
{"id":2311,"date":"2011-06-08T13:52:13","date_gmt":"2011-06-08T12:52:13","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2311"},"modified":"2011-06-08T13:52:13","modified_gmt":"2011-06-08T12:52:13","slug":"%e2%80%9edas-gesetz-des-weisen%e2%80%9c-%e2%80%94-ein-quell-des-lebens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2311","title":{"rendered":"\u201eDas Gesetz des Weisen\u201c \u2014 Ein Quell des Lebens"},"content":{"rendered":"<p>    <strong><\/p>\n<h3>\u201eDas Gesetz des Weisen\u201c \u2014 Ein Quell des Lebens<\/h3>\n<p><\/strong><br \/>\n    \u2026<br \/>\n    Der Psalmist sang: \u201eDas Gesetz Jehovas ist vollkommen, bringt die Seele zur\u00fcck. Die Mahnung Jehovas ist zuverl\u00e4ssig, macht den Unerfahrenen weise. Die Befehle Jehovas sind recht, erfreuen das Herz; das Gebot Jehovas ist rein, erleuchtet die Augen\u201c (Psalm 19:7, 8). Wie genau K\u00f6nig Salomo von Israel seinerzeit die Wahrheit dieser Worte erfasst haben muss! Er erkl\u00e4rte: \u201eDas Gesetz des Weisen ist ein Quell des Lebens, um jemand von den Schlingen des Todes wegzuwenden\u201c (Spr\u00fcche 13:14). In den vorausgehenden 13 Versen von Spr\u00fcche, Kapitel 13 zeigte Salomo, wie der Rat aus Gottes Wort uns helfen kann, unsere Lebensqualit\u00e4t zu steigern und Gefahren f\u00fcr Leib und Leben aus dem Weg zu gehen.<\/p>\n<p>    <strong>Lernf\u00e4hig sein<\/strong><\/p>\n<p>    \u201eEin Sohn ist weise, wo es die Zucht eines Vaters gibt, der Sp\u00f6tter aber hat nicht auf Schelte geh\u00f6rt\u201c, hei\u00dft es in Spr\u00fcche 13:1. Die Zucht eines Vaters kann nachsichtig oder streng sein. Sie mag zun\u00e4chst in Form von Schulung und Erziehung erfolgen, und wenn diese nichts fruchten, letztlich auch Bestrafung einschlie\u00dfen. Ein Sohn ist weise, wenn er die Zucht seines Vaters annimmt.<\/p>\n<p>    \u201eWen Jehova liebt, den z\u00fcchtigt er; ja er gei\u00dfelt jeden, den er als Sohn aufnimmt\u201c (Hebr\u00e4er 12:6). Wie nimmt uns unser himmlischer Vater in Zucht? Unter anderem durch sein geschriebenes Wort, die Bibel, n\u00e4mlich dann, wenn wir sie respektvoll lesen und das daraus Gelernte anwenden. Diese Zucht ist f\u00fcr uns nur von Vorteil, denn alles, was Jehova sagt, ist zu unserem Nutzen (Jesaja 48:17).<\/p>\n<p>    Auch wenn wir von einem Mitchristen, der an unserem geistigen Wohl interessiert ist, korrigiert werden, ist das eine Form von Zucht. Jeder gute Rat, der mit Gottes Wort im Einklang ist, kann als von Jehova Gott, dem gro\u00dfen Quell der Wahrheit, kommend angesehen werden statt von der Person, die ihn uns gibt. Mit dieser Einstellung sollten wir den Rat klugerweise auch annehmen. Tun wir das, dann kann er uns zum Umdenken bewegen, dazu, unser Verst\u00e4ndnis der Bibel zu vertiefen und unsere Gewohnheiten zu \u00e4ndern. So n\u00fctzt uns die Zucht wirklich. Dasselbe trifft auf den Rat zu, der uns in christlichen Zusammenk\u00fcnften und in biblischen Ver\u00f6ffentlichungen gegeben wird. Wenn wir auf das, was uns durch diese geschriebenen oder gesprochenen Worte mitgeteilt wird, entsprechend reagieren, nehmen wir uns in vortrefflicher Weise selbst in Zucht.<\/p>\n<p>    Der Sp\u00f6tter reagiert dagegen nicht auf Zucht. Er ist \u201enicht lernf\u00e4hig, weil er meint, selbst zu wissen, was das Beste ist\u201c, hei\u00dft es in einem Nachschlagewerk. Nicht einmal auf Schelte \u2014 eine strengere Form der Zucht \u2014 reagiert er. Doch k\u00f6nnte er jemals beweisen, dass an der Zucht vonseiten seines Vaters etwas verkehrt war? Jehova hat noch nie falsch gehandelt und das wird auch nie der Fall sein. Der Sp\u00f6tter macht sich dadurch, dass er Zucht zur\u00fcckweist, nur selbst zum Gesp\u00f6tt. Wie eindrucksvoll zeigt Salomo doch mit ein paar gut gew\u00e4hlten Worten, wie wertvoll es ist, belehrbar zu sein!<\/p>\n<p>    <strong>H\u00fcte deine Zunge!