
{"id":2283,"date":"2011-06-06T20:10:16","date_gmt":"2011-06-06T19:10:16","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2283"},"modified":"2011-06-06T20:10:16","modified_gmt":"2011-06-06T19:10:16","slug":"bewahren-wir-unseren-guten-namen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2283","title":{"rendered":"&#8222;Bewahren wir unseren guten Namen&#8220;"},"content":{"rendered":"<br \/>\n<h3>Bewahren wir unseren guten Namen<\/h3>\n<p>    EIN Mann, der beeindruckende Geb\u00e4ude entwirft, macht sich einen Namen als meisterhafter Architekt. Eine junge Frau, die sich durch ihre schulischen Leistungen auszeichnet, wird als hochbegabte Studentin bekannt. Selbst jemand, der nichts tut, macht sich wahrscheinlich einen Namen \u2014 als Faulenzer. Der Wert, sich einen guten Namen oder Ruf zu erwerben, wird in der Bibel wie folgt hervorgehoben: \u201eGuter Ruf ist gro\u00dfem Reichtum vorzuziehen, und hohe Achtung allem Gold und Silber\u201c (Spr\u00fcche 22:1, Pattloch-Bibel).<\/p>\n<p>    Durch viele kleine Dinge, die man \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg tut, erwirbt man sich einen guten Namen. Eine einzige t\u00f6richte Handlung gen\u00fcgt jedoch, um ihn zu verlieren. Zum Beispiel kann schon ein einmaliges sexuelles Fehlverhalten einen guten Ruf besudeln. Im 6. Kapitel des Bibelbuches Spr\u00fcche warnt Salomo, K\u00f6nig im alten Israel, vor Denkweisen und Handlungen, die sowohl unserem guten Ruf schaden als auch unser Verh\u00e4ltnis zu Jehova Gott gef\u00e4hrden k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6ren unbedacht eingegangene B\u00fcrgschaften, Faulheit, Betrug und Unsittlichkeit \u2014 im wesentlichen Dinge, die Jehova ha\u00dft. Salomos Rat zu beachten wird uns helfen, unseren guten Namen zu bewahren.<\/p>\n<p>    <strong>Sich unvern\u00fcnftiger B\u00fcrgschaften entledigen<\/strong><\/p>\n<p>    Das 6. Kapitel des Bibelbuches Spr\u00fcche beginnt mit den Worten: \u201eMein Sohn, wenn du B\u00fcrge geworden bist f\u00fcr deinen Mitmenschen, wenn du gar f\u00fcr den Fremden deinen Handschlag gegeben hast, wenn du verstrickt worden bist durch die Reden deines Mundes, wenn du gefangen worden bist durch die Reden deines Mundes, so unternimm dann dies, mein Sohn, und befreie dich, denn du bist in die Faust deines Mitmenschen gekommen: Geh, dem\u00fctige dich, und best\u00fcrme deinen Mitmenschen eindringlich\u201c (Spr\u00fcche 6:1-3).<\/p>\n<p>    Diese Worte raten davon ab, sich in die gesch\u00e4ftlichen Angelegenheiten anderer, vor allem Fremder, hineinziehen zu lassen. Wohl sollten die Israeliten \u2018ihren Bruder unterst\u00fctzen, der verarmt und somit finanziell schwach war\u2019. Einige wagemutige Israeliten lie\u00dfen sich jedoch auf spekulative Risikogesch\u00e4fte ein. Sie verschafften sich dadurch finanzielle Absicherung, da\u00df sie andere \u00fcberzeugten, f\u00fcr sie \u2018B\u00fcrge zu werden\u2019. Die Betreffenden mu\u00dften