
{"id":2213,"date":"2011-04-30T07:27:56","date_gmt":"2011-04-30T06:27:56","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2213"},"modified":"2011-04-30T07:29:36","modified_gmt":"2011-04-30T06:29:36","slug":"psalm-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2213","title":{"rendered":"Psalm 1"},"content":{"rendered":"<p>*** w04 15. 7. S. 10-15 Hast du Lust am \u201eGesetz Jehovas\u201c? ***<\/p>\n<p><center><\/p>\n<h3>Hast du Lust am \u201eGesetz Jehovas\u201c?<br \/>\n<\/h3>\n<p><\/center><\/p>\n<p><em><strong>\u201eGl\u00fccklich ist der Mann, der . . . seine Lust hat an dem Gesetz Jehovas\u201c (PSALM 1:1, 2).<\/strong><\/em><\/p>\n<p>JEHOVA unterst\u00fctzt und segnet uns, wenn wir uns bem\u00fchen, ihm loyal zu dienen. Wir gehen zwar durch die verschiedensten Pr\u00fcfungen, empfinden aber trotzdem echtes Gl\u00fcck. Das \u00fcberrascht auch nicht, denn wir dienen dem \u2018gl\u00fccklichen Gott\u2019, und sein heiliger Geist bewirkt, dass wir tiefe Freude empfinden (1.\u00a0Timotheus 1:11; Galater 5:22). Freude ist eine Gem\u00fctsbewegung oder ein Gl\u00fcckszustand, der hervorgerufen wird, wenn man etwas Gutes erwartet oder schon erhalten hat. Und von unserem himmlischen Vater erhalten wir bestimmt gute Gaben (Jakobus 1:17). Kein Wunder, dass wir gl\u00fccklich sind!<\/p>\n<p>2 Die Freude wird besonders in den Psalmen hervorgehoben, zum Beispiel in Psalm\u00a01 und\u00a02. Der zweite Psalm wurde von den J\u00fcngern Jesu Christi dem israelitischen K\u00f6nig David zugeschrieben (Apostelgeschichte 4:25, 26). Der ungenannte Verfasser des ersten Psalms beginnt sein inspiriertes Lied mit den Worten: \u201eGl\u00fccklich ist der Mann, der nicht im Rat der B\u00f6sen gewandelt .\u00a0.\u00a0. ist\u201c (Psalm 1:1). Dieser Artikel und der folgende zeigen, welche Gr\u00fcnde zur Freude uns Psalm\u00a01 und\u00a02 liefern.<\/p>\n<p><strong>Das Geheimnis des Gl\u00fccks<\/strong><\/p>\n<p>3 Psalm\u00a01 zeigt, warum ein gottesf\u00fcrchtiger Mensch gl\u00fccklich ist. Der Psalmist nennt in seinem Lied folgende Gr\u00fcnde: \u201eGl\u00fccklich ist der Mann, der nicht im Rat der B\u00f6sen gewandelt und nicht auf den Weg der S\u00fcnder getreten ist und nicht auf dem Sitz der Sp\u00f6tter gesessen hat\u201c (Psalm 1:1).<\/p>\n<p>4 Wer wirklich gl\u00fccklich sein m\u00f6chte, muss sich nach dem ausrichten, was Jehova zu Recht von uns erwartet. Sacharja und Elisabeth, die gl\u00fccklichen Eltern von Johannes dem T\u00e4ufer, \u201ewaren beide vor Gott gerecht, weil sie allen Geboten und rechtlichen Erfordernissen Jehovas gem\u00e4\u00df untadelig wandelten\u201c (Lukas 1:5,\u00a06). Wenn wir ebenso handeln und es strikt ablehnen, \u2018im Rat der B\u00f6sen zu wandeln\u2019, uns also nicht von ihrem gottlosen Rat leiten lassen, dann k\u00f6nnen auch wir gl\u00fccklich sein.