
{"id":1964,"date":"2010-12-31T14:53:09","date_gmt":"2010-12-31T13:53:09","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1964"},"modified":"2011-01-01T10:54:29","modified_gmt":"2011-01-01T09:54:29","slug":"hohepunkte-zum-evangelium-des-matthaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1964","title":{"rendered":"H\u00f6hepunkte zum Evangelium des Matth\u00e4us"},"content":{"rendered":"<h3>Das Wort Jehovas ist lebendig<\/h3>\n<p><strong>H\u00f6hepunkte aus dem Buch Matth\u00e4us<\/strong><\/p>\n<p>DER Erste, der einen begeisternden Bericht \u00fcber das Leben und Wirken Jesu verfasste, war Matth\u00e4us, ehemaliger Steuereinnehmer und enger Weggef\u00e4hrte Jesu. Sein Evangelium, um das Jahr 41\u00a0u.\u00a0Z. zun\u00e4chst in Hebr\u00e4isch verfasst und sp\u00e4ter ins Griechische \u00fcbersetzt, schl\u00e4gt die Br\u00fccke zwischen den Hebr\u00e4ischen Schriften und den Christlichen Griechischen Schriften.<\/p>\n<p>Offenbar haupts\u00e4chlich f\u00fcr eine j\u00fcdische Leserschaft gedacht, beschreibt dieses zu Herzen gehende und aussagestarke Evangelium Jesus als den vorhergesagten Messias und Sohn Gottes. Auch unser Glaube an Gott, seinen Sohn und an das, was Gott versprochen hat, wird vertieft, wenn wir uns eingehend mit der Botschaft dieses Evangeliums befassen (Heb. 4:12).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u201eDas K\u00f6nigreich der Himmel hat sich genaht&#8220;<\/strong><br \/>\n(Mat. 1:1\u201420:34)<\/p>\n<p>Matth\u00e4us r\u00fcckt das K\u00f6nigreich und die Lehren Jesu in den Mittelpunkt, weshalb er nicht immer alles strikt chronologisch berichtet. Die Bergpredigt zum Beispiel steht ziemlich am Anfang seines Buches, obwohl Jesus sie ungef\u00e4hr in der Mitte seines Dienstes hielt.<\/p>\n<p>In Galil\u00e4a wirkt Jesus Wunder, schult seine 12\u00a0Apostel im Predigtdienst, verurteilt \u00f6ffentlich die Pharis\u00e4er und erz\u00e4hlt Gleichnisse vom K\u00f6nigreich. Dann verl\u00e4sst er Galil\u00e4a und begibt sich \u201ezu den Grenzen Jud\u00e4as jenseits des Jordan\u201c (Mat. 19:1). Unterwegs kl\u00e4rt er seine J\u00fcnger dar\u00fcber auf, dass sie nach Jerusalem gehen, wo der Menschensohn zum Tode verurteilt und umgebracht, am dritten Tag aber auferweckt werden wird (Mat. 20:18,\u00a019).<\/p>\n<p><strong>Antworten auf biblische Fragen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>3:16 \u2014 Wie wurden bei Jesu Taufe \u2018die Himmel ge\u00f6ffnet\u2019? <\/strong><br \/>\nOffenbar konnte sich Jesus von da an wieder an seine vormenschliche Existenz im Himmel erinnern.<\/p>\n<p><strong>5:21, 22 \u2014 Ist es schlimmer, seinem Zorn Luft zu machen, als zornig zu sein? <\/strong><br \/>\nJesus warnte vor der schweren S\u00fcnde, feindselige Gef\u00fchle gegen seinen Bruder zu hegen. Diesen Gef\u00fchlen durch Worte der Verachtung Ausdruck zu verleihen, ist allerdings noch verwerflicher und wird nicht vor einem \u00f6rtlichen Gericht abgeurteilt werden, sondern vor einer h\u00f6heren Instanz.