
{"id":2301,"date":"2011-06-07T14:50:31","date_gmt":"2011-06-07T13:50:31","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2301"},"modified":"2011-06-07T14:50:31","modified_gmt":"2011-06-07T13:50:31","slug":"wer-gerechtigkeit-sat-erntet-gottes-liebende-gute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2301","title":{"rendered":"&#8222;Wer Gerechtigkeit s\u00e4t, erntet Gottes liebende G\u00fcte&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong><\/p>\n<h3>Wer Gerechtigkeit s\u00e4t, erntet Gottes liebende G\u00fcte<\/h3>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>\u201eES WIRD jemandem ganz bestimmt schlecht ergehen, wenn er f\u00fcr einen Fremden B\u00fcrge geworden ist, aber wer Handschlag hasst, bleibt sorgenfrei\u201c (Spr\u00fcche 11:15). Wie \u00fcberzeugend doch durch diese wenigen Worte verantwortungsvolles Handeln hervorgehoben wird! Wer f\u00fcr einen risikobereiten Darlehensnehmer mit unterzeichnet, schneidet sich wom\u00f6glich ins eigene Fleisch. Vermeiden wir daher Handschlag \u2014 eine Geste, die im alten Israel einer Unterschrift unter einen Vertrag entsprach \u2014 und bleiben so von finanziellen Einbu\u00dfen verschont.<\/p>\n<p>Der Grundsatz, der hier zum Tragen kommt, ist offensichtlich folgender: \u201eWas immer ein Mensch s\u00e4t, das wird er auch ernten\u201c (Galater 6:7). \u201eS\u00e4t Samen f\u00fcr euch in Gerechtigkeit\u201c, sagte der Prophet Hosea, und \u201eerntet gem\u00e4\u00df liebender G\u00fcte\u201c (Hosea 10:12). Ja, s\u00e4en wir in Gerechtigkeit, indem wir so handeln, wie Gott es w\u00fcnscht, und ernten wir seine liebende G\u00fcte. Salomo, der K\u00f6nig von Israel, kommt immer wieder auf diesen Grundsatz zur\u00fcck und fordert mit Nachdruck zu rechtem Handeln auf, zu ehrlichem Reden und zu der richtigen Gesinnung. Eine eingehende Betrachtung seiner weisen Worte wird uns bestimmt ermuntern, Samen in Gerechtigkeit zu s\u00e4en (Spr\u00fcche 11:15-31).<\/p>\n<p><strong>S\u00e4e \u201eAnmut\u201c, ernte \u201eHerrlichkeit\u201c<\/strong><\/p>\n<p>\u201eEine Frau von Anmut ist die, die Herrlichkeit erlangt; aber die Tyrannen ihrerseits erlangen Reichtum\u201c, sagt der weise K\u00f6nig (Spr\u00fcche 11:16). In diesem Vers wird die unverg\u00e4ngliche Herrlichkeit einer liebenswerten Frau dem verg\u00e4nglichen Reichtum eines Tyrannen gegen\u00fcbergestellt.<\/p>\n<p>Wie kann sich jemand Anmut erwerben, die ihm Herrlichkeit eintr\u00e4gt? \u201eBewahre praktische Weisheit und Denkverm\u00f6gen\u201c, r\u00e4t Salomo, \u201eund sie werden sich als . . . Anmut f\u00fcr deinen Hals erweisen\u201c (Spr\u00fcche 3:21, 22). Und der Psalmist erw\u00e4hnte einen \u2018K\u00f6nig, \u00fcber dessen Lippen Anmut ausgegossen\u2019 ist (Psalm 45:1, 2). Ja, praktische Weisheit, Denkverm\u00f6gen und der richtige Gebrauch der Zunge erh\u00f6hen den Wert eines Menschen und verleihen ihm Anmut. Das trifft zweifellos auf eine verst\u00e4ndige Frau zu. Abigail, die Frau des unvern\u00fcnftigen Nabal, ist ein Beispiel daf\u00fcr. Sie war \u201egut hinsichtlich Verst\u00e4ndigkeit und sch\u00f6n von Gestalt\u201c; K\u00f6nig David pries sie wegen ihrer \u201eVerst\u00e4ndigkeit\u201c (1. Samuel 25:3, 33).