
{"id":1979,"date":"2011-01-05T22:07:57","date_gmt":"2011-01-05T21:07:57","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1979"},"modified":"2011-01-05T22:55:20","modified_gmt":"2011-01-05T21:55:20","slug":"1-mose-flost-glauben-hoffnung-und-mut-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1979","title":{"rendered":"1. Mose fl\u00f6\u00dft Glauben, Hoffnung und Mut ein"},"content":{"rendered":"<p>WT vom 15. August 1983<\/p>\n<p>Im August werden Jehovas Zeugen mit dem Studium des Bibelbuches 1.\u00a0Mose beginnen. Der bewegende Bericht steht einige Wochen lang auf dem Programm ihrer Theokratischen Predigtdienstschule. Dieser Artikel wird jetzt als eine Hilfe zum besseren Verst\u00e4ndnis ver\u00f6ffentlicht, und wir hoffen, da\u00df er Fragen beantwortet, die bei dir \u00fcber 1.\u00a0Mose, ein wirklich fesselndes und glaubensst\u00e4rkendes Buch der Heiligen Schrift, aufsteigen m\u00f6gen.<\/p>\n<p>JEHOVA hat nur Wohlgefallen an Menschen, die vorbehaltlos an ihn glauben. Und diese haben gewi\u00df allen Grund, auf ihn zu vertrauen, denn er ist \u201eder Gott, der Hoffnung gibt\u201c, und seine wunderbaren Verhei\u00dfungen bleiben nie unerf\u00fcllt. Freilich kann es sein, da\u00df Gl\u00e4ubige, w\u00e4hrend sie auf die Erf\u00fcllung warten, H\u00e4rten und Pr\u00fcfungen durchzumachen haben. Doch alle, \u2018die auf Jehova harren\u2019, k\u00f6nnen unersch\u00fctterlichen Mut haben, weil er seine treuen Diener stets besch\u00fctzt (R\u00f6mer 15:13; Psalm 31:23, 24; Hebr\u00e4er 11:6).<\/p>\n<p>Beweise f\u00fcr all das sind im ersten Buch Mose zu finden. Dieser wertvolle Teil des Wortes Gottes fl\u00f6\u00dft Glauben, Hoffnung und Mut ein. Moses schrieb dieses Bibelbuch 1513 v.\u00a0u.\u00a0Z. in der Wildnis Sinai.<\/p>\n<p><strong>Das Buch kurz zusammengefa\u00dft<\/strong><\/p>\n<p>Das erste Buch Mose blendet mit den ersten Worten Milliarden Jahre zur\u00fcck: \u201eAm Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde\u201c \u2014 himmlische und irdische Dinge. Die Erde wird als menschliche Wohnst\u00e4tte zubereitet, und schlie\u00dflich stehen vollkommene Menschen vor dem Sch\u00f6pfer. Obschon das Paradies aufgrund der S\u00fcnde verlorengeht, gibt Jehova Hoffnung, indem er einen \u201eSamen\u201c vorhersagt, der den Kopf der Schlange zermalmen soll. Im Glauben bringt der gerechte Abel ein Opfer dar, das f\u00fcr Gott annehmbar ist, stirbt jedoch als erster Zeuge Jehovas den M\u00e4rtyrertod, und zwar durch die Hand seines Bruders (1.\u00a0Mose 1:1 bis 4:26).<\/p>\n<p>Henoch \u2018wandelt mit Gott\u2019, indem er im Einklang mit dem Willen Gottes handelt. Doch die Verh\u00e4ltnisse verschlechtern sich, als sich ungehorsame Engel, \u2018S\u00f6hne Gottes\u2019, Frauen nehmen und die Nephilim hervorbringen. Aber Noah baut voll Glauben, Hoffnung und Mut die Arche, warnt vor der bevorstehenden Sintflut und entrinnt letzten Endes mit seiner Familie der Vernichtung. Nachdem die vorsintflutliche Welt verschwunden ist, tritt die Menschheit in eine neue \u00c4ra ein. Schlie\u00dflich versuchen die Erbauer des Turmes von Babel, sich selbst einen Namen zu machen. Ihr Versuch wird von Jehova vereitelt, der ihre Sprache verwirrt und sie \u00fcber die ganze Erde zerstreut (1.\u00a0Mose 5:1 bis 11:9).