
{"id":1364,"date":"2009-11-29T11:18:58","date_gmt":"2009-11-29T10:18:58","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1364"},"modified":"2009-11-28T11:21:26","modified_gmt":"2009-11-28T10:21:26","slug":"2-korinther-10-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1364","title":{"rendered":"2. Korinther 10 &#8211; 13"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 10<\/h3>\n<p>Ich selbst nun, Paulus, spreche euch bittend zu durch die Milde und Freundlichkeit des Christus, obwohl ich der Erscheinung nach unter euch gering bin, w\u00e4hrend ich, wenn abwesend, euch gegen\u00fcber k\u00fchn bin. 2\u00a0Ich bitte wirklich, da\u00df ich, wenn anwesend, nicht von der K\u00fchnheit Gebrauch machen m\u00fcsse mit jener Zuversicht, mit der ich k\u00fchne Ma\u00dfnahmen gegen einige zu ergreifen gedenke, die uns so einsch\u00e4tzen, als wandelten wir gem\u00e4\u00df [dem, was wir im] Fleische [sind]. 3\u00a0Denn obwohl wir im Fleische wandeln, erfolgt unsere Kriegf\u00fchrung nicht gem\u00e4\u00df [dem, was wir im] Fleische [sind]. 4\u00a0Denn die Waffen unserer Kriegf\u00fchrung sind nicht fleischlich, sondern machtvoll durch Gott, um starke Verschanzungen umzusto\u00dfen. 5\u00a0Denn wir sto\u00dfen Vernunftschl\u00fcsse und jede H\u00f6he um, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt; und wir nehmen jeden Gedanken gefangen, um ihn dem Christus gehorsam zu machen; 6\u00a0und wir halten uns bereit, jeden Ungehorsam zu bestrafen, sobald euer eigener Gehorsam v\u00f6llig in die Tat umgesetzt sein wird.<\/p>\n<p>7\u00a0Ihr seht die Dinge gem\u00e4\u00df ihrem \u00e4u\u00dferlichen Wert an. Wenn jemand bei sich das Vertrauen hat, da\u00df er Christus angeh\u00f6rt, so m\u00f6ge er wiederum diese Tatsache f\u00fcr sich in Betracht ziehen, da\u00df, gleichwie er Christus angeh\u00f6rt, ebenso auch wir. 8\u00a0Denn selbst wenn ich mich etwas zuviel der Befugnis r\u00fchmen sollte, die der Herr uns gegeben hat, um euch zu erbauen und nicht um euch niederzurei\u00dfen, so w\u00fcrde ich nicht besch\u00e4mt werden, 9\u00a0damit ich nicht den Anschein erwecke, als wolle ich euch durch [meine] Briefe erschrecken. 10\u00a0Denn, sagen sie: \u201e[Seine] Briefe sind gewichtig und kraftvoll, aber [seine] pers\u00f6nliche Gegenwart ist schwach und [seine] Rede ver\u00e4chtlich.\u201c 11\u00a0Ein solcher Mensch m\u00f6ge dies in Betracht ziehen, da\u00df das, was wir, wenn abwesend, in unserem Wort durch Briefe sind, wir auch, wenn anwesend, in der Tat sein werden. 12\u00a0Denn wir wagen es nicht, uns zu einigen zu z\u00e4hlen oder uns mit einigen zu vergleichen, die sich selbst empfehlen. Indem sie sich an sich selbst messen und sich mit sich selbst vergleichen, haben sie gewi\u00df kein Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p>13\u00a0Wir f\u00fcr unseren Teil wollen uns nicht au\u00dferhalb der uns gesetzten Grenzen r\u00fchmen, sondern der Grenze des Gebietes entsprechend, das uns Gott nach Ma\u00df zugeteilt hat, indem es sogar bis zu euch hin reiche. 14\u00a0Tats\u00e4chlich strecken wir uns nicht zu weit aus, als reichten wir nicht bis zu euch hin, denn wir waren die ersten, die im Verk\u00fcnden der guten Botschaft \u00fcber den Christus sogar bis zu euch hin kamen. 