
{"id":2297,"date":"2011-06-07T14:41:04","date_gmt":"2011-06-07T13:41:04","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2297"},"modified":"2011-06-07T14:41:04","modified_gmt":"2011-06-07T13:41:04","slug":"auf-%e2%80%98dem-pfad-der-geradheit%e2%80%99-wandeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2297","title":{"rendered":"Auf \u2018dem Pfad der Geradheit\u2019 wandeln"},"content":{"rendered":"<p><strong><\/p>\n<h3>Auf \u2018dem Pfad der Geradheit\u2019 wandeln<\/h3>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>    \u201eDEM Gerechten [wird es] gutgehen\u201c, erkl\u00e4rte der Prophet Jesaja, \u201edenn den Fruchtertrag ihrer Handlungen werden sie essen.\u201c Au\u00dferdem sagte Jesaja: \u201eDer Pfad des Gerechten ist Geradheit\u201c (Jesaja 3:10; 26:7). Sollen unsere Handlungen gute Fr\u00fcchte hervorbringen, m\u00fcssen wir nat\u00fcrlich das tun, was in Gottes Augen annehmbar ist.<\/p>\n<p>    Wie k\u00f6nnen wir aber auf dem Pfad der Geradheit wandeln? Welche Segnungen erwarten uns, wenn wir es tun? Und wieso kann es anderen n\u00fctzen, wenn wir uns nach den gerechten Ma\u00dfst\u00e4ben Gottes ausrichten? In Kapitel 10 des Bibelbuches Spr\u00fcche geht Salomo, ein K\u00f6nig des alten Israel, auf diese Fragen ein, als er den Gerechten mit dem B\u00f6sen vergleicht. Hierbei verwendet er den Ausdruck \u201eGerechter\u201c 13mal. In den Versen 15 bis 32 kommt dieser Ausdruck 9mal vor. Daher ist es bestimmt ermunternd, Spr\u00fcche 10:15-32 zu betrachten.<\/p>\n<p>    <strong>An der Zucht festhalten<\/strong><\/p>\n<p>    Salomo weist auf die Bedeutung der Gerechtigkeit hin und sagt: \u201eDie wertvollen Dinge eines Reichen sind seine starke Stadt. Das Verderben der Geringen ist ihre Armut. Die T\u00e4tigkeit des Gerechten gereicht zum Leben; der Ertrag des B\u00f6sen gereicht zur S\u00fcnde\u201c (Spr\u00fcche 10:15, 16).<\/p>\n<p>    Reichtum kann sich in unsicheren Lebenslagen als ein Schutz erweisen, so, wie eine befestigte Stadt ihren Bewohnern einen gewissen Schutz bietet. Und Armut kann sich verheerend auswirken, wenn unerwartete Umst\u00e4nde eintreten (Prediger 7:12). Es k\u00f6nnte allerdings auch sein, da\u00df der weise K\u00f6nig darauf hinweisen wollte, da\u00df sowohl Reichtum als auch Armut Gefahren in sich bergen k\u00f6nnen. Ein Reicher neigt wom\u00f6glich dazu, v\u00f6llig auf sein Geld zu vertrauen, weil er denkt, seine wertvollen Dinge seien \u201ewie eine Schutzmauer\u201c (Spr\u00fcche 18:11). Und ein Armer vertritt vielleicht die irrt\u00fcmliche Ansicht, seine Zukunft sei wegen seiner Armut hoffnungslos. Beide machen sich bei Gott keinen guten Namen.<\/p>\n<p>    Andererseits f\u00fchrt die Rechtschaffenheit des Gerechten zum Leben \u2014 ungeachtet dessen, ob er viel besitzt oder wenig. Inwiefern? Er ist mit dem zufrieden, was er hat. Und er l\u00e4\u00dft nicht zu, da\u00df seine finanzielle Lage seinen guten Stand vor Gott beeintr\u00e4chtigt. Ob arm oder reich, der Lebenswandel eines Gerechten tr\u00e4gt schon heute zu seinem Gl\u00fcck bei und vermittelt ihm die Hoffnung auf ewiges Leben. Der B\u00f6se hat keinen Nutzen, selbst wenn er Reichtum erwirbt. Statt f\u00fcr den Schutz, den der Reichtum erm\u00f6glicht, dankbar zu sein und Gottes Willen zu tun, verwendet er seine Mittel dazu, ein s\u00fcndiges