n\u00f6tigenfalls f\u00fcr die Schulden aufkommen. Eine \u00e4hnliche Situation kann auch heute entstehen. \u2026<\/p>\n<p>    Was sollten wir tun, wenn wir uns in der mi\u00dflichen Lage befinden, uns auf etwas eingelassen zu haben, was zun\u00e4chst klug erschien, sich aber bei n\u00e4herer Pr\u00fcfung als t\u00f6richt erwiesen hat? Der Rat lautet, wir sollten unseren Stolz \u00fcberwinden und \u2018unseren Mitmenschen eindringlich best\u00fcrmen\u2019 \u2014 mit beharrlichen Bitten. Wir m\u00fcssen alles in unserer Macht Stehende tun, um die Sache wieder in Ordnung zu bringen. Ein Nachschlagewerk f\u00fchrt aus: \u201eLassen wir nichts unversucht, bis wir mit der gegnerischen Partei zu einer \u00dcbereinkunft gekommen sind und die Angelegenheit durch einen Kompromi\u00df geregelt haben, damit unsere B\u00fcrgschaft nicht auf uns oder unsere Angeh\u00f6rigen zur\u00fcckf\u00e4llt.\u201c Und dies sollte unverz\u00fcglich geschehen, denn der K\u00f6nig f\u00fcgt hinzu: \u201eGib deinen Augen keinen Schlaf noch deinen gl\u00e4nzenden Augen irgendwelchen Schlummer. Befreie dich wie eine Gazelle aus der Hand und wie ein Vogel aus der Hand des Vogelf\u00e4ngers\u201c (Spr\u00fcche 6:4, 5). Besser, man tritt von einer unklugen Verpflichtung zur\u00fcck, als durch sie wom\u00f6glich in eine Falle zu geraten.<\/p>\n<p>    <strong>Flei\u00dfig wie die Ameise<\/strong><\/p>\n<p>    \u201eGeh zur Ameise, du Fauler; sieh ihre Wege, und werde weise\u201c, sagt Salomo mahnend. Welche Weisheit k\u00f6nnen uns die Wege einer kleinen Ameise vermitteln? Der K\u00f6nig antwortet: \u201eObwohl sie keinen Befehlshaber, Beamten oder Herrscher hat, bereitet sie doch im Sommer ihre Speise; sie hat ja in der Ernte ihre Nahrungsvorr\u00e4te eingesammelt\u201c (Spr\u00fcche 6:6-8).<\/p>\n<p>    Ameisen sind erstaunlich organisiert und arbeiten in bemerkenswerter Weise zusammen. Instinktiv sammeln sie Nahrungsvorr\u00e4te f\u00fcr k\u00fcnftige Zeiten. Sie haben \u201ekeinen Befehlshaber, Beamten oder Herrscher\u201c. Es stimmt zwar, da\u00df es eine Ameisenk\u00f6nigin gibt, aber diese ist nur in dem Sinn K\u00f6nigin, da\u00df sie Eier legt und die Mutter der Kolonie ist. Sie gibt keine Befehle. Unerm\u00fcdlich f\u00fchren die Ameisen ihre Arbeit durch, selbst ohne Vorarbeiter, der sie antreibt, oder Aufseher, der sie kontrolliert.<\/p>\n<p>    Sollten nicht auch wir so flei\u00dfig sein wie die Ameise? Hart zu arbeiten und bem\u00fcht zu sein, uns in unserer T\u00e4tigkeit zu verbessern, ist immer angebracht, ob wir nun dabei beobachtet werden oder nicht. Ja, in der Schule oder an unserem Arbeitsplatz und bei unseren christlichen Aktivit\u00e4ten sollten wir unser Bestes tun. Gott w\u00fcnscht, da\u00df wir \u2018Gutes sehen sollten f\u00fcr unsere harte Arbeit\u2019 wie die Ameise, deren Flei\u00df ihr von Nutzen ist. Ein reines Gewissen und pers\u00f6nliche Befriedigung sind der Lohn f\u00fcr harte Arbeit.