
{"id":2192,"date":"2011-04-09T22:37:58","date_gmt":"2011-04-09T21:37:58","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2192"},"modified":"2011-04-09T22:37:58","modified_gmt":"2011-04-09T21:37:58","slug":"david-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2192","title":{"rendered":"David"},"content":{"rendered":"<p>*** w06 1. 8. S. 21-25 Sei weise \u2014 f\u00fcrchte Gott! ***<\/p>\n<h3>Sei weise \u2014 f\u00fcrchte Gott!<\/h3>\n<p>\u201eDie Furcht Jehovas ist der Weisheit Anfang\u201c (SPR\u00dcCHE 9:10).<br \/>\nES GAB Zeiten, da war es ein Kompliment, als gottesf\u00fcrchtig bezeichnet zu werden. Heute empfinden viele die Gottesfurcht als sonderbar und sie ist f\u00fcr sie ein schwer verst\u00e4ndlicher Begriff. Sie fragen: \u201eWarum sollte ich Gott f\u00fcrchten, wenn er doch Liebe ist?\u201c F\u00fcr sie ist Furcht eine abtr\u00e4gliche oder gar l\u00e4hmende Emotion. Doch bei der wahren Gottesfurcht geht es nicht um eine blo\u00dfe Empfindung. Sie ist, wie wir sp\u00e4ter feststellen werden, weit mehr.<\/p>\n<p>2 Im biblischen Sprachgebrauch ist Gottesfurcht etwas Zutr\u00e4gliches (Jesaja 11:3). Sie ist tiefe Ehrerbietigkeit und Hochachtung, die feste Entschlossenheit, Gott nicht zu missfallen (Psalm 115:11). Zur Gottesfurcht geh\u00f6rt es, die Sittenma\u00dfst\u00e4be Gottes anzuerkennen und sie strikt einzuhalten sowie nach dem leben zu wollen, was Gott als richtig oder falsch bezeichnet. Gem\u00e4\u00df einem Nachschlagewerk zeigt sich diese zutr\u00e4gliche Furcht in \u201eeiner Grundhaltung Gott gegen\u00fcber, gefolgt von vern\u00fcnftigem Verhalten und der Vermeidung des Verwerflichen schlechthin\u201c. Treffend hei\u00dft es in Gottes Wort: \u201eDie Furcht Jehovas ist der Weisheit Anfang\u201c (Spr\u00fcche 9:10).<\/p>\n<p>3 Die Gottesfurcht schlie\u00dft nahezu die ganze Bandbreite des menschlichen Seins ein. Sie ist nicht nur mit Weisheit verkn\u00fcpft, sondern auch mit Freude, Frieden, Wohlstand, Langlebigkeit, Hoffnung, Vertrauen und Zuversicht (Psalm 2:11; Spr\u00fcche 1:7; 10:27; 14:26; 22:4; 23:17, 18; Apostelgeschichte 9:31). Gottesfurcht ist eng verbunden mit Glauben und Liebe. Sie ber\u00fchrt alle Seiten unseres Verh\u00e4ltnisses zu Gott und zu Menschen (5.\u00a0Mose 10:12; Hiob 6:14; Hebr\u00e4er 11:7). Zur Gottesfurcht z\u00e4hlt auch die tiefe \u00dcberzeugung, dass sich unser himmlischer Vater um uns pers\u00f6nlich k\u00fcmmert und bereit ist, uns unsere \u00dcbertretungen zu verzeihen (Psalm 130:4). Nur reuelose, schlechte Menschen m\u00fcssen sich vor Gott \u00e4ngstigen (Hebr\u00e4er 10:26-31).<\/p>\n<p><strong>Jehova f\u00fcrchten lernen<\/strong><\/p>\n<p>4 Ohne Gottesfurcht k\u00f6nnen wir weder weise Entscheidungen treffen noch von Gott gesegnet werden. Aber wie lernen wir Jehova so zu f\u00fcrchten, wie er es m\u00f6chte? (5.\u00a0Mose 17:19). \u201eZu unserer Unterweisung\u201c enth\u00e4lt die Bibel viele Beispiele gottesf\u00fcrchtiger M\u00e4nner und Frauen (R\u00f6mer 15:4). Um besser zu verstehen, was es bedeutet, Gott zu f\u00fcrchten, wollen wir uns mit einem dieser Beispiele befassen: mit David, einem K\u00f6nig im alten Israel.