einer strengen Strafe weiter gez\u00fcchtigt. Auch m\u00f6gen sie Not und Elend \u00fcber sich bringen, Unehre, Krankheiten und sogar einen vorzeitigen Tod.<\/p>\n<p>    Wie gut sich Weisheit auf unsere Worte auswirkt, beschrieb der K\u00f6nig von Israel auch noch mit den Worten: \u201eLiebliche Reden sind eine Honigwabe, s\u00fc\u00df f\u00fcr die Seele und Heilung f\u00fcr das Gebein\u201c (Spr\u00fcche 16:24). Honig ist s\u00fc\u00df und kann einen Hungrigen schnell kr\u00e4ftigen; ebenso k\u00f6nnen wir durch liebliche Reden anderen Mut machen und sie st\u00e4rken. Honig hat Heilkraft und ist f\u00fcr das leibliche Wohl gut; liebliche Reden f\u00f6rdern die geistige Gesundheit (Spr\u00fcche 24:13, 14).<\/p>\n<p>    <strong>Sich vor einem scheinbar geraden Weg h\u00fcten<\/strong><\/p>\n<p>    \u201eEs gibt einen Weg, der vor einem Mann gerade ist\u201c, sagt Salomo, \u201eaber sein Ende sind danach die Wege des Todes\u201c (Spr\u00fcche 16:25). Das ist eine Warnung vor falschen \u00dcberlegungen und einem Verhalten, das dem Gesetz Gottes zuwiderl\u00e4uft. Aus fehlerhafter menschlicher Sicht erscheint ein Weg wom\u00f6glich richtig, doch in Wirklichkeit ist er vielleicht mit den gerechten Grunds\u00e4tzen des Wortes Gottes nicht zu vereinbaren. Zudem kann jemand von Satan derart get\u00e4uscht werden, dass er sich zu einer Handlungsweise gedr\u00e4ngt f\u00fchlt, die er zwar f\u00fcr richtig h\u00e4lt, die aber in Wirklichkeit zum Tod f\u00fchrt.<\/p>\n<p>    Gegen Selbstt\u00e4uschung gibt es keinen besseren Schutz als ein weises, verst\u00e4ndiges Herz und ein durch Erkenntnis aus Gottes Wort sensibilisiertes Gewissen. Wenn wir uns bei Entscheidungen \u2014 in Fragen der Moral, der Anbetung oder auf anderen Gebieten \u2014 vor einer Selbstt\u00e4uschung h\u00fcten wollen, lassen wir uns am besten von Gottes Ma\u00dfstab f\u00fcr Gut und B\u00f6se leiten.<\/p>\n<p>    <strong>\u201eDer Hunger eines Arbeiters arbeitet f\u00fcr ihn\u201c<\/strong><\/p>\n<p>    Der weise K\u00f6nig erkl\u00e4rt weiter: \u201eDie Seele des Schwerarbeiters hat hart f\u00fcr ihn gearbeitet, weil sein Mund ihn angetrieben hat\u201c (Spr\u00fcche 16:26). Wie Salomo sagt, kann das Verlangen eines Arbeiters nach Nahrung \u2018hart f\u00fcr ihn arbeiten\u2019, weil sein Hunger \u2018ihn antreibt\u2019 oder motiviert. In der Guten Nachricht Bibel lautet der Text: \u201eDer Hunger eines Arbeiters arbeitet f\u00fcr ihn; sein leerer Magen spornt ihn an.\u201c Ein normales Verlangen wie der Appetit kann uns motivieren, produktiv zu sein. Ein solches Verlangen ist etwas F\u00f6rderliches. Was aber, wenn man es nicht mehr beherrscht und es zur Gier wird? Dann w\u00e4ren die Folgen genauso verheerend, wie wenn sich ein kleines Lagerfeuer, auf dem man Essen kocht, zu einem Waldbrand ausweitet. Gier ist ein ungez\u00fcgeltes Verlangen und wirkt destruktiv. Wer klug ist und die Gefahr erkennt, z\u00fcgelt also selbst ein f\u00f6rderliches Verlangen.<\/p>\n<p>    <strong>Keinen \u2018Weg gehen, der nicht gut ist\u2019<\/strong><\/p>\n<p>    Ein Wort aus unserem Mund kann so zerst\u00f6rerisch sein wie loderndes Feuer. Salomo beschreibt, wie verheerend es sich auswirkt, wenn jemand bei anderen Fehler sucht und geschw\u00e4tzig dar\u00fcber redet: \u201eEin nichtsnutziger Mann gr\u00e4bt Schlechtes aus, und auf seinen Lippen ist gleichsam ein versengendes Feuer. Ein Mann der Intrigen entfesselt st\u00e4ndig Streit, und ein Verleumder trennt die miteinander Vertrauten\u201c (Spr\u00fcche 16:27, 28).<\/p>\n<p>    Wer den Ruf seines Mitmenschen ruinieren m\u00f6chte, ist ein \u201enichtsnutziger\u201c Mensch. Wir sollten bei anderen das Gute sehen und durch unsere \u00c4u\u00dferungen die Achtung vor ihnen f\u00f6rdern. Und wie steht es damit, sich sch\u00e4digendes Gerede anzuh\u00f6ren? Solche Worte k\u00f6nnen leicht zu grundlosen Verd\u00e4chtigungen Anlass geben, Freunde auseinanderbringen und in der Versammlung zu Spaltungen f\u00fchren. Wenn wir weise sind, leihen wir solchen \u00c4u\u00dferungen nicht unser Ohr.