<\/p>\n<p>5 Wir \u2018treten nicht auf den Weg der S\u00fcnder\u2019, wenn wir die Gedanken gottloser Menschen zur\u00fcckweisen. Ja, man wird uns auch nicht buchst\u00e4blich dort finden, wo sich S\u00fcnder oftmals aufhalten: in anr\u00fcchigen Vergn\u00fcgungsst\u00e4tten oder an anderen verrufenen Orten. Was ist, wenn wir versucht sind, uns S\u00fcndern anzuschlie\u00dfen und einen unbiblischen Lebenswandel zu f\u00fchren? Dann sollten wir Gott darum bitten, uns zu helfen, nach den Worten des Apostels Paulus zu handeln: \u201eLasst euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungl\u00e4ubigen spannen. Denn welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis?\u201c (2.\u00a0Korinther 6:14). Wenn wir auf Gott vertrauen und \u201ereinen Herzens\u201c sind, werden wir die Einstellung und den Lebensstil von S\u00fcndern ablehnen. Wir werden reine Beweggr\u00fcnde und W\u00fcnsche haben sowie einen \u2018ungeheuchelten Glauben\u2019 (Matth\u00e4us 5:8; 1.\u00a0Timotheus 1:5).<\/p>\n<p>6 Damit wir Jehova gefallen, d\u00fcrfen wir bestimmt \u2018nicht auf dem Sitz der Sp\u00f6tter sitzen\u2019. Einige spotten \u00fcber ein gottgef\u00e4lliges Verhalten an sich, aber in den heutigen \u201eletzten Tagen\u201c spotten ehemalige Christen, die abtr\u00fcnnig geworden sind, oftmals besonders ver\u00e4chtlich. Der Apostel Petrus schrieb an Glaubensbr\u00fcder warnend: \u201eGeliebte, .\u00a0.\u00a0. dies wisst zuerst, dass in den letzten Tagen Sp\u00f6tter mit ihrem Spott kommen werden, die gem\u00e4\u00df ihren eigenen Begierden vorgehen und sagen: \u201aWo ist diese seine verhei\u00dfene Gegenwart? Ja, von dem Tag an, da unsere Vorv\u00e4ter im Tod entschlafen sind, gehen alle Dinge genauso weiter wie von Anfang der Sch\u00f6pfung an\u2018\u00a0\u201c (2.\u00a0Petrus 3:1-4). Wenn wir nicht \u2018auf dem Sitz der Sp\u00f6tter sitzen\u2019, bleibt uns das Unheil erspart, das sie mit Sicherheit treffen wird (Spr\u00fcche 1:22-27).<\/p>\n<p>7 Wer sich die einleitenden Worte von Psalm\u00a01 nicht zu Herzen nimmt, kann leicht seine geistige Gesinnung verlieren, die er durch ein Studium der Bibel erworben hat. Er k\u00f6nnte dann ohne weiteres vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten. Dieses Abgleiten beginnt oft damit, dass man auf den Rat der B\u00f6sen h\u00f6rt und regelm\u00e4\u00dfig Umgang mit ihnen hat. Und schlie\u00dflich wird man zu einem ungl\u00e4ubigen, abtr\u00fcnnigen Sp\u00f6tter. So kann durch eine Freundschaft mit B\u00f6sen eine gottlose Einstellung entstehen und das Verh\u00e4ltnis zu Jehova Gott kann zerst\u00f6rt werden (1.\u00a0Korinther 15:33; Jakobus 4:4). Lassen wir niemals zu, dass uns das passiert!<\/p>\n<p>8 Das Gebet hilft uns, unseren Sinn auf geistige Dinge gerichtet zu halten und mit B\u00f6sen keinen Umgang zu haben. \u201eSeid um nichts \u00e4ngstlich besorgt\u201c, schrieb Paulus, \u201esondern lasst in allem durch Gebet und Flehen zusammen mit Danksagung eure Bitten bei Gott bekannt werden; und der Frieden Gottes, der alles Denken \u00fcbertrifft, wird euer Herz und eure Denkkraft durch Christus Jesus beh\u00fcten.