<\/p>\n<p>    Durch zwei rhetorische Fragen versucht Salomo, einen Tr\u00e4gen aus seiner Lethargie aufzur\u00fctteln: \u201eWie lange wirst du liegenbleiben, du Fauler? Wann wirst du von deinem Schlaf aufstehen?\u201c Der K\u00f6nig f\u00fcgt hinzu, wobei er die Worte des Faulen parodiert: \u201eNoch ein wenig Schlaf, noch ein wenig Schlummer, noch ein wenig H\u00e4ndefalten beim Liegenbleiben, und deine Armut wird gewi\u00df so kommen wie ein Wegelagerer und dein Mangel wie ein bewaffneter Mann\u201c (Spr\u00fcche 6:9-11). W\u00e4hrend er auf der faulen Haut liegt, \u00fcberf\u00e4llt ihn die Armut so schnell wie ein Stra\u00dfenr\u00e4uber, und die Not bricht \u00fcber ihn herein wie ein bewaffneter Mann. Die Felder eines Faulenzers sind schnell voller Unkraut und Nesseln (Spr\u00fcche 24:30, 31). Innerhalb k\u00fcrzester Zeit mu\u00df er in seinen gesch\u00e4ftlichen Unternehmungen Verluste hinnehmen. Wie lange wird ein Arbeitgeber wohl einen M\u00fc\u00dfigg\u00e4nger dulden? Und kann ein Sch\u00fcler, der zu faul ist zum Lernen, erwarten, in der Schule gut abzuschneiden?<\/p>\n<p>    <strong>Ehrlich sein<\/strong><\/p>\n<p>    Salomo umrei\u00dft eine weitere Verhaltensweise, die sowohl den guten Ruf ruiniert, den jemand in der \u00d6ffentlichkeit genie\u00dft, als auch sein Verh\u00e4ltnis zu Gott zerst\u00f6rt. Er erkl\u00e4rt dazu: \u201eEin nichtsnutziger Mensch, ein schadenstiftender Mann, wandelt mit Verdrehtheit der Rede, indem er mit seinem Auge zwinkert, mit seinem Fu\u00df Zeichen gibt, mit seinen Fingern Andeutungen macht. Verkehrtheit ist in seinem Herzen. Er schmiedet allezeit etwas B\u00f6ses. Er entfesselt fortw\u00e4hrend nur Streitigkeiten\u201c (Spr\u00fcche 6:12-14).<\/p>\n<p>    Das ist die Beschreibung eines Betr\u00fcgers. Ein L\u00fcgner versucht normalerweise, seine Verlogenheit zu verbergen. Wie? Nicht nur \u201emit Verdrehtheit der Rede\u201c, sondern auch durch seine K\u00f6rpersprache. Ein Gelehrter f\u00fchrt aus: \u201eGesten, der Klang der Stimme und sogar der Gesichtsausdruck sind gezielte Mittel der T\u00e4uschung; hinter einer Fassade der Aufrichtigkeit lauert ein verdorbener Sinn und ein Geist der Zwietracht.\u201c Solch ein nichtsnutziger Mann schmiedet b\u00f6se Pl\u00e4ne und verursacht allezeit nur Streit. Wie wird es mit ihm ausgehen?<\/p>\n<p>    \u201eDarum wird pl\u00f6tzlich sein Unheil kommen\u201c, antwortet der K\u00f6nig von Israel. \u201eIn einem Augenblick wird er zerbrochen werden, und es wird keine Heilung geben\u201c (Spr\u00fcche 6:15). Wird er als L\u00fcgner entlarvt, ist sein guter Ruf sofort dahin. Wer wird ihm jemals wieder vertrauen? Sein Ende ist tats\u00e4chlich unheilvoll, denn \u201ealle L\u00fcgner\u201c werden unter denjenigen aufgef\u00fchrt, die den ewigen Tod erleiden werden. Wir wollen uns somit unbedingt \u201ein allen Dingen ehrlich . . . benehmen\u201c.