<\/p>\n<p>Abram verl\u00e4\u00dft im Glauben und auf das Gehei\u00df Gottes das Ur der Chald\u00e4er und wird ein Zeltbewohner in einem Land, das Jehova ihm und seinen Nachkommen zu geben verhei\u00dft. Gott geht gegen die verderbten Bewohner Sodoms und seiner Nachbarst\u00e4dte vor. Durch die Geburt Isaaks erf\u00fcllt sich eine Verhei\u00dfung Gottes. Aber Abraham wird Jahre danach einer gro\u00dfen Pr\u00fcfung unterzogen, als Jehova ihn anweist, seinen Sohn als Opfer darzubringen. Ein Engel greift ein und erspart dem betagten Patriarchen die Ausf\u00fchrung dieser Tat. Doch nun gibt es keinen Zweifel mehr, da\u00df er ein Mann des Glaubens ist, und es wird ihm zugesichert, da\u00df sich alle Nationen durch seinen Samen segnen werden. Abraham trauert beim Tod Saras, seiner geliebten Frau, aber er kann aufgrund der gesicherten Hoffnung auf die Auferstehung vorw\u00e4rtsschauen (1.\u00a0Mose 11:10 bis 23:20; Hebr\u00e4er 11:8-19).<\/p>\n<p>Durch seinen Diener sorgt Abraham daf\u00fcr, da\u00df Isaak heiratet, und zwar Rebekka, eine Frau, die an Jehova glaubt. Sie schenkt Zwillingen das Leben \u2014 Esau und Jakob. Esau verachtet das Erstgeburtsrecht und verkauft es an Jakob, der sp\u00e4ter den Segen seines Vaters empf\u00e4ngt. Jakob flieht nach Paddan-Aram, wo er Lea und Rahel heiratet und 20 Jahre lang die Herden Labans, ihres Vaters, h\u00fctet, bevor er mit seiner Familie wegzieht. Sp\u00e4ter ringt er mit einem Engel, wird gesegnet, und sein Name wird auf Israel abge\u00e4ndert. Als ein Mann des Glaubens, der eine gesicherte Hoffnung hat, wohnt Israel weiterhin als Fremdling in Kanaan, dem Land der Verhei\u00dfung (1.\u00a0Mose 24:1 bis 37:1).<\/p>\n<p>Neid veranla\u00dft die S\u00f6hne Jakobs, ihren j\u00fcngeren Bruder Joseph als Sklaven zu verkaufen. In \u00c4gypten f\u00fchrt Josephs treues und mutiges Festhalten an den hohen Sittenma\u00dfst\u00e4ben Gottes dazu, da\u00df er ins Gef\u00e4ngnis geworfen wird. Doch schlie\u00dflich wird er freigelassen und deutet mit der Hilfe Jehovas die Tr\u00e4ume Pharaos, in denen sieben Jahre der F\u00fclle und sieben nachfolgende Jahre des Hungers vorhergesagt werden. Er wird zum Nahrungsmittelverwalter \u00c4gyptens ernannt. Josephs Br\u00fcder versuchen, in \u00c4gypten Lebensmittel zu erhalten, erkennen ihn aber nicht. Er stellt sie zun\u00e4chst auf die Probe, und schlie\u00dflich enth\u00fcllt er ihnen, wer er wirklich ist. Jakob erh\u00e4lt seinen lange Zeit verschollenen Sohn wieder zur\u00fcck, und die Familie des Patriarchen siedelt sich in dem fruchtbaren Land Gosen an. Auf dem Sterbebett segnet Jakob seine S\u00f6hne und wird zu der Prophezeiung inspiriert, da\u00df das Zepter und der Befehlshaberstab nicht von Juda weichen werden, bis Schilo kommt \u2014 eine Prophezeiung, die die sichere Hoffnung auf gro\u00dfe Segnungen in kommenden Jahrhunderten verleiht. Die \u00dcberreste Jakobs werden nach Kanaan zur Beerdigung gebracht, und als Joseph im Alter von 110 Jahren stirbt, wird sein Leichnam einbalsamiert, um eines Tages in das Verhei\u00dfene Land \u00fcberf\u00fchrt werden zu k\u00f6nnen (1.\u00a0Mose 37:2 bis 50:26; 2.\u00a0Mose 13:19).<\/p>\n<p>Wenn du 1. Mose sorgf\u00e4ltig liest, wirst du aus diesem Bericht, der von Glauben, Hoffnung und Mut zeugt, gro\u00dfen Nutzen ziehen. Doch vielleicht steigen dir dabei gewisse Fragen auf. Einige davon m\u00f6gen beantwortet werden, wenn wir uns das erste Buch der Bibel etwas genauer ansehen.<\/p>\n<p><strong>Die vorsintflutliche Welt<\/strong><\/p>\n<p><strong>1:26 \u2014 Inwiefern wurde der Mensch im Bilde und Gleichnis Gottes erschaffen?