\u201c Der Apostel empfahl, alles zu erw\u00e4gen, was wahr, von ernsthaftem Interesse, gerecht, keusch und liebenswert ist, alles, wor\u00fcber gut gesprochen wird, was tugendhaft und lobenswert ist (Philipper 4:6-8). Richten wir uns nach diesem Rat des Paulus und lassen wir uns nie auf das Niveau der B\u00f6sen herab!<\/p>\n<p>9 Wir lehnen zwar schlechte Handlungen ab, geben aber genauso taktvoll Zeugnis wie der Apostel Paulus, als er sich mit dem r\u00f6mischen Statthalter Felix \u201e\u00fcber Gerechtigkeit und Selbstbeherrschung und das kommende Gericht\u201c unterhielt (Apostelgeschichte 24:24, 25; Kolosser 4:6). Wir predigen den verschiedensten Menschen die gute Botschaft vom K\u00f6nigreich und behandeln jedermann freundlich. Im \u00dcbrigen vertrauen wir darauf, dass Personen, die \u201ezum ewigen Leben richtig eingestellt\u201c sind, gl\u00e4ubig werden und an Gottes Gesetz schlie\u00dflich Lust haben werden (Apostelgeschichte 13:48).<\/p>\n<p><strong>Er hat Lust am Gesetz Jehovas<\/strong><\/p>\n<p>10 \u00dcber den gl\u00fccklichen Mann sagt der Psalmist weiter, dass er \u201eseine Lust hat an dem Gesetz Jehovas und mit ged\u00e4mpfter Stimme in seinem Gesetz liest Tag und Nacht\u201c (Psalm 1:2). Als Gottes Diener \u2018haben wir Lust am Gesetz Jehovas\u2019. Wenn m\u00f6glich, sollten wir beim pers\u00f6nlichen Studium und Nachsinnen \u201emit ged\u00e4mpfter Stimme\u201c lesen, das hei\u00dft die Worte mitsprechen. Dadurch pr\u00e4gen wir uns jede Bibelstelle besser in Sinn und Herz ein.<\/p>\n<p>11 Der \u201etreue und verst\u00e4ndige Sklave\u201c fordert uns auf, t\u00e4glich in der Bibel zu lesen (Matth\u00e4us 24:45). Da uns sehr daran gelegen ist, mit Jehovas Botschaft an die Menschheit besser vertraut zu werden, k\u00f6nnten wir durchaus in der Bibel \u201eTag und Nacht\u201c lesen \u2014 ja sogar wenn wir einmal aus irgendeinem Grund nachts nicht schlafen k\u00f6nnen. Petrus spornt uns an: \u201eWie neugeborene Kindlein entwickelt ein Verlangen nach der unverf\u00e4lschten Milch, die zum Wort geh\u00f6rt, damit ihr durch sie zur Rettung heranwachsen m\u00f6gt\u201c (1.\u00a0Petrus 2:1,\u00a02). Haben wir pers\u00f6nlich Lust daran, t\u00e4glich in der Bibel zu lesen und nachts \u00fcber Gottes Wort und seine Vors\u00e4tze nachzusinnen? Dem Psalmisten erging es so (Psalm 63:6).<\/p>\n<p>12 Unser ewiges Gl\u00fcck h\u00e4ngt davon ab, dass wir Lust haben an Gottes Gesetz. Gottes Gesetz ist vollkommen und gerecht. Es zu halten tr\u00e4gt gro\u00dfen Lohn ein (Psalm 19:7-11). Der J\u00fcnger Jakobus schrieb: \u201eWer .\u00a0.\u00a0. in das vollkommene Gesetz, das zur Freiheit geh\u00f6rt, hineinschaut und dabei bleibt, der wird gl\u00fccklich sein, indem er es tut, weil er nicht ein vergesslicher H\u00f6rer, sondern ein T\u00e4ter des Werkes geworden ist\u201c (Jakobus 1:25). Wenn wir wirklich Lust haben am Gesetz Jehovas, lassen wir keinen Tag vergehen, ohne uns mit geistigen Dingen zu befassen. Wir sind dann motiviert, \u201edie tiefen Dinge Gottes\u201c zu erforschen und den Interessen des K\u00f6nigreiches in unserem Leben immer den Vorrang zu geben (1.