
{"id":2285,"date":"2011-06-06T20:14:55","date_gmt":"2011-06-06T19:14:55","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2285"},"modified":"2011-06-06T20:14:55","modified_gmt":"2011-06-06T19:14:55","slug":"%e2%80%9ebewahre-meine-gebote-und-bleibe-am-leben%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2285","title":{"rendered":"\u201eBewahre meine Gebote, und bleibe am Leben\u201c"},"content":{"rendered":"<p>    <strong><\/p>\n<h3>\u201eBewahre meine Gebote, und bleibe am Leben\u201c<\/h3>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>    ER WAR jung, intelligent, \u201esch\u00f6n von Gestalt und sch\u00f6n von Aussehen\u201c. Die Frau seines Arbeitgebers war sinnlich und unverfroren. Sie f\u00fchlte sich unwiderstehlich zu dem jungen Mann hingezogen und versuchte Tag f\u00fcr Tag, ihn zu verf\u00fchren. \u201eEs geschah aber, da\u00df er an diesem Tag wie an anderen Tagen in das Haus ging, um seine Gesch\u00e4fte zu besorgen, und da war keiner von den M\u00e4nnern des Hauses dort im Haus. Da packte sie ihn bei seinem Kleid und sprach: \u201aLeg dich zu mir!\u2018 \u201c Joseph jedoch, der Sohn des Patriarchen Jakob, lie\u00df sein Gewand zur\u00fcck und ergriff vor Potiphars Frau die Flucht (1. Mose 39:1-12).<\/p>\n<p>    Nat\u00fcrlich l\u00e4uft nicht jeder vor einer Versuchung davon. Betrachten wir den Fall eines jungen Mannes, den der israelitische K\u00f6nig Salomo eines Abends auf der Stra\u00dfe sah. Von einer lasterhaften Frau bet\u00f6rt, \u201efolgt er ihr wie ein Ochse, den man zum Schlachten f\u00fchrt\u201c (Spr\u00fcche 7:21, 22, Einheits\u00fcbersetzung).<\/p>\n<p>    Christen werden ermahnt, \u2018vor der Hurerei zu fliehen\u2019 (1. Korinther 6:18). Dem jungen christlichen J\u00fcnger Timotheus schrieb der Apostel Paulus: \u201eFliehe vor den Begierden, die der Jugend eigen sind\u201c. Wenn wir in Situationen geraten, in denen sich Hurerei, Ehebruch oder andere sittliche Vergehen geradezu anbieten, m\u00fcssen wir genauso entschlossen die Flucht ergreifen, wie Joseph vor Potiphars Frau weglief. Was wird uns in der Entschlossenheit best\u00e4rken, so zu handeln? Im siebten Kapitel des Bibelbuches Spr\u00fcche gibt Salomo uns au\u00dferordentlich wertvollen Rat. Er vermittelt nicht nur Lektionen, die uns vor den Schlichen unsittlicher Personen bewahren k\u00f6nnen, sondern enth\u00fcllt auch ihre Taktik, indem er anschaulich schildert, wie ein junger Mann von einer unmoralischen Frau verf\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>    <strong>\u2018Binde meine Gebote an deine Finger\u2019<\/strong><\/p>\n<p>    Der K\u00f6nig beginnt mit dem v\u00e4terlichen Rat: \u201eMein Sohn, behalte meine Reden, und meine Gebote m\u00f6gest du bei dir verwahren. Bewahre meine Gebote, und bleibe am Leben, und mein Gesetz wie die Pupille deiner Augen\u201c (Spr\u00fcche 7:1, 2).