15\u00a0Nein, wir r\u00fchmen uns nicht au\u00dferhalb der uns gesetzten Grenzen der m\u00fchevollen Arbeit eines anderen, sondern wir hegen die Hoffnung, da\u00df wir, w\u00e4hrend euer Glaube zunimmt, in eurer Mitte mit Bezug auf unser Gebiet gro\u00df gemacht werden. Dann werden wir noch \u00fcberstr\u00f6mender sein, 16\u00a0um die gute Botschaft den L\u00e4ndern zu verk\u00fcnden, die jenseits von euch liegen, um uns nicht des Gebietes eines anderen zu r\u00fchmen, wo die Dinge schon vorbereitet sind. 17\u00a0\u201eWer sich aber r\u00fchmt, r\u00fchme sich in Jehova.\u201c 18\u00a0Denn nicht der ist bew\u00e4hrt, der sich selbst empfiehlt, sondern der, den Jehova empfiehlt.<\/p>\n<h3>Kapitel 11<\/h3>\n<p>Ich w\u00fcnschte, ihr w\u00fcrdet ein wenig Unvernunft von mir ertragen. Doch in der Tat, ihr ertragt mich! 2\u00a0Denn mit gottgem\u00e4\u00dfem Eifer bin ich euretwegen eifers\u00fcchtig; denn ich pers\u00f6nlich habe euch e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0m Mann zur Ehe versprochen, um euch als eine keusche Jungfrau dem Christus darzustellen. 3\u00a0Ich f\u00fcrchte aber, da\u00df etwa so, wie die Schlange Eva durch ihre List verf\u00fchrte, euer Sinn verdorben werde, hinweg von der Aufrichtigkeit und der keuschen Reinheit, die dem Christus geb\u00fchren. 4\u00a0Denn so, wie es ist: Wenn jemand kommt und einen anderen Jesus predigt als den, den wir gepredigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt als den, den ihr empfangen habt, oder eine andere gute Botschaft als die, die ihr angenommen habt, so f\u00e4llt es euch leicht [, ihn] zu ertragen. 5\u00a0Denn ich halte daf\u00fcr, da\u00df ich mich in keiner einzigen Sache als geringer erwiesen habe als eure superfeinen Apostel. 6\u00a0Doch wenn ich auch in der Rede unge\u00fcbt bin, so bin ich es bestimmt nicht in der Erkenntnis, sondern auf jede Weise haben wir [sie] euch in allen Dingen offenbar gemacht.<\/p>\n<p>7\u00a0Oder habe ich eine S\u00fcnde begangen, indem ich mich selbst erniedrigte, damit ihr erh\u00f6ht w\u00fcrdet, weil ich euch kostenlos [und] gern die gute Botschaft Gottes verk\u00fcndet habe? 8\u00a0Andere Versammlungen habe ich beraubt, indem ich Dinge zum Unterhalt annahm, um euch zu dienen; 9\u00a0und doch, als ich bei euch anwesend war und in Not geriet, fiel ich keinem einzigen zur Last, denn die Br\u00fcder, die aus Mazed\u1ecdnien kamen, versahen mich in F\u00fclle mit dem, woran es mir mangelte. Ja, in jeder Weise habe ich mich davon zur\u00fcckgehalten, euch zur Last zu fallen, und will es weiterhin tun. 10\u00a0Es ist in meinem Fall eine Wahrheit Christi, da\u00df diesem meinem R\u00fchmen in der Gegend von Ach\u1ea1ia kein Einhalt getan werden soll. 11\u00a0Aus welchem Grund? Weil ich euch nicht liebe? Gott wei\u00df [,\u00a0da\u00df ich euch liebe].<\/p>\n<p>12\u00a0Was ich jetzt tue, will ich stets tun, damit ich denen den Vorwand abschneide, die einen Vorwand daf\u00fcr haben wollen, in dem Amt, dessen sie sich r\u00fchmen, ebenso erfunden zu werden wie wir. 13\u00a0Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betr\u00fcgerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14\u00a0Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15\u00a0Es ist daher nichts Gro\u00dfes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gem\u00e4\u00df ihren Werken sein.<\/p>\n<p>16\u00a0Ich sage wiederum: Kein Mensch denke, ich sei unvern\u00fcnftig. Doch wenn ihr es wirklich tut, so nehmt mich an, wenn auch als einen Unvern\u00fcnftigen, damit auch ich mich ein wenig r\u00fchme. 17\u00a0Was ich rede, rede ich nicht nach dem Beispiel des Herrn, sondern gleichsam in Unvernunft, in jener Selbstsicherheit, die dem R\u00fchmen eigen ist. 18\u00a0Da sich viele gem\u00e4\u00df dem Fleisch r\u00fchmen, will auch ich mich r\u00fchmen. 