\u00a0Korinther 2:10-13; Matth\u00e4us 6:33).<\/p>\n<p><strong>Er wird wie ein Baum sein<\/strong><\/p>\n<p>13 \u00dcber den Gerechten sagt der Psalmist weiter: \u201eEr wird gewiss wie ein Baum werden, gepflanzt an Wasserb\u00e4chen, der seine eigene Frucht gibt zu seiner Zeit und dessen Laub nicht welkt, und alles, was er tut, wird gelingen\u201c (Psalm 1:3). Wie bei allen unvollkommenen Menschen gibt es auch im Leben von uns Dienern Jehovas Probleme (Hiob 14:1). Das k\u00f6nnen Verfolgung oder andere Glaubenspr\u00fcfungen sein (Matth\u00e4us 5:10-12). Doch mit Gottes Hilfe k\u00f6nnen wir diese Pr\u00fcfungen genauso bestehen wie ein gesunder Baum, der sogar starken St\u00fcrmen trotzt.<\/p>\n<p>14 Ein Baum, der an einer nicht versiegenden Quelle gepflanzt ist, \u00fcbersteht auch eine Hitze- oder D\u00fcrreperiode. Als gottesf\u00fcrchtige Menschen erhalten wir ebenfalls Kraft aus einer nie versiegenden Quelle, n\u00e4mlich von Jehova Gott. Paulus bat ihn um Hilfe und konnte sagen: \u201eF\u00fcr alles bin ich stark durch den [Jehova], der mir Kraft verleiht\u201c (Philipper 4:13). Wenn wir von Jehovas heiligem Geist geleitet und gest\u00fctzt werden, \u201everwelken\u201c wir nicht, noch sind wir dann \u201eunfruchtbar\u201c oder geistig tot. Wir tragen im Dienst f\u00fcr Gott Frucht und bringen auch die Frucht des Geistes hervor (Jeremia 17:7,\u00a08; Galater 5:22,\u00a023).<\/p>\n<p>15 Durch den Gebrauch eines hebr\u00e4ischen Wortes, das mit \u201ewie\u201c wiedergegeben wird, stellt der Psalmist einen Vergleich an. Er vergleicht zwei Dinge, die eigentlich ganz unterschiedlich sind, aber etwas Bestimmtes gemeinsam haben. Menschen sind etwas ganz anderes als B\u00e4ume. Aber ein \u00fcppiger Baum an einer wasserreichen Quelle erinnerte den Psalmisten an einen Menschen, der geistig gedeiht, weil er \u201eseine Lust hat an dem Gesetz Jehovas\u201c. Unsere Tage k\u00f6nnen wie die Tage eines Baumes werden, wenn wir Lust haben an Gottes Gesetz. Ja, wir k\u00f6nnen ewig leben (Johannes 17:3).<\/p>\n<p>16 Wenn wir ein rechtschaffenes Leben f\u00fchren, hilft uns Jehova, durch Pr\u00fcfungen oder Schwierigkeiten verursachte Belastungen zu ertragen. Wir haben Freude im Dienst f\u00fcr Gott und bringen Frucht hervor (Matth\u00e4us 13:23; Lukas 8:15). \u2018Alles, was wir tun, gelingt\u2019, weil wir bestrebt sind, den Willen Jehovas zu tun. Und da ihm alles gelingt, was er sich vornimmt, und wir Lust haben an seinen Geboten, k\u00f6nnen wir geistig gedeihen (1.\u00a0Mose 39:23; Josua 1:7,\u00a08; Jesaja 55:11). Das trifft selbst dann zu, wenn Schwierigkeiten auftreten (Psalm 112:1-3; 3.\u00a0Johannes\u00a02).