<\/p>\n<p>    Gott hat Eltern, insbesondere den V\u00e4tern, die Verantwortung \u00fcbertragen, ihren Kindern seine Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr Gut und B\u00f6se beizubringen. Moses lie\u00df an V\u00e4ter die Mahnung ergehen: \u201eEs soll sich erweisen, da\u00df diese Worte, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen sind; und du sollst sie deinem Sohn einsch\u00e4rfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst\u201c . Und der Apostel Paulus schrieb: \u201eIhr, V\u00e4ter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie weiterhin auf in der Zucht und in der ernsten Ermahnung Jehovas\u201c . Daher umfa\u00dft die elterliche Anleitung, die wie ein Schatz bewahrt und hochgesch\u00e4tzt werden sollte, gewi\u00df die Mahnungen, Gebote und Gesetze aus Gottes Wort, der Bibel.<\/p>\n<p>    Die Belehrung durch die Eltern kann noch weitere Vorschriften einschlie\u00dfen, zum Beispiel Familienregeln. Sie dienen dem Wohl aller in der Familie. Allerdings k\u00f6nnen sich diese, je nach den Bed\u00fcrfnissen, von Familie zu Familie unterscheiden. Die Eltern sind jedenfalls daf\u00fcr zust\u00e4ndig, zu entscheiden, was f\u00fcr ihre Familie das beste ist. Und die Regeln, die sie aufstellen, sind im allgemeinen ein Ausdruck echter Liebe und Sorge. Daher ergeht an junge Leute der Rat, sich nach diesen Regeln wie auch der biblischen Schulung, die sie von ihren Eltern erhalten, auszurichten. Es ist in der Tat n\u00f6tig, diese Unterweisung \u201ewie die Pupille deiner Augen\u201c zu behandeln, sie \u00e4u\u00dferst sorgf\u00e4ltig zu beh\u00fcten. Auf diese Weise vermeidet man die t\u00f6dlichen Folgen der Mi\u00dfachtung g\u00f6ttlicher Ma\u00dfst\u00e4be und \u2018bleibt am Leben\u2019.<\/p>\n<p>    Salomo f\u00e4hrt fort: \u201eBinde sie [meine Gebote] an deine Finger, und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens\u201c (Spr\u00fcche 7:3). Genau wie wir unsere Finger stets vor Augen haben und nicht auf sie verzichten k\u00f6nnen, um unsere Vorhaben auszuf\u00fchren, m\u00fcssen wir uns bei allem, was wir tun, daran erinnern, wozu wir gem\u00e4\u00df der Bibel erzogen worden sind oder was wir beim Erlangen biblischer Erkenntnis gelernt haben, und uns davon leiten lassen. Wir m\u00fcssen die Gebote Gottes auf die Tafel unseres Herzens schreiben, sie also zu einem Teil unserer Pers\u00f6nlichkeit machen.<\/p>\n<p>    Der K\u00f6nig vergi\u00dft auch nicht die Wichtigkeit der Weisheit und des Verst\u00e4ndnisses, denn er mahnt: \u201eSprich zur Weisheit: \u201aDu bist meine Schwester\u2018; und das Verst\u00e4ndnis m\u00f6gest du \u201aVerwandte\u2018 nennen\u201c (Spr\u00fcche 7:4). Weisheit ist die F\u00e4higkeit, die von Gott erhaltene Erkenntnis richtig zu gebrauchen. Wir sollten Zuneigung zur Weisheit haben wie zu einer innig geliebten Schwester. Was ist Verst\u00e4ndnis? Es handelt sich um die F\u00e4higkeit, eine Angelegenheit zu durchschauen und sie zu verstehen, indem man die Zusammenh\u00e4nge zwischen ihren einzelnen Aspekten und dem Ganzen begreift. Verst\u00e4ndnis mu\u00df uns so vertraut sein wie ein guter Freund.<\/p>\n<p>    Warum sollten wir uns an die biblische Schulung halten und unser Vertrautsein mit Weisheit und Verst\u00e4ndnis vertiefen? \u201eUm . . . [uns] vor der fremden Frau zu beh\u00fcten, vor der Ausl\u00e4nderin, die ihre eigenen Reden glattgemacht hat\u201c (Spr\u00fcche 7:5). Wenn wir das beachten, werden uns die glatten \u00dcberredungsk\u00fcnste eines Ausl\u00e4nders oder Fremden \u2014 also einer unmoralischen Person \u2014 nichts anhaben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>    <strong>Der junge Mann begegnet einer \u2018listigen Frau\u2019<\/strong><\/p>\n<p>    Als n\u00e4chstes beschreibt der K\u00f6nig, was er mit eigenen Augen beobachtete: \u201eAm Fenster meines Hauses blickte ich durch mein Gitterwerk hinab, um auf die Unerfahrenen zu sp\u00e4hen. Mit Interesse bemerkte ich unter den S\u00f6hnen einen jungen Mann, dem es an Herz mangelte, der auf der Stra\u00dfe dahinging, in der N\u00e4he ihrer Ecke, und den Weg zu ihrem Haus beschreitet er in der D\u00e4mmerung, am Abend des Tages, beim Nahen der Nacht und des Dunkels\u201c (Spr\u00fcche 7:6-9).<\/p>\n<p>    Das Fenster, aus dem Salomo schaut, ist vergittert \u2014 offensichtlich mit einem Gitterwerk aus m\u00f6glicherweise kunstvoll geschnitzten Latten. W\u00e4hrend die D\u00e4mmerung schwindet, wird es auch auf den Stra\u00dfen dunkler. Er erblickt einen besonders schutzlosen jungen Mann. Ohne Unterscheidungsverm\u00f6gen oder gesunden Sinn, mangelt es ihm an Herz. Wahrscheinlich wei\u00df er genau, welche Gegend er aufgesucht hat und was ihm dort widerfahren kann. Der junge Mann n\u00e4hert sich \u201eihrer Ecke\u201c am Weg zu ihrem Haus. Wer ist sie? Was f\u00fchrt sie im Schilde?<\/p>\n<p>    Der aufmerksame K\u00f6nig f\u00e4hrt fort: \u201eSiehe, eine Frau kam ihm entgegen im Gewand einer Prostituierten und listigen Herzens. Sie ist ungest\u00fcm und st\u00f6rrisch. Ihre F\u00fc\u00dfe verweilen nicht in ihrem Haus. Bald ist sie drau\u00dfen, bald ist sie auf den \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen, und in der N\u00e4he jeder Ecke liegt sie auf der Lauer\u201c (Spr\u00fcche 7:10-12).<\/p>\n<p>    Die Art, wie diese Frau sich kleidet, spricht B\u00e4nde (1. Mose 38:14, 15). Sie ist unanst\u00e4ndig, wie eine Prostituierte, angezogen. Au\u00dferdem ist sie listigen Herzens, sie ist \u201everschlagenen\u201c Sinnes, kommt mit \u201everstecktem\u201c Plan (Schneider; Revidierte Elberfelder Bibel). Sie ist ungest\u00fcm und st\u00f6rrisch, geschw\u00e4tzig und halsstarrig, laut und eigenwillig, unverfroren und aufs\u00e4ssig. Nichts h\u00e4lt sie im Haus, lieber sucht sie \u00f6ffentliche Pl\u00e4tze auf und lauert an den Stra\u00dfenecken auf Beute. Der junge Mann kommt ihr gerade recht.<\/p>\n<p>    <strong>Die \u201eF\u00fclle ihrer \u00dcberredung\u201c<\/strong><\/p>\n<p>    Jetzt begegnet also der junge Mann einer solch liederlichen, raffinierten Frau. Wie dies doch Salomos Aufmerksamkeit gefesselt haben mu\u00df! Er berichtet: \u201eSie hat ihn fest erfa\u00dft und ihm einen Ku\u00df gegeben. Sie hat ein dreistes Gesicht aufgesetzt, und sie beginnt zu ihm zu sagen: \u201aGemeinschaftsschlachtopfer lagen mir ob. Heute habe ich meine Gel\u00fcbde bezahlt. Darum bin ich ausgegangen, dir entgegen, um dein Angesicht zu suchen, damit ich dich finde\u2018 \u201c (Spr\u00fcche 7:13-15).