
{"id":2217,"date":"2011-04-30T08:15:02","date_gmt":"2011-04-30T07:15:02","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2217"},"modified":"2011-04-30T08:15:02","modified_gmt":"2011-04-30T07:15:02","slug":"psalm-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2217","title":{"rendered":"Psalm 2"},"content":{"rendered":"<p>*** w04 15. 7. S. 15-20 \u201eDie Verordnung Jehovas\u201c kann nicht fehlschlagen ***<\/p>\n<p><center><\/p>\n<h3>\u201eDie Verordnung Jehovas\u201c kann nicht fehlschlagen<\/h3>\n<p><\/center><\/p>\n<p><em><strong>\u201eMan lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen; er hat zu mir gesagt: \u201aDu bist mein Sohn .\u00a0.\u00a0. Erbitte von mir, dass ich Nationen zu deinem Erbe gebe\u2018\u00a0\u201c (PSALM 2:7,\u00a08).<\/strong><\/em><\/p>\n<p>JEHOVA GOTT hat sich etwas Bestimmtes vorgenommen, was die Menschen und die Erde angeht. Auch die Nationen haben sich etwas vorgenommen, doch das unterscheidet sich gewaltig von dem g\u00f6ttlichen Vorsatz. Eigentlich kann man auch nichts anderes erwarten, denn Gott sagt: \u201eWie die Himmel h\u00f6her sind als die Erde, so sind meine Wege h\u00f6her als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.\u201c Gottes Vorsatz wird mit Sicherheit verwirklicht, denn er sagt weiter: \u201eWie der str\u00f6mende Regen und der Schnee von den Himmeln herabkommt und nicht an jenen Ort zur\u00fcckkehrt, es sei denn, er habe tats\u00e4chlich die Erde satt getr\u00e4nkt und sie Ertrag hervorbringen und sprossen lassen und dem S\u00e4mann tats\u00e4chlich Samen gegeben und Brot dem Essenden, so wird sich mein Wort erweisen, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht ergebnislos zu mir zur\u00fcckkehren, sondern es wird gewiss das tun, woran ich Gefallen gehabt habe, und es wird bestimmt Erfolg haben in dem, wozu ich es gesandt habe\u201c (Jesaja 55:9-11).<\/p>\n<p>2 Der zweite Psalm verdeutlicht, dass Gottes Vorsatz hinsichtlich seines messianischen K\u00f6nigs verwirklicht werden wird. David, der als K\u00f6nig im alten Israel diesen Psalm verfasste, schrieb unter g\u00f6ttlicher Inspiration, dass die Nationen zu einer bestimmten Zeit in Tumult w\u00e4ren. Ihre Herrscher w\u00fcrden sich gegen Jehova Gott und seinen Gesalbten aufstellen. Doch der Psalmist schrieb auch: \u201eMan lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen; er hat zu mir gesagt: \u201aDu bist mein Sohn .\u00a0.\u00a0. Erbitte von mir, dass ich Nationen zu deinem Erbe gebe und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz\u2018\u00a0\u201c (Psalm 2:7,\u00a08).<\/p>\n<p>3 Was hat \u201edie Verordnung Jehovas\u201c f\u00fcr die Nationen zu bedeuten? Wie wirkt sie sich auf die Menschheit im Allgemeinen aus? Was bedeuten diese Entwicklungen f\u00fcr alle gottesf\u00fcrchtigen Menschen, die den zweiten Psalm lesen?