Leben zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>    \u201eWer sich an Zucht h\u00e4lt, ist ein Pfad zum Leben\u201c, f\u00e4hrt der K\u00f6nig von Israel fort, \u201ewer aber Zurechtweisung verl\u00e4\u00dft, veranla\u00dft zum Umherirren\u201c (Spr\u00fcche 10:17). Ein Bibelgelehrter meint, dieser Vers k\u00f6nne zwei Bedeutungen haben. Eine w\u00e4re, da\u00df sich derjenige, der sich der Zucht unterwirft und den Pfad der Gerechtigkeit geht, auf dem Weg zum Leben befindet, w\u00e4hrend derjenige, der Zurechtweisung verschm\u00e4ht, vom rechten Pfad abirrt. Der Vers k\u00f6nnte aber auch so zu verstehen sein: \u201eWer Zucht annimmt, zeigt den Weg zum Leben [andere ziehen Nutzen aus seinem guten Beispiel], aber jeder, der Zurechtweisung ignoriert, f\u00fchrt andere irre\u201c (New International Version). Wie dem auch sei, ausschlaggebend ist, da\u00df wir an Zucht festhalten und Zurechtweisung nicht in den Wind schlagen.<\/p>\n<p>    <strong>Ha\u00df durch Liebe ersetzen<\/strong><\/p>\n<p>    Als n\u00e4chstes stellt Salomo einen zweiteiligen Spruch vor. Beide Teile vermitteln \u00e4hnliche Gedanken, wobei der zweite Teil den ersten unterstreicht. Es hei\u00dft: \u201eWo einer ist, der Ha\u00df zudeckt, da sind Lippen der Falschheit.\u201c Wer einen anderen im Herzen ha\u00dft, den Ha\u00df aber hinter liebensw\u00fcrdigen, schmeichlerischen Worten verbirgt, ist hinterlistig \u2014 er hat \u201eLippen der Falschheit\u201c. Dann f\u00fcgt der weise K\u00f6nig hinzu: \u201eWer einen schlechten Bericht vorbringt, ist unvern\u00fcnftig\u201c (Spr\u00fcche 10:18). Einige verbergen ihren Ha\u00df nicht, sondern verleumden andere oder reden absch\u00e4tzig \u00fcber denjenigen, den sie nicht ausstehen k\u00f6nnen. Das ist unklug, denn verleumderisches Reden kann dem Betreffenden eigentlich nichts anhaben. Ein aufmerksamer Zuh\u00f6rer erkennt die Bosheit, und der Verleumder wird in seiner Achtung sinken. Wer also Schlechtes \u00fcber andere verbreitet, schadet sich selbst.<\/p>\n<p>    Sich richtig zu verhalten bedeutet, weder zu t\u00e4uschen noch zu verleumden. Gott gebot den Israeliten: \u201eDu sollst deinen Bruder in deinem Herzen nicht hassen\u201c. Und Jesus riet seinen Zuh\u00f6rern: \u201eFahrt fort, [sogar] eure Feinde zu lieben und f\u00fcr die zu beten, die euch verfolgen, damit ihr euch als S\u00f6hne eures Vaters erweist, der in den Himmeln ist\u201c. Wieviel besser ist es doch, unser Herz mit Liebe anzuf\u00fcllen statt mit Ha\u00df!<\/p>\n<p>    <strong>\u2018Seine Lippen in Schach halten\u2019<\/strong><\/p>\n<p>    Der weise K\u00f6nig betont dann, wie notwendig es ist, die Zunge zu beherrschen: \u201eBei der Menge von Worten fehlt \u00dcbertretung nicht, wer aber seine Lippen in Schach h\u00e4lt, handelt verst\u00e4ndig\u201c (Spr\u00fcche 10:19).<\/p>\n<p>    \u201eDer T\u00f6richte redet viele Worte\u201c (Prediger 10:14). Sein Mund \u201esprudelt Torheit hervor\u201c (Spr\u00fcche 15:2). Das hei\u00dft nicht, da\u00df jeder gespr\u00e4chige Mensch ein Tor ist. Doch wie leicht kann jemand, der zuviel redet, Geschw\u00e4tz und Ger\u00fcchte verbreiten. Ein ruinierter Ruf, verletzte Gef\u00fchle, gespannte Beziehungen und sogar K\u00f6rperverletzungen sind nicht selten auf unbedachtes Reden zur\u00fcckzuf\u00fchren. \u201eWo viel Worte sind, da geht\u2019s ohne S\u00fcnde nicht ab\u201c (Spr\u00fcche 10:19, Lutherbibel). Au\u00dferdem ist es unangenehm, mit jemand zusammenzusein, der meint, zu jedem Thema etwas sagen zu m\u00fcssen. Bem\u00fchen wir uns, nicht allzuviel zu reden.