<\/p>\n<p>    <strong>Das hassen, was Jehova ha\u00dft<\/strong><\/p>\n<p>    Ha\u00df gegen das B\u00f6se kann uns sehr wirkungsvoll vor Taten abschrecken, die unserem guten Ruf schaden w\u00fcrden. Sollten wir daher nicht echten Abscheu vor dem entwickeln, was schlecht oder b\u00f6se ist? Doch was genau sollten wir hassen? Salomo erkl\u00e4rt: \u201eSechs Dinge gibt es, die Jehova wirklich ha\u00dft; ja sieben sind Dinge, verabscheuungsw\u00fcrdig f\u00fcr seine Seele: hohe Augen, eine falsche Zunge und H\u00e4nde, die unschuldiges Blut vergie\u00dfen, ein Herz, das sch\u00e4dliche Pl\u00e4ne schmiedet, F\u00fc\u00dfe, die eilends zum Schlechten hinlaufen, ein falscher Zeuge, der L\u00fcgen vorbringt, und jeder, der Streitigkeiten unter Br\u00fcdern entfesselt\u201c (Spr\u00fcche 6:16-19).<\/p>\n<p>    Die sieben grundlegenden Kategorien, die in dem Sprichwort erw\u00e4hnt werden, decken praktisch alle Arten von Ungerechtigkeit ab. \u201eHohe Augen\u201c und \u201eein Herz, das sch\u00e4dliche Pl\u00e4ne schmiedet\u201c, sind S\u00fcnden, die in Gedanken begangen werden. \u201eEine falsche Zunge\u201c und \u201eein falscher Zeuge, der L\u00fcgen vorbringt\u201c, sind Bezugnahmen auf s\u00fcndige \u00c4u\u00dferungen. \u201eH\u00e4nde, die unschuldiges Blut vergie\u00dfen\u201c, und \u201eF\u00fc\u00dfe, die eilends zum Schlechten hinlaufen\u201c, bezeichnen b\u00f6se Taten. Und besonders verha\u00dft ist Jehova der Typ Mensch, der sich daran erg\u00f6tzt, Streit unter Menschen zu entfachen, die sonst friedlich zusammenleben w\u00fcrden. Die Steigerung der Zahl von sechs auf sieben deutet an, da\u00df die Aufz\u00e4hlung keine Vollst\u00e4ndigkeit beansprucht, da die Menschen st\u00e4ndig weitere b\u00f6se Taten hinzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>    Es ist wirklich unerl\u00e4\u00dflich, da\u00df wir Abscheu vor dem entwickeln, was Gott ha\u00dft. Zum Beispiel m\u00fcssen wir uns vor \u201ehohen Augen\u201c oder jedem anderen Anzeichen von Stolz h\u00fcten. Und schadenstiftendes Geschw\u00e4tz ist gewi\u00df genauso zu meiden, denn es kann leicht \u201eStreitigkeiten unter Br\u00fcdern\u201c entfesseln. Wer liebloses Gerede, ungerechtfertigte Kritik oder L\u00fcgen verbreitet, vergie\u00dft nicht unbedingt \u201eunschuldiges Blut\u201c, aber er kann damit sehr wohl Rufmord betreiben.<\/p>\n<p>    <strong>\u2018Begehre nicht ihre Sch\u00f6nheit\u2019<\/strong><\/p>\n<p>    Salomo beginnt den n\u00e4chsten Teil seines Rates mit den Worten: \u201eBeobachte, o mein Sohn, das Gebot deines Vaters, und verla\u00df nicht das Gesetz deiner Mutter. Binde sie best\u00e4ndig auf dein Herz; kn\u00fcpfe sie um deinen Hals.\u201c Der Grund ist folgender: \u201eWenn du umherwandelst, wird es dich leiten; wenn du dich niederlegst, wird es dich beh\u00fcten; und wenn du aufgewacht bist, wird es sich mit dir befassen\u201c (Spr\u00fcche 6:20-22).