<\/p>\n<p><strong>Die Nationen in Tumult<\/strong><\/p>\n<p>4 Mit Bezug auf die Nationen und ihre Herrscher beginnt der Psalmist sein Lied folgenderma\u00dfen: \u201eWarum sind die Nationen in Tumult gewesen und murmelten die V\u00f6lkerschaften st\u00e4ndig Leeres? Die K\u00f6nige der Erde stellen sich auf, und hohe Amtspersonen ihrerseits haben sich zusammengerottet wie e\u00a0i\u00a0n Mann gegen Jehova und gegen seinen Gesalbten\u201c (Psalm 2:1,\u00a02).<\/p>\n<p>5 Was ist das \u2018Leere\u2019, das die heutigen V\u00f6lkerschaften st\u00e4ndig gemurmelt haben? Die Nationen \u201emurmelten\u201c oder sinnierten \u201est\u00e4ndig\u201c dar\u00fcber, wie sie ihre eigene Herrschaftsgewalt aufrechterhalten, statt Gottes Gesalbten, den Messias oder Christus, anzuerkennen. Diese Worte des zweiten Psalms erf\u00fcllten sich auch im 1.\u00a0Jahrhundert\u00a0u.\u00a0Z., als j\u00fcdische und r\u00f6mische Amtsinhaber gemeinsame Sache machten, um Gottes designierten K\u00f6nig, Jesus Christus, zu t\u00f6ten. Im Gro\u00dfen erf\u00fcllen sie sich jedoch seit 1914, als Jesus im Himmel als K\u00f6nig eingesetzt wurde. Keine einzige politische Instanz hat seither Gottes inthronisierten K\u00f6nig anerkannt.<\/p>\n<p>6 Wovon sprach der Psalmist, als er die Frage aufwarf: \u2018Warum murmelten die V\u00f6lkerschaften st\u00e4ndig Leeres?\u2019? Er meinte ihr Vorhaben; es ist leer \u2014 nutzlos und zum Scheitern verurteilt. Sie k\u00f6nnen nicht Frieden und Einheit auf der Erde schaffen. Trotzdem gehen sie so weit, dass sie sich der Herrschaft Gottes widersetzen. Ja, sie haben gemeinsam eine aggressive Haltung eingenommen und sich gegen den H\u00f6chsten und seinen Gesalbten zusammengerottet. Wie t\u00f6richt!<\/p>\n<p><strong>Jehovas triumphierender K\u00f6nig<\/strong><\/p>\n<p>7 Jesu Nachfolger bezogen die Worte aus Psalm 2:1,\u00a02 auf Christus. Als sie wegen ihres Glaubens verfolgt wurden, beteten sie: \u201eSouver\u00e4ner Herr [Jehova], du bist es, der den Himmel und die Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat und der durch heiligen Geist durch den Mund unseres Vorvaters David, deines Knechtes, gesagt hat: \u201aWarum brachen die Nationen in Tumulte aus und sannen die V\u00f6lker auf leere Dinge? Die K\u00f6nige der Erde stellten sich auf, und die Herrscher rotteten sich zusammen wie e\u00a0i\u00a0n Mann gegen Jehova und gegen seinen Gesalbten.\u2018 Desgleichen waren in Wahrheit in dieser Stadt Herodes [Antipas] und auch Pontius Pilatus mit Menschen der Nationen und mit V\u00f6lkern Israels gegen deinen heiligen Knecht Jesus versammelt, den du gesalbt hast\u201c (Apostelgeschichte 4:24-27; Lukas 23:1-12). Im 1.\u00a0Jahrhundert gab es tats\u00e4chlich eine Verschw\u00f6rung gegen Gottes gesalbten Knecht Jesus. Allerdings sollte dieser Psalm Jahrhunderte sp\u00e4ter eine weitere Erf\u00fcllung haben.<\/p>\n<p>8 Schon als das alte Israel einen menschlichen K\u00f6nig hatte, wie zum Beispiel David, versammelten sich heidnische Nationen und Herrscher gegen Gott und seinen auf den Thron erhobenen Gesalbten. Und wie verh\u00e4lt es sich heute? Die Nationen wollen sich nicht nach dem richten, was Jehova und der Messias erwarten. Deshalb hei\u00dft es von den Nationen, dass sie sagen: \u201eLasst uns zerrei\u00dfen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!