<\/p>\n<p>5 Jehova verwarf Saul, den ersten K\u00f6nig von Israel, weil er Menschen mehr f\u00fcrchtete als Gott (1.\u00a0Samuel 15:24-26). Dagegen war David ein wahrhaft gottesf\u00fcrchtiger Mann. Davon zeugen sein Leben und sein vertrautes Verh\u00e4ltnis zu Jehova. Von klein auf weidete David die Schafe seines Vaters (1.\u00a0Samuel 16:11). In den vielen N\u00e4chten unter freiem Himmel wurde die Furcht Jehovas f\u00fcr David zum Begriff. Er konnte zwar nur einen winzigen Ausschnitt vom unermesslichen Universum erkennen, aber er zog trotzdem den richtigen Schluss: Gott geb\u00fchrt unsere Achtung und Verehrung. \u201eWenn ich deine Himmel sehe, die Werke deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast\u201c, schrieb er sp\u00e4ter: \u201eWas ist der sterbliche Mensch, dass du seiner gedenkst, und der Sohn des Erdenmenschen, dass du f\u00fcr ihn sorgst?\u201c (Psalm 8:3,\u00a04).<\/p>\n<p>6 David war zu Recht beeindruckt, wenn er den riesigen Sternenhimmel mit seiner eigenen Winzigkeit verglich. Diese Erkenntnis lie\u00df ihn aber nicht erschrecken, sondern sie bewog ihn dazu, Jehova mit den Worten zu preisen: \u201eDie Himmel verk\u00fcnden die Herrlichkeit Gottes; und die Ausdehnung tut das Werk seiner H\u00e4nde kund\u201c (Psalm 19:1). Davids Ehrerbietigkeit brachte ihn Jehova n\u00e4her und n\u00e4hrte in ihm den Wunsch, seine vollkommenen Wege kennen zu lernen und ihnen zu folgen. Stellen wir uns vor, wie David empfunden haben muss, als er in einem Psalm zu Jehova sagte: \u201eDu bist gro\u00df und tust Wunderdinge; du bist Gott, du allein. Unterweise mich, o Jehova, in deinem Weg. Ich werde wandeln in deiner Wahrheit. Einige mein Herz, deinen Namen zu f\u00fcrchten\u201c (Psalm 86:10,\u00a011).<\/p>\n<p>7 Als die Philister in das Land Israel eingedrungen waren, verh\u00f6hnte ihr fast drei Meter gro\u00dfer Vork\u00e4mpfer Goliath die Israeliten, indem er zu ihnen gewisserma\u00dfen sagte: \u201eStellt einen Mann zum Zweikampf mit mir! Wenn er gewinnt, werden wir euch dienen\u201c (1.\u00a0Samuel 17:4-10). Saul und seine Streitkr\u00e4fte waren ver\u00e4ngstigt \u2014 nur David nicht. Er wusste, dass Jehova zu f\u00fcrchten ist, nicht irgendein Mensch, wie stark er auch immer ist. \u201eIch .\u00a0.\u00a0. komme zu dir mit dem Namen Jehovas der Heerscharen\u201c, sagte David zu Goliath. \u201eUnd diese ganze Versammlung wird erkennen, dass Jehova weder mit Schwert noch mit Speer rettet, denn Jehova geh\u00f6rt die Schlacht.\u201c Schlie\u00dflich brachte David den Riesen mit der Hilfe Jehovas zur Strecke, mit seiner Schleuder und einem einzigen Stein (1.\u00a0Samuel 17:45-47).<\/p>\n<p>8 Es k\u00f6nnte sein, dass auch wir vor Hindernissen oder Feinden stehen, die nicht weniger schreckenerregend wirken als die, denen David begegnete. Was k\u00f6nnen wir tun? Wir k\u00f6nnen ihnen ebenso begegnen wie David und andere Treue der alten Zeit: mit Gottesfurcht. Damit kann die Menschenfurcht \u00fcberwunden werden. Gottes treuer Diener Nehemia riet den Israeliten, die damals von Gegnern bedr\u00e4ngt wurden, dringend: \u201eF\u00fcrchtet euch nicht vor ihnen. Jehova, den Gro\u00dfen und Furchteinfl\u00f6\u00dfenden, behaltet in eurem Sinn\u201c (Nehemia 4:14). Mit Jehovas Unterst\u00fctzung gelang es David, Nehemia und anderen treuen Dienern Gottes, die Aufgaben auszuf\u00fchren, die Gott ihnen aufgetragen hatte. Mit Gottesfurcht k\u00f6nnen wir es auch.