19\u00a0Denn gern ertragt ihr die Unvern\u00fcnftigen, da ihr [ja] vern\u00fcnftig seid. 20\u00a0In der Tat, ihr ertragt es, wenn jemand euch versklavt, wenn jemand verzehrt, [was ihr habt,] wenn jemand an sich rei\u00dft, [was ihr habt,] wenn sich jemand \u00fcber [euch] erhebt, wenn jemand euch ins Gesicht schl\u00e4gt.<\/p>\n<p>21\u00a0Ich sage dies zu [unserer] Unehre, als ob unsere Stellung schwach gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Wenn aber jemand anders in einer Sache k\u00fchn handelt \u2014 ich rede unvern\u00fcnftig \u2014, so handle auch ich darin k\u00fchn. 22\u00a0Sind sie Hebr\u00e4er? Ich bin es auch. Sind sie Israeliten? Ich bin es auch. Sind sie Abrahams Same? Ich bin es auch. 23\u00a0Sind sie Diener Christi? Ich erwidere wie jemand, der von Sinnen ist: Ich bin es in noch hervorragenderer Weise: in m\u00fchevollen Arbeiten viel mehr, in Gef\u00e4ngnissen viel mehr, unter Schl\u00e4gen bis zum \u00dcberma\u00df, oft dem Tod nahe. 24\u00a0Von Juden erhielt ich f\u00fcnfmal vierzig Streiche weniger einen, 25\u00a0dreimal wurde ich mit Ruten geschlagen, einmal wurde ich gesteinigt, dreimal erlitt ich Schiffbruch, eine Nacht und einen Tag habe ich in der Tiefe [des Meeres] zugebracht; 26\u00a0oft auf Reisen, in Gefahren von Fl\u00fcssen, in Gefahren von Wegelagerern, in Gefahren von [meiner eigenen] Rasse, in Gefahren von seiten der Nationen, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wildnis, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Br\u00fcdern, 27\u00a0in anstrengender Arbeit und M\u00fchsal, oft in schlaflosen N\u00e4chten, in Hunger und Durst, oftmals der Nahrung entbehrend, in K\u00e4lte und Nacktheit.<\/p>\n<p>28\u00a0Zu diesen Dingen von \u00e4u\u00dferlicher Art kommt das hinzu, was Tag f\u00fcr Tag auf mich einst\u00fcrmt, die Sorge um alle Versammlungen. 29\u00a0Wer ist schwach, und ich bin nicht schwach? Wer wird zum Straucheln gebracht, und ich gerate nicht in Glut?<\/p>\n<p>30\u00a0Wenn ger\u00fchmt werden mu\u00df, so will ich mich der Dinge r\u00fchmen, die mit meiner Schwachheit zu tun haben. 31\u00a0Der Gott und Vater des Herrn Jesus, ja ER, der immerdar gepriesen sei, wei\u00df, da\u00df ich nicht l\u00fcge. 32\u00a0In Dam\u1ea1skus bewachte der Statthalter unter dem K\u00f6nig Ar\u1eb9tas die Stadt der Damasz\u1eb9ner, um mich zu ergreifen, 33\u00a0aber ich wurde in einem Weidenkorb durch ein Fenster in der Mauer hinabgelassen und entkam seinen H\u00e4nden.<\/p>\n<h3>Kapitel 12<\/h3>\n<p>Ich mu\u00df mich r\u00fchmen. Es ist nicht n\u00fctzlich; aber ich werde auf \u00fcbernat\u00fcrliche Visionen und Offenbarungen [des] Herrn \u00fcbergehen. 2\u00a0Ich kenne einen Menschen in Gemeinschaft mit Christus, der vor vierzehn Jahren \u2014 ob im Leib, wei\u00df ich nicht, oder au\u00dferhalb des Leibes, wei\u00df ich nicht; Gott wei\u00df es \u2014 als solcher bis zum dritten Himmel entr\u00fcckt wurde. 3\u00a0Ja, ich kenne einen solchen Menschen \u2014 ob im Leib oder getrennt vom Leib, wei\u00df ich nicht, Gott wei\u00df es \u2014, 4\u00a0da\u00df er in das Paradies entr\u00fcckt wurde und unaussprechliche Worte h\u00f6rte, die zu reden einem Menschen nicht erlaubt ist. 5\u00a0\u00dcber einen solchen Menschen will ich mich r\u00fchmen, doch will ich mich nicht meiner selbst r\u00fchmen, ausgenommen hinsichtlich [meiner] Schwachheiten. 6\u00a0Denn wenn ich mich je r\u00fchmen will, werde ich nicht unvern\u00fcnftig sein, denn ich werde die Wahrheit sagen. Doch halte ich mich davon zur\u00fcck, damit mir niemand mehr zugute halte, als was er an mir sieht oder was er von mir h\u00f6rt, 7\u00a0nur wegen des \u00dcberma\u00dfes der Offenbarungen.