\u201c (Psalm 2:3). Die Herrscher und die Nationen widersetzen sich also jeglichen Einschr\u00e4nkungen vonseiten Gottes und seines Gesalbten. Nat\u00fcrlich sind alle Anstrengungen, die Bande zu zerrei\u00dfen und die Stricke von sich zu werfen, vergeblich.<\/p>\n<p><strong>Jehova verspottet sie<\/strong><\/p>\n<p>9 F\u00fcr Jehova sind die Bestrebungen nationaler Herrscher, auf ihre eigene Souver\u00e4nit\u00e4t zu pochen, kein Anlass zur Sorge. Im zweiten Psalm hei\u00dft es weiter: \u201eDer in den Himmeln sitzt, wird lachen; Jehova seinerseits wird sie verspotten\u201c (Psalm 2:4). Gott schreitet in der Verwirklichung seines Vorsatzes voran, als seien diese Herrscher ein Nichts. Er lacht \u00fcber ihre Unverfrorenheit und verspottet sie. Sollen sie sich ihrer Absicht r\u00fchmen! F\u00fcr Jehova sind sie ein Gegenstand des Spotts. \u00dcber ihren vergeblichen Widerstand lacht er nur.<\/p>\n<p>10 An anderer Stelle bezog sich David in seinen Psalmen auf einzelne Feinde und gegnerische Nationen. Er schrieb: \u201eDu, o Jehova Gott der Heerscharen, bist der Gott Israels. Wach auf, um deine Aufmerksamkeit allen Nationen zuzuwenden! Erweise nicht irgendwelchen Schaden stiftenden Verr\u00e4tern Gunst. Sie kehren immer wieder zur\u00fcck um die Abendzeit; sie kl\u00e4ffen best\u00e4ndig wie ein Hund und gehen rings um die Stadt. Siehe! Sie lassen aus ihrem Mund Worte hervorsprudeln; Schwerter sind auf ihren Lippen, denn wer h\u00f6rt zu? Du aber, o Jehova, wirst \u00fcber sie lachen; du wirst alle Nationen verspotten\u201c (Psalm 59:5-8). Jehova lacht \u00fcber die Prahlerei und das Durcheinander der Nationen, die so unvern\u00fcnftig sind, sich gegen ihn zu stellen.<\/p>\n<p>11 Die Worte aus dem zweiten Psalm st\u00e4rken unseren Glauben daran, dass Gott jeder Schwierigkeit gewachsen ist. Wir k\u00f6nnen davon \u00fcberzeugt sein, dass er seinen Willen stets ausf\u00fchrt und seine loyalen Diener nie im Stich l\u00e4sst (Psalm 94:14). Was geschieht daher, wenn sich die Nationen der Verwirklichung seines Vorsatzes entgegenstellen? Gem\u00e4\u00df diesem Psalm wird Jehova \u201ezu ihnen reden in seinem Zorn\u201c wie durch einen schrecklich dr\u00f6hnenden Donner. Ja, er wird sie \u201ein der Glut seines Missfallens\u201c wie durch einen gewaltigen Blitz \u201ein Best\u00fcrzung versetzen\u201c (Psalm 2:5).<\/p>\n<p><strong>Der von Gott eingesetzte K\u00f6nig<\/strong><\/p>\n<p>12 Was Jehova anschlie\u00dfend durch den Psalmisten sagt, versetzt die Nationen zweifellos in Unruhe. Er erkl\u00e4rt: \u201eIch, ja ich, habe meinen K\u00f6nig eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg\u201c (Psalm 2:6). Der Berg Zion war eine Erhebung in Jerusalem, wo David als K\u00f6nig \u00fcber ganz Israel eingesetzt war, doch der messianische K\u00f6nig wird weder in dieser Stadt noch sonst wo auf der Erde einen Thron einnehmen. Jehova hat n\u00e4mlich Jesus Christus bereits als den von ihm erw\u00e4hlten K\u00f6nig auf dem himmlischen Berg Zion eingesetzt (Offenbarung 14:1).