<\/p>\n<p>    Salomo warnt vor verf\u00fchrerischem Reiz, der zu einer verkehrten Handlungsweise verleiten kann, indem er sagt: \u201eEin Mann der Gewalttat wird seinen Mitmenschen verf\u00fchren und veranlasst ihn bestimmt, einen Weg zu gehen, der nicht gut ist. Er blinzelt mit seinen Augen, um Intrigen zu planen. Kneift er seine Lippen zusammen, so vollbringt er gewiss Unheil\u201c (Spr\u00fcche 16:29, 30).<\/p>\n<p>    Kann Gewalt auf wahre Anbeter einen verf\u00fchrerischen Reiz aus\u00fcben? Viele Menschen lassen sich heute dazu verleiten, \u201eIntrigen zu planen\u201c. Sie treten f\u00fcr Gewalttaten ein oder ver\u00fcben sie. Uns mag es nicht schwerfallen, bei Gewaltt\u00e4tigkeiten nicht mitzumachen. K\u00f6nnte es aber sein, dass man auf raffinierte Weise davon vereinnahmt wird? Erliegen nicht Millionen Menschen dem Reiz, sich von gewaltverherrlichenden Vergn\u00fcgungen oder Sportarten unterhalten zu lassen? Die Warnung der Bibel ist deutlich: \u201eWer mit Weisen wandelt, wird weise werden, wer sich aber mit den Unvern\u00fcnftigen einl\u00e4sst, dem wird es schlecht ergehen\u201c (Spr\u00fcche 13:20). Die Weisheit Gottes ist wirklich ein Schutz!<\/p>\n<p>    Was ist von einem Menschen zu sagen, der sein Leben mit weisen und verst\u00e4ndigen Personen verbracht hat und keinen \u2018Weg gegangen ist, der nicht gut ist\u2019? Ein auf dem Weg der Gerechtigkeit verbrachtes Leben ist in Gottes Augen sch\u00f6n und verdient Respekt. \u201eEine Krone der Sch\u00f6nheit ist graues Haar, wenn sie auf dem Weg der Gerechtigkeit gefunden wird\u201c, hei\u00dft es in Spr\u00fcche 16:31.<\/p>\n<p>    Dagegen ist ungez\u00fcgelter Zorn alles andere als sch\u00f6n. Kain, der erstgeborene Sohn Adams und Evas, \u201eentbrannte in gro\u00dfem Zorn\u201c wegen seines Bruders Abel, \u2018fiel \u00fcber ihn her und t\u00f6tete ihn\u2019 (1. Mose 4:1, 2, 5, 8). Manchmal ist man vielleicht zu Recht zornig, doch der Zorn darf nicht au\u00dfer Kontrolle geraten. In Spr\u00fcche 16:32 hei\u00dft es unzweideutig: \u201eWer langsam ist zum Zorn, ist besser als ein Starker, und wer seinen Geist beherrscht, als einer, der eine Stadt einnimmt.\u201c Unbeherrschter Zorn zeugt weder von St\u00e4rke noch von Tugend, sondern ist eine Schw\u00e4che, die dazu verleiten kann, \u201eeinen Weg zu gehen, der nicht gut ist\u201c.<\/p>\n<p>    <strong>Wenn \u2018jede Entscheidung von Jehova ist\u2019<\/strong><\/p>\n<p>    \u201eIn den Scho\u00df hinab wird das Los geworfen\u201c, sagt der K\u00f6nig von Israel, \u201eaber jede Entscheidung dadurch ist von Jehova\u201c (Spr\u00fcche 16:33). Im alten Israel gab Jehova seinen Willen manchmal durch Lose bekannt. Bei den Losen handelte es sich entweder um Kieselsteine oder um Holz- oder Steint\u00e4felchen. Zuerst bat man Jehova, die Angelegenheit zu entscheiden. Dann warf man die Lose in die Falten eines Gewands und zog sie heraus. Das Ergebnis wurde als von Gott kommend angenommen.<\/p>\n<p>    Jehova gebraucht keine Lose mehr, um sein Volk \u00fcber das zu unterrichten, was er vorhat. Er hat seinen Willen in seinem Wort, der Bibel, offenbart. Eine genaue Erkenntnis aus der Bibel ist die Voraussetzung daf\u00fcr, g\u00f6ttliche Weisheit zu erlangen. Deshalb sollten wir keinen Tag vergehen lassen, ohne in den inspirierten Schriften zu lesen (Psalm 1:1, 2; Matth\u00e4us 4:4). <\/p>\n<p>WT aus dem Jahr 2007<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDeine Pl\u00e4ne werden befestigt werden\u201c \u2026 Die ersten neun Verse von Spr\u00fcche, Kapitel 16 (wo Gottes Name \u00fcbrigens achtmal vorkommt) zeigen uns, wie wir unser Leben dem Einfluss Gottes unterstellen k\u00f6nnen, damit unsere \u2018Pl\u00e4ne befestigt werden\u2019 (Spr\u00fcche 16:3). Die Verse 10 bis 15 drehen sich um die Verantwortlichkeiten eines K\u00f6nigs oder Herrschers. 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