<\/strong><br \/>\nWie Gott aussieht, wissen wir nicht (5.\u00a0Mose 4:15-20). Aber der Mensch wurde insofern im Bilde und Gleichnis Gottes gemacht, als er mit Eigenschaften Gottes erschaffen wurde wie Gerechtigkeit, Weisheit, Macht und Liebe (5.\u00a0Mose 32:4; Hiob 12:13; Jesaja 40:26; 1.\u00a0Johannes 4:8). Da auch der Sohn Gottes, das Wort, diese Eigenschaften besitzt, sagte Jehova passenderweise zu ihm: \u201eLasset uns Menschen machen in unserem Bilde, gem\u00e4\u00df unserem Gleichnis\u201c (Johannes 1:1-3, 14).<\/p>\n<p><strong>4:17 \u2014 Woher nahm Kain seine Frau?<\/strong><br \/>\nAdam wurde \u201eder Vater von S\u00f6hnen und T\u00f6chtern\u201c (1.\u00a0Mose 5:4). Kain nahm also eine seiner Schwestern zur Frau. Sp\u00e4ter gestattete das Gesetz, das Gott den Israeliten gab, nicht mehr, einen leiblichen Bruder oder eine leibliche Schwester zu heiraten (3.\u00a0Mose 18:9).<\/p>\n<p><strong>6:6 \u2014 In welchem Sinne \u201ebedauerte\u201c Gott, da\u00df er Menschen gemacht hatte?<\/strong><br \/>\nDas hier mit \u201ebedauerte\u201c wiedergegebene hebr\u00e4ische Wort bezieht sich auf eine \u00c4nderung der Einstellung oder Absicht. Jehova ist vollkommen und machte daher keinen Fehler, als er den Menschen erschuf. Doch \u00e4nderte sich seine geistige Einstellung gegen\u00fcber der Generation vor der Sintflut. Gottes Einstellung als Sch\u00f6pfer des Menschen wandelte sich zu der Einstellung eines Vernichters der Menschen, weil ihm ihre Schlechtigkeit mi\u00dffiel. Jehova tat es leid, da\u00df die Schlechtigkeit des Menschen die Vernichtung von Leben in einem so gro\u00dfen Ausma\u00df erforderte, aber er war verpflichtet zu handeln, um seine gerechten Ma\u00dfst\u00e4be aufrechtzuerhalten. Der Umstand, da\u00df er einige Menschen bewahrte, zeigt, da\u00df sich sein Bedauern auf diejenigen beschr\u00e4nkte, die sich in Wort und Tat verderbt hatten (2.\u00a0Petrus 2:5, 9).<\/p>\n<p><strong>Die Menschheit tritt in eine neue \u00c4ra ein<\/strong><\/p>\n<p><strong>8:11 \u2014 Woher hatte die Taube das Olivenblatt, wenn die B\u00e4ume in der Sintflut vernichtet wurden?<\/strong><br \/>\nDurch die Wasser der Sintflut wurden viele B\u00e4ume zweifellos stark besch\u00e4digt. Doch der griechische Philosoph und Wissenschaftler Theophrastus und der r\u00f6mische Naturforscher Plinius der \u00c4ltere berichteten, da\u00df der \u00d6lbaum im Roten Meer unter Wasser wuchs und dort sogar seine Bl\u00e4tter behielt. Somit mag ein \u00d6lbaum w\u00e4hrend der Sintflut einige Monate unter Wasser unversehrt geblieben sein. Als das Wasser abflo\u00df, h\u00e4tte er wieder auf trockenem Boden gestanden und Bl\u00e4tter treiben k\u00f6nnen, von denen die Taube mit Leichtigkeit eines abrei\u00dfen konnte.<\/p>\n<p><strong>9:24, 25 \u2014 Warum verfluchte Noah Kanaan, wenn doch Ham der Misset\u00e4ter war?<\/strong><br \/>\nKanaan hatte sich sehr wahrscheinlich eines gewissen Mi\u00dfbrauchs oder einer Perversit\u00e4t an der Person seines Gro\u00dfvaters Noah schuldig gemacht, und Ham war davon Zeuge gewesen, ohne einzuschreiten. Ham, der Sohn Noahs, scheint die Geschichte verbreitet zu haben, w\u00e4hrend Sem und Japhet ihren Vater zudeckten. Daher wurden sie gesegnet, der wahrscheinliche Misset\u00e4ter Kanaan wurde verflucht, und der Beobachter und Ausplauderer Ham mu\u00dfte unter der Schande leiden, die \u00fcber seine Nachkommen kam. Die Heilige Schrift enth\u00e4lt zwar nicht alle Einzelheiten, doch wird der wichtigste Punkt erw\u00e4hnt, n\u00e4mlich da\u00df Jehova Noah die Prophezeiung \u00e4u\u00dfern lie\u00df und Gott ihre Erf\u00fcllung herbeif\u00fchrte, als die Kanaaniter, die nicht von den Israeliten vernichtet worden waren, f\u00fcr diese Nachkommen Sems Zwangsarbeit zu leisten hatten (Josua 9:23; 1.