<\/p>\n<p>Damit ich mich daher nicht \u00fcberhebe, wurde mir ein Dorn ins Fleisch gegeben, ein Satansengel, da\u00df er mich immer wieder schlage, damit ich mich nicht \u00fcberhebe. 8\u00a0Dieserhalb bat ich den Herrn dreimal inst\u00e4ndig, da\u00df er von mir weiche; 9\u00a0und doch hat er tats\u00e4chlich zu mir gesagt: \u201eMeine unverdiente G\u00fcte gen\u00fcgt dir; denn [meine] Kraft wird in Schwachheit vollkommen gemacht.\u201c Am liebsten will ich mich daher eher hinsichtlich meiner Schwachheiten r\u00fchmen, damit die Kraft des Christus, einem Zelt gleich, \u00fcber mir bleibe. 10\u00a0Daher habe ich Gefallen an Schwachheiten, an Beleidigungen, an N\u00f6ten, an Verfolgungen und Schwierigkeiten f\u00fcr Christus. Denn wenn ich schwach bin, dann bin ich machtvoll.<\/p>\n<p>11\u00a0Ich bin unvern\u00fcnftig geworden. Ihr habt mich dazu gen\u00f6tigt, denn ich h\u00e4tte von euch empfohlen werden sollen. Denn ich habe mich in keiner einzigen Sache als geringer erwiesen als [eure] superfeinen Apostel, auch wenn ich nichts bin. 12\u00a0In der Tat, die Zeichen eines Apostels sind durch alles Ausharren und durch Zeichen und Wunder und Machttaten unter euch vollbracht worden. 13\u00a0Denn in welcher Hinsicht wurdet ihr geringer als die \u00fcbrigen Versammlungen, au\u00dfer da\u00df ich selbst euch nicht zur Last fiel? Verzeiht mir dieses Unrecht.<\/p>\n<p>14\u00a0Seht, das ist das dritte Mal, da\u00df ich bereit bin, zu euch zu kommen, und doch will ich [euch] nicht zur Last fallen. Denn ich suche nicht die Dinge, die ihr besitzt, sondern euch; denn nicht die Kinder sollten f\u00fcr [ihre] Eltern [etwas] zur\u00fccklegen, sondern die Eltern f\u00fcr [ihre] Kinder. 15\u00a0Ich f\u00fcr meinen Teil will mich sehr gern verbrauchen und v\u00f6llig verbraucht werden f\u00fcr eure Seelen. Wenn ich euch in um so \u00fcberstr\u00f6menderem Ma\u00dfe liebe, soll ich da weniger geliebt werden? 16\u00a0Doch wie dem auch sei, ich habe euch nicht beschwert. Dessenungeachtet sagt ihr, ich sei \u201eschlau\u201c gewesen und ich h\u00e4tte euch \u201emit List\u201c gefangen. 17\u00a0Ich habe euch doch nicht etwa durch einen von denen \u00fcbervorteilen lassen, die ich zu euch gesandt habe? 18\u00a0Ich habe Titus zugeredet, und ich habe den Bruder mit ihm gesandt. Titus hat euch doch durchaus nicht \u00fcbervorteilt? Sind\u00a0wir nicht in demselben Geist gewandelt? Nicht in denselben Fu\u00dfstapfen?<\/p>\n<p>19\u00a0Habt ihr die ganze Zeit gedacht, da\u00df wir uns vor euch verteidigt haben? Vor Gott reden wir in Verbindung mit Christus. Alle Dinge aber, Geliebte, sind zu eurer Erbauung. 20\u00a0Denn ich bef\u00fcrchte, da\u00df ich euch, wenn ich eintreffe, etwa nicht so vorfinde, wie ich es w\u00fcnschen m\u00f6chte, und da\u00df ich mich euch gegen\u00fcber nicht so erweise, wie ihr es w\u00fcnschen m\u00f6chtet, sondern da\u00df es statt dessen etwa Streit, Eifersucht, Wutausbr\u00fcche, Wortz\u00e4nkereien, \u00fcble Nachreden, Ohrenbl\u00e4serei, F\u00e4lle von Aufgeblasenheit und Unordnung gebe. 21\u00a0Vielleicht k\u00f6nnte mich mein Gott, wenn ich wiederkomme, in eurer Mitte dem\u00fctigen, und ich m\u00fc\u00dfte \u00fcber viele von denen trauern, die fr\u00fcher s\u00fcndigten, aber ihre Unreinheit und Hurerei und die Z\u00fcgellosigkeit, die sie trieben, nicht bereut haben.