<\/p>\n<p>13 Jetzt redet der messianische K\u00f6nig und sagt: \u201eMan lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen [der einen Bund f\u00fcr das K\u00f6nigreich mit seinem Sohn geschlossen hat]; er [Jehova Gott] hat zu mir gesagt: \u201aDu bist mein Sohn; ich, ich bin heute dein Vater geworden\u2018\u00a0\u201c (Psalm 2:7). Christus bezog sich auf den K\u00f6nigreichsbund, als er zu seinen Aposteln sagte: \u201eIhr .\u00a0.\u00a0. seid es, die in meinen Pr\u00fcfungen mit mir durchgehalten haben; und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, f\u00fcr ein K\u00f6nigreich\u201c (Lukas 22:28,\u00a029).<\/p>\n<p>14 Wie in Psalm 2:7 vorausgesagt, anerkannte Jehova Jesus sowohl bei dessen Taufe als auch durch die Auferweckung zu geistigem Leben als seinen Sohn (Markus 1:9-11; R\u00f6mer 1:4; Hebr\u00e4er 1:5; 5:5). Ja, bei dem K\u00f6nig des himmlischen K\u00f6nigreiches handelt es sich um Gottes einziggezeugten Sohn (Johannes 3:16). Als Nachkomme von K\u00f6nig David hat Jesus das unbestreitbare Recht auf das K\u00f6nigtum (2.\u00a0Samuel 7:4-17; Matth\u00e4us 1:6, 16). Gem\u00e4\u00df diesem Psalm sagt Gott zu seinem Sohn: \u201eErbitte von mir, dass ich Nationen zu deinem Erbe gebe und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz\u201c (Psalm 2:8).<\/p>\n<p>15 Der K\u00f6nig \u2014 Gottes Sohn \u2014 nimmt die h\u00f6chste Stellung nach Jehova ein. Jesus ist erprobt, loyal und zuverl\u00e4ssig. Ihm steht au\u00dferdem das Erbe eines Erstgeborenen zu. Jesus Christus ist \u201edas Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung\u201c (Kolosser 1:15). Er braucht nur darum zu bitten und Gott gibt ihm Nationen zu seinem Erbe und die Enden der Erde zu seinem Besitz. Diese Bitte \u00e4u\u00dfert er, weil ihm \u2018die Dinge bei den Menschens\u00f6hnen lieb waren\u2019 und weil ihm sehr viel daran liegt, den Willen seines himmlischen Vaters bez\u00fcglich der Erde und der Menschen auszuf\u00fchren (Spr\u00fcche 8:30, 31).<\/p>\n<p><strong>\u201eDie Verordnung Jehovas\u201c gegen die Nationen<\/strong><\/p>\n<p>16 Was steht den Nationen bevor, da sich der zweite Psalm heute, w\u00e4hrend der unsichtbaren Gegenwart Jesu Christi, erf\u00fcllt? Bald wird der K\u00f6nig die Verordnung Gottes ausf\u00fchren: \u201eDu wirst sie [die Nationen] mit eisernem Zepter zerbrechen, wie ein T\u00f6pfergef\u00e4\u00df wirst du sie zerschmettern\u201c (Psalm 2:9).<\/p>\n<p>17 In alter Zeit war das Zepter eines K\u00f6nigs ein Symbol der Macht. Manche Zepter waren aus Eisen gefertigt, so auch das hier erw\u00e4hnte. Die bildhafte Sprache in diesem Psalm zeigt, dass Christus, der K\u00f6nig, die Nationen mit Leichtigkeit vernichten wird. Durch einen kr\u00e4ftigen Schlag mit einem eisernen Zepter wird ein T\u00f6pfergef\u00e4\u00df v\u00f6llig zerschmettert, sodass eine Wiederherstellung unm\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>18 M\u00fcssen die Herrscher unbedingt zerschmettert werden? Nein, denn der Psalmist appelliert an sie mit folgenden Worten: \u201eNun, o K\u00f6nige, handelt nach Einsicht; lasst euch zurechtweisen, o Richter der Erde\u201c (Psalm 2:10). Die K\u00f6nige werden aufgerufen, achtsam zu sein und einsichtig zu handeln. Sie sollten einsehen, wie hohl ihre Pl\u00e4ne im Vergleich zu dem sind, was Gottes K\u00f6nigreich f\u00fcr die Menschen tun wird.