\u00a0K\u00f6nige 9:21).<\/p>\n<p><strong>10:25 \u2014 Inwiefern wurde die Erde in den Tagen Pelegs \u201egeteilt\u201c?<\/strong><br \/>\nPeleg lebte von 2269 bis 2030 v.\u00a0u.\u00a0Z. Sein Name bedeutet \u201eTeilung\u201c, und falls ihm dieser Name bei der Geburt gegeben wurde, deutete er prophetisch auf eine gro\u00dfe Teilung hin, die zu seinen Lebzeiten eintrat. Damals \u201ewurde die Erde [oder die Bev\u00f6lkerung der Erde] geteilt\u201c. Der Bibelbericht l\u00e4\u00dft erkennen, da\u00df Jehova \u201ein seinen Tagen\u201c eine gro\u00dfe Teilung herbeif\u00fchrte, indem er die Sprache der Erbauer Babels verwirrte und \u2018sie \u00fcber die ganze Erdoberfl\u00e4che zerstreute\u2019 (1.\u00a0Mose 11:9; siehe auch 10:1, 6, 8-10; 11:10-17).<\/p>\n<p><strong>Patriarchen mit festem Glauben<\/strong><\/p>\n<p><strong>15:13 \u2014 In welche Zeit fielen die vorhergesagten 400 Jahre, in denen Abrahams Nachkommen niedergedr\u00fcckt werden sollten?<\/strong><br \/>\nDiese Zeitspanne dauerte von 1913 bis 1513 v.\u00a0u.\u00a0Z. Als Abrahams Sohn Isaak im Jahre 1913 v.\u00a0u.\u00a0Z. im Alter von etwa 5 Jahren entw\u00f6hnt wurde, sah Sara, wie sein Halbbruder Ismael (der damals etwa 19 Jahre alt war) \u00fcber ihn \u201espottlachte\u201c. Der Ernst dieser Verspottung des Erben Abrahams wird an der Reaktion Saras deutlich und daran, da\u00df Jehova ihr Dr\u00e4ngen guthie\u00df, Hagar und ihren Sohn Ismael wegzusenden (1.\u00a0Mose 21:8-14; Galater 4:29). Diese 400 Jahre der Bedr\u00fcckung endeten mit der Befreiung der Israeliten aus der \u00e4gyptischen Knechtschaft im Jahre 1513 v.\u00a0u.\u00a0Z.<\/p>\n<p><strong>19:30-38 \u2014 \u00dcbersah Gott Lots Trunkenheit und die Tatsache, da\u00df er mit seinen T\u00f6chtern zwei S\u00f6hne zeugte?<\/strong><br \/>\nJehova \u00fcbersieht weder Blutschande noch Trunkenheit (3.\u00a0Mose 18:6, 7, 29; 1.\u00a0Korinther 6:9, 10). Au\u00dferdem mi\u00dfbilligte Lot, der Neffe Abrahams, die \u201egesetzlosen Taten\u201c der Bewohner Sodoms und war \u00fcber die unrechte Handlung, in die er verwickelt worden war, offensichtlich betr\u00fcbt, denn der Herzenspr\u00fcfer betrachtete ihn als einen \u201eGerechten\u201c (2.\u00a0Petrus 2:8). Da ihn seine T\u00f6chter trunken machten, ist anzunehmen, da\u00df sie sich bewu\u00dft waren, da\u00df er in n\u00fcchternem Zustand niemals bereit gewesen w\u00e4re, mit ihnen geschlechtliche Beziehungen zu haben. Doch als Fremdlinge in dem Land glaubten sie, dies sei die einzige M\u00f6glichkeit, das Aussterben der Familie Lots zu verhindern. Dieser Bericht wurde nicht in die Bibel aufgenommen, um erotische Gedanken zu wecken, sondern um zu zeigen, welche Verbindung zwischen den Moabitern und den Ammonitern und den Israeliten, den Nachkommen Abrahams, bestand.<\/p>\n<p><strong>28:12, 13 \u2014 Was bedeutete Jakobs Traum von der \u201eLeiter\u201c?