<\/p>\n<p>    Die Frau hat glatte Lippen. Sie setzt ein dreistes Gesicht auf und wirkt selbstsicher, wenn sie redet. Alles, was sie sagt, ist darauf ausgelegt, den jungen Mann zu verf\u00fchren. Sie gibt sich rechtschaffen und sehr gl\u00e4ubig und sagt, sie habe gerade heute ein Gemeinschaftsschlachtopfer dargebracht und ihre Gel\u00fcbde bezahlt. Zu den Gemeinschaftsschlachtopfern im Tempel in Jerusalem geh\u00f6rten Fleisch, Mehl, \u00d6l und Wein. Da derjenige, der das Opfer darbrachte, einen Teil des Gemeinschaftsschlachtopfers f\u00fcr sich und seine Familie mitnehmen konnte, gab sie zu verstehen, da\u00df es in ihrem Haus reichlich zu essen und zu trinken gab. Was sie damit sagen wollte, ist offensichtlich: Der junge Mann k\u00f6nnte es sich dort richtig gutgehen lassen. Sie sei aus dem Haus gegangen, um speziell nach ihm Ausschau zu halten. Wie r\u00fchrend \u2014 und wer sollte das glauben? \u201eEs stimmt, da\u00df sie drau\u00dfen nach jemand Ausschau hielt\u201c, kommentierte ein Bibelgelehrter, \u201eaber kam sie tats\u00e4chlich, um nach genau diesem besonderen Mann Ausschau zu halten? Das w\u00fcrde ihr nur ein Narr \u2014 vielleicht dieser \u2014 glauben.\u201c<\/p>\n<p>    Die Verf\u00fchrerin bet\u00f6rt ihr Opfer mit allen Mitteln: Der junge Mann sieht ihre Kleidung, h\u00f6rt ihre schmeichelnde Stimme, sp\u00fcrt ihre Umarmung, kostet das Aroma ihrer Lippen, und jetzt appelliert sie auch noch an den Geruchssinn. Sie sagt: \u201eMit Decken habe ich meinen Diwan sch\u00f6n bedeckt, mit bunten Sachen, Leinen aus \u00c4gypten. Ich habe mein Bett mit Myrrhe, Aloe und Zimt besprengt\u201c (Spr\u00fcche 7:16, 17). Mit farbenfrohen Bez\u00fcgen aus \u00c4gypten hat sie ihr Bett \u00e4sthetisch hergerichtet und es mit erlesenen D\u00fcften von Myrrhe, Aloe und Zimt parf\u00fcmiert.<\/p>\n<p>    Dann redet sie ihm zu: \u201eKomm doch, wir wollen uns an Liebe satt trinken bis zum Morgen; la\u00df uns doch einander mit Liebkosungen erfreuen.\u201c Bei dieser Einladung geht es um mehr als um ein nettes Abendessen zu zweit. Sie stellt sexuelle Intimit\u00e4ten in Aussicht. Wie aufregend und abenteuerlich diese Einladung auf den jungen Mann wirkt! Sie verst\u00e4rkt den Anreiz noch, als sie erw\u00e4hnt: \u201eDenn der Ehemann ist nicht in seinem Haus; er ist auf eine Reise in die Ferne gegangen. Einen Geldbeutel hat er in seine Hand genommen. Am Tag des Vollmonds wird er nach Hause kommen\u201c (Spr\u00fcche 7:18-20). Sie w\u00e4ren vollkommen ungest\u00f6rt, versichert sie ihm, denn ihr Mann sei auf Gesch\u00e4ftsreise und k\u00e4me vorerst nicht nach Hause. Wie geschickt sie doch einen jungen Menschen bet\u00f6ren kann! \u201eSie hat ihn durch die F\u00fclle ihrer \u00dcberredung verleitet. Durch die Gl\u00e4tte ihrer Lippen verf\u00fchrt sie ihn\u201c (Spr\u00fcche 7:21). Nur ein Mann von Josephs Format k\u00f6nnte solch einer Verlockung widerstehen (1. Mose 39:9, 12). Ist dieser junge Mann ihr gewachsen?<\/p>\n<p>    <strong>\u2018Wie ein Stier zur Schlachtung\u2019<\/strong><\/p>\n<p>    \u201eGanz pl\u00f6tzlich geht er ihr nach\u201c, berichtet Salomo, \u201ewie ein Stier, der sogar zur Schlachtung kommt, und gerade wie gefesselt zur Z\u00fcchtigung eines T\u00f6richten, bis ein Pfeil seine Leber zerspaltet, so wie ein Vogel in die Falle eilt, und er hat nicht gewu\u00dft, da\u00df es um seine Seele selbst geht\u201c (Spr\u00fcche 7:22, 23).