<\/strong><\/p>\n<p>    Der K\u00f6nig von Israel vergleicht den Mund mit einem fruchttragenden Baum, um zu zeigen, wie wichtig es ist, uns beim Reden von Gottes Wort leiten zu lassen. Er sagt: \u201eVon dem Fruchtertrag seines Mundes wird ein Mann Gutes essen, aber die Seele [\u201edas Seelenbegehren\u201c, Fu\u00dfnote] derer, die treulos handeln, sie ist Gewalttat\u201c (Spr\u00fcche 13:2). Der Fruchtertrag des Mundes sind die gesprochenen Worte. Und ein Mann erntet das, was er mit seinen Worten ges\u00e4t hat. \u201eSind seine Worte freundlich gemeint und zielen sie darauf ab, ein gutes Verh\u00e4ltnis zu seinen Mitmenschen herzustellen\u201c, sagt ein Gelehrter, \u201ewird er Gutes essen, also ein gl\u00fcckliches, friedliches Dasein genie\u00dfen.\u201c Ganz anders ist es um den treulos Handelnden bestellt, der auf Gewalttat aus ist und darauf, anderen etwas zuleide zu tun. Er f\u00fchrt Gewalt im Schilde und er erntet Gewalt. Die Schlingen des Todes sind vor ihm ausgebreitet.<\/p>\n<p>    \u201eWer seinen Mund beh\u00fctet, bewahrt seine Seele\u201c, f\u00e4hrt Salomo fort. \u201eWer seine Lippen aufsperrt \u2014 dem wird es zum Verderben\u201c (Spr\u00fcche 13:3). Ein gesch\u00e4digter Ruf, verletzte Gef\u00fchle, gespannte Beziehungen und sogar k\u00f6rperlicher Schaden k\u00f6nnen die Folge von gedankenlosem, t\u00f6richtem Reden sein. Aufgesperrte Lippen, das hei\u00dft unbeherrschte \u00c4u\u00dferungen, k\u00f6nnen einem auch Gottes Missfallen eintragen, denn jeder wird sich vor Gott f\u00fcr seine Worte verantworten m\u00fcssen (Matth\u00e4us 12:36, 37). Streng \u00fcber unseren Mund zu wachen wird uns tats\u00e4chlich vor dem Verderben bewahren. Doch was k\u00f6nnen wir in der Praxis tun, um unseren Mund zu beh\u00fcten?<\/p>\n<p>    Die einfachste M\u00f6glichkeit w\u00e4re, nicht zu viel zu reden. \u201eBei der Menge von Worten fehlt \u00dcbertretung nicht\u201c, hei\u00dft es in der Bibel (Spr\u00fcche 10:19). Vor dem Reden nachzudenken ist ebenfalls empfehlenswert. Der inspirierte Schreiber verk\u00fcndete: \u201eDa ist einer, der gedankenlos redet wie mit Schwertstichen\u201c (Spr\u00fcche 12:18). Aussagen, denen keine \u00dcberlegung vorausgeht, k\u00f6nnen sowohl dem, der sie \u00e4u\u00dfert, als auch seinen Zuh\u00f6rern schaden. Daher gibt uns die Bibel den n\u00fctzlichen Hinweis: \u201eDas Herz des Gerechten sinnt nach, um zu antworten\u201c (Spr\u00fcche 15:28).<\/p>\n<p>    <strong>Sei flei\u00dfig<\/strong><\/p>\n<p>    \u201eDer Faule zeigt sich begehrlich\u201c, erkl\u00e4rt Salomo, \u201eaber seine Seele hat nichts. Doch die Seele der Flei\u00dfigen, sie wird fett gemacht werden\u201c (Spr\u00fcche 13:4). \u201eDer Gedanke [dieses Spruches] ist, dass blo\u00dfes Begehren ganz und gar nichtig ist; Flei\u00df ist das, was z\u00e4hlt\u201c, hei\u00dft es in einem Nachschlagewerk. \u201eFaule Menschen sind Opfer von Begierden . . ., die sie verzehren, und sie haben \u00fcberhaupt nichts vorzuweisen.\u201c Die Seele oder das Begehren des Flei\u00dfigen ist dagegen befriedigt \u2014 fett gemacht.<\/p>\n<p>    Wie verh\u00e4lt es sich mit Personen, die sich Jehova deshalb nicht hingeben, weil sie die Verantwortung scheuen? Sie wollen offensichtlich gern in Gottes neuer Welt leben, aber wollen sie daf\u00fcr auch etwas tun? \u2026<\/p>\n<p>    Gehen wir an dieser Stelle auch einmal darauf ein, was es bedeutet, in der Versammlung nach einem Aufsichtsamt zu streben. Zu begehren, einen Anteil an dieser vortrefflichen Arbeit zu haben, ist gewiss lobenswert und vonseiten der Bibel wird dazu ermuntert (1. Timotheus 3:1). Das Begehren allein gen\u00fcgt allerdings nicht. Bestimmte Eigenschaften und F\u00e4higkeiten m\u00fcssen entwickelt werden, um die Voraussetzungen f\u00fcr solch ein Amt zu erf\u00fcllen. Das erfordert flei\u00dfiges pers\u00f6nliches Bem\u00fchen.