<\/p>\n<p>Eine gottesf\u00fcrchtige Frau, die wahre Anmut besitzt, wird sicherlich Herrlichkeit erlangen. Man wird gut von ihr sprechen. Sofern sie verheiratet ist, wird sie auch in den Augen ihres Mannes Herrlichkeit erlangen. Ja sie bringt auf die ganze Familie Herrlichkeit. Und ihre eigene Herrlichkeit ist nicht verg\u00e4nglich. \u201eEher ist ein Name zu erw\u00e4hlen als Reichtum in F\u00fclle; Gunst ist besser als selbst Silber und Gold\u201c (Spr\u00fcche 22:1). Der gute Name, den sich eine solche Frau bei Gott erwirbt, ist von bleibendem Wert.<\/p>\n<p>Ganz anders verh\u00e4lt es sich mit einem Tyrannen (Spr\u00fcche 11:16). Er f\u00e4llt in die Kategorie b\u00f6ser Menschen und solcher, die sich als Gegner der Anbeter Jehovas entpuppen. Ein Tyrann \u2018setzt Gott nicht vor sich\u2019 (Psalm 54:3). Er nutzt Unschuldige skrupellos aus und verschafft sich wom\u00f6glich auf ihre Kosten Vorteile, indem er \u2018Silber wie Staub aufh\u00e4uft\u2019 (Hiob 27:16). Doch irgendwann wird er sich niederlegen und nicht mehr aufstehen, oder eines Tages \u00f6ffnet er seine Augen, und es wird das letzte Mal sein (Hiob 27:19). Sein ganzer Reichtum und alles, was er erreicht hat, ist dann f\u00fcr ihn wertlos (Lukas 12:16-21).<\/p>\n<p>Wie bedeutsam ist doch die Lehre in Spr\u00fcche 11:16! Kurz und knapp f\u00fchrt uns der K\u00f6nig von Israel vor Augen, wie es sich auswirkt, wenn jemand entweder Anmut erwirbt oder der Tyrannei zuneigt, und er fordert uns auf, Gerechtigkeit zu s\u00e4en.<\/p>\n<p><strong>\u201eLiebende G\u00fcte\u201c wird belohnt<\/strong><\/p>\n<p>Salomo hebt noch eine weitere Lehre hervor, die mit dem zwischenmenschlichen Bereich zu tun hat: \u201eEin Mann von liebender G\u00fcte handelt mit seiner eigenen Seele auf eine sich lohnende Weise, aber der Grausame bringt seinen eigenen Organismus in Verruf\u201c (Spr\u00fcche 11:17). \u201eDas Wesentliche dieses Spruchs besteht darin, dass das Verhalten anderen gegen\u00fcber \u2014 positiv oder negativ \u2014 ungewollte oder unerwartete Auswirkungen auf einen selbst hat\u201c, bemerkte ein Gelehrter.<br \/>\n\u2026<\/p>\n<p>Auch ein Perfektionist \u2014 jemand, der sich selbst extrem viel abverlangt \u2014 verh\u00e4lt sich unvern\u00fcnftig. Er strebt st\u00e4ndig nach unerreichbaren Zielen, weshalb f\u00fcr ihn Ersch\u00f6pfung und Entt\u00e4uschung schon vorprogrammiert sind. Wir handeln also auf eine sich lohnende Weise, wenn wir uns realistische und vern\u00fcnftige Ziele stecken. Vielleicht erfassen wir Zusammenh\u00e4nge nicht so schnell wie andere. Es k\u00f6nnte auch sein, dass uns Krankheit oder vorger\u00fccktes Alter einschr\u00e4nken. Lassen wir in Bezug auf unsere geistigen Fortschritte niemals Mutlosigkeit aufkommen, sondern seien wir stets vern\u00fcnftig und ber\u00fccksichtigen unsere Grenzen. Wir sind gl\u00fccklich, wenn wir im Rahmen unserer M\u00f6glichkeiten \u2018unser \u00c4u\u00dferstes tun\u2019 (2. Timotheus 2:15; Philipper 4:5).