
{"id":2124,"date":"2011-03-28T11:42:53","date_gmt":"2011-03-28T10:42:53","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2124"},"modified":"2011-03-28T11:47:10","modified_gmt":"2011-03-28T10:47:10","slug":"ruth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2124","title":{"rendered":"Ruth"},"content":{"rendered":"<p>*** w03 15. 4. S. 23-26 Eine Ehe gegen alle Erwartungen \u2014 Boas und Ruth ***<\/p>\n<h3>Eine Ehe gegen alle Erwartungen \u2014 Boas und Ruth<\/h3>\n<p>ES IST Fr\u00fchling. Auf der Dreschtenne unweit von Bethlehem herrscht das f\u00fcr diese Jahreszeit \u00fcbliche gesch\u00e4ftige Treiben. Der Tag ist lang gewesen. Der Duft frisch ger\u00f6steten Getreides liegt in der Luft und verr\u00e4t den hungrigen Arbeitern, dass es Zeit zum Essen ist. Sie alle werden die Fr\u00fcchte ihrer m\u00fchevollen Arbeit genie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Boas, ein wohlhabender Grundbesitzer, trinkt und isst sich satt und ruht sich neben einem gro\u00dfen Getreidehaufen aus. Als der Erntetag zur Neige geht, sucht sich jeder Mann ein bequemes Pl\u00e4tzchen zum Schlafen. Boas, rundum zufrieden, deckt sich zu und versinkt langsam in tiefen Schlaf.<\/p>\n<p><strong>Eine heimliche Begegnung<\/strong><\/p>\n<p>Um Mitternacht wacht Boas frierend und zitternd auf. Kein Wunder \u2014 seine F\u00fc\u00dfe sind absichtlich aufgedeckt worden, und jemand hat sich genau dort hingelegt! Boas kann die Person in der Dunkelheit nicht erkennen und fragt: \u201eWer bist du?\u201c Eine Frauenstimme antwortet: \u201eIch bin Ruth, deine Sklavin, und du sollst deinen Rocksaum \u00fcber deine Sklavin ausbreiten, denn du bist ein R\u00fcckk\u00e4ufer\u201c (Ruth 3:1-9).<\/p>\n<p>Unter vier Augen unterhalten sich die beiden in der Dunkelheit. Frauen halten sich zu dieser Zeit gew\u00f6hnlich nicht auf der Dreschtenne auf (Ruth 3:14). Auf Boas\u2019 Gehei\u00df jedoch bleibt Ruth bis kurz vor Anbruch der D\u00e4mmerung zu seinen F\u00fc\u00dfen liegen. Dann steht sie auf und geht, um keine unbegr\u00fcndete Kritik aufkommen zu lassen.<\/p>\n<p>War das ein romantisches Rendezvous? Erlag jener reiche \u00e4ltere Mann den geschickten Verf\u00fchrungsk\u00fcnsten einer armen jungen Witwe aus einem heidnischen Land? Oder nutzte Boas in jener Nacht Ruths Lage und ihre Einsamkeit aus? Nein, sondern es geht hier einzig und allein um Loyalit\u00e4t und Liebe zu Gott. Und auch die Hintergr\u00fcnde sind \u00e4u\u00dferst zu Herzen gehend.<\/p>\n<p>Doch wer ist Ruth eigentlich? Was veranlasst sie zu ihrem Handeln? Und wer ist dieser reiche Mann, Boas?