<\/p>\n<p><strong>Die B\u00f6sen <em>scheinen<\/em> zu gedeihen<\/strong><\/p>\n<p>17 Wie sehr sich doch das Geschick Gottloser von dem der Gerechten unterscheidet! B\u00f6sen Menschen scheint es vielleicht eine Zeit lang materiell gut zu gehen, geistig geht es ihnen aber ganz und gar nicht gut. Das bringt der Psalmist durch seine weiteren Worte zum Ausdruck: \u201eDie B\u00f6sen sind nicht so, sondern sind wie die Spreu, die der Wind verweht. Darum werden die B\u00f6sen nicht aufstehen im Gericht noch S\u00fcnder in der Gemeinde der Gerechten\u201c (Psalm 1:4,\u00a05). Beachten wir die Aussage \u201eDie B\u00f6sen sind nicht so\u201c. Der Psalmist meint damit, dass sie nicht wie die Gottesf\u00fcrchtigen sind, die er zuvor mit fruchtbaren, langlebigen B\u00e4umen verglichen hat.<\/p>\n<p>18 Selbst wenn es B\u00f6sen materiell gut geht, ist ihre Sicherheit nicht von Dauer (Psalm 37:16; 73:3, 12). Sie gleichen dem unvern\u00fcnftigen Reichen, den Jesus in einem Gleichnis anf\u00fchrte, als man ihn bat, in einem Erbschaftsstreit Schiedsrichter zu sein. Jesus sagte seinen Zuh\u00f6rern: \u201eHaltet eure Augen offen, und h\u00fctet euch vor jeder Art von Habsucht, denn wenn jemand auch in F\u00fclle hat, kommt doch sein Leben nicht aus den Dingen, die er besitzt.\u201c Diesen Gedanken veranschaulichte Jesus, indem er davon sprach, dass das Land eines gewissen Reichen so viel Ertrag brachte, dass er seine Vorratsh\u00e4user abbrechen und gr\u00f6\u00dfere bauen wollte, damit er alle seine \u201eguten Dinge\u201c unterbringen k\u00f6nnte. Dann wollte er essen, trinken und es sich gut gehen lassen. Aber Gott sagte: \u201eDu Unvern\u00fcnftiger, in dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Wer soll dann die Dinge haben, die du aufgespeichert hast?\u201c Anschlie\u00dfend unterstrich Jesus den Gedanken noch mit den Worten: \u201eSo ergeht es dem Menschen, der Sch\u00e4tze f\u00fcr sich aufh\u00e4uft, aber nicht reich ist Gott gegen\u00fcber\u201c (Lukas 12:13-21).<\/p>\n<p>19 Die B\u00f6sen sind \u2018nicht reich Gott gegen\u00fcber\u2019. Ihre Sicherheit oder Stabilit\u00e4t kann man daher mit Spreu oder Getreideh\u00fclsen auf einer Dreschtenne vergleichen. Eine Dreschtenne war ein ebener Platz, der meistens auf einer Anh\u00f6he lag. Dorthin brachte man im Altertum das geerntete Getreide. Es wurden Dreschschlitten eingesetzt, an deren Unterseite spitze steinerne oder eiserne Z\u00e4hne angebracht waren. Mit diesen von Tieren gezogenen Schlitten zerkleinerte man die Halme und l\u00f6ste die H\u00fclse vom Korn. Anschlie\u00dfend wurde die ganze Mischung geworfelt, indem man sie mit einer Worfschaufel gegen den Wind in die Luft warf (Jesaja 30:24). Dabei fielen die K\u00f6rner auf die Dreschtenne zur\u00fcck, w\u00e4hrend das Stroh von der Brise zur Seite getragen und die Spreu weggeblasen wurde (Ruth 3:2). Nachdem das Korn durch ein Sieb gesch\u00fcttelt worden war, um Steinchen und \u00c4hnliches zu entfernen, konnte man es mahlen oder lagern (Lukas 22:31). Aber die Spreu war verschwunden.