<\/p>\n<p>    <strong>Gerechtigkeit \u2014 ein Schutz<\/strong><\/p>\n<p>    Ein gerechter Mensch entwickelt gottgef\u00e4llige Eigenschaften und sagt die Wahrheit. Zu l\u00fcgen verst\u00f6\u00dft gegen Jehovas Gesetz, wie er sehr wohl wei\u00df (Spr\u00fcche 6:16-19; Kolosser 3:9). In Verbindung damit erkl\u00e4rt Salomo: \u201eEin falsches Wort ist das, was der Gerechte hasst, aber die B\u00f6sen handeln sch\u00e4ndlich und bereiten sich Schimpf\u201c (Spr\u00fcche 13:5). Der Gerechte vermeidet es nicht nur, zu l\u00fcgen; er hasst es tats\u00e4chlich. Er wei\u00df, wie verheerend sich L\u00fcgen auf zwischenmenschliche Beziehungen auswirken, ungeachtet dessen, wie harmlos sie zu sein scheinen. Au\u00dferdem wird die Glaubw\u00fcrdigkeit desjenigen ersch\u00fcttert, der zu L\u00fcgen greift. Der B\u00f6se handelt sch\u00e4ndlich, weil er l\u00fcgt oder andere Schandtaten vollbringt, wodurch er sich selbst Schimpf bereitet.<\/p>\n<p>    Um zu zeigen, wie n\u00fctzlich es ist, in Gottes Augen recht zu handeln, sagt der weise K\u00f6nig: \u201eGerechtigkeit ihrerseits beh\u00fctet den, der arglos ist auf seinem Weg, aber Bosheit ist das, was den S\u00fcnder st\u00fcrzt\u201c (Spr\u00fcche 13:6). Gerechtigkeit sch\u00fctzt einen Menschen wie eine Festung, Bosheit bewirkt dagegen seinen Untergang.<\/p>\n<p>   <strong> Sich keinen falschen Anschein geben<\/strong><\/p>\n<p>    \u00dcber welch tiefes Verst\u00e4ndnis der menschlichen Natur der K\u00f6nig von Israel verf\u00fcgte, geht aus folgender Beobachtung hervor: \u201eEs gibt einen, der sich als reich ausgibt, und doch hat er gar nichts; da ist einer, der sich als minderbemittelt ausgibt, und doch hat er viele wertvolle Dinge\u201c (Spr\u00fcche 13:7). Der \u00e4u\u00dfere Schein, den sich jemand gibt, kann tr\u00fcgen. Einige arme Menschen behaupten wom\u00f6glich, reich zu sein \u2014 vielleicht um sich aufzuspielen, um den Eindruck zu erwecken, erfolgreich zu sein, oder nur, um das Gesicht zu wahren. Ein Reicher k\u00f6nnte behaupten, arm zu sein, weil er seinen Reichtum gern verheimlichen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>    Es ist nicht ratsam, anderen etwas vorzuspielen oder etwas zu verheimlichen. Wer materiell nur wenig hat, aber trotzdem Geld f\u00fcr Luxusg\u00fcter ausgibt, nur um wohlhabend zu erscheinen, enth\u00e4lt sich und seinen Angeh\u00f6rigen wom\u00f6glich das vor, was eigentlich zum Lebensunterhalt n\u00f6tig ist. Behauptet jemand dagegen, arm zu sein, obwohl er Reicht\u00fcmer besitzt, ist er offensichtlich ein Geizhals, der sich der geb\u00fchrenden W\u00fcrde und der Freude beraubt, die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit mit sich bringt (Apostelgeschichte 20:35). Wer aufrichtig ist, lebt besser.<\/p>\n<p>    <strong>Keine \u00fcbertriebenen W\u00fcnsche hegen<\/strong><\/p>\n<p>    \u201eDas L\u00f6segeld f\u00fcr eines Mannes Seele ist sein Reichtum\u201c, erkl\u00e4rt Salomo, \u201eder Minderbemittelte aber hat kein Schelten geh\u00f6rt\u201c (Spr\u00fcche 13:8). Welche Lehre vermittelt dieser weise Spruch?<\/p>\n<p>    Es hat durchaus Vorteile, reich zu sein, aber Reichtum ist nicht grunds\u00e4tzlich ein Segen. In den gegenw\u00e4rtigen schwierigen Zeiten stehen die Reichen und ihre Angeh\u00f6rigen nicht selten in der Gefahr, von L\u00f6segelderpressern entf\u00fchrt zu werden. Manchmal kann jemand, der reich ist, durch eine L\u00f6segeldzahlung sein Leben oder das Leben eines Familienangeh\u00f6rigen retten. Doch nicht selten werden Entf\u00fchrungsopfer ermordet. Mit dieser Bedrohung muss der Reiche st\u00e4ndig leben.