
{"id":1371,"date":"2009-12-01T11:03:03","date_gmt":"2009-12-01T10:03:03","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1371"},"modified":"2009-12-07T11:07:31","modified_gmt":"2009-12-07T10:07:31","slug":"romer-5-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1371","title":{"rendered":"R\u00f6mer 5 &#8211; 8"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 5<\/h3>\n<p>Darum la\u00dft uns, da wir nun zufolge des Glaubens gerechtgesprochen worden sind, uns des Friedens mit Gott erfreuen durch unseren Herrn Jesus Christus, 2 durch den wir auch durch Glauben unseren Zutritt erlangt haben zu dieser unverdienten G\u00fcte, in der wir jetzt stehen; und la\u00dft uns aufgrund der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes frohlocken. 3 Und nicht nur das, sondern la\u00dft uns frohlocken, w\u00e4hrend wir in Drangsalen sind, da wir wissen, da\u00df Drangsal Ausharren bewirkt, 4 Ausharren aber einen bew\u00e4hrten Zustand, der bew\u00e4hrte Zustand aber Hoffnung, 5 und die Hoffnung f\u00fchrt nicht zur Entt\u00e4uschung, weil die Liebe Gottes durch den heiligen Geist, der uns gegeben wurde, in unser Herz ausgegossen worden ist.<\/p>\n<p>6 Denn in der Tat, Christus ist, w\u00e4hrend wir noch schwach waren, zur bestimmten Zeit f\u00fcr Gottlose gestorben. 7 Denn kaum wird jemand f\u00fcr einen gerechten [Menschen] sterben; ja, f\u00fcr den guten [Menschen] zu sterben, wagt es vielleicht jemand noch. 8 Gott aber empfiehlt seine eigene Liebe zu uns dadurch, da\u00df Christus f\u00fcr uns starb, w\u00e4hrend wir noch S\u00fcnder waren. 9 Desto mehr werden wir somit, da wir jetzt durch sein Blut gerechtgesprochen worden sind, durch ihn vor dem Zorn gerettet werden. 10 Denn wenn wir, als wir Feinde waren, mit Gott durch den Tod seines Sohnes vers\u00f6hnt wurden, so werden wir vielmehr jetzt, da wir vers\u00f6hnt worden sind, durch sein Leben gerettet werden. 11 Und nicht nur das, sondern wir frohlocken auch in Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Vers\u00f6hnung empfangen haben.<\/p>\n<p>12 Darum, so wie durch e i n e n Menschen die S\u00fcnde in die Welt gekommen ist und durch die S\u00fcnde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle ges\u00fcndigt hatten &#8211; 13 Denn bis zum GESETZ war S\u00fcnde in der Welt, doch wird S\u00fcnde niemandem zugerechnet, wenn kein Gesetz da ist. 14 Nichtsdestoweniger regierte der Tod als K\u00f6nig von Adam bis auf Moses, sogar \u00fcber die, die nicht nach der Gleichheit der \u00dcbertretung Adams ges\u00fcndigt hatten, der mit dem \u00c4hnlichkeit hat, der kommen sollte.<\/p>\n<p>15 Doch mit der Gabe ist es nicht so wie mit der Verfehlung. Denn wenn durch des e i n e n Menschen Verfehlung viele gestorben sind, so sind die unverdiente G\u00fcte Gottes und seine freie Gabe mit der unverdienten G\u00fcte durch den e i n e n Menschen Jesus Christus vielen gegen\u00fcber weit \u00fcberstr\u00f6mender gewesen. 16 Auch ist es mit der freien Gabe nicht so, wie sich die Dinge durch den e i n e n [Menschen], der s\u00fcndigte, auswirkten. Denn das Gericht hatte von e i n e r Verfehlung aus Verurteilung zur Folge, die Gabe aber hatte von vielen Verfehlungen aus eine Gerechtsprechung zur Folge. 17 Denn wenn durch die Verfehlung des e i n e n [Menschen] der Tod als K\u00f6nig durch diesen e i n e n regiert hat, werden vielmehr die, welche die F\u00fclle der unverdienten G\u00fcte und der freien Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben als K\u00f6nige durch den e i n e n , Jesus Christus, regieren.<\/p>\n<p>18 Wie es also durch e i n e Verfehlung zur Verurteilung f\u00fcr Menschen von allen Arten kam, so kommt es auch durch e i n e n Akt der Rechtfertigung f\u00fcr Menschen von allen Arten zu deren Gerechtsprechung zum Leben. 