<\/p>\n<p><strong>\u201eEine t\u00fcchtige Frau\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Viele Jahre vor dieser Begebenheit wurde Juda von einer Hungersnot heimgesucht. Eine vierk\u00f6pfige israelitische Familie \u2014 Elimelech, seine Frau Noomi und ihre beiden S\u00f6hne Machlon und Kiljon \u2014 wanderte in das fruchtbarere Land Moab aus. Dort heirateten die S\u00f6hne die Moabiterinnen Ruth und Orpa. Nachdem die drei M\u00e4nner in Moab gestorben waren, erfuhren die drei Frauen, dass sich die Verh\u00e4ltnisse in Israel gebessert hatten. Daraufhin beschloss Noomi \u2014 mittlerweile verwitwet, verbittert und ohne Kinder oder Enkel\u00a0\u2014, in ihre Heimat zur\u00fcckzukehren (Ruth 1:1-14).<\/p>\n<p>Auf dem Weg nach Israel \u00fcberzeugte Noomi Orpa, zu ihrem Volk heimzukehren. Dann sagte Noomi zu Ruth: \u201eSiehe! Deine verwitwete Schw\u00e4gerin ist zu ihrem Volk und ihren G\u00f6ttern zur\u00fcckgekehrt. Kehr mit deiner verwitweten Schw\u00e4gerin zur\u00fcck.\u201c Doch Ruth erwiderte: \u201eDr\u00e4nge mich nicht, dich zu verlassen, .\u00a0.\u00a0. denn wohin du gehst, werde ich gehen .\u00a0.\u00a0. Dein Volk wird mein Volk sein und dein Gott mein Gott. Wo du stirbst, werde ich sterben, und dort werde ich begraben werden\u201c (Ruth 1:15-17). So kamen die beiden mittellosen Witwen schlie\u00dflich nach Bethlehem. <\/p>\n<p>Dort sind die Nachbarinnen derart von der Liebe und F\u00fcrsorge Ruths f\u00fcr ihre Schwiegermutter beeindruckt, dass sie \u00fcber Ruth sagen, sie sei f\u00fcr Noomi \u2018besser als sieben S\u00f6hne\u2019. Andere nennen Ruth \u201eeine t\u00fcchtige Frau\u201c (Ruth 3:11; 4:15).<\/p>\n<p>Als in Bethlehem die Gerstenernte beginnt, sagt Ruth zu Noomi: \u201eLass mich bitte aufs Feld gehen und unter den \u00c4hren auflesen, hinter jemandem her, in dessen Augen ich Gunst finden mag\u201c (Ruth 2:2).<\/p>\n<p>Durch Zufall ger\u00e4t Ruth auf das Feld, das Boas geh\u00f6rt, einem Verwandten ihres Schwiegervaters Elimelech. Sie bittet den Vorarbeiter um Erlaubnis, \u00c4hren aufzulesen. Dabei erweist sie sich als ungew\u00f6hnlich flei\u00dfig, sodass der Aufseher sie Boas gegen\u00fcber lobt (Ruth 1:22 bis 2:7).<\/p>\n<p><strong>Ein Besch\u00fctzer und Wohlt\u00e4ter<\/strong><\/p>\n<p>Boas ist ein ergebener Anbeter Jehovas. Jeden Morgen gr\u00fc\u00dft er seine Erntearbeiter mit den Worten: \u201eJehova sei mit euch\u201c, und sie erwidern ihm: \u201eJehova segne dich\u201c (Ruth 2:4). Boas beobachtet, wie flei\u00dfig Ruth arbeitet; auch hat er erfahren, wie loyal sie sich gegen\u00fcber Noomi verh\u00e4lt. Daraufhin sorgt er daf\u00fcr, dass sie bei der Nachlese bevorzugt behandelt wird. Er sagt ihr, sie solle nirgendwo anders hingehen, sondern auf seinen Feldern bleiben und sich dicht zu seinen jungen Frauen halten, denn bei ihnen w\u00e4re sie sicher. Auch habe er den jungen M\u00e4nnern geboten, sie nicht anzutasten. Wenn sie durstig sei, w\u00fcrden diese frisches Wasser f\u00fcr sie sch\u00f6pfen (Ruth 2:8,\u00a09).