<\/p>\n<p>    Solche Sorgen plagen denjenigen nicht, der nur wenig hat. Zwar verf\u00fcgt er wahrscheinlich nicht \u00fcber so viele Annehmlichkeiten und materielle Dinge wie die Reichen, aber daf\u00fcr muss er kaum damit rechnen, entf\u00fchrt zu werden. Und das ist gewiss nicht der einzige Nutzen, den es hat, keine \u00fcbertriebenen W\u00fcnsche zu haben und seine Zeit und Kraft nicht darauf zu verwenden, nach Reichtum zu streben (2. Timotheus 2:4).<\/p>\n<p>    <strong>Sich am \u201eLicht\u201c freuen<\/strong><\/p>\n<p>    Salomo zeigt weiter, dass es zu unserem eigenen Nutzen ist, uns bei all unserem Tun nach Jehova auszurichten. \u201eDas Licht der Gerechten ist es, das sich freuen wird\u201c, sagt er; \u201eaber die Leuchte der B\u00f6sen \u2014 sie wird ausgel\u00f6scht werden\u201c (Spr\u00fcche 13:9).<\/p>\n<p>    Die Leuchte versinnbildlicht das, wovon wir unseren Lebensweg beleuchten lassen. \u2018Gottes Wort ist eine Leuchte unserem Fu\u00df und ein Licht f\u00fcr unseren Pfad\u2019 (Psalm 119:105). Es enth\u00e4lt die unersch\u00f6pfliche Erkenntnis und Weisheit des Sch\u00f6pfers. Je tiefer unser Verst\u00e4ndnis des Willens und Vorsatzes Gottes wird, desto heller wird das geistige Licht, das uns leitet. Welch eine Quelle der Freude das doch ist! Warum sollten wir uns durch weltliche Weisheit ablenken lassen oder von der \u201ef\u00e4lschlich so genannten \u201aErkenntnis\u2018 \u201c? (1. Timotheus 6:20; 1. Korinther 1:20; Kolosser 2:8).<\/p>\n<p>    Die Leuchte des B\u00f6sen wird ausgel\u00f6scht werden, ungeachtet dessen, wie hell sie zu leuchten scheint. Selbst wenn er wohlhabend ist, \u00e4ndert sich nichts daran. Er wird schlie\u00dflich im Dunkeln tappen, wo sein Fu\u00df unweigerlich straucheln wird. Au\u00dferdem \u2018wird es sich erweisen, dass er keine Zukunft hat\u2019 (Spr\u00fcche 24:20).<\/p>\n<p>    Doch was sollten wir tun, wenn wir nicht genau wissen, wie in einer bestimmten Situation vorzugehen ist? Was w\u00e4re angebracht, wenn nicht einmal klar ist, ob wir in diesem Fall \u00fcberhaupt befugt sind, etwas zu unternehmen? Warnend hei\u00dft es in Spr\u00fcche 13:10: \u201eDurch Vermessenheit verursacht man nur Streit.\u201c Trotz Unkenntnis oder unbefugt zu handeln ist anma\u00dfend und wird unweigerlich zu Reibereien f\u00fchren. W\u00e4re es nicht besser, andere um Rat zu fragen, die \u00fcber das n\u00f6tige Wissen und Verst\u00e4ndnis verf\u00fcgen? \u201eBei denen, die sich miteinander beraten, ist Weisheit\u201c, sagt der weise K\u00f6nig.<\/p>\n<p>    <strong>Sich vor falschen Erwartungen h\u00fcten<\/strong><\/p>\n<p>    Geld kann durchaus n\u00fctzlich sein. \u00dcber ausreichende Mittel zu verf\u00fcgen ist besser, als mit jedem Cent rechnen zu m\u00fcssen oder ein Leben in Armut zu f\u00fchren (Prediger 7:11, 12). Der Nutzen unrechtm\u00e4\u00dfig erworbenen Reichtums kann jedoch tr\u00fcgerisch sein. Salomo warnt: \u201eWertvolle Dinge, die von Nichtigem herr\u00fchren, vermindern sich, wer aber mit der Hand sammelt, der bewirkt Mehrung\u201c (Spr\u00fcche 13:11).<\/p>\n<p>    Nehmen wir beispielsweise die Verlockung zum Gl\u00fccksspiel. In der Hoffnung auf einen hohen Gewinn setzt mancher Spieler sein schwer verdientes Geld ein. Doch wehe, wenn er verliert! Die Leidtragenden sind dann oft seine Angeh\u00f6rigen. Und was ist, wenn der Gl\u00fccksspieler gewinnt? Da er leicht zu dem Geld gekommen ist, geht ihm wom\u00f6glich der Bezug dazu verloren, was es wirklich wert ist. Es kann auch sein, dass er mit seinem frisch gewonnenen Geld gar nicht richtig umzugehen wei\u00df. Verschwindet sein Reichtum vielleicht genauso schnell wieder, wie er gekommen ist? Durch ehrbare Arbeit nach und nach angesammelter Besitz vergr\u00f6\u00dfert sich dagegen und kann nutzbringend eingesetzt werden.