<\/p>\n<p><strong>5:48 \u2014 K\u00f6nnen wir wirklich \u2018vollkommen sein, wie unser himmlischer Vater vollkommen ist\u2019? <\/strong><br \/>\nJa, in relativer Hinsicht. Jesus sprach hier \u00fcber Liebe und sagte seinen Zuh\u00f6rern, sie sollten sich an Gott ein Beispiel nehmen und auf vollkommene oder vollst\u00e4ndige Weise Liebe zeigen (Mat. 5:43-47). Wie? Indem sie auch ihre Feinde lieben.<\/p>\n<p><strong>7:16 \u2014 An was f\u00fcr \u201eFr\u00fcchten\u201c ist die wahre Religion zu erkennen?<\/strong><br \/>\nDazu geh\u00f6ren nicht nur Verhaltensweisen, sondern auch Glaubensansichten\u00a0\u2014 die Lehren, denen wir folgen.<\/p>\n<p><strong>10:34-38 \u2014 Ist die Botschaft der Bibel schuld, wenn Familien auseinanderbrechen? <\/strong><br \/>\nNein, \u00fcberhaupt nicht! Der Grund ist vielmehr im Verhalten ungl\u00e4ubiger Angeh\u00f6riger zu suchen. Wenn sie das Christentum ablehnen oder bek\u00e4mpfen, sorgt das f\u00fcr Zwietracht in der Familie (Luk. 12:51-53).<\/p>\n<p><strong>11:2-6 \u2014 Johannes hatte doch bei Jesu Taufe Gottes Stimme und \u00c4u\u00dferung des Wohlgefallens geh\u00f6rt, sodass er wusste, wer der Messias ist. Warum fragte er dann Jesus: \u201eBist du der Kommende?\u201c? <\/strong><br \/>\nEr k\u00f6nnte nach einer pers\u00f6nlichen Best\u00e4tigung Jesu gefragt haben. Aber au\u00dferdem wollte er offensichtlich wissen, ob noch \u2018ein anderer\u2019 zu erwarten sei, der mit K\u00f6nigsmacht all die Hoffnungen der Juden erf\u00fcllen w\u00fcrde. Jesu Antwort machte deutlich, dass kein Nachfolger kommen sollte.<\/p>\n<p><strong>19:28 \u2014 Was ist unter den \u2018zw\u00f6lf St\u00e4mmen Israels\u2019 zu verstehen, die gerichtet werden? <\/strong><br \/>\nDas sind nicht die 12\u00a0St\u00e4mme des geistigen Israel (Gal. 6:16; Offb. 7:4-8). Jesus sprach hier zu den Aposteln, die keine Richter \u00fcber das geistige Israel sein sollten, sondern selbst dazugeh\u00f6ren w\u00fcrden. Er machte \u2018einen Bund mit ihnen f\u00fcr ein K\u00f6nigreich\u2019, und sie sollten \u2018ein K\u00f6nigtum und zu Priestern f\u00fcr Gott\u2019 werden (Luk. 22:28-30; Offb. 5:10). Von den geistigen Israeliten hei\u00dft es, sie w\u00fcrden \u2018die Welt richten\u2019 (1.\u00a0Kor. 6:2). Mit den zu richtenden \u2018zw\u00f6lf St\u00e4mmen Israels\u2019 ist demnach die Welt, das hei\u00dft die Menschheit, gemeint, die nicht zu dieser k\u00f6niglichen Priesterklasse geh\u00f6rt, dargestellt durch die 12 nicht priesterlichen St\u00e4mme am S\u00fchnetag (3.\u00a0Mo., Kap.\u00a016).<\/p>\n<p><strong>Lehren f\u00fcr uns:<\/strong><\/p>\n<p><strong>4:1-10<\/strong>. Der Bericht beweist, dass Satan nicht lediglich das B\u00f6se im Menschen ist, sondern eine tats\u00e4chliche Person. Er benutzt \u201edie Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und die auff\u00e4llige Zurschaustellung der Mittel, die jemand zum Leben hat\u201c, um uns in Versuchung zu f\u00fchren. Aber wenn wir uns eng an biblische Grunds\u00e4tze halten, k\u00f6nnen wir Gott treu bleiben (1.