<\/p>\n<p>Ruth beugt sich zur Erde nieder und fragt Boas, wie es komme, dass sie Gunst in seinen Augen gefunden habe, wo sie doch eine Ausl\u00e4nderin sei. Boas antwortet, ihm sei eingehend \u00fcber alles berichtet worden, was Ruth nach dem Tod ihres Mannes f\u00fcr ihre Schwiegermutter getan habe \u2014 wie sie ihren Vater, ihre Mutter, ihre Verwandten und ihr Heimatland verlassen habe, um bei einem Volk zu wohnen, das sie fr\u00fcher nicht gekannt hatte. Er w\u00fcnscht Ruth einen vollkommenen Lohn von Jehova f\u00fcr ihre Handlungsweise (Ruth 2:10-12).<\/p>\n<p>Boas versucht nicht, Ruth schmeichelnd zu umwerben. Sein Lob ist aufrichtig gemeint. In tiefer Demut bedankt sich Ruth bei ihm f\u00fcr seine beruhigenden und tr\u00f6stenden Worte. Sie betrachtet seine G\u00fcte als unverdient und arbeitet umso flei\u00dfiger weiter. Sp\u00e4ter, zur Essenszeit, ruft Boas Ruth herbei und sagt ihr, sie solle etwas Brot essen und ihr St\u00fcck in den Essig tauchen. Sie isst sich satt und spart noch etwas auf, das sie mit nach Hause nimmt und Noomi bringt (Ruth 2:14).<\/p>\n<p>Bis zum Abend hat Ruth rund 22\u00a0Liter Gerste aufgelesen. Zusammen mit dem aufgesparten Essen bringt sie alles Noomi mit (Ruth 2:15-18). Erfreut \u00fcber die reichliche Ausbeute fragt diese ihre Schwiegertochter: \u201eWo hast du heute aufgelesen, und wo hast du gearbeitet? Gesegnet werde der, der dich beachtet hat.\u201c Als Noomi erf\u00e4hrt, dass es sich um Boas handelt, sagt sie: \u201eGesegnet sei er von Jehova, der von seiner liebenden G\u00fcte gegen\u00fcber den Lebenden und den Toten nicht abgelassen hat. .\u00a0.\u00a0. Der Mann ist mit uns verwandt. Er ist einer unserer R\u00fcckk\u00e4ufer\u201c (Ruth 2:19,\u00a020).<\/p>\n<p><strong>Einen \u201eRuheort\u201c finden<\/strong><\/p>\n<p>Noomi ist daran gelegen, f\u00fcr ihre Schwiegertochter einen \u201eRuheort\u201c zu finden, das hei\u00dft ein Zuhause. Deshalb ergreift sie die Gelegenheit, um \u2014 entsprechend dem g\u00f6ttlichen Gesetz \u2014 eine Bitte um R\u00fcckkauf in die Wege zu leiten (3.\u00a0Mose 25:25; 5.\u00a0Mose 25:5,\u00a06). Noomi entwirft einen h\u00f6chst wirkungsvollen, fast dramatischen Plan, wie Ruth die Aufmerksamkeit des Boas auf sich lenken soll. Hervorragend instruiert begibt sich Ruth im Schutz der Dunkelheit zur Dreschtenne, die Boas geh\u00f6rt. Sie findet ihn schlafend vor, deckt ihn zu seinen F\u00fc\u00dfen auf und wartet, bis er aufwacht (Ruth 3:1-7).<\/p>\n<p>Als Boas wach wird, hilft ihm zweifellos die symbolhafte Geste Ruths verstehen, was sie mit der Bitte meint, er solle \u2018seinen Rocksaum \u00fcber seine Sklavin ausbreiten\u2019. Durch Ruths Vorgehen wird sich der bereits an Jahren vorger\u00fcckte Jud\u00e4er seiner Verantwortung als R\u00fcckk\u00e4ufer bewusst, ist er doch ein Verwandter von Machlon, Ruths verstorbenem Ehemann (Ruth 3:9).<br \/>\nZwar kommt Ruths n\u00e4chtlicher Besuch f\u00fcr Boas \u00fcberraschend, aber ihre Bitte um R\u00fcckkauf trifft ihn nicht v\u00f6llig unerwartet, wie seine Reaktion erkennen l\u00e4sst. Boas ist bereit, auf Ruths Ersuchen hin zu handeln.