<\/p>\n<p><strong>Problemen mit Gottesfurcht begegnen<\/strong><\/p>\n<p>9 Nachdem David Goliath niedergestreckt hatte, schenkte Jehova ihm weitere Siege. Aus Eifersucht versuchte Saul jedoch David zu t\u00f6ten\u00a0\u2014 zuerst im Affekt, dann hinterr\u00fccks und schlie\u00dflich unter Einsatz seiner Streitkr\u00e4fte. Jehova hatte David zwar das K\u00f6nigtum zugesichert, doch David war jahrelang auf der Flucht und musste k\u00e4mpfen und warten, bis f\u00fcr Jehova die Zeit gekommen war, ihn zum K\u00f6nig zu machen. Bei alldem zeigte es sich, dass er den wahren Gott f\u00fcrchtete (1.\u00a0Samuel 18:9, 11, 17; 24:2).<\/p>\n<p>10 Bei einer Gelegenheit suchte David Zuflucht bei Achisch, dem K\u00f6nig der Philisterstadt Gath, in der Goliath gewohnt hatte (1.\u00a0Samuel 21:10-15). Die Bediensteten des K\u00f6nigs denunzierten David als Landesfeind. Wie verhielt sich David in dieser gef\u00e4hrlichen Situation? Er sch\u00fcttete Jehova sein Herz aus (Psalm 56:1-4, 11-13). David musste zwar Irrsinn vort\u00e4uschen, um freizukommen, aber er wusste, dass Jehova seine Anstrengungen gesegnet und eigentlich er ihn gerettet hatte. Davids festes Vertrauen auf Jehova verriet, dass er wirklich gottesf\u00fcrchtig war (Psalm 34:4-6, 9-11).<\/p>\n<p>11 Wir k\u00f6nnen wie David zeigen, dass wir Gott f\u00fcrchten, wenn wir seiner Zusage vertrauen, uns bei der Bew\u00e4ltigung von Problemen zu helfen. \u201eW\u00e4lze deinen Weg auf Jehova, und verlass dich auf ihn, und er selbst wird handeln\u201c, sagte David (Psalm 37:5). Das bedeutet nicht, Probleme einfach an Jehova weiterzureichen und ohne eigenes Zutun zu erwarten, dass er f\u00fcr uns handelt. David bat Gott nicht um Hilfe und legte dann die H\u00e4nde in den Scho\u00df. Er ging ein Problem mit allen k\u00f6rperlichen und Verstandeskr\u00e4ften an, die er von Jehova erhalten hatte. Dennoch wusste David, dass das Gelingen nicht allein in Menschenhand liegen w\u00fcrde. So sollte es bei uns auch sein. Nachdem wir alles getan haben, was in unserer Macht steht, m\u00fcssen wir das \u00dcbrige Jehova \u00fcberlassen. Oftmals k\u00f6nnen wir nichts weiter tun, als auf Jehova zu vertrauen. Hier kommt die Gottesfurcht auf sehr pers\u00f6nliche Weise ins Spiel. Wir k\u00f6nnen aus den von Herzen kommenden Worten Davids Trost sch\u00f6pfen: \u201eDie vertraute Gemeinschaft mit Jehova geh\u00f6rt denen, die ihn f\u00fcrchten\u201c (Psalm 25:14).<\/p>\n<p>12 Wir sollten daher das Gebet und unser Verh\u00e4ltnis zu Gott ernst nehmen. Wer sich Jehova naht, \u201emuss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn ernstlich suchen, ein Belohner wird\u201c (Hebr\u00e4er 11:6; Jakobus 1:5-8). Und wenn er uns hilft, sollten wir uns \u2018als dankbar erweisen\u2019, wie der Apostel Paulus r\u00e4t (Kolosser 3:15, 17). Wir d\u00fcrfen nie Personen gleichen, die ein erfahrener gesalbter Christ einmal wie folgt beschrieb: \u201eF\u00fcr sie ist Gott eine Art Himmelskellner. Wenn sie etwas brauchen, m\u00f6chten sie ihn durch Fingerschnippen herbeirufen. Und wenn sie bekommen haben, was sie wollten, m\u00f6chten sie, dass er sich zur\u00fcckzieht.