<\/p>\n<p>Der weise K\u00f6nig erkl\u00e4rt noch eingehender, wie ein Gerechter sich selbst etwas Gutes tut, ein Grausamer hingegen sich Schaden zuf\u00fcgt: \u201eDer B\u00f6se schafft sich falschen Lohn, wer aber Gerechtigkeit s\u00e4t, wahre Verdienste. Wer f\u00fcr Gerechtigkeit feststeht, hat Aussicht auf Leben, wer aber Schlechtem nachjagt, dessen Aussicht ist sein eigener Tod. Die verkehrten Herzens sind, sind f\u00fcr Jehova etwas Verabscheuungsw\u00fcrdiges, aber die auf ihrem Weg Untadeligen sind sein Wohlgefallen. Obwohl Hand zu Hand sein mag, wird eine schlechte Person nicht ungestraft ausgehen; aber die Nachkommen der Gerechten werden gewiss entrinnen\u201c (Spr\u00fcche 11:18-21).<\/p>\n<p>Diese Verse unterstreichen auf verschiedene Weise e i n e n grundlegenden Gedanken: Wer Gerechtigkeit s\u00e4t, erntet den entsprechenden Lohn. Ein b\u00f6ser Mensch l\u00e4sst sich vielleicht auf Betr\u00fcgereien ein oder versucht es mit dem Gl\u00fccksspiel, um ohne Gegenleistung etwas zu bekommen. Da es sich um \u201efalschen Lohn\u201c handelt, wird es wahrscheinlich zur Entt\u00e4uschung f\u00fchren. Wer hingegen flei\u00dfig arbeitet, erzielt \u201ewahre Verdienste\u201c, was f\u00fcr ihn Sicherheit bedeutet. Der Untadelige genie\u00dft Gottes Wohlgefallen und hat daher die Hoffnung auf ewiges Leben. Doch wie wird es einem schlechten Menschen ergehen? \u201eObwohl Hand zu Hand sein mag\u201c, wenn es um betr\u00fcgerische Machenschaften geht, wird der B\u00f6se doch nicht ungestraft bleiben (Spr\u00fcche 2:21, 22). Welch ein Ansporn f\u00fcr uns, Gerechtigkeit zu s\u00e4en!<\/p>\n<p><strong>Wahre Sch\u00f6nheit f\u00fcr den Verst\u00e4ndigen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWie ein goldener Nasenring im R\u00fcssel eines Schweines, so ist eine Frau, die sch\u00f6n ist, sich aber von Verst\u00e4ndigkeit abwendet\u201c (Spr\u00fcche 11:22). Nasenringe waren in biblischen Zeiten ein beliebter Schmuck. Ein goldener Nasenring am Nasenfl\u00fcgel oder an der Nasenscheidewand zwischen den Nasenl\u00f6chern war ein gut sichtbares Schmuckst\u00fcck bei einer Frau. Wie unpassend w\u00e4re doch eine solch auserlesene Verzierung im R\u00fcssel eines Schweins! \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit einem \u00e4u\u00dferlich sch\u00f6nen Menschen, dem es an \u201eVerst\u00e4ndigkeit\u201c fehlt. Bei dem Betreffenden \u2014 ob Mann oder Frau \u2014 ist eine Zierde nicht angebracht. Sie ist fehl am Platz, absolut nicht sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Wie andere \u00fcber unser Aussehen denken, ist uns nat\u00fcrlich nicht gleichg\u00fcltig. Doch warum unzufrieden sein oder sich \u00fcberm\u00e4\u00dfig Gedanken um das Aussehen oder um die Figur machen? Auf vieles unserer \u00e4u\u00dferen Erscheinung haben wir keinen Einfluss. Die \u00e4u\u00dfere Erscheinung ist nicht alles. Haben nicht die meisten Menschen, die wir lieben und bewundern, ein durchschnittliches \u00c4u\u00dferes? K\u00f6rperliche Reize sind nicht ausschlaggebend f\u00fcr das Gl\u00fccklichsein. Was wirklich z\u00e4hlt, ist die innere Sch\u00f6nheit, die an bleibenden g\u00f6ttlichen Eigenschaften zu erkennen ist. Seien wir daher vern\u00fcnftig, und pflegen wir diese Eigenschaften.<\/p>\n<p><strong>\u201eDie freigebige Seele wird selbst fett gemacht werden\u201c<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDas Begehren der Gerechten ist sicherlich gut\u201c, erkl\u00e4rt K\u00f6nig Salomo, \u201edie Hoffnung der B\u00f6sen ist Zornausbruch.