<\/p>\n<p>In Ruths Stimme schwingt wohl eine gewisse Unsicherheit mit, denn Boas f\u00fchlt sich veranlasst, sie mit den Worten zu beruhigen: \u201eUnd nun, meine Tochter, f\u00fcrchte dich nicht. Alles, was du sagst, werde ich f\u00fcr dich tun, denn jeder im Tor meines Volkes wei\u00df, dass du eine t\u00fcchtige Frau bist\u201c (Ruth 3:11).<\/p>\n<p>Boas beurteilt Ruths Vorgehen als v\u00f6llig tugendhaft; das wird an seiner Aussage deutlich: \u201eGesegnet seist du von Jehova, meine Tochter. Du hast deine liebende G\u00fcte im letzten Fall noch besser zum Ausdruck gebracht als im ersten Fall\u201c (Ruth 3:10). Im ersten Fall hat Ruth liebende G\u00fcte oder loyale Liebe Noomi gegen\u00fcber bewiesen, im letzten Fall dadurch, dass sie sich selbstlos Boas, einem wesentlich \u00e4lteren Mann, zum R\u00fcckkauf zur Verf\u00fcgung gestellt hat. Sie ist bereit, im Namen Machlons, ihres verstorbenen Mannes, und zugunsten von Noomi Kinder zu bekommen.<\/p>\n<p><strong>Ein R\u00fcckk\u00e4ufer entzieht sich seiner Verpflichtung<\/strong><\/p>\n<p>Am darauf folgenden Morgen l\u00e4sst Boas einen Verwandten kommen, der als \u201eSoundso\u201c bezeichnet wird und enger mit Noomi verwandt ist als Boas. Vor den Einwohnern und \u00e4lteren M\u00e4nnern der Stadt offenbart ihm Boas, dass er das Recht habe, von Noomi das Feldst\u00fcck zur\u00fcckzukaufen, das ihrem Mann Elimelech geh\u00f6rte und das sie verkaufen muss. Boas fragt den Mann, ob er es kaufen wolle, denn falls nicht, w\u00e4re Boas selbst dazu bereit.<br \/>\nSoundso erkl\u00e4rt sich daraufhin zum R\u00fcckkauf bereit (Ruth 4:1-4).<\/p>\n<p>Allerdings steht dem Mann eine \u00dcberraschung bevor. Boas sagt n\u00e4mlich als N\u00e4chstes vor allen Zeugen: \u201eAn dem Tag, an dem du das Feld aus Noomis Hand kaufst, sollst du es auch von Ruth, der Moabiterin, der Frau des Verstorbenen, kaufen, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbe erstehen zu lassen.\u201c Das allerdings l\u00e4sst diesen n\u00e4chsten Verwandten bef\u00fcrchten, sein eigenes Erbe zu verderben. Deshalb verzichtet er auf das R\u00fcckkaufsrecht und sagt: \u201eIch kann es nicht zur\u00fcckkaufen\u201c (Ruth 4:5,\u00a06).<\/p>\n<p>Nach dem Brauch muss jemand, der den R\u00fcckkauf verweigert, seine Sandale ausziehen und sie dem anderen geben. Als der R\u00fcckk\u00e4ufer zu Boas sagt: \u201eKauf es f\u00fcr dich\u201c, zieht er dabei seine Sandale aus. Darauf sagt Boas zu den \u00e4lteren M\u00e4nnern und dem ganzen Volk: \u201eIhr seid heute Zeugen, dass ich aus der Hand Noomis tats\u00e4chlich alles kaufe, was Elimelech geh\u00f6rte, und alles, was Kiljon und Machlon geh\u00f6rte. Und auch Ruth, die Moabiterin, die Frau Machlons, erkaufe ich mir in der Tat zur Frau, um den Namen des Verstorbenen auf seinem Erbe erstehen zu lassen .\u00a0.\u00a0. Ihr seid heute Zeugen\u201c (Ruth 4:7-10).<\/p>\n<p>Alles Volk, das im Tor ist, sagt darauf zu Boas: \u201eM\u00f6ge Jehova der Frau, die in dein Haus kommt, gew\u00e4hren, wie Rahel und wie Lea zu sein, die beide das Haus Israel erbaut haben; und du, beweise deine W\u00fcrdigkeit in Ephratha, und mache dir einen beachtenswerten Namen in Bethlehem\u201c (Ruth 4:11,\u00a012).