<\/p>\n<p>    Die Einladung erweist sich f\u00fcr den jungen Mann als etwas Unwiderstehliches. Wider jeden gesunden Menschenverstand folgt er ihr \u201ewie ein Stier . . . zur Schlachtung\u201c. Genau wie ein gefesselter Mann seiner Bestrafung nicht entkommen kann, kann der junge Mann der S\u00fcnde nicht mehr entkommen. Er erkennt die Gefahr erst, als \u201eein Pfeil seine Leber zerspaltet\u201c, das hei\u00dft, als er lebensgef\u00e4hrlich verwundet wird. Es kann ihn buchst\u00e4blich das Leben kosten, weil er sich der Gefahr aussetzt, sich mit t\u00f6dlichen sexuell \u00fcbertragbaren Krankheiten zu infizieren. Die Wunde kann aber auch seinen geistigen Tod bewirken; \u2018es geht um seine Seele selbst\u2019. Seine ganze Person und sein gesamtes Leben sind ernstlich betroffen, und au\u00dferdem hat er schwer gegen Gott ges\u00fcndigt. Er eilt den F\u00e4ngen des Todes entgegen und geht wie ein Vogel in die Falle.<\/p>\n<p>    <strong>\u201eIrre nicht ab auf ihre Pfade\u201c<\/strong><\/p>\n<p>    Der K\u00f6nig zieht aus dem, was er gesehen hat, eine Lehre und r\u00e4t dringend: \u201eUnd nun, o S\u00f6hne, h\u00f6rt auf mich, und merkt auf die Reden meines Mundes. M\u00f6ge dein Herz nicht zu ihren Wegen abweichen. Irre nicht ab auf ihre Pfade. Denn viele sind der Erschlagenen, die sie f\u00e4llte, und zahlreich sind alle von ihr Get\u00f6teten. Die Wege zum Scheol sind ihr Haus; sie f\u00fchren hinab zu den Innenkammern des Todes\u201c (Spr\u00fcche 7:24-27).<\/p>\n<p>    Unumwunden r\u00e4t Salomo, sich von der todbringenden Handlungsweise einer unsittlichen Person abzuwenden und \u2018am Leben zu bleiben\u2019 (Spr\u00fcche 7:2). Wie zeitgem\u00e4\u00df dieser Rat doch heutzutage ist! Auf jeden Fall ist es n\u00f6tig, Orte zu meiden, an denen sich Personen aufhalten, die auf ein Opfer lauern. Warum sollte man sich dorthin begeben und sich zur Zielscheibe ihrer Taktiken machen? Warum sollten wir denn wie jemand, dem es \u2018an Herz mangelt\u2019, den Wegen einer \u201eAusl\u00e4nderin\u201c folgen?<\/p>\n<p>    Die \u2018fremde Frau\u2019, die der K\u00f6nig sah, verlockte den jungen Mann mit der Einladung, \u201eeinander mit Liebkosungen [zu] erfreuen\u201c. Sind nicht schon viele Jugendliche \u2014 insbesondere M\u00e4dchen \u2014 auf \u00e4hnliche Weise ausgenutzt worden? Aber man \u00fcberlege einmal: Wenn jemand dich zu sexuellem Fehlverhalten verleiten will, macht er das dann aus echter Liebe oder aus selbsts\u00fcchtiger sinnlicher Begierde? Warum sollte ein Mann, der eine Frau wirklich liebt, sie unter Druck setzen, so da\u00df sie ihrer christlichen Schulung und ihrem Gewissen zuwiderhandelt? \u2018M\u00f6ge dein Herz nicht zu solchen Wegen abweichen\u2019, ermahnt uns Salomo.<\/p>\n<p>    Die Worte eines Verf\u00fchrers oder einer Verf\u00fchrerin sind normalerweise glatt und genau kalkuliert. H\u00e4lt man sich eng an Weisheit und Verst\u00e4ndnis, sind sie jedoch zu durchschauen. Die Gebote Jehovas niemals zu vergessen wird sich als Schutz erweisen. Bem\u00fchen wir uns daher stets, \u2018Gottes Gebote zu bewahren und am Leben zu bleiben\u2019, ja f\u00fcr immer (1. Johannes 2:17). <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eBewahre meine Gebote, und bleibe am Leben\u201c ER WAR jung, intelligent, \u201esch\u00f6n von Gestalt und sch\u00f6n von Aussehen\u201c. Die Frau seines Arbeitgebers war sinnlich und unverfroren. 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