19 Denn so, wie durch den Ungehorsam des e i n e n Menschen viele zu S\u00fcndern gemacht wurden, so werden auch durch den Gehorsam des e i n e n viele zu Gerechten gemacht werden. 20 Nun ist das GESETZ nebenbei hereingekommen, damit die Verfehlung \u00fcberstr\u00f6me. Wo aber S\u00fcnde \u00fcberstr\u00f6mte, da str\u00f6mte die unverdiente G\u00fcte noch mehr \u00fcber. 21 Wozu? Damit so, wie die S\u00fcnde als K\u00f6nig mit dem Tod regiert hat, so auch die unverdiente G\u00fcte als K\u00f6nig regiere durch Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.<\/p>\n<h3>Kapitel 6<\/h3>\n<p>Was sollen wir also sagen? Sollen wir in der S\u00fcnde verharren, damit die unverdiente G\u00fcte \u00fcberstr\u00f6me? 2 Das geschehe nie! Da wir hinsichtlich der S\u00fcnde gestorben sind, wie sollen wir da noch weiter in ihr leben? 3 Oder wi\u00dft ihr nicht, da\u00df wir alle, die wir in Christus Jesus getauft wurden, in seinen Tod getauft wurden? 4 Somit wurden wir durch unsere Taufe in seinen Tod mit ihm begraben, damit so, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, ebenso auch wir in Neuheit des Lebens wandeln sollten. 5 Denn wenn wir in der Gleichheit seines Todes mit ihm vereint worden sind, werden wir gewi\u00df auch [in der Gleichheit] seiner Auferstehung [mit ihm vereint] sein; 6 wir wissen ja, da\u00df unsere alte Pers\u00f6nlichkeit mit [ihm] an den Pfahl gebracht worden ist, damit unser s\u00fcndiger Leib unwirksam gemacht werde, so da\u00df wir nicht l\u00e4nger Sklaven der S\u00fcnde seien. 7 Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] S\u00fcnde freigesprochen.<\/p>\n<p>8 \u00dcberdies, wenn wir mit Christus gestorben sind, glauben wir, da\u00df wir auch mit ihm leben werden. 9 Wir wissen ja, da\u00df Christus, da er nun von den Toten auferweckt worden ist, nicht mehr stirbt; der Tod ist nicht mehr Herr \u00fcber ihn. 10 Denn [den Tod,] den er starb, starb er ein f\u00fcr allemal hinsichtlich der S\u00fcnde; [das Leben] aber, das er lebt, lebt er hinsichtlich Gottes. 11 Ebenso auch ihr: Rechnet euch in der Tat hinsichtlich der S\u00fcnde als tot, doch hinsichtlich Gottes als lebend durch Christus Jesus.<\/p>\n<p>12 Daher la\u00dft die S\u00fcnde nicht weiterhin als K\u00f6nig in eurem sterblichen Leib regieren, so da\u00df ihr deren Begierden gehorchen w\u00fcrdet. 13 Auch stellt eure Glieder nicht mehr als Waffen der Ungerechtigkeit der S\u00fcnde dar, sondern stellt euch Gott dar als solche, die aus den Toten lebendig geworden sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. 14 Denn S\u00fcnde soll nicht Herr \u00fcber euch sein, da ihr nicht unter Gesetz seid, sondern unter unverdienter G\u00fcte.<\/p>\n<p>15 Was folgt daraus? Sollen wir S\u00fcnde begehen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter unverdienter G\u00fcte sind? Das geschehe nie! 16 Wi\u00dft ihr nicht, da\u00df ihr, wenn ihr euch fortgesetzt jemandem als Sklaven darstellt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid, weil ihr ihm gehorcht, entweder der S\u00fcnde, die zum Tod f\u00fchrt, oder des Gehorsams, der zur Gerechtigkeit f\u00fchrt? 17 Gott aber sei Dank, da\u00df ihr, die ihr Sklaven der S\u00fcnde wart, doch von Herzen jener Form der Lehre gehorsam wurdet, der ihr \u00fcbergeben wurdet. 18 Ja, da ihr von der S\u00fcnde frei gemacht wurdet, wurdet ihr Sklaven der Gerechtigkeit. 19 Ich rede in menschlichen Worten wegen der Schwachheit eures Fleisches; denn ebenso, wie ihr eure Glieder als Sklaven der Unreinheit und Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit dargestellt habt, so stellt jetzt eure Glieder als Sklaven der Gerechtigkeit zur Heiligkeit dar. 20 Denn als ihr Sklaven der S\u00fcnde wart, wart ihr frei hinsichtlich der Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>21 Was war denn die Frucht, die ihr damals gew\u00f6hnlich hattet? Dinge, deren ihr euch jetzt sch\u00e4mt. Denn das Ende jener Dinge ist [der] Tod. 22 Jetzt hingegen, da ihr von der S\u00fcnde frei gemacht, aber Sklaven f\u00fcr Gott geworden seid, habt ihr eure Frucht zur Heiligkeit und als Endergebnis ewiges Leben. 