<\/p>\n<p>    \u201eHinausgeschobene Erwartung macht das Herz krank\u201c, erkl\u00e4rt Salomo, \u201eaber das Begehrte ist ein Baum des Lebens, wenn es wirklich kommt\u201c (Spr\u00fcche 13:12). Unerf\u00fcllte Erwartungen f\u00fchren unweigerlich zu Entt\u00e4uschungen, die das Herz krank machen. Das erlebt man im Alltagsleben immer wieder. Auf die Erwartungen, die in Gottes Wort verankert sind, trifft das jedoch nicht zu. Wir k\u00f6nnen v\u00f6llig darauf vertrauen, dass sie sich erf\u00fcllen. Selbst wenn es anscheinend l\u00e4nger dauert als erwartet, werden wir keinesfalls entt\u00e4uscht sein.<\/p>\n<p>    Wir wissen beispielsweise, dass Gottes neue Welt nahe ist (2. Petrus 3:13). In freudiger Erwartung blicken wir der Verwirklichung dessen entgegen, was Gott verhei\u00dfen hat. Wie wirkt es sich aus, wenn wir die Wartezeit daf\u00fcr nutzen, eifrig \u201eim Werk des Herrn\u201c besch\u00e4ftigt zu sein, Mitchristen zu ermuntern und ein noch engeres Verh\u00e4ltnis zu Jehova zu entwickeln? Statt am \u2018Herzen krank\u2019 sind wir voller Freude (1. Korinther 15:58; Hebr\u00e4er 10:24, 25; Jakobus 4:8). Wenn ein lang gehegter Wunsch in Erf\u00fcllung geht, ist er ein Baum des Lebens \u2014 wirklich st\u00e4rkend und erfrischend.<\/p>\n<p>    <strong>Gottes Gesetz \u2014 ein Quell des Lebens<\/strong><\/p>\n<p>    In Spr\u00fcche 13:13 wird das Erfordernis, Gott zu gehorchen, wie folgt veranschaulicht: \u201eWer das Wort verachtet hat, von ihm wird ein Schuldnerpfand genommen werden; aber wer das Gebot f\u00fcrchtet, der wird belohnt werden.\u201c Wenn ein Schuldner das von ihm gegebene Wort verachtet, indem er ein Darlehen nicht zur\u00fcckzahlt, verliert er das, was er als Pfand gegeben hat. Ebenso w\u00fcrden wir etwas verlieren, wenn wir Gottes Geboten nicht gehorchten. Worum handelt es sich?<\/p>\n<p>    \u201eDas Gesetz des Weisen ist ein Quell des Lebens, um jemand von den Schlingen des Todes wegzuwenden\u201c (Spr\u00fcche 13:14). Wer ohne das Gesetz des allweisen Gottes, Jehova, lebt, muss auf die Anleitung verzichten, die ihm helfen kann, besser und l\u00e4nger zu leben. Welch ein ungeheurer Verlust! Wir handeln daher weise, Gottes Wort volle Aufmerksamkeit zu schenken und unser Denken, Reden und Handeln davon beeinflussen zu lassen (2. Korinther 10:5; Kolosser 1:10).<\/p>\n<p>    <strong>\u201eJeder Kluge wird mit Kenntnis handeln\u201c<\/strong><br \/>\n    \u2026<br \/>\n    Der in Spr\u00fcche 13:15-25 aufgezeichnete Rat Salomos, des K\u00f6nigs von Israel, soll uns helfen, mit Erkenntnis zu handeln, damit wir besser und l\u00e4nger leben k\u00f6nnen. In pr\u00e4gnanten Spr\u00fcchen zeigt er, wie Gottes Wort uns helfen kann, die Gunst anderer zu erlangen, in unserem Dienst f\u00fcr Gott treu zu bleiben, Zuchtma\u00dfnahmen richtig zu sehen und unseren Umgang klug auszuw\u00e4hlen. Au\u00dferdem geht er darauf ein, dass man seinen Nachkommen klugerweise ein Erbe hinterlassen sowie seine Kinder liebevoll in Zucht nehmen sollte.<\/p>\n<p>    <strong>Gute Einsicht tr\u00e4gt Gunst ein<\/strong><\/p>\n<p>    \u201eGute Einsicht, sie verleiht Gunst\u201c, sagt Salomo, \u201eaber der Weg derer, die treulos handeln, ist holprig\u201c (Spr\u00fcche 13:15). In der Originalsprache beschreibt der Ausdruck f\u00fcr \u201egute Einsicht\u201c oder gutes Verst\u00e4ndnis \u201edie F\u00e4higkeit zur Vernunft, zu einem gesunden Urteilsverm\u00f6gen und zu klugen Anschauungen\u201c, wie es in einem Nachschlagewerk hei\u00dft. Wer solche Eigenschaften aufweist, dem f\u00e4llt es nicht schwer, die Gunst anderer zu erlangen.<br \/>\n    \u2026<br \/>\n    Der Weg der Treulosen ist dagegen holprig oder \u201ehart\u201c (Elberfelder Bibel). In welchem Sinn? Gem\u00e4\u00df einem Gelehrten bedeutet das hier verwendete Wort \u201efest oder hart und bezieht sich auf das gef\u00fchllose Verhalten b\u00f6ser Menschen. . . . Der Mann, der in seinem b\u00f6sen Treiben verharrt, ist abgestumpft und gleichg\u00fcltig gegen\u00fcber der klugen Unterweisung anderer, ja er ist auf dem Weg ins Verderben.