<\/p>\n<p>    Wer seine Lippen in Schach h\u00e4lt, meidet nicht nur Falschheit, sondern handelt auch mit Verstand. Er denkt, bevor er spricht. Aus Liebe zu Jehovas Normen und weil er seinem N\u00e4chsten wirklich helfen will, ber\u00fccksichtigt er, wie seine Worte auf andere wirken. Seine Erkl\u00e4rungen sind liebevoll und freundlich. Er m\u00f6chte, da\u00df das, was er sagt, andere anspricht und ihnen eine Hilfe ist. Seine Worte sind wie \u201egoldene \u00c4pfel in Silberziselierungen\u201c \u2014 gef\u00e4llig und stets taktvoll (Spr\u00fcche 25:11).<\/p>\n<p>    <strong>\u201eFortw\u00e4hrend viele weiden\u201c<\/strong><\/p>\n<p>    \u201eDie Zunge des Gerechten ist auserlesenes Silber\u201c, und \u201edas Herz des B\u00f6sen ist wenig wert\u201c, f\u00fcgt Salomo hinzu (Spr\u00fcche 10:20). Was die Gerechten \u00e4u\u00dfern, ist rein \u2014 wie auserlesenes, gel\u00e4utertes Silber, frei von Schaumschlacke. Das trifft zweifellos auf Diener Jehovas zu, wenn sie die lebengebende Erkenntnis aus Gottes Wort an andere weitergeben. Ihr Gro\u00dfer Unterweiser, Jehova Gott, hat sie gelehrt und \u2018ihnen die Zunge der Belehrten gegeben, damit sie dem M\u00fcden mit einem Wort zu antworten wissen\u2019 (Jesaja 30:20; 50:4). Wenn sie sich mit ihrer Zunge \u00fcber die biblischen Wahrheiten \u00e4u\u00dfern, gleicht die Zunge wirklich auserlesenem Silber. Wie unendlich wertvoll sind doch ihre Worte f\u00fcr die Aufrichtigen im Gegensatz zu den Absichten der B\u00f6sen! Seien wir eifrig darauf bedacht, \u00fcber das K\u00f6nigreich Gottes und seine wunderbaren Werke zu sprechen.<\/p>\n<p>    Der Gerechte ist ein Segen f\u00fcr seine Mitmenschen. \u201eDie Lippen des Gerechten sind es, die fortw\u00e4hrend viele weiden\u201c, bemerkt Salomo, \u201eaber die T\u00f6richten sterben weiterhin aus Mangel an Herz\u201c (Spr\u00fcche 10:21).<\/p>\n<p>    Inwiefern \u2018weidet der Gerechte fortw\u00e4hrend viele\u2019? Das hier verwendete hebr\u00e4ische Wort vermittelt den Gedanken von \u201eh\u00fcten\u201c (Spr\u00fcche 10:21, Fu\u00dfnote). Es bedeutet sowohl leiten als auch n\u00e4hren, etwa so, wie sich ein Hirte in alter Zeit um seine Schafe k\u00fcmmerte (1. Samuel 16:11; Psalm 23:1-3; Hoheslied 1:7). Ein Gerechter f\u00fchrt oder leitet andere auf den Weg der Gerechtigkeit; seine Worte n\u00e4hren seine Zuh\u00f6rer. Das macht solche Menschen gl\u00fccklicher und zufriedener, und sie haben die Aussicht auf ewiges Leben.<\/p>\n<p>    Wie steht es jedoch mit dem T\u00f6richten? Da es ihm an Herz mangelt, hat er keine guten Beweggr\u00fcnde und denkt zuwenig \u00fcber die Folgen seiner Handlungsweise nach. Ein solcher Mensch tut, was ihm gef\u00e4llt, ungeachtet dessen, wohin es f\u00fchrt. Folglich mu\u00df er die Nachteile, die sein Tun mit sich bringt, in Kauf nehmen. W\u00e4hrend der Gerechte anderen hilft, am Leben zu bleiben, kann sich jemand, dem es an Herz mangelt, nicht einmal selbst am Leben erhalten.