23 Denn der Lohn, den die S\u00fcnde zahlt, ist [der] Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.<\/p>\n<h3>Kapitel 7<\/h3>\n<p>Kann es sein, da\u00df ihr nicht wi\u00dft, Br\u00fcder (denn ich rede zu Gesetzeskundigen), da\u00df das GESETZ \u00fcber einen Menschen Herr ist, solange er lebt? 2 Zum Beispiel ist eine verheiratete Frau durch Gesetz an ihren Mann gebunden, w\u00e4hrend er lebt; wenn aber ihr Mann stirbt, ist sie von dem Gesetz ihres Mannes entbunden. 3 So w\u00fcrde sie denn zu Lebzeiten ihres Mannes als Ehebrecherin bezeichnet werden, wenn sie eines anderen Mannes w\u00fcrde. Doch wenn ihr Mann stirbt, ist sie frei von seinem Gesetz, so da\u00df sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie eines anderen Mannes wird.<\/p>\n<p>4 Ebenso wurdet auch ihr, meine Br\u00fcder, dem GESETZ gegen\u00fcber zu Toten gemacht durch den Leib des Christus, um einem anderen zu eigen zu werden, dem, der von den Toten auferweckt worden ist, damit wir f\u00fcr Gott Frucht br\u00e4chten. 5 Denn als wir mit dem Fleisch in \u00dcbereinstimmung waren, waren die s\u00fcndigen Leidenschaften, die durch das GESETZ erregt wurden, in unseren Gliedern wirksam, damit wir f\u00fcr den Tod Frucht br\u00e4chten. 6 Jetzt aber sind wir von dem GESETZ entbunden, weil wir dem gestorben sind, wodurch wir festgehalten wurden, damit wir Sklaven seien in einem neuen Sinne, durch den Geist, und nicht im alten Sinne, durch das geschriebene Recht.<\/p>\n<p>7 Was sollen wir also sagen? Ist das GESETZ S\u00fcnde? Dazu komme es nie! Tats\u00e4chlich h\u00e4tte ich die S\u00fcnde nicht kennengelernt, wenn nicht das GESETZ gewesen w\u00e4re; und ich h\u00e4tte zum Beispiel die Begierde nicht erkannt, wenn das GESETZ nicht gesagt h\u00e4tte: &#8222;Du sollst nicht begehren.&#8220; 8 Die S\u00fcnde aber, die durch das Gebot Anla\u00df erhielt, bewirkte in mir jederlei Begierde, denn ohne Gesetz war [die] S\u00fcnde tot. 9 In der Tat, ich war einst ohne Gesetz lebendig; als aber das Gebot gekommen war, lebte die S\u00fcnde wieder auf, ich aber starb. 10 Und das Gebot, das zum Leben [gegeben] war, dieses erwies sich mir zum Tod. 11 Denn [die] S\u00fcnde, die durch das Gebot Anla\u00df erhielt, verf\u00fchrte mich und t\u00f6tete mich durch dieses. 12 Somit ist das GESETZ an sich heilig, und das Gebot ist heilig und gerecht und gut.<\/p>\n<p>13 Gereichte mir denn etwas, was gut ist, zum Tod? Das geschehe nie! Die S\u00fcnde aber tat dies, damit sie als S\u00fcnde aufgezeigt werde, die durch das, was gut ist, f\u00fcr mich den Tod bewirkt, damit S\u00fcnde durch das Gebot weit s\u00fcndhafter werde. 14 Denn wir wissen, da\u00df das GESETZ geistig ist; ich aber bin fleischlich, unter die S\u00fcnde verkauft. 15 Denn was ich vollbringe, wei\u00df ich nicht. Denn was ich w\u00fcnsche, das pflege ich nicht zu tun, sondern was ich hasse, das tue ich. 16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht w\u00fcnsche, stimme ich zu, da\u00df das GESETZ vortrefflich ist. 17 Jetzt aber bin nicht mehr ich es, der es vollbringt, sondern die S\u00fcnde, die in mir wohnt. 18 Denn ich wei\u00df, da\u00df in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn die F\u00e4higkeit zu w\u00fcnschen ist bei mir vorhanden, aber die F\u00e4higkeit, das zu vollbringen, was vortrefflich ist, ist nicht [vorhanden]. 19 Denn das Gute, das ich w\u00fcnsche, tue ich nicht, sondern das Schlechte, das ich nicht w\u00fcnsche, das treibe ich. 20 Wenn ich nun das, was ich nicht w\u00fcnsche, tue, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die S\u00fcnde, die in mir wohnt.