\u201c Eine solche Einstellung verr\u00e4t ein Fehlen von Gottesfurcht.<\/p>\n<p><strong>Als es an Gottesfurcht fehlte<\/strong><\/p>\n<p>13 Die Hilfe Jehovas in Bedr\u00e4ngnissen zu sp\u00fcren vertiefte Davids Gottesfurcht und st\u00e4rkte sein Vertrauen zu ihm (Psalm 31:22-24). In drei besonderen F\u00e4llen fehlte es David allerdings an Gottesfurcht, was schwerwiegende Folgen hatte. Im ersten Fall ging es um die Art der Bef\u00f6rderung der Bundeslade nach Jerusalem. Sie wurde nicht von Leviten auf den Schultern getragen, wie es das Gesetz Gottes vorsah, sondern auf einem Wagen gefahren. Als der Wagenf\u00fchrer Usa nach der Bundeslade griff, um sie festzuhalten, starb er auf der Stelle wegen dieser \u201eunehrerbietigen Tat\u201c. Usa hatte zwar schwer ges\u00fcndigt, aber der tragische Ausgang ging letztendlich darauf zur\u00fcck, dass David es an der n\u00f6tigen Achtung vor dem Gesetz Gottes fehlen lie\u00df. Gott zu f\u00fcrchten bedeutet, alles so zu tun, wie er es getan haben m\u00f6chte (2.\u00a0Samuel 6:2-9; 4.\u00a0Mose 4:15; 7:9).<\/p>\n<p>14 Sp\u00e4ter veranlasste Satan David dazu, die wehrf\u00e4higen M\u00e4nner Israels zu z\u00e4hlen (1.\u00a0Chronika 21:1). Dadurch lie\u00df David es an Gottesfurcht fehlen und 70\u00a0000 Israeliten mussten deswegen sterben. David bekannte Jehova zwar seine S\u00fcnde und bereute sie zutiefst, doch er und alle anderen hatten sehr zu leiden (2.\u00a0Samuel 24:1-16).<\/p>\n<p>15 In noch einem weiteren Fall lie\u00df David es zeitweilig an Gottesfurcht fehlen. Er begann ein Verh\u00e4ltnis mit Bathseba, der Frau Urias. David wusste sehr wohl, dass er nicht die Frau eines anderen begehren, geschweige denn mit ihr Ehebruch begehen durfte (2.\u00a0Mose 20:14, 17). Das Problem trat auf, als David Bathseba beim Baden erblickte. Die richtige Art der Gottesfurcht h\u00e4tte David sofort bewogen, wegzusehen und nicht weiter dar\u00fcber nachzudenken. Stattdessen sah David Bathseba fortw\u00e4hrend an, bis seine Leidenschaft st\u00e4rker war als seine Gottesfurcht (Matth\u00e4us 5:28; 2.\u00a0Samuel 11:1-4). David verlor aus den Augen, wie nahe ihm Jehova allezeit gewesen war (Psalm 139:1-7).<\/p>\n<p>16 Aus Davids Verh\u00e4ltnis mit Bathseba ging ein Sohn hervor. Kurz darauf sandte Jehova seinen Propheten Nathan zu David, um die S\u00fcnde aufzudecken. Nachdem David wieder zur Vernunft gekommen war, erlangte er seine Gottesfurcht zur\u00fcck und bereute. Er flehte Jehova an, ihn nicht wegzuwerfen oder ihm den heiligen Geist zu entziehen (Psalm 51:7, 11). Jehova vergab David und minderte das Strafma\u00df, doch bewahrte er ihn nicht vor allen tragischen Folgen seiner Handlungen. Davids Sohn starb, und von nun an kam Schmerz und Leid \u00fcber seine Familie. Welch ein hoher Preis f\u00fcr ein zeitweiliges Fehlen der Gottesfurcht! (2.\u00a0Samuel 12:10-14; 13:10-14; 15:14).