\u201c Warum das so ist, erl\u00e4utert er im Folgenden: \u201eDa ist einer, der ausstreut und doch noch mehr bekommt, auch einer, der sich von dem, was recht ist, zur\u00fcckh\u00e4lt, aber es gereicht nur zum Mangel\u201c (Spr\u00fcche 11:23, 24).<br \/>\nW\u00e4hrend wir flei\u00dfig bem\u00fcht sind, die Erkenntnis aus Gottes Wort auszustreuen, erfassen wir sicherlich besser ihre \u201eBreite und L\u00e4nge und H\u00f6he und Tiefe\u201c (Epheser 3:18). Andererseits steht jemand, der die Erkenntnis nicht gebraucht, in der Gefahr, sie zu verlieren. Ja, \u201ewer sp\u00e4rlich s\u00e4t, wird auch sp\u00e4rlich ernten; und wer reichlich s\u00e4t, wird auch reichlich ernten\u201c (2. Korinther 9:6).<\/p>\n<p>\u201eDie freigebige Seele wird selbst fett gemacht werden [gedeihen]\u201c, bemerkt der K\u00f6nig weiter, \u201eund wer andere reichlich tr\u00e4nkt, wird auch selbst reichlich getr\u00e4nkt werden\u201c (Spr\u00fcche 11:25). Wenn wir unsere Zeit und unsere Mittel gro\u00dfz\u00fcgig einsetzen, um die wahre Anbetung zu f\u00f6rdern, bereiten wir Jehova gro\u00dfe Freude (Hebr\u00e4er 13:15, 16). Er wird \u2018die Schleusen der Himmel \u00f6ffnen und tats\u00e4chlich Segen \u00fcber uns aussch\u00fctten, bis kein Bedarf mehr ist\u2019 (Maleachi 3:10). Denken wir nur an die geistige Wohlfahrt seiner Diener von heute.<\/p>\n<p>Salomo erw\u00e4hnt noch ein weiteres Beispiel f\u00fcr das gegens\u00e4tzliche Begehren des Gerechten und des B\u00f6sen. \u201eWer Getreide zur\u00fcckh\u00e4lt \u2014 das Volk wird ihn verw\u00fcnschen, aber Segen gibt es f\u00fcr das Haupt dessen, der es kaufen l\u00e4sst\u201c (Spr\u00fcche 11:26). Wer Bedarfsg\u00fcter in gro\u00dfer Menge aufkauft, wenn die Preise niedrig sind, und sie erst verkauft, wenn das Angebot zur\u00fcckgeht und die Preise in die H\u00f6he schnellen, kann Profit machen. Obwohl ein gewisser Nutzen damit verbunden sein kann, den Verbrauch einzuschr\u00e4nken und Reserven anzulegen, werden Menschen, die so vorgehen, im Allgemeinen wegen ihrer Selbstsucht verachtet. Andererseits wird jemand, der aus einer Notlage kein Kapital schl\u00e4gt, von den Menschen sehr gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig von Israel ermuntert uns, weiterhin das zu begehren, was gut oder gerecht ist, wenn er sagt: \u201eWer nach Gutem ausschaut, wird fortw\u00e4hrend Wohlwollen suchen; was aber den betrifft, der nach Schlechtem forscht, \u00fcber ihn wird es kommen. Wer auf seinen Reichtum vertraut \u2014 er selbst wird fallen; doch so wie Laub werden die Gerechten sprie\u00dfen\u201c (Spr\u00fcche 11:27, 28).<\/p>\n<p><strong>Der Gerechte gewinnt Seelen<\/strong><\/p>\n<p>Wieso eine unkluge Handlungsweise negative Folgen hat, veranschaulicht Salomo folgenderma\u00dfen: \u201eWas jemand betrifft, der sein eigenes Haus in Verruf bringt, er wird vom Wind Besitz ergreifen\u201c (Spr\u00fcche 11:29a). Achans Missetat \u2018brachte ihn in Verruf\u2019, und sowohl er als auch seine Familienangeh\u00f6rigen wurden gesteinigt (Josua, Kapitel 7). Auch heute kann es vorkommen, dass ein christliches Familienhaupt und andere in der Familie in eine Missetat verwickelt sind, die zum Ausschluss aus der Christenversammlung f\u00fchren kann. Ein Mann bringt sein eigenes Haus in Verruf, wenn er sich selbst nicht nach Gottes Geboten ausrichtet oder aber eine schwere Missetat innerhalb seiner Familie toleriert. Er selbst und wom\u00f6glich andere in seiner Familie werden als reuelose Misset\u00e4ter aus der christlichen Gemeinschaft ausgeschlossen (1. Korinther 5:11-13). Was wird er ernten? Nur Wind \u2014 etwas, was in Wirklichkeit nicht greifbar ist, keinen echten Wert hat.