<\/p>\n<p>19 Um Gottes Wohlgefallen zu erlangen, m\u00fcssten die K\u00f6nige der Erde anders handeln. Ihnen wird geraten: \u201eDient Jehova mit Furcht, und frohlockt mit Zittern\u201c (Psalm 2:11). Was w\u00e4re dann die Folge? Statt in Tumult oder v\u00f6llig entsetzt zu sein, k\u00f6nnten sich die Herrscher der Erde dar\u00fcber freuen, welche Aussichten ihnen der messianische K\u00f6nig bietet. Nat\u00fcrlich m\u00fcssten sie all den Hochmut und Stolz ablegen, mit dem sie w\u00e4hrend ihrer Herrschaft auftreten. Und angesichts der beispiellosen \u00dcberlegenheit der Souver\u00e4nit\u00e4t Jehovas und der unbesiegbaren Macht, die Gott und sein messianischer K\u00f6nig aus\u00fcben, m\u00fcssten sie sich unverz\u00fcglich \u00e4ndern und einsichtig handeln.<\/p>\n<p><strong>\u201eK\u00fcsst den Sohn\u201c<\/strong><\/p>\n<p>20 Als N\u00e4chstes ergeht im zweiten Psalm eine barmherzige Aufforderung an die Herrscher der Nationen. Statt sich zusammenzurotten und als Gegner aufzutreten, sollten sie den Aufruf befolgen: \u201eK\u00fcsst den Sohn, dass ER [Jehova Gott] nicht in Zorn ger\u00e4t und ihr nicht umkommt von dem Weg, denn leicht entbrennt sein Zorn\u201c (Psalm 2:12a). Wenn der Souver\u00e4ne Herr Jehova eine Verordnung erl\u00e4sst, sollte man auf ihn h\u00f6ren. Als Gott seinen Sohn auf den Thron erhob, h\u00e4tten die Herrscher der Erde aufh\u00f6ren sollen, \u2018Leeres zu murmeln\u2019. Sie h\u00e4tten unverz\u00fcglich den K\u00f6nig anerkennen und ihm uneingeschr\u00e4nkt gehorchen sollen.<\/p>\n<p>21 Warum sollen sie \u2018den Sohn k\u00fcssen\u2019? In der Zeit, als dieser Psalm verfasst wurde, galt es als Ausdruck der Freundschaft, G\u00e4ste, die man in sein Haus aufnahm, bei der Begr\u00fc\u00dfung zu k\u00fcssen. K\u00fcssen konnte auch ein Zeichen der Treue sein (1.\u00a0Samuel 10:1). In diesem Vers des zweiten Psalms befiehlt Gott den Nationen, seinen Sohn als gesalbten K\u00f6nig zu k\u00fcssen oder zu begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>22 Alle, die die Autorit\u00e4t des von Gott erw\u00e4hlten K\u00f6nigs nicht anerkennen, beleidigen Jehova. Sie bestreiten seine Oberhoheit und sprechen ihm das Recht und die F\u00e4higkeit ab, den K\u00f6nig auszuw\u00e4hlen, der der beste Herrscher f\u00fcr die Menschheit ist. Die Herrscher der Nationen werden feststellen, dass Gottes Zorn pl\u00f6tzlich \u00fcber sie kommt, w\u00e4hrend sie versuchen, ihre eigenen Pl\u00e4ne auszuf\u00fchren. \u201eLeicht entbrennt sein Zorn.\u201c Gottes Zorn greift schnell und unaufhaltsam um sich. Die Herrscher sollten dankbar sein f\u00fcr die Warnung und entsprechend handeln. Es bedeutet f\u00fcr sie Leben.