<\/p>\n<p>20 Die Getreidek\u00f6rner fielen auf den Boden und wurden zur\u00fcckbehalten, wohingegen die Spreu weggeblasen wurde. Genauso bleiben die Gerechten bestehen, w\u00e4hrend die B\u00f6sen beseitigt werden. Bestimmt freuen wir uns dar\u00fcber, dass es mit den \u00dcbelt\u00e4tern bald f\u00fcr immer vorbei sein wird. Dann werden Menschen, die Lust haben an Jehovas Gesetz, reich gesegnet. Ja, gehorsame Menschen werden letztendlich von Gott die Gabe des ewigen Lebens empfangen (Matth\u00e4us 25:34-46; R\u00f6mer 6:23).<\/p>\n<p><strong>Der gesegnete \u201eWeg der Gerechten\u201c<\/strong><\/p>\n<p>21 Der erste Psalm schlie\u00dft mit den Worten: \u201eJehova nimmt Kenntnis vom Weg der Gerechten, aber der Weg der B\u00f6sen, er wird vergehen\u201c (Psalm 1:6). Inwiefern \u2018nimmt Gott Kenntnis vom Weg der Gerechten\u2019? Nun, wenn wir rechtschaffen handeln, k\u00f6nnen wir \u00fcberzeugt sein, dass unser himmlischer Vater unser gottgef\u00e4lliges Leben w\u00fcrdigt und uns als seine ihm wohlgef\u00e4lligen Diener betrachtet. Wir k\u00f6nnen und sollten also all unsere Sorge auf ihn werfen und \u00fcberzeugt sein, dass er wirklich f\u00fcr uns sorgt (Hesekiel 34:11; 1.\u00a0Petrus 5:6,\u00a07).<\/p>\n<p>22 Der \u201eWeg der Gerechten\u201c wird f\u00fcr immer bestehen bleiben, aber unverbesserlich B\u00f6se werden im Strafgericht Jehovas vergehen. Und ihr \u201eWeg\u201c oder ihre Lebensweise wird mit ihnen enden. Wir k\u00f6nnen darauf vertrauen, dass sich die Worte Davids erf\u00fcllen: \u201eNur noch eine kleine Weile, und der B\u00f6se wird nicht mehr sein; und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner St\u00e4tte, und er wird nicht da sein. Die Sanftm\u00fctigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der F\u00fclle des Friedens. Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen\u201c (Psalm 37:10, 11,\u00a029).<\/p>\n<p>23 Wie gl\u00fccklich werden wir sein, wenn wir auf einer paradiesischen Erde leben, auf der es keine B\u00f6sen mehr gibt! Die Sanftm\u00fctigen und Gerechten werden sich dann wahren Friedens erfreuen, weil sie f\u00fcr immer Lust haben werden am \u201eGesetz Jehovas\u201c. Zuvor jedoch muss noch \u201edie Verordnung Jehovas\u201c in Kraft gesetzt werden (Psalm 2:7a). Im folgenden Artikel wird gezeigt, worum es sich dabei handelt und was diese \u201eVerordnung\u201c f\u00fcr uns und f\u00fcr die gesamte Menschheitsfamilie bedeuten wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>*** w04 15. 7. S. 10-15 Hast du Lust am \u201eGesetz Jehovas\u201c? *** Hast du Lust am \u201eGesetz Jehovas\u201c? \u201eGl\u00fccklich ist der Mann, der . . . seine Lust hat an dem Gesetz Jehovas\u201c (PSALM 1:1, 2). JEHOVA unterst\u00fctzt und segnet uns, wenn wir uns bem\u00fchen, ihm loyal zu dienen. 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