<\/p>\n<p>21 Ich finde also in meinem Fall dieses Gesetz: da\u00df, wenn ich das Rechte zu tun w\u00fcnsche, das Schlechte bei mir vorhanden ist. 22 Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz Gottes gem\u00e4\u00df dem Menschen, der ich innerlich bin, 23 aber ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich gefangennimmt unter das Gesetz der S\u00fcnde, das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leib, der diesem Tod verfallen ist? 25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So bin ich selbst denn mit [meinem] Sinn ein Sklave des Gesetzes Gottes, mit [meinem] Fleisch aber des Gesetzes der S\u00fcnde.<\/p>\n<h3>Kapitel 8<\/h3>\n<p>Daher gibt es f\u00fcr die, welche mit Christus Jesus in Gemeinschaft sind, keine Verurteilung. 2 Denn das Gesetz des Geistes, der in Gemeinschaft mit Christus Jesus Leben gibt, hat dich von dem Gesetz der S\u00fcnde und des Todes frei gemacht. 3 Denn da auf seiten des GESETZES ein Unverm\u00f6gen vorlag, w\u00e4hrend es durch das Fleisch schwach war, verurteilte Gott die S\u00fcnde im Fleisch, indem er seinen eigenen Sohn in der Gleichheit des s\u00fcndigen Fleisches und der S\u00fcnde wegen sandte, 4 damit die gerechte Forderung des GESETZES erf\u00fcllt werde in uns, die wir nicht in \u00dcbereinstimmung mit dem Fleisch, sondern in \u00dcbereinstimmung mit dem Geist wandeln. 5 Denn die, die mit dem Fleisch in \u00dcbereinstimmung sind, richten ihren Sinn auf die Dinge des Fleisches, die aber mit dem Geist in \u00dcbereinstimmung sind, auf die Dinge des Geistes. 6 Denn das Sinnen des Fleisches bedeutet Tod, das Sinnen des Geistes aber bedeutet Leben und Frieden, 7 weil das Sinnen des Fleisches Feindschaft mit Gott bedeutet, denn es ist dem Gesetz Gottes nicht untertan und kann es tats\u00e4chlich auch nicht sein. 8 So k\u00f6nnen denn die, die mit dem Fleisch in \u00dcbereinstimmung sind, Gott nicht gefallen.<\/p>\n<p>9 Ihr dagegen seid nicht in \u00dcbereinstimmung mit dem Fleisch, sondern mit dem Geist, wenn Gottes Geist wirklich in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, so geh\u00f6rt dieser ihm nicht an. 10 Ist aber Christus in Gemeinschaft mit euch, so ist der Leib zwar tot der S\u00fcnde wegen, der Geist aber ist Leben der Gerechtigkeit wegen. 11 Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber durch seinen in euch wohnenden Geist lebendig machen.<\/p>\n<p>12 Demnach nun, Br\u00fcder, sind wir nicht dem Fleisch verpflichtet, um in \u00dcbereinstimmung mit dem Fleisch zu leben; 13 denn wenn ihr in \u00dcbereinstimmung mit dem Fleisch lebt, werdet ihr bestimmt sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes zu Tode bringt, werdet ihr leben. 14 Denn alle, die durch Gottes Geist geleitet werden, diese sind S\u00f6hne Gottes. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der wiederum Furcht erweckt, sondern ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen, durch welchen Geist wir ausrufen: &#8222;Abba, Vater!&#8220; 16 Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, da\u00df wir Gottes Kinder sind. 17 Wenn wir also Kinder sind, sind wir auch Erben, n\u00e4mlich Erben Gottes, doch Miterben mit Christus, vorausgesetzt, da\u00df wir mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.<\/p>\n<p>18 Demzufolge halte ich daf\u00fcr, da\u00df die Leiden der gegenw\u00e4rtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden wird. 19 Denn die sehns\u00fcchtige Erwartung der Sch\u00f6pfung harrt auf die Offenbarung der S\u00f6hne Gottes. 20 Denn die Sch\u00f6pfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden, nicht durch ihren eigenen Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat aufgrund der Hoffnung, 21 da\u00df die Sch\u00f6pfung selbst auch von der Sklaverei des Verderbens frei gemacht werden wird zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, da\u00df die gesamte Sch\u00f6pfung zusammen fortgesetzt seufzt und zusammen in Schmerzen liegt bis jetzt. 