<\/p>\n<p>    <strong>Z\u00fcgellosigkeit meiden<\/strong><\/p>\n<p>    H\u00e4ufig gibt sich ein Mensch durch seine Vorlieben und seine Abneigungen zu erkennen. Darauf hinweisend, sagt der K\u00f6nig von Israel: \u201eDem Unvern\u00fcnftigen ist das Ver\u00fcben von Z\u00fcgellosigkeit wie ein Spiel, Weisheit aber ist f\u00fcr den Mann von Unterscheidungsverm\u00f6gen\u201c (Spr\u00fcche 10:23).<\/p>\n<p>    Manche betrachten Z\u00fcgellosigkeit als eine Art Sport oder Spiel und ver\u00fcben sie einfach aus \u201eSpa\u00df\u201c. Solche Personen lassen Gott, dem alle Rechenschaft ablegen m\u00fcssen, unber\u00fccksichtigt, und sie wollen die Verkehrtheit ihres Tuns nicht einsehen. Sie gehen in ihren verdrehten \u00dcberlegungen so weit, da\u00df sie meinen, Gott sehe ihre s\u00fcndige Handlungsweise nicht. Durch ihr Verhalten sagen sie in Wirklichkeit: \u201eEs gibt keinen Jehova\u201c. Wie unvern\u00fcnftig!<\/p>\n<p>    Der Mann von Unterscheidungsverm\u00f6gen hingegen ist sich dar\u00fcber im klaren, da\u00df Z\u00fcgellosigkeit kein \u201eSpiel\u201c ist. Er wei\u00df, da\u00df Z\u00fcgellosigkeit Gott mi\u00dff\u00e4llt und das Verh\u00e4ltnis zu ihm zerst\u00f6ren kann. Ein solcher Lebenswandel ist unvern\u00fcnftig, denn er raubt Menschen die Selbstachtung, ruiniert Ehen, schadet sowohl dem Geist als auch dem K\u00f6rper und f\u00fchrt zum Verlust des Geistiggesinntseins. Wir handeln klug, wenn wir Z\u00fcgellosigkeit meiden und uns bem\u00fchen, der Weisheit so zugeneigt zu sein wie einer Schwester, die wir von Herzen lieben (Spr\u00fcche 7:4).<\/p>\n<p>    <strong>Auf der richtigen Grundlage bauen<\/strong><\/p>\n<p>    Salomo weist darauf hin, da\u00df es n\u00fctzlich ist, sein Leben auf die richtige Grundlage zu stellen, und erkl\u00e4rt: \u201eDas Schrecknis f\u00fcr den B\u00f6sen \u2014 das wird \u00fcber ihn kommen; aber das Begehren der Gerechten wird gew\u00e4hrt werden. Wie wenn der Sturmwind vor\u00fcberzieht, so ist der B\u00f6se nicht mehr; aber der Gerechte ist ein fester Grund auf unabsehbare Zeit\u201c (Spr\u00fcche 10:24, 25).<\/p>\n<p>    Ein B\u00f6ser macht anderen vielleicht angst. Schlie\u00dflich wird jedoch das \u00fcber ihn kommen, was er bef\u00fcrchtet. Ohne gerechte Grunds\u00e4tze als Grundlage gleicht der B\u00f6se einem instabilen Geb\u00e4ude, das bei einem heftigen Sturm zusammenbricht. Er gibt unter Druck nach. Der Gerechte hingegen gleicht dem Mann, der nach Jesu Worten handelt. Er ist \u2018ein verst\u00e4ndiger Mann, der sein Haus auf den Felsen baute\u2019. Jesus sagte: \u201eDer Regen str\u00f6mte hernieder, und die Fluten kamen, und die Winde wehten und schlugen gegen jenes Haus, aber es st\u00fcrzte nicht ein, denn es war auf den Felsen gegr\u00fcndet worden\u201c . Ein solcher Mensch ist unersch\u00fctterlich \u2014 sein Denken und sein Handeln beruhen fest auf g\u00f6ttlichen Grunds\u00e4tzen.<\/p>\n<p>    Bevor der weise K\u00f6nig den Gegensatz zwischen einem B\u00f6sen und einem Gerechten weiter erl\u00e4utert, spricht er knapp und treffend eine wichtige Warnung aus. Er sagt: \u201eWie Essig f\u00fcr die Z\u00e4hne und wie Rauch f\u00fcr die Augen, so ist der Faule denen, die ihn aussenden\u201c (Spr\u00fcche 10:26). Essig ist f\u00fcr die Z\u00e4hne unangenehm. Die darin enthaltene Essigs\u00e4ure erzeugt einen sauren Geschmack und kann die Z\u00e4hne empfindlich werden lassen. Rauch brennt und bei\u00dft in den Augen. Folglich wird derjenige, der einem Faulen Arbeit gibt oder sich von ihm vertreten l\u00e4\u00dft, unweigerlich \u00c4rger haben und Verlust erleiden.