<br \/>\nMit dem Segen des Volkes nimmt Boas Ruth zur Frau. Sie schenkt ihm einen Sohn mit Namen Obed, und durch ihn werden Ruth und Boas zu Vorfahren K\u00f6nig Davids und damit auch Vorfahren Jesu Christi (Ruth 4:13-17; Matth\u00e4us 1:5,\u00a06,\u00a016).<\/p>\n<p><strong>\u201eEin vollkommener Lohn\u201c<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcberall, wo uns Boas in der Erz\u00e4hlung begegnet, erscheint er als ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Mann \u2014 angefangen von der freundlichen Begr\u00fc\u00dfung seiner Arbeiter bis zu seiner Zusage, die Verantwortung daf\u00fcr zu \u00fcbernehmen, dass der Name Elimelechs erhalten bleibe. Er ist ein Mann der Tat, der gro\u00dfe Autorit\u00e4t besitzt und dem es dennoch nicht an Selbstbeherrschung, Freigebigkeit und Freundlichkeit mangelt; er zeichnet sich durch ein sittlich einwandfreies Verhalten, durch Glauben und Integrit\u00e4t aus. Ja, er ist ein Mann, der den Geboten Jehovas in jeder Hinsicht gehorsam nachkommt.<\/p>\n<p>Ruth zeichnet sich durch Liebe zu Jehova, loyale Liebe zu Noomi sowie durch Flei\u00df und Demut aus. Kein Wunder, dass die Leute sie als \u201eeine t\u00fcchtige Frau\u201c bezeichnen! Von Ruth kann wirklich gesagt werden: \u201eDas Brot der Faulheit isst sie nicht\u201c, und dank ihrer harten Arbeit hat sie auch etwas, was sie mit ihrer bed\u00fcrftigen Schwiegermutter teilen kann (Spr\u00fcche 31:27, 31). Au\u00dferdem muss Ruth dadurch, dass sie sich Noomis annahm, das Gl\u00fcck versp\u00fcrt haben, das Geben mit sich bringt (Apostelgeschichte 20:35; 1.\u00a0Timotheus 5:4,\u00a08).<\/p>\n<p>Im Bibelbuch Ruth finden wir wirklich ausgezeichnete Vorbilder. Noomi wird von Jehova nicht vergessen. Ruth erh\u00e4lt einen \u201evollkommenen Lohn\u201c als Vorfahrin Jesu Christi. Boas wird mit einer \u2018t\u00fcchtigen Frau\u2019 gesegnet. Bestimmt k\u00f6nnen wir uns an diesen Glaubensmenschen ein Beispiel nehmen.<\/p>\n<p><center>[Kasten auf Seite 26]<br \/>\n<strong>Grund zur Hoffnung<\/strong><\/center><\/p>\n<p>  Falls wir jemals den Eindruck haben, vom Ungl\u00fcck heimgesucht zu werden, kann uns die Geschichte Ruths Hoffnung machen. Sie ragt hervor als bedeutendes Nachspiel zum Bibelbuch Richter. Im Buch Ruth erfahren wir, wie Jehova eine einfache Witwe aus der fremden Nation Moab dazu gebrauchte, einen K\u00f6nig f\u00fcr sein Volk zu beschaffen. Vor dem Hintergrund des Buches Richter ist Ruths Glaube ein leuchtendes Vorbild jener Epoche.<\/p>\n<p>  Ruths Erlebnisse best\u00e4rken uns in der Gewissheit, dass Gott auch in den schwierigsten Zeiten immer f\u00fcr seine Diener sorgt und seine Vors\u00e4tze verwirklicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>*** w03 15. 4. 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