<\/p>\n<p>    Kann uns eine biblische Erziehung tats\u00e4chlich vor dem Fallstrick der Unsittlichkeit bewahren? Ja, das kann sie. Uns wird zugesichert: \u201eDas Gebot ist eine Leuchte, und das Gesetz ist ein Licht, und die Zurechtweisungen der Zucht sind der Weg des Lebens, um dich vor der schlechten Frau zu beh\u00fcten, vor der Gl\u00e4tte der Zunge der Ausl\u00e4nderin\u201c (Spr\u00fcche 6:23, 24). Uns an den Rat des Wortes Gottes zu erinnern und ihn als \u2018eine Leuchte unserem Fu\u00df und ein Licht f\u00fcr unseren Pfad\u2019 zu gebrauchen wird uns helfen, den glattz\u00fcngigen Verlockungen einer schlechten Frau \u2014 und nat\u00fcrlich auch denen eines schlechten Mannes \u2014 zu widerstehen (Psalm 119:105).<\/p>\n<p>    \u201eBegehre in deinem Herzen nicht ihre Sch\u00f6nheit\u201c, mahnt der weise K\u00f6nig, \u201eund m\u00f6ge sie dich mit ihren gl\u00e4nzenden Augen nicht einnehmen.\u201c Warum nicht? \u201eDenn um einer Prostituierten willen kommt man herunter bis auf einen runden Laib Brot; was aber die Frau eines anderen Mannes betrifft, sie jagt sogar einer kostbaren Seele nach\u201c (Spr\u00fcche 6:25, 26).<\/p>\n<p>    Bezeichnet Salomo eine Ehebrecherin als Prostituierte? Das ist nicht auszuschlie\u00dfen. Es kann allerdings auch sein, da\u00df er unterscheidet zwischen den Folgen, die sich daraus ergeben, wenn man Unsittlichkeit mit einer Prostituierten begeht, und den Folgen von Ehebruch mit der Frau eines anderen Mannes. Derjenige, der intimen Verkehr mit einer Prostituierten hat, kann \u201ebis auf einen runden Laib Brot\u201c herunterkommen \u2014 in tiefste Armut geraten. Er kann sogar schmerzhaften und zerst\u00f6rerischen sexuell \u00fcbertragbaren Krankheiten erliegen, zum Beispiel einer t\u00f6dlichen Aidsinfektion. Demjenigen dagegen, der sich auf Intimit\u00e4ten mit dem Ehepartner eines anderen einlie\u00df, drohte unter dem mosaischen Gesetz unmittelbar gr\u00f6\u00dfere Gefahr. Eine ehebrecherische Frau gef\u00e4hrdet die \u2018kostbare Seele\u2019 ihres illegitimen Partners. \u201eEs geht um mehr als die Verk\u00fcrzung des Lebens durch Ausschweifung\u201c, hei\u00dft es in einem Nachschlagewerk. \u201eDem S\u00fcnder droht die Todesstrafe\u201c (3. Mose 20:10; 5. Mose 22:22). Auf jeden Fall ist solch eine Frau, ungeachtet ihrer k\u00f6rperlichen Sch\u00f6nheit, nicht begehrenswert.<\/p>\n<p>    <strong>\u2018Kein Feuer in unserem Busen zusammenscharren\u2019<\/strong><\/p>\n<p>    Um die Gefahr des Ehebruchs noch st\u00e4rker hervorzuheben, fragt Salomo: \u201eKann ein Mann Feuer in seinem Busen zusammenscharren, ohne da\u00df seine Kleider verbrannt werden? Oder kann ein Mann auf Kohlen wandeln, und seine F\u00fc\u00dfe selbst w\u00fcrden nicht versengt?\u201c Er erkl\u00e4rt die Bedeutung der Veranschaulichung wie folgt: \u201eEbenso bei irgendeinem, der Beziehungen mit der Frau seines Mitmenschen hat: Keiner, der sie ber\u00fchrt, wird straflos bleiben\u201c (Spr\u00fcche 6:27-29). Solch ein S\u00fcnder wird gewi\u00df bestraft werden.