<\/p>\n<p>23 Dieser dramatische Psalm endet mit den Worten: \u201eGl\u00fccklich sind alle, die zu ihm [Jehova] Zuflucht nehmen\u201c (Psalm 2:12b). F\u00fcr den Einzelnen ist es immer noch Zeit, Sicherheit zu finden. Das gilt selbst f\u00fcr den einzelnen Regierenden, der bislang mit den Pl\u00e4nen der Nationen einig gegangen ist. Er kann bei Jehova Zuflucht suchen, der ihm unter der Herrschaft seines K\u00f6nigreiches Schutz bietet. Aber er muss handeln, bevor das messianische K\u00f6nigreich die feindlichen Nationen zerschmettert.<\/p>\n<p>24 Wer flei\u00dfig die Bibel studiert und danach handelt, kann selbst in unserer problembeladenen Welt ein befriedigenderes Leben f\u00fchren. Er hat ein gl\u00fccklicheres Familienleben und ist von vielen der \u00c4ngste und Sorgen frei, unter denen die heutige Welt leidet. Wenn wir uns an biblische Richtlinien halten, k\u00f6nnen wir davon \u00fcberzeugt sein, dass wir dem Sch\u00f6pfer gefallen. Niemand anders als der universelle Souver\u00e4n kann eine Gew\u00e4hr f\u00fcr \u201egegenw\u00e4rtiges und k\u00fcnftiges Leben\u201c geben. Nachdem Jehova die Erde gereinigt hat, wird sich niemand mehr dem Recht widersetzen oder die Herrschaft des K\u00f6nigreiches ablehnen (1.\u00a0Timotheus 4:8).<\/p>\n<p>25 \u201eDie Verordnung Jehovas\u201c kann nicht fehlschlagen. Als unser Sch\u00f6pfer wei\u00df Gott, was f\u00fcr die Menschen am besten ist. Er wird seinen Vorsatz verwirklichen, der darin besteht, gehorsame Menschen unter dem K\u00f6nigreich seines lieben Sohnes mit Frieden, ewig w\u00e4hrender Sicherheit und Zufriedenheit zu segnen. \u00dcber unsere Zeit schrieb der Prophet Daniel: \u201eIn den Tagen dieser K\u00f6nige wird der Gott des Himmels ein K\u00f6nigreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. .\u00a0.\u00a0. Es wird alle diese K\u00f6nigreiche zermalmen und ihnen ein Ende bereiten, und selbst wird es f\u00fcr unabsehbare Zeiten bestehen\u201c (Daniel 2:44). Es ist somit h\u00f6chste Zeit, \u2018den Sohn zu k\u00fcssen\u2019 und dem Souver\u00e4nen Herrn Jehova zu dienen!<\/p>\n<p>[Fu\u00dfnoten]<br \/>\nBei dem \u201eGesalbten\u201c handelte es sich urspr\u00fcnglich um K\u00f6nig David, und die \u201eK\u00f6nige der Erde\u201c waren Herrscher der Philister, die sich mit ihren Heeren gegen David zusammenrotteten.<br \/>\nAuch andere Texte in den Christlichen Griechischen Schriften zeigen, dass es sich bei dem im zweiten Psalm erw\u00e4hnten Gesalbten Gottes um Jesus handelt. Das geht aus einem Vergleich von Psalm 2:7 mit Apostelgeschichte 13:32, 33 und Hebr\u00e4er 1:5; 5:5 hervor. Siehe auch Psalm 2:9 und Offenbarung 2:27.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>*** w04 15. 7. S. 15-20 \u201eDie Verordnung Jehovas\u201c kann nicht fehlschlagen *** \u201eDie Verordnung Jehovas\u201c kann nicht fehlschlagen \u201eMan lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen; er hat zu mir gesagt: \u201aDu bist mein Sohn .\u00a0.\u00a0. 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