\u201c<\/p>\n<p>    Salomo f\u00e4hrt fort: \u201eJeder Kluge wird mit Kenntnis handeln, aber der Unvern\u00fcnftige wird Torheit ausbreiten\u201c (Spr\u00fcche 13:16). Klugheit wird hier mit Kenntnis verbunden und auf einen vern\u00fcnftigen Menschen bezogen, der genau \u00fcberlegt, bevor er handelt. Der Kluge h\u00e4lt selbst bei ungerechtfertigter Kritik oder sogar bei einer Beleidigung seine Lippen in Schach. Er ist unter Gebet bem\u00fcht, die Frucht des heiligen Geistes hervorzubringen, um sich nicht zu sehr zu \u00e4rgern (Galater 5:22, 23). Wer klug ist, l\u00e4sst sich weder von seinem Gegen\u00fcber noch von der Situation beherrschen. Stattdessen beherrscht er sich und geht dadurch den Streitigkeiten aus dem Weg, in die jemand schnell hineingeraten kann, der bei einer Beleidigung leicht aufbraust.<\/p>\n<p>    Der Kluge handelt auch mit Kenntnis, wenn er Entscheidungen trifft. Wie er wei\u00df, handelt jemand, der lediglich Mutma\u00dfungen anstellt, Gef\u00fchlsregungen nachgibt oder sich einfach der Mehrheit anschlie\u00dft, selten klug. Daher nimmt er sich Zeit, um seine Situation zu analysieren. Er tr\u00e4gt alle Fakten zusammen und ergr\u00fcndet, welche M\u00f6glichkeiten sich ihm bieten. Dann forscht er in der Bibel nach und stellt fest, welche biblischen Gesetze oder Grunds\u00e4tze Anwendung finden. Der Pfad eines solchen Menschen bleibt gerade (Spr\u00fcche 3:5, 6).<\/p>\n<p>    <strong>\u201eEin treuer Gesandter ist Heilung\u201c<\/strong><\/p>\n<p>    \u2026 Es lautet: \u201eEin Bote, der b\u00f6se ist, wird ins Schlechte verfallen, aber ein treuer Gesandter ist Heilung\u201c (Spr\u00fcche 13:17).<\/p>\n<p>    Der Nachdruck liegt hier auf den Eigenschaften des Gesandten oder Boten. Was w\u00e4re, wenn der \u00dcberbringer einer Botschaft diese b\u00f6swillig verdreht oder ab\u00e4ndert? Wird er daf\u00fcr nicht bestraft werden? Denken wir an Gehasi, den Diener des Propheten Elisa, der aus Habgier dem syrischen Heerf\u00fchrer Naaman eine falsche Botschaft mitteilte. Gehasi wurde mit dem Aussatz geschlagen, von dem Naaman geheilt worden war (2. K\u00f6nige 5:20-27). Was w\u00e4re, wenn der Gesandte untreu w\u00fcrde und die Botschaft \u00fcberhaupt nicht mehr verk\u00fcndete? \u201e[Wenn du] nicht tats\u00e4chlich freiheraus redest, um den B\u00f6sen vor seinem Weg zu warnen, wird er selbst als B\u00f6ser in seiner eigenen Vergehung sterben, aber sein Blut werde ich [Jehova] von deiner eigenen Hand zur\u00fcckfordern\u201c, sagt die Bibel (Hesekiel 33:8).<\/p>\n<p>    Der treue Gesandte ist dagegen Heilung f\u00fcr sich selbst und f\u00fcr diejenigen, die auf ihn h\u00f6ren. Paulus forderte Timotheus auf: \u201eGib best\u00e4ndig Acht auf dich selbst und auf dein Lehren. Bleibe bei diesen Dingen, denn dadurch, dass du dies tust, wirst du sowohl dich selbst als auch die retten, die auf dich h\u00f6ren\u201c (1. Timotheus 4:16). \u2026<\/p>\n<p>    <strong>\u2018Wer Zurechtweisung bewahrt, wird geehrt\u2019<\/strong><\/p>\n<p>    W\u00fcrde ein kluger Mensch einen guten Rat zur\u00fcckweisen? In Spr\u00fcche 13:18 wird erkl\u00e4rt: \u201eWer Zucht unbeachtet l\u00e4sst, kommt zu Armut und Unehre, aber wer Zurechtweisung bewahrt, der wird geehrt.\u201c Es ist weise, selbst unerbetene Zurechtweisung dankbar anzunehmen. Vern\u00fcnftiger Rat kann gerade dann sehr n\u00fctzlich sein, wenn wir uns gar nicht bewusst sind, wie n\u00f6tig wir ihn haben. Solchen Rat zu beachten kann uns vor Kummer und tragischem Geschehen bewahren. Ihn au\u00dfer Acht zu lassen tr\u00e4gt uns dagegen Unehre ein.