<\/p>\n<p>\u201eEin T\u00f6richter wird ein Knecht dessen sein, der weisen Herzens ist\u201c, hei\u00dft es in dem Vers weiter (Spr\u00fcche 11:29b). Einem unverst\u00e4ndigen Menschen fehlt es an praktischer Weisheit und daher kann ihm keine verantwortungsvolle Aufgabe \u00fcbertragen werden. Da er mit seinen Mitteln nicht richtig umgeht, kann es au\u00dferdem sein, dass er sich einem anderen gegen\u00fcber irgendwie verpflichtet. Ein solch unweiser Mensch kann ohne weiteres \u2018ein Knecht dessen werden, der weisen Herzens ist\u2019. Deshalb m\u00fcssen wir unbedingt bei all unseren Handlungen gutes Urteilsverm\u00f6gen und praktische Weisheit erkennen lassen.<\/p>\n<p>\u201eDer Fruchtertrag des Gerechten ist ein Baum des Lebens\u201c, versichert uns der weise K\u00f6nig, \u201eund wer Seelen gewinnt, ist weise\u201c (Spr\u00fcche 11:30). Wie geschieht das? Nun, der Gerechte kann durch seine Worte und seinen Lebenswandel bewirken, dass andere geistige Speise in sich aufnehmen. Sie f\u00fchlen sich angespornt, Jehova zu dienen, und empfangen schlie\u00dflich das Leben, das Gott erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p><strong>\u2018Wie viel mehr wird dem S\u00fcnder vergolten werden\u2019<\/strong><\/p>\n<p>Wie einleuchtend sind doch die zuvor erw\u00e4hnten Spr\u00fcche, die uns dringend raten, Gerechtigkeit zu s\u00e4en! Der Grundsatz \u201eWas immer ein Mensch s\u00e4t, das wird er auch ernten\u201c l\u00e4sst sich sogar noch auf andere Weise anwenden. Salomo bemerkt: \u201eSiehe! Der Gerechte \u2014 auf der Erde wird ihm vergolten werden, wie viel mehr so dem B\u00f6sen und dem S\u00fcnder!\u201c (Spr\u00fcche 11:31).<\/p>\n<p>Obwohl sich ein Gerechter anstrengt, richtig zu handeln, unterlaufen ihm doch mitunter Fehler (Prediger 7:20). Und f\u00fcr seine Fehler wird ihm in Form von Zucht \u201evergolten werden\u201c. Was aber geschieht mit einem B\u00f6sen, der absichtlich einen schlechten Weg geht und nichts unternimmt, um den Weg der Geradheit zu betreten? Verdient er als \u2018Vergeltung\u2019 nicht eine strengere Strafe? \u201eWenn der Gerechte mit M\u00fche gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und der S\u00fcnder zeigen?\u201c, schrieb der Apostel Petrus (1. Petrus 4:18). Lasst uns daher entschlossen sein, stets Samen in Gerechtigkeit zu s\u00e4en. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer Gerechtigkeit s\u00e4t, erntet Gottes liebende G\u00fcte \u201eES WIRD jemandem ganz bestimmt schlecht ergehen, wenn er f\u00fcr einen Fremden B\u00fcrge geworden ist, aber wer Handschlag hasst, bleibt sorgenfrei\u201c (Spr\u00fcche 11:15). Wie \u00fcberzeugend doch durch diese wenigen Worte verantwortungsvolles Handeln hervorgehoben wird! Wer f\u00fcr einen risikobereiten Darlehensnehmer mit unterzeichnet, schneidet sich wom\u00f6glich ins eigene Fleisch. 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