\u00a0Joh. 2:16).<\/p>\n<p><strong>5:1\u20147:29<\/strong>. Sei dir deiner geistigen Bed\u00fcrftigkeit bewusst. Sei friedsam. H\u00fcte dich vor unsittlichen Gedanken. Halte dein Wort. Gib in deinen Gebeten geistigen Interessen den Vorrang vor materiellen Bed\u00fcrfnissen. Sei reich Gott gegen\u00fcber. Suche zuerst das K\u00f6nigreich und Gottes Gerechtigkeit. Sei nicht kritisch. Tu den Willen Gottes. Wie viele praktische Lehren die Bergpredigt doch enth\u00e4lt!<\/p>\n<p><strong>9:37, 38<\/strong>. Wenn wir \u2018den Herrn der Ernte bitten, Arbeiter in seine Ernte auszusenden\u2019, sollten wir auch selbst danach handeln und uns eifrig am J\u00fcngermachen beteiligen (Mat. 28:19,\u00a020).<\/p>\n<p><strong>10:32, 33<\/strong>. Wir sollten nie davor zur\u00fcckschrecken, \u00fcber unseren Glauben zu sprechen.<\/p>\n<p><strong>13:51, 52<\/strong>. Wer den Sinn der K\u00f6nigreichswahrheiten erfasst, steht damit in der Pflicht, selbst auch andere zu lehren und diese Sch\u00e4tze an sie weiterzugeben.<\/p>\n<p><strong>14:12, 13, 23<\/strong>. Ab und zu f\u00fcr sich zu sein, ist sehr wichtig, um konzentriert nachsinnen zu k\u00f6nnen (Mar. 6:46; Luk. 6:12).<\/p>\n<p><strong>17:20<\/strong>. Um Hindernisse, die wie Berge unserem geistigen Fortschritt im Weg stehen, zu \u00fcberwinden und mit Schwierigkeiten zurechtzukommen, brauchen wir Glauben. Wir d\u00fcrfen nicht vernachl\u00e4ssigen, unseren Glauben an Jehova und an das, was er versprochen hat, zu st\u00e4rken und zu festigen (Mar. 11:23; Luk. 17:6).<\/p>\n<p><strong>18:1-4; 20:20-28<\/strong>. Unvollkommenheit und ein von Statusdenken gepr\u00e4gtes religi\u00f6ses Umfeld veranlassten Jesu J\u00fcnger, sich zu viel Gedanken \u00fcber Rang und Namen zu machen. Wir sollten an Demut arbeiten, um gegen s\u00fcndige Neigungen gewappnet zu sein und Vorrechte und verantwortliche Aufgaben richtig einzuordnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u201eDer Menschensohn soll \u00fcberliefert werden\u201c<\/strong><br \/>\n(Mat. 21:1\u201428:20)<\/p>\n<p>\u201eAuf einem Esel reitend\u201c zieht Jesus am 9.\u00a0Nisan 33\u00a0u.\u00a0Z. in Jerusalem ein (Mat. 21:5). Am n\u00e4chsten Tag begibt er sich in den Tempel und reinigt ihn. Am 11.\u00a0Nisan lehrt er im Tempel, verurteilt \u00f6ffentlich die Schriftgelehrten und Pharis\u00e4er und nennt sp\u00e4ter seinen J\u00fcngern \u2018das Zeichen seiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge\u2019 (Mat. 24:3). Einen Tag sp\u00e4ter informiert er sie: \u201eIhr wisst, dass in zwei Tagen das Passah sein wird, und der Menschensohn soll \u00fcberliefert werden, um an den Pfahl gebracht zu werden\u201c (Mat. 26:1,\u00a02).<\/p>\n<p>Der 14.\u00a0Nisan ist angebrochen. Jesus setzt die Feier zum Gedenken an seinen unmittelbar bevorstehenden Tod ein, wird anschlie\u00dfend verraten, verhaftet, vor Gericht gestellt und an den Pfahl gebracht. Am dritten Tag wird er von den Toten auferweckt. Vor seiner Himmelfahrt gebietet der auferstandene Jesus seinen Nachfolgern: \u201eGeht daher hin, und macht J\u00fcnger aus Menschen aller Nationen\u201c (Mat. 28:19).