<\/p>\n<p>    Verdientes Lob hebt unsere Stimmung und macht uns wirklich Mut. Wir m\u00fcssen aber auch mit Zurechtweisung rechnen und sie annehmen. Ein Beispiel daf\u00fcr liefern die beiden Briefe, die der Apostel Paulus an Timotheus schrieb. Darin lobt er ihn zwar auch f\u00fcr seine Treue, aber er erteilt ihm vor allem Rat. Freim\u00fctig gibt Paulus dem j\u00fcngeren Mann Ratschl\u00e4ge dazu, wie er den Glauben und ein gutes Gewissen bewahrt, wie er mit anderen in der Versammlung umgehen, Gottergebenheit und Selbstgen\u00fcgsamkeit entwickeln, andere unterweisen, dem Abfall entgegenwirken und seinen Dienst f\u00fcr Gott durchf\u00fchren sollte. F\u00fcr j\u00fcngere Glieder der Versammlung empfiehlt es sich, den Rat von erfahreneren Personen zu suchen und gern anzunehmen.<\/p>\n<p>    <strong>\u2018Mit Weisen wandeln\u2019<\/strong><\/p>\n<p>    \u201eEin Begehren, wenn verwirklicht, ist der Seele angenehm\u201c, sagt der weise K\u00f6nig, \u201eaber f\u00fcr die Unvern\u00fcnftigen ist es etwas Verabscheuungsw\u00fcrdiges, von Schlechtem zu weichen\u201c (Spr\u00fcche 13:19). \u00dcber die Bedeutung dieses Sprichworts hei\u00dft es in einem Nachschlagewerk: \u201eWenn ein Ziel erreicht wurde oder ein Wunsch in Erf\u00fcllung gegangen ist, durchstr\u00f6mt den ganzen Menschen ein Gef\u00fchl der Zufriedenheit . . . Da es eine h\u00f6chst angenehme Erfahrung ist, ein Ziel zu erreichen, folgt daraus, dass das Abwenden von B\u00f6sem f\u00fcr die Toren ein Abscheu sein muss. Das, was sie wollen, k\u00f6nnen sie nur mit unlauteren Mitteln erreichen, und w\u00fcrden sie das B\u00f6se aufgeben, m\u00fcssten sie dem Vergn\u00fcgen entsagen, sich ihre W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen.\u201c Wie wichtig ist es daher, geeignete W\u00fcnsche zu haben!<\/p>\n<p>    Wie nachhaltig werden unsere Gedanken, unsere Vorlieben und unsere Abneigungen doch von unserem Umgang beeinflusst! Salomo \u00e4u\u00dfert eine zeitlose Wahrheit, wenn er sagt: \u201eWer mit Weisen wandelt, wird weise werden, wer sich aber mit den Unvern\u00fcnftigen einl\u00e4sst, dem wird es schlecht ergehen\u201c (Spr\u00fcche 13:20). Unser Umgang \u2014 auch durch die Unterhaltungsmedien, das Internet und unseren Lesestoff \u2014 wirkt sich einfach darauf aus, was wir sind und was aus uns wird. W\u00e4hlen wir unseren Umgang daher wirklich mit Bedacht!<\/p>\n<p>    <strong>\u201eEin Erbe hinterlassen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>    \u201eDie S\u00fcnder sind es, die das Ungl\u00fcck verfolgt\u201c, verk\u00fcndet der K\u00f6nig von Israel, \u201eaber die Gerechten sind es, die das Gute belohnt\u201c (Spr\u00fcche 13:21). Nach Gerechtigkeit zu streben wird belohnt, denn Jehova sorgt f\u00fcr den Gerechten (Psalm 37:25). Wir m\u00fcssen uns allerdings bewusst sein, dass \u201eZeit und unvorhergesehenes Geschehen\u201c jeden trifft (Prediger 9:11). K\u00f6nnen wir irgendetwas tun, um auf unvorhergesehene Ereignisse vorbereitet zu sein?<\/p>\n<p>    \u201eEin Guter wird S\u00f6hnen von S\u00f6hnen ein Erbe hinterlassen\u201c, erkl\u00e4rt Salomo (Spr\u00fcche 13:22a). Welch ein kostbares Erbe Eltern ihren Kindern doch hinterlassen, wenn sie ihnen helfen, Erkenntnis \u00fcber Jehova aufzunehmen und ein gutes Verh\u00e4ltnis zu ihm aufzubauen! Doch w\u00e4re es nicht auch klug, wenn m\u00f6glich f\u00fcr das materielle Wohl der Familie vorzusorgen, falls ein Elternteil vorzeitig sterben sollte? Vielerorts besteht f\u00fcr Familienoberh\u00e4upter die M\u00f6glichkeit, eine Versicherung abzuschlie\u00dfen, ein rechtsg\u00fcltiges Testament zu machen und etwas Geld zur\u00fcckzulegen.<\/p>\n<p>    Wie verh\u00e4lt es sich mit dem Erbe der B\u00f6sen? \u201eDas Verm\u00f6gen des S\u00fcnders ist etwas f\u00fcr den Gerechten Aufbewahrtes\u201c, f\u00e4hrt Salomo fort (Spr\u00fcche 13:22b). Schon heute k\u00f6nnen sich zwar gewisse Vorteile f\u00fcr uns ergeben, aber wirklich bewahrheiten wird sich das erst, wenn Jehova sein Versprechen erf\u00fcllt, \u201eneue Himmel und eine neue Erde\u201c zu schaffen, in denen \u201eGerechtigkeit wohnen [wird]\u201c (2. Petrus 3:13). Die B\u00f6sen werden dann verschwunden sein, und \u201edie Sanftm\u00fctigen . . . werden die Erde besitzen\u201c (Psalm 37:11).