23 Nicht nur das, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsfrucht, n\u00e4mlich den Geist, haben, ja wir selbst seufzen in unserem Innern, w\u00e4hrend wir ernstlich auf [die] Annahme an Sohnes Statt warten, die Befreiung durch L\u00f6segeld von unserem Leib. 24 Denn in [dieser] Hoffnung sind wir gerettet worden; Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung, denn hofft ein Mensch noch auf etwas, was er sieht? 25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so erwarten wir es weiterhin mit Ausharren.<\/p>\n<p>26 In gleicher Weise kommt auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe; denn das, was wir beten sollten, so wie wir es n\u00f6tig haben, wissen wir nicht, aber der Geist selbst tritt f\u00fcr uns ein mit unausgesprochenen Seufzern. 27 Der aber, der die Herzen erforscht, wei\u00df, wonach der Geist trachtet, denn in \u00dcbereinstimmung mit Gott tritt er f\u00fcr Heilige ein.<\/p>\n<p>28 Nun wissen wir, da\u00df Gott alle seine Werke zum Guten derer mitwirken l\u00e4\u00dft, die Gott lieben, derer, die nach seinem Vorsatz die Berufenen sind; 29 denn die, die er zuerst anerkannt hat, hat er auch vorherbestimmt, nach dem Bild seines Sohnes gestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene unter vielen Br\u00fcdern sei. 30 \u00dcberdies sind die, die er vorherbestimmt hat, die, welche er auch berufen hat; und die, die er berufen hat, sind die, welche er auch gerechtgesprochen hat. Schlie\u00dflich sind die, die er gerechtgesprochen hat, die, welche er auch verherrlicht hat.<\/p>\n<p>31 Was sollen wir nun zu diesen Dingen sagen? Wenn Gott f\u00fcr uns ist, wer wird gegen uns sein? 32 Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschonte, sondern ihn f\u00fcr uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch g\u00fctigerweise alles [andere] geben? 33 Wer wird gegen Gottes Auserw\u00e4hlte Anklage erheben? Gott ist es, der [sie] gerechtspricht. 34 Wer ist es, der verurteilen wird? Christus Jesus ist der, der gestorben ist, ja vielmehr der, welcher von den Toten auferweckt worden ist, der zur Rechten Gottes ist, der auch f\u00fcr uns eintritt.<\/p>\n<p>35 Wer wird uns von der Liebe des Christus trennen? Etwa Drangsal oder Bedr\u00e4ngnis oder Verfolgung oder Hunger oder Nacktheit oder Gefahr oder das Schwert? 36 So wie geschrieben steht: &#8222;Um deinetwillen werden wir den ganzen Tag zu Tode gebracht, wie Schlachtschafe sind wir geachtet worden.&#8220; 37 Im Gegenteil, aus allen diesen Dingen gehen wir vollst\u00e4ndig siegreich hervor durch ihn, der uns geliebt hat. 38 Denn ich bin \u00fcberzeugt, da\u00df weder Tod noch Leben, noch Engel, noch Regierungen, noch Gegenw\u00e4rtiges, noch Zuk\u00fcnftiges, noch M\u00e4chte, 39 noch H\u00f6he, noch Tiefe, noch irgendeine andere Sch\u00f6pfung imstande sein wird, uns von Gottes Liebe zu trennen, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 5 Darum la\u00dft uns, da wir nun zufolge des Glaubens gerechtgesprochen worden sind, uns des Friedens mit Gott erfreuen durch unseren Herrn Jesus Christus, 2 durch den wir auch durch Glauben unseren Zutritt erlangt haben zu dieser unverdienten G\u00fcte, in der wir jetzt stehen; und la\u00dft uns aufgrund der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[487,2],"tags":[],"class_list":["post-1371","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-romer","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1371"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1371\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1372,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1371\/revisions\/1372"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}