<\/p>\n<p><strong>Antworten auf biblische Fragen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>22:3, 4,\u00a09 \u2014 Wann ergehen die drei Benachrichtigungen an die Eingeladenen zum Hochzeitsfest?<\/strong><br \/>\nDer erste Ruf, mit dem die Brautklasse eingesammelt werden sollte, erging von 29\u00a0u.\u00a0Z. an, als Jesus und seine Nachfolger zu predigen begannen, und er war bis 33\u00a0u.\u00a0Z. zu h\u00f6ren. Der zweite Ruf erging von Pfingsten 33\u00a0u.\u00a0Z. an, als der heilige Geist ausgegossen wurde, bis 36\u00a0u.\u00a0Z. Beide Benachrichtigungen waren ausschlie\u00dflich an Juden, Proselyten und Samariter gerichtet. Der dritte Ruf dagegen erging an Menschen von den Stra\u00dfen au\u00dferhalb der Stadt\u00a0\u2014 an unbeschnittene Nichtjuden\u00a0\u2014, und zwar von 36\u00a0u.\u00a0Z. an, als sich der r\u00f6mische Offizier Kornelius zum Christentum bekehrte, bis in unsere Zeit.<\/p>\n<p><strong>23:15 \u2014 Warum war ein Proselyt der Pharis\u00e4er \u2018ein Gegenstand f\u00fcr die Gehenna, doppelt so schlimm\u2019 wie die Pharis\u00e4er selbst?<\/strong><br \/>\nVielleicht hatten einige, die zum Pharis\u00e4ertum \u00fcbertraten, zuvor schon schwer ges\u00fcndigt. Als sie sich dann zum Extremismus der Pharis\u00e4er bekehrten, verschlimmerten sie ihre Lage und wurden wom\u00f6glich noch extremer als ihre verurteilten Lehrer. Deshalb waren sie im Vergleich zu den j\u00fcdischen Pharis\u00e4ern in doppelter Hinsicht ein \u201eGegenstand f\u00fcr die Gehenna\u201c.<\/p>\n<p><strong>27:3-5 \u2014 Was f\u00fcr Gewissensbisse hatte Judas? <\/strong><br \/>\nNichts l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass Judas echte Reue empfunden h\u00e4tte. Statt Gott um Vergebung zu bitten, ging er zu den Oberpriestern und \u00e4lteren M\u00e4nnern und bekannte, er habe ges\u00fcndigt. Da Judas \u201eeine S\u00fcnde, die den Tod nach sich zieht\u201c, begangen hatte, war er logischerweise von Schuldgef\u00fchlen und Hoffnungslosigkeit \u00fcberw\u00e4ltigt (1.\u00a0Joh. 5:16). Seine Gewissensbisse r\u00fchrten also von seiner verzweifelten Lage her.<\/p>\n<p><strong>Lehren f\u00fcr uns:<\/strong><\/p>\n<p><strong>21:28-31<\/strong>. Worauf es Jehova wirklich ankommt, ist, dass wir seinen Willen tun. Zum Beispiel sollten wir uns eifrig daran beteiligen, das K\u00f6nigreich zu predigen und J\u00fcnger zu machen (Mat. 24:14; 28:19, 20).<\/p>\n<p><strong>22:37-39<\/strong>. Wie treffend fassen die beiden gr\u00f6\u00dften Gebote doch zusammen, was Gott von denen erwartet, die ihn anbeten!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wort Jehovas ist lebendig H\u00f6hepunkte aus dem Buch Matth\u00e4us DER Erste, der einen begeisternden Bericht \u00fcber das Leben und Wirken Jesu verfasste, war Matth\u00e4us, ehemaliger Steuereinnehmer und enger Weggef\u00e4hrte Jesu. 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