<\/p>\n<h3>Kapitel 13<\/h3>\n<p>Dies ist das dritte Mal, da\u00df ich zu euch komme. \u201eAus dem Mund von zwei oder drei Zeugen soll jede Sache festgestellt werden.\u201c 2\u00a0Ich habe zuvor gesagt, und ich sage, als w\u00e4re ich zum zweiten Mal anwesend und doch jetzt abwesend, im voraus zu denen, die zuvor ges\u00fcndigt haben, und zu allen \u00fcbrigen, da\u00df ich, wenn ich je wiederkomme, nicht schonen werde, 3\u00a0da ihr nach einem Beweis daf\u00fcr sucht, da\u00df Christus in mir redet, [Christus,] der euch gegen\u00fcber nicht schwach ist, sondern unter euch machtvoll ist. 4\u00a0Zwar ist er wirklich zufolge von Schwachheit an den Pfahl gebracht worden, aber zufolge der Kraft Gottes ist er am Leben. Wohl sind auch wir schwach mit ihm, doch werden wir mit ihm leben zufolge der Kraft Gottes euch gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>5\u00a0Pr\u00fcft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bew\u00e4hrt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, da\u00df Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, da\u00df ihr unbew\u00e4hrt seid. 6\u00a0Ich hoffe wirklich, da\u00df ihr erkennen werdet, da\u00df wir nicht unbew\u00e4hrt sind.<\/p>\n<p>7\u00a0Nun beten wir zu Gott, da\u00df ihr nichts Unrechtes tun m\u00f6gt, nicht damit wir selbst als bew\u00e4hrt erscheinen, sondern damit ihr das tut, was vortrefflich ist, obwohl wir selbst als unbew\u00e4hrt erscheinen m\u00f6gen. 8\u00a0Denn wir k\u00f6nnen nichts gegen die Wahrheit tun, sondern nur f\u00fcr die Wahrheit. 9\u00a0Bestimmt freuen wir uns, wann immer wir schwach sind, ihr aber machtvoll seid; und wir beten daf\u00fcr, da\u00df ihr wieder zurechtgebracht werdet. 10\u00a0Darum schreibe ich diese Dinge, w\u00e4hrend ich abwesend bin, damit ich, wenn ich anwesend bin, nicht mit Strenge handeln mu\u00df gem\u00e4\u00df der Befugnis, die der Herr mir gegeben hat zum Erbauen und nicht zum Niederrei\u00dfen.<\/p>\n<p>11\u00a0Schlie\u00dflich, Br\u00fcder, fahrt fort, euch zu freuen, wieder zurechtgebracht zu werden, getr\u00f6stet zu werden, \u00fcbereinstimmend zu denken, friedsam zu leben; und der Gott der Liebe und des Friedens wird mit euch sein. 12\u00a0Gr\u00fc\u00dft einander mit heiligem Ku\u00df. 13\u00a0Alle Heiligen senden euch ihre Gr\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p>14\u00a0Die unverdiente G\u00fcte des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und der Anteil am heiligen Geist sei mit euch allen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 10 Ich selbst nun, Paulus, spreche euch bittend zu durch die Milde und Freundlichkeit des Christus, obwohl ich der Erscheinung nach unter euch gering bin, w\u00e4hrend ich, wenn abwesend, euch gegen\u00fcber k\u00fchn bin. 2\u00a0Ich bitte wirklich, da\u00df ich, wenn anwesend, nicht von der K\u00fchnheit Gebrauch machen m\u00fcsse mit jener Zuversicht, mit der ich k\u00fchne [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[486,2],"tags":[],"class_list":["post-1364","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2-korinther","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1364","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1364"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1364\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1365,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1364\/revisions\/1365"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1364"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1364"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1364"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}