<\/p>\n<p>17 Heute kann es ebenfalls schwere, langfristige Folgen haben, Gott auf sittlichem Gebiet nicht zu f\u00fcrchten. Man stelle sich den Schmerz einer jungen Frau vor, die erfuhr, dass ihr Mann ihr untreu war, als er sich im Ausland aufhielt. Niedergebeugt von Schock und Trauer, verbarg sie ihr Gesicht in den H\u00e4nden und brach in Tr\u00e4nen aus. Wie lange wird es wohl dauern, bis ihr Mann ihr Vertrauen und ihre Achtung wiedergewonnen haben wird? Tragische Folgen wie diese k\u00f6nnen durch echte Gottesfurcht vermieden werden (1.\u00a0Korinther 6:18).<\/p>\n<p><strong>Gottesfurcht h\u00e4lt uns von S\u00fcnde ab<\/strong><\/p>\n<p>18 Satan treibt die sittliche Enttabuisierung in der Welt schnell voran und will vor allem wahre Christen verderben. Dazu nutzt er die k\u00fcrzesten Verbindungswege zum Herzen und zum Verstand: die Sinne, vor allem das Sehen und H\u00f6ren (Epheser 4:17-19). Wie verh\u00e4ltst du dich, wenn du unverhofft auf unmoralische Bilder, Worte oder Menschen st\u00f6\u00dft?<\/p>\n<p>19 Betrachten wir den Fall von Andr\u00e9. Er lebt in Europa und ist \u00c4ltester, Vater und Arzt. Wenn Andr\u00e9 im Krankenhaus Nachtdienst hatte, hefteten oft Kolleginnen mit Herzchen verzierte Zettelchen an sein Kopfkissen, auf denen eindeutige unmoralische Angebote standen. Andr\u00e9 wehrte sich beharrlich gegen ihre Ann\u00e4herungsversuche. Er ging sogar so weit, dass er diese schlechte Umgebung verlie\u00df und sich anderswo eine Stelle suchte. Seine Gottesfurcht erwies sich als sehr vern\u00fcnftig und wurde gesegnet, denn heute ist er in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden im Zweigb\u00fcro der Zeugen Jehovas seines Landes t\u00e4tig.<\/p>\n<p>20 Bei verkehrten Gedanken zu verweilen kann dazu f\u00fchren, dass es einem nichts mehr ausmacht, sein kostbares Verh\u00e4ltnis zu Jehova wegzuwerfen \u2014 f\u00fcr etwas, was einem nicht zusteht (Jakobus 1:14, 15). Wer dagegen Jehova f\u00fcrchtet, h\u00e4lt Abstand \u2014 ja entfernt sich \u2014 von Personen, Orten, Besch\u00e4ftigungen und Unterhaltung, die seine sittliche Wachsamkeit mindern k\u00f6nnten (Spr\u00fcche 22:3). Ganz gleich wie peinlich die Angelegenheit ist oder was es kostet, es ist nichts im Vergleich zum Verlust der Gunst Gottes (Matth\u00e4us 5:29, 30). Gott zu f\u00fcrchten schlie\u00dft bestimmt aus, sich absichtlich etwas Unmoralischem auszusetzen wie zum Beispiel irgendwelcher Pornographie. Es bedeutet vielmehr, darauf zu achten, dass die Augen \u201ean dem vor\u00fcbergehen, was zu sehen wertlos ist\u201c. Wenn wir das tun, dann k\u00f6nnen wir darauf vertrauen, dass Jehova uns \u2018am Leben erh\u00e4lt\u2019 und f\u00fcr alles sorgt, was wir wirklich ben\u00f6tigen (Psalm 84:11; 119:37).<\/p>\n<p>21 Wirklich gottesf\u00fcrchtig zu handeln ist immer das Beste. Es kann auch zu wahrem Gl\u00fcck f\u00fchren (Psalm 34:9). Das wird im n\u00e4chsten Artikel deutlich werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>*** w06 1. 8. S. 21-25 Sei weise \u2014 f\u00fcrchte Gott! *** Sei weise \u2014 f\u00fcrchte Gott! \u201eDie Furcht Jehovas ist der Weisheit Anfang\u201c (SPR\u00dcCHE 9:10). ES GAB Zeiten, da war es ein Kompliment, als gottesf\u00fcrchtig bezeichnet zu werden. Heute empfinden viele die Gottesfurcht als sonderbar und sie ist f\u00fcr sie ein schwer verst\u00e4ndlicher Begriff. 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