<\/p>\n<p>    \u201eMan verachtet einen Dieb nicht, blo\u00df weil er Diebstahl begeht, um seine Seele zu f\u00fcllen, wenn er hungrig ist\u201c, lautet der n\u00e4chste Hinweis. \u201eWenn aber ertappt, wird er es siebenfach ersetzen; alle wertvollen Dinge seines Hauses wird er geben\u201c (Spr\u00fcche 6:30, 31). Im alten Israel mu\u00dfte ein ertappter Dieb f\u00fcr den Schaden aufkommen, selbst wenn er daf\u00fcr alles hergeben mu\u00dfte, was er hatte. Wieviel mehr w\u00fcrde ein Ehebrecher Strafe verdienen, dessen Tat durch nichts zu entschuldigen ist.<\/p>\n<p>    \u201eWer mit einer Frau Ehebruch begeht, dem mangelt es an Herz\u201c, erkl\u00e4rt Salomo. Einem Mann, dem es an Herz mangelt, fehlt gutes Urteilsverm\u00f6gen, denn er \u201ebringt seine eigene Seele ins Verderben\u201c (Spr\u00fcche 6:32). \u00c4u\u00dferlich erweckt er vielleicht den Eindruck, eine anst\u00e4ndige Person zu sein, aber der innere Mensch weist schwerwiegende M\u00e4ngel in seiner Entwicklung auf.<\/p>\n<p>    Ein Ehebrecher erntet allerdings noch andere Fr\u00fcchte. \u201ePlage und Unehre wird er finden, und seine Schmach, sie wird nicht ausgetilgt werden. Denn die Wut eines kr\u00e4ftigen Mannes ist Eifersucht, und er wird nicht Mitleid bekunden am Tag der Rache. Er wird keine R\u00fccksicht nehmen auf irgendeine Art L\u00f6segeld, noch wird er sich bereitwillig zeigen, ungeachtet, wie gro\u00df du das Geschenk machst\u201c (Spr\u00fcche 6:33-35).<\/p>\n<p>    Ein Dieb kann f\u00fcr das, was er gestohlen hat, Ersatz leisten, ein Ehebrecher hingegen kann seine Tat durch nichts ausgleichen. Welche Entsch\u00e4digung k\u00f6nnte er einem erz\u00fcrnten Ehemann anbieten? Alles Bitten und Flehen d\u00fcrfte dem Misset\u00e4ter wohl kaum Mitleid eintragen. Der Ehebrecher kann seine S\u00fcnde durch nichts wiedergutmachen. Die Schande und die Unehre, die er auf seinen eigenen Namen gebracht hat, werden bleiben. Au\u00dferdem hat er keine M\u00f6glichkeit, durch irgendein L\u00f6segeld der verdienten Strafe zu entgehen.<\/p>\n<p>    Wie weise ist es doch, uns vor Ehebruch zu h\u00fcten sowie Denk- und Verhaltensweisen zu meiden, die unseren guten Namen beschmutzen und Schmach auf Gott bringen k\u00f6nnen! H\u00fcten wir uns daher davor, un\u00fcberlegt B\u00fcrgschaften zu gew\u00e4hren. Sorgen wir daf\u00fcr, da\u00df Flei\u00df und Wahrhaftigkeit unseren Ruf schm\u00fccken. Und wenn wir darauf bedacht sind, das zu hassen, was Jehova ha\u00dft, k\u00f6nnen wir uns einen guten Namen bei ihm und bei unseren Mitmenschen machen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bewahren wir unseren guten Namen EIN Mann, der beeindruckende Geb\u00e4ude entwirft, macht sich einen Namen als meisterhafter Architekt. Eine junge Frau, die sich durch ihre schulischen Leistungen auszeichnet, wird als hochbegabte Studentin bekannt. Selbst jemand, der nichts tut, macht sich wahrscheinlich einen Namen \u2014 als Faulenzer. 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