<\/p>\n<p>    <strong>\u201eDer Weg Jehovas ist eine Feste\u201c<\/strong><\/p>\n<p>    Der K\u00f6nig von Israel f\u00e4hrt fort: \u201eDie Furcht Jehovas, sie wird Tage hinzuf\u00fcgen, aber die Jahre der B\u00f6sen, sie werden verk\u00fcrzt werden. Die Erwartung der Gerechten ist Freude, aber selbst die Hoffnung der B\u00f6sen wird zugrunde gehen\u201c (Spr\u00fcche 10:27, 28).<\/p>\n<p>    Der Gerechte l\u00e4\u00dft sich von Gottesfurcht leiten und bem\u00fcht sich, durch seine Gedanken, Worte und Taten Jehova zu gefallen. Gott sorgt f\u00fcr ihn und erf\u00fcllt seine gerechten Erwartungen. Doch der B\u00f6se f\u00fchrt ein gottloses Leben. Seine Hoffnungen scheinen sich manchmal zu erf\u00fcllen, doch nur vor\u00fcbergehend; denn sein Leben nimmt oft vorzeitig ein Ende, entweder durch Gewalt oder durch ein Leiden, das sich aus seiner Lebensweise ergibt. Am Tag seines Todes sind alle seine Hoffnungen zunichte geworden (Spr\u00fcche 11:7).<\/p>\n<p>    \u201eDer Weg Jehovas ist eine Feste f\u00fcr den Untadeligen\u201c, sagt Salomo, \u201eaber das Verderben ist f\u00fcr diejenigen, die Sch\u00e4dliches treiben\u201c (Spr\u00fcche 10:29). \u201eDer Weg Jehovas\u201c bezieht sich hier nicht auf den Lebensweg, den wir beschreiten sollten, sondern auf die Handlungsweise Gottes mit der Menschheit. \u201eDer FELS, vollkommen ist sein Tun\u201c, sagte Moses, \u201edenn Gerechtigkeit sind alle seine Wege\u201c (5. Mose 32:4). Gottes gerechte Handlungsweise bedeutet Sicherheit f\u00fcr den Gerechten und Verderben f\u00fcr den B\u00f6sen.<\/p>\n<p>    Welch eine Feste Jehova doch f\u00fcr sein Volk ist! \u201eWas den Gerechten betrifft, auf unabsehbare Zeit wird er nicht zum Wanken gebracht werden; was aber die B\u00f6sen betrifft, sie werden nicht weiterhin auf der Erde weilen. Der Mund des Gerechten \u2014 er tr\u00e4gt die Frucht der Weisheit, aber die Zunge der Verkehrtheit wird abgeschnitten werden. Die Lippen des Gerechten \u2014 sie werden Wohlwollen kennenlernen, aber der Mund der B\u00f6sen ist Verkehrtheit\u201c (Spr\u00fcche 10:30-32).<\/p>\n<p>    Den Gerechten geht es offensichtlich gut, und sie werden gesegnet, weil sie auf dem Weg der Rechtschaffenen wandeln. Ja, \u201eder Segen Jehovas \u2014 er macht reich, und keinen Schmerz f\u00fcgt er ihm hinzu\u201c (Spr\u00fcche 10:22). Seien wir daher stets entschlossen, nach g\u00f6ttlichen Grunds\u00e4tzen zu handeln. Halten wir also auch unsere Lippen in Schach, und gebrauchen wir unsere Zunge so, da\u00df andere die lebensrettende Wahrheit des Wortes Gottes kennenlernen und auf den Weg der Gerechtigkeit gef\u00fchrt werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf \u2018dem Pfad der Geradheit\u2019 wandeln \u201eDEM Gerechten [wird es] gutgehen\u201c, erkl\u00e4rte der Prophet Jesaja, \u201edenn den Fruchtertrag ihrer Handlungen werden sie essen.\u201c Au\u00dferdem sagte Jesaja: \u201eDer Pfad des Gerechten ist Geradheit\u201c (Jesaja 3:10; 26:7). Sollen unsere Handlungen gute Fr\u00fcchte hervorbringen, m\u00fcssen wir nat\u00fcrlich das tun, was in Gottes Augen annehmbar ist. 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