<\/p>\n<p>    Ein kluger Mensch handelt mit Erkenntnis, auch wenn er nur sehr wenig besitzt. \u201eDas gepfl\u00fcgte Land von Minderbemittelten tr\u00e4gt reichlich Nahrung\u201c, hei\u00dft es in Spr\u00fcche 13:23, \u201eaber da ist einer, der aus Mangel an Rechtlichkeit weggerafft wird.\u201c Durch harte Arbeit und mit Gottes Segen wird aus sehr wenig viel. Doch wenn es keine Gerechtigkeit gibt, kann man durch unfaire Rechtsprechung ein Verm\u00f6gen verlieren.<\/p>\n<p>    <strong>\u2018Heimsuchen mit Z\u00fcchtigung\u2019<\/strong><\/p>\n<p>    Unvollkommene Menschen ben\u00f6tigen Zucht, und das von Kindheit an. \u201eWer seine Rute zur\u00fcckh\u00e4lt, hasst seinen Sohn\u201c, sagt der K\u00f6nig von Israel, \u201ewer ihn aber liebt, der sucht ihn sicherlich heim mit Z\u00fcchtigung\u201c (Spr\u00fcche 13:24).<\/p>\n<p>    Eine Rute ist ein Zeichen der Autorit\u00e4t. In Spr\u00fcche 13:24 steht sie f\u00fcr die elterliche Autorit\u00e4t. In diesem Zusammenhang bedeutet der Gebrauch der Rute zum Zweck der Z\u00fcchtigung nicht \u2026, ein Kind zu schlagen. Damit ist vielmehr das Mittel der Zurechtweisung gemeint, die in unterschiedlichster Form erfolgen kann. Bei dem einen Kind gen\u00fcgt es vielleicht schon, es freundlich zurechtzuweisen, um ein ungeh\u00f6riges Benehmen abzustellen. Ein anderes Kind muss wom\u00f6glich strenger getadelt werden. \u201eEin Scheltwort dringt tiefer ein bei einem Verst\u00e4ndigen als hundert Schl\u00e4ge bei einem Unvern\u00fcnftigen\u201c, hei\u00dft es in Spr\u00fcche 17:10.<\/p>\n<p>    Eltern m\u00fcssen sich bei Zuchtma\u00dfnahmen stets von Liebe und Weisheit zum Nutzen der Kinder leiten lassen. Liebevolle Eltern sehen nicht \u00fcber die Fehler eines Kindes hinweg. Im Gegenteil, sie achten auf Dinge, die verbessert werden m\u00fcssen, ehe sie zu fest eingewurzelt sind. Nat\u00fcrlich beherzigen liebevolle Eltern folgende Ermahnung des Paulus: \u201eV\u00e4ter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie weiterhin auf in der Zucht und in der ernsten Ermahnung Jehovas\u201c (Epheser 6:4).<\/p>\n<p>    Angenommen, allzu nachgiebige Eltern w\u00fcrden auf eigentlich n\u00f6tige erzieherische Ma\u00dfnahmen verzichten. W\u00fcrde ihnen ihre Nachgiebigkeit sp\u00e4ter gedankt werden? Wohl kaum! (Spr\u00fcche 29:21). In der Bibel hei\u00dft es: \u201eEin Knabe, dem freier Lauf gelassen wird, wird seiner Mutter Schande bereiten\u201c (Spr\u00fcche 29:15). Die elterliche Autorit\u00e4t nicht auszu\u00fcben zeugt von Gleichg\u00fcltigkeit oder von einem Mangel an Liebe. Die Autorit\u00e4t freundlich, aber bestimmt einzusetzen ist dagegen ein Zeichen liebevoller F\u00fcrsorge.<\/p>\n<p>    Ein kluger und rechtschaffener Mensch, der aus wahrer Erkenntnis heraus handelt, wird gesegnet. Salomo versichert uns: \u201eDer Gerechte isst bis zur S\u00e4ttigung seiner Seele, aber der Bauch der B\u00f6sen wird leer sein\u201c (Spr\u00fcche 13:25). Jehova wei\u00df, was f\u00fcr uns in jedem Lebensbereich gut ist \u2014 ob es um unsere Familienangelegenheiten geht, um unser Verh\u00e4ltnis zu anderen, um unseren Dienst f\u00fcr Gott oder darum, dass wir in Zucht genommen werden. Wenn wir den Rat aus seinem Wort klugerweise beherzigen, wird unsere Lebensweise zweifellos die beste sein. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDas Gesetz des Weisen\u201c \u2014 Ein Quell des Lebens \u2026 Der Psalmist sang: \u201eDas Gesetz Jehovas ist vollkommen, bringt die Seele zur\u00fcck. Die Mahnung Jehovas ist zuverl\u00e4ssig, macht den Unerfahrenen weise. Die Befehle Jehovas sind recht, erfreuen das Herz; das Gebot Jehovas ist rein, erleuchtet die Augen\u201c (Psalm 19:7, 8). 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