<\/strong><br \/>\nDiese \u201eLeiter\u201c (die wie eine Steintreppe ausgesehen haben mag) deutete an, da\u00df es eine Verbindung zwischen der Erde und dem Himmel gibt. Sie zeigte, da\u00df Engel als Verbindung zwischen Jehova und den Menschen dienen, die sein Wohlgefallen haben. (Vergleiche Johannes 1:51.)<\/p>\n<p><strong>31:19 \u2014 Was waren die Teraphim, die Rahel Laban stahl?<\/strong><br \/>\nDie Teraphim waren Familieng\u00f6tter oder -g\u00f6tzen. Arch\u00e4ologische Funde in Mesopotamien lassen erkennen, da\u00df der Besitz solcher Bilder daf\u00fcr ausschlaggebend war, wer das Familienerbe empfing. Rahel hatte das m\u00f6glicherweise im Sinn und folgerte, es sei ihr Recht, die Teraphim wegzunehmen, weil ihr Vater, Laban, an ihrem Mann, Jakob, tr\u00fcgerisch gehandelt hatte (1.\u00a0Mose 31:14-16). Es gibt aber keinen Hinweis darauf, da\u00df Jakob je versuchte, aufgrund der Teraphim das Familienerbe zu erlangen. Diese G\u00f6tzen wurden sp\u00e4testens dann beseitigt, als Jakob alle fremden G\u00f6tter vergrub, die ihm von seinen Hausgenossen \u00fcbergeben wurden (1.\u00a0Mose 35:1-4).<\/p>\n<p><strong>44:5 \u2014 Benutzte Joseph tats\u00e4chlich einen Becher, um Omen zu lesen?<\/strong><br \/>\nJoseph war entschlossen, seine Br\u00fcder, die ihn nicht erkannten, auf die Probe zu stellen. Daher befahl er seinem Diener, ihre S\u00e4cke mit Nahrung zu f\u00fcllen, das Geld eines jeden in die \u00d6ffnung seines Sackes zu legen und seinen Silberbecher in die \u00d6ffnung des Sackes Benjamins. Bei alldem gab sich Joseph als Verwalter eines heidnischen Landes aus. Der Becher und das, was dar\u00fcber gesagt wurde, geh\u00f6rten offensichtlich mit zu einer List. Als ein treuer Anbeter Jehovas benutzte Joseph in Wirklichkeit den Becher nicht, um Omen zu lesen, genausowenig wie Benjamin ihn tats\u00e4chlich gestohlen hatte.<\/p>\n<p><strong>49:10 \u2014 Besteht ein Unterschied zwischen einem Zepter und einem Befehlshaberstab?<\/strong><br \/>\nJa. Ein Zepter ist ein Stab, der von einem Herrscher als Symbol k\u00f6niglicher Gewalt getragen wird. Der Befehlshaberstab ist ein langer Stab, der als ein Zeichen der Macht, Befehle zu erteilen, dient. Jakobs Hinweis auf beide l\u00e4\u00dft offensichtlich erkennen, da\u00df bedeutende Gewalt und Macht bei dem Stamm Juda bleiben w\u00fcrden, und zwar bis zum Kommen Schilos. Dieser Nachkomme Judas ist Jesus Christus, derjenige, dem Jehova die himmlische Herrschaft \u00fcbertragen hat. Christus besitzt sowohl k\u00f6nigliche Gewalt als auch die Macht, Befehle zu erteilen (Psalm 2:8, 9; Jesaja 55:4; Daniel 7:13, 14).<\/p>\n<p><strong>Grundlage f\u00fcr Glauben, Hoffnung und Mut<\/strong><\/p>\n<p>Das erste Buch Mose ist wirklich eine Grundlage f\u00fcr Glauben, Hoffnung und Mut. Es fl\u00f6\u00dft uns Glauben an Jehova ein sowie die Hoffnung auf den verhei\u00dfenen \u201eSamen\u201c, der den Menschen zum Segen gereichen soll (1.\u00a0Mose 3:15; 22:18). Es hilft uns auch, wie fr\u00fche Zeugen Jehovas mutig in die Zukunft zu blicken.<br \/>\nJene Diener Gottes strebten \u201enach einem besseren Ort, n\u00e4mlich einem, der zum Himmel geh\u00f6rt\u201c (Hebr\u00e4er 11:15, 16). M\u00f6gen auch wir unsere Zuversicht auf die K\u00f6nigreichsvorkehrung setzen, die sie erwarteten. Und m\u00f6gen wir wie jene Zeugen Jehovas wahren Glauben, echte Hoffnung und unersch\u00fctterlichen Mut haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WT vom 15. 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